C:\Sistemp\Medizin.hlp!:\Psion5CD1\medizinischesLexikon\Medizin.hlpC:\Sistemp\Bis.txt!:\Psion5CD1\medizinischesLexikon\Bis.txtmedizinischesLexikon 1993.9 kBP "Data.app Table1 ColA9 ColB9 ColA10 ColB10 ColA17 ColB17 Table1 Times New Roman Times New Roman Arial dd1. Vielseitig - aber nicht zuviel. fter kleine Mahlzeiten 3. Wenig Fett. rzig - aber nicht salzig. 5. Selten S 6. Viel Vollkornprodukte. 7. Reichlich Obst und Gem se, vor allem Kartoffeln. 8. Wenig tierisches Eiwei 9. Viel trinken. 10. Schonend garen mit wenig Fett und Wasser. Um sich gesund zu ern hren, reicht die Beachtung dieser zehn Regeln. Es gibt keine strengen Gebote oder Verbote (Ausnahme: verordnete Di ten). Es ist auch nicht notwendig, da Sie Lebensmittel ausschlie lich im Bioladen oder im Reformhaus einkaufen. Auch wenn Sie hin und wieder ein Fertiggericht essen, schadet das Ihrer Gesundheit nicht. Essen und trinken Sie weiterhin alles, was Ihnen Spa macht und schmeckt. Und keine Sorge: Eine gesunde Mahlzeit mu nicht teuer sein, und Sie stehen bei der Zubereitung auch nicht l nger als sonst in der K Mit den zehn einfachen Ern hrungsregeln bieten Sie Ihrem Organismus die besten Voraussetzungen f rperliches und seelisches Wohlbefinden. Sie vermeiden bergewicht und Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose oder Gicht. Es ist also sehr wichtig, ein Bewu tsein f r Essen, Einkaufen und Kochen zu entwickeln. Bewu te Lebensmittelauswahl ist eine gute Basis f r eine gesunde Ern hrung! Es gibt sieben unverzichtbare Nahrungsgruppen: 1. Eiwei 2. Fett 3. Kohlenhydrate 4. Vitamine 5. Mineralstoffe 6. Ballaststoffe 7. Wasser r eine gesunde Ern hrung mit K pfchen sollten Sie ber die wichtigsten Nahrungsbestandteile gut Bescheid wissen: Eiweiss Eiwei e (Proteine) bestehen aus den lebenswichtigen Aminos uren, in die sie bei der Verdauung zerlegt werden. Sie dienen zum Aufbau von k rpereigenen Zellsubstanzen, Muskeln und Enzymen. Eiwei mangel kann die k rperliche Immunabwehr herabsetzen und uns anf llig f r Krankheitserreger machen. Au erdem wird bei Proteinmangel die k rperliche und die geistige Leistungsf higkeit verringert. Neben Fleisch, Wurst, Fisch, Eiern und Milch als tierische Eiwei spender enthalten auch viele Pflanzen reichlich Eiwei , z.B. Kartoffeln, H lsenfr chte, Getreide und Getreideprodukte. Fleisch, Wurst und Eier sollten nur selten auf Ihrem Speisezettel stehen, weil sie gleichzeitig relativ viel Fett und Cholesterin enthalten. Fette sind heute weitgehend als "Dickmacher" verp nt, da sie doppelt so viele Kalorien haben wie Kohlenhydrate oder Eiwei . Aber ganz ohne Fett kann der Mensch nicht leben, denn Fett dient als Energiequelle und Geschmackstr ger und ist unentbehrlich f r die Aufnahme der fettl slichen Vitamine A, D, E und K aus dem Darm in den Blutkreislauf. erdem ist ein Bestandteil des Fettes, die Linols ure, ein essentieller Stoff, auf den der K rper angewiesen ist. Linols ure ist besonders in Sonnenblumen l, Distel l, Mais- und Weizenkeim l enthalten. Viele Menschen nehmen t glich zuviel Fett zu sich. Das macht auf Dauer bergewichtig und krank Es kommt zu erh htem Blutfett (Triglycerid)-Spiegel, erh htem Cholesterolspiegel und als Folge zur Bildung von arteriosklerotischen Bel gen an den W nden der Blutgef e. Damit steigt die Neigung zu Thrombosen und das Herzinfarktrisiko. Achten Sie auf Ihre Gewohnheiten: Fett ist nicht nur in Butter, Margarine und l enthalten, sondern auch in Wurst, K se, Mayonnaise, Pommes frites, Schokolade und N ssen als sogenannte versteckte Fette. hrungswissenschaftler empfehlen deshalb, die Fettzufuhr auf 70 bis 90g pro Tag zu begrenzen. Das hei t: Verzichten Sie auf fette Wurst- und K sesorten, Cremetorten und andere "fettig-s e Leckerbissen" und w hlen sie mageren Brotbelag und nur wenig Butter als Streichfett. Essen Sie fter Seefisch, denn dieser enth lt Omega-3-Fetts uren, die den Cholesterinwert positiv beeinflussen und das Arterioskleroserisiko vermindern k nnen. Au erdem sollten Sie tierische Fette wie Schmalz oder Butter weitgehend durch pflanzliche ersetzen, da auch diese hochwertiger hinsichtlich des Gehaltes an unges ttigten Fetts uren sind. Als richtige Zusammensetzung unserer Ern hrung gilt heute allgemein: 55% Kohlenhydrate, 15% Eiwei 30% Fett. Leider ern hren sich jedoch die meisten Menschen mit: 40% Kohlenhydraten, 14% Eiwei 46% Fett! Kohlenhydrate Kohlenhydrate, die Hauptenergielieferanten f r den Menschen, sind vorwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Kartoffeln, H lsenfr chte, Reis, Getreide (Mehl, Brot und Teigwaren) und Fr chten enthalten. Kohlenhydrate kommen als Einfachzucker wie Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker) oder als Zweifachzucker wie Saccharose (Rohr- oder R benzucker, auch Haushaltszucker genannt) und als St rke, z.B. in Kartoffeln vor. Zucker sind au erordentlich leicht verdaulich, "gehen sofort ins Blut", und stehen damit dem K rper als schneller Energielieferant zur Verf gung. Diese Energie wird jedoch auch schnell verbraucht, deshalb erreicht man mit Zucker und S igkeiten keine langanhaltende S ttigung. St rke dagegen wird w hrend der Verdauung zuerst in ihre "Zuckerbausteine" zerlegt, die dann nach und nach in die Blutbahn aufgenommen und dort l nger als Energiespender ausgenutzt werden k nnen. Es wird ein hoher S ttigungswert erreicht. Leider scheidet der K rper bersch ssige Kohlenhydrat-Energie nicht einfach wieder aus, sondern wandelt nicht ben tigte Glucose in k rpereigene St rke um, die in der Leber und in den Muskeln als schnelle Energiereserve gespeichert wird. Dar ber hinaus wird bersch ssige Glucose in Fett umgewandelt, das dann als Depotfett im Unterhautfettgewebe abgelagert wird. Es entstehen die ber hmten "Fettp lsterchen" die auch bei fettarmer, aber sehr kohlenhydratreicher Ern hrung entstehen k nnen. Vitamine Vitamine kann der K rper nicht oder nur in geringen Mengen selbst herstellen. Deshalb m ssen sie unbedingt in unserer Nahrung enthalten sein. Wenn sie fehlen, ist der reibungslose Ablauf von wichtigen K rperfunktionen gest Vitamine lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Es gibt die fettl slichen Vitamine A, D, E und K und die wasserl slichen Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C. Sie kommen in unseren Nahrungsmitteln in ganz unterschiedlicher Verteilung vor, deshalb m ssen wir schon wegen der Vitamine eine gut gemischte, ausgewogene Kost zu uns nehmen. Vitamine sind vor allem in Frischkost enthalten, sie gehen bei langer Lagerung, vor allem im Warmen und Hellen, schnell verloren. Auch verschiedene Gartechniken k nnen Vitamine zerst ren, deshalb sollten Sie z.B. Fr chte und Gem se nur kurz d mpfen oder d nsten, um die Vitamine m glichst zu erhalten. Wichtig: Ohne Vitamine ist ein Gro teil der anderen N hrstoffe nutzlos, da sie nur mit Hilfe der Vitamine f r den K rper erschlie bar gemacht werden k nnen. Mineralstoffe Sie sind wie die Vitamine keine Energietr ger, d.h. sie haben keine Kalorien, sind f r viele K rperfunktionen unentbehrlich und k nnen nicht selbst produziert werden. Mineralstoffe, die nur in geringsten Mengen gebraucht werden, nennt man Spurenelemente. Sehr wichtige Mineralien sind: Calcium, Magnesium, Eisen. Milch, Vollkorngetreide, Leber und gr ne Gem searten sind besonders reich an Mineralstoffen und sollten auf keinem Speiseplan fehlen. Auch Mineralwasser ist ein guter Mineralstofflieferant. Ballaststoffe Diese unverdaulichen Kohlenhydrate haben eine sehr wichtige Funktion im K rper: Durch ihr gro es Wasserbindungs- und Quellverm gen sind sie f r die Verdauung von gro er Bedeutung. Wenn sie z.B. in Form von Pflanzenfasern eingenommen werden, binden sie im Darm Wasser und quellen damit auf, so da ein gewisser F llungsgrad erreicht und die Ausscheidung beschleunigt wird. Auf diese Weise beugt eine ballaststoffreiche Ern hrung Stuhlverstopfung vor. Ballaststoffe kommen z.B. als Cellulose, Hemicellulose und Pektin in Salat, Gem se und Getreide vor. Vollkornprodukte liefern besonders viel Ballaststoffe. Wasser Ohne Wasser "l uft nichts". Wasser ist in allen Geweben enthalten und au erdem wichtiger Bestandteil von Blut, Lymphe und Verdauungss ften. In Wasser gel st werden die N hrstoffe zu den einzelnen Zellen gebracht. Ein erwachsener Mensch besteht zu 50 bis 60% aus Wasser; das zeigt die Bedeutung von Wasser f r den K rper. Der Mindestbedarf an Fl ssigkeit liegt bei 1,5 bis 2 Liter pro Tag und sollte mit Mineralwasser, Tee und unges ten, am besten verd nnten, Fruchts ften gedeckt werden. Wegen seiner Auswirkungen auf das Nervensystem und den Blutdruck sollte Kaffee nur in Ma en getrunken werden. Vorsicht bei s en Limonaden und alkoholischen Getr nken, da diese sich auf das Kalorienkonto niederschlagen. Das Wissen um die wichtigsten Nahrungsbestandteile und worin sie enthalten sind hilft bei der Zusammenstellung einer gesunden Ern hrung in jedem Lebensalter. Kinder in der Wachstumsphase brauchen z.B. eine besonders vitamin- und eiwei reiche Ern hrung. F r Senioren sind ausreichend Wasser und Ballaststoffe wichtig, um den manchmal etwas tr gen Darm schonend in Gang zu halten. Bei Schwerstarbeitenden und Leistungssportlern sind Mineralien, Vitamine und Eiwei besonders wichtig. Mit etwas Wissen und berlegung k nnen Sie die richtige Ern hrung ohne viel Aufwand zusammenstellen. Damit bewirken Sie viel f r eine gute Gesundheit; wer sein Leben lang bewu t, schonend kocht und gen gend trinkt, braucht sich wegen ern hrungsbedingter Krankheiten keine Sorgen zu machen und kann bis ins hohe Alter aktiv, gesund und fit bleiben. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman C3. Lebensmonat Erste Diphtherie-Pertussis-Tetanus-Impfung (DPT) Erste Haemophilus-influenza-b-Impfung (Hib) Erste Schluckimpfung geg. Kinderl hmung (Polio) 3 Teilimpfungen sind notwendig; Mindestabstand 6 Wochen 4. Lebensmonat Zweite Diphterie-Pertussis-Tetanus-Impfung (DPT) 5. Lebensmonat Dritte Diphterie-Pertussis-Tetanus-Impfung (DPT) Zweite Haemophilus-influenza-b-Impfung (Hib) Ab 14. Lebensmonat Erste Masern-Mumps-R teln-Impfung (MMR) 14 Tage danach kurzes Fieber und/ 15. - 18. Lebensmonat Diphterie-Pertussis-Tetanus-Auffrischungsimpfung (DPT) Haemophilus-influenza-b-Auffrischungsimpfung (Hib) 7. Lebensjahr (Schulanf nger) Kinderl hmungs-Auffrischungsimpfung (Polio) Diphterie-Pertussis-Tetanus-Auffrischungsimpfung (DPT) Zweite Masern-Mumps-R teln-Impfung (MMR) 13. Lebensjahr teln-Impfung f dchen 14. - 15. Lebensjahr (Schulaustritt) Auffrischungsimpfungen wie u. B. Polio-Oral-Impfung Diphterie-Pertussis-Tetanus-Auffrischungsimpfung (DPT) Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze ZUUUU ZUUUU UUUUUU UPUUUUUU UPUUUUUU PUUUU UPUUUU &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss Es leuchtet ein, da jedes Medikament- auch ein "rezeptfreies" - falsch angewandt gro en Schaden anrichten kann. Dazu geh ren ebenfalls Heilkr uter, von den irrt mlich angenommen wird, mit ihnen lie e sich nichts falsch machen. So ist z.B. vor Augenkompressen aus Kamillen-Aufg ssen zu warnen. Bei den meistens Menschen rufen sie Allergien hervor. Die wichtigsten Gebote f r den Umgang mit Augenpr raten: Niemals ein Medikament mitbenutzen, das einem Angeh rigen verordnet wurde, selbst dann nicht, wenn es scheinbar um die gleichen Symptome geht. Keine Tropfen oder Salben ber die vorgeschriebene Behandlungsdauer hinaus aufheben. Verschreibungspflichtige Augenmedikamente grund tzlich nicht ohne Wissen des Augenarztes anwenden. Nicht ohne Risiken sind kortisonhaltige Mittel. Wenn sie f r die Therapie erforderlich sind, m ssen regelm ige augen rztliche Kontroll-Untersuchungen durchgef hrt werden. "Freiverk uflich" bedeutet nicht, da solche Augentropfen und -salben harmlos sind. Sie k nnen den Krankheitszustand verschlimmern oder durch Symptom-Beseitigung verhindern, da eine ernste Krankheitsursache rechtzeitig erkannt wird. Das Auge und seine Umgebung sollte nicht mit Kamille behandelt werden. Auch andere Heilkr uter haben oftmals sehr unangenehme Wirkungen. Ohne vorherige augen rztliche Diagnose kann jede Behandlung am Auge Schaden anrichten. Times New Roman Times New Roman Swiss Times New Roman Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss Ursachen einer Sehverschlechterung oder pl tzlichen Erblindung Sehst rungen k nnen pl tzlich auftreten oder sich allm hlich entwickeln. Allerdings wird oft eine schon Jahre bestehende einseitige Sehst rung nur zuf llig pl tzlich bemerkt. Die folgende Zusammenstellung soll Ihnen einen knappen berblick ber die m glichen Ursachen von Sehst rungen vermitteln: tzliche hochgradige Sehverschlechterung oder Erblindung auf einem Auge: Verschlu der Netzhaut-Zentralarterie Erkrankungen oder Verletzungen des Sehnervs akutes Glaukom (gr ner Star) Netzhaut oder Glask rperblutungen tzliche hochgradige Sehverschlechterung auf beiden Augen erkrankungen oder Blutungen im Bereich der Sehbahn. Akkomodationsl hmung (bei L hmung des Ziliarmuskels kann die Linse nicht mehr w lben, so da Sie pl tzlich in der N he sehr schlecht sehen). tzliche Erblindung beider Augen Verletzung oder Erlrankung des Sehzentrums der Hirnrinde oder der zentralen Sehbahn im Gehirn Unscharfes Sehen Brechungsfehler (Kurz oder Weitsichtigkeit) Verschleiertes Sehen grauer Star bung des Glask rpers ("Sehen fliegender M cken") Gesichtsfeldausf Netzhautabl sung (ein schwarzer Vorhang oder Schatten senkt sich vor das Auge) Erkrankungen der Netzhautgef e oder Entz ndungen der Aderhaut-Netzhaut (sektorenf rmige Schatten) Verzehrtsehen Erkrankungen der Netzhautmitte Kleinersehen von Gegenst dem (Wasseransammlung im gelben Fleck) ersehen von Gegenst Vernarbung des gelben Flecks Blitze, Funkeln, Flimmern beginnende Netzhautabl Beginn eines Migr neanfalls (mit Gesichtsfeldausfall) Farbige Ringe um Lichtquellen bungsfl chen der Hornhaut beginnender gr ner Star Doppeltsehen tzliche Augenmuskell hmung Suchen Sie bei jeder Art von Sehst rung unverz glich einen Augenarzt auf! Swiss "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L JAufz hlungszeichenO Swiss M?Chromosomendefekte (Defekte in der Erbanlage) Normale Erbinformation Der Mensch verf gt in jeder Zelle ber 46 Chromosomen, auf denen die gesamte Erbinformation gespeichert ist. Zwei davon, X und Y, sind die Geschlechts-Chromosomen. Diese 46 Chromosomen bestehen aus 23 Chromosomenpaaren. Die Erbanlage bei M dchen wird mit 46XX bezeichnet, bei Jungen mit 46XY. Zellteilung und Befruchtung Der Kern der weiblichen Eizelle tr gt stets den Chromosomensatz 23X. Die Samenzelle des Mannes tr gt entweder den Chromosomensatz 23X oder 23Y. Bei der Befruchtung verschmilzt eine Eizelle der Mutter mit einer Samenzelle des Vaters. Nachdem die Zellen miteinander verschmolzen sind, verschmelzen auch die Chromosomen miteinander, und es entsteht ein Junge (46 XY) oder ein M dchen (46 XX). Ein gesundes Kind kann sich entwickeln, wenn keine Abweichungen in den Chromosomen bei der Mutter und beim Vater vorhanden sind und die Verschmelzung sowie die folgenden Zellteilungen normal ablaufen. Abweichungen in der Erbanlage Eine Reihe von Abweichungen in der Erbanlage k nnen von den Eltern weitergegeben werden. So k nnen etwa Teile eines Chromosoms fehlen oder vertauscht sein. Nach der Befruchtung kann es bei der Kernverschmelzung oder bei der Zellteilung zu einer fehlerhaften Verteilung der Chromosomen kommen. Dies f hrt zu einer Verminderung oder Vermehrung der Chromosomenanzahl beim Kind. Nicht nur die Anzahl der Chromosomen, sondern auch die Form des einzelnen Chromosoms kann bei diesen Vorg ngen ver ndert werden. Andere, nicht vererbte Ver nderungen der Erbanlage k nnen durch ere Einwirkung, z. B. durch Strahlung oder Chemikalien entstehen. Kinder mit fehlerhafter Erbanlage Die bekannteste Chromosomenabweichung ist die Trisomie 21 (Down-Syndrom, Mongolismus). Trisomie 21 bedeutet, dass das Chromosom Nummer 21 dreimal anstatt nur zweimal vorhanden ist. Die betroffenen Kinder sind in ihrer Entwicklung gehemmt und weisen h ufiger als andere Kinder Fehlbildungen ( z. B. Herzfehler) auf. Kinder mit anderen Trisomien (z. B. drei Chromosomen Nr. 13 oder 18) sind entweder berhaupt nicht lebensf hig, oder sie haben eine geringere Lebenserwartung als gesunde Kinder und leiden unter schweren Behinderungen. Hat ein F tus die Erbanlage 45X0, fehlt ihm ein Geschlechts-Chromosom. Es entwickelt sich ein M dchen mit dem so genannten Turner-Syndrom. Frauen mit dieser Erbkrankheit sind kleinw chsig, weisen einen verbreiterten Halsansatz auf (Pterygium colli) und k nnen keine Kinder bekommen. Sie sind jedoch meist normal begabt. Untersuchungen und Diagnostik f taler Chromosomen-Anomalien Die Erbanlage des F tus kann bereits im Mutterleib mit Hilfe verschiedener Techniken untersucht werden: Fruchtwasserentnahme (Amniocentese) Chorionzottenbiopsie aus der Anlage des Mutterkuchens (CVS) Placentese (Gewebeprobe aus dem Mutterkuchen) Nabelschnurpunktion (Ultraschall-kontrollierte Blutentnahme aus der Nabelschnur und Untersuchung des Chromosomensatzes der kindlichen Blutzellen) Direktpunktion des F tuses (Direktentnahme kindlicher K rperzellen oder Punktion der Harnblase unter Ultraschall-Kontrolle) Bei sicherem Nachweis einer Chromosomen-Anomalie, die zu einer schweren kindlichen Behinderung f hrt oder gar nicht mit dem Leben vereinbar ist, kann die Schwangerschaft abgebrochen werden. Ein Schwangerschaftsabbruch sollte gegebenenfalls zum fr hest m glichen Zeitpunkt durchgef hrt werden, nachdem eine ausf hrliche Beratung der Eltern erfolgt ist. Fr her gab es den so genannten medizinisch indizierten Schwangerschaftsabbruch, der nach nderung des Paragrafen 218 heute in Deutschland nicht mehr vorgesehen ist. Schwangerschaftsunterbrechungen wegen kindlicher Fehlbildungen oder Chromosomen-Anoamlien k nnen heute nur wegen einer m tterlichen Gef hrdung (k rperlich oder psychisch) vorgenommen werden. Dr. med. Charlotte Floridon, rztin f r Allgemeinmedizin; Dr. med. Niels Lund, Facharzt f r Gyn kologie und Geburtshilfe; Dr. med. Dietmar Schauer; Dr. med. Refaat Salman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Hauterkrankungen Die Haut ist unser Schutz- und Kontaktorgan. Sie sch tzt das Innere des K rpers vor der Au enwelt. Doch sie hat nicht nur passive Schutzaufgaben wie die Mauer eines Hauses, sondern auch aktive: sie reguliert den W rmehaushalt durch die Schwei en und die kleinen Blutgef sie verh tet Infektionen und hemmt das Bakterienwachstum durch ihren Wasser-Fett-Film (S uremantel), der von Talg und Schwei sen gebildet wird sie wehrt eingedrungene Erreger ab sie scheidet Schlackstoffe durch ihre Schwei sen aus sie dient mit als Atmungsorgan sie ist wichtiges Sinnesorgan, ein Kontaktorgan zur Umwelt. Die Haut ist ein sichtbares Organ. So bemerken wir meist recht schnell, wenn etwas mit ihr nicht stimmt - seien es Entz ndungen, Warzen odere andere Wucherungen, Kn tchen oder Schwellungen. Dasselbe gilt f r ihre Anhangsorgane, f gel und Haare. Die meisten Hauterkrankungen sind harmlos, wenn auch l stig und kosmetisch st rend. Allerdings gibt es auch seltenere Hauterkrankungen, die mit einer schweren St rung anderer Organe einhergehen k nnen. Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Kinderkrankheiten Kinderkrankheiten sind durch Viren oder Bakterien hervorgerufene, ansteckende Krankheiten,die meist im Kindesalter auftreten. Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbrechen der Krankheitssymptome nennt man Inkubationszeit. Meist besteht bereits Ansteckungsgefahr bevor die Krankheit ausgebrochen ist. So kann ein Kind, da noch gar nicht erkrankt ist, aber schon den Erreger tr gt, bereits andere Kinder anstecken. Bei Verdacht auf eine ansteckende Kinderkrankheit sollte die Arztpraxis vor dem Arztbesuch von dem Verdacht unterrichtet werden, um im Wartezimmer des Arztes nicht weitere Kinder anzustecken. In Deutschland, sterreich und der Schweiz werden die Kinder gegen viele Kinderkrankheiten geimpft. Deshalb kommen auch einige dieser Krankheiten hier kaum noch vor. Oft kommt es nach einmaliger Erkrankung zu lebenslanger Immunit NAAbstehende Ohren k nnen durch eine einfache Operation normalisiert, "angelegt" werden: Hinter dem Ohr wird ein Streifen Haut entfernt, und die R nder der verbliebenden Hautfl chen werden zusammengen ht. Vor dem sechsten Lebensjahr hat eine solche Operation allerdings wenig Sinn, da sich die Ohren noch nicht voll entwickelt haben. Zystennieren #uro)@ es New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze _UU_UU _UU__ _P_U UPUUP ZPUPP UUZUU _PUUP PPUUPUPU __UU_ P_PUU P_PUUP P_PUUP _PUUP ZPUUP ZPUUP UUZUP PUPUU ZUZUZ U_P_P_PU _UZUU ZUPUU _PUPP UUPPUP _P_P_ PPUP@ UUPZ? _P_P_ &Paint.app Skizze PUPUU ZUZZU ZUZZU ZUUZZ &Paint.app Skizze PUUPU ZUZUZ PUUPUPUP PPUUP ZUPUPZ UZUUP ZZUUPUP ZZUZUU UUPUU ZUPPUU PUUPU PUPUU UPUUPUPP ZZPZP UUZZU ZZUUZ UPZPU PUPUU ZUZUU ZPUPPUU PUUPZP PUUZU PUZUU UPUUZU PUUPUP PUUZU PUPUU ZUUZP UPUPU _PUPZU PZPUU ZUUZUPU UZUPZUU UZZUUP UUZZU PUZZUU PZZUU UZUPU ZUUZU ZUPUUZ UPPUU PUUPU PUZZUU UPUUP UUZUUPU UUZZU ZUZZPZPZ ZPUUPU PZUUZZU UUPUP PUPUU UPUUPUP PUPUP UUPUZ PZPZUUZP UUZUP UZUZZ ZZPPZ ZUUZP ZUUZUU UUPZUU ZUUZUU ZUUZUU ZUUZZU ZPUZUU ZPUZUU ZPUZP ZUUZU ZUZZUU _UZZU _UZUZ ZUZZUU ZPZUU ZUZUZ UPUPUPU ZUZUU ZUUPUUP UUPUU PUPZU UPPZP ZZPZUU &Paint.app Skizze __U_Z ZUUZU ZUZZUZ ZUZZPZ UPUZPUZ PUUZZUU PUUZUZU UUPUZUZU PUUP! 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In dieser Zeit haben die Bakterien gelernt, an und in uns zu leben - und wir mit den Bakterien. "Wir" haben uns also mit ei nigen so angefreundet, da sie auf und in uns leben d rfen - ja, wir brauchen sie sogar zum berleben... Diese "freundlichen" Bakterien leben als normale Flora auf unserer Haut, im Mund und im Rachen. Die Bakterien des Darmes leisten wichtige Stoffwechselarbeit f r den menschlichen K rper. Sie produzieren Vitamine. Es gibt also Bakterien, die uns sehr n tzlich sind. Aber nat rlich gibt es auch Bakterien, die ganz und gar nicht freundlich sind - sie sind f r den menschlichen K rper sch dlich und/oder gef hrlich. Manche Bakterien z hlen zu den "freundlichen", solange sie sich am "richtigen" Ort im K rper befinden - kaum gelangen sie aber an einen anderen Ort im K rper, werden sie "gef hrlich"; der Fachmann sagt, sie werden "pathogen". Wenn man sich nun berlegt, mit wie vielen Bakterien und darunter auch vielen menschenpathogenen (= f r Menschen potentiell sch dlich) Formen man im Laufe seines Lebens in Kontakt kommt, so m te es doch viel h ufiger, sozusagen regelm ig, zu einem Infektionsgeschehen kommen. Da das nicht so ist, daf r gibt es viele Gr rliche Resistenz Diese Eigenschaft ist im Wirtsorganismus in seiner Erbinformation festgelegt, also angeboren. Das kann z.B. praktisch bedeuten, da ein Mensch an bestimmten Tierkrankheiten nicht erkrankt. rliche Abwehr rliche Abwehr ist die F higkeit, Gro teile des menschlichen Organismus von Mikroorganismen frei zu halten bzw. sich von ihnen wieder zu befreien, sollten sie aus irgendeiner Ursache in den K rper eingedrungen sein. Verschiedenartige Mechanismen treten bei nat rlicher Abwehr in Kraft: Fetts uren auf der Hautoberfl che wirken sterilisierend, so da Infektionen durch die intakte Haut nicht vorkommen. Speichel und Tr nenfl ssigkeit enthalten das bakterient tende Enzym Lysozym. Das Bronchialsekret wird durch Flimmerh rchen der Schleimhaut dauernd nach au en bef rdert. Und mit ihm auch eingeatmete Partikel und Bakterien, wodurch diese nicht tiefer in die Lunge gelangen k nnen. Magensaft ist so sauer, da die meisten Mikroorganismen darin abget tet werden. Auch Blut (Serum) besitzt nat rliche bakterienabt tende (bakterizide) Eigenschaften. Daneben spielen zellul re Abwehrmechanismen auch eine wichtige Rolle. Phagozyten (= Fre zellen) sind in der Lage, eingedrungene Stoffe und Bakterien zu phagozytieren und damit unsch dlich zu machen. Erworbene Abwehr Dabei sind besondere Stoffe im Blutplasma bef higt, eindringende Fremdk rper (Antigene) zu erkennen und zu veranlassen, da gegen diese Antigene spezifische Antik rper gebildet werden. Man spricht in einem solchen Fall von Immunit Immunit t ist immer ein individuell erworbener Zustand, eine spezifische Widerstandsf higkeit oder Unempfindlichkeit gegen ber Krankheitserregern, deren Stoffwechselprodukten (Toxinen) sowie gegen ber anderen artfremden Stoffen. Wie kommt es nun doch zur Infektionskrankheit? Ist die Abwehrsituation eines Menschen (nat rl. Abwehr, Immunabwehr) ung nstig oder sie funktioniert nur eingeschr nkt, oder eine Immunit t noch nicht ausreichend erworben (Kinder), so kann es bei Kontakt mit Mikroorganismen zu einer Infektionskrankheit kommen. Eine wesentliche Rolle in diesem Zusammenhang kommt der Pathogenit t eines Erregers zu, der F higkeit, nach Infektion (Invasion) auf dem geeigneten Infektionsweg im Organismus eine Erkrankung zu erzeugen. Weiterhin der Virulenz eines pathogenen Erregers; hierbei spielen die Keimzahl, Stoffwechselprodukte (Toxine), Kapselsubstanzen (Polysaccharide) u.a. mehr eine Rolle. Verschiedenartige Mechanismen verhindern, da ein gesunder Mensch dauernd an Infektionen leidet: uremantel der Haut, bakterizide Wirkung von Speichel und anderen K rperfl ssigkeiten, aktiver Schleimtransport im Atemwegssystem, saurer Magensaft. Hinzu kommen Phagozytenfunktion und die erworbenen immunologischen Abwehrmechanismen des K rpers. Skizze _UUUU _UUUU &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Krebserkrankungen Was ist Krebs? Krebs ist eine Fehlentwicklung unserer K rperzellen. Milliarden verbrauchter Zellen werden t glich ersetzt. Bei den dabei notwendigen Zellteilungen kommt es immer wieder zu Fehlern in den Erbanlagen. Normalerweise beheben Reparaturmechanismen solche Fehler oder unser Immunsystem vernichtet die gesch digten Zellen. Erst wenn eine fehlerhafte Zelle den Kontrollen entgeht, kann sie zur Krebszelle werden - sie verliert ihre urspr ngliche Funktion und vermehrt sich unkontrolliert. Die neu gebildeten Krebszellen dringen in benachbartes Gewebe ein und zerst ren es. Vom Krebsherd abgel ste Zellen k nnen ber Lymph- und Blutgef e in andere Bereiche des K rpers wandern und dort als Tochtergeschw lste, sogenannte Metastasen, wuchern. Ist der Krebs nicht mehr auf einen Ort begrenzt, ist er wesentlich schwieriger zu behandeln. Nur bei etwa f nf Prozent aller b sartigen Tumoren ist die Krebsentstehung in den Erbanlagen festgelegt. Andere Ursachen sind vielf ltig: Chemische Stoffe, energiereiche Strahlung und Viren, aber auch Alkohol und Rauchen k nnen an einer Krebsentwicklung beteiligt sein. herkennung Die Arten der Krebserkrankungen sind ebenso vielf ltig wie die Entstehung. Jeder Krebs hat eigene Anzeichen, zum Beispiel auftretende Geschw re und Knoten bei Brustkrebs oder lang anhaltender Husten bei Lungenkrebs. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung kann die moderne Tumordiagnostik den Krebs in einem relativ fr hen Stadium erkennen und Gr e, Lage und Ausbreitung bestimmen. Fr herkennung und -behandlung sind Voraussetzung f r bestm gliche Therapieaussichten. Chemotherapie Chemotherapien sind Behandlungen mit einer Zusammensetzung verschiedener Zellgifte (Zytostatika), die in die Zellteilung eingreifen und die entarteten Zellen zerst ren oder bedeutend reduzieren sollen. Dabei werden aber auch unvorteilhafterweise gesunde Zellen in der Zellteilung gesch digt. Krankhafte Zellen, sind den Zellgiften gegen ber anf lliger als gesunde Zellen, so da die gesunden Zellen nach der Therapie die Oberhand gewinnen k nnen. Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze UUUUU UUUUU &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss ckenbeschwerden Die menschliche Wirbels ule besteht aus drei Abschnitten (Hals-, Brust- und Lendenwirbels ule) mit insgesamt 24 Wirbeln. Zwischen den einzelnen Wirbeln liegen die Bandscheiben als Puffer gegen St e und Ersch tterungen. Sie bestehen aus einem eren faserigen Knorpelring und einem inneren Gallertkern. Im Wirbelkanal, der von den kn chernen B gen der aneinandergereihten Wirbel gebildet wird, verl uft das R ckenmark, aus dem viele Nervenb ndel f r die einzelnen K rperteile austreten. Die Wirbels ule ist von zahlreichen Muskelstr ngen umgeben, die Bewegungen und aufrechte Haltung erm glichen. In heutiger Zeit leiden sehr viele Menschen unter R ckenschmerzen, da wir Wirbels ule und R ckenmuskulatur durch unsere Lebensweise entweder zu wenig (sitzende Schreibtischt tigkeit, Freizeit vor dem Fernseher) oder falsch (einseitige Bewegungen und Belastungen, falsches Tragen und Heben) bewegen. Dadurch kommt es zu verschiedenen Symptomen wie z.B. Nacken- und Schulterschmerzen, Nackensteife, Kreuzschmerzen, Schwierigkeiten beim B cken, Hexenschu und Ischiasbeschwerden. Verursacht werden diese Beschwerden durch verschiedene Mechanismen. Meist sind die Knochen der Wirbels ule nicht urs chlich f r den Schmerz. Vielmehr kommt es h ufig durch Verrenkungen der kleinen Wirbelgelenke (z.B. durch ungeschickte, pl tzliche Bewegungen) oder Fehlbelastungen zu schmerzhaften Verspannungen der R ckenmuskulatur, die durch Schmerz und Schonhaltung die zugrundeliegende Fehlhaltung noch verst rken. So entsteht ein Teufelskreis, der die Schmerzen immer weiter verschlimmert. Angeborene oder in der Wachstumsphase erworbene Wirbels ulenverkr mmungen (sog. Skoliosen) geben zu gleichen Beschwerden Anlass. Auch st ndige Stressbelastungen k nnen zu Muskelverspannungen des R ckens f hren. Ein weiterer Grund f ckenschmerzen ist der Bandscheibenvorfall, der meist in der Lendenwirbels ule auftritt. Dabei rei t der ere Faserring der Bandscheibe (z.B. durch falsches Heben schwerer Gegenst nde oder durch altersbedingte, degenerative Gewebssch den) und der Gallertkern quillt vor. Dabei dr ckt er h ufig auf Nervenwurzeln, die aus dem R ckenmark austreten. Dies verursacht heftige Schmerzen, die zum Teil in Ges und Bein ausstrahlen. Hexenschuss und Ischiasbeschwerden k nnen Vorboten oder Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls sein. Treten Muskelschw che oder L hmungen in den Beinen oder Gef hlsst rungen an der Haut der Beine auf, ist der Druck auf die Nervenwurzel so stark, da der betreffende Nerv bereits in seiner Funktion gesch digt ist. Damit die Sch den nicht dauerhaft bleiben, ist sofortige rztliche Hilfe n tig. Oft ist in solchen F llen eine Bandscheibenoperation n ufigste Ursachen f ckenschmerzen Wirbels ulenverkr mmung. Bandscheibenschaden oder Bandscheibenvorfall. Verrenkungen, z.B. durch Sturz, pl tzliche Dreh- oder B ckbewegungen. Fehlhaltungen und einseitige Belastung mit nachfolgenden Muskelverspannungen. Stre mit Verspannung de ckenmuskulatur. nahme chst Wirbels ule entlasten. Flach liegen und die Beine mit einer Unterlage (z.B. Kissen) unter den Knien anwinkeln. Warm halten und R ckenmuskulatur entspannen. Bettruhe sowie Rheumab der oder -packungen sind sehr wohltuend. W rmewirksame Salben anwenden (Rheumasalben). Entz ndungshemmende und leicht schmerzstillende Salben auftragen, z.B. mit Ibuprofen. Einnahme leichter Schmerzmittel, um den Teufelskreis aus Schmerz und Muskelverspannung zu durchbrechen. Wann Sie zum Arzt m Wenn es zu Muskelschw che, L hmung, Gef hllosigkeit oder tauben Stellen an der Haut oder zu anderen Ausfallerscheinungen (z.B. Stuhl- oder Harnproblemen) kommt. Dann sofort einen Arzt aufsuchen. Wenn die Schmerzen sehr stark sind oder nicht nachlassen. Wenn Sie starke Bewegungseinschr nkungen haben, z.B. den Kopf nicht mehr drehen k nnen oder sich nicht mehr b cken k nnen. Was Ihr Arzt tun kann Verordnen von st rkeren Schmerzmitteln bzw. entz ndungshemmenden Medikamenten. Verordnen von Medikamenten zur Muskelentspannung. Verordnen von physikalischen Ma nahmen, z. B. Krankengymnastik, W rmeanwendungen, Massagen oder Reizstrombehandlung. Chirotherapeutische Ma nahmen (Einrenken der kleinen Wirbelgelenke). Diagnose eines Bandscheibenvorfalls und Einleitung von entsprechenden Ma nahmen, notfalls Operation. Vorbeugung bergewicht vermeiden. Aufrechte Haltung einnehmen. Beim B cken in die Knie gehen. Beim Heben darauf achten, da nicht der R cken, sondern die Oberschenkel die Hauptarbeit leisten. Bei sitzender T tigkeit f r optimale Sitzverh ltnisse und ausreichende Entspannungspausen sorgen. Wechseln Sie sooft es geht vom Sitzen zum Stehen. Bewegung ist wichtig, gerade bei berwiegend sitzender T tigkeit. Auch beim Schlafen den R cken nicht vergessen (straff gepolsterte, nicht zu weiche Matratze, Nackenst tzkissen). Regelm ckengymnastik oder Schwimmen. Kein Tennis, Squash, Badminton, Rudern. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BUnter der Achondroplasie versteht man die in der Orthop die am h ufigsten gesehene systemische, also den ganzen K rper betreffende Skelettentwicklungsst rung. Charakteristische Merkmale Kleinwuchs (Erwachsene kleiner als 140 cm) mit fehlproportionierten, verk rzten Gliedern; Vergr erung des Kopfes und des Gehirns (Makrozephalie) mit Bildung eines Wasserkopfes (Hydrocephalus internus) bei meist normaler Intelligenz; relativ langer Rumpf mit fast normaler Sitzh zu ausgepr gte Kr mmung in Bereich der unteren Wirbels ule (lumbale Hyperlordose); O-Beine. Bei der Ursache der Erkrankung wird von einem (autosomal dominanten) Erbleiden ausgegangen. anderen K rperfl ssigkeiten, aktiver Schleimtransport im Atemwegssystem, saurer Magensaft. Hinzu kommen Phagozytenfunktion und die erworbenen immunologischen Abwehrmechanismen des K rpers. Skizze UUUUUU PUUUU PUUUU ZUUUU UUUUUUU UPUUUUUUUU UUUUU UPUUUUUUUU UUUUU &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss Abwehrsystem Der K rper verf ber ein kompliziertes Abwehrsystem, das eindringende Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) und von diesen produzierte Stoffe abf ngt und vernichtet. Man unterscheidet dabei zwei Systeme, die eng zusammenarbeiten. Das sogenannte unspezifische, humorale Abwehrsystem richtet sich ganz allgemein gegen eingedrungene Krankheitserreger und versucht - unabh ngig von der Art der Erreger und der ausl senden Erkrankung - sie abzut ten. Das zweite System ist das spezifische, zellul re Abwehrsystem. Es geht viel gezielter gegen Krankheitskeime vor, indem es - entsprechend dem Aufbau des jeweiligen Erregers - spezielle Gegengifte ( sog. Antik rper ) bildet, mit deren Hilfe die Krankheit berwunden wird. In den Zellen des Abwehrsystems bleibt in manchen F llen eine Art "Erinnerung" an die berstandene Krankheit zur ck, so da bei erneutem Kontakt sofort die wirksamen Antik rper produziert werden k nnen. Bei solchen Erkrankungen wird bei Erstkontakt eine Immunit t aufgebaut; diese Krankheiten bekommt man meist nur ein Mal im Leben (z.B. Masern, Mumps, R teln). Das Prinzip der Impfung beruht ebenfalls auf der Arbeitsweise des zellul ren, spezifischen Abwehrsystems. Auch hier werden spezielle Antik rper gebildet, die eine Erkrankung verhindern. Bei bestimmten Virus-Infektionen wie Grippe ver ndert das Virus im Laufe eines Jahres seine Gestalt so, da der K rper es beim n chsten Kontakt nicht mehr erkennt und erneut erkrankt, weil er zuerst einen neuen Antik rper finden und produzieren mu . Wegen dieser Ver nderlichkeit des Grippevirus gibt es bisher auch noch keine langwirksame Grippeimpfung. Aus verschiedenen Gr nden kann die k rpereigene Abwehr geschw cht sein. Dies f hrt dazu, da man h ufiger und schwerer als andere Menschen erkrankt. ufigste Ursachen f r eine geschw chte Abwehrlage Starke k rperliche Belastung, z.B. Leistungssport. , seelische Belastung. Schlafmangel. Mangelern hrung, z.B. Vitaminmangel. Infektionen, Verletzungen, Operationen. Cortisontherapie, Strahlentherapie und Chemotherapie. Schwere Allgemeinerkrankungen, z.B. HIV-Infektion, Leuk mie, Diabetes. Angeborene St rungen des Immunsystems. Was Sie f r Ihre Abwehrkr fte tun k rperliche Abh rtung, z.B. kalt duschen, Sauna. Gesunde Lebensweise, mit Bewegung, frischer Luft, gesunder vitaminreicher Kost, ausreichend Schlaf usw. Ausgleich zwischen Stre und Entspannung bzw. Erholung. Einnahme eines Zinkpr parates zur Vorbeugung gegen Erk ltungen. Stillen sch tzt den S ugling vor Infektionen, da er die Abwehrstoffe der Mutter mit der Milch erh Einnahme von pflanzlichen Pr paraten, Tropfen oder Tabletten, die die unspezifische k rpereigene Abwehr anregen. Die Pr parate enthalten oft Extrakte aus Echinacea (Sonnenhut), Eupatorium (Wasserdost), Thuja (Lebensbaum), Baptisia (Indigo) oder Eleutherococcus. Die Inhaltsstoffe werden auch als hom opathische Arzneimittel angeboten. Zur Resistenzbildung von Baktierien Wenn man sich mit einem Nichtmediziner ber die bakterielle Resistenz gegen Antibiotika unterh lt, so findet man h ufig falsche Vorstellungen ber die Mechanismen. Es wird weder ein Patient resistent, noch ein Antibiotikum. Der Krankheitserreger aktiviert Funktionen, die ihn unempfindlich werden lassen. ren wir zuerst die Frage, wie wirken Antibiotika? Hier gibt es nat rlich mehrere Mechanismen, die antibiotikaspezifisch sind. Penicilline und hnliche Substanzen (Cefalosporine) st ren in der Wachtumsphase eines Bakteriums den Aufbau der Zellwand, indem gr ere L cher entstehen. Ein so gesch digtes Bakterium verliert dadurch den Zellinhalt oder platzt einfach. Andere Antibiotika wirken in der Bakterienzelle, indem sie lebenswichtige Funktionen des Erregers blockieren. Wie wehren sich Bakterien? Antibiotika sind keine Erfindung des Menschen, sie kommen in der Umwelt nat rlich vor. Folglich haben Bakterien Schutzmechanismen entwickelt, um zu berleben. Grob eingeteilt ergeben sich folgende Prinzipien: Das Bakterium erkennt das Antibiotikum und schottet sich ab. Das Medikament kann also nicht in die Zelle eindringen und bleibt damit wirkungslos. Das Bakterium pumpt das Antibiotikum wieder aus der Zelle heraus, bevor eine Wirkung einsetzen kann. Das Bakterium produziert eine Substanz (Enzym), die das eingedrungene Antibiotikum spaltet und damit inaktiviert. Das Bakterium ver ndert innerhalb der Zelle wichtige Bestandteile so, dass sie dem Antibiotikum keine Angriffsziele mehr bieten. Bekommt ein Patient eine bakterielle Infektion, so ist nur ein geringer Prozentsatz der Keime resistent. Mit den ersten Antibiotika-Gaben werden die nichtresistenten abget tet, die unempfindlichen Keime bleiben brig und k nnen sich problemlos vermehren. Die Therapie wirkt folglich nicht mehr. Und Bakterien verf gen noch ber eine weitere ungenehme Eigenschaft. Sie k nnen Resistenzen artunabh ngig austauschen. ufig auftretende Infektionserreger Die h ufigsten Infektionserreger sind Viren und Bakterien. Bei den viralen Infektionen mu man zwischen solchen unterscheiden, die auch ohne antivirale Therapie relativ bald wieder verschwinden - etwa Schnupfen oder die "normale" Grippe - und solchen, die schwere und schwerste Infektionen verursachen wie Pocken, R teln, Hepatitis etc. Gegen manche Virusinfektionen ist es gelungen, Impfstoffe zu entwickeln. Dagegen ist das dem Arzt zur Verf gung stehende Arsenal an gegen Viren wirksamen, gut vertr glichen Substanzen - sog. Virostatika - derzeit noch recht klein. Vor allem Infektionen der oberen Atemwege (wie z.B Pharyngitis, Laryngitis und Rhinitis) und Bronchitiden werden h ufig durch Viren verursacht. Diese Virusinfektionen sind oftmals Ausgangspunkt f r eine bakterielle Superinfektion der Atemwege. Im Gegensatz zu Virusinfektionen k nnen bakterielle Infektionen meistens mit gut geeigneten und sehr wirkungsvollen Pr paraten - den sog. Antibiotika - behandelt werden. Nach dem Stoffwechselgeschehen unterscheidet man grob "aerobe" und "anaerobe" Bakterien. Die meisten "aeroben" Bakterien sind in Wirklichkeit "fakultativ anaerob". "Aerob" bedeutet, die Bakterien brauchen Sauerstoff oder halten seine Anwesenheit zumindest aus, "anaerob" bedeutet, sie kommen ohne Sauerstoff aus. "Fakultativ anaerob" bedeutet, Bakterien leben prim r aerob, k nnen aber einen Sauerstoffmangel gut vertragen. Bakterien sind neben Viren die h ufigsten und wichtigsten Erreger von Infektionen beim Menschen. Man unterscheidet Gram- positive und Gram-negative, aerobe und anaerobe Bakterien. Die wichtigsten Gram-positiven Bakterien sind Staphylokokken, Streptokokken, Enterokokken. Die wichtigsten Gram-negativen Bakterien sind Haemophilus, Neisserien (Gonokokken und Meningokokken), Enterobakterien (E. coli, Klebsiellen und Proteus). Gram-positive Erreger treten - schematisch gesagt - eher oberhalb des Zwerchfells (Infektionen der oberen und unteren Atemwege) und bei Hautinfektionen auf, Gram-negative eher unterhalb (Harnwegsinfektionen). *Bakterien* Kokken Kugelf rmig, unbeweglich, nicht-sporenbildend, Gram-positiv, aerob/fakultativ anaerob; Staphylokokken: in Haufen gelagerte Kokken Streptokokken: h ufig in Ketten von mindestens 6 bis 8 Zellen. Staphylokokken Staphylococcus aureus (fr her S. haemolyticus) (gelbpigmentiert) Gram + Physiologisches Vorkommen: Haut und Schleimh Pathogenit ig hoch Infektionsgeschehen: langsam Vorkommen in der Praxis: h Typischer Eitererreger ufiger Erreger bei folgenden Infektionskrankheiten: Hautorgane: Eiterungen, Furunkel, Karbunkel, Entz ndungen des Unterhautgewebes, Schwei senabszess, Mastitis Schleimh ute u. Dr sen: Angina, Otitis media, Konjunktivitis, Zahnbereich Allgemeinerkrankung: Sepsis, Endokarditis, Meningitis, Enterokolitis/Gastroenteritis Seltener bei Wundinfektionen und Sinusitis Staphylococcus epidermidis (fr her: S. albus) (unpigmentiert wei ) Gram + Physiologisches Vorkommen: Haut und Schleimh Pathogenit t: sehr gering Tritt vor allem bei im Krankenhaus erworbenen Infektionen auf. Epidemiologie Prophylaxe Kontakt-, Schmier- und Tr pfchen- Infektionen durch Staphylokokken sind h ufig. Weiterhin sind auch indirekte Infektionen durch kontaminierte Gegenst nde, Luft und Staub m glich. Prophylaxe: Kontaminierte Materialien vernichten oder desinfizieren; bei kontaminierten Nahrungsmitteln kann es (in warmem Zustand Salate, Mayonnaise) zur Bildung von Toxinen kommen; bei Verzehr kommt es zu Lebensmittelvergiftungen; die Nahrungsmittel m ssen vernichtet werden. Streptokokken Streptococcus pneumoniae (fr her: Diplococcus pneumoniae; h ufig als Pneumokokken bezeichnet); Zellen liegen sowohl als Diplokokken als auch in Ketten vor; Gram + Physiologisches Vorkommen: oberer Respirationstrakt Infektionsgeschehen: langsam Pathogenit Vorkommen in der Praxis: sehr h ufiger Erreger bei folgenden Infektionskrankheiten: Ambulant erworbene Pneumonie, Otitis media, Meningitis, Bronchitis Streptococcus pyogenes Gram + Physiologisches Vorkommen: Mund-Rachen-Raum Infektionsgeschehen: langsam Pathogenit ig-hoch Vorkommen in der Praxis: h ufiger Erreger bei: Angina, Scharlach, Erysipel, Impetigo, Phiegmone Epidemiologie: Schmier- und Kontaktinfektion i.a., bei Angina und Scharlach Tr pfcheninfektion. Prophylaxe: Isolierung bei Scharlach Kontrolle hinsichtlich Nachkrankheiten, insbesondere nach Angina tonsillaris: Urin (Glomerulonephritis) und Blutuntersuchungen(rheumatische Erkrankungen) Es gibt weitere Streptokokken-Arten, auf die hier aber nicht weiter eingegangen werden soll: v.a. ist Streptococcus agalactiae zu nennen. Dieser Erreger tritt in erster Linie bei Infektionen der oberen Atemwege bei Kindern auf. Enterococcus faecalis (fr her: Streptococcus faecalis; h ufig als Enterokokken bezeichnet) Gram + Physiologisches Vorkommen: Darm Infektionsgeschehen: langsam Pathogenit Vorkommen in der Praxis: eher selten (meist bei HWI) ufiger Erreger bei: Erkrankungen der Gallenwege, Harnwege, Endokarditis Sonderstellung: bei Harnwegsinfektionen ist der Erreger eindeutig als pathogen einzustufen; bei anderen Infektionen ist die Pathogenit t umstritten. Andere Kokken Kugelf rmig, unbeweglich, nicht-sporenbildend, gram-negativ,aerob, paarig angeordnete Kokken, - wichtig: v.a. Neisserien Neisseria gonorrhoeae (h ufig als Gonokokken bezeichnet) Gram- Physiologisches Vorkommen: - Pathogenit t: hoch Infektionsgeschehen: schnell Vorkommen in der Praxis: fr her h ufig, heute seltener ufiger Erreger bei: Gonorrhoe (Urethritis, Salpingitis,Prostatitis), auch bei Konjunktivitis, Arthritis, Pharyngitis Epidemiologie: bertragung durch direkten venerischen Kontakt,ausnahmsweise durch kontaminierte Toilettengegenst nde oder bei der Geburt von den Genitalien der Mutter auf die Konjunktiven des Neugeborenen Prophylaxe: Vermeidung infekti ser Kontakte, Sanierung von Infektionsquellen, Neisseria meningitidis (h ufig als Meningokokken bezeichnet) Gram - Physiologisches Vorkommen: Nasen-Rachen-Raum Pathogenit t: hoch Infektionsgeschehen: schnell Vorkommen in der Praxis: h ufiger Erreger bei: Meningitis, seltener bei Pneumonie, Urethritis Epidemiologie: bertragung durch Tr pfcheninfektion,zahlreiche gesunde Tr ger,besondere Gef hrdung im Kindesalter Prophylaxe: Isolierung von Erkrankten, Sanierung von Keimtr gern. Branhamella catarrhalis Physiologisches Vorkommen: Nasen-Rachen-Raum Infektionsgeschehen: m ig schnell Pathogenit Vorkommen in der Praxis: zunehmend ufiger Erreger bei Infektionen: Otitis, Sinusitis, Bronchitis, Meningitis; bei Virusaffektionen Epidemiologie: Infektionen ausschlie lich beim Menschen durch Tr pfcheninfektion;geringe Morbidit t (Betalaktamasebildner resistent gegen viele PenicillinPr parate) Prophylaxe: Isolierung manifest Erkrankter bchen bchenf rmig, teils begei elt und somit auch beweglich, nichtsporenbildend, gram-negativ, fakultativ anaerob (auf Ausnahmen wird hingewiesen) Haemophilus influenzae (bekapselt) Gram- Physiologisches Vorkommen: Mund-Rachen-Raum Pathogenit Infektionsgeschehen: schnell Vorkommen in der Praxis: h ufiger Erreger bei: Bronchitis, Sinusitis, Meningitis, Otitis; bei Virusaffektionen Superinfektionen mit Haemophilus > Epidemiologie: Infektionen ausschlie lich beim Menschen durch Tr pfcheninfektion;geringe Morbidit t (Betalaktamasebildner resistent gegen viele Penicillin Pr parate) Prophylaxe: Isolierung manifest Erkrankter, Sanierung Bordetella pertussis (bekapselt) Gram - Physiologisches Vorkommen: - Pathogenit ig, bei Kindern hoch Infektionsgeschehen: m ig schnell Vorkommen in der Praxis: bei Kindern h ufiger Erreger: ausschlie lich Keuchhusten Epidemiologie: Hochinfekti ser Erreger f r alle nicht-immunen Personen. Da Keuchhusten eine Immunit t hinterl t,entspricht er berall, wo er endemisch ist, einer Kinderkrankheit. 50% der Erkrankungen finden vor dem 4. Lebensjahr statt Prophylaxe: Expositionsprophylaxe und Immunisierungsma nahmen Enterobakterien (physiologisch im Darm auftretende Bakterien) Escherichia coli (begei elt) Gram - Physiologisches Vorkommen: Dickdarm Infektionsgeschehen: schnell Pathogenit ig bis hoch Vorkommen in der Praxis: h ufiger Erreger bei: Harnwegsinfektionen, Enteritis, Cholezystitis, Peritonitis, Reisediarrh , Prostatitis Selten bei: Arthritis, Pneumonie, Wundinfektion Epidemiologie: Infektionsweg f kal-oral, aber auch indirekt durch Schmierinfektion. Epidemiologische Probleme entstehen vor allem im Zusammenhang mit der S uglingsenteritis; uglinge k nnen E.-coli-St mme hochinfekti s sein. Von besonderer Tragweite ist ein E.-coli-Nachweis im Trinkwasser: dies ist immer gleichbedeutend mit einer F kalienverunreinigung und bedeutet weiterhin, da auch mit anderen pathogenen Keimen zu rechnen ist Prophylaxe: Isolierung (in Kinderkliniken),peinliche Sauberkeit Klebsiella, Proteus, Enterobacter, Serratia Gram - Diese Enterobakterien sind im Intestinal- und Respirationstrakt Gesunder nachzuweisen. Sie treten meist erst in der Klinik als Problemkeime auf, und zwar im Rahmen von Erkrankungen des Atemtraktes (Klebsiella) und bei komplizierten Harnwegserkrankungen (Proteus). Die genannten Enterobakterien kommen dar berhinaus in der Praxis dann vor, wenn fehlgeschlagene Therapieversuche mit ungeeigneten Antibiotika vorgenommen wurden. Weiterhin bei Patienten mit schweren Grunderkrankungen (Diabetes, Krebs) und auch bei sehr alten Patienten mit eingeschr nkt funktionierender K rperabwehr. Andere Gram-negative St bchen Pseudomonaden bchenf rmig (kurz, fast kokkoid), beweglich, nichtsporenbildend, gram-negativ, obligat aerob Pseudomonas aeruginosa (fr her: Pyoceaneus) Gram - Physiologisches Vorkommen: im menschlichen Darm und auf der Haut Pathogenit t: sehr hoch Infektionsgeschehen: schnell Vorkommen in der Praxis: sehr selten Farbstoffbildner: Pyozyanin (blaugr ufiger Erreger bei: Verbrennungswunden, Harnwegsinfektionen, Erkrankungen des Atmungstraktes, Augenerkrankungen, Otitis, Sinusitis Epidemiologie: Der Keim ist ubiquit r; er liebt feuchte und schmutzige Standpunkte. Infektionsquellen sind Schmier-, orale und aerogene Infektionen. Pseudomonas ist ein Problemkeim; durch ihn verursachte Infektionen sind immer langwierig und unangenehm Prophylaxe: Konsequente Asepsis Besondere Enterobakterien Salmonella typhi (begei elt) Gram - (Physiol.) Vorkommen: Dauerausscheider Pathogenit t: hoch Infektionsgeschehen: langsam Vorkommen in der Praxis: selten (aber h ufig bei Reisen in s dliche L nder) ufiger Erreger bei Typhus Epidemiologie: Infektionsweg f kal-oral, auch ber verunreinigte Nahrungsmittel: Wasser, Milch, Milchprodukte. Sehr lange Inkubationszeit. Als Dauerausscheider werden Personen bezeichnet, die permanent Salmonellen ausscheiden, ohne Zeichen einer akuten Infektion zu zeigen Prophylaxe: Typhus abdominalis gilt als Erkrankung aufgrund mangelnder Hygiene.Deshalb Erfassen und Unterweisen von Dauerausscheider, Toilettenhygiene, Lebensmittel- und Wasser- hygiene Salmonella-Spezies Gram - Diese Salmonellen von denen unz hlige durch das Kauffmann- White-Schema aufgrund ihrer Kapsel- und Gei el-Eigenschaften bestimmt wurden, verursachen beim Menschen auf den D nndarm lokalisierte Infektionen mit gastroenteritischen Symptomen. Epidemiologie: Fleisch von klinisch gesunden infizierten Tieren sowie die Produkte (nicht durchgebratenes Fleisch), Eier, Milchprodukte k nnen Ausgangsort f r eine Erkrankung beim Menschen sein. Die Infektionswege und -ketten sind erst vielf Prophylaxe: Veterin rpolizeiliche und lebensmittelhygienische Verordnungen, berwachungen von in Gastst tten und Gro chen t tigen Personen durch Gesundheitsamt und Gewerbeaufsicht. (Brechdurchfall) und hohem Fieber. Die Inkubationszeit ist hier nur 18 Stunden bis 3 Tage. Shigella dysenteriae Gram - Physiologisches Vorkommen: - Infektionsgeschehen: langsam Pathogenit t: hoch Vorkommen in der Praxis: selten ufiger Erreger bei bakterieller Ruhr; der Krankheitsprozess spielt sich im Dickdarm ab, es handelt sich also nicht um eine Enteritis sondern um eine Kolitis. Epidemiologie: Der Infektionsweg ist f kal- Hygienische oral, ausschlie lich von berwachung Mensch zu Mensch (Salmonellen k nnen dagegen auch von Tier zu Mensch bertragen werden). Bei dieser Erkrankung ist ebenso mangelnde Hygiene zu beklagen. Gesunde Ausscheider sind selten, die Ausscheidung ist i.d.R. weniger lang als bei den Salmonellosen Prophylaxe: Hygienische berwachung Clostridien Gram + bchen, meist beweglich, sporenbildend, Gram-positiv, obligat, anaerob Physiologisches Vorkommen: Darm Pathogenit t: hoch Infektionsgeschehen: schnell bis m ig schnell Vorkommen in der Praxis: selten Wichtige Vertreter: Clostridium perfringens (Gasbrand),C. tetani (Tetanus, Wundstarrkrampf), C.botulinum (Botulismus= Fleischvergiftung; es handelt sich nicht um eine Infektion. Clamydien Gattung von Bakterien, die stets innerhalb anderer Zellen leben. Chlamydien geh ren zu den am weitesten verbreiteten Krankheitserregern; fr her wurden sie als Viren eingeordnet. Zwei Arten, Chlamydia trachomatis und C. psittaci, k nnen beim Menschen Krankheiten ausl sen. Infektionen mit C. psittaci, dem Erreger der Psittakose (Papageienkrankheit), sind relativ selten. C. trachomatis ruft eine Infektion der Harn- und Geschlechtsorgane hervor, die man als Lymphogranuloma inguinale bezeichnet; sie ist, wie man Anfang der achtziger Jahre feststellte, in den USA die h ufigste Geschlechtskrankheit. Die Auswirkungen einer Infektion mit C. trachomatis werden h ufig durch die hnlichen, aber st rkeren Symptome (z. B. eitriger Ausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen) der Gonorrh berdeckt, die vielfach gleichzeitig auftritt. Die Erkrankung ist mit Antibiotika leicht zu beheben, aber unbehandelt kann sie zu einer ernsten Gefahr werden. Sie kann zu schweren Unterleibsentz ndungen f hren und bei Frauen eine Bauchh hlenschwangerschaft ausl sen. Zudem ist Unfruchtbarkeit bei M nnern und Frauen eine m gliche Folge. Kinder, deren Mutter infiziert ist, bekommen oft kurz nach der Geburt eine Bindehaut- und Lungenentz ndung. Ein Stamm von C. trachomatis, der von Fliegen bertragen wird, verursacht das Trachom, eine schwere Augenerkrankung, die unter Umst nden zur Erblindung f Nach neuen Forschungsergebnissen aus den USA sind Chlamydien auch an Gef verkalkungen beteiligt. Noch ist unklar, ob diese Erreger durch eine Sch digung der Gef nde die Voraussetzung f r Verkalkungen schaffen oder ob sie sich im Nachhinein in die Ablagerungen einnisten. Mykoplasmen Gram - Mikroorganismen, die auf einer Entwicklungsstufe zwischen Viren und Bakterien stehen. Sie besitzen keine Zellwand. Erreger spezifischer Pneunomieformen. Ricksettsien Gattung von Bakterien, die in der Gr e zwischen den Viren und den meisten anderen Bakterien stehen. Der Name erinnert an ihren Entdecker, den amerikanischen Pathologen Howard Taylor Ricketts. Rickettsien k nnen sich wie Viren nur innerhalb von Zellen vermehren. Sie sind entweder kokkoid (rund) oder bacilliform (l nglich) und kommen bei zahlreichen S ugern vor. Beim Menschen k nnen sie mehrere Krankheiten hervorrufen. bertragen werden die Rickettsien meist von Gliederf ern, z. B. von Fl hen, L usen, Milben und Zecken. Eine Art infiziert Nutztiere wie Rinder und Schafe; sie wird auf den Menschen durch verunreinigte Rohmilch oder durch Tr pfcheninfektion ber Milch, Urin, Kot oder Gewebe eines infizierten Tieres bertragen. Viele Arten von Rickettsien befallen Insekten, l sen aber bei S ugern keine Krankeiten aus. Im Labor kann man die Erreger nur in Kulturen lebender Zellen z chten. Rickettsienerkrankungen brechen in der Regel sehr pl tzlich aus und sind in den meisten F llen von Teilnahmslosigkeit, hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Hautausschl gen gekennzeichnet; im weiteren Verlauf werden oft Blutgef nde und das Zentralnervensystem in Mitleidenschaft gezogen. Folgende Krankheiten werden von Rickettsien hervorgerufen: klassisches und murines Fleckfieber, Felsengebirgsfieber, japanisches Flussfieber, wolynisches Fieber, Q-Fieber und Rickettsienpocken. Die Diagnose der meisten Rickettsienerkrankungen wird dadurch erleichtert, dass im Blut der Patienten spezifische Antik rper auftauchen, die man mit serologischen Tests nachweisen kann. Zur Vorbeugung gegen Rickettsienerkrankungen versucht man, die bertr gertiere auszurotten. Bis 1948 gab es kein Medikament, das gezielt gegen diese Erreger wirkte. Heute kann man Rickettsien mit Breitbandantibiotika bek mpfen, z. B. mit Tetracyclinen und Chloramphenicol. Auf diese Weise lassen sich die Krankheiten sehr wirksam heilen. Systematische Einordnung: Das klassische Fleckfieber wird von Rickettsia prowazeki hervorgerufen, das murine Fleckfieber von Rickettsia typhi, das Felsengebirgsfieber von Rickettsia rickettsii, das Japanische Flussfieber von Rickettsia orientalis oder Rickettsia tsutsugamushi und das wolynische Fieber von Rickettsia quintana. Der Erreger des Q-Fiebers, das durch die Luft oder mit Lebensmitteln bertragen werden kann, ist Coxiella burnetii. Rickettsienpocken werden von Rickettsia akari verursacht. *Bakteriophagen* auch Phagen oder Bakterienviren, verschiedene Viren, die Bakterien parasitieren. Bakteriophagen sind in der Regel aus einem Kopf- und einem Schwanzteil aufgebaut. Mit letzterem heften sie sich an Bakterien und injizieren diesen ihr eigenes Erbmaterial. Die Bakterien werden dadurch veranlasst, selbst Bakteriophagen zu erzeugen. Vermutlich k nnen alle Bakterienarten von Bakteriophagen parasitiert werden. Bakteriophagen sind in menschlichen Ausscheidungen, im Boden und im Abwasser anzutreffen. Sie wurden 1915 durch den britischen Wissenschaftler Frederick W. Twort und 1917 unabh ngig von diesem auch durch den franz sisch-kanadischen Forscher lix H. d'H relle entdeckt. Seit den vierziger Jahren hat die Forschung an Bakteriophagen zur Entdeckung der Nucleins uren als den genetischen Grundbausteinen des Lebens gef hrt; Bakteriophagen enthalten entweder DNA (Desoxyribonucleins ure) oder RNA (Ribonucleins ure). Die Phagenforschung war zudem von zentraler Bedeutung f r die Entwicklung des damals neuen Gebiets der Molekularbiologie. 1952 machten die beiden amerikanischen Biologen Norton Zinder und Joshua Lederberg an der Universit t von Wisconsin die bedeutende Entdeckung, dass die Gene eines Bakteriums mit Hilfe von Phagen in ein anderes Bakterium bertragen werden k nnen. Andere Wissenschaftler fanden heraus, dass ein Phage sein Erbmaterial in das seines bakteriellen Wirtes integrieren kann, um seine Gene so als Bestandteil des Wirtschromosoms von Generation zu Generation weiterzugegeben. In den sechziger Jahren f hrten die amerikanischen Physiologen Max Delbr ck, Alfred Hershey und Salvador Luria bahnbrechende Experimente mit den Parasiten-Systemen von Phage und Wirt durch und erhielten daf r 1969 gemeinsam den Nobelpreis f r Physiologie und Medizin. 1980 erhielt der britische Biochemiker Frederick Sanger den Nobelpreis f r die Anwendung der Phagenmikrobiologie bei der Sequenzierung von DNA. Das Studium der Phagen ist sowohl f r die Medizin als auch f r die Genetik von gro er Bedeutung. Dies gilt insbesondere f r die Erforschung von Virusinfektionen, genetischen Defekten, menschlicher Entwicklung und Fehlentwicklungen, von Krebsursachen sowie der Resistenz von Bakterien gegen ber Antibiotika. *Viren* Viren (lateinisch virus: Gift), verschiedene organische Einheiten, die aus genetischem Material bestehen, das von einer Schutzh lle umgeben ist. Der Begriff Virus wurde erstmals in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gepr gt, um Krankheitserreger zu bezeichnen, die kleiner als Bakterien sind. Viren sind eine Zwischenform zwischen belebter und unbelebter Materie. Innerhalb lebender Zellen k nnen sie sich sehr zahlreich vermehren und dabei ihren Wirt sch digen. Es sind Hunderte von Viren bekannt, die bei Menschen, Tieren, Pflanzen und Bakterien eine Vielzahl unterschiedlichster Krankheiten hervorrufen. Die Existenz von Viren wurde 1892 nachgewiesen, als der russische Wissenschaftler Dmitrij I. Iwanowsky mikroskopisch kleine Teilchen entdeckte, die sp ter Tabakmosaikviren genannt wurden. Der holl ndische Botaniker Martinus W. Beijerinck wandte 1898 die Bezeichnung Viren auf jene infekti sen Erreger an. Einige Jahre sp ter fand man Viren, die sich innerhalb von Bakterien vermehrten. Diese Art von Viren nennt man Bakteriophagen. Im Jahr 1935 kristallisierte der amerikanische Biochemiker Wendell Meredith Stanley das Tabakmosaikvirus und wies nach, dass es nur aus genetischem Material, der Ribonucleins ure (RNA), und einem Proteinmantel besteht. In den vierziger Jahren wurden dank der Entwicklung des Elektronenmikroskops erstmals Viren sichtbar. Diesem Fortschritt folgte die Entwicklung von Hochgeschwindigkeitszentrifugen, welche die Filtrierung und Konzentrierung von Viren erm glichten. Bei der Untersuchung von Tierviren gelang in den f nfziger Jahren ein entscheidender Durchbruch mit der Entwicklung von Methoden zur Zellkultivierung, mit deren Hilfe die Vermehrung von Viren im Reagenzglas m glich wurde. In der Folge wurden zahlreiche Viren entdeckt und die meisten in den sechziger und siebziger Jahren analysiert sowie deren physikalische und chemische Eigenschaften bestimmt. Eigenschaften Viren sind submikroskopische intrazellul re (in Zellen vorkommende) Parasiten, die entweder RNA oder Desoxyribonucleins ure (DNA) aufweisen (nie beides) und ber eine Schutzh lle verf gen, die aus Proteinen allein besteht oder sich aus Proteinen und Lipid- oder Kohlenhydratbestandteilen zusammensetzt. Die Nucleins ure liegt in der Regel als einzelnes ein- oder doppelstr ngiges Molek l vor. Einige Viren verf gen jedoch ber Nucleins ure, die in zwei oder mehrere Segmente aufgeteilt ist. Die Proteinh lle wird als Capsid bezeichnet, die Proteinbausteine des Capsids nennt man Capsomeren. Zusammen bilden sie das Nucleocapsid. Andere Viren verf gen zudem ber eine weitere H lle, die sich im Allgemeinen bildet, wenn das Nucleocapsid als Knospe aus der Wirtszelle austritt. Das gesamte Viruspartikel wird als Virion bezeichnet. Viren sind obligate intrazellul re Parasiten, d. h., sie sind an bestimmte Lebensbedingungen gebunden: Sie k nnen sich nur innerhalb von Zellen vermehren, die aktiv Stoffwechsel betreiben. Au erhalb lebender Zellen existieren Viren als inaktive Makromolek Viren kommen in den unterschiedlichsten Formen und Gr en vor. Nach ihrer Struktur werden drei Grundformen unterschieden: isometrische, st bchenf rmige oder l ngliche und kaulquappen hnliche Viren mit Kopf und Schwanz (z. B. manche Bakteriophagen). Die kleinsten Viren sind Ikosahedronen (20-seitige Vielecke oder Polygone) mit einer Seitenl nge von etwa 18 bis 20 Nanometern (millionstel Millimetern). Die l ngsten Viren sind st bchenf rmig. Einige st bchenf rmige Viren sind mehrere Mikrometer lang, aber in der Regel weniger als 100 Nanometer breit. Die Breite der gr ten Viren liegt damit unterhalb des Aufl sungsbereichs eines Lichtmikroskops, mit dem Bakterien und andere gr ere Mikroorganismen untersucht werden k nnen. Viele Viren mit spiralf rmiger Innenstruktur weisen eine zus tzliche Au lle (auch Envelope genannt) auf, die sich aus Lipoproteinen und/oder Glykoproteinen zusammensetzt. Ihr Durchmesser reicht von 60 bis 300 Nanometer. Komplexere Viren, beispielsweise einige Bakteriophagen, verf ber einen Kopf und einen schlauchartigen Schwanz, mit dem sie sich an Wirtsbakterien heften. Pockenviren sind quaderf rmig, und ihre Protein-Elementarteilchen haben einen komplexen Aufbau. Komplexe und Pockenviren bilden jedoch die Ausnahme. Die meisten Viren sind von einfacher Gestalt. Vermehrung Viren verf gen nicht ber die n tigen Enzyme und Stoffwechselprodukte f r eine eigenst ndige Vermehrung. Sie m ssen sich dazu der Wirtszellen bedienen, die sie infizieren. Der Vorgang der Virusvermehrung oder -replikation teilt sich daher in die Synthese (Bildung) der einzelnen Virusbestandteile und deren Zusammensetzung zu neuen Virusteilchen. Die Replikation beginnt mit dem Eindringen des Virus in die Wirtszelle. Der Virusmantel wird von Zellenzymen aufgel st, so dass die Virus-RNA oder -DNA mit den Zellribosomen in Kontakt kommt. Dort steuert die Virus-RNA oder -DNA die Proteinsynthese, wie sie durch die Virusnucleins ure festgelegt ist. Die Nucleins ure verdoppelt sich, und die Proteinbausteine des Virusmantels werden neu gebildet. Danach werden diese beiden Bestandteile zu einem neuen Virus vereinigt. Aus einem infizierenden Virus k nnen auf diese Weise Tausende von Nachkommen entstehen. Einige Viren werden durch Zerst rung der infizierten Wirtszelle freigesetzt. Andere knospen aus der Zellmembran aus (Virusknospung oder Budding), ohne die Zelle zu t ten. In einigen F llen verl uft die Infektion latent, d. h., die Viren vermehren sich innerhalb der Zelle, ohne sie offensichtlich zu sch digen. RNA-Viren besitzen ein einzigartiges Vermehrungssystem, denn ihre RNA kann sich unabh ngig von einer DNA verdoppeln. In einigen F llen kann die RNA als Boten-RNA (m-RNA) fungieren (siehe Genetik) und sich indirekt ber das Ribosomen- und Stoffwechselsystem der Wirtzelle verdoppeln. Andere RNA-Viren besitzen in ihrem Proteinmantel RNA-abh ngige Enzyme, welche die Synthese der Virus-RNA steuern. Einige RNA-Viren, die so genannten Retroviren, bilden ein Enzym, mit dessen Hilfe eine DNA-Kopie von der Viren-RNA hergestellt wird. Diese DNA stellt dann das neue Genmaterial des Virus dar. Bakterienviren und Tierviren unterscheiden sich in der Wechselwirkung mit der Zelloberfl che bei der Infektion. T-Phagen (doppelstr ngige Bakteriophagen), die das Bakterium Escherichia coli befallen, setzen sich erst auf der Zelloberfl che fest und schleusen dann ihre DNA direkt in das Bakterium ein. Das Virus wird also nicht in das Zellinnere aufgenommen und dessen Mantel nicht aufgel st. Im Wesentlichen laufen aber dieselben, bereits beschriebenen Vorg nge der Virusreplikation ab, nachdem die Nucleins ure in die Zelle gelangt ist. Viren in der Medizin Die Bek mpfung viraler Infektionskrankheiten stellt eine gro e Herausforderung f r die medizinische Wissenschaft dar. Viren verursachen unterschiedlichste Krankheiten, die schwerwiegende Auswirkungen f r die Menschheit haben. Zu den Virenerkrankungen z hlt z. B. die Erk ltung, von der j hrlich Millionen von Menschen betroffen sind. Andere virale Krankheiten enden h ufig t dlich. Dazu geh ren beispielsweise Tollwut, h morrhagisches Fieber, Enzephalitis, Poliomyelitis und Gelbfieber. Die meisten Viren verursachen jedoch Erkrankungen, die in der Regel nur akute Beschwerden hervorrufen, es sei denn, dass ernste Komplikationen durch die Virus- oder eine zus tzliche bakterielle Infektion eintreten. Solche Viruserkrankungen sind etwa Grippe, Masern, Mumps, Fieberbl schen (Herpes simplex), Windpocken, G rtelrose (Herpes zoster), Atemwegserkrankungen, akute Diarrh e (Durchfall), Warzen und Hepatitis. Wieder andere Viren wie das R tel- und das Zytomegalievirus k nnen beim Ungeborenen schwere Fehlbildungen hervorrufen oder sogar t dlich wirken. AIDS wird durch ein Retrovirus ausgel st. Nur zwei Retroviren werden bisher eindeutig f r menschliche Krebserkrankungen (siehe HTLV) verantwortlich gemacht, einige Papilloma-Viren stehen jedoch im Verdacht, krebsausl send zu sein. Es mehren sich auch die Anzeichen daf r, dass andere Viren bei einigen Krebsarten sowie chronischen Erkrankungen wie multipler Sklerose und anderen Degenerationskrankheiten eine wesentliche Rolle spielen. Bei einigen Virusinfektionen kommt die Erkrankung erst nach langer Zeit zum Ausbruch. Kuru und das Jakob-Creutzfeldt-Syndrom, bei denen es jeweils zu einer allm hlichen Zerst rung des Gehirns kommt, sind Beispiele f r langsam fortschreitende Viruserkrankungen. Auch heute noch werden Viren entdeckt, die schwere Erkrankungen beim Menschen verursachen. Die meisten lassen sich im Labor isolieren und bestimmen. Daf r werden jedoch in der Regel einige Tage ben tigt. Eines der j ngst entdeckten Viren ist das Rotavirus, das bei S uglingen und Kleinkindern Gastroenteritis hervorruft (Schleimhautentz ndung des Magens und D nndarmes). Verbreitung Neue Krankheitsf lle entstehen, wenn Viren von Mensch zu Mensch bertragen wurden. Viele Viren, z. B. die Erreger von Grippe oder Masern, werden durch Tr pfcheninfektion bertragen, d. h. durch Verspr hen erregerhaltigen Speichels beim Sprechen, Husten oder Niesen. Andere Viren, etwa Erreger der Diarrh e, werden auf f kal-oralem Weg bertragen. Wieder andere, z. B. der Gelbfiebererreger und die so genannten Arboviren, werden durch Insektenstiche verbreitet. Viruserkrankungen sind endemisch (kommen in einer bestimmten Gegend bei anf lligen Personen regelm ig vor) oder epidemisch, d. h., sie treten in gro en Wellen auf und befallen dann Tausende von Menschen. Ein Beispiel f r eine epidemische Viruserkrankung ist das allj hrliche weltweite Vorkommen von Grippeerkrankungen. 1968 starben durch die so genannte Hongkong-Grippe etwa 700 000 Menschen. Ende 1997 infizierten sich in Hongkong Menschen mit der so genannten Vogelgrippe. Insgesamt erkrankten 16 Personen an dem Virus H5N1 Typ A, vier Menschen starben. Behandlung Derzeit gibt es f r Virusinfektionen keine v llig zufriedenstellenden Behandlungsm glichkeiten, da die meisten Arzneimittel, die Viren zerst ren, auch die Zellen sch digen. Das Medikament Alpha-Adamantanamin wird in einigen L ndern verbreitet zur Behandlung von Atemwegsinfektionen eingesetzt, die durch Grippeviren vom Typ A hervorgerufen werden. Isatin-Beta-Thiosemicarbazon ist gegen Pocken wirksam. Einige Analogstoffe zu Vorstufen der Nucleins ure scheinen bei schweren Herpesinfektionen hilfreich zu sein. Ein viel versprechendes antivirales Mittel, Interferon, wird in der Zelle selbst gebildet. Dieses nichttoxische (ungiftige) Protein, das in einigen virusinfizierten Tier- und Menschenzellen produziert wird, kann andere Zellen vor einer solchen Virusinfektion sch tzen. Derzeit wird der Einsatz von Interferon zur Behandlung von Krebserkrankungen intensiv untersucht. Bis vor kurzem war die Erforschung der Interferonanwendung durch die begrenzte Verf gbarkeit reinen Interferons behindert. Dank der neuen Technik des molekularen Klonens von genetischem Material ist es heute jedoch m glich, dieses Protein in gr eren Mengen herzustellen. Sein Nutzen als antivirales Mittel k nnte nun innerhalb einiger Jahre ermittelt werden. Die einzig wirksame M glichkeit, einer Virusinfektion vorzubeugen, ist die Schutzimpfung. Beispielsweise konnte durch die weltweite Einf hrung der Pockenschutzimpfung diese Krankheit in den siebziger Jahren ausgerottet werden. Es wurden zahlreiche antivirale Impfstoffe f r Mensch und Tier entwickelt. F r den Menschen gibt es z. B. Impfungen gegen Masern, R teln, Poliomyelitis und Grippe. Die Immunisierung mit einem Virusimpfstoff regt das k rpereigene Immunsystem zur Bildung bestimmter Proteine an, so genannter Antik rper. Diese sch tzen vor der Infektion mit dem betreffenden Virus. Die zur Immunisierung verwendeten Viren werden zuvor so behandelt, dass sie selbst nicht mehr krankheitserregend wirken. *Adenoviren* Adenoviren verursachen, je nach Unterart verschieden, beim Menschen vor allem grippe hnliche Entz ndungen des Atemtraktes (Nase/Rachen/Lunge) sowie Augeninfektionen und Erkrankungen des Magen und Darmes. Die Keime kommen weltweit vor und werden zumeist durch Schmier- und Tr pcheninfektion bertragen. Augeninfektionen mit Adenoviren k nnen aber auch durch Badewasser oder ber ungen gend sterilisierte Untersuchungsinstrumente des Augenarztes verursacht werden. Krankheitserscheinungen Luftwege Im Bereich des Atemtraktes sind grippe hnliche Entz ndungen des Rachens und der Nasenschleimhaut m glich, einhergehend mit Schnupfen, Fieber und Halschmerzen. Lymphknoten und Mandeln k nnen schmerzhaft angeschwollen sein. Eher selten, bei Kleinkindern zum Teil jedoch lebensbedrohend, bildet sich eine richtige Lungenentz ndung mit zus tzlich produktivem, unter Umst nden auch eitrigem Auswurf und Atembeschwerden (Dyspnoe) aus. Augen Die Keratoconjunctivitis epidemica ist eine vor allem in Augenkliniken sehr gef rchtete Adenovirusinfektion der Augenbindehaut und der Hornhaut. 4 - 10 Tage nach Infektion tritt ein ausgepr gtes Fremdk rpergef hl sowie R tung und starkes Tr nen der Augen auf. Nach einer Woche fallen zus tzlich vor den Ohren liegende schmerzhaft geschwollene Lymphknoten auf. Oft folgt noch eine weitere Entz ndung der Hornhaut, was zu einer meist vor bergehenden Sehminderung f hren kann. Magen-/Darm-Trakt belkeit, Leibschmerzen und w rige Brechdurchf lle sind die Zeichen einer Gastroenteritis (Magen/Darmentz ndung). Bei ausgepr gten Fl ssigkeitsverlusten kann es zu einer Kreislaufschw che kommen. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Der direkte Nachweis des Adenovirus ist heutzutage durch eine sogenannte Antik rperbestimmung im Blut m glich. Eine Pneumonie stellt man durch das Abh ren (Auskultation) der Lunge und der Atemger usche mit Hilfe eines sogenannten Stethoskopes fest oder durch eine R ntgenaufnahme. Die Diagnose einer Konjunktivitis (Bindehautentz ndung) ebenso wie einer Enteritis (Darmerkrankung) wird klinisch gestellt. Bei letzterer f hrt man zum Ausschlu anderer Durchfallerreger wie Bakterien, Pilze, Einzeller (Protozoen) oder W rmer eine mikroskopische und kulturelle Stuhluntersuchung durch. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen An erster Stelle ist nat rlich das Influenzavirus - der Erreger der Grippe - zu nennen. Hals- und Rachenentz ndungen werden auch bei anderen Virusinfekten wie dem Pfeifferschen Dr senfieber, Masern, Mumps oder auch bakteriellen Entz ndungen wie Diphtherie oder Streptokokken-Angina gesehen. r eine Lungenentz ndung kommen eine Vielzahl Bakterien - in der Hauptsache Staphylokokken, Pneumokokken, Pseudomonaden oder auch Haemophilus influenzae und Chlamydien -, andere Viren wie Influenza A- und B-Virus oder auch Pilze in Betracht. Bakterien wie z.B. Salmonellen, Yersinien, Campylobacter, Shigellen als Erreger der Ruhr, Vibriona cholerae als Erreger der Ch olera, Staphylokokken oder auch E. coli verursachen ebenfalls Durchf lle. Aber auch andere Viren wie z.B. die Hepatitis-, Polio-, Zytomegalie-, Rota- oder auch Influenzaviren k nnen hnliche Krankheitserscheinungen ausl sen. Im Bereich der Parasiten sind W rmer und Einzeller (Protozoen) wie zum Beispiel Am ben, Lamblien - bei Abwehrgeschw chten besonders auch Kryptosporiden - zu bedenken. Auch Pilze wie Candida oder Aspergillus gehen manchmal mit einer Enteritis einher. Weiterhin sieht man Durchf lle bei chronischen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, M. Whipple oder auch der Sprue. Komplikationen und Notf Atemwege Die Adenovirus-Lungenentz ndung kann besonders bei Kleinkindern t dlich verlaufen. Augen Bei fehlender kompletter Ausheilung einer Keratokonjunktivitis ist eine bleibende Sehminderung zu bef rchten. Auch ist ein bergreifen der Entz ndung auf die Iris und den Ziliark rper des Auges m glich mit der Folge von Kataraktbildung oder auch Glask rpertr bungen. Magen-/Darm-Trakt Bei nicht ausreichendem Salz- und Fl ssigkeitsersatz droht eine Austrocknung mit Kreislaufschw che bis zum Kollaps. *Coxsackie* Beschreibung der Erkrankung Zu den Viren, die sich besonders gern im menschlichen Darm aufhalten und vermehren, z hlen neben den Polioviren, den Erregern der Kinderl hmung, vor allem auch die sogenannten Coxsackieviren. Die bertragung erfolgt direkt durch Schmutz- und Schmierinfektion zum Beispiel ber die Hand in den Mund. Dort kommt es zu einer Vermehrung in den Mandeln, sp ter auch in den Darmw nden, wobei die Krankheitssymptome mal mehr, mal auch weniger schwer an den verschiedensten Organen des K rpers ausfallen k nnen, abh ngig von dem jeweiligen Virustyp. Krankheitserscheinungen Leichtere Erscheinungen sind die Entz ndung des Rachens, die sogenannte Herpangina, die mit Halschmerzen und Lymphknotenschwellungen einhergeht. Aber auch Lungenentz ndungen mit Fieber, Husten und Atembeschwerden oder Leberentz ndungen mit rechten Oberbauchschmerzen, Gelbf rbung der Haut und Appetitlosigkeit k nnen auftreten. Seltener sieht man eine Hirnhautentz ndung mit Fieber und Nackensteife oder gar L hmungserscheinungen. Eine Besonderheit stellt die Ansteckung mit dem Coxsackievirus-B-Typ - die "Bornholmerkrankung" - dar. Hierbei kommt es zu ausgepr gten Muskelschmerzen, vor allem der Atemhilfsmuskulatur. Weitere Infektionen sind eine Bindehautentz ndung, Durchf lle oder auch Entz ndungen des Herzens oder der Bauchspeicheldr Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Heutzutage gelingt der Nachweis des "Darmvirus" durch Anz chtung im Stuhl, Nervenwasser oder auch im Rachenabstrich. Eine Hepatitis wird aufgrund der Krankheitserscheinungen und der deutlichen Erh hung bestimmter Leberwerte im Blut diagnostiziert. Eine Pneumonie stellt man durch das Abh ren (Auskultation) der Lunge und der Atemger usche mit Hilfe eines sogenannten Stethoskopes fest oder durch eine R ntgenaufnahme, wobei sogenannte Verschattungen beweisend sind. Der Verdacht auf das Vorliegen einer Hirnhautentz ndung wird aufgrund der Klinik (Krankheitserscheinungen) gestellt. Gesichert wird die Diagnose durch eine mikrobiologische und laborchemische Untersuchung des Nervenwassers (Liquor). Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Es kommen f r eine Lungenentz ndung eine Vielzahl von Bakterien - in der Hauptsache Staphylokokken, Pneumokokken, Legionellen oder auch Haemophilus influenzae und Chlamydien-, Viren wie das Adenovirus oder Influenza A- und B-Virus oder auch Pilze in Betracht. Andere Erreger einer Hirnhautentz ndung wie Haemophilus influenzae, Meningokokken, Tuberkolosebakterien oder auch Viren, hier insbesondere die Herpes-, Masern-, aber auch HIV-Viren m ssen bedacht werden. Alle Infektionen, die mit einer Rachen-/Mandelentz ndung (Tonsillitis) einhergehen wie das Pfeiffer-Dr senfieber, die Streptokokken-Angina, der Mumps, die Diphtherie oder auch die aber meist einseitige Angina Plaut Vincentii, k nnen hnliche Krankheitserscheinungen verursachen und m ssen abgekl rt werden. Komplikationen und Notf Die entscheidende Komplikation einer Coxsackieinfektion ist die oben angef hrte Hirnhautentz ndung, die ein z giges rztliches Einschreiten verlangt, da Bewu tseinstr bung, Koma und letztendlich der Tod bei fehlender Behandlung droht. Aber auch eine Lungenentz ndung kann gerade bei abwehrgeschw chten Personen zu einer ausgepr gten Atemschw chung f hren, die eine intensivmedizinischeTherapie einschlie lich maschineller Beatmung verlangen kann. ben, einzellige Lebewesen aus der Klasse Wurzelf er (Sarcodina), die zum Organismenreich der Protista geh rt. Ihre Zelle besteht aus einer d nnen Membran, einer halbstarren Ektoplasmaschicht, einem k rnigen, geleeartigen Endoplasma und einem ovalen Zellkern. Im Durchschnitt ist eine Am be etwa 0,025 Millimeter gro . Mindestens sechs Am benarten sind Parasiten des Menschen. Die wichtigste unter ihnen ist Entamoeba histolytica, der Erreger von Am biasis und Am benruhr: Beide Krankheiten treten - insbesondere in L ndern mit unzureichenden hygienischen Verh ltnissen - gelegentlich als Epidemien auf, wenn Trinkwasser mit Abw ssern in Ber hrung kommt oder wenn cker mit menschlichen Exkrementen ged ngt werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman FDem Adam-Stockes-Anfall liegt entweder ein SA- oder ein AV-Block (siehe "Herzblock") zugrunde. Beim AV-Block sinkt der Herzrhythmus auf 40 bis 60 Schl ge pro Minute. Bisweilen kann aber auch ein zu schneller, anfallsweise "flatternder" Rhythmus die Ursache sein. Anzeichen eines Adam-Stockes-Anfalls Schwindel und Ohnmacht. Bei einem st rkeren Anfall wird dem Kranken wie aus heiterem Himmel schwarz vor den Augen, er st rzt, kr mmt sich in Kr mpfen, die Atmung ist sto weise und tief. Der Anfall kann dann t dlich sein, wenn er einen Kreislaufstillstand von mehr als drei oder vier Minuten hervorruft. Behandlung von Herzrhythmusst rungen Grunds tzlich sollten Sie bei wiederholtem Herzjagen oder Herzstolpern und bei jeder Art von Herzblock (Schwindel, Herzschw che, Verlangsamung des Herzschlags), vor allem nat rlich nach einem Adam-Stockes-Anfall einen Facharzt f r innere Krankheiten aufsuchen. Liegen Ihrem Herzjagen oder Herzstolpern psychovegetative Einfl sse zugrunde, wird der Arzt Ihnen in st rkeren F llen einen Betablocker oder ein Anti-Arrhythmikum verordnen, Medikamente also, die den Rhythmus wieder normalisieren. In leichteren F llen tun pflanzliche Herzmittel ihren Dienst. Immer aber sollten Sie versuchen, die Ursache Ihrer Rhythmusst rungen, den psychosozialen Stre , abzubauen oder zu verarbeiten - wenn m glich mit Hilfe eines Psychotherapeuten. Diagnostiziert Ihr Arzt, da den Rhythmusst rungen organische Ursachen zugrunde liegen, richtet sich die Behandlung nach diesen Ursachen. Einen Herzblock behandelt Ihr Arzt medikament s; mit Medikamenten kann er auch einem erneuten Adam-Stokes-Anfall vorbeugen. Treten erneute Adam-Stokes-Anf lle auf, ist die Implantation eines Herzschrittmachers angezeigt. 1BDer Morbus Addison ist eine Erkrankung, die auftritt, wenn die der Niere aufsitzende Nebenniere kein Cortison mehr herstellt. Cortison ist ein nat rliches Hormon des K rpers. Der K rper ben tigt es zur Energiegewinnung und zur Bew ltigung von Stre . Ein solcher Cortisonmangel ert sich typischerweise in ausgepr gter Schw che, belkeit und Erbrechen sowie sehr niedrigem Blutdruck. Er kann aber auch zu einer akuten Lebensgefahr f hren. hnliche Zust nde k nnen auftreten, wenn eine langdauernde Behandlung mit hohen Dosen Cortison pl tzlich beendet wird. KEWas ist Analkrebs? Analkrebs ist eine seltene Krebserkrankung, bei der Krebszellen im Anus gefunden werden. Der Anus ist das offene Ende des Enddarmes, durch den der Stuhl ausgeschieden wird. In der Regel ist der Krebs bei M nner h ufiger am eren Anus, bei Frauen hingegen h ufiger am inneren Anus. Sollte der Anus des fteren rot, geschwollen und entz ndet sein, kann dies ein Warnsignal f r einen sich entwickelnden Krebs sein. Tumore in der behaarten Haut direkt an der Au enseite des Anus sind Hauttumore und nicht Analkrebs. Sollten eines oder mehrere der folgenden Symptome (Anzeichen) beobachtet werden, sollte ein Arzt aufgesucht werden: Blutung aus dem Enddarm (auch bei nur kleinen Mengen), Schmerz oder ein Druckgef hl im Bereich des Anus, Jucken oder Absonderungen am Anus, ein Knoten in der N he des Anus. Besteht der Verdacht auf Krebs, so wird der Arzt das ere des Anus (Darmausgang) untersuchen und eine Rektale (Enddarm) Untersuchung durchf hren. Bei dieser Untersuchung wird der Arzt - einen weichen und eingefetteten OP-Handschuh tragend - mit seinem Finger das Innere des Rektums vorsichtig nach Knoten abtasten. Nach dieser Untersuchung wird er das auf dem Handschuh haftende Material auf Blut untersuchen. Es kann auch sein, da eine kleine Gewebeprobe entnommen wird, die dann auf Krebszellen untersucht wird. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss Das Herz Das Herz ist der Motor des Lebens. Ein Pumpwerk von unerreichter Ausdauer und Pr zision. Unerm dlich schl gt es - von der Geburt bis zum Tod. 100 000 Mal am Tag, mehr als zwei Milliarden Mal im Laufe eines siebzigj hrigen Lebens. Schon wenn ein Embryo erst vier Wochen alt ist, beginnen die Kontraktionen des Herzens. Siebzig- bis achtzigmal schl gt das Herz des Menschen in einer Minute, zweimilliarden- und f nfhundertmillionenmal in einem siebzig Jahre dauernden Leben. Diese Kraft und die Anpassungsf higkeit an die unterschiedlichsten Anforderungen sind unvergleichlich. Die Technik hat keine Maschinen hervorgebracht, die siebzig Jahre lang eine solche Leistung mit vergleichbarem Nutzen vollbringen k nnten. Obwohl das Herz z h und ausdauernd ist, l t es sich dennoch durch ungesunde Lebensweise sch digen und schlie lich auch ruinieren. Wer dagegen gesund ist und vern nftig lebt, sp rt nichts von seinem Herzen, einerlei, ob er k rperlich hart arbeitet oder im Bett liegt und schl Das Herz eines erwachsenen Menschen hat etwa die Gr e einer locker geballten M nnerfaust, die Form eines stumpfen Kegels und wiegt, bei Frauen und M nnern ein wenig unterschiedlich, zwischen 280 und 320 Gramm. Das Herz sitzt unmittelbar hinter dem Brustbein in der Brustmitte, und zwar zu zwei Drittel auf der linken, zu einem Drittel auf der rechten Seite. Die Herzspitze zeigt dabei nach links unten. Das Herz ruht mit seinem unteren Teil auf dem Zwerchfell, das Brust- und Bauchraum voneinander trennt, und es ist von beiden Seiten her von Lungengewebe eingerahmt. Die Atembewegungen des Zwerchfells f hren das Herz auf und ab, und es kommt so zu einer Art Massage, die den Blutstrom zum Herzen f rdern kann. Die Kammern und Vorh Das Herz besteht aus einer linken und einer rechten H lfte; der Arzt spricht gelegentlich auch vom linken und vom rechten Herzen. Das linke Herz ist der kr ftigere Teil, weil von ihm aus das Blut in den gro rperkreislauf gepumpt werden mu . Jede der beiden Herzh lften hat einen kleineren Vorhof und eine gr ere Kammer, auch Ventrikel genannt. Linker und rechter Herzteil sind durch eine Scheidewand voneinander getrennt, die zwischen den Vorh fen sehr d nn ist, zwischen den Kammern aber aus dicken Muskelschichten besteht. Die Herzklappen Zwischen Vorhof und Kammer sitzt zur Steuerung des Blutdurchflusses je eine Herzklappe; in der linken Herzh lfte die Mitralklappe, so genannt, weil ihre Form der zweizipfligen Mitra gleicht. In der rechten Herzh lfte die Tricuspidalklappe (dreizipflige Mitra). Sie arbeiten nach dem Prinzip des R ckschlagventils, bewirken also, da das Blut nur in eine Richtung flie t und nicht etwa auch zur ckflie en kann. Am Ausgang der gro en Kammer sitzen wiederum zwei Herzklappen, in der linken Herzh lfte die Aortenklappe, in der rechten H lfte die Pulmonalklappe. Sie dienen ebenfalls der Steuerung des Blutstroms in bestimmte Richtungen, n mlich in den K rper- und in den Lungenkreislauf. Die Herzkranzgef Das Herz ben tigt f r seine lebenswichtigen Funktionen selbst gro e Mengen an Energie. Diese wird ber die Herzkranzgef e, auch Koronar-Arterien genannt, dem Herzmuskel zugef hrt, stammt also nicht direkt aus dem Blut, das in die Herzkammern ein- und aus ihnen ausstr Es gibt zwei Koronar-Arterien, eine rechte und eine linke, die von der Hauptschlagader, der Aorta, abzweigen und dort einen Durchmesser von etwa drei Millimetern haben. Je weiter sich die Koronar-Arterien von der Aorta entfernen, um so geringer wird ihr Durchmesser. Die rechte Koronar-Arterie verl ber die R che des Herzens und versorgt dort die Muskulatur ber das Blut mit dem lebenswichtigen Sauerstoff. Die linke Koronar-Arterie breitet sich ber die Vorderseite des Herzmuskels nach unten aus und versorgt die Seitenwand und die Herzspitze. Das Blut wird durch diese Arterien auch zu den Mitochondrien, einer Art Z ndkerzen der Herzmuskelzellen, geleitet. In diesen Zellen erfolgt die Umwandlung der im Blut herangef hrten biochemischen Energie in mechanische Energie - hnlich einem Motor, der mit Benzin und ber Kraftstoffleitungen und Z ndkerzen die Kolben und Zylinder und somit das Fahrzeug in Bewegung h Der Herzbeutel Der Herzbeutel, auch Pericard genannt, ist ein doppelwandiger Sack, in den das Herz von oben her eingest lpt ist. Seine innere Schicht ist mit dem Herzmuskel verbunden und von der eren Schicht durch eine enge, mit etwa 30 Kubikzentimeter Fl ssigkeit gef llte H hle getrennt. Diese Fl ssigkeit ist das Herzbeutelwasser. Die Innenfl chen beider Herzbeutel-Bl tter sind sehr glatt und k nnen bei den Herzbewegungen v llig reibungslos aufeinander gleiten. Der Herzbeutel ist gewisserma en eine Schutzh lle, die das bergreifen von Erkrankungen aus der Umgebung des Herzens und ebenso die mechanische berdehnung des Herzmuskels verhindern soll. So funktioniert das Herz Die Aufgabe des linken Herzens Im linken, kr ftigeren Teil des Herzens sammelt sich das aus der Lunge einstr mende und dort mit Sauerstoff angereicherte, hellrote Blut. Es gelangt zun chst in den linken Vorhof und von dort durch die Mitralklappe in die linke Herzkammer. W hrend einer Drittelsekunde zieht sich das Herz zusammen - diese Phase nennt man Systole - und pre t dabei mit hohem Druck das hellrote, au er mit Sauerstoff auch noch mit N hrstoffen wie Fett, Zucker sowie mit Mineralstoffen und Hormonen versehene Blut durch die 15 bis 20 Millimeter messende Aorta in den gro rperkreislauf. Dieser Kreislauf besteht aus einem unvorstellbar umfangreichen Netzwerk, das - w rde man es hintereinander ausbreiten - die Erdkugel mehr als zweimal umspannen w rde, rund 100 000 Kilometer, wobei die gro en Gef e (Adern) nur wenige Meter ausmachen. Nach der Systole, dem Zusammenziehen des Herzmuskels, verbleibt dem Herzen eine zweidrittel Sekunde, um sich von der vorangegangenen Kraftanstrengung auszuruhen. Man nennt diese Ruhephase die Diastole. W hrend beide Herzkammern sich synchron zusammenziehen und das Blut in K rper- und Lungenkreislauf pumpen, erschlaffen die beiden dar berliegenden Vorh fe. Die F llung der vier verschiedenen Herzh hlen mit Blut und ihre Entleerung geschieht also in regelm igem Wechsel. Von der Aorta, der Hauptschlagader, zweigen Arterien zum oberen K rperkreislauf ab, der Kopfregion, Gehirn und obere Extremit ten versorgt; ebenso zum unteren K rperkreislauf mit gro volumigen Abzweigungen zu allen Bauchorganen und zum rechten und linken Bein. Alle Arterien verzweigen sich zu immer kleineren und d nneren Asten bis hin zu den Kapillaren, allerfeinsten Haargef en, die dann noch einen Durchmesser von etwa einem zehntel Millimeter haben. Der Organismus ist von einem so engmaschigen Kapillarnetz durchzogen, da jede Zelle h chstens einen 25millionstel Millimeter vom n chstgelegenen Blutgef entfernt ist. In der Aorta und den gro en Organarterien flie t das Blut sehr rasch, wird dann aber, je weiter es vom Herzen entfernt ist, zunehmend langsamer. Der von der Pumparbeit des Herzens ausgehende Blutdruck sorgt r, da sauerstoff- und n hrstoffreiches Blut in die entferntesten Bereiche des K rpers gelangt und dort jeder Zelle den f r ihre Funktion erforderlichen N hrstoff zuf hrt. Durch die W nde der Zellen hindurch werden die N hrstoffe ausgetauscht, das hei t, Sauerstoff und N hrstoffe aufgenommen und Kohlens ure und Stoffwechselschlacken abgegeben. Der Abtransport des nunmehr dunkelrot gef rbten Blutes erfolgt jetzt ber die sogenannte ven se Seite, ausgehend wiederum von den feinsten Haargef en, dann ber die gr eren Venolen und die untere und obere Hohlvene bis in den rechten Herzvorhof und die rechte Herzkammer. Alle Blutgef e, die Blut vom Herzen in den K rper wegf hren, hei en Arterien oder Schlagadern; alle Gef e, die Blut aus dem K rper zum Herzen hinf hren, hei en Venen oder Blutadern. Die Aufgabe des rechten Herzens Das aus dem K rper zur ckflie ende, dunkelrote ven se Blut sammelt sich in der rechten Herzkammer und wird von dort aus mit der Muskelkontraktion des Herzens durch die Pulmonalklappe und die Lungenschlagader in die Lunge gepumpt. Dort, in den Haargef en (Kapillaren) der beiden Lungenfl gel, vollzieht sich der sogenannte Gasaustausch, das hei t, die Kohlens ure wird abgegeben und ausgeatmet, und die roten Blutk rperchen beladen sich f r den neuen Weg durch den K rper wieder mit frisch eingeatmetem Sauerstoff. Dabei wird das Blut wieder hellrot. Von den Haargef en der Lunge ausgehend, sammelt sich das Blut in kleineren und gr eren Gef en und gelangt schlie lich ber die vier Lungenvenen wieder in den linken Vorhof und in die linke Herzkammer. Dort beginnt der Blutkreislauf von neuem. Die Kontraktionen Die Kontraktionen des Herzens kommen durch das komplizierte Zusammenwirken von vegetativem Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus (Vagus), den Hormonen Adrenalin und Noradrenalin und den eigenen Steuerungsmechanismen des Herzens zustande. Der Sympathikus bewirkt eine Beschleunigung des Herzschlages, der Parasympathikus fungiert dagegen als Bremser, der die Herzt tigkeit reduziert und dem gesamten System eine Vergeudung von Energie ersparen hilft. Dieses unbewu te Nervensystem ist auch an der Regulierung des Blutdurchflusses durch die Blutgef e beteiligt, indem es sie je nach Bedarf eng und weit stellen kann. Beteiligt an dieser Steuerungsfunktion sind au erdem auch Hormone, insbesondereAdrenalin und Noradrenalin. Mit jedem Herzschlag flie en etwa 70 Kubikzentimeter Blut in den K rperkreislauf und in die Lungengef e. Das Herz pumpt jede Minute mit im Durchschnitt 70 Schl gen f nf Liter Blut in den Kreislauf, 300 Liter in einer Stunde. Der Herzzyklus Das Reizleitungssystem r seine enorme Leistung produziert das Herz auch selbst den ben tigten "Strom" und verf gt zudem ber ein weitverzweigtes Leitungssystem, das die Impulse f r den Herzschlag bermittelt. Im rechten Herzvorhof sitzt der Sinusknoten, ein kleines Nervengeflecht, das gewisserma en der Schrittmacher des Herzens ist. Von ihm aus gehen die Impulse f r den Herzschlag weiter zu tiefergelegenen Knoten und Fasern, die zusammen das wichtige Reizbildungs- und Reizleitungssystem des Herzens darstellen. Die Impulse, die mit einer Geschwindigkeit von etwa zwei Metern pro Sekunde zu den W nden der beiden Herzkammern geleitet werden, bewirken schlie lich die Kontraktion, das Zusammenziehen des Herzmuskels und den Auswurf des Blutes in den Kreislauf. Zum Reizleitungssystem geh ren au er dem Sinusknoten noch der sogenannte AV-Knoten (Atrio-Ven-trikular-Knoten), das His'sche B ndel, der rechte und die beiden linken Tawaraschenkel sowie die Purkinje-F Ein Ausfall in diesem System kann fatale Folgen haben und zum Herzstillstand f hren. Die Natur hat deshalb gleich mehrere Sicherungen eingebaut. F llt einmal der Sinusknoten aus, dann springen andere Impulsgeber daf r ein. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss M9Stoffwechsel Stoffwechselkrankheiten sind eine umfangreiche Krankheitsgruppe, der eine St rung des Zucker-, Eiwei - oder Fettstoffwechsels zugrunde liegt. Stoffwechselst rungen sind in der Regel erblich bedingt - das hei t, es liegen entsprechende Gene (Erbanlagen) vor. Bei einigen Stoffwechselkrankheiten bedingen diese Gene einen Enzymdefekt, der bereits im Kindesalter wirksam wird (Stoffwechselanomalien). In diese Gruppe geh rt beispielsweise die Phenylketonurie, bei der ein f r den Eiwei stoffwechsel wichtiges Enzym fehlt. Andere Stoffwechselkrankheiten pr gen sich erst in der sp teren Kindheit oder im Erwachsenenalter durch noch nicht gesicherte Ausl sefaktoren aus, so die Gicht, Diabetes mellitus oder Fettstoffwechselst rungen. Die Stoffwechselvorg nge im Oranismus sind ungeheuer differenziert und von einer Unzahl Faktoren und Zyklen, Enzymen und Hormonen abh ngig. Der folgende berblick mu deshalb als vereinfachte Darstellung verstanden werden. Kohlehydratstoffwechsel Kohlehydrate sind Zucker (Saccharide) mit den Vertretern Zucker, St rke, Glykogen (tierische St rke), Dextrinen und Zellulose. Im D nndarm werden diese Zucker - au er der Zellulose - von Enzymen gespalten, als Glykose (Traubenzucker) von den Darmzotten aufgenommen und ber die Pfortader zur Leber transportiert. Zellulose gelangt unangegriffen bis in die untersten Darmabschnitte, wo sie zum Teil von Bakterien abgebaut wird wird; denn der Mensch verf ber kein Enzym, das diesen pflanzlichen Faserstoff abbaut. Glukose wird st ndig zur Energieerzeugung ben tigt. Dabei k nnen die Zellen des Gehirns und berhaupt alle Nervenzellen Energie nur aus Glukose, nicht aber aus Fetten gewinnen. Glukose, die nicht unmittelbar zur Energieerzeugung gebraucht wird, speichert die Leber als Glykogen. Bei Glukosemangel produziert sie aus diesem Glykogen wiederum Glykose. Ist auch das Glykogen aufgebraucht, bildet die Leber aus Aminos uren und Fetten (Angriff des Fettpolsters) Glykose. brigens kann die Leber auch Zucker in Fette umwandeln, die dann in den Fettpolstern gespeichert werden. Die Regulation des Blutzuckerspiegels bewirken Insulin und Glukagon, beides Hormone der Bauchspeicheldr se. Insulin ffnet die Schleusen der Zellmembranen, so das Glykose einstr men kann, es hemmt die Glykoseabgabe der Leber und f rdert die Fettsynthese aus Glykogen. Insulin senkt also den Blutzuckerspiegel, Glykagon dagegen f rdert die Glykose-Abgabe der Leber, erh ht also den Blutzuckerspiegel. Eiwei stoffwechsel Eiwei rper dienen dem Aufbau und der Erhaltung der K rpersubstanz. Die Nahrungseiwei e werden im D nndarm zu Aminos uren gespalten und ber die Pfortader zur Leber gebracht. Einen Teil dieser Aminos uren baut die Leber in k rpereigenes Eiwei rper um. Die Bluteiwei rper transportieren Wasser, Fette und Vitamine. Das die K rpersubstanz bildende Eiwei wird st ndig auf- und umgebaut, ein Teil davon auch abgebaut und als Harnstoff ausgeschieden. Wichtige Eiwei rper des Organismus sind au erdem Enzyme, Hormone und die Antik rper des Abwehrsystems. Fettstoffwechsel Die mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden im D nndarm durch die Gallens uren fein verteilt, also emulgiert. Enzyme des Darms und der Bauchspeicheldr se spalten dann diese emulgierten Fette in Glycerin und Fetts uren. In dieser Form gelangen sie ber die D nndarmzotten ins Blut, wo sie wieder zu Fetten aufgebaut werden. Ein Teil des Fettes gelangt zu den Fettdepots, ein anderer Teil dient als Energiespender. Ein kleinerer Teil wird zu phosphorhaltigen fett hnlichen Substanzen, den Phospholipiden, umgewandelt. Diese Phospholipide dienen unter anderem dem Aufbau der Zellstrukturen. "Word.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss Nebennierenrindenhormon, Glucocorticoid (Wirkung auf den Zuckerstoffwechsel) Es hat eine wichtige Bedeutung durch folgende Wirkungen: antiphlogistisch (entz ndungshemmend) antiallergisch antiexsudativ (verhindert entz ndlichen Austritt von Fl ssigkeit und Zellen aus den Blut- und Lymphgef antiproliferativ (wachstumshemmend) Die wichtigsten Nebenwirkungen: ckhalten von Natrium und Wasser, Verlust von Kalium hter Blutzuckerspiegel (Steroiddiabetes) bei l ngerer Therapie: Fettumverteilung mit Stammfettsucht Muskelschwund Osteoporose Es gibt verschiedene Cortisone mit unterschiedlicher glucocorticoider Wirkungsst rke: 1 Cortison 4-5 Prednison (z.B. Decortin) 4-5 Prednisolon (z.B. Decortin-H) 5-6 Methylprednisolon (z.B. Urbason) 6-8 Triamcinolon (z.B. Volon) 25-30 Dexamethason (z.B. Fortecortin) Jedes Pr parat hat allerdings sein eigenes Wirkungs- und Nebenwirkungsspektrum. Es kann also nicht einfach eins durch ein anderes in entsprechender Dosierung ersetzt werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze PUUUUU PUUUUU _UUUP _UUUP UUUUP UUUUP UUUUP &Paint.app Times New Roman berschB rift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss $Das Urinalsystem Neben den Lungen sind die Nieren das wichtigste Ausscheidungsorgan. Sie filtern aus dem Blutstrom giftige Abfallprodukte des Stoffwechsels heraus, zusammen mit bersch ssigem Wasser. Ohne die Arbeit der Nieren w re der K rper bald t dlich vergiftet. Die Nieren liegen hinter der Bauchh hle beiderseits der Wirbels ule knapp oberhalb der Taillenh he; die rechte Niere liegt unterhalb der Leber, die linke unterhalb der Milz. Nieren sind bohnenf rmig, etwa 12 Zentimeter lang und wiegen etwa 150 Gramm. An der eingedellten Seite liegt das Nierenbecken, das in den Harnleiter bergeht. Die Nierenrinde enth lt etwa 1 Million Nierenk rperchen und die gewundenen Anteile der Nierenkan lchen; das Nierenmark enth lt die geraden Anteile der Nierenkan lchen - Sammel- und Ausflu hrchen, die in den kleinen Nierenkelchen enden. Die Nierenkelche sammeln sich im Nierenbecken, das sich zum Harnleiter verengt. Die Nierenk rperchen enthalten kleinste Blutgef e, deren Wand sich wie ein Filter mit kleinsten Poren verh lt. Durch den Druckunterschied werden Wasser und kleinmolekulare Stoffe durch die Poren in den Kapselraum der Nierenk rperchen gepre t; Blutk rperchen und gro e Eiwei molek nnen nicht durchtreten. Der sogenannte Prim rharn gelangt in die Nierenkan lchen, die 99 Prozent des Prim rharns wieder zur ckgewinnen, und zwar Wasser und bestimmte kleinmolekulare Substanzen wie Zucker, Mineralsalze, Aminos uren oder Vitamin C. Vom Nierenbecken aus treibt jeweils ein etwa 25 Zentimeter langer Harnleiter den Harn durch die Muskelbewegungen in die Blase. Die Harnblase ist ein Hohlmuskel; sie speichert den Harn bis zu einer F llung von etwa 0,4 Liter (st rkste Fassungskraft 1Liter und mehr). Ist die Blase gef llt, registrieren das die Dehnungsrezeptoren - und vom vegetativen Nervensystem gesteuert ffnen sich (erschlaffen) innerer und erer Schlie muskel; letzterer ist bis zu einem gewissen Grad willk rlich kontrollierbar. ber die Harnr hre - die beim Mann 20 bis 25 Zentimeter, bei der Frau nur 2,5 bis 4 Zentimeter lang ist - flie t der Urin ab. Aufgrund ihrer Differenziertheit und ihrer Aufgabe sind die Nieren ziemlich erkrankungsanf llig. Noch erkrankungsanf lliger ist bei Frauen die Blase, da ber die sehr kurze Harnr hre jederzeit Infektionen aufsteigen k nnen. "Word.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss !,Dialyse Die Dialyse ist eine "Blutw sche" (H modialyse) unter Verwendung eines Ger ts, das als "k nstliche Niere" bezeichnet wird. Bei akutem oder chronischem Nierenversagen (Niereninsuffizienz) mu das Blut apparativ von jenen Substanzen gereinigt werden, die normalerweise ber die Nieren ausgeschieden werden - andernfalls w rden diese Stoffe den K rper bald t dlich vergiften (Harnvergiftung, Ur mie). Giftige (harnpflichtige) Substanzen - Harnstoff, Kreatinin, Darmf ulnisprodukte wie Phenol, Kresol, Indol sowie andere, zum Teil noch unbekannte Stoffwechselprodukte - entstehen vor allem beim Eiwei stoffwechsel. Die Dialyse beruht auf einem einfachen Grundvorgang: Das einer Arterie des Patienten entnommene Blut wird in einer Membrankammer der "k nstlichen Niere" (Dialyseger t) von harnpflichtigen Substanzen gereinigt und flie ber eine Vene in den K rper zur ck. Die Membrankammer besteht aus mehreren Kammern, die durch d nne Membranen mit Poren (semipermeable, das hei t halb durchl ssige Membranen) voneinander getrennt sind. Auf der einen Seite der Membran flie t das Blut, auf der anderen befindet sich eine w rige Sp ssigkeit. Durch das Konzentrationsgef lle zwischen dieser und dem Blut treten die kleinmolekularen harnpflichtigen Substanzen durch die Poren in die Sp ssigkeit ber, ebenso bersch ssiges Wasser. Die Poren sind so eng, da Blutk rperchen und gro molekulare Substanzen wie Eiwei rper die Membran nicht passieren k nnen. Wegen der hohen Anpassungsf higkeit der Nieren braucht erst dialysiert zu werden, wenn die Nieren nur noch 10 Prozent Restfunktion aufweisen, das hei t also, erst im Endstadium einer chronischen Niereninsuffiziens. Dann allerdings mu der Patient zwei- bis dreimal in der Woche an das Dialyseger t angeschlossen werden - jeweils f r acht bis zehn Stunden - und das sein ganzes Leben lang, au er er hat das Gl ck, eine fremde Niere transplantiert zu bekommen. Technik der Nierentransplantation Die dem hirntoten Spender entnommenen Nieren werden mit einer k hlen (0 bis 4 Grad Celsius) Perfusionsl sung leergesp lt. Die Nierenpr parate werden dann im Eiswasserbecken (0 bis 8 Grad Celsius) zur Transplantation bereitgehalten oder in einer K hlbox zu den Empf ngern geschickt. Beide Nieren entnimmt der Operateur mit einem entsprechend langen Venen- und Arterienst ck und dem Harnleiter; er schneidet Venen und Arterien mit einem Saum (Patch) aus der K rperaorta oder der gro en Hohlvene heraus. Mit Hilfe dieser Patches schlie t er dann die Spenderniere an die Gef e der Empf nger an. Die alten Schrumpfnieren werden meist nicht herausoperiert; die neue Niere implantiert man im rechten Unterbauch. Dabei wird nach den Gef anschl ssen der Harnleiter der neuen Niere direkt in die Harnblase implantiert, also nicht mit dem alten Harnleiter verbunden. "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Skizze UUUZU ZUZUU &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss OZahnersatz - Zahnf llungen Karies bedeutet die endg ltige Zerst rung von Zahnsubstanz. Daher m ssen die befallenen Zahnabschnitte entfernt und mit einer geeigneten Masse gef llt werden. Amalgam Seit dem Jahr 1830 findet diese aus Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer bestehende Substanz in der Zahnmedizin Verwendung. Amalgam ist relativ billig, l t sich hervorragend verarbeiten und ist au erdem dem Druck gewachsen, der beim Kauen insbesondere im Bereich der Backenz hne entsteht. Eine gut verarbeitete und mit einer Zementunterf llung versehene Amalgamf llung ist von langer Haltbarkeit. Seit Jahren wird dar ber diskutiert, ob eine durch Amalgamf llungen entstandene Quecksilberbelastung des Organismus zu gesundheitlichen rungen f hren kann. Bislang konnte dieses in wissenschaftlichen Studien nicht einwandfrei belegt werden. Kunststoff llungen Kunststoff llungen haben im Vergleich zu anderen Materialien den Vorteil einer besseren farblichen Anpassung an den Zahnschmelz. Sie sind daher f r die Behandlung der Schneide- und Eckz hne geeignet. Wegen der schlechteren Haltbarkeit sollten Kunststoff llungen nicht an den st rker beanspruchten Seitenz hnen verwendet werden. Die Kosten in diesem Bereich werden von den Krankenkassen nur bis zur H he einer entsprechenden Amalgamversorgung bernommen (in der BRD). Inlays Insbesondere das Goldinlay, das eine h here Lebensdauer als Amalgam hat und keine Allergien verursacht, gilt als optimale Versorgung von Defekten im Seitenzahnbereich. Nach der Zahnpr paration und der Herstellung eines Abdrucks wird es vom Zahntechniker gefertigt und anschlie end vom Zahnarzt eingesetzt. Die R nder des Inlays lassen sich sehr gut an den Zahn anpassen (nivellieren). Daher sind die nge zwischen Inlay und Zahnsubstanz glatt und die Kariesgefahr an diesen Problemzonen gering. Die Verarbeitung von Keramikinlays ist demgegen ber weitaus schwieriger. Nur eine erst sorgf ltige Arbeit des Zahntechnikers hrt zu pa genauen Keramikinlays. Ein weiterer Nachteil des Keramikinlays besteht darin, da das Nivellieren der Inlays beim Einsetzen im Gegensatz zu Goldinlays nicht ohne weiteres m glich ist. Vollkeramikinlays bieten jedoch im Falle einer guten Verarbeitung eine kosmetisch optimale Versorgung der Z Zahnkronen Zahnkronen werden eingesetzt, wenn die Z hne kariesbedingt so weit beschliffen werden m ssen, da Zahnf llmaterialien oder Inlays die Stabilit t des Zahnes nicht mehr langfristig gew hrleisten k nnen. In der Regel wird eine Metallkrone mit einer Verblendung aus Porzellan gew hlt. Alternativ k nnen auch Kronen aus Vollkeramik oder Gold angefertigt werden. Letztere kommen im allgemeinen nur im Seitenzahngebiet zum Einsatz und sind dort von hoher Lebensdauer. Teilkronen (Onlays) aus Gold sind prinzipiell eine zahnfleischfreundlichere Versorgung als Vollkronen, weil sie die Gefahr einer Parodontose durch die Kronenr nder im Bereich der Zahnh lse vermindern. Implantate Das Implantat besteht aus einem k nstlichen Zahn, der auf einem Hohlzylinder aus Titan befestigt ist. Der Titanzylinder wird zun chst in den Kieferknochen versenkt und dient als k nstliche Zahnwurzel. Er verankert sich in der Regel innerhalb weniger Monate im Knochen. Anschlie end wird in einer zweiten Behandlungssitzung der Ersatzzahn fest mit dem Titanzylinder verbunden. Implantate ben tigen eine au erordentlich gute Pflege, um Komplikationen wie Zahnfleisch- oder Knochenentz ndungen im Bereich des Hohlzylinders zu vermeiden. Die Krankenkassen bernehmen die durch Implantationen bedingten Kosten nur selten. cken werden verwendet, um die fehlenden Z hne in einem L ckengebi zu ersetzen. Sie vermeiden das Einwachsen benachbarter Z hne in die L cke, verhindern Fehlfunktionen beim Kauen und hiermit verbundene Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke. Da blicherweise die an die L cke angrenzenden Pfeilerz hne beschliffen, berkront und somit besch digt werden, ist das Einsetzen einer Br cke genau abzuw gen. H ufig wird eine Verblendbr cke verwendet, bei der eine Metallegierung mit Porzellan beschichtet wird. Der Einsatz einer sogenannten Maryland-Br , die an der R ckseite der wenig beschliffenen Z hne angeklebt wird, sch digt die Pfeilerz hne weniger. Diese Br cke h lt allerdings einem hohen Kaudruck nicht dauerhaft stand und kann daher nicht in allen Bereichen eingesetzt werden. Prothesen Zahnprothesen finden bei gr eren L cken im Gebi als Teilprothesen oder bei vollst ndiger Zahnlosigkeit als Vollprothesen Anwendung. Sie werden nach der Abdrucknahme im Labor gefertigt, wobei Farbe und Form der Z hne zuvor festgelegt werden. Das Prothesenmaterial besteht aus Metall und/oder Kunststoff. Die Z hne werden aus Kunststoff oder Keramik gefertigt. In den ersten Wochen k nnen Druckstellen und Schmerzen durch den ungewohnten Sitz der Prothese auftreten. Sind diese Beschwerden jedoch nicht r ufig oder ist die Prothese zu beweglich, mu eine Korrektur durch den Zahnarzt erfolgen. Der herausnehmbare Zahnersatz mu halbj hrlich kontrolliert und dem sich ver ndernden Kiefer angepa t werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Der ltere Begriff "Sucht" wurde von der Weltgesundheitsorganisation durch den Begriff der "Abh ngigkeit" ersetzt. Man unterscheidet psychische Abh ngigkeit, d.h. das chtige und unwiderstehliche Verlangen, eine bestimmte Substanz wieder einzunehmen, und k rperliche Abh ngigkeit, die durch Dosissteigerung und das Auftreten von Entzugserscheinungen gekennzeichnet ist. Insgesamt handelt es sich bei Abh ngigkeit also um ein zwanghaftes Bed rfnis und Angewiesensein auf bestimmte Substanzen. Symptomatik ngigkeit ert sich durch vielf ltige k rperliche und psychische St rungen. Auf der psychischen Seite sind h ufig Interessenverlust, Stimmungsschwankungen, Gleichg ltigkeit, ngstliche Unruhe, Spannung usw. zu beobachten. K rperliche Symptome sind u.a. Schwitzen, belkeit, Gewichtsverlust, Schlafst rungen, neurologische Ausf lle. Typische Erscheinungsbilder sind Vergiftungserscheinungen bis hin zum Koma und das Entzugsl syndrom, h ufig mit Krampfanf llen. Es gibt charakteristische Verhaltensweisen wie Besch nigung, Verleugnung und Verheimlichungstendenzen. Abh ngigkeit hat auch h ufig soziale Auswirkungen wie Kriminalit t oder beruflichen Abstieg. Die Selbstmordgefahr ist bei Abh ngigen hoch. Je nach Substanz unterscheidet man folgende Untertypen: Morphin-/Opiat-Typ: Hierzu z hlen Opium, Heroin, Methadon und einige stark wirksame Schmerzmittel. Diese Substanzklasse besitzt unter den Drogen das h chste Abh ngigkeitspotential, es entsteht sowohl psychische als auch k rperliche Abh ngigkeit mit rascher Dosissteigerung. Bei Mi brauch beherrschen Euphorie, Entr cktheit und Stimmungsschwankungen das Bild. Als Anzeichen einer Vergiftung treten Koma und Atemschwierigkeiten auf. Typische Entzugssymptome sind Unruhe, laufende Nase, G nsehaut, Muskelschmerzen, Magenkr mpfe und Schlaflosigkeit. Diese Symptome beginnen etwa 6 - 12 Stunden nach der letzten Einnahme und erreichen nach 24 - 48 Stunden ihren H hepunkt. Sie klingen innerhalb von 10 Tagen ab. Barbiturat-/Alkohol-Typ: Zu diesen Substanzen z hlen Schlafmittel (Barbiturate), Beruhigungsmittel und Alkohol. Bei Barbituraten besteht ein betr chtliches Abh ngigkeitspotential, relativ h ufig werden sie auch bei Selbstmordversuchen verwendet. Nach der Einnahme stellen sich Beruhigung, Stimmungsschwankungen, Ged chtnisl cken, Euphorie aber auch depressive Verstimmtheit ein. Nach Absetzen kommt es zu Schw che, belkeit und Alptr umen. Wird das Medikament nach l ngerfristiger Einnahme hoher Dosen schlagartig abgesetzt, kann es zu Verwirrtheit mit ngstlicher Unruhe und Krampfanf llen kommen. Bei den Alkoholabh ngigen kann man verschiedene Abh ngigkeitstypen unterscheiden. Die bedeutsamsten Formen sind der s chtige und der Gewohnheitstrinker. Beim s chtigen Trinker stellt sich zun chst psychische, sp ter auch k rperliche Abh ngigkeit ein. Es kommt zu Dosissteigerung und Kontrollverlust ber den Alkoholkonsum, jedoch besteht (meist auf eren Druck) zeitweilig F higkeit zur Abstinenz. Der Gewohnheitstrinker ist k rperlich abh ngig und unf hig zur Abstinenz. Er ist charakterisiert durch einen rauscharmen, ber den Tag verteilten Alkoholkonsum und bem ht, so den Alkoholspiegel konstant zu halten, um Entzugserscheinungen zu vermeiden. Psychische Symptome der Alkoholabh ngigkeit sind oft depressive Verstimmung, Schuldgef hle, verminderte Leistungsf higkeit. Das Denken kreist um Alkohol, zunehmend wird heimlich und schon am Morgen getrunken. Akute Vergiftungserscheinungen reichen von gesteigertem Leistungsgef hl, Euphorie und Reaktionsverlangsamung ber Ver nderungen der Muskelfeinbewegung und Sehst rungen bis hin zu m glichem Umschlagen in depressive Verstimmung und bergang in einen narkotischen Zustand. Als Entzugserscheinung tritt ein Delir auf, das durch Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe, optische Halluzinationen, Zittern gekennzeichnet ist. Es kann aber auch durch Herz-Kreislauf-Versagen zum Tod f hren. Als Folgekrankheiten des Alkoholismus sind schwere Nerven- und Hirnsch digungen m glich. Kokain-Typ: Am weitesten verbreitet sind Kokain und Crack. Es entsteht eine starke psychische aber keine k rperliche Abh ngigkeit. Die akute Kokainwirkung ert sich in einem "Kick" mit euphorischem Gl cksgef hl, Abbau von Hemmungen und reduziertem Hunger,- Durst-, und Schlafgef hl. Dem anschlie enden Rauschstadium, in dem Halluzinationen in den Vordergrund treten, folgt ein depressives Stadium mit Angst und Depressionen. Das Verlangen nach erneuter Einnahme setzt ein, um diesen negativen Zustand zu beenden. Bei chronischem Kokainkonsum kommt es h ufig zu Impotenz, Herzrasen, vermehrten Halluzinationen und Verfolgungswahn. Beim Entzug stellt sich depressive Stimmung ein. Die Folgen von Crack-Konsum k nnen sehr schwerwiegend sein, so treten z.B. irreparable Herz-Kreislauf- Sch den auf, die zum Tod f hren k nnen, Cannabis-/Marihuana-Typ: Hierbei entwickelt sich eine psychische, aber keine k rperliche Abh ngigkeit mit nur geringer Tendenz zur Dosissteigerung. Ein charakteristisches Entzugssyndrom gibt es nicht. Cannabis-Konsum kann zu Euphorie, Ged chtnisst rungen, Halluzinationen, Feinh rigkeit, Unruhe und Herzrasen f hren. Relativ h ufig treten akute Angstreaktionen auf, es kann auch zu einem Nachrausch ohne Einnahme der Droge kommen. Chronischer Cannabis-Konsum kann Teilnahmslosigkeit und Passivit t zur Folge haben. Amphetamin-Typ: Diese synthetisch hergestellten stimulierenden Substanzen werden zur Antriebs- und Leistungssteigerung (Doping) und als Appetitz gler eingenommen. Hierzu z hlt auch die vollsynthetisch im Labor hergestellte Droge Ecstasy. Es entsteht eine psychische, aber keine k rperliche Abh ngigkeit. Es gibt kein typisches Entzugssyndrom. Psychische Symptome sind Unruhe, Enthemmung, Euphorie, auch das Gef hl, verfolgt zu werden, kann auftreten. K rperliche Auswirkungen sind Appetitz glung und Blutdruckanstieg. Halluzinogen- (LSD)-Typ: Hier besteht starke psychische Abh ngigkeit mit Tendenz zur raschen Dosissteigerung, es bildet sich aber keine k rperliche Abh ngigkeit. Die Substanzen sind teils synthetischen, teils pflanzlichen (Pilze, Kakteen) Ursprungs. Der Rauschzustand ist gekennzeichnet durch Gef hlsintensivierung, optische Halluzinationen sowie Ver nderungen des K rpergef hls und Raum-Zeit-Erlebens. Relativ h ufig kommt es auch zu akuten Angstreaktionen und Nach- Rausch. K rperliche Symptome umfassen den Anstieg von Puls und Blutdruck und eventuell belkeit. Schn ffelsucht(organische L sungsmittel): Hier wird ein Rauschzustand durch Inhalation von Klebstoff, L sungsmitteln oder Lacken herbeigef hrt. Es entsteht psychische, aber keine k rperliche Abh ngigkeit. Nach einem kurzen Erregungsstadium mit Reizung der oberen Atemwege tritt ein Traumzustand mit Bewu tseinstr bung auf. Neben Euphorie kommt es im akuten Rausch zu Desorientierheit und optischen Halluzinationen. Als k rperliche Folgen treten Herzrhythmusst rungen, Nervensch digungen, Leber- und Nierensch den und Sch digungen der Atemwege auf. Polytoxikomanie: Unter dieser Bezeichnung versteht man eine Mehrfachabh ngigkeit. So konsumieren viele Drogenabh ngige zus tzlich Alkohol und Medikamente als Ersatzstoffe gegen Entzugserscheinungen. Dadurch wird die Entzugsbehandlung erheblich erschwert. Verlauf Von den Drogen- und Medikamentenabh ngigen schafft nur ein geringer Prozentsatz den Selbstentzug. Die Prognose beim Opiat-, Halluzinogen-, und Amphetamin- Typ ist besonders ung nstig. Nur etwa ein Drittel der Drogenabh ngigen wird geheilt, bei einem weiteren Drittel tritt zumindest Besserung ein. Die Abstinenzrate nach einer Entw hnungsbehandlung liegt zwischen 20 - 40%. Viele Drogenabh ngige sterben durch eine berdosis, durch Selbstmord, Unf lle oder Infektionen (Hepatitis, HIV). Bei der Entwicklung der Alkoholabh ngigkeit lassen sich folgende typische Phasen unterscheiden: Zun chst kommt es immer h ufiger zum Alkoholkonsum, um sich Erleichterung zu verschaffen. Darauf folgt heimliches und gieriges Trinken, es wird ein Alkoholvorrat angelegt und die Gedanken kreisen um den Alkohol. In der n chsten, kritischen, Phase kommt es zu Stimmungsschwankungen, Versuchen, abstinent zu bleiben, und es stellen sich erste k rperliche Folgen ein. Meist geht das in einen chronischen Verlauf ber, wobei deutliche Sch digungsfolgen auftreten. Die Alkoholtoleranz sinkt, es wird auch schon morgens getrunken. Es beginnt meist ein sozialer, seelischer und k rperlicher Abbau. Bleibt die Alkoholabh ngigkeit bestehen, treten schwere Hirnabbauprozesse und Organsch den auf, die zum Tod f hren k nnen. Therapie Generelle Behandlungsziele sind die Nachreifung und Stabilisierung der Pers nlichkeit und die Rehabilitation und Reintegration des Abh ngigen. Entscheidende Elemente sind dabei die Motivierung des Abh ngigen und Ma nahmen zur Vorbeugung von R llen. Die Behandlung gliedert sich in: Kontakt- und Motivationsphase, Entgiftungsphase (k rperlicher Entzug), Entw hnungsbehandlung, Nachsorge- und Rehabilitationsphase und R ckfall-Vorbeugung. Am Beispiel der Alkoholabh ngigkeit l t sich dieser Behandlungsablauf folgenderma en beschreiben: In der ersten Phase geht es darum, den Alkoholismus zu erkennen, was aufgrund der Tendenz zur Veheimlichung der Sucht oft erst sehr sp t geschieht. Der Betroffene mu dann zur Therapie motiviert werden, dabei ist u.a. der Einflu von Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern sehr hilfreich. In der Entgiftungsphase, die meist station r durchgef hrt wird, mu besondere Aufmerksamkeit auf Abstinenzerscheinungen gerichtet werden. Unter Umst nden kann es zu einem Delir kommen, das sich sowohl in psychischen Anzeichen wie Desorientiertheit, Halluzinationen und Stimmungsschwankungen als auch k rperlich mit Erbrechen, Blutdruckschwankungen, Zittern und eventuell sogar epileptischen Anf llen zeigt. Die Entzugsbehandlung dauert meist 1 - 4 Wochen. In der Entw hnungsphase soll der Betroffene lernen, ohne Alkohol zu leben; es werden vielf ltige psychotherapeutische Ma nahmen eingesetzt. Der Betroffene soll beispielsweise durch die Gruppentherapie erneut Eigenverantwortung entwickeln und gr eres Selbstbewu tsein aufbauen. In der Arbeit mit Angeh rigen wird versucht, die oft gest rten famili ren Beziehungen zu verbessern. Diese Phase kann 6 Wochen, aber auch bis zu 6 Monaten dauern. In der folgenden Nachsorge- und Rehabilitationsphase geht es um eine langfristige Stabilisierung des Betroffenen, dabei spielt die Unterst tzung beim Wiedereinstieg in den Beruf und das gewohnte Umfeld eine entscheidende Rolle. Zur Vorbeugung von R llen ist das Treffen mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen oft sehr hilfreich. Bei der Behandlung von Abh ngigkeit arbeiten also verschiedene Stellen eng zusammen: Der erste Kontakt erfolgt meist durch Drogenberatungsstellen, Haus rzte und Psychiater. Die Entzugs- und Entw hnungsbehandlung wird dann berwiegend in Kliniken mit rztlicher und psychologischer Unterst tzung durchgef hrt. Bei der anschlie enden Nachsorge und Rehabilitation kommt Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern eine entscheidende Bedeutung zu. Der Wiedereinstieg in den Beruf wird in der Regel von Sozialarbeitern unterst tzend begleitet. Allgemein ist bei der Behandlung von Abh ngigkeit zu beachten, da Appelle an die Vernunft und abschreckende Hinweise meist wirkungslos bleiben. Dem Abh ngigen sollte nicht vermittelt werden, da er die Substanz nicht mehr zu sich nehmen darf, sondern da er sie nicht braucht. Bei Alkoholikern werden manchmal Medikamente eingesetzt, die zu einer erh hten Empfindlichkeit f r oder zur Abneigung gegen Alkohol f hren. Der Entzug sollte bei den meisten Substanzen abrupt und ohne berbr ckungsmittel erfolgen, es besteht sonst die Gefahr, da eine Mehrfachabh ngigkeit entsteht. Bei einigen Substanzen wird der Entzug allerdings blicherweise mit medikament ser Unterst tzung durchgef hrt, um die Entzugserscheinungen zu mildern, da viele Abh ngige sonst nur schwer zur Therapie zu motivieren sind. Substitutionsprogramme, wie die Ausgabe von Methadon, sind hinsichtlich ihrer Wirksamkeit umstritten, es besteht aber die Hoffnung, da so die beruflich-soziale Wiedereinbindung erleichtert wird und die Beschaffungskriminalit t und die Zahl der HIV-Infektionen zur ckgeht. @Was ist HIV? HIV steht f r "Human Immundeficiency Virus". Viren haben keinen eigenen Stoffwechsel. Sie sind gezwungen, in lebende Zellen einzudringen. HIV nutzt den Stoffwechsel der wei en Blutk rperchen aus. Sie hei en entweder T-Helferzellen oder CD4-Zellen. Eine Ansteckung mit HIV kann entweder in den ersten sechs Wochen zu grippe hnliche Beschwerden f hren, oder stumm (beschwerdefrei) verlaufen. Auch ohne Krankheitsanzeichen kann eine infizierte Person das Virus bertragen. Die wei en Blutk rperchen haben in der Regel sechs bis zw lf Wochen nach der Ansteckung so viele Antik rper (Abwehrstoffe) gebildet, dass diese im Blut nachgewiesen werden k nnen. Von da an f llt der HIV-Test positiv aus. Der HIV-Infizierte hat meist keine Beschwerden. In seinem K rper vermehrt sich das Virus und bef llt immer mehr Blutzellen, wodurch die Abwehrkr fte immer weiter geschw cht werden. Nach f nf bis f nfzehn Jahren ist das Abwehrsystem so schwach, dass es mit relativ harmlosen Krankheitserregern nicht mehr fertig wird. Man spricht dann von AIDS. Ohne Behandlung vergehen im Durchschnitt neun Jahre von der Ansteckung bis zum Ausbruch von AIDS. Was ist AIDS? AIDS bedeutet "Acquired Immune Deficiency Syndrome", zu deutsch: "Krankheitsbild der erworbenen Abwehrschw che". Es entsteht wenn das HIV viele T-Helferzellen zerst rt hat. Dadurch wird das Immunsystem geschw cht. Symptome sind: digkeit Ungewollter, unerkl rbarer Gewichtsverlust. Wiederholte Entz ndungen der Haut und der Atemwege, die bei blichen Behandlung nicht verschwinden. Fieber Geschwollene Lymphknoten. Durchfall Kleine tiefe Wunden, denen ein kleines Bl schen vorausgegangen ist. chtliche Schwei ausbr Wiederauftreten von abgeheilten Infektionen (unter anderem Herpes, Toxoplasmose, G rtelrose) Schwere Entz ndungen durch normalerweise harmlosen Bakterien (sog. opportunistischen Keimen). Wie wird das Virus bertragen? Sex ohne Kondom (ungesch tzter Sex). Blut zu Blut bertragung durch unreine Spritzen oder einer Bluttransfusion mit verunreinigtem Blut. Heutzutage wird das gesamte Blut auf HIV getestet; das Risiko einer Ansteckung ist sehr gering. Mutter-zu-Kind. W hrend einer Schwangerschaft und beim Stillen kann das Virus bertragen werden. Im normalen Umgang mit HIV-Positiven wird das Virus nicht bertragen. (H ndesch tteln, Wangenk sse, im gemeinsamen Haushalt leben, usw.) Wer ist einem besonderen Risiko ausgesetzt? Paare, bei denen ein Partner Sex mit vielen, wechselnden Partnern (Promiskuit t) ohne Kondom betreibt Menschen, die ungesch tzten Sex haben mit Partnern, die aus L ndern mit hoher HIV-Durchseuchung stammen (Afrika s dlich der Sahara, Karibik, Asien). Homo- und bisexuelle M nner, die mit wechselnden Partnern ungesch tzten Sex haben. Frauen, die mit wechselnden Partnern, vor allem bisexuellen M nnern, ungesch tzten Sex haben. Prostituierte, die ungesch tzten Sex haben. Betroffen sind auch ihre Kunden und deren Sexualpartner. Drogenabh ngige, die sich Spritzen teilen Gesundheitspersonal, das Gefahr l uft, sich mit fremden K rperfl ssigkeiten zu infizieren. Kinder einer HIV-infizierten Mutter. Personen, die viele Bluttransfusionen bekommen haben, oder vor 1985 mit Blutprodukten behandelt wurden. Wie kann eine Ansteckung verhindert werden? Benutzen Sie bei neuen Sexualpartnern ein Kondom. Zwar garantiert auch dies nicht, dass eine Ansteckung v llig ausgeschlossen ist; das Risiko ist aber deutlich geringer. Drogenabh ngige sollten keine gebrauchten Spritzen benutzen. In L ndern, in denen das Blut nicht auf HIV untersucht wird, sollte - falls m glich - auf eine Bluttransfusion verzichtet werden. Menschen, die infiziert sind oder zu einer Risikogruppe geh ren, sollten nicht Blut, Sperma oder Organe spenden. Ein negativer HIV-Test bedeutet nicht, dass man nicht mit HIV infiziert ist. M glicherweise liegt zu wenig Zeit zwischen der Ansteckung und dem Bluttest. Was k nnen Sie tun, wenn Sie vielleicht mit HIV infiziert worden sind? Wenn Sie glauben, dass Sie m glicherweise angesteckt worden sind, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Er wird Sie im Hinblick auf einen Test und einer m glichen Behandlung beraten. In den meisten F llen wird der Arzt einem sofortigen und einem weiteren Test in etwa drei Monaten vornehmen. Der Arzt wird sofort mit einer vorbeugende Behandlung beginnen, falls Sie vor kurzem einem besonders hohen Risiko ausgesetzt waren, oder Sie die oben genannten Anzeichen einer prim ren HIV-Infektion vorweisen. Sie mit gro er Sicherheit wissen, dass Ihr Partner mit HIV angesteckt ist, oder Sie bei einem Unfall (Stich mit einer Spritze) einem hohen Risiko ausgesetzt waren. Diese vorbeugende Behandlung sollte sp testens wenige Stunden nach der Ansteckung beginnen. Die starken Nebenwirkungen wird der Arzt zusammen mit Ihren Angaben abw gen. Weitere Auskunft erhalten Sie bei Ihrem Arzt. nnen Sie auf HIV getestet werden? Ein HIV-Test ist gratis, freiwillig und anonym. Sie k nnen getestet werden bei: Ihrem Hausarzt Krankenh usern (vorher erkundigen) bei des AIDS-Hilfe In einzelnen F llen ist der HIV-Test nicht freiwillig: Blut-, Organ-, Muttermilch- oder Samenspender Adoption Vor einer Ei-Transplantation Wie sieht die Behandlung aus, und welche Medikamente werden verschrieben? Es werden fortw hrend neue und bessere Medikamente gegen HIV entwickelt. Es wird versucht, die Ausweitung des Virus einzud mmen. Somit kann die Zahl der Abwehrzellen m glichst lange hoch gehalten werden. HIV ist ein Virus, das leicht und h ufig seine Zusammensetzung ndert. Dadurch werden gezielt entwickelte Medikamente schnell wirkungslos. Das Virus entwickelt Resistenzen. Um das Risiko der Resistenz zu verkleinern, und um das Virus auf verschiedene Arten zu bek mpfen, wird eine Behandlung mit mehreren Arzneimitteln vorgenommen. Es werden antivirale Stoffe eingesetzt. Diese Stoffe hemmen die Verbreitung des Virus im K rper. Das Abwehrsystem wird dadurch gest rkt. Die Ansteckungsgefahr f r andere besteht aber weiterhin. Gezielte Behandlung von Infektionen. Der Betroffene wird gegen verschiedenen Krankheiten geimpft. Zum Beispiel Grippe, Lungenentz ndung und ansteckende Leberentz ndungen (Hepatitis). Behandlung der Begleiterscheinungen der HIV-Erkrankung und AIDS ( belkeit und Appetitlosigkeit) Was k nnen Sie selbst tun? Es ist wichtig, Ihren seelischen Zustand zu unterst tzen. Dadurch wird die k rperliche Abwehr gest rkt. Hilfreich sind Gespr che mit Menschen, die Ihnen nahe stehen, oder Psychologen. Die opportunistischen Infektionen und Folgekrankheiten m ssen sofort behandelt werden. In schweren F llen m ssen Sie sofort in ein Krankenhaus. Je fr her die Diagnose gestellt wird, desto wirkungsvoller ist die Behandlung. Wenn Sie einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt waren, sollten Sie sich testen lassen. Dies gilt auch, wenn Sie sich gesund f hlen. Selbsthilfegruppen k nnen eine gro e Hilfe sein. AIDS schw cht Ihre Verdauung. Eine ausgewogene und nahrhafte Kost ist sehr wichtig. gliche Verschlechterung: Infektionen, die ein gesunder Mensch vielleicht nicht einmal bemerkt, k nnen f r den HIV-Infizierten t dlich verlaufen. Es kann zu schweren Entz ndungen der Organe kommen. Dazu z hlen unter anderem: Tuberkulose, Lungenentz ndung durch Pneumocystis carinii, Toxoplasmose des Gehirns, Reaktivierung einer Cytomegalievirusinfektion und Entz ndungen mit dem Pilz Candida albicans. Krebs, insbesondere Hautkrebs (Karposi-Sarkom) und Lymphdr senkrebs (Lymphome). Entz ndung des Gehirns (Enzephalitis) und Sch digung des Gehirns (Enzephalopathie), die unter anderem zum Abbau der Gehirnleistung (Demenz) f Prognose Die Krankheit ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht heilbar. Mittlerweile k nnen viele Folgekrankheiten behandelt werden. Fr her betrug die Lebenserwartung durchschnittlich ein Jahr. Durch neue Behandlungsmethoden ist die Lebenserwartung deutlich verbessert worden. Vorlage von: Flemming Andersen, Arzt und Prof. Dr. med. Court Pedersen, Oberarzt, Redaktion: Dr. phil. Sabrina Masek Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman HUWas ist Acne vulgaris? In der Pubert t muss sich im K rper ein Gleichgewicht zwischen m nnlichen und weiblichen Hormonen einpegeln. Fast alle Jugendliche leiden in dieser Zeit an Pickeln und Mitessern. Sie entstehen durch die Entz ndung kleiner Talgdr sen, die die feinen Haare im Gesicht und am Oberk rper umgeben. Die Schwere kann im Lauf der Pubert t zunehmen und erreicht zwischen dem 17. und 19. Lebensjahr ihr Maximum. Danach nimmt sie bis zum 25. Lebensjahr bei den meisten Betroffenen allm hlich ab. Einzelne empfindliche Menschen leiden aber bis Anfang 40 an Akneproblemen. Frauen leiden h ufig vor der Menstruation und w hrend der Schwangerschaft an Akne. Gelegentlich bildet sie sich auch bei Menschen, deren Haut durch starke K lte, W rme oder starke Verschmutzung extrem belastet wird. Wie entsteht Akne? In der Pubert t nimmt die Produktion der m nnlichen Geschlechtshormone (Androgene) bei M dchen und Jungen zu. Die Talgdr sen werden dadurch zur vermehrten Produktion von Hautfett angeregt. Durch die zunehmende Produktion von Hautfett werden die Ausf hrungsg nge der Talgdr sen mit der Zeit enger, worauf sich das Hautfett in der Folge nur schwierig ausscheiden l sst. Pickel entstehen durch Bakterien, Propionibacterium acnes, die sich von Hautfett ern hren. W hrend des Abbaus des Hautfettes entstehen Abfallprodukte und Fetts uren, die die Talgdr se reizen und dadurch entz nden. Anfangs zeigt sich die Entz ndung als wundes, rotes Kn tchen, die von den eigentlichen Pickeln mit abgebautem Hautfett abgel st werden. Die Entz ndung nimmt, abh ngig von der Schwere, nach Tagen oder Wochen ab. Sind die Talgdr sen gegen das m nnliche Geschlechtshormon sehr empfindlich, kann rztliche Hilfe notwendig werden. Schwere Akne trifft vor allem M nner. Schwere Akne kann beim Heilen vernarben. Die Narben bleiben bestehen, wodurch Akne gerade bei Jugendlichen psycho-soziale Folgen haben kann. Deshalb ist eine rechtzeitige und gute Behandlung notwendig. Was verschlimmert die Akne? Stress Arbeit in einem feuchten Milieu, Fett oder Menstruation Ausdr cken der Pickel Einige Arzneimittel und Chemikalien Was kann ich selbst dagegen tun? Waschen Sie sich zweimal t glich das Gesicht mit einer milden, hautfreundlichen Seife. Der pH-Wert sollte etwa 6,5 betragen. Waschen Sie Ihre Haut, wenn Sie geschwitzt haben. Sie sollten das Gesicht aber nicht scheuern. Vermeiden Sie, dass Ihre Haare ins Gesicht h ngen. Waschen Sie Ihre Haar oft. cken Sie Ihre Pickel nicht aus, die Akne verschlimmert sich und es bleiben Narben. tzen Sie die Haut vor zu viel K lte, W rme und Sonnenlicht. Die Sonne mildert zwar kurzfristig die Akne, kann sie aber nicht heilen. Au erdem kann eine zu lange Sonneneinstrahlung zu Hautkrebs f hren. Verwenden Sie Feuchtigkeitscreme, Sonnenschutz und Kosmetika auf Wasserbasis. Fett- oder lhaltige Cremes und Kosmetika verstopfen die Poren der Haut. Es ist wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass bestimmte Nahrungsmittel Akne verursachen. Bemerken Sie aber, dass Sie ein paar Tage nachdem Sie bestimmte Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Tomaten oder Krabben, gegessen haben, mehr Pickel bekommen, sollten Sie diese Speisen nat rlich vermeiden. hren Sie sich gesund und abwechslungsreich, trinken Sie viel Wasser und bewegen Sie sich regelm ig. Wenn Sie sich wohl f hlen, geht es auch Ihrer Haut besser. Suchen Sie eine Kosmetikerin auf, die Sie bei der Hautpflege ber Suchen Sie zur Einleitung einer medikament sen Behandlung einen Hautarzt auf Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen? Wenn Sie gro e, wunde Pickel haben. Wenn Sie Akne-Narben haben. Wenn Sie dunkelh utig sind und dort wo Pickel waren, dunkle Flecken entstehen. Wie behandelt der Arzt Akne? Je nach Schwere der Akne entscheidet der Arzt, Sie entweder selbst zu behandeln oder an einen Hautarzt zu berweisen. Therapiert werden soll die berproduktion von Hautfett, die Verengung der Talgdr ffnungen und die Aknebakterien. Eine Akne-Behandlung braucht Zeit. Die Wirkung zeigt sich meist erst nach 6 bis 8 Wochen. rtliche Behandlung Oft gen gen Vitamin-A-S ure oder Benzylperoxid allein, oder in Kombination mit Miconazol. Diese Mittel hemmen die Aknebakterie und stoppen die Verengung der Talgdr Bei schwerer Akne kann der Arzt die oben erw hnten Mittel mit Clindamycin kombinieren oder nur Clindamycin verwenden. Clindamycin darf nur kurz verwendet werden, da es ein Antibiotikum ist. Die Bakterien k nnten sonst resistent werden. Systemische Behandlung Frauen, die an schwerer Akne leiden, k nnen von Verh tungspillen mit Anti-Androgenen profitieren. Bei besonders schwerer Akne kann der Arzt neben den oben genannten Mitteln auch Antibiotika wie Tetracyclin oder Makrolidantibiotika einsetzen. Tetracyclin darf nicht von Schwangeren, stillenden M ttern oder Kindern unter zw lf Jahren eingenommen werden. Bei schwerer Akne mit Zystenbildungen, bei der die oben erw hnten Verfahren effektlos bleiben, kann der Hautarzt mit Isotretionin behandeln. Isotretionin darf ebenfalls nicht von Schwangeren benutzt werden; Nieren- und Leberkranke d rfen das Pr parat nicht verwenden. Entfernung von Akne-Narben Aknenarben lassen sich durch Abschleifen der Haut (Dermabrasio) oder eine Laserbehandlung mildern oder sogar entfernen. Diese Behandlungen werden vom Hautarzt oder plastischen Chirurgen durchgef Vorlage von: Dr. Flemming Andersen und Dr. Ulla S derberg eEEin Akustikusneurinom ist ein gutartiger Tumor, der vom 8. Hirnnerven ausgeht, meist vom Gleichgewichtsnerven. Er w chst meistens innerhalb des Geh rganges, zumTeil aber auch au erhalb davon. Also befindet er sich zwischen dem Innenohr und dem Gehirn. Als erstes bemerkt der Betroffene ein schlechteres Geh r auf dem erkrankten Ohr, manchmal von einem Ohrger usch (=Tinnitus) begleitet. Nur in ganz seltenen F llen kommt ein Schwindelgef hl dazu. Der H rverlust wird oft erst nicht bemerkt, vielmehr f llt auf, da z.B. beim Telefonieren immer nur ein bestimmtes Ohr (das besser h rende !) benutzt wird. F r die Diagnose der Erkrankung stehen die H rteste im Vordergrund. Ein genauer H rtest sowie die Hirnstammaudiometrie (BERA) und gegebenenfalls eine Gleichgewichtspr fung (ENG) geben erste Hinweise auf das Vorhandensein eines Akustikneurinomes. Im Verdachtsfall wird dann eine Kernspintomographie (=Untersuchung des K rperinneren mittels magnetischer Felder, ohne Belastung des Patienten mit R ntgenstrahlen) durchgef hrt. Da das Akustikneurinom sehr langsam w chst, ber Jahre oder Jahrzehnte hinweg, erreicht es erst sp t eine Gr e, wo es auf andere Hirnteile durch sein Wachstum dr ckt und dann chirurgisch entfernt werden mu ! Diese Operation ist zwar sehr schwierig und wird nur von erfahrenen HNO- rzten und Neurochirurgen durchgef hrt, ist aber relativ gefahrlos! BAkuter Bauch ist ein Sammelbegriff f r akute Baucherkrankungen. Anzeichen Heftigste Bauchschmerzen und eine harte Spannung der Bauchdecke Kreislauf und Atemst rungen meist kleinwelliger schneller Puls, kalte Stirn und H verfallenes Aussehen Stuhl und Windverhaltung Erbrechen Ursachen durchgebrochenes Magengeschw Bauchfellentz ndung beispielsweise durch eine durchgebrochene Blinddarmentz ndung akute Bauchspeicheldr sen-Entz ndung Eileiterschwangerschaft Koliken von Gallenblase, Gallenwege und Nieren Beim Auftreten eines akuten Bauches sind schnellstens Diagnose und Behandlung in einer Klinik erforderlich CUnter (Hyper-)Aldosteronismus versteht man eine gef hrliche Erh hung des Nebenrinden-Hormons Aldosteron. Ursachen Tumor der Nebennierenrinde, Nierenerkrankungen, Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose. Das Hormon Aldosteron regelt das funktionelle Gleichgewicht zwischen Natrium und Kaliumsalzen. Dieses Gleichgewicht wird bei erh htem Aldosteronspiegel gest rt. Es kommt zur vermehrten Ausscheidung von Kalium und zu verminderter Ausscheidung von Natrium. Kaliummangel f hrt zu einer eklatanten Muskelschw che mit L hmungserscheinungen, auch zu einer Schw che des Herzmuskels. Das Zur ckhalten von Natrium provoziert Wasseransammlungen im Gewebe ( deme). berdies kommt es zu einer Erh hung des Blutdrucks. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache Wichtig Auch ein langj hriger Mi brauch von Abf hrmitteln kann zu den Symptomen eines Aldosteronismus f hren (St rung des Kalium-Haushalts). @Unter einer Allergie versteht man eine berempfindlichkeitsreaktion des K rpers auf bestimmte k rperfremde Substanzen, die sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern ern kann. Solche Krankheitsbilder k nnen sein: eine laufende Nase (Heuschnupfen) nende und juckende Augen (Bindehautentz ndung) juckender Hautausschlag (Hautallergie) Asthmaanf lle (Asthma) oder seltener Magen-Darm-Beschwerden mit Erbrechen, Durchfall, Bl hungen und Magenschmerzen Dabei kann die gleiche Substanz bei einer Person einen Hautausschlag hervorrufen, bei einer anderen zu Asthma f hren, w hrend eine dritte Person berhaupt keine allergischen Reaktionen auf diese Substanz zeigt. Man vermutet, da die Neigung zu Allergien erblich ist und auch mit der steigenden Luftverschmutzung und der zunehmenden Menge chemischer Stoffe in unserer Umwelt zusammenh ngt. Im Extremfall kann eine allergische Reaktion einen lebensbedrohenden anaphylaktischen Schock hervorrufen. Dabei kommt es zu starkem Blutdruckabfall, zu Atemnot und Hautreaktionen am ganzen K rper. In diesem Fall soll der Patient mit hochgelegten Beinen auf dem R cken gelagert und sofort der Notarzt gerufen werden. Wie entsteht eine Allergie ? Die Allergie ist eine ige Reaktion unseres Abwehrsystems (Immunsystem) auf bestimmte Stoffe, die an sich v llig ungef hrlich sind. Diese Stoffe wirken als Antigene, das hei t : sie bewirken, da im K rper von den wei en Blutk rperchen Antik rper gebildet werden, die sich mit dem jeweiligen Stoff verbinden. Man spricht von einer Antigen-Antik rper-Reaktion. Diese Reaktion verl uft in der Regel unbemerkt und dient dem K rper dazu, "unliebsame" Stoffe abzubauen. Im Falle einer Allergie kommt es jedoch zu einer starken Reaktion, bei der von Abwehrzellen verschiedene hochwirksame biochemische Stoffe wie z.B. Histamin freigesetzt werden. Durch Histamin kommt es zu einer Reihe von Reaktionen im K rper: die Hautgef e erweitern sich und Plasma tritt ins Gewebe aus (Hautallergie), die Bronchialmuskeln ziehen sich zusammen (Asthma), der Blutdruck sinkt ab. Nach einer solchen Immunreaktion "merkt" sich der K rper die betreffende Substanz und reagiert beim n chsten Kontakt mit ihr innerhalb von Sekunden mit hnlichen Symptomen. Allergie-ausl sende Stoffe k nnen z.B. sein : tenpollen, Pflanzensekrete Tierhaare Hausstaubmilben Schimmelpilze Nahrungsmittel (z.B. Kuhmilch, Getreide, Erdbeeren, Schalentiere) Kosmetika Medikamente (z.B. Penicillin) Lebensmittelzus tze (z.B. Konservierungsstoffe) Chemikalien (z.B. F rbemittel) Metalle (z.B. Nickel, Chrom) nahme Herausfinden, welche Substanz die Allergie ausl st und Meiden dieser Substanz (z.B. Pollenkalender aus der Apotheke, Pollenflugzeiten aus der Tageszeitung). Dabei kann das F hren eines Allergie-Tagebuches helfen, in dem alle Stoffe aufgelistet werden, mit denen man in Ber hrung kam oder die man gegessen hat und die Ausl ser der Allergie sein k nnten. Au erdem wird jede Verschlimmerung der Beschwerden festgehalten. Die Einnahme von hochdosierten Calciumpr paraten (z.B. als Brausetabletten) kann besonders Hautallergien (z.B. Sonnenallergie) und Heuschnupfen vorbeugen und die allergische Reaktion mindern. Vorbeugend v und lindernd k nnen Arzneimittel mit Cromoglicins ure als Nasenspray, als Augentropfen oder als Inhalationsspray verwendet werden. Wichtig ist hier die regelm ige Anwendung, schon vor Kontakt mit dem allergieausl senden Stoff und w hrend der gesamten Allergiedauer. Die Wirkung tritt fr hestens nach 1 Stunde ein, die volle Wirkung erst nach Tagen. Pollenflugkalender Tabelle JPollenflugkalender Arial Feber Arial Arial April Arial Arial Arial Arial August Arial Sept. Arial Arial "Haselnu Arial Pappel Arial Weide Arial Arial "Ruchgras Arial Birke Arial Buche Arial Esche Arial wenzahn Arial Roggen Arial >Wiesenrispengr. Arial uelgras Arial &Goldhafer Arial 2Kiefer/Pinus Arial &Schwingel Arial 6Spitzwegerich Arial Eiche Arial Lolch Arial *Lieschgras Arial Gerste Arial Weizen Arial "Holunder Arial *Glatthafer Arial &Honiggras Arial *Strau Arial Linde Arial "Kammgras Arial Hafer Arial Arial Arial :Hauptbl tezeit Arial JVor- Nachbl tezeit Arial Arial &Sheet.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman wELeber- und Pigmentflecken sind angeborene oder sp ter auftretende pigmentierte Fehlbildungen der Haut. Man nennt sie auch Muttermale oder Naevi. Zu den Pigmentflecken z hlen auch die Sommersprossen und die Altersflecken. Pigmentflecken k nnen unterschiedliche Farben (von gelb ber braun bis schwarz) und auch unterschiedliche Formen haben (glatt, erh ht, behaart, etc.). F r Muttermale besteht ein h heres Risiko, da sich aus dieser Stelle, besonders bei h ufiger Sonnenbestrahlung, Hautkrebs entwickelt. Deshalb sollten Personen mit vielen Pigmentflecken bzw. Muttermalen die Sonne eher meiden oder sich zumindest gut sch tzen und sich regelm ig vom Hautarzt untersuchen lassen. Die meisten Muttermale sind jedoch harmlos. Ursache Es kommt, aus ungekl rter Ursache, zu einer Anh ufung von Pigmentzellen an einer Stelle. Oft vermehrtes Auftreten in der Schwangerschaft oder bei Einnahme der Antibabypille. Auch Sonnenbestrahlung kann zu vermehrten Pigmentflecken (z.B. Sommersprossen) f hren. Wann Sie zum Arzt m Wenn sich die Flecken pl tzlich ver ndern, d.h. sich vergr ern, dunkler werden, unregelm ige Formen annehmen, sich entz nden, bluten, jucken oder schmerzen. Wenn vermehrt neue Flecken auftreten. Wenn Sie die Muttermale kosmetisch st Was Ihr Arzt tun kann Operatives Entfernen der st renden Flecken. Untersuchung des entfernten Gewebes auf Hautkrebs. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman 4ADie Alterssichtigkeit geh rt im engeren Sinne nicht zu den Fehlsichtigkeiten, da sie keine Anomalie, sondern ein normaler Alterungsvorgang ist. Jeder ist im Prinzip mehr oder weniger davon betroffen. Sie entsteht durch das Nachlassen der Akkommodationsf higkeit der Augenlinse mit zunehmendem Lebensalter. KBei Morbus Alzheimer oder Alzheimer-Demenz kommt es zu fortschreitenden Ged chtnis- und Konzentrationsst rungen sowie Orientierungsst rungen bis zur Orientierungslosigkeit. Die Krankheit beginnt mit Verge lichkeit und mitunter Verwirrtheit. Vertraute Aufgaben k nnen noch bew ltigt werden, w hrend neue Dinge nur schwer aufgenommen werden. Die Pers nlichkeit der Patienten ver ndert sich zunehmend. Es kann zu starken Stimmungswechseln bis hin zu Depressionen oder Wahnvorstellungen kommen. Mit zunehmender Dauer der Erkrankung kommt es zu einem langsamen Verfall von Pers nlichkeit, K rper und Geist. Die Patienten werden mehr und mehr pflegebed rftig. Besonders f r die Angeh rigen stellt die Krankheit h ufig eine gro e seelische und auch k rperliche Belastung dar. Das Risiko der Erkrankung steigt mit zunehmendem Lebensalter. Ca. 5% der 65j hrigen, 20% der 70j hrigen, und mehr als 30% der 80-90j hrigen sind von Hirnleistungsst rungen betroffen. ufige Ursachen Die genaue Ursache ist derzeit noch nicht bekannt. Vererbung und Umweltfaktoren scheinen eine Rolle zu spielen. Was Sie tun k Die regelm ige Einnahme von Pr paraten mit pflanzlichen Extrakten aus Ginkgo-biloba kann zu einer Verbesserung der Hirnleistung f hren. Wann Sie zum Arzt m Beim Verdacht auf die Alzheimer-Krankheit sollten Sie zum Arzt gehen. Was Ihr Arzt tun kann Der Arzt kann zun chst feststellen, ob es sich um Morbus Alzheimer handelt. Die Krankheit ist nicht heilbar. Durch Gehirntraining und Bewegungstherapie l t sich, besonders im Anfangsstadium, eine gewisse Leistungssteigerung erreichen. Es stehen verschiedene Medikamente zur Therapie der Alzheimerschen Erkrankung zur Verf gung, die zwar die Krankheit nicht aufhalten, den Zustand der Patienten aber bessern k nnen. Symptome Das Kurzzeitged chtnis ist als erstes betroffen. Die gleichen Geschichten werden immer wieder erz hlt. Das Erlernen von Neuem und die geistige Aufnahmef higkeit sind gest rt. Gegenst nde werden verr umt und nicht wieder gefunden und die Orientierung in der eigenen Umwelt fehlerhaft. Mit Fortschreiten der Erkrankung werden die Patienten verwirrt, apathisch und k nnen im Gespr ch nicht mehr folgen und gebrauchen Wort und Satz Automatismen. Mit einher gehen Pers nlichkeits- und Verhaltensver nderungen, Depressionen, Agitiertheit und Wahnvorstellungen, Urteilsverm gen und Verstand sind betroffen. Gelernte automatische Verrichtungen, wie Z hneputzen und Haarek mmen sind vergessen, ebenso die Namen der Kinder und Freunde. Die Pers nlichkeitsver nderungen sind distinktiv und varieren von Passivit t zu Agitiertheit mit Wahnvorstellungen. Parkinson hnliche Symptome und Anf lle k nnen im Sp tstadium auftreten. Anf nglich werden die Fr hsymptome als altersbedingt und nat rlich angesehen. Sie sind es aber nicht. Daher kommen viele Patienten erst sehr sp t in neurologische Behandlung und wertvolle Zeit geht verloren, besonders dann, wenn es sich um behandelbare Formen der Demenz handelt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ben sind Einzeller, die in Cystenform mit unsauberem Trinkwasser, rohen Salaten, Fr chten, Gem sen unter unhygienischen Bedingungen (auch durch Verschleppung von Fliegen) bertragen werden. Eine Infektion mit der Am benruhr k nnen Sie sich praktisch nur in s dlichen Breiten holen. Die Inkubationszeit ist unterschiedlich, evtl. Monate, da sich die Ruhram be symptomlos im Darm aufhalten kann. Bei Krankheitsausbruch kommt es zu Durchf llen mit Blut- und Schleimabgang, Leibkr mpfen, meist auch Fieber und Allgemeinerscheinungen. Die Krankheit beginnt nicht so akut wie die bakterielle Ruhr, kann aber l nger anhalten oder rezidivieren. Als Sp tkomplikation k nnen Am benabszesse in der Leber auftreten. Symptome: Starke krampfartige Schmerzen, Druckempfindlichkeit im Dickdarm- und Leberbereich, wenig geformter Morgenstuhlgang, h ufig auftretende Durchf lle, Gewichtsverlust, M digkeit, belkeit, in manchen F llen An Kein Fieber wie bei der Bakterienruhr. Nach wenigen Tagen stellen sich Durchf lle mit glasigem, himbeergeleeartigem (blutigem!) Schleim ein. Mitunter k nnen die Geschw re, die die Am ben verursachen, durch die Dickdarmwand brechen. Behandlung Gegen die Am benruhr gibt es kein wirksames Medikament. Bek mpft werden k nnen nur die Symptome. Wegen der Gefahr eines Durchbruchs der Dickdarmgeschw re ist jedoch eine Behandlung in einer Klinik zu empfehlen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BEntz ndliche Hautr tungen im Anal oder Genitalbereich k nnen die unterschiedlichsten Ursachen haben. Im Genitalbereich k nnen es sein: bakteriell bedingter Ausflu bei der Frau; bei Frauen und M nnern Pilzinfektionen, oder Diabetes mellitus; beim Mann Prostata- oder Nebenhodenenentz ndungen. Im Analbereich k nnen es sein: Madenw rmer, Pilzinfektionen, H morrhoiden, bakterielle Infektionen der Ges furche durch Unsauberkeit und Schwitzen Frauen sollten grunds tzlich bei jeder Entz ndung der Vulva ( erer Genitalbereich) und/oder der Vagina einen Frauenarzt aufsuchen, M nner bei jeder hartn ckigen Entz ndung der Eichel und der Vorhaut einen Hautarzt. BAnalfissuren (Afterschrunden) sind schmerzhafte, entz ndete Einrisse des Afterkranzes, meist an der bergangsstelle von der Haut zur Schleimhaut. Ursachen Meist harte St hle, bisweilen auch nicht behutsam durchgef hrte Sexualpraktiken. Eine Analfissur kann fter wieder aufrei Behandlung ndungshemmende, schmerzstillende Salben und Z pfchen. Sorgen Sie auch durch eine faserreiche Di t (Salate, Gem se, Obst, Vollkornprodukte) f r einen weicheren Stuhlgang. Auf Abf hrmittel sollten Sie m glichst verzichten. GEntz ndungen der Gaumenmandeln werden im Gegensatz zur einfachen Rachenentz ndung nicht von Viren, sondern von Bakterien verursacht. Anzeichen die akute Mandelentz ndung zeigt sich durch eine Vergr erung, Schwellung und R tung der Gaumenmandeln, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Speichelflu und Fieber. Das Tor zum Rachen wird so verengt. (Angina bedeutet Enge). Bei der schwereren Verlaufsform kommen wei gelbliche Auflagerungen (Stippchen) auf der Mandeloberfl che und Pfr pfe aus Eiter, Zellen und Bakterien in den Mandel-Krypten hinzu. Bei jeder Art von Angina sind meist auch die Gaumenb gen und der weiche Gaumen durch deme angeschwollen, die Halslymphknoten sind druckschmerzhaft. Behandlung In leichten F llen reichen Mund- und Rachensp lungen mit desinfizierenden Gurgelmitteln (Hexoral, Mallebrin...) sowie das Lutschen von lokalantibiotikahaltigen Halstabletten aus. In schwereren F llen wird Ihnen der Arzt Antibiotika verschreiben Wichtig Angina Ist eine akute oder chronische Gaumenmandelentz ndung, die bei l ngerem Bestehen der chronischen Form zu Komplikationen wie einer Nierenbeteiligung, Rheuma oder erworbenen Herzklappenfehlern f hren kann. Daher sollte eine Tonsillektomie (operative Entfernung der Gaumenmandeln) durchgef hrt werden, wenn mehr als drei Mal im Jahr ein Antibiotikum wegen einer Mandelentz ndung genommen werden mu In besonders schweren F llen der akuten Mandelentz ndung kann es zur Absze bildung hinter oder um eine Gaumenmandel herum kommen (=Peri- oder Retrotonsillarabsze ). Hier ist es notwendig, da der Patient sofort in ein Krankenhaus gelangt, um ein Antibiotikum direkt in die Vene verabreichen zu k nnen (=intraven se Infusion), oder in besonders schweren F llen eine sofortige operative Entfernung der Gaumenmandeln (Absze -TE) durchzuf hren. Times New Roman Times New Roman CEine chronische Mandelentz ndung kann sich allm hlich, aber auch nach wiederholten akuten Anginen entwickeln. Anzeichen Die Mandeln sind stark vergr ert, bisweilen aber k nnen sie auch geschrumpft sein, Schluckbeschwerden bestehen keine, oder sind nur gering; die Gaumenb gen sind st ndig ger tet, in den Mandelschluchten (Krypten) kommt es zu einer starken Eiterbildung. Behandlung In der Regel m ssen die Mandeln entfernt werden. Komplikationen von Mandelentz ndungen In relativ seltenen F llen kann sich nach einer akuten Mandelentz ndung ein Absze im Mandelbereich bilden. Kann ein Absze trotz Verabreichung von Penizillin und Entfernung des Eiters nicht unter Kontrolle gebracht werden, m ssen die Mandeln entfernt werden. Ansonsten besteht die Gefahr einer Herdinfektion: die eitererregenden Bakterien werden ber den Blutweg verschleppt und k nnen eine Herzinnenhaut- oder Nierenentz ndung provozieren. Die Gefahr einer Herzinfektion besteht auch bei einer chronischen Mandelentz ndung ohne Absze bildung. SWas ist Angina pectoris? Bei der Angina pectoris f hrt eine akute Unterversorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff und N hrstoffen zu starken Schmerzen in der Herzgegend. Engegef hl, Atembeklemmungen und Schmerzen in der Brustmitte sind die Folge. Die Schmerzen k nnen in verschiedene Richtungen ausstrahlen und sehr unterschiedliche Beschwerden hervorrufen. Deswegen werden Angina-pectoris-Beschwerden manchmal f lschlich als Magen-, Zahn- oder Handgelenksschmerzen gedeutet. Wie kommt es zur "Herzenge"? Die Ursache der Erkrankung ist die dramatische Verengung oder sogar der Verschluss eines oder mehrerer Herzkranzgef e (Koronararterien). Diese versorgen normalerweise das Herz mit Blut. Kommt es jedoch zu einer Verengung von mehr als 90 Prozent, gelangt nicht mehr gen gend Blut zum Herzen - eine Unterversorgung ist die Folge. Das f hrt, vor allem bei k rperlicher Anstrengung, zu Schmerzen (Angina pectoris) und Atemnot. Auch andere Erkrankungen wie Blutmangel (An mie), Stoffwechselerkrankungen (z.B. Hyperthyreose = Schilddr berfunktion), Herzrhythmusst rungen oder Herzklappenfehler k nnen eine Angina pectoris verursachen oder verschlimmern. Es gibt auch eine Erkrankung, bei der sich die Herzkranzgef e verkrampfen und verengen, ohne verkalkt zu sein: die sogenannte Prinzmetal-Angina. Risikofaktoren Veranlagung zu Arterienverkalkung (Arterosklerose) Rauchen nnliches Geschlecht Zuckerkrankheit (Diabetes), sowohl Typ 1 (insulinabh ngiger Diabetes mellitus), als auch Typ 2 (insulinunabh ngiger Diabetes mellitus). Aufgrund einer diabetischen Nervenerkrankung kann die Angina pectoris bei diesen Patienten oftmals mit nur geringen oder g nzlich ohne Schmerzen ("stumm") auftreten. hter Blutdruck (Hypertonie) hter Cholesterinspiegel bergewicht Stress Bewegungsmangel Symptome bei Angina pectoris Die Symptome k nnen sich als Ausstrahlen der Schmerzen in den linken Arm bemerkbar machen. ckende Schmerzen hinter dem Brustbein oder im ganzen Brustkorb Eventuell Ausstrahlen der Schmerzen in den linken Arm bis in die Hand, in beide Arme, in den Hals, den Unterkiefer und die Z hne oder in den Bauch Beklemmendes, w rgendes Gef hl im Hals tzliche Atemnot Angst, oft Todesangst, Erstickungsangst Schweregef hl, Taubheitsgef hl oder Gef hllosigkeit in Arm, Schulter, Ellenbogen oder Hand - zumeist auf der linken Seite Was kann man selbst tun, um der Erkrankung vorzubeugen? Auf das Rauchen verzichten Gesunde, fettarme, abwechslungsreiche Ern hrung mit viel Gem Gewichtsreduktion Ausreichend Bewegung (ein t glicher halbst ndiger Spaziergang ist besser als gar kein Sport) Die richtige Einstellung eines eventuell vorliegenden Diabetes mellitus Befolgen rztlicher Ratschl Wie stellt der Arzt die Diagnose? Die Krankengeschichte (Anamnese), die typischen Symptome und das Ergebnisse eines EKG (Elektrokardiogramm) f hren zur Diagnose. Auch die umgehende Besserung des Zustandes nach der Einnahme von Nitroglyzerin weist auf die richtige Diagnose hin. ber hinaus kann ein Belastungs-EKG gemacht werden: Der Patient sitzt auf einem Trainingsfahrrad oder l uft auf einem Laufband; bei steigender Belastung werden EKG-Kurven aufgezeichnet. Diese Untersuchung gibt dar ber Aufschluss, ob die belastungsabh ngigen Schmerzen vom Herzen herr hren oder nicht. In manchen F llen werden die Herzkranzgef e direkt mit Hilfe eines Herzkatheters untersucht. Diese Untersuchung wird nur in Krankenh usern durchgef Was kann der Arzt tun? Er wird Sie auf m gliche Risikofaktoren untersuchen. Er kann weitere Untersuchungen in die Wege leiten und eine medikament se Behandlung verordnen. Ist ein intensiver Eingriff erforderlich, kann ein verengtes Herzkranzgef aufgedehnt werden. Dies geschieht mit Hilfe eines kleinen Ballonkatheters, der ber die Leistenarterie durch die Blutgef e in das verengte Herzkranzgef vorgeschoben wird. Eventuell kann eine Bypass-Operation erforderlich sein. Hier wird die Verengung mittels einer Vene, die dem Patienten an einer anderen K rperstelle entnommen wird, berbr Medikament se Behandlung: Acetylsalicyls ure: Wirkt blutverd nnend und beugt so Blutgerinnseln vor. Nitroglyzerin: Tabletten oder Spray, gef erweiternd, wirkt sofort (binnen Sekunden) bei Angina-pectoris-Anf llen. Langwirksames Nitroglyzerin: Anfallsvorbeugung. Betablocker: Senken den Blutdruck und die Schlagfrequenz des Herzens und entlasten es auf diese Weise. Kalziumkanalblocker: Blutdrucksenkend und damit herzentlastend. Prognose Eine Angina pectoris (Herzenge) ist ein Warnsignal f r einen drohenden Herzinfarkt, Herzversagen oder Herzrhythmusst rungen mit pl tzlichem Herztod. Um diese Komplikationen zu vermeiden, suchen Sie daher unverz glich einen Arzt auf, wenn sie Brustschmerzen haben. Dr. med. Dietmar Schauer, Dr. med. Salman Refaat Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman &SAngst ist ein normales und nat rliches Gef hl, das absolut lebenswichtig ist: Ein Mensch, der keine Angst empfindet, w rde sich in st ndiger Lebensgefahr befinden. Die Angst h lt uns davon ab, uns in Situationen zu begeben, die eine Bedrohung f r unser Wohlbefinden bedeuten und die wir nicht bew ltigen k nnen. Andererseits gibt es eine Vielzahl chronischer Angstst rungen. Unterteilen lassen sich diese in Phobien, den ngsten vor konkreten Objekten oder Situationen (beispielsweise Spinnen oder enge R ume) einerseits und "diffuse" Angste, die nicht an einen bestimmten Ausl ser gebunden sind, andererseits. Bis zu 10 Prozent der Bev lkerung machen im Laufe ihres Lebens eine schwerwiegende Angstst rung durch. Diagnose Wird die Verdachtsdiagnose einer "Angstneurose", also einer st ndigen oder anfallsweise auftretenden Angst ohne einen objektiv nachvollziehbaren Grund gestellt, so m ssen zun chst einmal organische Ursachen f r die Symptome ausgeschlossen werden. So l t sich etwa eine berfunktion der Schilddr se ohne eine sorgf ltige k rperliche Untersuchung mit Kontrolle der Blutwerte oft kaum von einer Angstst rung unterscheiden. Auch Nebennierentumoren und andere k rperliche Erkrankungen k nnen durch eine vermehrte Aussch ttung von "Stre hormonen" wie Adrenalin Symptome wie Herzjagen, Schwitzen, Zittern, belkeit, Flimmern vor den Augen und Atemnot hervorrufen, die auch deutliche Zeichen einer Angstreaktion sind. Sind organische Ursachen ausgeschlossen, so ist die weitere Diagnostik Aufgabe eines rztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten. Konkrete angstausl sende Objekte oder Situationen finden sich im Laufe einer Psychotherapie meist auch bei den Patienten, die an sogenannten "frei flottierenden" Angsten leiden. Im Laufe der Gespr che wird nicht nur nach den angstausl senden Situationen, sondern auch schon nach m glichen Ursachen der St rung geforscht werden. Krankheitsverlauf Chronische ngste bedeuten f r die Betroffenen meist eine erhebliche Einschr nkung ihrer Lebensqualit t. So sind "Agoraphobiker", die Angst vor weiten Pl tzen oder Menschenmassen haben, im schlimmsten Fall nicht mehr in der Lage, ihre Wohnung zu verlassen. Nur in ihren eigenen vier W nden, ihrer kleinen, berschaubaren Welt k nnen sie noch leben. Ohne Behandlung bilden sich Angstst rungen nur selten zur ck. Vielmehr kommt es zus tzlich zu der eigentlichen Angst in bestimmten Situationen zur Angst vor einem neuen Angstanfall. Als Folge davon sind Patienten mit Angstst rungen schlie lich nicht mehr f hig, sich einer aus ihrer Sicht m glicherweise bedrohlichen Situation auszusetzen. Durch dieses Vermeidungsverhalten nehmen sich die Betroffenen allerdings die Chance, selbst zu erleben, da von den Menschen im Kaufhaus oder einer Spinne eben keine t dliche Gefahr ausgeht. Die Angst bleibt bestehen und verfestigt sich weiter. Therapie Da Angstst rungen eine erhebliche Einschr nkung im t glichen Leben bedeuten und zudem mit zunehmender Dauer schwerer zu behandeln sind, sollten die Betroffenen sich m glichst bald um eine Psychotherapie bem hen. Dabei k nnen vor allem bei den Phobien verhaltenstherapeutische Verfahren relativ schnell erfolgreich sein. Dabei wird der Patient vom Therapeuten Schritt f r Schritt in angstausl sende Situationen gef hrt und mu lernen, seine Angst auszuhalten und zu kontrollieren. So wird es ihm auch m glich, selbst zu erfahren, da ihm keine wirkliche Gefahr droht. Anders arbeitet die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: Hier geht es darum, die tieferliegenden seelischen Konflikte aufzudecken und zu bearbeiten, die schlie lich zum Auftreten einer Angstst rung gef hrt haben. Welches Verfahren f r welchen Patienten geeignet ist, mu im Einzelfall vom behandelnden Arzt und/oder Psychologen entschieden werden. Hilfreich kann in der Anfangsphase der Therapie auch eine medikament se Behandlung sein. So ist bei vielen Betroffenen eine unterst tzende Behandlung mit beruhigend wirkenden Antidepresiva wie Imipramin wirksam. Bei akuten Angstanf llen wird man manchmal auch Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine, zu denen auch Valium(r) geh rt, einsetzen. Wichtig ist dabei jedoch, da Medikamente immer nur eine Unterst tzung der Psychotherapie sein d rfen; insbesondere ein l ngerer Gebrauch von Benzodiazepinen heilt die Angstst rung nicht, sondern kann allenfalls zus tzlich zu einer Medikamentenabh gigkeit f hren. Ursache Die Ursachen von Angstst rungen k nnen sehr komplexe seelische Konflikte sein, die sich von Patient zu Patient erheblich unterscheiden. Vorbeugung Es gibt keine allgemeinen Regeln, wie man dem Auftreten von Phobien und Angstneurosen vorbeugen k nnte. Es gilt jedoch in jedem Fall: Wer in objektiv ungef hrlichen Situationen Angst oder gar das Gef hl von Panik empfindet, sollte m glichst bald zum Arzt gehen und auch nicht z gern, einen Psychiater oder Psychotherapeuten aufzusuchen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Wenn die Aortenklappe (Herzklappe zwischen linkem Vorhof und Aorta = Hauptschlagader) "undicht" wird, d. h. das Zur ckstr men des Blutes aus der Aorta in die Kammer beim Erschlaffen des Herzmuskels nicht mehr vollst ndig verhindern kann, spricht man von Aortenklappeninsuffizienz, oder von Aorteninsuffizienz. Typische Beschwerden der Aorteninsuffizienz sind Herzklopfen, schnelle Erm dung und das Gef hl von Rauschen oder Dr hnen im Kopf bei jedem Herzschlag. Eine geringf gige Aorteninsuffizienz verl uft oft beschwerdefrei. Die Aorteninsuffizienz kann je nach Ursache in unterschiedlichem Alter auftreten. Am h ufigsten ist sie bei lteren Menschen. Diagnose Durch eine Blutdruckmessung und das Abh ren des Herzens stellt der Arzt die Verdachtsdiagnose. Insbesondere durch eine Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens), ein R ntgenbild des Brustkorbs, eine Elektrokardiographie (EKG = Ableitung der Herzstr me) und eventuell durch eine Herzkatheteruntersuchung wird die Diagnose gesichert und das Ausma des Klappenfehlers erfa t. Gleichzeitig gilt es, eventuell vorhandene zus tzliche Herzerkrankungen (z. B. eine koronare Herzkrankheit oder eine Herzinsuffizienz) zu entdecken. Krankheitsverlauf Eine geringf gige Aorteninsuffizienz bleibt f r den Betroffenen oft lebenslang unbedeutend. H ufiger aber nimmt die Undichtigkeit der Klappe im Laufe der Zeit zu, und kann so unbehandelt zu einer erheblichen Einschr nkung der Lebensqualit hren. Als Folge der Erkrankung kann wegen der st ndigen erh hten Belastung eine Schw chung des Herzmuskels (Herzinsuffizienz) entstehen, die sich nicht r ngig machen l t. Es ist daher wichtig, die Aorteninsuffizienz fr hzeitig zu erkennen und zu behandeln. Therapie Eine medikament se Behandlung der Aorteninsuffizienz ist nur bedingt m glich. Sie beschr nkt sich auf die Symptome der Herzinsuffizienz. Allerdings kann man die Ursache der Erkrankung mit Medikamenten nicht beheben. Bei st rkerer Verengung ist daher in der Regel ein operativer Ersatz durch eine k nstliche Klappe n Zur Vorbeugung einer bakteriellen Endokarditis kann bei potentiell gef hrdenden Situationen (z. B. Zahnarztbesuch) die Einnahme von Antibiotika notwendig sein. Ursache Als Aortenklappe bezeichnet man die Herzklappe zwischen der linken Kammer und der Aorta (Hauptschlagader, ber die das Blut aus dem Herzen gelangt). Wenn sich die Herzkammer zusammenzieht, dr ckt das Blut die Aortenklappe auf und str mt durch die offene Klappe aus dem Herzen in die Aorta. Wenn der Herzmuskel erschlafft, schlie t die Aortenklappe wieder und verhindert so ein Zur ckstr men von Blut aus der Aorta in die Herzkammer. Jede der vier Klappen des Herzens kann "undicht" werden, d. h. nicht in der Lage sein, vollst ndig zu schlie en. Man nennt dies Klappeninsuffizienz; im Falle der Aortenklappe Aorten(klappen)insuffizienz. Als Folge der Aorteninsuffizienz gelangt ein Teil des gepumpten Blutes nicht in den K rper, sondern wird zwischen Aorta und Kammer hin und her gepumpt. Das Herz versucht, durch starkes Pumpen dennoch m glichst viel Blut zu pumpen. Dies bedeutet eine zus tzliche Belastung f r das Herz und hat oft eine Herzinsuffizienz zur Folge. Die h ufigsten Ursachen der Aorteninsuffizienz sind Sch digungen der Klappe durch eine bakterielle oder rheumatische Endokarditis (Entz ndung der Herzinnenschicht). In einem oft langj hrigen Proze kommt es zu einer zunehmenden Sch digung und narbigem Umbau der Klappe, die die Undichtigkeit v erursacht. Andere Ursachen sind Ausweitungen der Aorta durch Syphilis, angeborene Bindegewebeschw che (z. B. Marfan-Syndrom) oder auch durch hohen Blutdruck (arterielle Hypertonie). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman CAphthen sind schmerzhafte, kleine, oberfl chliche Geschw re der Mundschleimhaut (bisweilen auch der Zunge). Die Geschw re sind gelblich belegt und von einem entz ndlichen Hof umgeben. Die Geschw rchen entwickeln sich aus kleinen Bl schen. Immer sind es reaktivierte Herpes-Viren (Typ I), die zu diesen Aphthen f hren. Oft sind auch Mundschleimhaut und Zahnfleisch im Bereich der Aphthen entz ndet. Behandlung Mundsp lungen, Betupfen der Aphthen mit speziellen Tinkturen mittels eines Wattest bchens; dann sollten Sie versuchen, die Oberfl che der Aphthe mit dem Wattest bchen "wegzuwischen". Bei h ufigen schmerzhaften R llen k nnen - nicht immer mit bleibenden Erfolg - Herpes-Viren-Impfstoffe eingesetzt werden, auch Gammaglobuline zur Abwehrsteigerung k nnen bisweilen erfolgreich sein. AAppetitlosgikeit k ndigt oft eine Krankheit wie Masern oder Angina an. Wie erkenne ich Appetitlosigkeit? Das Kind macht einen ersch pften und lustlosen Eindruck beim Essen, stochert gelangweilt in seinem Essen herum. Was kann ich tun? Geht die Appetitlosigkeit nicht mit einer Krankheit einher, sollte man zum Arzt gehen und andere evtl. psychologische Ursachen in Betracht ziehen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman OWas ist Arteriosklerose? Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist ein nat rlicher Alterungsvorgang. Der Prozess erstreckt sich ber Jahre hinweg. Dabei lagern sich Cholesterin und Fett in den Gef nden ab, wo sie schlie lich verkalken. Dadurch verlieren die Gef e an Elastizit t und werden enger. Die Folge: Blut kann nicht mehr ungehindert durch sie hindurchflie Risikofaktoren Rauchen Veranlagung zu Arterienverkalkung (erblich) nnliches Geschlecht Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), sowohl Typ 1 (insulinabh ngiger Diabetes mellitus) als auch Typ 2 (insulinunabh ngiger Diabetes mellitus) hter Blutdruck (Hypertonie) hter Cholesterinspiegel bergewicht Stress Bewegungsmangel Symptome der Arteriosklerose Die m glichen Folgeerscheinungen einer Arteriosklerose sind zahlreich und k nnen lebensbedrohlich sein: Im Gehirn kann Arterienverkalkung zu Schlaganf llen (Isch mischen Hirninfarkten) f hren. Die Folge eines Schlaganfalls kann unter anderem die halbseitige L hmung der Betroffenen sein. Am Herzen zeigt sich Arterienverkalkung in Form von Herzenge (Angina pectoris) bis hin zu Herzinfarkt oder Herzschw che (Herzinsuffizienz). Arterienverkalkung in den Nierengef en kann zu einer eingeschr nkten Nierenfunktion bis hin zum Nierenversagen und zu hohem Blutdruck f hren. Arterienverkalkung in den Beinen f hrt zu Schmerzen, anf nglich nur in Verbindung mit gr eren Belastungen, sp ter auch beim Gehen kurzer Strecken (Claudicatio intermittens = "Schaufensterkrankheit"). Die Blutzufuhr kann in fortgeschrittenen F llen sogar so stark eingeschr nkt sein, dass eine Amputation notwendig werden kann. Eine Arterienverkalkung in den Beckenarterien f hrt bei M nnern unter Umst nden zur Impotenz. Was kann der Arzt tun? Arterienverkalkung kann durch Medikamente nicht geheilt, sondern nur durch Vorbeugung vermieden werden. Bislang sind keine Wirkstoffe bekannt, die bereits eingetretene Verkalkungen abbauen und den starren Gef nden die Elastizit t zur ckgeben k nnen. Bei Arterienverkalkung in den Herzkranzgef en reduzieren Medikamente die Belastung des Herzens. Dadurch verbessert sich die Pumpf higkeit erheblich. Die Ursache selbst zu beheben verm gen indes auch diese Substanzen nicht. Es gibt M glichkeiten, eine lebensbedrohliche Arterienverkalkung chirurgisch zu behandeln. Die Wahl der Behandlung h ngt von der Art, dem Ort und vom Ausma der Verkalkung ab: Ballonerweiterung (PTA, Perkutane Transluminale Angioplastie): Ein kleiner Ballonkatheter wird in den Blutgef en bis an die verengte Stelle vorgeschoben und dort aufgeblasen, wodurch sich das Gef erweitert. Das Blut kann wieder frei flie en. Bei drohendem Wiederverschluss legen Mediziner ein kleines Titandrahtnetz (Stent) in das Gef , um es offen zu halten. Umleiten der Blutbahn (Bypass): Ein k rpereigenes Gef oder eine Gef prothese (meist aus Gore-Tex) wird vor und hinter der Gef verengung eingen ht, um so die Verengung zu berbr cken. Was man selbst tun kann: Die wichtigste Ma nahme ist die Vorbeugung. Dabei spielt die genaue Erkennung der Risikofaktoren eine entscheidende Rolle. Je mehr Risikofaktoren auf einen selbst zutreffen, um so gr er ist auch das Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken. Daher sollten Sie: Mit dem Rauchen aufh Auf gesunde, gem sereiche, fettarme und abwechslungsreiche Ern hrung achten. Vermeiden Sie ges ttigte Fetts uren (besonders in tierischem Fett) und Cholesterin (in Fett, Fleisch, Ei). Nehmen Sie bei bergewicht unbedingt ab. Bewegen Sie sich regelm ig. Ein t glicher, halbst ndiger Spaziergang ist besser als gar kein Schritt vor die T Lassen Sie Ihre Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), den erh hten Blutdruck und/oder einen erh hten Cholesterinspiegel behandeln. Prognose Das Fortschreiten der Erkrankung und m gliche Komplikationen lassen sich vermeiden: am besten durch das Ausschalten der Risikofaktoren und die regelm ige Einnahme der verschriebenen Medikamente. Dr. med. Dietmar Schauer, Dr. med. Salman Refaat Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman }DArthritis bedeutet Gelenkentz ndung. Ihren Ausgang nimmt sie in der Regel von der Gelenkinnenhaut. Anzeichen Warnsignal f r eine Arthritis ist ein akut auftretender und anhaltender Gelenkschmerz. Formen und Ursachen Spontan oder bei stumpfen Verletzungen kann es zum Gelenksergu ssigkeitsansammlung mit Entz ndung der Gelenkinnenhaut) kommen. Man spricht dann von einer akuten Arthritis. Schiebt sich dabei gef reiches Bindegewebe ber die Gelenkfl chen, kann die Arthritis chronisch werden und mit der Zeit das Gelenk zerst Bei offenen Gelenkverletzungen, aber auch durch Infektionen auf dem Blutwege kann es zur eitrigen Arthritis kommen, die das Gelenk bei nicht rechtzeitiger Behandlung zerst rt und deformiert. Folge ist dann oft eine Versteifung des Gelenks. Gelenksentz ndungen k nnen seltener auch allergisch oder durch verschiedene Grunderkrankungen wie Tripper bedingt sein. In diesen F llen kann es zur Gelenkversteifung kommen. Behandlung Je nach Form, Ursachen und Stadium der Arthritis wird der Orthop de Antibiotika spritzen, entz ndungshemmende und abschwellende Medikamente verordnen oder eventuell auch operieren. tzlich auftretende und meist vor bergehende Attacken von Atemnot nennt man Asthma. Es kommt zu einer Einengung der Atemwege durch krampfartiges Zusammenziehen der Bronchialmuskulatur, durch Anschwellen der Bronchialschleimhaut und durch vermehrte Bildung von z ssigem Schleim, der die Atemwege verstopft. Ein Asthmaanfall beginnt meist mit vertiefter und beschleunigter Atmung, oft mit Husten und h rbarem Pfeifen beim Atmen. Der Patient hat ein Gef hl der Enge auf und in der Brust. Die Atemnot beruht auf einer erschwerten Ausatmung. Bei starker Atemnot l uft das Gesicht r tlich-blau an. Jeder Asthmapatient geh rt in die Behandlung eines Arztes. Ein Asthmaanfall kann durch ganz unterschiedliche Reize ausgel st werden. Bei Asthma verengen sich einige Stellen der Bronchien stark. Der Schleim der Atemwege ist verdickt und staut sich. ufigste Ausl ser eine Asthmaanfalles Virale Infekte der Atemwege, z.B. Grippe oder Erk ltungskrankheiten. Allergien, oft auf Pollen, Tierhaare, Hausstaub. Stre , Erregung, k rperliche Anstrengung. Rauchen, Luftverschmutzung, Chemikaliend mpfe. Was Sie tun k Bei einem Asthmaanfall m glichst ruhig bleiben, da Angst den Anfall verschlimmern kann. Die vom Arzt verordneten Medikamente immer bereit halten. Wann Sie zum Arzt m Wenn das Asthma erstmalig auftritt. Regelm ig zu Kontrolluntersuchungen gehen. Wenn ein Anfall besonders stark ist oder besonders lang anh Was Ihr Arzt tun kann Eine ganze Reihe von Medikamenten kommt bei Asthma zum Einsatz. Oft m ssen verschiedene Pr parate gemeinsam eingenommen werden. Viele Arzneistoffe werden als Inhalationsspray direkt in die Einatemluft gespr ht und wirken so direkt an den gereizten und verengten Bronchien. Vorbeugung eines Anfalls ist mit Cromoglicins urespray m glich. Verschiedene Arzneistoffe als Spray oder Tabletten entspannen und entkrampfen die Bronchialmuskulatur (z.B. Theophyllin, Fenoterol). Andere Mittel wirken schleiml send. Cortisonspray wird oft bei allergischem Asthma eingesetzt und wirkt unter anderem schleimhautabschwellend. Vorbeugung Bei allergischem Asthma ist es wichtig, die ausl senden Stoffe herauszufinden und m glichst zu meiden (Allergie). Nicht rauchen! Allgemein gesunde Lebensweise, damit das Risiko von Erk ltungskrankheiten vermindert wird, die das Bronchialsystem zus tzlich belasten w rden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman bIAsthma ist eine akkute Atemnot, die durch die Verengung der Bronchien hervorgerufen wird. Ausl ser k nnen eine Allergie oder psychische Belastungen wie Angst, Pr fungsstress oder Streit sein. Achtung: w hrend eines Asthmaanfalls besteht Erstickungsgefahr! Daher sollte man das Kind rechtzeitig von einem Arzt untersuchen lassen und Rat einholen. Allergische Reaktionen beruhen darauf, da sogenannte Antigene in den K rper eindringen und dort die Bildung von Abwehrstoffen, sogenannten Antik rpern, verursachen. Durch eine Reaktion zwischen Antigen und Antik rper kommt es dann zu den allergischen Krankheitserscheinungen (Antigen-Antik rper-Reaktion). Als Antigene auftreten k nnen Katzenhaare, Pollen oder auch Kunstfaser.Ein gro er Teil der Kinder, die an Asthma leiden (rund ein Drittel) kann die Krankheit nach der Pubert berwinden. Wie erkenne ich Asthma? lt ein Kind einen Asthmaanfall, so f llt es durch starke Atembeschwerden auf: es ist anstregend f r das Kind Luft zu holen, man h rt ein Rasseln, das Kind beginnt zu keuchen. Das Kind wird nerv s und ngstlich. Diese Atemnot wird hervorgerufen durch ein verkrampfen der Bronchialmuskulatur, die w hrend des Anfalls anschwillt und Schleim absondert. Was kann ich tun? hrend des Anfalls ist Ruhe und Entspannung wichtig, da sonst der Sauerstoffverbrauch nur noch gesteigert wird. Viel frische Luft ist unbedingt notwendig. Auf jeden Fall sollte man sofort den Arzt verst ndigen! Er wird versuchen, durch Verabreichung von Medikamenten das Kind zu beruhigen und zu therapieren. W hrend eines schweren Anfalls kann eine Sauerstoffgabe manchmal lebensrettend sein. Sie sollten in jedem Fall selbst mit Ihrem Kind Atemgymnastik machen (Schultern lockern und zur Bauchatmung anleiten). Der Arzt wird berdies versuchen, die Stoffe, auf die das Kind allergisch reagiert, durch spezifische Hauttests herauszufinden. Diese Anfallsverursacher sind dann nat rlich aus der Umgebung des Patienten zu entfernen. Zum Asthma kann eine psychische Reaktion des Kindes auf die Angst des Erwachsenen hinzukommen. In diesem Fall wird Ihr Arzt zus tzlich einen Kinderpsychologen oder -Therapeuten hinzuziehen, der eine Mutter-Kind-Therapie oder eine Spieltherapie mit dem Kind durchf hren wird. Oft bringt auch ein Milieuwechsel und die Umstellung der Lebensumst ber l ngere Zeit f r das Kind die entscheidende Wende im Verlauf der Erkrankung. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @E"Astigma" bedeutet soviel wie "ohne Punkt". Beim Astigmatismus handelt es sich um eine Kr mmungsanomalie der brechenden Medien, bei der ein punktf rmiges Objekt strich- bzw. stabf rmig auf der Netzhaut abgebildet wird. Die Hornhautoberfl che ist in dem Fall nicht kugelf rmig - wie normalerweise - , sondern bricht in einer Ebene st rker als in der dazu senkrecht stehenden. Man kann die Hornhautoberfl che in solchen F llen z.B. mit einem Ellipsoid, wie einem Ei vergleichen. Deshalb ist die f r eine gute Abbildung notwendige Objektabbildung in einem Brennpunkt unm glich. Therapie Die Korrektur des regul ren Astigmatismus erfolgt durch eine Brille mit speziell geschliffenen Zylindergl sern oder auch durch entsprechende Kontaktlinsen. Die Korrektur eines Astigmatismus mu bereits in der fr hen Kindheit erfolgen, da ansonsten mit einer Schwachsichtigkeit gerechnet werden mu . Daher sollten vor allem selbst betroffene Eltern fr hzeitig die Augen ihrer Kinder beim Augenarzt untersuchen lassen. Ein irregul rer Hornhautastigmatismus kann nicht durch eine Brille korrigiert werden. Wenn die Hornhautmitte klar, also z.B. ohne Narben, ist, kann eine harte Kontaktlinse eine deutlich Sehverbesserung erbringen. Andernfalls mu eine Hornhautverpflanzung (Keratoplastik) erwogen werden. Der Astigmatismus ver ndert sich in der Regel nicht. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Vaginaler Ausfluss - krankhaft oder normal? Jede Frau hat t glich ein wenig Ausfluss aus der Scheide. Er setzt meist ein bis zwei Jahre vor der Pubert t ein un d dauert bis zu den Wechseljahren. Der Ausfluss ver ndert sich von Zeit zu Zeit, ganz besonders zwischen zwei Menstruationen. Die Menge an Ausfluss ist bei jeder Frau unterschiedlich. Manche Frauen empfinden gro e Mengen an Ausfluss als normal, andere wiederum w rden dieselbe Menge als Alarmsignal begreifen. Wenn Sie t glich Slipeinlagen verwenden oder mehrmals am Tag den Slip wechseln m ssen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Die Farbe des Ausflusses ndert der Ausfluss die Farbe von wei -gelb zu rot, br unlich oder gar gr nlich und ist noch dazu belriechend, wird eine rztliche Untersuchung notwendig. Auch wenn Juckreiz im Bereich der Scheide auftritt, sollten Sie zum Arzt gehen. Was kann der Arzt f r Sie tun? Der Arzt wird etwas Scheidensekret zur weiteren Untersuchung (Mikroskopie) entnehmen. Wenn n tig, wird das Scheidensekret zu einer Bakterien- oder Pilzkultur (Z chtung in einem speziellen N hrstoff) ins Labor gebracht. Woher stammt der Ausfluss? Die Ursachen des Ausflusses liegen entweder in der Geb rmutter oder in der Scheide. nderungen des Ausflusses k nnen hervorgerufen werden durch: Bakterielle Infektion mit Gardnerella vaginalis. Dabei kommt es zu starkem und belriechendem (fischigem) Ausfluss. Pilzbefall steigert oft die Menge an Ausfluss. Der etwas klumpige, Buttermilch- hnliche Ausfluss verursacht oft Schmerzen und Juckreiz. Weitere Arten des Ausflusses k nnen durch andere Bakterien verursacht werden. Wie ist die Behandlung bei Scheidenausfluss? Die genannten Arten des Ausflusses sollten medizinisch behandelt werden. Geeignete Mittel wie Cremes, Z pfchen oder Tabletten sind rezeptpflichtig. In manchen F llen ist es auch n tig, den Partner mitzubehandeln. Einige Frauen haben herausgefunden, dass unter anderem das Einf hren von Joghurt (der Milchs urebakterien enth lt) in die Scheide den Ausfluss lindern kann. In Apotheken kann man rezeptfrei Z pfchen mit Milchs urebakterien (D derleinbakterien) oder spezielle Scheidensp lungen kaufen. Sie sollen die normale Besiedelung der Scheide mit Bakterien wiederherstellen und so die krankhaften Keime beseitigen. Damit k nnen Sie h ufig gute Erfolge erzielen. Was verursacht Ausfluss? Bei Unterleibskrankheiten k nnen die Eileiter infiziert sein, was wiederum zu Ausfluss f hren kann. Ausfluss kann auch auf eine Geschlechtskrankheit hinweisen. Besonders wenn man einer Ansteckungsgefahr, wie dies z. B. bei ungesch tztem Geschlechtsverkehr der Fall ist, ausgesetzt war. In eher seltenen F llen deutet der Ausfluss auf schwere Krankheiten hin (z. B. Tumoren). Gerade bei blutigem Ausfluss sollte man deshalb immer einen Arzt aufsuchen. Arten des Ausflusses Pilzinfektionen (Candida-Mykose) Sind Schamlippen und Scheide intensiv entz ndlich ger tet und angeschwollen und kommt ein rahmig-wei licher Ausflu hinzu, leiden Sie wahrscheinlich an einer Candida-Mykose. Diese Pilzinfektion ist ziemlich h ufig; etwa 40 Prozent aller frauen leiden bisweilen oder st ndig an ihr. Weitere Anzeichen k nnen mitunter wei liche Auflagerungen (Candida-Rasen) sein. Juckreiz und Brennen k nnen sehr intensiv sein, vor allem beim und nach dem Geschlechtsverkehr (das Reiben des Penis belastet die entz ndete Schleimhaut). Mitunter aber lassen die Symptome bis auf einen leichten Ausflu auch nach, ohne da die Infektion berwunden ist. Trichomonaden Treten neben einer intensiven Entz ndung Harndrang und Brennen beim Wasserlassen in den Vordergrund und ist der Ausflu ssig und schaumig, leiden Sie an einer Infektion mit Trichomonaden. Diese Einzelligen Geiseltierchen geh ren zu den h ufigsten Parasiten unserer Zonen. Man kann davon ausgehen, da etwa 30 Prozent aller Frauen zeitweilig eine Trichomoniasis haben. brigens wird die Trichomoniasis so gut wie immer nur durch Geschlechtsverkehr bertragen. Das Brennen in der Scheide kann auch bei der Trichomoniasis w hrend und nach dem Geschlechtsverkehr sehr schmerzhaft werden. Gonorrh e (Tripper) Leiden Sie bei einer meist leichteren Scheidenentz ndung unter einem gr nlich-gelblichen, rahmigen Ausflu und kommt eventuell noch Brennen beim Wasserlassen hinzu, dann haben Sie m glicherweise eine Gonorrh e (Tripper) eingehandelt. Wichtig: Ein Tripper ist oft sehr symptomarm, das Brennen beim Wasserlassen kann fehlen, der Ausflu mag minimal sein. Bakterielle Infektionen Ist die Scheidenentz ndung leicht, f llt Ihnen aber ein glasig-farbloser, tr blich-gelblicher oder gelb-gr nlicher Ausflu auf und versp ren Sie kein Brennen beim Wasserlassen, haben Sie eine bakterielle Infektion der Scheide. Ein tr blich-gelblicher oder gelb-gr nlicher Ausflu deutet auf eine Infektion mit den eitererregenden Streptokokken oder Staphylokokken hin. M glicherweise kann es sich auch um eine Gonorrh e (Tripper) handeln, vor allem, wenn Sie Brennen beim wasserlassen versp Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman dFAls Autismus bezeichnet man eine Krankheit, bei der die Betroffenen v llig in ihrer eigenen Gedankenwelt leben und sich gleichzeitig gegen die Umwelt absperren. Die Ursachen des Autismus liegen bis heute weitgehend im dunkeln. Er kann als Entwicklungsst rung bei Kindern auftreten oder in sp terem Alter auch im Rahmen einer Schizophrenie. Autistische Kinder haben ganz normale Gehirnstr me. Ihr Verhalten ist fremdartig, weil sie keine Beziehung zu anderen Menschen aufbauen, auch nicht zu Vater und Mutter. Sie sprechen kaum und verhalten sich v llig teilnahmslos. he Anzeichen Autistische S uglinge zeigen kein Interesse an ihrer Umwelt. Sie haben kein Bed rfnis nach Z rtlichkeit und lachen nicht. Sie sind selbstzufrieden, quengeln nicht und schauen auch nicht hinter sich bewegenden oder bunten Gegenst nden her. Sie bilden keine Sprechlaute wie normale Kinder. Die Vermutungen ber die Ursachen des Autismus reichen von Sch digung des kindlichen Nervensystems im Mutterleib bis zu ablehnenden, kalten M ttern. Bisher hat sich jedoch keine dieser Vermutungen erh rtet. Es gibt Kinder von lieblosen, kalten Eltern, die sich entweder normal oder auf irgendeine Weise seelisch gest rt entwickeln, aber keineswegs autistisch sind. Der Nachweis der organischen Ursache ist rzten bisher auch nicht gelungen. Als gesichert gilt nur, da autistische Kinder von Geburt an die Zeichen der Erkrankung zeigen. Behandlung Bei einf hlsamer Therapie durch entsprechend geschulte Psychologen, die den zumeist ratlosen Eltern Hilfestellung geben k nnen, ist es m glich, autistische Kinder langsam aus ihrer seltsamen Erstarrung zu l VAufbau der Wirbels Die Wirbels ule bildet das zentrale St tzsystem unseres K rpers und wird bei nahezu allen Bewegungen des K rpers ben tigt. Au erdem sch tzt sie das R ckenmark, bestehend aus Nervenfasern, die Signale des Gehirns zu allen K rperteilen leiten. Das R ckgrat besteht aus 7 Halswirbeln, 12 Bustwirbeln, 5 Lendenwirbeln, 1 Kreuzbein, 1 Stei bein. Die Brustwirbel sind mit jeweils einem Rippenpaar verbunden. Die Wirbel selbst bestehen aus einem Wirbelk rper, Wirbelbogen und -platte, die den Kanal f r das R ckenmark bilden. Muskulatur Um die Stabilit t und Beweglichkeit der Wirbels ule zu gew hrleisten, ist diese von zahlreichen Muskeln umgeben. In der Tiefe befindet sich R ckenmuskulatur direkt zwischen den einzelnen Wirbeln, sie ist f r die K rperhaltung verantwortlich. Dar berliegende Muskeln lenken die Bewegungen des K rpers. Die Bandscheibe Zwischen den Hauptk rpern der Wirbel befinden sich die Bandscheiben. Sie bestehen aus einem Gallertkern (Nucleus pulposus), der von Faserknorpel umgeben ist. Die Bandscheiben dienen als "Gelenkfl che" und Polster zwischen den Wirbeln. Was versteht man unter einem Bandscheibenvorfall ? Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die Verlagerung der Bandscheibe (Discus) nach hinten oder hinten-seitlich. Der Faserring der Bandscheibe, der den inneren Gallertkern (Nucleus pulposus) umschlie t, kann sich unter Belastung und Bewegung auflockern. Dieser ist somit dem Druck des inneren Kernes nicht mehr gewachsen. Der Gallertkern w lbt sich nach au en (Protrusio) oder es treten Anteile durch den Faserring nach au en. In diesem Fall spricht man von einem Bandscheibenvorfall (Prolaps). Hierbei tritt h ufig ein pl tzlicher Kreuzschmerz auf, den man im Volksmund auch als Hexenschu bezeichnet. Ort eines Bandscheibenvorfalls Bandscheibensch den k nnen im Hals-, Brust- und Lendenwirbels ulenbereich auftreten. Bandscheibenvorf lle der Lendenwirbels ule sind etwa 100x h ufiger als im Halswirbelbereich und sind nur sehr selten im Brustwirbelanteil zu finden. Ursachen Der Bandscheibenschaden ist Folge von dauerhaften Strukturver nderungen und mechanischen Belastungen im Wirbels ulenbereich. Durch ung nstige K rperhaltung, bergewicht, falsche Bewegungen, falsches Heben und Tragen wird die nat rliche Belastung der Wirbels ule betr chtlich vergr Nach dem 20. Lebensjahr l t die F higkeit des Gallertkernes, Wasser zu speichern, deutlich nach. Der Faserring bricht auf. Durch Beugung oder Verdrehung des Rumpfes, oft beim Heben schwerer Lasten, kann es bei entsprechender Vorsch digung zum Verrutschen des Gallertkernes kommen. Beschwerden des Patienten Das Beschwerdebild richtet sich nach der Lokalisation des verlagerten Gallertkernes. Bei Wanderung nach hinten in Richtung Wirbelkanal kann der Kern auf das Nervengewebe dr cken. ufiger findet man eine Verlagerung nach hinten-seitlich, wobei die Spinalnerven komprimiert werden k nnen. Durch Reizung der Nerven kommt es zu Schmerzen und Bewegungseinschr nkung im R cken. Bei einem Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich k nnen Gef hlsst rungen und Muskelschw che in den Beinen hinzutreten. Sollte die Halswirbels ule betroffen sein, k nnen derartige St rungen in den Armen auftreten. Therapie Nicht operative (konservative) Therapie Eine derartige Therapie ist m glich, wenn keine gravierenden Nervenausf lle nachweisbar sind. Die Therapie wird individuell unter Ber cksichtigung von Schmerzausma , Alter und klinischem Befund auf den Patienten abgestimmt. In der Akutphase Bettruhe mit entlastender Lagerung: Der Patient findet meist selbst eine geeignete Position. Evtl. dient eine Stufenbettlagerung mit angewinkelten Beinen zur Entlastung. Medikamente (schmerzstillend, entz ndungshemmend, muskelentspannend) lte oder leichte W rmeanwendung Nach der Akutphase Krankengymnastik Massagen Verhaltenstraining (siehe Prophylaxe) Chirotherapie (spezielle Handgrifftechnik, um einer verminderten Beweglichkeit der Wirbels ule zu begegnen) Elektrotherapie (Therapeutische Anwendung des elektrischen Stroms zur Stimulation von Nerven und Muskulatur) Evtl. Gewichtsreduktion bei bergewicht Operative Verfahren hren die genannten Ma nahmen nicht zum Erfolg, nehmen Nervenausf lle in Form von Sensibilit rungen und L hmungen zu, mu das verlagerte Bandscheibengewebe operativ entfernt werden. Es kommt somit zu einer Entlastung der Nervenwurzeln. Der Chirurg schneidet durch Haut und Muskeln bis zu den B ndern, um Bandscheibengewebe freizulegen. Der vorgew lbte Teil und lose Knorpelfragmente werden entfernt. Die Schichten werden vorsichtig wieder vern ht und die Operation ist beendet. Es besteht ebenfalls die M glichkeit der Mikrochirurgie, wobei mit Hilfe eines optischen Instrumentes operiert wird. Dieses Verfahren ist schonend und wird bei "kleineren" Bandscheibenvorf llen angewandt. Desweiteren kann durch die Haut mit einer Sonde Bandscheibengewebe entfernt werden. Nachbehandlung Im Anschlu an eine Operation werden sie sofort neurologisch untersucht. Sie m ssen flach liegen und d rfen nach 1-2 Tagen aufstehen, gleichzeitig werden sie krankengymnastische Anleitungen erhalten. F r ca. 6 Monate sollten Sie keine schweren Lasten heben. Prognose Eine nicht operativeTherapie bringt in vielen F llen gute Ergebnisse. Nach einer Operation sind ca. 80% der Patienten beschwerdefrei. Bessere Ergebnisse werden bei j ngeren Patienten mit akutem Krankheitsbeginn erzielt. Langbestehende, druckbedingte Nervenleitungsst rungen bilden sich erst nach Monaten, manchmal jedoch auch gar nicht zur ck. Aus diesem Grund sollten Sie bei Beschwerden rasch einen Arzt aufsuchen. Zeigen sich sogar Blasen- oder Mastdarmst rungen, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman VBZuerst erscheinen kleine schmerzhafte Kn tchen an der Haarbalg ffnung der Barthaare, die sich meist zu eitrigen Pusteln umbilden. Wenn sich der Eiter nicht schnell entleert (nicht dr cken!), wird das umgebene Gewebe eingeschmolzen, es entstehen oberfl chliche Narben. Diese Follikulitis kann immer wieder erscheinen oder sich jahrelang hinziehen; meist bef llt sie nur die Schnurrbarthaare. Die Follikulitis barbae ist kaum ansteckend. Ursache Die Erkrankung wird durch eine Infektion mit eitererregenden Staphylokokken hervorgerufen. Behandlung Desinfizierende und entz ndungshemmende Salben. @Die Bartholinischen Dr sen (Glandulae vestibulares majores) sind zwei kleine, schleimbildende Dr sen, die im unteren Drittel der gro en Schamlippen liegen. Sie bilden den Vaginalschleim, der die Scheide feucht h lt und w hrend des Geschlechtsaktes die Gleitf higkeit gew hrleistet. Eine Entz ndung dieser Dr sen kann durch folgende Erreger ausgel st werden: Neisseria gonorrhoeae Staphylococcus aureus Escherichia coli Es kommt zur Ausbildung eines sog. Bartholin-Abszess, der so gro werden kann wie ein H hnerei. Die Haut ist ger tet, und es treten starken Schmerzen auf. Behandelt wird diese Dr senentz ndung durch eine chirurgische Er ffnung des AbszW esses und anschlie end angewandten Umschl gen, Sitzb dern und Antibiotikapr paraten. BBakterielle Infektion, die zu einer fieberhaften Erkrankung mit Lymphknotenschwellungen und schwerer Blutarmut f hrt. Im weiteren Verlauf kann es zu warzenf rmigen Hautver nderungen kommen. Die bertragung erfolgt durch kleine Stechm cken (Phlebotomen, "Sandfliegen"), die in der D mmerung und nachts aktiv sind. Die Inkubationszeit kann mehrere Wochen betragen. Die Krankheit kommt praktisch nur in den Hocht lern der Anden in Peru, Ecuador und S dwest-Columbien vor. Diagnose durch Erregernachweis aus dem Blut. |CBei dieser Bartflechte handelt es sich um eine Pilzerkrankung. Die Pilze dringen zuerst in den Haarbalg ein, es kommt dann zu einer weit- und tiefgreifenden Entz ndung; es entstehen gr ere schmerzhafte, eitrige Knoten. Manchmal bemerkt man schon fr h eine wei graue Scheibe an den Haaren, die Haare lassen sich dann leicht herausziehen. Die Bartpilzflechte wuchert oft auch auf die umgebende Haut aus, sie ist sehr ansteckend und kann durch Handt cher oder Rasierapparate bertragen werden. Bei starker Abwehrkraft kann eine Bartpilzflechte auch nur oberfl chlich verlaufen. Es entsteht dann eine entz ndliche, bis zu 5 Zentimeter gro e Scheibe um die Haarb lge, die in der Mitte bald schuppend abheilt; am Rande bilden sich Blasen und Pusteln. Behandlung Gegen die Bartpilzflechte helfen pilzt tende Salben. Manchmal ist aber auch die Einnahme eines pilzt tenden Antibiotikum notwendig. MEine weitere Form der Schilddr berfunktion ist die sogenannte Basedow'sche Krankheit. Es handelt sich um eine Autoimmunkrankheit. Aus unbekannten Gr nden wenden sich Teile der k rpereigenen Krankheitsabwehr, des Immunsystems, gegen das eigene Gewebe, in diesem Fall die Schilddr se. Man geht davon aus, da diese Erkrankung genetisch bedingt ist, da in Familien, in denen bereits F lle von Morbus Basedow aufgetreten sind, das Erkrankungsrisiko wesentlich gr er ist. Beim Morbus Basedow wird wie bei der Autonomie der Schilddr se der Regelmechanismus, der die Produktion der Schilddr senhormone kontrolliert, ebenfalls gest rt. Das bergeordnete Hormon TSH, das von der Hirnanhangdr se gebildet wird, setzt sich in den Schilddr senzellen an gewisse Rezeptoren. Bei der Basedow'schen Krankheit besetzen die Autoantik rper die Rezeptoren der Schilddr senzellen, die eigentlich f r das Steuerhormon TSH reserviert sind. Wie das TSH passen die Autoantik rper genau auf die Rezeptoren - wie der Schl ssel ins Schlo - und regen so die Produktion der Schilddr senhormone unkontrolliert an. Die Folge ist ein erh hter Aussto von T3 und T4, ohne da TSH noch regulierend eingreifen kann. Der Organismus l uft unter den hohen Schilddr senhormonkonzentrationen im Blut auf Hochtouren. Die Betroffenen haben gro en Hunger, teilweise Hei hunger. Die Zellen verbrennen die N hrstoffe jedoch so schnell, da Basedow-Kranke rasch abnehmen. Aufgrund der berversorgung mit Schilddr senhormonen ist es den Betroffenen st ndig zu hei . Sie haben auch bei Minusgraden noch Schwei ausbr Da der Organismus dauernd auf Hochtouren l uft, f llt es den Betroffenen schwer, ein- und durchzuschlafen. Besonders unangenehm ist es, da sie st ndig "unter Strom" zu stehen scheinen, nerv s und reizbar sind. Die Mitmenschen empfinden bisweilen das Verhalten der Kranken zu Recht als aggressiv. Morbus Basedow-Kranke klagen besonders h ufig ber einen stark beschleunigten Puls, erh hten Blutdruck sowie ber Nervosit t und Reizbarkeit. Bei Basedow-Kranken kann, mu aber die Schilddr se nicht vergr ert sein. Ein weiteres auff lliges und spezifisches Kennzeichen f r Basedow-Kranke kann das Hervortreten der Augen aus ihren H hlen sein. Ursache ist eine durch die Autoimmunkrankheit hervorgerufene Schwellung vor allem der eren Muskeln, die die Augen bewegen. Dadurch werden die Aug pfel aus der Augenh hle herausgedr ckt. Meist sind die Bindeh ute der Augen durch eine Entz ndung gereizt und ger tet. Oft tr nen die Augen verst rkt, die Augenlider schwellen an. Nur selten kommt es zu Sehst rungen. Die genauen Ursachen f r die Basedow'sche Krankheit sind nicht bekannt. Nikotin scheint den Ausbruch der Erkrankung zu beg nstigen und die krankhaften Ver nderungen im Augenbereich zu verst rken. Eine bedeutende Rolle scheinen Stre und seelische Krisen f r den Ausbruch der Krankheit zu spielen. Stre kann das k rpereigene Abwehrsystem schw chen. Das kann einer der Gr nde sein, warum Krisensituationen die Krankheit ausl sen k nnen. Die Psyche spielt beim Morbus Basedow eine gro e Rolle: Basedow-Kranke scheinen durch die Schilddr senhormone in ihrer seelischen Verfassung oft st rker gest rt zu sein, als die Patienten mit Schilddr berfunktion anderer Ursache. Schwerwiegende Niedergeschlagenheit (Depression) ist nicht selten. schwer zu diagnostizieren). Es kann zum generalisierten Exanthem (Hautausschl ge) kommen. Komplikationen sind Meningoenzephalitis und Myokarditis, die t dlich verlaufen k nnen. Chronische Erkrankung 10-30 Jahre nach der akuten Erkrankung Befall von Hohlorganen mit glatter Muskulatur ("Mega"-Bildungen im Gastro-Intestinal-Trakt: z.B. Mega sophagus und Megacolon) sind Folgen der intrazellul ren Vermehrung von T. cruzi. Soweit das Herz betroffen (akute Myokarditis, chronische Kardiomyopathie, Herzdilatation), nicht selten t dlicher Ausgang. Indeterminierte Form Infektion persisitiert, weil Immunsystem sich mit den Parasiten "arrangiert" hat und verl uft asymptomatisch. Diagnose Parasitennachweis im Blut (im akuten Stadium) Antik rpernachweis im Serum. Prophylaxe Meiden oder Sanieren (alle Ritzen und Hohlr ume verputzen) der wanzenverseuchten Behausungen. Einhalten eines konsequenten Insektenschutzes (manche Arten k nnen auch fliegen) inkl. Ausr uchern mit Insektiziden, vor allem Moskitonetz. Ein Impfstoff steht nicht zur Verf gung. XOWas sind Chlamydien? Die Chlamydien-Infektion ist eine Bakterieninfektion, die in den unteren Harnwege vorkommen kann. Chlamydien sind Bakterien (Chlamydia trachomatis), die sowohl eine Geschlechtskrankheit als auch eine eitrige Bindehautentz ndung sowie eine entz ndliche Augenkrankheit, das Trachom, ausl sen k nnen. Vor allem in den Entwicklungsl ndern stellt das Trachom eine der h ufigsten Erblindungsursachen dar. Mit einer geeigneten Therapie (Antibiotika) l sst sich dies jedoch verhindern. Chlamydien-Infektionen z hlen zu den h ufigsten Geschlechtskrankheiten. Auf Grund der m glichen Folgen und Komplikationen sollten sie ernst genommen und behandelt werden. Gefahr besteht vor allem f r junge Menschen. In Folge der Infektion kann bei jungen Frauen eine schwere Unterleibsentz ndung auftreten. Die Entz ndung kann ohne Behandlung zu Unfruchtbarkeit f hren. Wie bekommt man eine Chlamydien-Infektion? Chlamydien sind sexuell bertragbar. tter mit einer Chlamydien-Infektion k nnen ihre Kinder w hrend der Geburt anstecken. Bei infizierten Kindern kann das zu Augenentz ndungen sowie in seltenen F llen zu einer Lungenentz ndung f hren. Die Beschwerden machen sich 7 bis 21 Tage nach der Ansteckung bemerkbar. Was sind die Anzeichen einer Chlamydien-Infektion? Eine Chlamydien-Infektion kann zu einer Augenentz ndung f hren, die sich durch R tung und Irritation an der Innenseite des Augenlids auszeichnet. Die Infektion ist oft mit geringf gigen oder gar keinen Beschwerden verbunden. Das gilt sowohl f nner als auch f r Frauen. Bei M nnern ist die Entz ndung der Harnr hre das h ufigste Symptom. Das Harnlassen ist erschwert bei gleichzeitig starkem Harndrang. Es besteht ein ziehender Schmerz in der Harnr hre und es kommt zu schleimig-eitrigem Ausfluss. Beim Urinieren juckt oder brennt es. Bei Frauen kommt es zu vermehrtem Ausfluss aus der Scheide und zum Brennen w hrend des Wasserlassens. Eine Chlamydien-Infektion im Enddarm f hrt zu schleimig-eitrigem Ausfluss und Schmerzen, sowie einer Tendenz zum Durchfall. Wer ist besonders gef hrdet? Personen mit h ufig wechselnden Partnern Personen, die ungesch tzten Geschlechtsverkehr praktizieren Tipps Praktizieren Sie Safer Sex - benutzen Sie Kondome! Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und sich von ihm untersuchen und sich und Ihren/Ihre Partner behandeln lassen. Wie wird die Diagnose "Chlamydien-Infektion" gestellt? Mit Hilfe eines Abstrichs von der Harnr hre und bei Frauen zus tzlich vom Geb rmutterhals. Chlamydien-Infektionen zeigen hnliche Symptome wie Gonorrhoe, werden jedoch anders behandelt. Deshalb ist es wichtig, eine eindeutige Diagnose zu stellen. gliche Folgen und Komplikationen Eine Chlamydien-Infektion, die rechtzeitig behandelt wird, verursacht in der Regel keine Folgesch den. Ohne Behandlung kann sich eine Chlamydien-Infektion ausbreiten und bei Frauen zu Unterleibsentz ndungen und bei M nner zu Entz ndungen der Nebenhoden f hren. Eine Unterleibsentz ndung kann das befruchtete Ei daran hindern, durch den Eileiter in die Geb rmutter zu wandern, so dass die Frau nicht schwanger werden kann. Die sogenannte Reiter-Krankheit ist eine sehr seltene Komplikation, die sich durch Gelenkschmerzen (bes. geschwollene Fu - und Kniegelenke), Entz ndungen der Harnwege, Augenentz ndungen und Ausschlag auf den Schleimh uten und der Haut ert. Sie betrifft berwiegend junge M nner. Die Reiter- Krankheit kann sowohl durch eine Chlamydien-Infektion als auch durch eine Darm-Infektion ausgel st werden. Wie wird eine Chlamydien-Infektion behandelt? Es ist wichtig, dass beide/alle Partner untersucht und behandelt werden. Die Behandlung mit Tetrazyklin, einem Antibiotikum, erstreckt sich im Normalfall ber einen Zeitraum von zwei Wochen. KONDOME SCH TZEN VOR CHLAMYDIEN-INFEKTIONEN ! Dr. Flemming Andersen, Dr. Ulla Soederberg, Dr. med. Christian Mat Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman IErreger (Bakterien): Vibrio cholerae Verbreitung Endemisch (oft als Epidemien) in S dostasien besonders in Indien, Pakistan, Indonesien und Myanmar, au erdem in Vorderasien, in Afrika, und seit 1991 auch in S d- und Mittelamerika. Epidemien meist nur in Gegenden, in denen die Mittellosen wohnen: Cholera ist eine Krankheit der Armen! Auch selten in Europa und USA, jedoch hier aufgrund der hygienischen Verh ltnisse (bes. der Wasserversorgung) nicht als Massenerkrankungen. Sachinformationen Neuerdings gibt es in Asien und S dostasien Cholera-St mme (O 139, vgl. Cholera O 139), gegen die Impfung nicht sch tzt. Ansteckung Einzige Infektionsquelle ist der Mensch. Trinkwasser und Nahrungsmittel (einheimische rohe "Spezialit ten") Besonders Erkrankte, aber auch Rekonvaleszenten k nnen manchmal bis zu Monaten nach berstehen des Infekts noch Ausscheider sein. Die bertragung erfolgt in der Regel indirekt ber Lebensmittel, jedoch kommt dem Wasser eine besondere Bedeutung zu. Inkubationszeit: ca. 1-3 Tage, manchmal nur wenige Stunden! Immunit Nur begrenzt nach einer berstandenen Erkrankung. Prophylaxe Lebensmittel und Trinkwasserhygiene, sowie korrekte Abwasserbeseitigung. Schutzimpfung. Cholera stellt eine der 4 Quarant nekrankheiten dar. Bereits Erkrankte m ssen isoliert und infekti se Ausscheidungen sowie kontaminierte Gegenst nde desinfiziert werden. Krankheitsbild Starker Durchfall, Erbrechen schmerzlos und fl ssig (meist ohne Fieber). Infektion erfolgt immer ber orale Erreger-Aufnahme. Die Keime gelangen in den D nndarm und vermehren sich im Lumen sehr rasch. W hrend ihrer Vermehrung wird ein Exotoxin produziert, das f r die Pathogenese und Klinik eine zentrale Rolle spielt. Pro Tag k nnen bis zu 20 l Fl ssigkeit verloren gehen. Infolge der starken Exsikkose treten weiter auf: Austrocknung der Schleimh ute, tiefliegende Augen, zunehmender Verfall, Wadenkr mpfe. Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall, Pulsbeschleunigung, Tachykardie, Anurie bis hin zum Kreislaufschock, Koma und dem Zustand eines akuten Nierenversagens (Ur mie). Unbehandelt betr gt die Letalit t 50%. Diagnose Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur, Serologie (aus Stuhl, Rektalabstrichen, Erbrochenem, Galle, Duodenalsekret) Antik rpernachweis Therapie Zu allererst Ausgleich des gest rten Wasser- und Elektrolythaushalts. Tetracycline, um Ausscheidung zu verringern und zu verk rzen (H ufig jedoch vorkommende Resistenz!). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Chronische Entz ndung meist des Dickdarms, die sich h ufig durch Bauchschmerz und blutige Durchf lle auszeichnet. Die Colitis ulcerosa wird im Gegensatz zu anderen akuten Darmentz ndungen (z.B. Salmonellen-Infektion) nicht durch Bakterien verursacht. Man vermutet, da es sich hierbei um eine sogenannte Autoimmunerkrankung handelt, d.h. eine fehlgeleitete entz ndliche Reaktion des K rpers gegen k rpereigenes Gewebe. Im Gefolge einer Colitis ulcerosa kann auch eine besondere Form entz ndlicher Gelenkerkrankungen auftreten, eine sogenannte Enteroarthropathie. hsymptome sind vermehrte Stuhlg nge von weicher Konsistenz, die sp ter blutig und schleimig durchsetzt sind. H ufige Durchf lle mit bis zu 30 Fl ssigstuhlg ngen, morgens des fteren mit frischem Blut, sind ein deutlicher Hinweis auf einen akuten Schub. Oft wird zun chst nicht an eine Colitis ulcerosa gedacht, sondern eine rein proktologische Ursache, wie H morrhoiden und Fissuren. Chronische Entz ndungen des Darmes k nnen durch einen bekannten Erreger bedingt sein. Meist ist dieser wirksam zu bek mpfen, die Entz ndung klingt dann ab. Zwei Formen der chronischen Darmentz ndungen lassen sich bisher urs chlich nicht behandeln. Die eine ist die Colitis ulcerosa, die andere ist die nach ihrem Entdecker benannte Crohnische Erkrankung. Die Behandlung, sei sie medikament s, di tetisch oder auch operativ, verspricht, wie auch jede Therapie einen um so gr eren Erfolg, je eher sie beginnt. Die so genannten Begleiterscheinungen au erhalb des eigentlichen Herdes am Darm sind dabei von besonderer Bedeutung. Dabei zeigen sich z.B. berschie ende Immunreaktion des K rpers, wie Entz ndungen der Gelenke, der Haut, der Augen. Dies gilt insbesondere dann, wenn l nger anhaltende Durchf lle mit Gewichtsabnahme bestehen. In vielen F llen entwickelt sich eine Colitis ulcerosa oder ein Morbus Crohn langsam und macht nur uncharakteristische Beschwerden. In erster Linie werden unklare Bauchschmerzen und vermehrte Durchf lle geschildert, auch tritt unregelm ig Fieber auf, die Betroffenen klagen ber Gewichtsverlust und Appetitmangel. Die genaue Ursache, warum einige Menschen eine Colitis ulcerosa oder einen Morbus Crohn entwickeln, kennen die Wissenschaftler noch nicht. Eine einheitliche Di r Patienten mit entz ndlichen Darmerkrankungen ist nicht bekannt. Trotzdem wurden einige Richtlinien f r die Ern hrung festgesetzt, die dem Patienten helfen Ern hrungsfehler zu vermeiden. Kuchen und Nahrungsmittel mit hohem Zuckeranteil stehen in Verdacht die Krankheitsaktivit t bei manchen Menschen zu verschlimmern. Wei brot, Nudeln, stark bl hende Nahrungsmittel geh ren nicht auf den Speisezettel der Patienten und sollten gegen eine ballaststoffreiche Ern hrung ausgetauscht werden. Bei einer akuten Darmentz ndung kommt es zu N hrstoffdefiziten im Sinne einer Mangelsituation. Dies gilt besonders f r Eiwei , Fette, Elektrolyte und Spurenelemente wie z.B. Magnesium, Kupfer, Selen und Zink. Es ist daher erforderlich bei chronisch entz ndlichen Darmerkrankungen eine regelm ige und konsequente Erg nzung von Eiwei , Eisen, Elektrolyten und Spurenelementen durchzuf hren. Ferner scheint ein regelm iger Nikotinkonsum den Krankheitsverlauf der chronisch entz ndlichen Darmerkrankung negativ zu beeinflussen, so da eine h here Rezidivrate vorhanden ist. Patienten mit entz ndlichen Darmerkrankungen sollten sich konsequent an die vorgeschlagene Therapie halten und auch im beschwerdefreien Zeitraum sich regelm ig endoskopisch untersuchen lassen, da z.B. bei Colitis ulcerosa das Risiko im Laufe der Jahre einen Darmkrebs zu entwickeln, im Vergleich zur Normalbev lkerung, deutlich erh ht ist. Selbst unter Aussch pfung aller diagnostischen M glichkeiten ist es oft nicht m glich, zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu differenzieren. Eine Einnahme von entz ndungshemmenden Tabletten (zum Beispiel Salofalk(r) oder Claversal(r) bei D nndarmbefall und Azulfidine(r) bei Dickdarmbefall) ist daher im akuten Schub notwendig. Ausgepr gtere Beschwerden erfordern die zus tzliche Behandlung m it Kortison. Treten die Krankheitssch be sehr h ufig auf, so kann eine st ndige, niedrigdosierte Kortisontherapie sinnvoll sein. H ufig wird ein zus tzliches Medikament, das sogenannte Azathioprin (z. B. Imurek(r)) als Kortisonsparer eingesetzt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman UGEs handelt sich hnlich wie die Colitis ulcerosa um eine chronische Entz ndung des Darmes (meist D nndarm), die zu h ufigen Durchf llen f hrt. Sie wird nicht durch Bakterien oder Viren verursacht, sondern offenbar durch eine fehlgeleitete entz ndliche Reaktion des K rpers gegen k rpereigene Gewebe. Dabei ist eine genaue Krankheitsursache bisher nicht bekannt. Der Morbus Crohn kann mit Gelenkentz ndungen einhergehen (sog. Enteroarthropathie). Der Morbus Crohn kann im Bereich des gesamten Verdauungstraktes, d.h. von der Mundh hle bis zum After, auftreten. Am h ufigsten ist der im rechten Unterbauch gelegene bergang zwischen D nn- und Dickdarm betroffen. Die starke Entz ndungsreaktion der Darmwand ist im akuten Krankheitsschub f r die Beschwerden, wie beispielsweise Schmerzen und Durchfall, verantwortlich. Komplikationen Besteht die Entz ndung ber l ngere Zeit, treten weitere Ver nderungen des Darmes hinzu. Besonders gef rchtet sind Verengungen (Stenosen) des Darmes. Die Nahrungspassage und die regelrechte Verdauung werden behindert. Es kann ein Darmverschlu (Ileus) entstehen. Eine weitere schwere Komplikation einer l nger bestehenden Crohnerkrankung ist die Ausbildung von Fistelg ngen. Hierbei bilden sich zwischen verschiedenen Darmabschnitten kleine Verbindungen oder regelrechte Gangsysteme. Die Eiterg nge k nnen auch zwischen Darm und Scheide, Blase oder Haut entstehen. Die Erkrankung entwickelt sich in der Regel langsam ber Jahre hinweg. H ufig sind Analfisteln oder Analabszesse erste Anzeichen eines Morbus Crohn. Die Krankheitssymptome treten schubweise auf, d. h., zwischen den Entz ndungsphasen liegen Ruhephasen, die Monate oder Jahre andauern k nnen. Symptome Bauchschmerzen, die h ufig im rechten Unterbauch lokalisiert sind und einen krampfartigen Charakter haben. W rige Durchf lle mit Stuhlentleerungen bis zu 20-30mal pro Tag. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DDas Cushing-Syndrom entsteht durch ein Zuviel an Hormonen der Nebennierenrinde im Blut, vor allem an Hydrokortison und Kortison Anzeichen Typische Anzeichen sind Vollmondgesicht und fetter Nacken. Auch die Fettpolster des K rpers nehmen zu. Bei Kindern ist das Wachstum gehemmt; bei M nnern kommt es zu Potenzst rungen; bei Frauen kann die Menstruation ausbleiben, berdies k nnen sich m nnliche K rpermerkmale (starke K rperbehaarung, tiefe Stimme) ausbilden. H ufig bilden sich auch purpurne Streifen am Bauch und Po aus. Grunds tzlich f hrt das Cushing-Syndrom auch zu einem erh hten Blutdruck. Im Kontrast zum Fettansatz werden Arme und Beine d nner: Die Knochen "magern" ab und k nnen br chig werden. Ursachen Die h ufigste Ursache ist die medikament se Verabreichung des entz ndungshemmendes Kortisons, so bei Rheuma- oder Asthmapatienten oder nach Nierentransplantationen zur Vermeidung einer Absto ung der transplantierten Nieren. Prognose Das Cushing-Syndrom ist so typisch, da es so gut wie immer rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Zumal die Cushing-Krankheit aufgrund von Tumoren ziemlich selten ist. Und ist ein Cushing-Syndrom medikament s ausgel st, wird der behandelnde Arzt rechtzeitig die Konsequenzen ziehen. NWas sind Darmpolypen? Dickdarmpolypen sind kleine Geschw lste, die von der Schleimhaut des Dickdarms ausgehen. Darmpolypen sind Schleimhautgeschw lste, die in den Hohlraum des Darms hineinragen. Sie k nnen unterschiedliche Formen und Gr en haben und einzeln oder in gr erer Zahl auftreten. Polypen kommen bei ca. 35% der Bev lkerung vor; selten entstehen sie vor dem 30. Lebensjahr, geh uft ab dem 60. Lebensjahr. Bei einer bestimmten Polypenart, dem sogenannten Adenom, besteht ein ca. f nfprozentiges Risiko der Krebsbildung. Wodurch werden Darmpolypen verursacht? In Westeuropa und den USA leiden im Vergleich zu anderen Teilen der Welt besonders viele Menschen an Darmpolypen. Offenbar besteht ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Darmpolypen und der Zusammensetzung der Ern hrung. Es wird daher angenommen, dass: Ein hoher Fettgehalt und ein geringer Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung eine Bedeutung f r die Polypenbildung haben. Alkohol und Rauchen die Entstehung von Polypen beg nstigen. Eine erbliche (genetische) Veranlagung eine Rolle spielt. Welche Symptome treten bei Darmpolypen auf? Kleinere Polypen machen in der Regel keine Beschwerden, weshalb sie meist zuf llig bei einer aus anderen Gr nden vorgenommenen Darmspiegelung entdeckt werden. Je gr er die Polypen, desto h ufiger treten Beschwerden auf: Durchfall Spuren von Blut und Schleim im Stuhl Leichte Bauchschmerzen Wie k nnen Sie zur Vorbeugung beitragen? Sie sollten auf eine vern nftige und fettarme Ern hrung mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen achten. Sie sollten auf Rauchen und igen Alkoholgenuss verzichten. Falls Sie eine oder mehrere der genannten Beschwerden haben, sollten Sie sich von einem Arzt n her untersuchen lassen. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Durch eine gr ndliche Untersuchung und eine Stuhlprobe, die auf Spuren von Blut untersucht wird. Falls Blutspuren vorhanden sind, k nnte das ein Hinweis auf einen blutenden Polypen sein. Die exakte Abkl rung erfolgt durch Spiegelung des Dickdarms (Endoskopie). Die Rektoskopie wird mit einem kurzen Endoskop durchgef hrt, das in den Mastdarm eingef hrt wird. Dadurch k nnen die unteren Darmabschnitte auf Schleimhautver nderungen (z.B. Polypen) untersucht werden. Es besteht auch die M glichkeit, mit einem l ngeren Endoskop den gesamten Dickdarm zu betrachten (Koloskopie). Dabei ist jedoch eine aufwendige S uberung des Darmes notwendig. hrend der endoskopischen Untersuchung kann die Behandlung mit Schmerzmitteln oder leicht bet ubenden Medikamenten notwendig sein. An manche Krankenh usern werden nach wie vor R ntgenuntersuchungen des Dickdarms vorgenommen. W hrend ein Kontrastmittel, das durch den Mastdarm eingef hrt wurde, den Darm durchwandert, werden einzelne R ntgenbilder aufgenommen. Ein eventueller Polyp wird dabei als Schatten auf dem R ntgenbild sichtbar. Wie behandelt man Darmpolypen? Alle Polypen sollten entfernt und auf Gut- bzw. B sartigkeit untersucht werden. Sie k nnen in der Regel direkt bei der endoskopischen Untersuchung mit einer Schlinge umfasst und abgetrennt werden. Dieser Vorgang ist meist schmerzlos. Zeigt die mikroskopische Untersuchung, dass es sich bei dem entnommenen Polypen um ein Adenom handelt, ist eine weitere Untersuchung mit dem Endoskop notwendig, um erneut hinzukommende Polypen aufzusp ren. Handelt es sich bei dem Polypen um eine b sartige Geschwulst, so wird je nach Lokalisation und Tumortyp behandelt. Dabei muss manchmal ein Teil des Darmes entfernt werden. Hat sich der Tumor jedoch nur oberfl chlich ausgebreitet, gen gt es meist, den Polypen zu entfernen und in der Folge regelm ige Kontrolluntersuchungen durchzuf hren. Dr. med. Dietmar Schauer, Dr. med. Salman Refaat Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman CDie h ufigsten gutartigen Geschw lste (Tumoren) des Darms sind Polypen; das sind gestielte oder breitbasig von der Darmschleimhaut ausgehende, ins Darminnere wachsende Tumoren. Polypen sind nicht allzu gro und k nnen vor allem im Dickdarm zahlreich vorkommen. Nicht so h ufig sind andere gutartige Tumoren des Dickdarms. Anzeichen Meist verursachen Polypen oder andere gutartige Tumoren keinerlei Beschwerden. Doch bisweilen k nnen sie zu Blutungen neigen. Sie finden dann in Ihrem Stuhl Spuren dunklen Blutes und Schleim. was aber auch ein Warnsignal f sartige Tumoren (Darmkrebs) sein kann! Schmerzen entstehen in der Regel keine. Manche gutartigen Tumoren k nnen allerdings recht gro werden und so zu einem Darmverschlu hren. Behandlung Da in nicht wenigen F llen ein gutartiger Darmtumor b sartig werden kann, also krebsig entarten kann, sollte jeder Darmtumor entfernt werden. DEine Darmverengung (Stenose, Obstruktion) ist eine unvollst ndige, ein Darmverschlu (Ileus) ist eine vollst ndige Blockade der normalen Passage des Darminhalts. Ursachen k nnen mechanische Hindernisse oder D nndarml hmungen sein. Anzeichen tzliche oder allm hlich einsetzende Darmkoliken, Aufsto en, eventuell Kreislauf-Kollaps, Erbrechen galligen Darminhalts, Stuhl- und Windverhaltung, aufgetriebene und weiche Bauchdecke (harte Bauchdeckenspannung nur bei gleichzeitiger Bauchfellentz ndung). Ursachen Ursachen eines mechanischen Ileus k nnen unter anderem sein: Bauchfellverwachsungen, die den Darm verlegen und zusammendr cken; Einklemmung eines Darmabschnittes in Bruchpforten (Hernie); Darmkrebs; Gallensteine; Morbus Chron; Divertikulitis; Darmverschlingungen (Achsendrehung des Darms) Ursachen eines L hmungs-Ileus k nnen unter anderem sein: Bauchfellentz ndung; Bauchspeicheldr senentz ndung; Gallen oder Nierenkoliken; Blutgef verschl Behandlung meist Operation Prognose Mangeldurchblutung des betroffenen Darmabschnitts (mit folgender Gewebe uerung) und die gest rte Entgiftungsfunktion f hren unbehandelt fast immer zum Tod. ADegenerationen der Hornhaut wie Fetteinlagerungen bei lteren Menschen "Greisenbogen" oder verschiedenartige Tr bungen oft schon bei 20- bis 30j hrigen sind erblich bedingt. Behandlung Bei einer fortschreitenden Tr bung wird eine Hornhauttransplantation notwendig. DDegenerative Ver nderungen der Netzhaut f hren in den meisten F llen zu schweren Sehst rungen. Sie sind entweder anlage- oder gef bedingt. Die Makula lutea, der gelbe Feleck, ist die Stelle des sch rfstens Sehens, der zentralen Sehsch rfe. Der gelbe Fleck kann bereits im Kindes- oder Jugendalter aufgrund einer erheblichen Schw che der Netzhautmitte degenerieren. Bei lteren Menschen k nnen arteriosklerotische Ver nderungen kleinster Gef e der die Netzhaut umgebenden Aderhaut zu einer Mangelversorgung der Netzhautmitte f hren. Folgen sind: fortschreitende Verminderung der zentralen Sehsch rfe, meist auf beide Augen; schlie lich kann nur noch das ere Gesichtsfeld erhalten bleiben. Behandlung: Vitaminpr parate, durchblutungsf rdernde Mittel, bei Blutungen gef abdichtende Medikamente. Wird die Degeneration fr h genug festgestellt, kann gelegentlich eine Therapie mit Laserstrahlen die Degeneration stoppen. Mitunter kann das Sehverm gen durch eine Brille mit starken Vergr erungslinsen verbessert werden. @Ein Dekubitus entsteht durch l ngerfristige Druckeinwirkung auf die Haut. Hierdurch werden Blutgef e, welche die aufliegenden Hautschichten versorgen, komprimiert. Die Folge ist eine Minderversorgung des Gewebes mit Blut und N hrstoffen, es bildet sich so ein lokaler Sauerstoffmangel im Gewebe aus. Dies f hrt zu einem Gewebstod (Nekrose) der Haut und des Unterhautfettgewebes. Folgende charakteristische Fr hsymptome sprechen f r das Vorliegen eines Druckgeschw res: lokal begrenzte R tung der Haut des betroffenen Bereiches, die bei Druck verschwindet; Wassereinlagerung und eine Verh rtung der Haut k nnen vorliegen. Dies geht manchmal mit einer oberfl chlichen Blasenbildung oder Schuppung einher. Die typischen Druckstellen sind abh ngig von der K rperlage. Bei berwiegender R ckenlage befinden sie sich im Schulterbereich am R cken, im Bereich der beiden Ellenbogen, Stei bein oder im Bereich der H fte. H ufige Stellen sind hierbei auch Kn chel und Ferse, eventuell auch der Hinterkopf. Bei berwiegender Seitenlage sind neben Schultern, H ften und Knien auch die Ohrmuscheln betroffen. Krankheitsverlauf Der stadienartige Verlauf der Dekubitusentwicklung ist charakteristisch. Im ersten Stadium entsteht eine leichte R tung der Haut, die bei Druck verschwindet. Das darunterliegende Gewebe ist noch durchblutet und weich. Im zweiten Stadium zeigt sich im druckgesch digten Bereich eine R tung der Haut in Verbindung mit einer vermehrten Wassereinlagerung und einer Verh rtung. Manchmal sind oberfl chliche Bl schen oder eine Schuppung zu erkennen. Im dritten Stadium stirbt die Haut und das direkt darunterliegende Gewebe im betroffenen Bereich ab. Dieses Areal verf rbt sich dunkel, es sind r tliche R nder zu erkennen. Diese r tlichen R nder sind das Kennzeichen einer lokalen Entz ndung. Das vierte Stadium ist der Beginn der Tiefenausdehnung. Bedingt durch die fortschreitende Drucksch digung ist das Unterhautfettgewebe bis zur Muskulatur betroffen. Die Wahrnehmungsorgane f r Temperatur-, Druck- und Tastempfindungen liegen in diesem Gewebsabschnitt und lassen durch die Unterversorgung mit Blut in ihrer Funktion nach. Die Konsequenz ist eine verminderte Empfindlichkeit und damit auch ein geringerer erer Reiz der Lage nderung. Im f nften Stadium dehnt sich der abgestorbene Bereich bis in die tieferen Gewebsschichten aus, Muskel- und Fettgewebe ist hierbei mitbetroffen. Das sechste Stadium beginnt mit der langsamen Zerst rung des Knochens, dies geht mit einer Knochenentz ndung einher. Die Entz ndung im Knochen f hrt zu einem Abbau von stabiler Knochengrundsubstanz, begleitende Knochenbr che sind hierbei auch nicht auszuschlie en. Als gro es Risiko besteht die M glichkeit der Verschleppung der Entz ndung durch das Blut in andere Organe. Therapie Ein Hauptproblem der Behandlung des Dekubitus besteht darin, da die Tiefenausdehnung nur abgesch tzt werden kann. Es gibt keine brauchbare Methode zur Bestimmung des Ausdehnungsgrades. Geschw re bis zum 3. Stadium k nnen spontan heilen, dies setzt allerdings eine ausgiebige begleitende physikalische Therapie voraus. Ursache Ein Druckgeschw r bildet sich am h ufigsten bei geschw chten, ausgezehrten oder lteren Patienten. Allgemein derjenige Personenkreis, der unter Bewegungsmangel oder Durchblutungsst rungen leidet. Gef hrdet sind vor allem Menschen, die bettl gerig sind. Ein Dekubitus kann auch bei degenerativen neurologischen Erkrankungen, bei vorliegenden R ckenmarkssch digungen oder L hmungen auftreten. Menschen mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus) z hlen auch zu dem gef hrdeten Personenkreis. Vorbeugung e beste und wirksamste Behandlung gegen Drucksch den ist deren Vermeidung. Das Ziel mu sein, den Druck auf empfindliche Stellen zu vermindern. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman XDengue ist eine Krankheit im Kommen - die bedeutenste Arbovirose - eine typische Stadtkrankheit, die brigens bei der Diagnose gerne mit Malaria verwechselt wird. Erreger Flavivirus, Fam. Togaviren (RNA-Viren), 4 unterschiedliche Typen (1-4) Verbreitung Starkes Vorkommen in tropischen und subtropischen Gebieten S d- und S dostasiens, s dl. Pazifik, Karibik, Mittel- und S damerika, Afrika (vor allem Westafrika), Venezuela, Kolumbien. Oft gr ere Ausbr che. DHF (Dengue-H morrhagisches-Fieber) v.a. in S dostasien, neuerdings auch in Mittel- und S damerika und Pazifik. Die 4 Serotypen kommen im gesamten Verbreitungsgebiet vor, lediglich in Amerika weniger Serotyp 2. Saisonale H ufung Wie alle Krankheiten, die von Insekten bertragen werden, ist ein Anstieg der Zahlen einige Zeit nach Beginn der Regenzeit und nat rlich nach berschwemmungen zu verzeichnen. Es lohnt sich also, in den "Klimainfomationen" nach der Regenzeit zu forschen. In Martinique (Karibik) beispielsweise ist die Regenzeit von Mai bis November. Ein Ansteigen der Infektionen wurde 1995 von August bis Dezember beobachtet, mit einem Maximum in den 3 Monaten Oktober- Dezember (im November ein Peek). Ansteckungsmodus bertragung erfolgt ausschlie lich durch tagaktive Stechm cken (Moskitos: versch. Aedes-Arten, vor allem Aedes aegypti, manchmal A. albopictus). Inkubationszeit ca 5-8 Tage. Reservoir sind au er dem Mensch auch Affen. Krankheitsbild Dengue-Fieber (Klassisches) Nach 5-8 Tagen Inkubationszeit grippe hnlicher Verlauf: Fieber, Kopf- und starke Gelenk- und Muskelschmerzen (charakteristisch sind R ckenschmerzen), evtl. ein Exanthem (Hautausschlag) an den Extremit ten. Biphasischer Verlauf: 3 Tage hohes Fieber, ca. 2 Tage niedrig (mit starkem Schwitzen), ab dem 7. Tag wieder hoch. Insgesamt verl uft die Infektion relativ mild, aber manchmal langwierig, heilt ohne Komplikationen aus und hinterl t eine lebenslange Immunit t. NUR gegen diesen Virustyp. ABER: Eine erneute Infektion mit einem ANDEREN Dengue-Serotyp kann H morrhagisches Dengue-Fieber ausl DHF und Dengue Schocksyndrom (DSS) Akutes h morrhagisches Fieber mit Dengue-Symptomatik und zus tzlich spontaner Blutungsneigung und Verwirrtheitszust nden. Auch Hypotonie, Schock und Dyspnoe. Letalit t behandelt 5%! Kommt bei Kindern eher vor als bei Erwachsenen. Diagnose Virusnachweis im akuten Stadium aus dem Blut durch berimpfen auf Zellkulturen oder durch Serologie. Prophylaxe ckenschutz auch tags ber. M ckenbek mpfung: Dengue ist haupts chlich ein Problem der h uslichen Hygiene. Aedes fliegt (bei Windstille nat rlich) nur ca. 200m weit. Jeder Haushalt kann mit geringen oder sogar berhaupt keinen Kosten die Moskitobrutgebiete entfernen, indem er Wasseraufbewahrungsbeh lter zudeckt, andere Beh lter, die Wasser enthalten, entfernt oder ausleert, Fliegengitter anbringt, um Moskitos drau en zu halten und Moskitolarven sowie erwachsene Moskitos t tet. Therapie Symptomatisch (vor allem parenteraler Fl ssigkeitsersatz). Wegen der Blutungsneigung zur Fiebersenkung kein Aspirin Hintergrund-Infos Wichtig ist bei einem Verdacht immer eine serologische Untersuchung in einem Tropeninstitut, der Nachweis funktioniert sehr sicher. Zur Epidemiologie: Es werden mehrere Millionen Erkrankungen pro Jahr berichtet. Es ist die Viruserkrankung, die heute Fernreisende am meisten trifft. Es gibt zwei Varianten, das Dengue-Fieber und das Dengue-H morrhagische Fieber. Die vier Virus-Typen sind regional unterschiedlich verteilt. Dengue-Fieber ist typisch in vielen L ndern S dostasiens, Mittelamerikas, der Karibik und S damerikas. F r die Reiseimpfberatung besonders wichtig sind die L nder, in denen auch die H morrhagische Form vorkommt. Die Aedes-M cken, die ja neben anderen Vektoren auch Gelbfieber bertragen, begn gen sich leider bereits mit kleinsten Wasserreservoirs, Anopheles ist da ja anspruchsvoller. Es gen gt eine Cola-Dose, eine Pf tze in einem alten Autoreifen, nicht ordentlich abgedeckte Wasserbeh lter usw. Und das gro e Problem: Aedes verbreitet sich momentan sehr sehr stark in der ganzen Welt. Der wichtigste Punkt f r die Reiseberatung: Sie stechen tags ber, w hrend man ja sonst immer wegen der Malaria darauf hinweist, dass vor allem abends und in den Nachtstunden auf M ckenschutz zu achten ist. Ein weiteres Problem ist die Widerstandsf higkeit der Eier von Aedes aegypti. Sie berstehen sogar mehrere Monate Austrocknung. Noch eine Besonderheit: Aedes bergibt das Virus auch an seine Nachkommen, Anopheles nicht. Dies sieht man daran, dass erwachsene M nnchen, die ja kein Blut saugen, Tr ger des Virus sind. Sie k nnen ihn also nur direkt von der Mutter bekommen haben. Vakzine sind bereits in Erprobung, aber hier ist ein ernstes Problem noch nicht endg ltig gekl rt: durch die Impfung k nnte n mlich gerade der Effekt einer Erstinfektion durchgemacht werden, so dass die T r die problematische Zweitinfektion, das H morrhagische Fieber, ge ffnet wird. Deshalb zum Verst ndnis kurz der Infektionsweg: Nach der Erstinfektion durch Stich von Aedes bilden sich typspezifische Antik rper gegen einen der vier Virentypen. Durch einen wiederholten Stich einer Aedes jetzt aber mit einem anderen Virustyp findet eine Zweitinfektion statt. Dadurch kommt es zum schlimmen Verlauf des Dengue-Fiebers. Die Kapillaren werden stark gesch digt. Es tritt das H morrhagische Fieber auf. Der Mechanismus ist wahrscheinlich eine antik rperverst rkte Verschlimmerung der Infektion, die unbehandelt mit einer Letalit t von 50% einhergeht. Warum in den Tropen vor allem die 3 - 15-j hrigen betroffen sind, ist momentan noch unklar. Durch die gro e Reiselust ist die Anzahl der Zweitinfekte also der H morrhagischen Form stark gestiegen. In der Reise-Impfberatung kann deshalb VOR einer Reise in ein Gebiet mit der H morrhagischen Form auf einen serologischen Test bei Verdacht auf ein fr her durchgemachtes Dengue-Fieber hingewiesen werden. Als weiteren Tip f r den Reisenden: Die Hauptvorsorge ist alles Wasser abdecken, und so die Brutst tten von Aedes auzurotten. In den Tropen werden auch zum Teil Kopff ler oder Fische in Wasserbeh ltern ausgesetzt, die die Larven dann fressen. Das finden wir Mitteleurop er meist nicht sehr appetitlich, aber es ist ausgesprochen n tzlich und vor allem erfolgreich. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Die beiden Erkrankungsformen der Depression und der Manie werden unter dem Begriff der "Affektiven St rungen" zu einem Krankheitsbild zusammengefa Die bekanntere Form ist die Depression. Unter dieser Bezeichnung versteht man einen Gef hlszustand, der durch gro e Traurigkeit und Besorgnis gekennzeichnet ist. Der Betroffene f hlt sich wertlos und schuldig und zieht sich von anderen zur ck. Weitere Anzeichen einer Depression sind Schlafst rungen, Mangel an Appetit und sexuellem Interesse. Generell ist eine Antriebs- und Interesselosigkeit zu beobachten. Diese Krankheit, die schon von Hippokrates unter dem Namen Melancholie beschrieben wurde, findet sich in unterschiedlichen Abstufungen in der Allgemeinbev lkerung sehr h ufig. Unter Manie versteht man einen Zustand intensiver aber unbegr ndet gehobener Stimmung. Diese ert sich in bersteigerter (oft sinnloser) Aktivit t, Rededrang, sprunghaftem Denken, Ablenkbarkeit und unrealistischen Pl nen. Relativ selten tritt Manie alleine auf, meist wechseln sich manische und depressive Phasen ab. Diese Erkrankung wird als bipolare affektive St rung bezeichnet. Der Komponist Robert Schumann soll unter dieser Krankheit gelitten haben. In seinen Briefen und Tageb chern, insbesondere aber in seinem Werk, spiegelt sich eine starke Stimmungsschwankung wieder. W hrend in seinen manischen Phasen eine starke Produktivit t und die Lebhaftigkeit seiner Kompositionen auff llt, f llt ihm w hrend depressiver Episoden das Komponieren zunehmend schwer, die Melodien sind getragen und die Texte schwerm Grundlagen und Ursachen Die Entstehung affektiver St rungen ist im Sinne einer anlagebedingten Verletzlichkeit zu verstehen, die von vielen weiteren eren Faktoren beeinflu t wird. Ob ein Lebensereignis eine Depression ausl st, h ngt also von der individuellen Disposition ab. Symptomatik und klinische Untertypen Bei den affektiven Erkrankungen werden aufgrund von Verlauf und Schweregrad der St rung verschiedene Formen unterschieden: Depressive Episode Hierbei handelt es sich um eine depressive Verstimmung, die meist mit Hemmung von Denken und Antrieb und Schlafst rungen einher geht. Das Ausma reicht von leicht gedr ckter Stimmung bis zu einem schwerm tigen "Gef hl der Gef hllosigkeit". Oft herrschen qu lende Angst und innere Unruhe. Der Depressive erlebt die Umwelt als grau, h ufig kommt es zu sozialem R ckzug. Das Selbstmordrisiko ist bei dieser Erkrankung sehr hoch. erlich ist bei Depressiven h ufig mangelnde Mimik und Gestik und eine leise, z gernde Stimme zu bemerken. Aufgrund des Erscheinungsbildes unterscheidet man folgende Untertypen. Gehemmte Depression: Diese Form ist gekennzeichnet durch reduzierte Aktivit t, bis hin zur Bewegungslosigkeit. Agitierte Depression: Sie zeichnet sich durch ngstliche Getriebenheit, Bewegungsunruhe und unproduktive Hektik aus. Larvierte Depression: Bei dieser Erscheinungsformen stehen k rperliche Beschwerden (z.B. Schwindel, Kopfdruck) im Vordergrund. Psychotische Depression: Hierbei treten Wahnideen und Halluzinationen auf. Dysthymia Bei dieser St rung handelt es sich um eine chronische depressive Verstimmung leichten Grades. Zwar klagt der Betroffene ber M digkeit, Unzul nglichkeit, Anstrengung, Schlafst rungen und den Verlust der Genu higkeit, ist aber in der Regel f hig, mit dem Alltag zurechtzukommen. Diese Form beginnt meist im fr hen Erwachsenenalter. Folgende Sonderformen lassen sich unterscheiden: tdepression: Sie tritt nach dem 45. Lebensjahr auf, das Selbstmordrisiko ist besonders hoch. Altersdepression: Die Ersterkrankung liegt nach dem 60. Lebensjahr. Wochenbettdepression: Nach der Geburt eines Kindes verf llt die Mutter in eine depressive Stimmung. Ersch pfungsdepression: Sie tritt auf nach einer Dauerbelastung oder wiederholten schweren Schicksalsschl Manie Diese affektive St rung ist durch folgende Symptome gekennzeichnet: unangemessen gehobene Stimmung, Antriebssteigerung, beschleunigtes Denken und Selbst bersch tzung (bis hin zum Gr enwahn). H ufig treten im Zusammenhang mit der Manie leichtsinnige Geldausgabe und sexuelle Enthemmung auf, was zu schweren famili ren, finanziellen und gesundheitlichen Folgen f hren kann. Dem Betroffenen fehlt die Krankheitseinsicht, was eine Zwangseinweisung notwendig machen kann. Zyklothymia (bipolare affektive St rung) Dabei handelt es sich um eine anhaltende St rung, die im fr hen Erwachsenenalter beginnt und chronisch verl uft. Es handelt sich um eine Instabilit t der Stimmung mit zahlreichen Perioden leichter Depression und leicht gehobener Stimmung. Die Stimmungschwankungen stehen meist nicht im Zusammenhang mit Lebensereignissen. Sehr selten treten depressive und manische Symptome gleichzeitig auf, wie etwa depressive Stimmung mit Rededrang. Man spricht dann von einer gemischten Episode einer bipolaren affektiven St rung. Verlauf Affektive St rungen verlaufen phasenweise, d.h. es kommt zu mehr oder weniger ausgepr gten Symptomsch ben mit (bei der Zyklothymia abwechselnder) gedr ckter oder gehobener Stimmung, die aber nach einer Weile abklingen, so da die Stimmung bis zur n chsten Phase auf ein normales Niveau zur ckkehrt. Dabei kann der Beginn von depressiven Phasen sowohl schleichend als auch pl tzlich einsetzen, w hrend manische Phasen meist rasch (innerhalb weniger Stunden oder Tage) beginnen. Bei reinen Manien oder Depressionen mu man mit ca. 4 Phasen im Laufe des Lebens rechnen. Bei der bipolaren St rung treten mehr, aber k rzere Phasen auf. Je l nger die St rung besteht, desto schneller folgen die Phasen aufeinander. Unbehandelte manische oder depressive Phasen dauern ca. 4 - 12 Monate, auch hier verk rzt sich mit steigender Phasenzahl die symptomfreie Zeit zwischen den Sch Therapie ufig wird Depression medikament s durch den Einsatz von Antidepressiva behandelt. Die Auswahl eines Antidepressivums richtet sich nach den erwarteten Nebenwirkungen (z.B. Mundtrockenheit und Blutdrucksenkung), insbesondere aber nach dem Erscheinungsbild. So sollte z.B. bei der agitierten Depression ein Mittel eingesetzt werden, das neben antidepressiver auch eine beruhigende Wirkung hat. Auch k nnen einzelne Symptome wie Schlafst rungen oder Unruhe mit spezifischen Medikamenten behandelt werden. Nach Abklingen der Symptome sollte die Behandlung mindestens 6 - 12 Monate fortgesetzt werden, da ein hohes R ckfallrisiko besteht. Abgesehen von der medikament sen Behandlung haben sich bei der Therapie von Depressionen je nach Unterform auch Schlafentzug (zur Korrektur des gest rten Wach-Schlaf-Rhythmus) und Lichttherapie (bei Depressionen die jahreszeitlich bedingt auftreten) bew hrt. Als letzter Ausweg wird auch Elektrokrampftherapie (z.B. bei hoher Selbstmordgefahr) eingesetzt. Die Akutbehandlung von Manien ist wegen der fehlenden Krankheitseinsicht der Betroffenen h ufig schwierig. Deswegen ist gerade bei ausgepr gter Symptomatik die station re Behandlung notwendig. Der Patient sollte von stimulierenden Au enreizen abgeschirmt werden und die M glichkeit erhalten, sich abzureagieren. Als medikament se Behandlung eignet sich eine Kombination von Pr paraten, die der wahnhaften Symptomatik entgegenwirken und Substanzen, die eine generell beruhigende Wirkung haben. Auch die Langzeitbehandlung und R ckfallverhinderung gestalten sich schwierig und verlangen einige berzeugungsarbeit. Psychologische Verfahren Bei der kognitiven Verhaltenstherapie und der interpersonalen Therapie geht es darum, die negativen Realit ts- und Selbstbewertungen zu pr fen und zu korrigieren. Dabei werden Alltagsprobleme des Betroffenen betrachtet und untersucht, wie der Patient denkt, erlebt und mit seiner Umwelt in Kontakt tritt. Dadurch sollen unrealistische Erwartungen und depressive Gedankenverzerrungen entdeckt werden. Aufgrund der Kenntnis der zugrundeliegenden Probleme wird dann dem Patienten geholfen, Problembew ltigungsf higkeiten aufzubauen. Auch die Aktivit t des Patienten soll gesteigert werden. Ziel ist es allgemein, die sozialen F higkeiten und das Selbstvertrauen des Depressiven zu verbessern. Nach Abklingen der akuten Symptomatik kann auch in< einer psychoanalytischen Therapie die grundlegende Verlusterfahrung des Patienten aufgedeckt werden. Die psychodynamische Situation bei Ausl sung der Depression soll rekonstruiert und so die fr hkindliche Erfahrung wiedererlebt und reif bearbeitet werden. Dabei ist die Beziehung von Patient und Therapeut besonders wichtig. Soziotherapie Bei der station ren Behandlung ist die Arbeits- und Besch ftigungstherapie ein wichtiger Bestandteil. Je nach Zustand des Patienten ist Hilfe bei der Tagesstrukturierung, Entdeckung kreativer F higkeiten, nicht-sprachliche Gef hlsverarbeitung oder Konzentrations- und Ausdauertraining Ziel der Behandlung. Generell sollte im Umgang mit Personen, die unter affektiven St rungen leiden, darauf geachtet werden, da sie in ihren Problemen unbedingt ernst genommen werden. So sollte man ihnen weder raten, sich zusammenzurei en, noch versuchen, ihnen eventuelle Wahnideen auszureden. W hrend akuter Phasen soll der Betroffene m glichst keine wichtigen Entscheidungen treffen. Bei der Therapie ist die Einbeziehung der Familie sehr zu empfehlen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AMuskel- und Hautentz ndung unklarer Ursache. Typisch sind eine schmerzhafte Muskelschw che sowie Schwellungen und Verf rbungen der Haut (z.B. Augenlider). Da eine Dermatomyositis Fr hzeichen einer b sartigen Tumorerkrankung sein kann, sollte bei dieser Diagnose immer auch nach versteckten Tumoren gesucht werden. Dadurch hat man die Chance, diese in einem Stadium zu finden, in denen sie z.B. durch eine Operation heilbar sind. Z(im Volksmund Zuckerkrankheit genannt) stellt die am h ufigsten auftretende Stoffwechselst rung beim Menschen dar. Zucker bzw. Traubenzucker (Glucose) geh rt zu den Kohlenhydraten und ist zum einen ein wichtiger Energielieferant und zum anderen ein Baustein zahlreicher k rpereigener Substanzen. Den gr ten Teil der Kohlenhydrate nimmt der Mensch in Form von St rke (z.B. in Getreide, Kartoffeln, Reis) zu sich, die dann bei der Verdauung zu Glucose abgebaut wird. Weitere wichtige Kohlenhydratlieferanten sind Rohrzucker, Milchzucker und das im Fleisch enthaltene Glykogen. Die Glucosekonzentration im Blut betr gt normalerweise 0,6-1g/l. Bei erh htem Energiebedarf (z.B. Sport, k rperliche Arbeit) sorgt ein k rpereigenes Steuersystem daf r, da dieser Spiegel nicht zu stark absinkt. Bei einer st rkeren Zufuhr von Kohlenhydraten steigt der Glukosespiegel vor bergehend an. Die Senkung des Blutzuckerspiegels wird vor allem durch Insulin bewirkt. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldr se (Pankreas) gebildet wird. Es bewirkt, da die Zellen ihre Schleusen f r Zucker ffnen. Ist die Bauchspeicheldr se nicht mehr in der Lage, ausreichend Insulin zu produzieren oder kann das Insulin durch Ver nderungen an den Zellen seine Aufgabe nicht mehr erf llen, gelangt die Glukose nicht mehr in die Zellen. Somit leiden die Zellen unter Glukosemangel, w hrend der Zuckerspiegel im Blut ansteigt und bersch ssiger Zucker im Harn ausgeschieden wird. Folgende Symptome k nnen bei Diabetes auftreten: iger Durst und gro e Harnmengen. Die Ausscheidung von Zucker bewirkt, da stets gro e Mengen Wasser mit ausgeschieden werden. Der Fl ssigkeitsverlust f hrt zu einem starken Durstgef Gewichtsabnahme und Schw che. Der fehlende Zucker in den Zellen wird durch den verst rkten Abbau von Eiwei und Fetten ausgeglichen, was zu einer Gewichtsabnahme und Schw che durch Eiwei mangel f hren kann. Neigung zu Haut-, Schleimhaut- und Zahnfleischerkrankungen und Juckreiz. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem diabetischen Koma mit beschleunigter Atmung, belkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, starkem Durstgef hl und schlie lich Bewu tlosigkeit. Die Ausatemluft riecht als Folge des vermehrten Fettabbaus nach Aceton. Folgende Sp tkomplikationen sind zu bef rchten: leiden. Durch vermehrte Ablagerung von Zucker- und Fettstoffen in den kleinen und gro en Gef en kommt es zu arteriellen Durchblutungsst rungen. Es besteht z.B. auch die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles. Diabetische Netzhauterkrankung (Retinopathie). Aufgrund der diabetischen Gef erkrankung entsteht eine Durchblutungsst rung der Netzhaut. Es kann zu Blutungen und zur Neubildung von Gef en und schlie lich zur Einschr nkung des Sehverm gens bis zur Blindheit kommen. Au erdem erkranken Diabetiker h ufiger am Grauen Star und am Gr nen Star. rungen des Nervensystems (Neuropathie). Die Nerven werden weniger empfindlich f r Reize, was sich zun chst in einem Kribbeln oder Brennen in den H nden oder F en bemerkbar machen kann. Leichte Verletzungen (z.B. beim Schneiden der Fu zehen) werden nicht mehr gesp rt und heilen schlecht ab. Es k nnen sich unbemerkt Geschw re bilden, die Gewebe und Knochen zerst Nierensch den durch Ver nderungen der kleinen Gef e in der Niere, bis hin zu Nierenversagen und Dialysepflicht. Potenzst rungen bei M nnern. Es gibt zwei Haupttypen von Diabetes: Diabetes Typ I (jugendlicher Diabetes) Es kommt, meist bereits in der Kindheit oder Jugend, zu einer Zerst rung der insulinbildenden Zellen der Bauchspeicheldr se, bis schlie lich kein Insulin mehr ausgesch ttet werden kann. Der Patient mu Insulin zuf hren. Dabei mu der Insulinbedarf genau den Erfordernissen angepa t werden. Wichtig dabei sind die Menge und die Art der aufgenommenen Nahrung und die k rperliche Aktivit t, die den Insulinbedarf senkt. Durch regelm ige Blut- oder Harnzuckermessungen kann der genaue Insulinbedarf ermittelt werden. Wird mehr Insulin zugef hrt als ben tigt, so kann es zu Unterzuckerungszust nden (Hypoglyk mien) kommen. Diese ern sich in Hungergef hl, Schwitzen, Bl sse, leichten Kopfschmerzen, Zittern, Herzklopfen oder Unruhe. Bei starken Unterzuckerungen kann es zu regelrechten psychischen St rungen kommen (der Patient k nnte f r betrunken gehalten werden). Bei Insulinmangel (Hyperglyk mie) treten die oben beschriebenen diabetischen Krankheitsbilder auf. Ursachen Vererbung Nach einer Virusinfektion (z.B. R teln, Mumps) kann es zu einer Abwehrreaktion (Immunreaktion) kommen, die zur Zerst rung der insulinbildenden Zellen f Diabetes Typ II (auch: Alterdiabetes genannt) Dieser Diabetes Typ ist sehr viel h ufiger als der Typ I Diabetes. Der Insulinmangel nimmt in der Regel langsam zu. Meist wird zwar noch Insulin ausgesch ttet, dies reicht jedoch nicht aus oder kann durch Ver nderungen an den Zielzellen nicht mehr richtig wirken. Meist sind die Patienten ber 40 Jahre alt und zu 80% bergewichtig. ufige Ursachen erbliche Veranlagung bergewicht f hrt dazu, da chst erh hte Mengen an Insulin freigesetzt werden, mit der Folge, da auf Dauer die Zellen weniger empfindlich auf Insulin reagieren und die Bauchspeicheldr se den erh hten Anfordernissen nicht mehr standhalten kann. Bewegungsmangel Was Sie tun k Als Diabetiker sollten Sie sich streng an die Anweisungen Ihres Arztes halten. Kontrollieren Sie regelm ig Ihren Zucker im Urin oder Blut. bergewichtige Diabetiker sollten ihr Gewicht mit einer kohlenhydratarmen Di t reduzieren. H ufig gehen die Blutzuckerwerte und die damit verbundenen Beschwerden nach erfolgreicher Di t deutlich oder sogar vollst ndig zur Unter- oder normalgewichtige Diabetiker sollten sich kalorienreich, aber zuckerfrei ern hren. Das Essen sollte auf mindestens sechs kleine Mahlzeiten am Tag verteilt werden, da so das Insulin besser ausgenutzt werden kann. Speisen oder Getr nke, die mit Zucker ges t sind, sollten gemieden werden. Zum S nnen Zuckeraustauschstoffe (Fructose, Sorbit, Xylit) oder S stoffe (z.B. Saccharin) verwendet werden. Diese werden auch zur Herstellung der Diabetiker-S waren verwendet. Als Alkoholika k nnen trockene Weine oder Di tbiere getrunken werden. S e Getr nke und normales oder alkoholfreies Bier sollten wegen des Zuckergehaltes gemieden werden. rperliche Aktivit gt dazu bei, da der Zucker direkt und mit geringem Insulinbedarf aus dem Blut in den Muskelzellen verbraucht wird. Durch viel Bewegung kann also der Bedarf an Medikamenten oder Insulin gesenkt werden. In speziellen Diabetikerschulungen k nnen Sie den richtigen Umgang mit der Krankheit erlernen. Um Unterzuckerungszust nde zu vermeiden, sollte stets ein St ck Brot oder Traubenzucker bereitgehalten werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman QWas ist Dickdarm- und Mastdarmkrebs? Diese Art von Krebs entsteht aufgrund ver nderter Schleimhautzellen im Darm. Was sind die Ursachen f r die Entstehung? Es gibt keinen Zweifel, dass die H ufigkeit des Dickdarm- und Mastdarmkrebses mit Ern hrungs- und Umweltfaktoren, sowie mit genetischen Faktoren zusammenh ngt. Die Ursachen sind jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Man vermutet, dass einseitige, ballaststoffarme Ern hrung mit einem hohen Anteil an tierischem Fett und Eiwei die Entstehung von Krebs im Darmsystem f rdert. Die ballaststofffreie, weiche Kost braucht l nger, um das Darmsystem zu verlassen. Der Kontakt zwischen eventuell krebserregenden Stoffen in der Nahrung und den Schleimh uten wird somit verl ngert, und das Erkrankungsrisiko erh Es ist deshalb empfehlenswert die Essgewohnheiten umzustellen, und zunehmend auf grobes, ballaststoffreiches Brot und frisches Obst zur ckzugreifen, um Fette und S es einzusparen. Neben der Ern hrung gibt es auch eine Reihe weiterer Faktoren, die das Erkrankungsrisiko erh hen, z.B. genetische Faktoren und Alkoholkonsum. Das Risiko ist f r Personen, die an bestimmten Darmpolypen oder Colitis ulcerosa leiden, erh Die Krankheit tritt selten vor dem 40. Lebensjahr auf. Welche Symptome treten auf? Die Beschwerden bei Dickdarm- und Mastdarmkrebs k nnen sehr unscheinbar sein und sich schleichend bemerkbar machen. M digkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme kommen auch bei anderen Krankheiten vor. Einige Erkrankte bekommen langanhaltende Verstopfungen oder Durchf lle, bei anderen Personen treten diese Beschwerden wechselhaft auf. Die Beschwerden sind um so geringer, je h her sich die Geschwulst im Dickdarm befindet. Der Stuhlgang ist selten betroffen, es k nnen jedoch geringe Spuren von dunkelrotem bis schwarzem Blut im Stuhl vorkommen. Befindet sich die Geschwulst tiefer unten im Darm, sind die Beschwerden bei der Stuhlentleerung am h ufigsten. Der Stuhl enth lt Blut oder Schleim, die Schmerzen sind kolikartig, werden jedoch durch den Abgang von Winden und durch die Stuhlentleerung gelindert. Befindet sich der Krebs ganz unten im Mastdarm, kommen zahlreiche rtliche Beschwerden hinzu. Der Stuhldrang steigt an und ist z. B. mit Schmerzen verbunden. Die Schmerzen erstrecken sich oft bis zum After. Der Abgang von Blut und Schleim kommt w hrend und zwischen den Stuhlg ngen vor. In manchen F llen kommt es gleichzeitig zum Auftreten von H morrhoiden, die Sie f lschlicherweise zu der Annahme verleiten k nnen, dass sie die alleinige Ursache der Beschwerden sind. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Bei einem Verdacht auf Darmkrebs wird der Arzt den Mastdarm mit dem Finger untersuchen, eine Mastdarmspiegelung (Rektoskopie) und eine Dickdarmspiegelung (Koloskopie) vornehmen. Zudem kann eine R ntgenuntersuchung mit Hilfe von Kontrastmitteln durchgef hrt werden. Wie behandelt man den Dickdarm- und Mastdarmkrebs? berwiegende Behandlungsmethode ist die Operation. Wenn die Patienten fr h genug zum Arzt gehen, l sst sich die Krebsgeschwulst ganz entfernen, bevor sich der Krebs auf andere Organe (z. B. die Leber) ausgebreitet hat. Welche Technik bei der Operation angewendet werden soll, h ngt von der Gr e und der Lage der Geschwulst ab. In einigen F llen gen gt es, den kranken Teil des Darms zu entfernen, in anderen F llen wiederum ist es besser, einen vor bergehenden k nstlichen Darmausgang zu schaffen. Dabei wird der verbliebene Dickdarmrest zur Bauchdecke gezogen und sein Ende in die Haut gen ht (Kolostomie). Sitzt die Geschwulst tief im Mastdarm oder im After, muss dieser entfernt werden und ein k nstlicher Darmausgang angelegt werden. Gute Ratschl Falls Sie Spuren von Schleim oder Blut im Stuhl bemerkt haben und sich die Art und H ufigkeit der Stuhlentleerung pl tzlich ge ndert hat, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Ab dem 40. Lebensjahr sollten Sie sich regelm ig einmal j hrlich von einem Arzt untersuchen lassen. Dabei wird auch ein Test auf Blut im Stuhl durchgef hrt. Prognose Bei fr hzeitiger Erkennung und Operation betr gt die F nfjahres- berlebensrate ber 70%. Viele schreckt der Gedanke an die Kolostomie ab, aber die Technik ist heute so gut, dass sich die meisten Patienten recht schnell daran gew hnen. Es gibt auch Selbsthilfegruppen f r Stoma-Tr ger, die bei rechtlichen Fragen oder bei seelischen Problemen helfen k nnen. Neue Untersuchungen haben erwiesen, dass einige Patienten von einer medikament sen Behandlung (Chemotherapie) nach der Operation profitieren. Redaktion Dr. phil. Sabrina Masek Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman bertragung: pfcheninfektion durch Bakterien Inkubationszeit: 2 - 7 Tage Symptome: Meist nur geringes Fieber, die Erreger produzieren Giftstoffe, die an Haut und Schleimh uten wirken k nnen. Allerdings greifen sie auch Organe an wie z.B. den Herzmuskel, Nerven, Leber und Niere an. Wo sich die Erreger niederlassen, entsteht ein Belag, der fest haftet. Selten kommt es zu Bel gen auf der Nasenschleimhaut oder auf der Bindehaut des Auges, die h ufigste Form bei uns ist die Rachendiphtherie, bei der beginnt er auf den Mandeln. Bei schweren F llen ist der ganze Gaumen mit Bel berzogen, gleichzeitig ist eine Lymphknotenschwellung zu erkennen, die mit einer dembildung einhergeht. Es bilden sich immer mehr Giftstoffe, was rasch zur Herzmuskelsch digung f Unbehandelt kommt es innerhalb weniger Tage zum Herzmuskelversagen, zu Stauungsbronchitis, zur Leberschwellung und zur Bauchwassersucht (Aszites). Au erdem wird das Nervensystem gesch digt, was zu schlaffen L hmungen f hrt (erkennbar an den Beinen, Schielen durch Augenmuskell hmung). Letztendlich kommt es zur Schluck- und auch Ateml hmung. Es gibt auch noch die Form der Kehlkopfdiphtherie, die Reizhusten und Heiserkeit verursacht. Hier besteht durch das Zuschwellen der Stimmfalten am Kehlkopf eben die besondere Gefahr des Erstickens. Therapie: Penicillin - dadurch werden die Erreger vernichtet. erdem gibt es gegen die Giftstoffe im Organismus noch ein Diphtherieserum, das allerdings nur sinnvoll ist, solange das Gift noch nicht im Herzmuskel ist. Schutzimpfung: Im Rahmen der Vierfachimpfung (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Haemophilus) ab dem 3. Lebensmonat m glich. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman uGDie Divertikelerkrankung entsteht - eine entsprechende Veranlagung vorausgesetzt - durch falsche E gewohnheiten. Eine schlackenarme Ern hrung, reich an Fleisch, Fett und Kohlenhydraten, f hrt zu Verstopfung und Entleerungsst rungen des Darmes. Infolge einer Schw che der Darmwandmuskulatur kommt es zu sackf rmigen Ausst lpungen der Schleimhaut, die als Divertikel bezeichnet werden. Stuhlreste in den Divertikeln k nnen zu einer Entz ndung f hren. Die symptomlose Divertikulose geht damit in eine krankhafte Divertikulitis ber. Eine gesunde Ern hrung wirkt einer Divertikelerkrankung (Divertikulose) entgegen. Faser- und ballaststoffreiche Nahrung ziehen im Darm viel Wasser an und bewirken so eine starke F llung und Aufweitung des Darmes. Dadurch kommt es zur ungest rten Darmbewegung und problemlosen Darmentleerung. Fehlen diese ballaststoffreichen Nahrungsmittel wie Vollkornbrot, Gem se und Fr chte in der t glichen Nahrung, erh ht sich mit zunehmendem Alter das Risiko, an einer Divertikulose zu erkranken. Symptome Liegen lediglich Divertikel im Bereich der Dickdarmwand vor (Divertikulose), bleiben diese in aller Regel unbemerkt. Nur selten treten leichte Bauchschmerzen oder Blutungen auf. Eine Entz ndung der Divertikel (Divertikulitis) ist jedoch durch eine Vielzahl von Symptomen gekennzeichnet: ber l ngere Zeit anhaltende, qu lende, krampfartige Schmerzen im linken oder rechten Unterbauch; nderungen der Stuhlgewohnheiten, d. h. der h ufige Wechsel von Durchfall und Verstopfung; llegef belkeit und Erbrechen; Blutungen aus dem After; Fieber. Komplikationen Ist die gesamte Darmwand im Bereich eines Divertikels entz ndet, kann die Entz ndung in die Bauchh hle durchbrechen. Dadurch kommt es zur lebensbedrohlichen Bauchh hlenentz ndung (Peritonitis). Andere schwere Komplikationen sind akute Blutungen, Darmverschl sse (Ileus) oder Darmwandverengungen (Stenosen). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BMeist nur auf einer Seite entsteht eine Doppelniere. Bei der unvollst ndigen Form vereinigen sich die beiden Harnleiter der Doppelniere noch vor der Einm ndung in die Blase, bei der vollst ndigen Form m nden beide Harnleiter getrennt in die Blase. Anzeichen Eine Doppelniere f hrt meist zu keinerlei Beschwerden. Nur in manchen F llen kann es zu einer Harnstauung sowie zu schmerzhaften Harnwegsinfektionen kommen, selten auch durch die Harnstauung zu einer Wassersackniere. Behandlung Bei Harnstauungen oder einer Wassersackniere wird der Urologe den erkrankten Teil der Doppelniere mit dem dazugeh rigen Harnleiter entfernen; manchmal aber tut es auch eine Neueinpflanzung der beiden Harnleiter in die Blase. CErreger des Drei-Tage-Fiebers ist der Virus HHV6 (Humanes-Herpes-Virus-Sechs). Vom 3TF werden vorwiegend S uglinge oder Kleinkinder befallen. Wie erkenne ich ein Dreitagefieber? Die Erkrankung beginnt abrupt mit hohen Fiebersch ben. Die Kinder sind sehr sensitiv, jede Ber hrung ist unangenehm und oft kommt ein steifer Nacken, Husten und Schnupfen dazu. Durch diese extreme k rperliche Beanspruchung sind die Kinder extrem "Groggy". Bei S uglingen ist oft die gro e Fontanelle vorgew lbt. Nach etwa drei Tagen l st ein mehr oder weniger starkes Exanthem (Ausschlag) das Fieber ab und die Kinder f hlen sich gesund und munter. Der Hautausschlag wird vom Kinderarzt behandelt. Was kann ich tun? Leider sind keine Behandlungsmethoden gegen das 3-Tage-Fieber bekannt. Der Kinderarzt kann immer nur die jeweiligen Symptome behandeln. Eine genaue Diagnose des 3-Tage-Fiebers ist in der Regel erst nach dem Auftreten der Exantheme m glich. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman GEAnzeichen: Das Dr senfieber beginnt mit Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber. Die Kinder haben dann ein gro es Schlafbed rfnis und f hlen sich abgeschlagen, die Mandeln sind geschwollen und ger tet und zeigen schmierig-eitrige Bel ge, die Sprache wird klo ig. Gleichzeitig schwellen die Lymphknoten im Kieferwinkel, h ufig auch im Nacken, in den Achselh hlen und Leistenbeugen bis zu Walnu e an. Auch die Milz, als Hauptorgan des lymphatischen Systems, ist mehr oder weniger stark geschwollen. Bei einigen Patienten kommen manchmal fl chtige Hautausschl ge hinzu, die an Masern oder Scharlach erinnern. Ursache: Die Krankheit tritt vor allem bei Jugendlichen auf, seltener bei Kleinkindern. Die wei en Blutk rperchen sind dabei um das Sechs- bis Achtfache vermehrt. Behandlung: hrend des Fieberstadiums ist Bettruhe erforderlich. Die Kinder halten sie berraschenderweise gern ein, da das oft Wochen andauernde Fieber eine erhebliche Mattigkeit erzeugt. Ein Arzt, der in jedem Fall aufgesucht werden sollte, wird vor allem st ndig das Blutbild beobachten und versuchen, das Fieber zu senken. Verlauf und Komplikationen: Nach einigen Wochen klingt das Fieber wieder ab, doch k nnen die Blutver nderungen noch eine ganze Zeit ber andauern. Im allgemeinen verl uft das Dr senfieber harmlos, und Komplikationen sind nicht zu erwarten. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman nndarmkrebs, eine selten vorkommende Krebsart, ist eine Erkrankung, bei der (b sartige) Krebszellen im Gewebe des D nndarms gefunden werden. Der D nndarm ist ein langer Schlauch, der viele Schlingen bildet, um in den Bauchraum zu passen. Er verbindet Ihren Magen mit dem Dickdarm. Der gr te Teil Ihrer Ern hrung wird im D nndarm aufgespalten, um Vitamine, Mineralstoffe und Eiwei e herauszuholen. Bei den folgenden Anzeichen sollten Sie einen Arzt aufsuchen: Schmerzen oder Kr mpfe in der Mitte Ihres Bauchraums, Gewichtsabnahme ohne Di eine Geschwulst im Bauchraum oder Blut im Stuhl. Wenn Sie Beschwerden haben, wird Ihr Arzt blicherweise eine R ntgenuntersuchung des oberen Gastrointestinaltraktes (Magen- Darm- Passage [MDP]]) veranlassen. F r diese Untersuchung trinken Sie eine bariumhaltige Fl ssigkeit, die den Magen und den Darm bei der R ntgenuntersuchung besser sichtbar macht. Ihr Arzt f hrt m glicherweise auch ein Computertomogramm (CT) durch, eine spezielle R ntgenuntersuchung, bei der ein Computer ein Bild vom Inneren des Bauchraums zeichnet. Eine Ultraschalluntersuchung, die Schallwellen zum Auffinden von Tumoren benutzt, oder ein NMR, das Magnetwellen nutzt, um ein Bild des Bauchraums zu erstellen, wird eventuell auch durchgef hrt. Ihr Arzt schiebt m glicherweise auch einen d nnen, leuchtenden Schlauch, den man Endoskop nennt, Ihren Schlund hinab durch den Magen in den oberen Teil Ihres D nndarms. Eventuell schneidet Ihr Arzt auch ein kleines Gewebest hrend dieser Untersuchung heraus. Dieser Vorgang wird Biopsie genannt. Das Gewebe wird dann unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersucht. HBeim Kleinkind treten Durchf lle seltener auf als beim S ugling. Meistens wird die St rung durch eine Infektion des Darms mit bakteriellen und viralen Erregern ausgel st. Auch aufgrund von Infektionen wie Lungen oder Mittelohrentz ndung, Grippe, Nasen und Racheninfekten k nnen Durchf lle entstehen. Manchmal vertr gt das Kind aber auch gewisse Medikamente nicht, die es wegen einer anderen Erkrankung einnehmen mu . Besonders nach der Einnahme von Antibiotika kann es durch Ver nderung der Darmflora zum Durchfall kommen. Auch Uberf tterung und ungewaschenes Obst k nnen Durchfall herbeif hren. Wie erkenne ich Durchfall? Die Krankheit beginnt meist mit Appetitlosigkeit, Verweigerung der Nahrung, Unruhe und Stuhldrang. Die St hle werden d nnbreiig bis w sserig, spritzend und stinkend. Es kann auch Schleim oder Blut beigemengt sein. Es k nnen mehr als zehn Stuhlentleerungen am Tag erfolgen. Das kranke Kind verliert viel Fl ssigkeit, was man an den eingesunkenen Augen. Hautfalten und der ausgetrockneten Zunge erkennt. Fieber kann auftreten, ist aber kein typisches Zeichen. Dagegen sind Durchf lle immer von kolikartigen Bauchschmerzen begleitet. Was kann ich tun? Bei drei bis f nfmaligem Durchfall innerhalb eines Tages oder l nger andauernden Beschwerden sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen (hoher Fl ssigkeitsverlust!), die die Di t gegebenenfalls durch Medikamente unterst tzt. Damit die Ursache der St rung rasch festgestellt werden kann, heben Sie den Stuhl auf, um ihn des Arztes zu zeigen. lteren Kindern und nicht zu schwerer Erkrankung lassen Sie am ersten Tag jede Nahrung weg und geben dem Kind nur reichlich Tee (wegen der vermehrten, w sserigen St hle soll das Kind viel trinken, weil der hohe Wasserverlust ausgeglichen werden mu Am zweiten Tag gibt es Tee. Zwieback, Salzkartoffeln, Bananen. pfel oder Reis bzw. Haferschleim, der in Wasser mit etwas Salz gekocht wird. Am dritten Tag darf das Kind schon etwas Magerquark mit Zucker und Bananen bekommen, und am vierten Tag wird die Kost durch Nudeln und Grie brei mit etwas magerem Fleisch erweitert. Einige Hersteller bieten eine Di t-Fertignahrung an, die Ihnen einen gro en Teil der Arbeit abnimmt und Ihrem Kind bestimmt gut schmeckt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Degenerative Hornhautleiden #augenu:Degenerative Erkrankung der Netzhaut (Makula-Degeneration) #augenU,Dekubitus, Druckgeschw r (trophisches Ulkus) #haut}"Dellwarzen (Molluscum contagiosum) Dellwarzen haben mit Warzen nichts gemein, au er da sie ebenfalls von Viren verursacht werden. Es sind kugelige, streichholzkopfgro e Knoten mit einer zentralen Eindellung. Sie kommen vor allem bei Kindern vor. #haut Dengue-FieberD Times New Roman #infekt #tropen Depression und ManieD Times New Roman #psychu Dermatomyositis Times New Roman Times New Roman #hautU#Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) #stoffw ;Dickdarm- und Mastdarmkrebs (Kolonkarzinom, Rektumkarzinom)D Times New Roman #krebs #verdauungU Diphtherie #kinder #infekt #Divertikelkrankheit (Divertikulose)D Times New Roman #verdauungu Doppelnieren #uroU Dreitagefieber #kinder #infektU senfieber #kinderu nndarmkrebs Times New Roman Times New Roman Times New Roman #krebs #verdauungU Durchfall bei Kinder #kinder @Was ist Durchfall? Man spricht von Durchfall, wenn die Stuhlentleerung h ufiger als drei mal t glich, die Stuhlbeschaffenheit (Konsistenz) vermindert oder fl ssig , oder wenn die Stuhlmenge vermehrt ist (mehr als 250g t glich). Durchfall kann auch chronisch sein (l nger als 2-3 Wochen). Pro Minute sterben weltweit sieben Kinder an den Folgeerscheinungen von Durchfall (schlechter Trinkwasser- und Ern hrungszustand). Was sind die Ursachen? Infektion Die Hauptursachen f r Durchfall sind d, durch Viren und Bakterien (Salmonella, Campylobacter und Yersinia) ausgel ste Infektionen. Durch den direkten Kontakt mit erkrankten Menschen k nnen Bakterien oder Viren bertragen werden, die Durchfall verursachen. Mikroorganismen irritieren die Schleimh ute im Dick- oder D nndarm, was den Wasserinhalt des Kots ungew hnlich hoch ansteigen l sst. Der Darm zieht sich zusammen (Kolik). Oft l st diese Irritation auch belkeit aus. In einzelnen F llen kann es zu Blutungen im Darm kommen. Lebensmittelvergiftung Einige Bakterien (besonders Staphylokokken) bilden Giftstoffe, die den Magen-Darm-Trakt stark angreifen. Die Giftstoffe zeigen ihre Wirkung bereits wenige Stunden nach der Aufnahme. Personen mit Wunden oder Entz ndungen an den H nden sollten deshalb keine Speisen f r andere Menschen zubereiten. Verunreinigte Lebensmittel sind oft Ursache von Durchfall mit Magenschmerzen und Erbrechen. Beim Garen werden die Mikroorganismen zerst rt. Rohes Fleisch und rohe Eier, sowie mangelnde K chenhygiene (benutzen Sie unterschiedliche Messer und Bretter f r Fleisch und Gem se, reinigen Sie Ger te, die mit rohem Gefl gel in Ber hrung gekommen sind, besonders gut) k nnen Durchfall ausl sen. Weitere Ursachen: Viele Menschen leiden w hrend der Einnahme von Antibiotika unter Durchfall . Durch das Antibiotikum wird die Darmflora angegriffen oder zerst rt. Sobald die Behandlung mit dem Medikament abgeschlossen ist, klingt in der Regel auch der Durchfall ab. Chronische Durchf Chronische Durchf lle sind auf verschiedene Ursachen zur ckzuf hren: Nerv ser Darm, immer wiederkehrende/chronische Darminfektionen, chronische Darmentz ndung (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn), Abf hrmittel, Kuhmilch-Unvertr glichkeit, Konsum gro er Mengen von Alkohol, Kaffee oder s en Sachen, Stoffwechselkrankheiten oder Glutenallergie. Was sind die Symptome? ufige d ssrige Durchf Appetitlosigkeit belkeit Erbrechen Schmerzen Eventuell Fieber Wenn der Durchfall l nger als drei Wochen andauert, ist er als chronisch zu betrachten. Welche Warnsignale sollte man beachten? Blutiger Durchfall Durchfall mit Eiter oder Schleim Mangelndes Verm gen, Fl ssigkeit zu sich zu nehmen Austrocknung (Dehydration), macht sich durch dunklen sp rlichen Urin, Abgeschlagenheit und trockene Schleimh ute bemerkbar. Ausgesprochene Abgeschlagenheit Akuter Durchfall bei S uglingen Akuter Durchfall bei sehr alten Menschen Was k nnen Sie selbst tun? Bei akutem Durchfall: Trinken Sie reichlich ( drei bis vier Liter t glich) zuckerhaltige Getr Nehmen Sie etwas mehr Salz zu sich (z.B. Salzstangen, Suppe, Chips). Beachten Sie die Gefahrensignale. Sorgen Sie f r eine gute Hand- und Lebensmittelhygiene. Nehmen Sie normale Kost zu sich, wenn Sie wieder Appetit bekommen haben. Nehmen Sie in den ersten Tagen nach einem akuten Durchfall wenig milchhaltige Nahrungsmittel zu sich Wann soll man zum Arzt gehen? Wenn eines der Warnsignale auftritt. Wenn der Durchfall w hrend oder kurz nach einem Auslandsaufenthalt auftritt. Wenn der Durchfall l nger als ein bis zwei Wochen anh Wie behandelt man Durchfall? In den meisten F llen geht Durchfall innerhalb einer Woche von selbst vor ber. Da Antibiotika oft Nebenwirkungen zeigen, werden sie nur selten eingesetzt. Medikamente (stopfende Mittel) k nnen angewandt werden (jedoch nicht bei blutigen oder eitrigen Durchf llen, oder Durchf llen mit hohem Fieber) Es ist nicht erwiesen, dass eine vorbeugende Behandlung gegen Reisedurchfall mit gefriergetrockneten Milchs urebakterien den gew nschten Effekt hat. Bei einem Auslandaufenthalt k nnen Sie Durchfall durch das Abkochen des Trinkwassers oder Trinken aus versiegelten Flaschen vermeiden. Essen Sie nur gekochtes oder gesch ltes Gem se und verzichten Sie auf Eisw rfel und Speiseeis. Wasserl sliches Zucker-Salz-Pulver (sogenannte Elektrolytgetr nke) sind nur selten notwendig. Sie k nnen sie aber trinken, wenn Sie unsicher dar ber sind, wieviel Salz, Zucker und Wasser Sie zu sich nehmen sollen. Vorlage von: Dr. Torben Nathan, Dr. Carl J. Brandt und Oberarzt Prof. Dr. med. Ove Schaffalitzky de Muckadell Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman 9GDysostose ist ein Sammelbegriff f r vom K rper kommende (endogene) Wachstums- und Entwicklungsst rungen des Skeletts. Die einzelnen Skelettanteile sind vollz hlig angelegt, allerdings ist ihre Ausformung (Struktur, L nge, Breite, Proportionen) gest Die St rung tritt fr hestens im Fetalstadium auf und kann bereits zur Geburt erkennbar sein - es gibt auch sp tere Verl ufe, die erst im Verlauf des Wachstums in Erscheinung treten. Die Einteilung der Krankheit geschieht anhand von eren, beschreibenden Auspr gungen, die anhand von R ntgenaufnahmen, optischen Gesichtspunkten des K rpers des Betroffenen oder Genuntersuchungen erkannt werden. Den Knochen betreffende Dysostosen Sie werden desmale Dysostosen genannt. Sie betreffen Knochen, die nicht knorpelig, sondern bindegewebig vorgebildet sind. Davon k nnen beispielsweise Sch delknochen, Gesichtsknochen und das Schl sselbein betroffen sein (bei der dominant vererbten Dysostosis cleidocranialis Scheuthauer-Marie-Sainton). Den Knorpel betreffende Dysostosen Sogenannte en(do)chondrale Dysostosen. Sie werden auch als Chondrodysplasiesyndrome bezeichnet. Sie werden nach Vorkommensort der Erkrankung in verschiedene Krankheitsbilder (Syndrome) eingeteilt: Chondrodysplasien, epiphys re Chondrodysplasiesyndrome, epimetaphys re Dysplasien, metaphys re Chondrodysplasien, spondyloepimetaphys re Chondrodysplasien, spondylometaphys re Chondrodysplasien Die m glichst exakte Einteilung ist sehr wichtig f r die Prognose der Erkrankung und f r eine genetische Beratung der Betroffenen hinsichtlich der Weitervererbung. Die von enchondralen Dysostosen betroffenen Skeletteile sind im allgemeinen funktionell minderwertig und werden unter Belastung zunehmend verformt. Die wesentlichen Folgen sind schwere Arthrosen an den belasteten Gelenken und Verbiegungen der Wirbels MAls eine ausgesprochen gef hrliche, wenn auch zu unserem Gl ck heutzutage (noch?) seltene Infektionserkrankung gilt das durch das Ebolavirus ausgel ste sogenannte h morrhagische Fieber. Diese Viruserkrankung hat in den letzten Jahren durch kleinere Ausbr che vor allem in den afrikanischen L ndern Republik Kongo (das fr here Zaire), Sudan und der Elfenbeink ste f r Aufsehen auf der ganzen Welt gesorgt. Das namensgebende Kennzeichen dieser schwer verlaufenden fieberhaften Erkrankung, ist die ausgepr gte Neigung der Betroffenen zur Entwicklung von zum Teil massivsten Blutungen in die verschiedensten K rperorgane oder auch der Haut und Schleimh ute. Erstmalig aufgetreten ist dieses Virus in der ehemaligen Republik Zaire, dem heutigen Kongo, in der N he des Flusses Ebola, wo es in den Jahren 1976, 1979 und 1995 zu mehreren Ausbr chen dieser Erkrankung mit mehr als tausend Toten kam. bertragungswege sind bisher nicht hundertprozentig sicher aufgekl rt. Am wahrscheinlichsten handelt es sich um Schmierinfektionen - also direkter Kontakt mit virushaltigen K rpersekreten wie Auscheidungen, Blut, blutiger Auswurf oder Durchfall. Eine bertragung ber die Luft scheint nicht gegeben, obwohl vor allem unter Laborbedingungen von Infektionen ber virushaltige Wasser - Luft - Gemische berichtet wird. In unseren Breitengraden sind diese aggressiven Viren bisher nat rlicherweise nicht heimisch. 1967 sorgte jedoch ein direkter Verwandter des zu der Gruppe der Filo (Faden) - viren z hlende Ebolavirus, der sp terhin als Marburgvirus ber hmt wurde, f r Ausbr che unter dem Personal in Forschungslaboren in Marburg, Frankfurt und in Budapest, wo man an infizierten Affen experimentierte. Krankheitserscheinungen Nach einer Inkubationszeit - der Zeit von der Ansteckung bis zur Ausbildung erster Symptome - von 2 - 21 Tagen, kommt es zur Ausbildung eher grippeartiger Beschwerden wie Kopf - und Glieder/Muskelschmerzen sowie auch belkeit und Erbrechen. Auch eine Entz ndung des Halses und der Augenbindeh ute (Konjunktivitis) wird gesehen. Ab dem 5 . bis 7. Krankheitstag treten nun Blutungen der Schleimh ute des K rpers, sei es im Mund - Rachenraum, dem Magen - Darmtrakt oder auch im Genitalbereich auf. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Auf bestimmten Gewebekulturen kann das Ebolavirus gez chtet und nachgewiesen werden. Ebenso ist heutzutage eine serologische Antik rperbestimmung m glich. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Vor allem mu an andere "exotische" Viren, die ein sogenanntes h morrhagisches (blutendes) Fieber wie zum Beispiel das Krim-Kongo Virus, das Rift-Valleyvirus, oder das Lassa- und Machupovirus gedacht werden. Auch das erst k rzlich wieder durch die Presse gegangene Gelbfiebervirus oder das Hantavirus kann hnliche Symptome ausl sen. Komplikationen und Notf Vor allem die Gehirnentz ndung mit folgendem Koma oder auch ein Nierenversagen sind gef rchtet. Fast 50 - 80 Prozent aller dieser derart erkrankten versterben in der Folge an einem Herz - Lungenversagen. Vorbeugende Ma nahmen Weder eine vorbeugende Impfung gegen das Ebolavirus oder gar eine medikament se Therapie stehen heutzutage zur Verf gung. So bleibt nur das Vermeiden jeglichen direkten, ungesch tzten Kontaktes mit Menschen die an einem blutenden (h morrhagischen) Fieber offentsichtlich erkrankt sind, beziehungsweise der Verdacht hierzu besteht. Weiterhin m ssen auch schon Verdachtsf lle gemeldet und isoliert werden, um eine weitere Ausbreitung (Epidemie) m glichst zu verhindern. LWas ist Eierstockkrebs? Jede Frau besitzt zwei Eierst cke. Sie sind jeweils seitlich der Geb rmutter im Becken fixiert. Sie sind ca. 3 x 4 cm gro . Unter normalen Bedingungen bemerkt eine Frau ihre Eierst cke nicht. Wenn der Arzt diese im Rahmen einer gyn kologischen Untersuchung abtastet, ist dieser Vorgang meist mit nur einem unangenehmen Druckgef hl verbunden. An den Eierst cken k nnen sich sowohl gutartige Geschw lste (v.a. Zysten; das sind ballonartige rundliche Auftreibungen gef llt mit wasserartiger Fl ssigkeit) als auch b sartige Geschw lste (v.a. Eierstockkrebs) bilden. Die Mehrzahl der Geschw lste an den Eierst cken ist gutartig. An Eierstockkrebs erkranken haupts chlich Frauen nach den Wechseljahren, das hei t um das 60. Lebensjahr. Vor dem 40. Lebensjahr tritt er sehr selten auf. Generell bilden sich bei vielen jungen Frauen vor den Wechseljahren meist harmlose Zysten. Welche Krankheitszeichen treten bei Eierstockkrebs auf? Der Bauchumfang nimmt zu und es tritt meist ein unklares Druckgef hl im Bauchraum auf. Es k nnen damit auch Bl hungen und Verstopfung verbunden sein. Unter Umst nden k nnen auch Atemnot oder Blasenbeschwerden vorhanden sein. Eierstockkrebs wird h ufig sp t entdeckt, da er nur sehr untypische Krankheitszeichen verursacht. Wie diagnostiziert der Arzt Eierstockkrebs? Durch genaue Befragung (Anamnese) der Patientin. Durch eine genaue gyn kologische Untersuchung. Anhand einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie). Seltener durch eine computertomographische Untersuchung (CT-Untersuchung) Eierstockkrebs kann man nur durch eine Operation und durch eine Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) mit Sicherheit feststellen. Das kann auch im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen. Ihr Arzt kann aufgrund seiner Erfahrung unter Zuhilfenahme des Tastbefundes und des Ultraschallbefundes entscheiden, wie hoch bei Ihnen die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Eierstocktumor b sartig ist. Wie wird Eierstockkrebs behandelt? Eierstockkrebs wird in den meisten F llen operativ behandelt. Dabei werden meist die Geb rmutter, beide Eierst cke, das gro e Bauchnetz und befallene Anteile des Darms sowie die Lymphknoten des Beckens entfernt. Nach der Operation m ssen sich viele Frauen einer Chemotherapie unterziehen. Zur Fr herkennung von Eierstockkrebs eignen sich regelm ige gyn kologische Untersuchungen einschlie lich Ultraschall. Au er der regelm igen gyn kologischen Untersuchung sind noch keine anderen vorbeugenden Ma nahmen bekannt. Eierstockkrebs wird h ufig sp t erkannt. Die Heilungschancen sind auch beim Eierstockkrebs umso gr er, je fr her der Krebs entdeckt wird. Es kann sein, dass auch schon ein kleiner auff lliger Eierstocktumor sofort operiert werden muss, w hrend unter Umst nden ein gr erer Eierstocktumor (z. B. eine gro e Zyste) noch einen Monat oder auch l nger beobachtet werden kann, bevor eine operative Abkl rung erfolgen muss. Generell wird ein Eierstocktumor bei einer Frau nach dem Wechsel eher operiert werden m ssen als bei einer jungen Frau, da im Alter die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Tumor b sartig ist, erh ht ist. Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, Facharzt f r Frauenheilkunde und Geburtshilfe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was sind Zysten (gutartige Geschw lste) an den Eierst cken? Die Eierst cke haben zwei Funktionen. Einerseits produzieren sie Hormone, andererseits reifen in ihnen bei geschlechtsreifen Frauen Eibl schen heran. In der Mitte des Zyklus einer Frau (d.h. ca. um den 14. Tag) kommt es zum Eisprung. Erfolgt zu dieser Zeit ein Geschlechtsverkehr, kann es im Eileiter zur Befruchtung und normalerweise in der Geb rmutter zum Eintritt einer Schwangerschaft kommen. Unter dem Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone kann es auch zum Ausbleiben des Eisprungs, d.h. des Platzens der Eibl schen kommen. Dadurch k nnen gr ere und gro e Eierstockzysten entstehen. Dies sind ballonartige Auftreibungen des Eierstockes, die im Inneren mit Fl ssigkeit (meist leicht gelblich-klare Fl ssigkeit) gef llt sind. Diese Ver nderungen sind in den allermeisten F llen gutartig und bilden sich vor allem bei jungen Frauen oft auch ohne Behandlung im Laufe von Wochen bis Monaten zur ck. Bei jungen Frauen k nne solche Zysten extrem selten b sartig entarten. Vor allem bei lteren Frauen vor dem Wechsel k nnen aus solchen Zysten auch b sartige Geschw lste entstehen. Prinzipiell kann jede Zyste kann auch als Tumor bezeichnet werden, weil medizinisch jede Schwellung einen Tumor darstellt (z.B. ist medizinisch gesehen jeder Pi ckel ein Tumor !). Wie entstehen Geschw lste an den Eierst cken? Die Entstehung von gutartigen Geschw lsten wie Eierstockzysten wird nicht selten durch eine Hormonst rung hervorgerufen. Sie bedingt, dass ein gro es Eibl schen nicht platzt und zu einer Zyste (siehe oben) heranw chst. Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen, erkranken seltener an Eierstockzysten. Die Pille verhindert n mlich den Eisprung. Welche Krankheitszeichen rufen diese Eierstockzysten (Eierstockgeschw lste) hervor? Geschw lste verursachen, unabh ngig davon, ob sie gut- oder b sartig sind, keine typischen Fr hzeichen. Sp te Krankheitszeichen sind: Eventuell Blutungsst rungen Schmerzhafte Regelblutungen Unterbauchschmerzen Zunahme des Bauchumfangs Manchmal machen sich zystische Eierstock-Geschw lste erst durch Komplikationen bemerkbar. Diese k nnen sein: Selten durch Drehung der Eierstockzyste im Unterbauch: Massive Unterbauchschmerzen, Kollaps, Erbrechen, starke Druckempfindlichkeit des Bauches. Wie erkennt der Arzt eventuelle Geschw lste an den Eierst cken? Er fragt Sie nach Ihren Beschwerden (Erhebung der Anamnese) kologische Tastuntersuchung kologische Ultraschalluntersuchung (meist durch die Scheide) Computertomographie (Scanner) Kernspintomographie (Magnetresonanzuntersuchung) Laparoskopie (Bauchspiegelung) Wie behandelt man Geschw lste an den Eierst cken? Jeder verd chtige Eierstocktumor und jede unverd chtige, l nger bestehende Eierstockzyste muss durch eine Operation histologisch durch eine Gewebeuntersuchung abgekl rt werden. Das Ausma des Eingriffs wird von der Art des Tumors bestimmt. Ist er gutartig, wird der Eingriff m glichst klein sein, ist er b sartig, ist meist ein gro er operativer Eingriff mit Entfernung beider Eierst cke, der Geb rmutter und befallener Organe der Bauchh hle n Erstellt in Zusammenarbeit mit: Dr. med. Erik Fangel Poulsen, Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, Facharzt f r Frauenheilkunde und Geburtshilfe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman vDBei der Menstruation, einer Geburt oder Fehlgeburt sowie bei instrumentellen Eingriffen in die Geb rmuttter kann es zu einem Aufsteigen von Keimen in die Eileiter und so zu einer Eileiterentz ndung (Salpingitis) kommen. Anzeichen Heftige meist doppelseitige Unterbauchschmerzen, manchmal Fieber. Tritt die Infektion zur Zeit des Eisprungs ein (zu dieser Zeit befindet sich ein Eileiter in Kontakt mit dem Eierstock) oder bei besonderer Virulenz der Keime, kann es auch zu einer Eierstockentz ndung (Oophoritis) mit Absze bildung kommen. Behandlung Strengste Bettruhe (meist nur in einer Klinik m glich!), Antibiotika, Kortikosteroide, au erdem zuerst Eispickel auf den Bauch, sp ter Fangopackungen, eventuell Kurzewellenbehandlung. Bei rechtzeitiger und intensiver Behandlung kann die Eileiterfunktion, dass hei t die Fruchtbarkeit, in der Regel erhalten werden. Lediglich bei einer chronischen Salpingitis ist die Prognose relativ schlecht. Nach mehreren Rezidiven (Wiederaufflackern der Entz ndungen) mu jedoch der (oder beide) Eileiter entfernt werden. Eine Eierstockentz ndung kann auch als Folge einer Bauchfellentz ndung auftreten `Was ist eine Eileiterschwangerschaft? Bei einer Schwangerschaft nistet sich das befruchtete Ei im Normalfall in der Geb rmutter ein. Etwa eine von 100 Schwangerschaften liegt jedoch au erhalb der Geb rmutter (Extra-uterin-Gravidit t / EUG), wobei diese Zahl in letzter Zeit zunimmt. Eine Extra-uterin-Gravidit t kann in den Eierst cken (Ovarial-Gravidit t), dem Geb rmutterhals (cervikale Schwangerschaft), der Bauchh hle (Bauchh hlenschwangerschaft) und am h ufigsten in den Eileitern (Eileiterschwangerschaft) lokalisiert sein. Dabei verf ngt sich die befruchtete Eizelle im Eileiter und w chst dort an. Im schlimmsten Fall kann eine Eileiterschwangerschaft lebensgef hrlich werden. Bei den meisten dieser Schwangerschaften entwickelt sich kein Embryo. Wie entsteht eine Schwangerschaft au erhalb der Geb rmutter? Der Eileiter verbindet den Eierstock mit der Geb rmutter. Bei einer normalen Schwangerschaft wird das befruchtete Ei durch den Eileiter in die Geb rmutter bef rdert. Dort nistet es sich in der Schleimhaut der Geb rmutter ein. Das Ei wird durch bewegliche "H rchen" (so genannte "Zilien") im Eileiter vorangetrieben. Einige Faktoren erh hen das Risiko einer Schwangerschaft au erhalb der Geb rmutter: here Bauch- oder Beckenoperation here Unterleibsentz ndung im Eileiter, besonders hervorgerufen durch Chlamydien here Bauchh hlenschwangerschaft Spirale (IUD) Fruchtbarkeitsst rungen und k nstliche Befruchtung rtlich begrenzte Sch den an den Eileitern, beispielsweise durch Endometriose (Herde atypisch lokalisierter Geb rmutterschleimhaut, z. B. in den Eileitern) oder Tuberkulose Diese Faktoren k nnen die Eileiter sch digen und teilweise oder ganz verschlossen haben. Dies wird unter anderem nach einer Operation an oder in der N he von den Eileitern (Blinddarmentz ndung) festgestellt. Dieselben Auswirkungen kann eine Entz ndung des Unterleibs mit Chlamydien (einer Bakterienart) haben. Dabei werden sowohl die haarfeinen Zilien wie auch die Eileiter besch digt. Das befruchtete Ei ist deshalb im Eileiter gefangen und nistet sich dort ein. Hatte eine Frau bereits eine Eileiterschwangerschaft, ist ihr Risiko erh ht, im gleichen Eileiter erneut eine solche zu entwickeln. Liegt eine Unfruchtbarkeit nicht an der Samenqualit t des Mannes, sind h ufig die inneren Geschlechtsorgane der Frau gesch digt. Bei einer k nstlichen Befruchtung werden mehrere befruchtete Eizellen in die Geb rmutter der Frau gebracht. Das Risiko, dass sich eine dieser Eizellen an der falschen Stelle einnistet, also au erhalb der Geb rmutter, ist erh Welche Anzeichen deuten auf eine Schwangerschaft au erhalb der Geb rmutter hin? Anzeichen einer Eileiterschwangerschaft: Ausbleiben der monatlichen Regelblutung mit Schmerzen im Unterleib oder im Bauch Blutung aus der Scheide/Geb rmutter Positiver Schwangerschaftstest Eine Schwangerschaft au erhalb der Geb rmutter entwickelt sich anfangs wie eine normale Schwangerschaft. Sie zeigt auch hnliche Symptome: belkeit und Brustspannen. Manche Frauen haben jedoch gar keine Anzeichen und wissen berhaupt nicht, dass sie schwanger sind. Wenn Blutungen auftreten, k nnen diese schwach sein oder br unlichem Ausfluss hneln. Sie k nnen aber auch wie eine Regelblutung sein. Wenn Sie folgende Beschwerden haben, m ssen Sie unter allen Umst nden einen Arzt aufsuchen: Ungew hnliche Schmerzen im Unterleib, insbesondere nach Ausbleiben der Regelblutung, oder bei Verdacht auf eine fr he Schwangerschaft Schwindelgef Ohnmacht Unwohlsein Warum muss ein Arzt aufgesucht werden? Eine Schwangerschaft au erhalb der Geb rmutter kann lebensgef hrlich sein. Die oben genannten Beschwerden treten auf, weil die Schwangerschaft im Bauch zu einem Spannungsgef hl oder einer inneren Blutung f hrt. Wenn die Schwangere oben genannte Beschwerden hat, sollte sie schnellstm glich einen Arzt aufsuchen. Bei starken oder gar unertr glichen Schmerzen im Unterleib oder bauch und insbesondere bei Kreislaufst rungen (Schwindelgef hl, Ohnmacht) sollte sie jedoch schnellstm glich in einem Krankenwagen zum n chst gelegenen Krankenhaus gebracht werden. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Ein Schwangerschaftstest ist positiv. Bei einer vaginalen Untersuchung stellt der Arzt fest, dass die Geb rmutter kleiner ist, als sie es nach der Dauer der Schwangerschaft sein m sste. Eventuell kann der Arzt eine schmerzhafte Schwellung an der Stelle f hlen, an der sich das befruchtete Ei in den Eileiter eingenistet hat. Mit Hilfe einer Ultraschall-Untersuchung durch die Scheide kann der Arzt sehen, ob die Schwangerschaft in der Geb rmutter sitzt. Wenn der Arzt keine Schwangerschaft in der Geb rmutter sehen kann, gibt es drei M glichkeiten: Entweder ist die Schwangerschaft zwar in der Geb rmutter angelegt, aber f r den Nachweis mittels Ultraschall noch zu klein (die Schwangerschaft ist j nger als man auf Grund der letzten beobachteten Regelblutung angenommen hat). Der Embryo einer normalen Schwangerschaft wurde bereits ausgesto en (Fehlgeburt, Abortus). Die Schwangerschaft sitzt tats chlich au erhalb der Geb rmutter. Manchmal kann der Arzt die Eileiterschwangerschaft bei der Ultraschall-Untersuchung sehen. Der Arzt wird ein Schwangerschaftshormon im Blut messen, das HCG. Bei normalen Schwangerschaften verdoppelt sich der Blutspiegel dieses Hormons alle zwei Tage. Wenn das HCG allerdings nicht normal steigt und die Schwangere gleichzeitig die oben genannten Beschwerden hat, deutet alles auf eine Schwangerschaft au erhalb der Geb rmutter hin. Wie wird eine Eileiterschwangerschaft behandelt? Die H lfte aller au erhalb der Geb rmutter liegenden Schwangerschaften enden mit einer Fehlgeburt. Wenn die Schwangere also keine Beschwerden oder nur leichte Schmerzen im Unterleib und keine Blutung in der Bauchh hle hat, kann der Arzt ein paar Tage abwarten, ohne dass eine weitere Behandlung notwendig wird. Da der Eileiter jedoch innerhalb sehr kurzer Zeit aufplatzen und dabei ein gro er Blutverlust entstehen kann, sollte die Patientin bei diesem Vorgehen zun chst im Krankenhaus unter station rer Beobachtung bleiben. Wenn die Schwangere mit Schmerzen im Unterleib, beginnender Blutung in der Bauchh hle oder mit abnormalem HCG zum Arzt kommt, wird dieser in den meisten F llen eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) vornehmen, um die Eileiterschwangerschaft zu sehen und zu behandeln. Er macht dazu drei kleine Einschnitte von zwei Zentimeter L nge in die Bauchdecke. Ein Schnitt erfolgt in der Nabelgrube, die beiden anderen im linken und rechten Unterbauch. Wird eine Eileiterschwangerschaft auf diesem Wege behandelt, so entfernt man diese meist in einem Plastiks ckchen, das ber einen weiteren kleinen Einschnitt oberhalb des Schambeins in die Bauchh hle eingebracht wurde. Der Arzt kann auch die "offene Chirurgie" (Laparotomie) w hlen. Dies ist bei technischen Schwierigkeiten im Rahmen der Bauchspiegelung oder einer unkontrollierbaren Blutung in der Bauchh hle n blicherweise wird bei der Bauchspiegelung ein m glichst geringf giger Eingriff vorgenommen: Entweder wird in den Eileiter eine ffnung geschnitten, durch die die Eileiterschwangerschaft entfernt werden kann. Die ffnung verschlie t sich sp ter von selbst. Bei st rkerer Blutung oder sehr gesch digtem Eileiter muss manchmal der gesamte Eileiter entfernt werden. Man bem ht sich aber prinzipiell, nur dann etwas zu entfernen, wenn es notwendig wird. Wenn es sich um keine Notoperation handelt, wird der Arzt mit der Patientin in Ruhe alle M glichkeiten besprechen. ber hinaus ist in Einzelf llen eine Behandlung mit konzentrierter Zuckerl sung oder mit Methotrexat m glich. Methotrexat ist ein Zellgift, das als Infusion ber eine Vene verabreicht werden kann und das Wachstum hemmt. Dies hat zur Folge, dass das befruchtete Ei abstirbt. Der Vorteil besteht in der Vermeidung einer Operation. Diese birgt n mlich auch Gefahren und erh ht das Risiko einer nochmaligen Eileiterschwangerschaft. Die medizinische Behandlung mit Methotrexat wird derzeit nicht als Routinebehandlung angeboten. Die Zuckerkl sung hat einen hnlichen Effekt, wenn man sie im Rahmen einer Bauchspiegelung direkt in die Eileiterschwangerschaft spritzt. Diese Behandlung ist jedoch nur in speziellen F llen m glich und sinnvoll. Prof. Dr. med. Karl T. M. Schneider Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman EBWenn im h heren Lebensalter das Fasergewebe der Unterlider schlaff wird, kann der Lidmuskel den Lidrand nach innen ziehen. In der Fachsprache spricht man dann von einem Entropium. Folgen des Entropiums k nnen sein: Reizung der Augenbindehaut und der Hornhaut durch Scheuern der Augenwimpern. Wird dagegen im h heren Lebensalter der Muskel des Unterlids schwach, kann das Unterlid herunterh ngen; die Lidinnenseite kehrt sich also nach au en (Ektropium). Folgen Austrocknung und Reizung der Lidinnenseite, Bindehaut- und Hornhautreizung. Behandlung durch eine kleine Operation. GEkzeme ist ein Sammelbegriff f r entz ndliche Hautver nderungen. Dabei kann es im akuten Zustand zu Schwellung, R tung, Bl schen- oder Kn tchenbildung, Schuppen und N ssen kommen. Sp ter k nnen Verkrustungen auftreten. Oft sind die Ekzeme mit starkem Juckreiz verbunden. Wird ein Ekzem chronisch, verdickt sich die Hornhaut und die Haut wird trocken und rissig. Man unterscheidet zwischen erlichem (exogenem) Ekzem, das durch erliche Einfl sse hervorgerufen wird, und innerlichem (endogenem) Ekzem, das organisch bedingt ist. Die Ursache endogener Ekzeme ist oft schwer herauszufinden. In Frage kommen z.B. Nahrungsmittelallergien oder Neurodermitis. Ekzem ausl sende Substanzen Medikamente. Kosmetika. Chemikalien (z.B. Putzmittel). Textilien. Metalle (z.B. Nickel in Modeschmuck oder G rtelschnallen). Nahrungsmittel (z.B. Kuhmilch beim S ugling). Pflanzen. nahme Ausl sende Substanz herausfinden, m glichst meiden oder zumindest den direkten Hautkontakt verhindern. Keine herk mmliche Seife verwenden, da diese den S ureschutzmantel der Haut angreift und dadurch die Haut austrocknet. Statt Seife lieber Waschcremes, Waschgele oder Waschst cke verwenden (Syndet). Statt Schaumb dern oder stark sch umenden Duschb dern Creme- oder der verwenden. Diese trocknen die Haut nicht aus, sondern fetten und pflegen sie beim Reinigungsvorgang. Nach dem Waschen die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen. Verwendung von allergiegetesteten Hautpflegeprodukten, die f r trockene, empfindliche Haut geeignet sind (auch beim Sonnenschutz). Patienten mit sonnenempfindlichem Ekzem sollten die Sonne meiden. Starkes Schwitzen an den ekzemat sen Stellen vermeiden. Der salzige Schwei reizt die Haut zus tzlich. Auftragen einer Salbe gegen das Ekzem (z.B. Bufexamac). Gegen starken Juckreiz helfen Tabletten mit Antihistaminika-Wirkstoff (= juckreizstillend, antiallergisch). Diesen Wirkstoff gibt es auch als Salben, Cremes oder Gele zur erlichen Anwendung bei schw cherem Juckreiz. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BEmbolien nennt man Ereignisse, bei denen Gef e (meist Arterien) durch Zellansammlungen verschlossen werden. Ein sogenannter Embolus (Gef pfropf) wird durch den Blutstrom in ein enges Blutgef gesp lt und es somit verschliesst. Die Zellansammlungen bestehen aus alten Zellen, Blutpl ttchen, Gef kleber (Fibrin) und Cholesterinplaques. Sie k nnen sich an den Gef nden, oder auch im Inneren des Herzens bilden. Dies geschieht bevorzugt an Stellen, an denen der Blutflu gering ist, zum Beispiel in ausgeweiteten Beinvenen, Aneurysmen (Gef aussackungen) oder in Bereichen des Herzens, in denen der Herzmuskel aufgrund eines Infarktes nicht mehr arbeitet und das Blut sehr langsam flie [DEine Endarteriitis (Endangiitis) ist eine chronisch entz ndliche Systemerkrankung der Arterien, besonders vor dem 40. Lebensjahr. Am h ufigsten bef llt sie die Unterschenkel. Zu ber 90 Prozent sind M nner von ihr betroffen. Anzeichen Schweregef hl in einem Bein (oder Arm), sp ter auch Schmerzen und rasche Erm dbarkeit der Giedma e. So treten beispielsweise bereits nach kurzem Gehen krampfartige Schmerzen in den Wade auf, die nach wenigen Minuten wieder verschwinden. In der Folge sterben Zellen der Gliedma e ab, zuerst Zellen der Zehen. Ursachen Die Ursachen sind nicht schl ssig gekl rt. Wahrscheinlich besteht ein Zusammenhang mit chronischen Infekten und einer Neigung zu Gef mpfen. Der Einflu des Zigarettenrauchens steht sicherlich nicht an erster Stelle, denn auch Nichtraucher k nnen unter einer Endarteriitis leiden. Zweifelsohne spielt aber Zigarettenrauchen bei einer entsprechenden Anlage zur Endarteriitis eine entscheidende Rolle (Raucherbein). Zu einem Gewebsuntergang (Nekrose) kann es bei der Endarteriitis immer dann kommen, wenn Beinarterien durch den Thrombus verschlossen werden. EDiese Krankheit, bei der Geb rmutterschleimhaut (Endometrium) au erhalb der Geb rmutterh hle vorkommt, ist so selten nicht. Nur verursacht sie in der Mehrzahl der F berhaupt keine Symptome, bleibt also unbemerkt. Anzeichen und Ursachen In den seltenen schweren F llen verursacht die Endometriose starke Scherzen vor und w hrend der Menstruation, eventuell eine schmerzhafte Harn- oder Stuhlentleerung w hrend der Menstruation oder eine Verst rkung der Menstruation. Die externen Zellnester der Geb rmutterschleimhaut vegetieren meist an der Au lle der Geb rmutter, an den Eierst cken oder in der Scheide, bisweilen auch in der Harnblase, im Darm, ja sogar auch in der Lunge. sie funktionieren wie normale Geb rmutter-Schleimhautzellen: Sie vergr ern sich vor jeder Monatsblutung und bluten gleichzeitig mit der Menstruation. Nach au en bluten sie zwar nicht, da sie durch Gewebe abgekapselt sind. Schmerzen verursachen sie nur, wenn sie eine entsprechende Gr e haben oder an ung nstiger Stelle liegen. Immerhin aber kann beispielsweise ein solches Zellnest im Darm w hrend der Menstruation zu einem Darmverschlu hren! Die Ursachen sind noch nicht voll abgekl rt. H chstwahrscheinlich liegen St rungen der Zelldifferenzierung zugrunde. Behandlung Verursachen die Zellnester Beschwerden, kann die Menstruation vor bergehend hormonell unterdr ckt werden. Auch die Pille schw cht Anschwellung und Blutung der Zellnester. Eventuell kann eine operative Entfernung notwendig werden. IEpilepsie wird auch als Fallsucht bezeichnet. Darunter versteht man eine Anfallserkrankung, die von Bewu tlosigkeit und Kr mpfen begleitet ist. Sie tritt in unregelm igen Abst nden auf. Die Anf lle entstehen durch ungehemmte und diffuse Ausbreitung einer Nervenerregung, die normalerweise in wenigen isolierten Bahnen l uft. Es werden zwei Formen von E. unterschieden: 1. Der gro e Krampfanfall (Grand mal) setzt meist mit einer pl tzlichen Bewu tlosigkeit ein. Dann folgt ein schwerer Krampfzustand der gesamten K rpermuskulatur. Die Krampfphase wird von Zuckungen abgel st, wobei es zum Auftreten von Schaum vor dem Mund, Zungenbi und Abgang von Urin und Kot kommen kann. Nach 2-3 Minuten werden die Krampfst e seltener und der Kranke f llt in einen kurzen Schlaf mit v lliger Entspannung aller Gliedma en. Nach einiger Zeit kehrt das Bewu tsein zur 2. Der kleine Anfall (Petit mal) ist in seinem Erscheinungsbild uneinheitlich. Meist handelt es sich um einen kurzzeitigen Bewu tseinsausfall (Bewu tlosigkeit). Dem epileptischen Anfall geht ein Gef hl der ngstlichkeit und Beklemmung voraus. E. kann famili r geh uft auftreten (genuine E.). Hier l t sich keine eigentliche Ursache nachweisen. E. kann aber auch durch ere Ursachen bedingt sein wie z.B. durch Entz ndungen des Gehirns oder der Hirnh ute (Meningitis), aber auch durch Tumoren im Sch delbereich. Hier l t sich die Anfallsursache manchmal durch Behandlung des Grundleidens beseitigen. Bei der vererbten E. kann die Behandlung nur darauf gerichtet sein, die Anf lle zu verhindern. Die modernen Antiepileptika sind bei 80-85% der Epileptiker wirksam, doch wirken nicht alle Pr parate bei allen Anfallsformen und Kranken gleich gut. Behandlung und erste Hilfe Die Mehrzahl der Anf lle dauert nicht l nger als eine Minute und bed rfen kein Eingreifen durch dritte. Die klonische Phase,das Zucken von ganzen Muskelgruppen, bedeutet das Ende des Anfalles. Wichtig f r die Umstehenden ist die Lagerung des Patienten, damit er sich nicht verletzt und normal atmen kann. Eine Serie von Anf llen (status epileptikus) zwischen denen der Patient das Bewu tsein nicht wieder erlangt, ist ein medizinscher Notfall mit akuter Lebensgefahr und schwerwiegende bleibenden Hirnsch den . Das oberste Behandlungsziel ist die anfallsbedingte Verletzungsvermeidung. Ruhe Bewahren, Kopfseitenlagerung- sen von beengenden Kleidungsst cken- Platzierung von Kopfseitenst tzen- Kein zwangsweises Mund ffnen- Kein Mundkeil- Notruf- Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ufig findet sich Erbrechen als Krankheitsanzeichen bei Erkrankungen des Magen-DarmTrakts (fieberhafter Brechdurchfall durch virale oder bakterielle Infektion des Verdauungsapparats, Blinddarmentz ndung), Ern hrungsfehlern ( berangebot von Obst und S igkeiten, Alkohol), Gehirnhautreizung, Gehirnhautentz ndung, Gehirnersch tterung durch Sturz. Hitzschlag, Kreislauflabilit t. psychischem Stress (unruhiges Milieu, abgelehnte Erwachsene im Umfeld des Kindes). Wie erkenne ich das Erbrechen? Die Kinder werden von belkeit und Schwindelgef hl befallen und erbrechen unter W rgen unverdaute Nahrung. Durch h ufiges Erbrechen nimmt das Kind stark ab und verliert viel Wasser und lebenswichtige Salze. Was kann ich tun? Der Arzt mu bei h ufigem Erbrechen (und zus tzlichen Symptomen) die Ursache feststellen und eine entsprechende Therapie einleiten. Sie bieten inzwischen dem Kind schluckweise Tee oder Coca-Cola an (Kohlens ure vorher herausquirlen!). Schonkost, verminderte Nahrungsmengen und vermehrte Fl ssigkeitszufuhr sind geeignete Mittel, wenn das Erbrechen seine Ursache in einer harmlosen Ern hrungsst rung hat. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman belkeit oder Brechreiz sind oft die Vorl ufer von Erbrechen, k nnen aber auch alleine auftreten. Durch Erbrechen hat der K rper die M glichkeit, sich schnell von giftigen oder unvertr glichen Stoffen zu reinigen. Das Erbrechen wird durch das Brechzentrum im Gehirn ausgel st. Das Brechzentrum kann durch St rungen im Verdauungstrakt oder St rungen des Gleichgewichtssinnes aktiviert werden. Auch psychische Erregung kann Erbrechen und belkeit ausl sen. Bei S uglingen kommt es h ufig zu einem harmlosen R ckflu der Nahrung nach den Mahlzeiten. ufigste Ursachen iger Alkoholkonsum oder iges Essen. Lebensmittelvergiftung. Psychische Erregung. Gleichgewichtsst rungen, Reise belkeit. Infektionskrankheiten. Schwangerschaft (Schwangerschaftserbrechen). Magenreizende Medikamente oder Medikamente, die als Nebenwirkung das Brechzentrum aktivieren. Migr Sonnenstich. Schwere Erkrankungen oder Verletzungen, z.B. Herzinfarkt oder Gehirnersch tterung. Folge einer Vollnarkose. Erkrankungen des Verdauungstraktes, z.B. Magengeschw r oder Magenschleimhautentz ndung, nerv ser Magen, Blinddarmentz ndung, Leberentz ndung, Magen-Darm-Infektionen (Durchfall), Gallenbeschwerden. nahme Es ist wichtig, die verlorene Fl ssigkeit durch Trinken wieder aufzuf llen. Bei starkem Erbrechen m ssen auch die Salzverluste (Elektrolytverluste) wieder aufgef llt werden. Dazu gibt es spezielle Brausetabletten, die Glucose, Natrium, Kalium und Chlorid enthalten. Sind diese nicht zur Hand, helfen auch Fruchts fte oder Cola-Getr nke und Salz. belkeit und Erbrechen, auch im Rahmen von Reisekrankheit, helfen Tabletten oder Z pfchen, z.B. mit Diphenhydramin oder Dimenhydrinat. Sie wirken auf das Brechzentrum und m ssen bei Reise belkeit ca. 1/2 Stunde vor Reiseantritt eingenommen werden. Es gibt sie auch als Reisekaugummi, der schneller wirkt als die Tabletten und gleichzeitig durch das Kauen einen positiv Einflu auf das Gleichgewichtsorgan im Innenohr hat. Da diese Substanzen m de machen k nnen, sollten sie nicht von Autofahrern eingenommen werden. In der Hom opathie werden Pr parate mit Cocculus oder Tabacum gegen belkeit und Erbrechen eingesetzt. Tees oder Tropfen und Dragees mit pflanzlichen Wirkstoffen, die appetitanregend, magens uresteigernd, beruhigend und verdauungsf rdernd wirken, k nnen ebenfalls helfen. (Magenschleimhautentz ndung, nerv ser Magen) Bei einer Vergiftung ist es sinnvoll, das Erbrechen nicht sofort zu stoppen, um auf diesem Wege unerw nschte Stoffe oder Krankheitserreger auszuscheiden. Vitamin B6 wird bei Reisekrankheit und Schwangerschaftserbrechen eingesetzt. Bei Reisekrankheit k nnen Sie auch Pr parate mit Ingwerwurzel einnehmen. Wann Sie zum Arzt m Wenn das Erbrechen nicht nachl Bei Verdacht auf eine Vergiftung. Wenn S uglinge, Kleinkinder oder Schwangere betroffen sind. Was Ihr Arzt tun kann Der Arzt kann die Ursache des Erbrechens feststellen. Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache. Medikamente, die die Magenentleerung in den Darm beschleunigen (z.B. Metoclopramid) bessern Brechreiz, belkeit und Erbrechen. Gegen Reisekrankheit kann der Arzt Ihnen ein Scopolaminpflaster verschreiben, das ber die Haut vorbeugend gegen Gleichgewichtsst rungen, bzw. Reise belkeit wirkt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman O... wer st ndig ersch pft und m de ist, f hlt sich den Anforderungen des Alltags nicht gewachsen und verliert das Interesse an Hobbys und sozialen Kontakten. Vor allem Frauen mit Familie belasten sich h ufig ber den Punkt k rperlicher und seelischer Ersch pfung hinaus. Oft kommt es zu k rperlichen Begleiterscheinungen wie Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen, Neigung zu Schwei ausbr chen und kalten H nden, Wetterf hligkeit sowie beschleunigtem Pulsschlag. Sehr oft besteht auch eine erh hte Anf lligkeit f r Infektionskrankheiten. Psychische Begleiterscheinungen sind Leistungs- und Konzentrationsschw che, Schlafst rungen, berforderungsgef hl, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit. Ersch pfungszust nde treten sehr h ufig nach schweren Erkrankungen ein. Der K rper ist durch die Verarbeitung der Krankheit geschw cht, oft liegen auch Mangelzust nde an Vitaminen, Mineralien oder Spurenelementen vor. Vor allem bei lteren Menschen beobachten rzte h ufig, da ein grippaler Infekt noch Wochen und Monate ber die akuten Symptome hinaus anh lt und sich in M digkeit und Antriebsschw ert. Immer h ufiger tritt das chronische M digkeitssyndrom, kurz CMS genannt, auf. Bleierne M digkeit und Ersch pfung, schon nach geringen Belastungen, sind die Leitsymptome dieses Krankheitsbildes. Weitere k rperliche Beschwerden k nnen dazukommen: Muskel- und Gelenkschmerzen, Lymphknoten- und Mandelschwellung, erh hte K rpertemperatur, Kreislaufst rungen und Kopfschmerzen. Die Ursache der Erkrankung ist bisher nicht bekannt, eine Beteiligung des Immunsystems ist jedoch wahrscheinlich. Am Anfang des chronischen M digkeitssyndroms stehen oft eine Grippe oder grippe hnliche Beschwerden. ufigste Ursachen Nachwirkung schwerer Erkrankungen. Niedriger Blutdruck. Stre Depressive Verstimmungen (Schlafst rungen und psychovegetative Beschwerden). Schlafst rungen Eisenmangel, Jodmangel. Schilddr senunterfunktion. Chronisches M digkeitssyndrom (CFS) Was Sie tun k nnen Gegen die Nachwirkungen schwerer Erkrankungen: Die k rperliche Regeneration mit Vitamin B12-Pr paraten in Kapsel- oder Trinkampullenform unterst tzen und in der Genesungszeit einem Vitaminmangel durch die Gabe von Multivitaminpr paraten vorbeugen. Bei niedrigem Blutdruck: morgens langsam aufstehen, B rstenmassage und Wechselduschen, belebende Dusch- oder Badezus tze mit Rosmarin verwenden, morgens Kaffee oder schwarzen Tee trinken. Sport und viel Bewegung zwischendurch. Tags ber ausreichend viel trinken. Am besten Kr utertees und natriumreiche Mineralwasser. Bei Stre : Signale der Ersch pfung ernstnehmen. Nicht alles immer perfekt machen wollen, Aufgaben abgeben. Sich zugestehen, auch einmal gar nichts zu tun. Reiz berflutung, z.B. durch Radio, Fernsehen vermeiden. Bei depressiven Verstimmungszust nden: leichte depressive Verstimmungszust nde sprechen gut auf eine Behandlung mit Johanniskraut oder Kava-Kava-Wurzel an. Im Winter h ufig bei Tageslicht im Freien aufhalten, denn bei k rzeren Tagen schaltet bei vielen Menschen der Organismus auf Schongang und das bewirkt h ufig ein Stimmungstief. Bei Schlafst rungen: Einschlafrituale und Schlafplatz berpr fen, z.B. nicht zuviel Alkohol vor dem Schlafengehen und ein ruhiger Raum zum Schlafen sind wichtige Voraussetzungen. Warme B der mit schlaff rdernden Kr uterzus tzen nehmen. Chronisches M digkeitssyndrom: St rkung des Immunsystems mit Vitaminen und N hrstoffen oder anderen Pr paraten zur Abwehrsteigerung. Wann Sie zum Arzt m Bei dauernder M digkeit in Verbindung mit den obengenannten Symptomen. Was Ihr Arzt tun kann Ausschlu schwerer organischer Erkrankungen. Feststellung von niedrigem Blutdruck, Eisen- oder Jodmangel oder chronischem M digkeitssyndrom. Die Ursachen der M digkeit behandeln. Vorschl r eine Therapie zur Minderung der M digkeitssymptome machen. Vorbeugung Ausgewogene, vollwertige Ern hrung, Sport und Bewegung, nicht rauchen, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf, sinnvolle Wechsel zwischen Belastung und Entspannung Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Durchfall (Diarrhoe)D Times New Roman #verdauungu Dysostosen #orthoU#Ebolavirus (h morrhagisches Fieber) #infekt #tropen Eierstockkrebs (Ovarialtumor)D Times New Roman #krebs #gynU Eierstockzysten #gynu;Eileiter- und Eierstockentz ndung (Salpingitis, Oophoritis) #gynU)Eileiterschwangerschaft (Tubargravidit GEinw rts- oder ausw rts- gekehrte Unterlider; (Entropium) - (Ektropium)9 #augenU Ekzeme #hautu Embolie Times New Roman Times New Roman #kreislu Endarteriitis #kreisl Endometriose2 #gynU Epilepsie #neuroU Erbrechen bei Kinder #kinder #verdauungU Erbrechen (Emesis) #verdauung Ersch pfungD Times New Roman #psych #autoimmun.AHellrote bis bl uliche knotige Hautver nderung vorwiegend an den Unterschenkelstreckseiten, seltener an den Streckseiten der Arme. Ein Erythema nodosum kann Begleiterscheinung verschiedener rheumatischer Erkrankungen sein (z.B. Sarkoidose) aber z.B. auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten. ADas Ewing-Sarkom ist ein sehr b sartiger (hochmaligner) prim rer Knochentumor. Es tritt vor allem an der unteren Extremit t, im Becken und am Oberarm auf. Das Ewing-Sarkom ist eine Erkrankung des Jugendlichen mit einem Altersgipfel von 10.-15. Lebensjahr. Die Hauptsymptome des Ewing-Sarkoms sind lokale Schmerzen und Schwellung, evtl. mit R tung und rmung. Bei einem Viertel der Erkrankten sind zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Fernmetastasen nachweisbar. IDas zentrale Merkmal der Bulimie sind Hei hungerattacken, die von den Betroffenen nicht mehr kontrolliert werden k nnen, mit anschlie endem selbstausgel sten Erbrechen. Diese "Fre lle" werden durch ein unwiderstehliches Verlangen nach Lebensmitteln ausgel st, die ohne Lust am Essen gierig verschlungen werden. H ufig ist die Ausl sesituation durch Momente bestimmt, in denen Gef hle, wie z.B. Versagensangst, Traurigkeit, innere Leere, Einsamkeit, Langeweile nicht ausgehalten, sondern mit Essen bek mpft werden. Nach einem hochkalorischen E anfall, aber auch schon nach ganz "normalen" s ttigenden Mahlzeiten, erleben die Betroffenen sich als vollgestopft und zu dick. Die panische Angst vor einer Gewichtszunahme wird durch selbst herbeigef hrtes Erbrechen oder durch Mi brauch von harntreibenden und abf hrenden Medikamenten zu bek mpfen versucht. -brech-s chtige Frauen ist vordergr ndig das K rpergewicht von ganz zentraler Bedeutung. Sie sind meist normal- bzw. idealgewichtig, f hlen sich jedoch, hnlich wie Magers chtige und latent E chtige, entweder insgesamt oder an bestimmten K rperstellen zu dick. Die meisten Betroffenen begannen mit einem Kreislauf aus Di ten, E llen und noch strengerem Fasten, bevor sie das Erbrechen bzw. das Einnehmen abf hrender Mittel entdeckten. Heimlichkeit ist ein Merkmal f r die Krankheit bulimischer Frauen. ber Jahre hinweg leben sie ein Doppelleben. Nach au en sieht sowohl ihr Erscheinungsbild als auch ihr Umgang mit dem Essen "normal" aus. Die E lle finden in aller Heimlichkeit statt, meist nicht am Tisch in der K che, sondern auf dem Sofa, im Bett, am Fernseher oder beim Lesen. Niemand darf dabei sein! Das Erbrechen, das zu Beginn als perfekter Ausweg empfunden wurde, wird mit zunehmender H ufigkeit als besch mend und schw chend erlebt. Der Kreislauf Essen - Erbrechen verselbst ndigt sich und wird zur immer wiederkehrenden Ohnmachtserfahrung. Viele Betroffene leiden dadurch unter einem mangelnden Selbstwertgef hl und glauben abnorm zu sein. Sie f hlen sich schuldig, ekeln sich vor sich selbst, hassen ihren K rper und neigen zu Depressionen, bis hin zu Selbstmordgedanken. rperliche Folgeerscheinungen: rungen im Elektrolythaushalt Muskelsch Zahnverfall Verletzung der Speiser Menstruationsst rungen Wassereinlagerungen in den Gelenken Chronische Verstopfung Orangenhaut Schlafst rungen belkeit und Mattigkeit Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman QFehlgeburt: Was passiert? Eine Fehlgeburt bedeutet den Verlust des Kindes, bevor es lebensf hig ist. Am h ufigsten sind Fehlgeburten innerhalb der ersten zw lf Wochen. Bei Blutungen im Fr hstadium der Schwangerschaft spricht man von einer drohenden . Welche Symptome treten bei einer drohenden Fehlgeburt auf? hnlich beginnt es mit einer Blutung aus der Geb rmutter. Die Frau sp rt ein Ziehen bis in die Lenden und eventuell auch krampfartige Bauchschmerzen, hnlich den Regelschmerzen. Wenn die Fruchtblase platzt, flie t das Fruchtwasser aus der Scheide. Wenn eine Fr hgeburt eingesetzt hat, kann sie nur selten verhindert werden. Warum kommt es zu Fehlgeburten? Meistens ist die Ursache nicht zu kl ren. ufig haben die Embryos Fehlbildungen und w ren nicht lebensf hig. Seltener l sen Krankheiten der Mutter eine Fehlgeburt aus. Eine ungesunde Lebensweise, etwa durch Rauchen, Drogen oder Alkohol kann eine Fehlgeburt ausl sen. Sex, normales k rperliches Training, Arbeit, kleine Stolperer und das Benutzen der Pille vor der Schwangerschaft erh hen die Gefahr einer Fehlgeburt bei bisher unkomplizierten Schwangerschaften nicht. Was sollten Sie tun, wenn Sie glauben, dass Sie eine Fehlgeburt bekommen? Wenn Sie aus der Scheide bluten und dabei Schmerzen haben, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen. Sie sollten Ihren Arzt sofort aufsuchen, wenn folgende Symptome eintreten: Nehmen die Schmerzen zu, so besteht die M glichkeit einer Eileiter- oder Bauchh hlenschwangerschaft. Sollte Ihnen schwindlig werden oder Sie sich schwach und benommen f hlen, so kann dies ein Hinweis auf einen gr eren Blutverlust sein. In diesem Fall sollten Sie sich mit dem Notarztwagen in die Klinik bringen lassen. ttelfrost oder Fieber sind dagegen Anzeichen f r eine Infektion (Entz ndung). Sollte Ihr Bauch hart werden, so kann eine Eileiter- oder Bauchh hlenschwangerschaft der Ausl ser sein, die zu Blutungen in der Bauchh hle f hrt. Riechender Ausfluss aus der Scheide kann ein Anzeichen f r eine beginnende Infektion (Entz ndung) des Muttermundes und der Geb rmutter sein. Was passiert im Krankenhaus? Als erstes wird Ihr Allgemeinzustand untersucht. Man misst Ihre Temperatur, kontrolliert ihren Blutdruck und Puls. Eventuell z hlt man auch Ihre Atemz ge pro Minute. Dann werden Sie vom Frauenarzt untersucht. Er sieht nach, ob der Geb rmuttermund ge ffnet oder geschlossen ist und untersucht die Gr e und die Form der Geb rmutter. In einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung wird berpr ft, ob der Embryo eine Herzfunktion hat. Dabei wird auf den Bauch ein Gel aufgetragen und ein Ultraschallkopf dar ber bewegt. Durch die Ultraschall-Methode ist es m glich, den Embryo auf einem Monitor zu sehen. Wenn eine Fehlgeburt stattfand oder der Arzt erkennt, dass der Embryo tot ist, m ssen unter Umst nden Gewebereste entfernt werden, um Infektionen in der Geb rmutter vorzubeugen - Ausschabung (Curettage). Schlie lich werden verschiedene Blutuntersuchungen vorgenommen (Blutgruppe, roter Blutfarbstoff/Blutbild, Gerinnung, eventuell Bestimmung des Schwangerschaftshormons HCG). Was k nnen Sie nach einer Fehlgeburt tun? Ruhen Sie sich nach einer Fehlgeburt ein paar Tage aus. Umgeben Sie sich mit Menschen, in deren N he Sie sich wohl f hlen und mit denen Sie ber alles reden k nnen. Versuchen Sie, nach ein paar Tagen Ihr normales Leben weiterzuf hren. M glicherweise bekommen Sie nach einer Fehlgeburt Kopfschmerzen oder Schlafprobleme. Vielleicht haben Sie keinen Appetit und f hlen sich m de und abgeschlagen. Viele Frauen werden w tend, traurig oder haben starke Schuldgef hle, obwohl sie sich nichts vorzuwerfen haben. Eine Fehlgeburt kann be ngstigend, verwirrend und deprimierend sein. Es ist v llig nat rlich, Trauer ber den Verlust zu empfinden. Teilen Sie Ihre Gef hle Ihrer Umwelt mit! Wenn Sie glauben, dass Sie zu viel Zeit f r die Verarbeitung Ihrer Gef hle brauchen, oder wenn Sie deprimiert sind, suchen Sie Ihren Arzt auf - er kann Ihnen weiterhelfen. Ungef hr zwei bis sechs Wochen nach einer Fehlgeburt wird Ihr Arzt Sie untersuchen, um zu sehen, ob die Geb rmutter sich zusammengezogen hat. Eine Schwangerschaft sollte in den n chsten vier Monaten vermieden werden. Die Geb rmutter braucht Zeit, sich ganz zu erholen. Eventuell braucht auch die Wundheilung etwas Zeit. Es kann auch psychisch helfen, etwas Zeit zwischen den Schwangerschaften zu lassen. Dr. med. Carl Brandt, Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman rMWas ist eine Fehlgeburt (Abortus)? Eine Schwangerschaft, die mit einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm oder vor Erreichen der Lebensf higkeit des Kindes zu Ende geht, wird Fehlgeburt (Abortus) genannt. Das Risiko f r eine Fehlgeburt betr gt zwischen zehn und 15 Prozent und ist abh ngig vom Alter der Schwangeren. Was ist ein Spontanabort? Beim Spontanabort kommt es zum Verlust der Leibesfrucht ohne jede Einflussnahme. Bei einem induzierten Abort wird eine Schwangerschaftsunterbrechung mit Hilfe medikament ser oder mechanischer Mittel erreicht. Was ist eine Fr hgeburt (Partus pr maturus)? Bei einem Geburtsgewicht von 500 bis 2500 Gramm oder einer Geburt vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, spricht man von einer Fr hgeburt. Als untere Grenze f r die Lebensf higkeit gilt heute ein Alter von 24 (abgeschlossenen) Schwangerschaftswochen. Wegen der Unreife der K rperfunktionen berleben allerdings nur 40-45 Prozent der Kinder. Bei den Fr hgeborenen ist das Risiko f r bleibenden Sch den (z.B. spastische L hmung) erh Welche Ursachen k nnen zu einem Spontanabort f hren? Ursachen auf Seiten der Mutter: rmutterhalsschw che (Cervix-Insuffizienz), die entweder durch eine Bindegewebs- und Muskelschw che oder durch k nstliche Dehnung des Geb rmutterkanals (z. B. nach wiederholtem Schwangerschaftsabbruch), entsteht. Fehlerhafte Einnistung des befruchteten Eis tterliche Abstossungsreaktion Infektion der Geschlechtsorgane durch Chlamydien, Candida, Trichomonaden usw. heres Alter der Mutter Hormonelle St rungen (Gelbk rperschw rmutteranomalien Schwere Erkrankungen (z. B. Immunerkrankungen, Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen) Ursachen von Seiten des Kindes: Chromosomenanomalien Fehlbildungen Ursachen durch ere Einfl sse: Infektionen, Medikamente, Genussgifte (Nikotin, Alkohol, Rauschgifte), andere Schadstoffe Welche Anzeichen deuten auf einen Spontanabort hin? Die h ufigsten Zeichen f r einen Spontanabort sind: Vaginale Blutungen Schmerzen im Unterleib Wehen (schmerzhafte Kontraktionen der Geb rmutter) Charakteristisch f r die Geb rmutterhalsschw che ist die schmerz- und wehenlose Fehlgeburt. Ist es m glich einen Spontanabort zu verhindern? Es besteht erst bei einem Geburtsgewicht von mehr als 500 Gramm, also ab etwa der 25. Schwangerschaftswoche, eine realistische berlebenschance f r den Fetus. Schwangerschaftserhaltende Ma nahmen sind schon wesentlich fr her sinnvoll. Hierbei ist eine der wichtigsten Ma nahmen das strenge Einhalten der Bettruhe. Ab der 23./24. Schwangerschaftswoche werden die medizinischen Bem hungen meist noch einmal intensiviert (k nstliche Lungenreifung beim Fetus, medikament se Wehenhemmung etc.). nahmen bei Verdacht auf Spontanabort Bemerken Sie Anzeichen eines Spontanaborts, wie vaginale Blutung oder Unterleibsschmerzen, setzen Sie sich mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenklinik in Verbindung. Nach einer gyn kologischen Untersuchung und einer Ultraschallaufnahme kann der Arzt feststellen, ob ein Abort vorliegt oder nicht. Zur Entfernung von verbliebenem Abortmaterial und Plazenta-Resten wird eine Ausschabung der Geb rmutter (Curettage) durchgef Schlussbemerkung Jede vaginale Blutung ist ernst zu nehmen. Allerdings muss nicht jede Blutung Zeichen f r einen Spontanabort sein. Fragen Sie bei allen Beschwerden in der Schwangerschaft Ihren Arzt. Dr. med. Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Q Was sind Feigwarzen? Feigwarzen z hlen zu den Geschlechtskrankheiten. Sie sind Folge einer Infektion mit Papillom-Viren (HPV). Feigwarzen sind kleine stecknadelgro e Gewebswucherungen, die an den Geschlechtsteilen, am After und im Enddarm entstehen und zu rosenkohl hnlichen Gebilden heranwachen k nnen. Die Papillom-Viren k nnen in Untergruppen gegliedert werden. Einige davon sind behandlungsresistenter als andere. Einige Untergruppen dieser Viren sind an der Entstehung bestimmter Krebsformen (z. B. Krebs des Geb rmutterhalses) urs chlich beteiligt. Feigwarzen z hlen zu den h ufigsten durch Viren bedingten Geschlechtskrankheiten. Die Anzahl der F lle ist in den letzten 20 Jahren stark gestiegen. Besonders gef hrdet sind junge Menschen. Wie bekommt man Feigwarzen? Feigwarzen werden meist durch sexuellen Kontakt bertragen. In seltenen F llen kann es aber zu einer indirekten Ansteckung kommen, zum Beispiel nach dem Gebrauch eines verschmutzten Handtuchs. Kinder k nnen durch den Geburtsvorgang angesteckt werden. Voraussetzung f r die Entstehung sind Feuchtigkeit, kleine Verletzungen der Haut oder auch Immunabwehrst rungen und Entz ndungen. Welche Beschwerden treten auf? Feigwarzen treten fr hestens zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung auf. Oft vergehen mehrere Monate, bevor die Warzen sichtbar werden. Feigwarzen k nnen vereinzelt oder in Gruppen vorkommen. Sie schmerzen kaum, verursachen aber Juckreiz. Sie sehen sehr unterschiedlich aus: flach, knotig oder rosenkohl hnlich. Bei M nnern sitzen die Feigwarzen oft am Penisschaft oder auf der Vorhaut. Sie k nnen auch bei der Harnr hrenm ndung, am After oder im Enddarm sitzen. Bei Frauen treten Feigwarzen an den Schamlippen, in der Scheide, am Geb rmutterhals oder nahe der Harnr hrenm ndung auf. Feigwarzen k nnen so flach sein, dass sie unsichtbar und mit dem blo en Auge nicht zu erkennen sind. Gelegentlich brennen und jucken sie. Was sind die Hauptansteckungswege? Geschlechtsverkehr mit h ufig wechselnden Partnern Ungesch tzter Sex Gute Ratschl Benutzen Sie Kondome. Kondome beim Verkehr sch tzen vor Feigwarzen. Falls Sie glauben, infiziert zu sein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich und Ihren/Ihre Partner/in untersuchen und behandeln lassen. Ein pl tzlicher Ausbruch von Feigwarzen kann ein Anzeichen daf r sein, dass Ihr Abwehrsystem geschw cht ist. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Durch eine klinische Untersuchung. Um unsichtbare Feigwarzen nachzuweisen, benutzt der Arzt verd nnte Essigs ure, die auf die Haut getupft wird. Dort, wo sich Feigwarzen befinden, werden sie als wei e Felder deutlich. Hilfreich ist die Untersuchung mit einem Spezialmikroskop (Kolposkop). Auch anhand von Abstrichen und durch eine histologische Gewebeuntersuchung nach einer Probeentnahme lassen sich Hinweise gewinnen. Eine molekularbiologische Untersuchung bringt diagnostische Sicherheit. Wie werden Feigwarzen behandelt? In erster Linie ist es wichtig, dass sowohl Sie als auch Ihr/Ihre Partner/in behandelt werden. Gehen Sie bei der Behandlung sorgf ltig vor und folgen Sie den Anleitungen Ihres Arztes. Nur so k nnen Sie sicher sein, dass die Feigwarzen dauerhaft verheilen. Gegen Feigwarzen hilft das Betupfen mit dem Zellgift Podophyllin. Ihr Arzt kann Sie an einen Facharzt f r Haut- und Geschlechtskrankheiten oder einen Facharzt f r Frauenheilkunde berweisen, der die Feigwarzen durch rtliche Bet ubung chirurgisch, mit Laserstrahlen, durch Elektrokoagulation oder durch Einfrieren entfernt. Eine Behandlung mit Interferon scheint die Gefahr eines erneuten Auftretens zu reduzieren, ist aber teuer und nicht frei von Nebenwirkungen. Prognose Falls man einmal mit Feigwarzen angesteckt worden ist, besteht das Risiko, dass sie im Laufe der Zeit immer wieder ausbrechen. Die Behandlung dauert lange (Monate) und ist m hselig, da das Warzengewebe t glich abgetupft werden muss. Gewisse Typen von Feigwarzen stehen im Verdacht, an der Entstehung von Geb rmutterhalskrebs und anderen Krebsformen beteiligt zu sein. Deshalb ist ratsam, dass Frauen nach erfolgreicher Behandlung mindestens einmal j hrlich, jedoch besser halbj hrlich, einen Abstrich vom Geb rmutterhals nehmen lassen. So kann ein eventuell entstandener Krebs meist noch im Fr hstadium erkannt werden. Dr. med. Christian Rous, Dr. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman QWas ist ein Fersensporn? Fersensporn ist ein dornartiger, kn cherner Sporn am Ansatz einer berbeanspruchten Sehne und der Sehnenplatte der Fu sohle (Plantaraponeurose). Oft ist es kein echter Sporn (kn cherne Ausziehung), sondern eine chronische Entz ndung, die auch den Schleimbeutel am Fersenbein mit einbezieht. Das kann eine Alterserscheinung sein oder durch Sport hervorgerufen werden. Wie entsteht der Fersensporn? Ursache f r den Fersensporn ist eine lang dauernde berbelastung des Fu es, im speziellen der gro en Sehnenplatte unter der Fu sohle. Durch berbelastung entstehen wiederholt Risse in der Sehne. Die Entz ndung schmerzt in der Ferse. Wie bei einem gebrochenen Knochen lagert der K rper Kalk ab, um die Risse der Sehne zu heilen. Dadurch entsteht ein kleiner Auswuchs auf der Ferse, der Fersensporn. Wie bekommt man Fersensporn? Jedes Mal wenn Sie einen Schritt machen, tragen Ihre Fersen die Belastung des ganzen K rpers. Das Fettkissen unter der Ferse und eine gro e Sehnenplatte unter der Fu sohle d mpfen die Belastung. Wenn Sie sich nicht genug aufw rmen, bevor Sie Sport machen, sind Ihre Muskeln (z.B. Wadenmuskeln), Sehnen (z.B. Achillessehne) und B nder nicht geschmeidig genug. Das kann zu Zerrungen, Entz ndungen oder sogar zu kleinen Rissen der Sehnenb nder f hren. Um das besch digte Sehnenband zu entlasten, erschlaffen die Muskeln der Fu sohle beim Sitzen, Schlafen oder Ausruhen des Beines. Die Schmerzen in der Ferse verschwinden. Beim Aufstehen ist der Schmerz wieder da. Neue Anstrengungen f gen der Sehne weitere Risse zu. Was sind die Anzeichen des Fersensporns? Ein starker stechender Schmerz unter oder auf der Innenseite der Ferse. Stehen wird zur Qual. Der Schmerz klingt beim Ausruhen ab, wird beim Aufstehen, besonders morgens, aber sofort wieder st rker. In der Zeit, in der sich der Fu ausruht, zum Beispiel nachts, schwillt der Schleimbeutel stark an. Der erste Schritt tut dann besonders weh. Die Schmerzen verschlimmern sich jedes Mal, wenn Sie auf einer harten Unterlage gehen oder wenn Sie viel zu Fu unterwegs sind. Wer befindet sich in der Risikogruppe? bergewichtige Da das sto mpfende Fettpolster unter dem Fu mit den Jahren schrumpft, sind besonders M nner und Frauen im mittleren Alter gef hrdet. Wochenendsportler Personen mit unkorrigierter Fehlstellung des Fu Gute Ratschl Sport darf nicht weh tun Nehmen Sie sich vor dem Sport Zeit zum Aufw rmen und Dehnen. Schmerzen in der Ferse sind ein Signal f berbeanspruchung. Es wird empfohlen das Bein hoch zu lagern, mit Eis zu k hlen und auszuruhen. Sie d rfen keinen Sport treiben, solange Sie Schmerzen haben. Kaufen Sie vern nftige, gut passende Schuhe - sowohl f r die Freizeit, als auch f r die Arbeit. Wichtig ist eine gute Fersenst tze und ein d mpfendes Kissen unter der Ferse. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, falls Sie eine Fu - Fehlstellung haben. Leiden Sie an bergewicht? bergewicht ist ein Risikofaktor f r die Entstehung des Fersensporns und vieler anderer, teils lebensbedrohlicher Erkrankungen. Lesen Sie hier ber gesundes Abnehmen. Wie stellt der Arzt die Diagnose Fersensporn? Der Arzt stellt Fersensporn anhand der Symptome fest. Um die Diagnose zu best tigen und andere Ursachen des Fersenschmerzes, etwa Fremdk rper und Rheuma, auszuschlie en, kann der Arzt R ntgenaufnahmen oder andere Untersuchungen veranlassen. Wie wird der Fersensporn und die chronische Entz ndung behandelt? Es gibt vier verschiedene Therapieformen: Einlagen: entlasten den schmerzenden Punkt an der Ferse. Sie verhindern beim Gehen einen direkten Kontakt zwischen Ferse und Boden. Entz ndungshemmende Medikamente werden in den schmerzenden Bereich gespritzt. Bei einer Sto wellentherapie werden geb ndelte Schallwellen (Sto wellen) auf den schmerzenden Punkt gerichtet. Sie inaktivieren die f r den Schmerz zust ndigen Zellen. In 60 bis 80 Prozent der F lle ist die Therapie erfolgreich. Die Patienten sind danach schmerzfrei oder haben deutlich geringere Schmerzen. Damit kann auch Voroperierten geholfen werden. Operation ist nur der letzte Ausweg. Der Arzt durchtrennt die Sehnenplatte der Fu sohle (Plantaraponeurose) und einen Teil der kurzen Fu muskulatur und tr gt den kn chernen Fersensporn ab. Prognose Wird die chronische berbeanspruchung nicht behandelt, kann das starke Schmerzen verursachen. Beugt man dem Fersensporn vor oder beginnt man rechtzeitig mit der Behandlung, kann man die Beschwerden mindern. Vorlage von: Dr. med. Flemming Andersen, Arzt Redaktion Dr. Sabrina Masek Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BEine Fettleber ist grunds tzlich mit einer Lebervergr erung verbunden, doch umgekehrt mu nicht jede Lebervergr erung durch eine Fettleber bedingt sein. Die Leber ist auch bei Hepatitis, zu Beginn einer Leberzirrhose oder bei anderen Lebererkrankungen vergr ert. Eine Fettleber macht brigens kaum Beschwerden, bisweilen kommt es vielleicht zu m iger belkeit oder einem V llegef hl. Schmerzen (unter dem rechten Rippenbogen) sind selten. Ursachen Ursachen k nnen sein: Alkoholismus, einseitige Kohlenhydratmast bei mangelnder Eiwei zufuhr, b sartige An mie, Diabetes mellitus oder Vergiftungen. Eine Fettleber entsteht also nicht - wie man vermuten k nnte - durch eine zu fettreiche Ern hrung! Behandlung Ausschalten der Ursachen @Als Fettleibigkeit wird eine ige Ansammlung von Fettgewebe im K rper bezeichnet. Fettleibigkeit f hrt zu Folgeerkrankungen und einer k rzeren Lebenserwartung. Sie entsteht, wenn die Energiezufuhr, vor allem durch fettreiche Ern hrung, den Energieverbrauch bersteigt. Das Ma bergewicht ist der K rper-Massen-Index (Body-Mass-Index, BMI). Er wird berechnet, indem man das Gewicht durch das Quadrat der Gr e in Meter teilt (kg/m Normalgewicht entspricht einem BMI zwischen 19 und 25 kg/m bergewicht (leichte Adipositas) BMI zwischen 25 und 30 kg/m Fettleibigkeit einem BMI von mehr als 30 kg/m Wodurch wird Fettleibigkeit ausgel Erbanlage (genetische Disposition) hrung, Lebensweise und mangelnde k rperliche Bewegung Seelische Faktoren: Stress, Einsamkeit und Frustration mit Essen als Belohnung Entscheidend f r die Auswirkung der Erbanlagen sind bestimmte Umweltfaktoren. Die Auffassung, dass eine erbliche Krankheit unumg nglich ist - dass man dazu bestimmt ist, zu erkranken - ist nicht immer korrekt. Neben Erbanlage, Ern hrung und mangelnder Bewegung k nnen auch noch unbekannte Faktoren eine Rolle spielen. Auch einige Krankheiten f hren zur Fettleibigkeit, etwa Schilddr senunterfunktion, Cushing-Syndrom, Hirntumore. Bestimmung der Fettverteilungstypen Weiblicher Fettverteilungstyp: h ft- und oberschenkelbetonte "Birnenform" nnlicher Fettverteilungstyp: stamm- oder bauchbetonter "Apfelform", welche bei der Bauchfettsucht ein erh htes Gesundheitsrisiko darstellt. Bei einem Body- Mass- Index (BMI),der h her als 25 ist, sollte man seinen Lebensstil ndern und abnehmen, vor allem wenn man vorwiegend Bauchfett (Apfelform) hat. Wenn der Body- Mass- Index (BMI) h her als 30 ist, sollte eine Therapie mit Hilfe von Beratung (Di tberatung, Verhaltenstherapie, Gruppentherapie) angestrebt werden. Welche Symptome treten bei Fettleibigkeit auf? bergewicht und Fettleibigkeit f hren zu einer Reihe k rperlicher Beschwerden: Lunge: Atemnot und Kurzatmigkeit, anfallsweise auftretende, l nger als zehn Sekunden anhaltende Atemstillst nde (Schlafapnoesyndrom) Orthop dische Probleme: Kreuzschmerzen (vor allem Lendenwirbels ule) und Kniebeschwerden, da die Gelenke durch das Gewicht berbelastet werden und sich schneller abnutzen Seelische Probleme wie Minderwertigkeitskomplexe und mangelndes Selbstwertgef r welche Erkrankungen ist Fettleibigkeit ein Risikofaktor? Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt hter Blutdruck (Hypertonie) Schlaganfall (Insult) Arterienverkalkung (Arteriosklerose) Diabetes Typ-2 (nicht Insulin abh ngiger Diabetes) Gicht hte Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) Gallensteinen (Cholezystolithiasis) Beinvenen-Thrombose (teilweiser oder kompletter Verschluss) Krebskrankheiten, z.B. Brustkrebs, Prostatakrebs und Geb rmutterkrebs Gelenkssch den (Arthrosen) an Wirbels ule, H ft- und Kniegelenken Wie behandelt man Fettleibigkeit? Die Behandlung bedeutet eine lebenslange Umstellung der Ern hrung- und Lebensgewohnheiten. Der Patient muss aktiv an sich arbeiten und akzeptieren, dass er ein Gewichtsproblem hat. Die drei Grundpfeiler der Therapie sind: tberatung, zum Beispiel Reduktions- und Trennkostdi Verhaltenstherapie, durch die das Hunger- und S ttigungsgef hl neu gelernt wird, Stress abgebaut und Essst rungen vorgebeugt wird Regelm ige Bewegung Abnehmen hat bei fettleibigen Patienten eine gesundheitlich enorm positive Wirkung. Der Cholesterinspiegel wird gesenkt. Dadurch wird Folgeerkrankungen, wie koronare Herzkrankheit, erh hter Blutdruck und Arterienverkalkungen vorgebeugt. Damit der Di t-Erfolg bleibt, ist es wichtig den Patienten weiter zu beraten. Die Kost sollte einen Fettenergie-Prozentsatz von 20-25 Prozent nicht bersteigen. Gleichzeitig ist es wichtig, im Alltag Sport zu treiben. r Patienten mit Fettleibigkeit, die trotz dieser Behandlung keinen zufriedenstellenden Gewichtsverlust erreichen, kann unter Umst nden (selten!) eine medikament se oder chirurgische Behandlung in Frage kommen. Wann ist eine medikament se Behandlung notwendig? Nur bei fettleibigen Patienten, die trotz Di t und ausreichend k rperlicher Aktivit t nicht gen gend Gewicht verlieren, ist eine medikament se Behandlung angezeigt. Es wird jedoch wegen starken Nebenwirkungen von Appetitz glern abgeraten. Wie kann man das Gewicht nach einer Gewichtsreduktion halten? Das einmal erreichte Gewicht zu halten, ist das wirkliche Problem. Nur langfristige Behandlungskonzepte sind erfolgreich. Oft folgt einer gelungenen Blitzdi t, eine noch st rkere Zunahme (Jo- Jo- Effekt). Nur wenn der Patient bereit ist, seine Ern hrung und seine Lebensweise langfristig zu ver ndern, hat er Aussicht auf Erfolg! Prognose Ungef hr ein Drittel der Fettleibigen schaffen mit Motivation und konsequenter Behandlung eine langfristige Gewichtsverminderung. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman NVor allem in den westlichen L ndern lassen sich bei vielen Menschen im Blut erh hte Mengen an Fetten, d. h. Triglyceriden und Cholesterin, nachweisen. Man spricht dann von Hypertrigylcerid mie und Hypercholesterin mie. Die erh hte Konzentration von Cholesterin und/oder Triglyceriden ist ein wesentlicher Risikofaktor f r Arteriosklerose und damit f r eine Vielzahl von lebensgef hrlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Weitere Folgen der Erh hung sind Leberverfettung, Fettablagerungen in der Haut (Augenbereich, Ellenbogen), sowie selten (bei sehr hohen Werten) eine Entz ndung der Bauchspeicheldr se (Pankreatitis). Diagnose Die Diagnose einer St rung des Fettstoffwechsels erfolgt durch eine Blutuntersuchung, bei der der Gehalt an Triglyceriden und Cholesterin bestimmt wird. Wichtig ist dabei die Unterscheidung von LDL- und HDL-Cholesterin. Welche Fettkonzentrationen im Blut akzeptabel sind, h ngt vor allem davon ab, ob zus tzliche Risikofaktoren einer Herz-Kreislauferkrankung vorliegen. Krankheitsverlauf Hohe Blutfettwerte machen nur selten unmittelbare Beschwerden wie Fettablagerungen in der Haut. Darin liegt die Gefahr dieser Stoffwechselst rung: Unbemerkt kann es im Laufe der Jahre zur Arteriosklerose kommen. Die Folgen dieser Gef erkrankung h ngen davon ab, welche Blutgef e betroffen sind. Besonders h ufig sind Herzerkrankungen (koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzrhythmusst rungen, Herzinsuffizienz), Schlaganfall sowie Durchblutungsst rungen der Beine. Therapie Die wichtigste und unvermeidliche Ma nahme zur Senkung der Blutfette ist die Gewichtsreduktion und Umstellung der Ern hrung. Der Fettanteil (insbesondere tierische Fette) und insbesondere der Anteil an Cholesterin, aber auch der Anteil reinen Zuckers mu zugunsten von ballaststoffreichen, vollwertigen Nahrungsmitteln gesenkt werden. Die medikament se Behandlung ist und bleibt eine erg nzende Ma nahme, die das Einhalten einer Di t niemals ersetzen, sondern nur unterst tzen kann. Eine Reihe von Medikamenten stehen dabei f r die unterschiedlichen Fettstoffwechselst rungen zur Verf gung. Ursache Fettstoffwechselst rungen treten in den westlichen L ndern vor allem als Folge langj hriger Fehlern hrung auf und gehen dann fast immer mit bergewicht einher. H ufig ist er mit einem Diabetes mellitus vom Typ II (sog. Altersdiabetes, der erst im Erwachsenenalter auftritt) vergesellschaftet, dessen Entstehung ebenfalls durch die Fehlern hrung beg nstigt wurde. Auch iger Alkoholkonsum st rt den Fettstoffwechsel. Sehr viel seltener liegt ein angeborener Defekt im Fettstoffwechsel vor, von dem man eine Vielzahl verschiedener Typen kennt. Dabei funktionieren bestimmte Enzyme oder Transportproteine im Fettstoffwechsel nicht richtig, und es kommt zur Erh hung bestimmter Fette im Blut. Leichte angeborene Defekte k nnen sich erst dann zeigen, wenn zus tzlich eine falsche Ern hrung hinzukommt; insofern gibt es zwischen beiden Gruppen der Fettstoffwechselst rung flie ende Cholesterin wird im Blut vor allem an ein Transportmolek l, das LDL (low density lipoprotein) gebunden. bersch ssiges Cholesterin (in unserer Gesellschaft der Normalfall) kann an einen anderen Eiwei stoff (HDL, high density lipoprotein) gebunden werden. Es wird dann von der Leber aus dem Blut gefiltert und mit der Galle ausgeschieden. Vereinfachend spricht man vom "schlechten" LDL- und "guten" HDL-Cholesterin. Es ist daher wichtig, zwischen diesen beiden Cholesterinformen bei der Blutuntersuchung zu unterscheiden: Je h her der HDL-Wert im Vergleich zum LDL-Wert ist, desto besser. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman iger Fettanteil im Stuhl (Fettstuhl). Eine Steatorrhoe zeichnet sich durch einen belriechenden, massigen, lockeren, fettigen, hellen Stuhl aus, der manchmal auf der Wasseroberfl che in der Toilette schwimmt und nur schwer weggesp lt werden kann. Eine Steatorrhoe tritt bei Krankheiten, bei denen der Abbau und die Absorption von Fetten aus der Nahrung (besonders bei Pankreatitis und Z liakie) beeintr chtigt ist, und nach der operativen Entfernung gro er Teile des D nndarms auf. Steatorrhoe ist auch eine Nebenwirkung bestimmter Lipidsenker. bertragung: ber die Luft = Tr pfcheninfektion (ansteckend im Mund-, Nasen-, Rachenraum, Bl scheninhalt, in Stuhl und Urin). Ansteckend, bis die letzte Kruste abgefallen ist! Vorsicht bei Neuerkrankungen in der Schwangerschaft: der Virus gelangt zum Embryo und verursacht Mi bildungen. Inkubationszeit: 2 - 3 Wochen Symptome: Diese Virusinfektion beginnt meist mit Fieber, bis kurze Zeit sp ter die ersten Fleckchen sichtbar sind. Das dritte Stadium bilden dann die Bl schen, die als Inhalt eine klare Fl ssigkeit, die hochinfekti s ist, haben. Diese Erscheinungen k nnen am ganzen K rper auftreten, besonders auffallend sind sie an der Kopfhaut. Zus tzlich erscheinen Bl schen auch an Schleimh uten wie m glicherweise im Mund, in der Nase, an der Bindehaut, am After oder an den Genitalien. Nach wenigen Tagen fangen die ersten Bl schen an abzutrocknen, es entsteht eine oberfl chliche Kruste, die ohne Hinterlassung einer Narbe abf llt. - Au er das Kind kratzt! Das sollte man nach M glichkeit verhindern, da sich dadurch die Bl schen mit Eiter f llen k nnen, und so eine Pustel entsteht, die zwar auch als Kruste abf llt, aber eine oberfl chliche Narbe hinterl Therapie: Fiebersenkende Mittel ttelmixtur(zum Auftragen - f rdert das Eintrocknen der Bl schen) Juckreizstillende Medikamente Interessant w re hier noch zu sagen, da dieser Virus in den Ganglienzellen (in Nervenbahnen) liegen bleibt und eventuell sp ter wieder aktiv werden kann: G rtelrose Pflegetips: Juckreiz ttelmixtur mehrmals t glich auftragen Juckreizstillende Medikamente Einreden auf das Kind mit Engelszungen - kein Kratzen! Kurzschneiden der Fingern gel, sauber halten! schen im Mund ssig-breiige, k hle, s urearme Kost len mit Kamillen- oder Salbeitee Begleitender Husten und/oder Schnupfen Luftfeuchtigkeit! (Nasses Tuch...) Schutzimpfung: Impfstoff ist in Erprobung! Times New Roman Times New Roman Times New Roman Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AMeist nur sehr langsam oder gar nicht bilden sich Feuermale zur ck: nicht erhabene rote Flecke an der Stirn, ber der Nasenwurzel und im Nacken. Spontan bilden sich in aller Regel nur die Feuermale an der Stirn zur ck, meistens im zweiten oder dritten Lebensjahr. Sowohl geburtsbedingte H mangiome als auch Feuermale sind wahrscheinlich durch Druck verursachte Blutgef nderungen. CAls Fibromyalgie beschreibt man eine Erkrankung ungekl rter Ursache, die mit Muskelschmerzen im Bereich des gesamten K rpers, starker Schmerzempfindlichkeit bestimmter Punkte des K rpers (sogenannte "tender points") und allgemeinen St rungen wie Schlafst rungen, Konzentrationsst rungen und M digkeit, einhergeht. Vor Stellung der Diagnose "Fibromyalgie" sollten andere rheumatische Erkrankungen ausgeschlossen werden. Bei Patienten wie bei rzten f hrt der fehlende Nachweis krankhafter Ver nderungen bei den blichen Untersuchungsmethoden wie Blutuntersuchung oder R ntgen h ufig zu der Fehleinsch tzung, da die Schmerzen "eingebildet" seien. Das ist nicht der Fall. Die Behandlung der Fibromyalgie mu individuell festgelegt werden. Sie beruht in erster Linie auf physikalischen Behandlungsmethoden wie Massage, W rmetherapie oder Elektrotherapie, dann auch auf psychologischen Methoden wie autogenes Training und Schmerzbew ltigungshilfen, manchmal werden auch Medikamente eingesetzt. KFieber kann ein Zeichen f r vielerlei St rungen im Organismus sein und tritt dementsprechend h ufig auf. Von Fieber spricht man, wenn die K rpertemperatur auf ber 37,5 Grad ansteigt. Das zuverl ssigste Ergebnis erhalten Sie. wenn Sie die Temperatur bei etwa 18 bis 20 Grad Zimmerw rme rektal, also im After, messen. Das Fieber selbst ist keine Krankheit, sondern eine Abwehrreaktion des K rpers. Es entsteht nach Infektion mit Bakterien oder Viren. Das Fieber geh rt schon zum Heilungsproze , da es den W rmestau ableitet, der infolge der Fehlregulation entstanden ist. Das Alter Ihres Kindes spielt dabei keine Rolle. Nur fr hgeborene oder durch lange Krankheit stark geschw chte Kinder sind zu einer derartigen Abwehrreaktion des K rpers nicht mehr f hig. Beim Fieber wird der gesamte Organismus erheblich geschw cht, da der Stoffwechsel stark beschleunigt ist. Wie erkenne ich das Fieber? Bemerken Sie, da Ihr Kind ohne sonst erkennbaren Grund stark schwitzt oder ig ger tete Wangen hat und schneller als sonst atmet, so sind das in der Regel Anzeichen f r erh hte Temperatur. Damit verbunden sind beschleunigte Herzt tigkeit und Pulsschlagfolge. Nicht selten kommt bei hohem Fieber Kopfweh hinzu. Bei Fieber von 40 Grad und mehr werden die Kinder von einer allgemeinen Unruhe befallen, haben manchmal Wahnvorstellungen und schreien oder weinen viel. H lt das Fieber ber mehrere Tage an, wird es kaum noch Appetit haben. Es kommt zu Stuhlverstopfungen, weil die St hle durch den Wasserentzug bei starkem Schwitzen hart werden. Bei sehr hohem Fieber bekommen manche Kinder Kr mpfe oder verfallen in sehr seltenen F llen sogar in l nger andauernde Bewu tseinstr bung. Was kann ich tun? Das Fieber steigt manchmal sehr rasch. Auf jeden Fall sollten Sie sofort einen Arzt benachrichtigen, auch nachts oder sonntags, wenn Sie bei Ihrem Kind Temperaturen ber 39 Grad messen. Niedrigeres Fieber, das ber 48 Stunden anh lt, ist ebenso ein Fall f r den Arzt. Man wird Ihr Kind gr ndlich untersuchen und eine Behandlung einleiten. Sie selbst helfen Ihrem Kind, wenn Sie ihm viel zu trinken geben, um die fehlende Fl ssigkeit wieder zu ersetzen. Es ist nicht ungew hnlich, wenn Ihr Kind jetzt wenig i t. Bieten Sie ihm statt der blichen Kost lieber saftiges, frisches Obst, gehaltvolle Suppen und dergleichen an. Das Essen darf leicht gesalzen sein, da der kleine K rper mit dem Schwei Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor und andere wichtige Mineralien verliert. Bettruhe ist m glichst immer einzuhalten. Ab 38,5 Grad Fieber helfen Sie Ihrem Kind sehr mit einem alten Hausmittel, mit Wadenwickeln. Dazu nehmen Sie Windelstreifen oder etwas hnliches, machen sie mit kaltem Wasser gut na (nicht triefend) und wickeln sie dem Kind etwa so fest wie einen normalen Verband um die Waden. Diese Prozedur wiederholen Sie etwa alle drei ig Minuten. Das ist f r Sie und Ihren kleinen Patienten eine etwas m hsame, aber erfolgversprechende Behandlung. In vielen F llen k nnen Sie schon damit die Temperatur wieder herunterdr cken. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @(andere Filariosen s. Loa Loa und Onchozerkose) "Filariose" ist eigentlich ein Sammelname f r verschiedene Infektionen mit Nematoden der Familie Filariidae. Zugleich steht der Name enger gefa r Infektionen mit: Wuchereria bancrofti Brugia malayi Brugia timori Loa Loa -> Loa Loa Onchocerca volvulus -> Onchozerkose Mansonella ozzardi, perstans, streptocera Erreger Wuchereria bancrofti, Brugia malayi und Brugia timori. Filarien sind fadenf rmige (filum: Faden) Nematoden, deren Zwischenwirte Stechm cken sind. Die Rundw rmer sind zw. 5 und 10 cm lang. Bei einer Blutmahlzeit werden Mikrofilarien (ca. 0,3 mm) aufgenommen, die sich im K rper des Insekts zu infektionsf higen Larven entwickeln. Diese gelangen bei einem sp teren Saugakt in den Stichkanal und entwickeln sich dann im menschlichen Organismus (Lymphgef e) bis zur Geschlechtsreife weiter. Verbreitung Tropisches Afrika, Indien, S dost- und Ostasien, Hispaniola, Panama, K stenbereich Nord-Brasiliens, Surinam, Franz sisch Guyana, Guyana. steckungsmodus Ausschlie lich ber Stechm cken, nicht von Mensch zu Mensch. Inkubationszeit 5-12 Monate Prophylaxe ckenbek mpfung wie bei Malaria. Chemoprophylaxe bei der Bev lkerung mit Di thylcarbamazin Krankheitsbild Die Verlaufsformen reichen von einer symptomlosen Phase (evtl. jahrelange Mikrofilar mie) ber ein symptomatisches, akutes Stadium (entz ndlich - allergische Reaktionen im Lymphsystem mit rezidivierenden Fiebersch ben und Schwellungen der Extremit ten u. a.) bis zur symptomatischen, chronischen Phase. Diese ist durch chronisch-obstruierende Ver nderungen des Lymphsystems mit Behinderung / Blockade des Lymphflusses und Erweiterung von Lymphgef en ("Lymphvarizen") gekennzeichnet. Weiter treten Schwellungen von Lymphknoten, Extremit ten, Skrotum ("Elephantiasis") auf. Das letzte Stadium wird als tropische, pulmonale Eosinophilie bezeichnet: Husten, asthmaoide Lungenbeschwerden, hohe Bluteosinophilie, Lymphknotenschwellung und hohen Serumantik rpern gegen Filarantigene. Schwerer Verlauf kommt nur bei l ngerem Aufenthalt in den Tropen vor (h ufige Reinfektion) Diagnose Nachweise von Mikrofilarien im Blut, Lymphknoten oder Lunge. Erfassung der klinischen Symptome, die mit einer Eosinophilie einher gehen. Nachweis gruppenspezifischer Antik rper und zirkulierender Antigene (bes. f r Krankheitsphasen, in denen keine Mikrofioarien nachweisbar sind). Therapie thylcarbamazin (gegen Mikrofilarien wirksam, jedoch nur geringen Einflu auf adulte Filarien) Antihistaminika oder Cortikosteroide gegen evtl. auftretende fieberhaft-allergisch Nebenwirkungen durch Parasitenzerfall Sp den-Behandlung teilweise durch die Chirurgie Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Erythema nodosumD Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hautu Ewing-Sarkom #krebs #orthoU E -Brech-Sucht (Bulimia nervosa) #psych Fehlgeburt I (Abortus)D Times New Roman #gynU Fehlgeburt II (Abortus) Feigwarzen (Kondylome)D Times New Roman #infekt #geschl #gyn #haut Fersensporn (Kalkaneussporn)D Times New Roman #orthou Fettleber #verdauungU Fettleibigkeit (Adipositas) #stoffwUFFettstoffwechselst rungen (Hypercholesterin mie, Hypertriglycerid #stoffwu Fettstuhl (Steatorrhoe) #verdauung QFeuchtblattern (Windpocken, Schafblattern, Ziegenpeter, Wasserpocken, Varicellen)I Times New Roman #kinder #infektu$Feuermal (N vus flammeus) Geburtsmal #haut FibromyalgieB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #orthoU Fieber #kinder FilarioseD Times New Roman #infekt #tropen BSind Ihre Finger, besonders der kleine und der Ringfinger, eigenartig verkr mmt und leiden Sie nicht an Rheuma, ist die Sehnenplatte Ihrer Hand (meist der rechten) erkrankt. Ursachen Dieser Dupuytren-Kontraktur liegt eine narbige Schrumpfung und eine Ausbildung derber Str nge und Knoten der Sehnenplatte zugrunde. So wird das Strecken der Finger immer mehr behindert. Die Ursachen sind noch nicht exakt gekl rt. Das h ufig gleichzeitige Bestehen einer Bandscheibenerkrankung der Halswirbels ule l t an eine Ern hrungsst rung der Sehnenplatte infolge mangelnder Versorgung durch Nerven und Gef e, deren Ursprung durch das Bandscheibenleiden komprimiert wird, denken. GErreger Rickettsia prowazeki, obligat intrazellul res Bakterium Reservoir ist praktisch ausschlie lich der Mensch Verbreitung Diese Rickettsiose trat fr her weltweit im Gefolge von Krieg, Hunger und Elend epidemisch auf. Heute fast nur noch in h heren, k hleren Lagen von tropischen und subtropischen L ndern, in denen sich L use gut halten. Bedeutsam vor allem in Elendsquartieren (gro e Menschenansammlungen unter schlechten hygienischen Verh ltnissen). Ansteckungsmodus Keine bertragung von Mensch zu Mensch, keine chronische Erkrankungen. Die Erreger parasitieren in L usen (Pediculus humanus corporis = Kleiderlaus), selten auch in Zecken und Milben. Durch deren F ces gelangen die Erreger perkutan oder aerogen ber die Lunge in den menschlichen K rper. Sie siedeln sich in den Endothelzellen der Blutgef e an, die lysieren, wodurch wieder neue Erreger ins Blut gelangen und weitere Endothelien befallen. Inkubationszeit 10-14 Tage Immunit In der Regel belastbar und lang andauernd gegen exogene Reinfektion. Prophylaxe Aktive Grundimmunisierung mit inaktivierten Rickettsien; in Endemiegebieten j hrliche Auffrischung. Passive Immunisierung: Keine Hygiene, Entlausung Krankheitsbild Schwer Epidemisches Fleckfieber: Fieber, Sch ttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen mit makul sem Exanthem - fleckf rmiger Hautausschlag (Gesicht und Hals bleiben frei!); cerebrale Manifestation bis hin zum Koma. Ohne Antibiotikatherapie betr gt die Letali t 10-20%. Besondere Verlaufsform ist die Brill-Zinsser-Krankheit: Sie kann nach berstehen einer Infektion auftreten, wenn die Erreger in den RES-Zellen noch jahrelang (20-30 Jahre) berleben. Absinkender Antik rperspiegel und allgemeine Abwehrschw che k nnen zu Rickettsien-Reaktivierung und so zu einem leicht verlaufenden Fleckfieber f hren (endogene Zweitinfektion). Diagnose Erregernachweis durch Kultur aus Venenblut, Mikroskopie und Serologie. Antik rpernachweis. Klinische Symptome Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BDie Erkrankung hnelt dem klassischen Fleckfieber, die Symptome (Hautausschlag, Hirnentz ndung) sind jedoch geringer ausgepr gt, der Verlauf eher gutartig. Erreger-Reservoir sind kleine S uger, vorwiegend Ratten, von denen die Bakterien durch Fl he auf den Menschen bertragen werden. Die Krankheit bevorzugt warme Zonen bzw. Jahreszeiten und tritt im Gegensatz zum klassischen Fleckfieber einzeln oder in kleinen Gruppenerkrankungen auf. Diagnose durch klinische Symptome und Blutuntersuchung. FSME siehe unter Zeckenenzephalitis. "ADie Framb sie ist eine in den Tropen vorkommende Infektionskrankheit, die der Syphilis sehr hnlich ist und auch durch ein hnliches Bakterium (Treponema pertenue) verusacht wird. Anzeichen Hautausschlag mit himbeerroten Kn tchen, die sp ter geschw rig zerfallen. Behandlung Penizillin BFremdk rper in der Harnr hre kommen vor allem bei M dchen und Frauen, aber auch bei M nnern vor. Wegen der kurzen weiblichen Harnr hre gelangen die Fremdk rper meist in die Blase. Bei Frauen und M dchen ist Masturbation in der Harnr hre (die Harnr hrenschleimhaut ist sexuell erregbar) mit Haarnadeln oder hnlichen Utensilien ebenfalls nicht selten. Die Fremdk rper k nnen zu Verletzungen, Entz ndungen oder Abszessen f hren, aber auch zur Steinbildung, wenn sich an ihnen Kristalle von Salzen festsetzen. Behandlung Je nach Art der Fremdk rper operative Entfernung oder Herausziehen mit einem Zystoskop (ein Instrument zur Blasenuntersuchung), an dessen Spitze ein Magnet befestigt ist. HErreger FSME-Virus (Fr hsommer-Meningo-Enzephalitis). Synonym: CEE-Virus (Central-European-Encephalitis). Verbreitung Ost- und Mitteleuropa, besonders in S ddeutschland (W rttemberg, Bayern), Skandinavien, sterreich und der CSSR. Verwandte Viren kommen im Ostteil Sibiriens, VR China, in Gro britannien, in Kanada und den USA vor. Hauptinfektionszeit: von Mai bis Juli und im Oktober. Ansteckungsmodus bertragung erfolgt durch den Bi der Zecke Ixodes ricinus. Obwohl zwar nur jede 50. - 100. Zecke auch Virustr ger ist, das Risiko f r den von einer Zecke gebissenen also relativ gering scheint, muss das Risiko einer FSME jedoch wegen ihrer m glichen Dauersch den und evtl. Todesfolge ernstgenommen werden. Virusreservoir sind kleine Nagetiere, Rehe und weidende Haustiere. Eine Infektion ist jedoch auch durch den Genu infizierter Milch (z.B. Ziegenmilch) und durch Inhalation infekti sen Materials, z.B. in Laboratorien m glich. Inkubationzeit 3-14 Tage. Immunit t nach berstandener Infektion wahrscheinlich lebenslang. Prophylaxe Impfprophylaxe mit formalininaktivierter Vakzine: 2malig im Abstand von 4-12 Wochen sowie eine 3. Impfung nach 9-12 Monaten. Passive Immunisierung mit FSME-Immunglobulin sowohl prophylaktisch als auch bis 48 Stunden bzw. 2-4 Tage nach Zeckenbi in unterschiedlicher Dosis. Allgemeinma nahmen wie Schutzkleidung und Repellentien. Krankheitsbild Zu Beginn grippe hnliches Krankheitsbild: Kopfschmerzen, Fieber, gastrointestinale Beschwerden, sp ter k nnen nach einem beschwerdefreien Intervall von ca. 1 Woche unter erneutem Fieber Meningitis (bes. bei Personen <40 Jahren), Meningoenzephalitis (bei ber 40j hrigen) oder Meningoenzephalomyelitis auftreten, L hmungserscheinungen besonders nach dem 60. Lebensjahr. Todesf lle sind m glich. Diagnose Erregernachweis (aufwendig und f r das Laborpersonal risikoreich, weshalb dieser nicht sehr verbreitet ist): Durch Tierversuch und Serologie. Antik rpernachweis im Blut Therapie Unspezifische Behandlung wie bei anderen Enzephalitiden auch. Beratung Auch auf die Lyme-Borreliose hinweisen, oft f hlt man sich durch die Impfung gegen FSME zu Unrecht gegen diese Krankheit gesch Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman EEin Furunkel ist eine akute eitrige Entz ndung eines Haarbalgs, seiner Talgdr se und auch von tieferliegendem Gewebe. Verursacht wird er durch Bakterien, meist durch die eitererregenden Staphylokokken Anzeichen teter etwa pfennig- bis markst ckgro er Buckel in der Haut. Sp ter zeigt sich im Zentrum eine eitrige Einschmelzung. Eiter entsteht durch zugrundegegangene Fre zellen (Phagozyten) des Abwehrsystems. W hrend die Phagozyten andere Bakterien und Viren oder andere Fremdk rper recht gut verdauen k nnen, bleiben sie bei den eitererregenden Staphylokokken (oder Streptokokken und Pneumokokken) meist nur zweiter Sieger. Im Eiter finden sich neben den zerst rten Phagozyten denn meist auch Staphylokokken und eingeschmolzenes Gewebe. Risiko Furunkel sind meist ungef hrlich, die Fre zellen k nnen zumindest in den Randzonen die Infektion unter Kontrolle halten. Eine Streuung der Bakterien ber Lymph- und Blutwege in andere Organe ist selten. Kommt sie vor, k nnen jedoch gef hrliche Abszesse entstehen, beispielsweise in der Lunge oder im Gehirn. Wichtig Das Risiko einer Streuung der Bakterien ist vor allem dann gro , wenn Sie versuchen, den Furunkel auszudr cken. Lassen Sie also den Furunkel in Ruhe. Wenn er reif ist, wird der Eiterpfropf von selbst abgesto en, und der Hautdefekt heilt aus. Achten Sie auf peinliche Sauberkeit, damit die Bakterien nicht auf andere Hautbereiche oder Nahrugsmittel gelangen. Eine weitere Ausbreitung der Infektion mit R tung und Schwellung f hrt zu einem Furunkel. Times New Roman Times New Roman @ Was sind Beingeschw Beingeschw re sind schlecht heilende (chronische) Wunden an den Unterschenkeln und F en, die vor allem bei lteren Menschen vorkommen. Wie entstehen Beingeschw Die h ufigsten Ursachen f r Beingeschw re sind St rungen im Blutkreislauf der Beine (arterielle und ven se Beingeschw re) und einfache Verletzungen (traumatische Beingeschw re). Bei Zuckerkranken k nnen so genannte diabetische Beingeschw re (siehe auch Diabetes) entstehen. H ufig kommt es zu Infektionen dieser Beingeschw Beingeschw re entstehen meist durch St rungen im Blutkreislauf. Einige Fakten ber die Blutgef e der Beine: Die Arterien transportieren das Blut vom Herzen zu den Geweben des K rpers, um sie mit Sauerstoff und N hrstoffen zu versorgen. Die Venen f hren das verbrauchte Blut, das nun "Abfallprodukte" enth lt, zur ck zum Herz, wo es ber den Lungenkreislauf wieder mit Sauerstoff versehen wird. Um das Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zu transportieren, werden die Beinvenen von der Muskelpumpe unterst tzt. Die Triebkraft wird vom Wadenmuskel geliefert. Wenn Sie gehen oder wenn Sie Sich bewegen, zieht sich der Muskel zusammen (Kontraktion) oder entspannt sich um die Venen des Beines. Durch diesen Wechsel zwischen Kontraktion und Entspannung wird das Blut von den Beinen Richtung Herz gepumpt. Damit das Blut nicht w ieder zur ck in die Beine flie t, ist die innere Seite der Venen mit Klappen versehen, die als R cklaufventile funktionieren. Dadurch kann das Blut nur in eine Richtung flie en und zwar in Richtung Herz. Einige Fakten ber ven se Beingeschw se Beingeschw re machen etwa 70 Prozent aller Beingeschw re aus. Die Hauptursache ist, dass die Klappen des Venensystems, das die oberfl chlichen und die tiefen Venen der Beine verbindet, nicht funktionieren. Ein Bein mit ven sen Problemen ist an seinem charakteristischen Aussehen zu erkennen. Das Bein ist geschwollen. Besonders um bereits bestehende Geschw re ist die Haut stellenweise br unlich verf rbt, die Haut ist trocken und juckt (Stasisekzem). Das Geschw r selbst ist oft feucht und n ssend, in der Regel aber schmerzlos. Die ven sen Beingeschw re kommen meist im Bereich der Kn chel vor, besonders an der Innenseite des Beins. Wie stellt der Arzt die Diagnose Beingeschw Die Diagnose wird normalerweise aus dem Krankheitsbild gestellt. Insbesondere bei Verdacht auf arterielle Beingeschw re sind aber noch zus tzliche Untersuchungen der Arterien erforderlich. Einige Fakten ber arterielle Beingeschw Arterielle Beingeschw re machen etwa zehn Prozent aller Beingeschw re aus. Sie kommen meist an den F en, Zehen und Fersen vor. Die arteriellen Beingeschw re entstehen, wenn die Durchblutung eines K rperteils z. B. auf Grund einer Arterienverkalkung erheblich geschw cht worden ist. F e und Beine f hlen sich kalt an und sehen eventuell bl ulich aus. Die arteriellen Beingeschw re sind in der Regel schmerzhaft. Die Schmerzen sind am schlimmsten, wenn man ruht, und k nnen besonders in der Nacht sehr stark sein. Den Schmerzen ist abzuhelfen indem man die Unterschenkel und F e aus dem Bett h ngen l sst, so dass mehr Blut in die Beine flie t und sie besser durchblutet werden. Oft leiden Menschen mit arteriellen Beingeschw ren auch an der so genannten "Schaufenster-Krankheit" (Claudicatio intermittens). Diese geht mit krampfartigen Schmerzen in den Waden, die durch Gehen oder Bewegung ausgel st werden, einher. Wenn man eine kleine Pause macht - z. B. um ein Schaufenster zu betrachten (daher der Name) - so verschwinden die Schmerzen wieder. An der "Schaufenster-Krankheit" zu leiden hei t aber nicht immer auch an Beingeschw ren zu leiden. Risiko- und verschlimmernde Faktoren f r die Entwicklung ven ser Beingeschw Ein nicht funktionierendes Venensystem Beinbr che oder andere Beinsch digungen Blutpfropf (Thrombose) in einer tiefen Beinvene Vorangegangene Operationen am betroffenen Bein Sitzende oder stehende T tigkeit z. B. im Verkauf, Friseurhandwerk, in der Krankenpflege Venenentz ndung (Phlebitis) Schwangerschaft (das Risiko einer Thrombose steigt in der Schwangerschaft) bergewicht Risiko- und verschlimmernde Faktoren f r die Entwicklung arterieller Beingeschw Rauchen hter Blutdruck Zuckerkrankheit Gicht Herzinfarkt und andere Herz- und Kreislauferkrankungen Arterienverkalkung der Beine ( Schaufenster-Krankheit oder Claudicatio intermittens) nnen Sie das Risiko f r arterielle Beingeschw re mindern: ren Sie auf zu rauchen. Essen Sie weniger Fett, daf r mehr Obst und Gem Bewegen Sie sich so viel wie m glich, wenn das Krankheitsstadium noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Durch Bewegung werden Ihre Venen dazu gezwungen, neue Zweige zu bilden, die den Blutkreislauf der Beine bessern. Bewegen Sie sich auch, wenn Sie sitzen. Machen Sie zuerst Kreisbewegungen mit den F ssen und bewegen Sie die Fersen auf und ab. Nehmen Sie ab, falls Sie bergewichtig sind. Tragen Sie nicht zu kleine oder zu gro e Schuhe. Kaufen Sie gute Schuhe, in denen sich Ihre F e wohlf hlen. Untersuchen Sie t glich Ihre F e und Unterschenkel auf Farbver nderungen und Wunden. Dies gilt besonders f r Zuckerkranke. Sorgen Sie daf r, dass Ihre F e warm bleiben. Vermeiden Sie Verletzungen an Ihren F ssen und Unterschenkeln. Gehen Sie regelm ig zum Arzt und zur Fu pflege. nnen Sie das Risiko f r ven se Beingeschw re mindern: Gehen und bewegen Sie sich regelm ig, damit Sie den Wadenmuskel aktivieren. Essen Sie weniger Fett, daf r mehr Obst und Gem Nehmen Sie ab, wenn Sie bergewichtig sind. Wenn Sie die Gelegenheit haben, sitzen Sie mit hoch gelagerten Beinen. Tragen Sie nicht zu kleine oder zu gro e Schuhe. Kaufen Sie gute Schuhe, in denen sich Ihre F e wohlf hlen. Untersuchen Sie t glich Ihre F e und Unterschenkel auf Farbver nderungen und Wunden. Gehen Sie regelm ig zum Arzt und zur Fu pflege. Sitzen Sie nicht mit bereinander geschlagenen Beinen, denn das hemmt die Venenpumpe. Sorgen Sie bei sitzender oder stehender T tigkeit daf r, dass Sie Ihre Arbeitshaltung regelm ndern und sich bewegen. Wie k nnen Beingeschw re behandelt werden? Ziel der Geschw rbehandlung ist, alle Faktoren zu beseitigen, die die Entwicklung des Geschw rs verursacht haben und die Heilung behindern. Wenn dies der Fall ist, wird das Geschw r in der Regel von selbst heilen. Zur Behandlung von ven sen Beingeschw ren geh ren die Reinigung des Geschw rs und komprimierende Verb nde (= feste Bandagen). Bei arteriellen Beingeschw ren kann eine chirurgische Behandlung der verkalkten Arterien von Nutzen sein. Einige Geschw ssen durch operative Hautverpflanzung geschlossen werden. Prognose Mit der richtigen Behandlung heilen Beingeschw re meist innerhalb weniger Monate ab. Leider sind viele ltere Patienten mehreren Risikofaktoren ausgesetzt. In dieser Altersgruppe kann die Heilung eines Beingeschw rs auch mehrere Jahre dauern. Arterielle Beingeschw re und Claudicatio intermittens sind sehr ernste Gefahrensignale, die ohne Behandlung zum "schwarzen Brand" und damit zur Amputation des Beines f hren k nnen - oder auch zum Tod des Patienten. Univ.- Prof. Dr. Daisy Kopera Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman EVoraussetzung einer Fu mykose sind Fu schwei und mangelnde Fu hygiene. So k nnen sich zwischen den Zehen leicht entz ndliche Bezirke bilden, auf denen sich Pilze und auch Bakterien ansiedeln. Anzeichen Es beginnt oft mit platzenden Bl schen, die zu ger teten, n ssenden Fl chen werden k nnen. Nicht bakteriell infiziert, schuppen die Bl schen trocken ab. Auch schmerzhafte Hauteinrisse sind m glich. Von der Pilzerkrankung k nnen neben den Zehenzwischenr umen auch Fu sohlen, Zehenspitzen und Fu sohlenr nder betroffen sein. Bisweilen sind berdies die Zehenn gel befallen: Sie verdicken sich, werden tunnel- und krallenf rmig und verf rben sich schmutzig-graubraun. Vorbeugung halten Sie Ihre F e sauber trocknen Sie nach dem Duschen die Zehenzwischenr ume mit einem eigenen Handtuch (nur einmal benutzen!) gut ab wechseln Sie t glich Ihre Socken (Woll und Baumwollsocken bevorzugen) wechseln Sie auch Ihre Schuhe etwa jeden zweiten Tag benutzen Sie in Schwimmb dern die Spr hanlage gegen Fu pilze Besonders auf den Brettern der Umkleidekabinen k nnen Sie sich mit Fu pilzen infizieren. Behandlung Antimykotika, F e und Zehenzwischenr ume zweimal t glich waschen und gut trockenfrottieren, zum Waschen ist eine synthetische Seife mit einem pH-Wert von etwa 5,5 am g nstigsten, um den S uremantel der Haut wiederherzustellen. Wichtig sind luftiges Schuhwerk (im Sommer Sandalen) und das tragen von Woll- und Baumwollstr mpfen. FDie Schmerzen des Gallenblasenkrebses sind hnlich wie bei Gallenblasensteinen oder der Gallenblasenentz ndung. Neben kolikartigen Schmerzen, kann auch ein dumpfer Dauerschmerz rechts unter den Rippen, ausstrahlend bis in den R cken oder in die rechte Schulter, auftreten. Im Sp tstadium, wenn der Krebs so gro ist, da er die Galleng nge verlegt, kommt es zur Abflu behinderung der Gallenfl ssigkeit. Dem Patienten f llt auf, da seine Augenbindeh ute gelb werden, da der Urin dunkel und der Stuhl lehmfarben hell gef rbt ist. Ein schmerzloses Gelbverf rben der Augenbindeh ute sollte immer den Verdacht auf das Vorliegen des Gallenblasenkrebses richten. Der Gallenblasenkrebs steht in enger Beziehung zum Gallenblasensteinleiden. Jeder einhunderste Steintr ger entwickelt im Lauf von Jahren einen Krebs. Bewegliche Gallenblasensteine k nnen sich in dem Ausf hrungsgang der Gallenblase festsetzen und eine Abflu behinderung bewirken. Die in der Gallenblase gespeicherte Galle kann dann nach Nahrungsaufnahme nicht mehr ausgesch ttet werden und die Galle staut sich in der Gallenblase. Durch chemische Prozesse, ausgel st durch die Gallenfl ssigkeit, wird die Gallenblasenwand gesch digt. Es kommt zur Entz ndungsreaktion. Bei einem jahrzehntelang andauernden Proze der Gallenblasenentz ndung kann die Gallenblase verkalken. Man spricht dann von einer Porzellangallenblase. Die Porzellangallenblase gilt als Ausl ser des Gallenblasenkrebses. So selten die Diagnose eines Gallenblasenkrebses ist, so ernst ist die Prognose des Betroffenen. Nur wenige Patienten k nnen durch eine Operation geheilt werden, da der Krebs normalerweise zu sp t erkannt wird und oft Tochtergeschw lste gesetzt hat. Die berlebenszeit der operierten Patienten betr gt durchschnittlich 2-3 Jahre. BEntz ndungen der Gallenblase (Cholezystitis) oder der Galleng nge (Cholangitis) werden meist durch Gallensteine provoziert, in wenigen F llen auch durch ortsfremde Infektionen oder Eiterherde (beispielsweise im Darm). Anzeichen akuter F Fieber; Sch ttelfrost; vor bergehende Gelbsucht; Erbrechen; Druckempfindlichkeit und Schmerzen im rechten Oberbauch Behandlung Bei Cholezystitis Entfernung der Gallenblase (auch als Krebsprophylaxe), bei Cholangitis operative Entfernung eventueller Gallensteine und Medikamente @Was sind Gallensteine? Gallensteine bestehen in 90 Prozent aller F lle aus einer Kombination von Cholesterin und Gallens ure (gemischte Steine). Ihre Gr e variiert von wenigen Millimetern bis hin zu einigen Zentimetern. Sie entstehen haupts chlich in der Gallenblase. Solange ein Gallenstein in der Gallenblase liegt, ohne die Gallenwege zu verlegen, verursacht er keine Beschwerden. Gelangt er aber in den Ausf hrungsgang der Gallenblase, tauchen starke, krampfartige Oberbauchschmerzen auf. Diese Schmerzen werden als Gallenkolik bezeichnet. Ungef hr 20 Prozent aller Gallensteine verursachen Beschwerden,. Dabei sind Frauen 3 mal h ufiger betroffen als M nner. Mit zunehmendem Alter neigen aber auch M nner in st rkerem Ma e zu Gallenstein- Beschwerden. Die H ufigkeit von Gallensteinen in der westlichen Welt wird auf unsere Ern hrungs- und Lebensgewohnheiten zur ckgef Was sind die Ursachen f r die Entstehung von Gallensteinen? In der Galle existiert eine feine Balance zwischen Cholesterin und Gallens ure. Wird dieses Gleichgewicht gest rt, indem z.B. der Cholesterinanteil steigt oder der Gallens ure- Anteil sinkt, lagern sich Cholesterin- Kristalle ab. Mit der Zeit entstehen daraus Steine. Wer bekommt Gallensteine? Jeder kann Gallensteine bekommen. Sie treten sehr selten bei Kindern und Jugendlichen auf. Die H ufigkeit steigt mit dem Alter an. Folgende Gruppen haben ein erh htes Risiko: Personen, bei denen bereits Gallensteine in der Familie vorgekommen sind. bergewichtige. Menschen, die in kurzer Zeit sehr viel abgenommen haben. Menschen mit hohem Cholesterinspiegel im Blut. Frauen, die strogen-Pr parate oder die Antibaby-Pille einnehmen. Menschen, die sich cholesterinreich und ballaststoffarm ern hren. Was sind die Symptome? Rund zwei Drittel der Betroffenen sind beschwerdefrei. Bei rund einem Drittel der Betroffenen treten mit der Zeit folgende Symptome auf: Anfallartige Schmerzen, die rechts unterhalb vom Rippenbogen zu sp ren sind (sogenannte Gallenkolik). Bei einer Kolik k nnen die Schmerzen bis hin zur rechten Schulter oder ins Schulterblatt reichen. Es kann zu Schwei ausbr chen, belkeit oder Erbrechen kommen. Eine Gallenkolik kann zwischen wenigen Minuten und zwei bis drei Stunden dauern. Die H ufigkeit der Koliken sind individuell verschieden. Sie k nnen durch das Einnehmen von Mahlzeiten hervorgerufen werden. Gallenkoliken lassen sich in manchen F llen nur schwer von anderen Schmerzursachen unterscheiden (z.B. Nerv ser Darm, saures Aufsto en, Speiser hrenentz ndung, Magengeschw ckenbeschwerden Lungenentz ndung oder Nierensteine). Komplikationen Gallenblasenentz ndung (selten, aber ernstes Symptom): Eine Gallenblasenentz ndung hnelt in den Symptomen einer Gallenkolik. Sie wird meist von starkem Fieber begleitet. Die Ursache hierf r ist vor allem eine bakterielle Infektion bei bestehenden Gallensteinen. Das Schmerzzentrum bewegt sich allm hlich nach rechts unterhalb des Rippenbogens. Gelbsucht oder Entz ndung der Galleng nge (seltenes, aber ernstes Symptom!): Liegt Gelbsucht als zus tzliche Komplikation vor, l sst sich das wie folgt erkennen: "Das Wei e in den Augen" und die Haut sind gelblich. Der Stuhl wird hell und der Urin dunkel. Oft liegen hnliche Symptome wie bei der Gallenkolik vor. Fieber und Sch ttelfrost sind zus tzliche Anzeichen einer Entz ndung der Galleng Steindurchbruch durch die Wand der Gallenblase: (Lebensgefahr) Der Stein kann unter Umst nden in die Bauchh hle durchbrechen. Welche Warnsignale einer Komplikation gibt es? tzlich stark auftretende Magenschmerzen, die bisher unbekannt waren. Eine Gallenkolik, die l nger als drei bis vier Stunden andauert. Eine Gallenkolik, bei der Sch ttelfrost und Fieber hinzukommen. Gelbsucht sowie gelber/wei er Stuhl mit dunkelgef rbten Urin. Welche Selbsthilfen bieten sich an? Bei einer wiederholten Gallenkolik bieten sich schmerzstillende Mittel an, die rezeptfrei in der Apotheke erh ltlich sind. W rme kann zu einer gewissen Linderung beitragen (Vorsicht vor Verbrennungen). Als vorbeugende Ma nahmen k nnen Sie: bergewicht vermeiden. Sich fettarm ern hren. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Falls Anzeichen einer Gallenkolik vorliegen, wird eine Ultraschalluntersuchung des Oberbauchs vorgenommen. Mit Hilfe dieser Untersuchung k nnen Gallensteine nachgewiesen werden. brige Gallensteinserkrankungen: Sie erfordern oft einen Krankenhausaufenthalt, bei dem in der Regel folgende Untersuchungen vorgenommen werden: Ultraschall oder Computertomographie der Bauchgegend. ERCP: Bei Verdacht auf Gallensteine werden die Galleng nge mit einem Endoskop (das ber den Mund in die Speiser hre, durch den Magen und dann bis zum Zw lffingerdarm vorgeschoben wird) mit Hilfe von Kontrastmittel r ntgenologisch untersucht. Auf diesem Wege k nnen Gallensteine nachgewiesen werden. ufig werden Blutproben entnommen und die Leberwerte analysiert. . Wie sieht die Behandlung bei Gallensteinen aus? Ein zuf lliger Fund von Gallensteinen, ohne bisherige Gallenkolik, muss t nicht behandelt werden. Falls Sie vorher keine Gallenkolik gehabt haben, sollten Sie sich bei pl tzlich starken Schmerzen von einem Arzt untersuchen lassen. Der Arzt wird Ihnen zun chst schmerzstillende oder krampfl sende Medikamente verschreiben. Durch das Entfernen der Gallenblase werden weitere Koliken verhindert. Die Operation wird durch das Einf hren eines Endoskops durch mehrere kleine Schnitte in der Haut durchgef hrt. Sie ist relativ schonend und hinterl t kleine Narben. Mitunter ist eine traditionelle "offene" Operation angebracht. In diesem Fall wird ein gr erer Schnitt angelegt. Je nach vorliegenden Umst nden wird der Arzt entscheiden, ob und nach welcher Methode operiert werden soll. Gallenblasenentz ndung: In einem solchen Fall wird der Patient sofort in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Behandlung erfolgt durch Medikamente mit anschlie ender Operation, bei der die Gallenblase entfernt wird. Gelbsucht, die durch Gallensteine verursacht worden ist: Auch in diesem Fall ist ein sofortiger Krankenhausaufenthalt notwendig. Falls eine Infektion vorliegt, wird meist mit Antibiotika behandelt. Durch ein Endoskop (ERCP) k nnen die Galleng nge untersucht werden. Gleichzeitig k nnen die Gallensteine, die die Galleng nge blockieren, entfernt werden. Vorlage von: Dr. Torben Nathan, Dr. Carl J. Brandt und Oberarzt Professor Dr. med. Ove Schaffalitzky de Muckadell Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DDas Ganglion (auch als berbein bezeichnet) ist eine zystische gutartige Geschwulst in der Nachbarschaft von Gelenken und Sehnenscheiden. Die h ufigste Lokalisation von Ganglien ist der Handr cken, gefolgt von der Kniekehle, dem Fu cken und dem Au enmeniskus des Kniegelenks. Ganglien bestehen aus einer bindegewebigen Kapsel, die eine glasklare gallertige Masse enth lt. Die Knoten sind durchschnittlich von Haselnu e. In der Kniekehle k nnen sie erheblich gr er werden, sogenannte (Baker-Zyste). Symptome Beschwerden k nnen durch Druck auf benachbarte Sehnen und Nerven oder durch die vermehrte Spannung bei Bewegungen des anliegenden Gelenks entstehen. Die Bindegewebskapsel des Ganglions hat immer eine Verbindung zur Gelenkkapsel, in selteneren F llen auch zur Sehnenscheide, ohne da immer eine Verbindung der Innenr ume besteht. Die Entstehung der Ganglien ist nicht restlos gekl rt. Es wird angenommen, da sie sich w hrend der Embryonalzeit aus nicht v llig ausgebildeten spezialisierten (ausdifferenzierten) Zellen der Gelenkhaut entwickeln. Diagnose Die Diagnose wird meist klinisch gestellt. Bei unklarem Befund hilft eine Sonographie weiter. R ntgenaufnahmen k nnen zum Ausschlu cherner Ver nderungen angebracht sein. !QWas versteht man unter einem Uterusmyom? Die Geb rmutter (Uterus) hat etwa die Gr e und Form einer kleinen Birne. Das schlanke Ende ragt mit dem Geb rmuttermund in die Scheide. Das Organ besteht aus einer gleichm ig starken Muskelwand, die in ihrem Inneren von einer Schleimhaut und gegen ber dem Bauchraum von Bauchfell berzogen. ist. Die Geb rmutter liegt zwischen der Harnblase und dem Mastdarm. In der Muskulatur der Geb rmutter k nnen sich gutartige Knoten bilden. Diese sogenannten Myome k nnen entweder in die Geb rmutterh hle hineinwachsen, in der Geb rmutterwand entwickelt sein oder gegen den Bauchraum wachsen. Es gibt einzelne Myomknoten oder viele Myomknoten, die die Geb rmutter gr er und an ihrer Oberfl che unregelm iger machen. Im letzteren Fall spricht der Mediziner von einem "Uterus myomatosus". Die Ursachen f r die Entstehung der gutartigen Muskelgeschw lste sind nicht genau bekannt. Allerdings wei man, dass ihr Wachstum stark von strogenen, den auch normalerweise im K rper einer gesunden Frau vorkommenden weiblichen Geschlechtshormonen, beeinflusst wird. Welche Beschwerden macht ein Uterusmyom? Etwa 75 Prozent der Patientinnen haben keinerlei Beschwerden. Wenn Beschwerden auftreten, sind diese abh ngig von der Lage, Gr e und Anzahl der Myome. Zu den Beschwerden z hlen: starke Menstruationsschmerzen verst rkte und verl ngerte Menstruationsblutungen Durch Druck auf den Mastdarm kann es zu Verstopfung und durch den Druck auf die Harnblase kann es zu St rungen beim Harnlassen kommen. Kreuzschmerzen und Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen, k nnen ebenso auftreten. Diese entstehen durch den Druck von Myomknoten auf die Nervenaustrittsstellen im Becken. Wer bekommt Myome in der Geb rmutter? Etwa 30 Prozent aller Frauen nach dem 30. Lebensjahr weisen Myome auf. Das Myomwachstum ist hormonabh ngig und ist am h ufigsten bei Frauen um das 40. Lebensjahr. Nach den Wechseljahren bilden sich im allgemeinen keine neuen Myome mehr. Vielmehr bilden sich viele Myome nach dem Wechsel wieder zur gliche Folgen und Komplikationen von Myomen Blutarmut als Folge von abnorm langen, unregelm igen und/oder verl ngerten Blutungen aus der Geb rmutter Myome k nnen zu Schwierigkeiten beim Entstehen einer Schwangerschaft f hren Bei weniger als 0,5 Prozent der Frauen mit Myomen besteht die Gefahr einer Entwicklung zu einer b sartigen Geschwulst (Sarkom). Wie wird ein Myom / werden Myome diagnostiziert? Ihr Frauenarzt stellt Myome anhand einer gyn kologischen Tastuntersuchung fest, indem er ber die Scheide die Geb rmutter genau abtastet. Ebenso kann er ein Myom mittels Ultraschall (meist von der Scheide aus) diagnostizieren. Wie behandelt man Myome der Geb rmutter? Solange Myome keine Beschwerden verursachen, m ssen sie im Normalfall auch nicht behandelt werden. Wenn Myome Beschwerden (Kreuzschmerzen, Verstopfung, Blutungsst rungen u. .) machen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt die f r Sie pers nlich am besten geeignete Behandlung besprechen. Je nach Lage der Myomknoten, deren Anzahl und Gr e besteht die M glichkeit, sie seltener ber die Scheide oder h ufiger durch einen Bauchschnitt operativ zu entfernen. Statt mittels Bauchschnitt kann in besonderen F llen eine Myomaussch lung auch mittels Bauchspiegelung (= Laparoskopie) erfolgen. Bei mehreren gro en Myomen muss meist die gesamte Geb rmutter entfernt werden. Die Geb rmutterentfernung kann meist ber einen Bauchschnitt erfolgen, seltener auf dem Weg der Scheide. Auch eine Hormonbehandlung, die sogenannte Gestagentherapie, kann zur Verkleinerung von Myomknoten f hren. Eine vor der Operation durchgef hrte Hormonbehandlung kann auch sinnvoll sein, um danach geb rmuttererhaltend operieren zu k nnen. Spezielle Hormonbehandlungen mit Gn-RH-Analoga k nnen auch zur R ckbildung eines Myoms oder von Myomen f hren und unter Umst nden eine Operation berfl ssig machen. Bei Blutungsst rungen kann auch eine Geb rmutterspiegelung und Entfernung von Myomen aus der Geb rmutterh hle erfolgreich durchgef hrt werden. Kann man trotz Myomknoten in der Geb rmutter schwanger werden? Myome sind grunds tzlich in den meisten F llen kein Hindernis f r eine Schwangerschaft. Allerdings kann die Entwicklung einer Schwangerschaft durch Myome erschwert sein. Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, Facharzt f r Frauenheilkunde und Geburtshilfe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman LWas ist eine Geb rmuttersenkung? Eine Geb rmuttersenkung liegt dann vor, wenn die Geb rmutter (Uterus) und die Harnblase nicht mehr durch die Beckenbodenmuskulatur in ihrer Position gehalten werden k nnen. Eine solche Muskelschw che verursacht eine Senkung der Geb rmutter oder der Harnblase. Warum kommt es zu einer Geb rmuttersenkung? berbelastung des Beckenbodens verursacht durch schwere k rperliche Arbeit oder Fettleibigkeit (Adipositas) Bindegewebsschw Nach Geburten (vor allem nach der Geburt sehr gro er Kinder und nach Geburtsverletzungen) Welche Symptome treten auf? Harninkontinenz (meist Stressinkontinenz, d. h. Urinverlust bei k rperlicher Belastung) ufiges Wasserlassen (Pollakisurie) Wiederkehrende (rezidivierende) Harnwegsinfektionen Unterleibs- und R ckenschmerzen Druckgef hl nach unten und Fremdk rpergef hl. Auch das Gef hl, es k nnte etwas aus der Scheide herausfallen (deshalb berkreuzen diese Frauen oft ihre Beine) Neigung zu Verstopfung (Obstipation) Ausfluss (auch blutig) durch genitale Infektion bzw. Druckgeschw Man unterscheidet verschiedene Schweregrade einer Geb rmuttersenkung. In manchen F llen kann es so weit kommen, dass der Uterus aus der Scheide herausrutscht (Geb rmuttervorfall = Uterusprolaps). Wie wird eine Geb rmuttersenkung diagnostiziert und behandelt? Ihr Arzt wird die Diagnose auf Grund Ihrer Angaben, des Sicht- bzw. Tastbefunds und einer Untersuchung mit dem Spekulum (Instrument zum Einf hren in die Scheide) stellen. Behandlung: Bei leichten Formen und zur Vorbeugung wird Beckenbodengymnastik verordnet. strogen (weibliche Geschlechtshormone) lokal als Z pfchen, Cremes usw. oder Tabletten zum Schlucken Zumindest bei lteren Patientinnen wird der Arzt im Falle einer deutlichen Geb rmuttersenkung oder eines Geb rmuttervorfalls diskutieren, ob man nicht besser die Geb rmutter entfernen soll. Je nach Untersuchungsergebnis kann dies ber die Scheide oder ber einen Bauchschnitt erfolgen. Zur Raffung des Blasenbodens und zur Hebung des Blasenhalses bietet sich die vordere Scheidenplastik an, zur Raffung der Beckenbodenmuskulatur und zur Verst rkung des Damms die hintere Scheidenplastik. Kommt es nach einer Geb rmutterentfernung zu einem Vorfall des verbliebenen Scheidenblindsacks, so kann dieser unter Einsatz eines speziellen Gewebestreifens in der Beckenh hle fixiert werden (Sakropexie). Zur Behandlung einer gleichzeitig auftretenden Inkontinenz (unkontrollierbarer Harnverlust) gibt es noch eine Reihe anderer Operationsverfahren (z. B. Anhebung der Scheidenwand und Korrektur des Harnr hren-Blasenhalswinkels = Kolposuspension). Da eine Geb rmuttersenkung in Folge einer Bindegewebsschw che zu Stande kommt und damit nicht die Ursache, sondern nur das Symptom behandelt werden kann, besteht immer das Risiko, dass eine Senkung erneut auftreten kann. Dieses Risiko l sst sich durch eine deutliche Gewichtsabnahme (bei bergewichtigen Patientinnen), regelm ssige Beckenbodengymnastik und Vermeidung von zu gro rperlichen Belastungen verringern. Gerade bei bergewichtigen Frauen ist die Gewichtsabnahme bereits vor einer Operation besonders empfehlenswert. Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Ceine Endometritis zeigt sich durch eine sehr schmerzhafte, starke Blutung, gegebenenfalls durch eine verst rkte und verl ngerte Monatsblutung, mitunter auch durch unregelm ige Blutungen (eventuell Schmierblutungen). Weitere Anzeichen sind: Schmerzen und Druckempfindlichkeit im Unterleib, Schw che und Fieber, vergr erte, derbe Geb rmutter. Ursachen Ursachen k nnen sein: Folge einer Fehlgeburt oder Abtreibung, wobei Keime von der Scheide aus in die Geb rmutter gelangt sind; Infektionen w hrend oder nach einer Entbindung (ziemlich h ufig!); w hrend einer Menstruation in die Geb rmutter aufgestiegene Keime (sehr selten); h chst selten bei Tripper. Behandlung Der Frauenarzt wird Ihnen nach urs chlicher Abkl rung Bettruhe und Antibiotika verordnen. Eventuell kann eine Aussch lung der Geb rmutterschleimhaut (Abrasio) notwendig werden. Hat die Infektion auf die Geb rmutter bergegriffen, mu unter Umst nden die Geb rmutter entfernt werden. @Was ist Geb rmutterhalskrebs? Der Geb rmutterhals ist der untere Teil der Geb rmutter und verbindet die Scheide mit der Geb rmutterh hle. Der Geb rmutterhals endet am Geb rmuttermund, der bei einer gyn kologischen Untersuchung im oberen Teil der Scheide sichtbar wird. Am Geb rmutterhals k nnen bevorzugt sowohl bei jungen Frauen als auch bei Frauen um das 40. Lebensjahr Ver nderungen der oberfl chlichen Zellschicht entstehen. Man spricht von Geb rmutterhalskrebs, wenn die Ver nderungen der Zellen am Geb rmutterhals b sartig sind. herkennung des Geb rmutterhalskrebs Eine gyn kologische Kontrolluntersuchung beinhaltet (z.B. in j hrlichen Abst nden) eine Untersuchung dieser oberfl chlichen Zellen am Geb rmuttermund. Dies geschieht durch einen Abstrich vom Geb rmuttermund. Diese Untersuchung wird von der Patientin am gyn kologischen Stuhl als leichtes Abschaben vom Muttermundsbereich empfunden. Ziel regelm iger Zellabstriche vom Geb rmutterhals ist es, den Geb rmutterhalskrebs zu verhindern und ihn in seiner Vorstufe, die meist ber Jahre besteht, zu entdecken. Befindet sich der Geb rmutterhalskrebs in einem Vor- od er Fr hstadium, kann er durch eine einfache kleine Operation behandelt werden. Diese Operation hei t Konisation. Bei ihr wird ein kleines kegelf rmiges St ckchen von ca. 2 x 1 cm aus dem Geb rmutterhals entfernt. Bei den allermeisten Patientinnen kann in diesem Vorstadium die Geb rmutter und damit die F higkeit, Kinder zu geb ren, erhalten bleiben. Hat sich tats chlich bereits ein Geb rmutterhalskrebs entwickelt, ist meist eine Operation mit Entfernung der Geb rmutter notwendig. Welche Symptome treten auf? nderungen der Zellen bleiben anfangs meist unbemerkt. Im weiter fortgeschrittenen Stadium k nnen folgende Krankheitszeichen auftreten: Schmierblutungen beim und nach dem Geschlechtsverkehr Teilweise belriechender, teilweise auch blutiger starker Ausfluss aus der Scheide Kreuzschmerzen Sich wiederholende Entz ndungen der Harnblase und des Nierenbeckens Seltener Gerinnselbildungen mit Schwellung und Blauverf rbung eines Ober- bzw. Unterschenkels Wie stellt der Arzt die Diagnose? Diese Krebsform kann im Vor- oder Fr hstadium nur durch eine Untersuchung des Zellabstrichs und eine Betrachtung des Geb rmutterhalses bei der gyn kologischen Untersuchung erkannt werden. Dabei erfolgt die Betrachtung des Geb rmutterhalses nach Entfaltung der Scheidenw nde mit Hilfe eines am gyn kologischen Stuhl montierten und vor dem Scheideneingang aufgestellten Mikroskops. In schweren F llen kann der Geb rmutterhalskrebs mit blo em Auge erkannt werden. Wie behandelt man Geb rmutterhalskrebs? Wird tats chlich Geb rmutterhalskrebs festgestellt, ist meist eine kleinere Operation (Konisation = Entfernung eines kleinen Gewebskegels vom Muttermund) oder eine gr ere Operation (z.B. Geb rmutterentfernung) erforderlich. In vielen F llen reicht es also durchaus, nur einen kleinen Kegel vom Muttermund zu entfernen. In diesen F llen kann die Frau auch weiterhin Kinder geb ren. In fortgeschrittenen Stadien kann es erforderlich werden, auch ein kleines St ck der Scheide zus tzlich zur Geb rmutter zu entfernen. In manchen F llen ist anstelle der Operation der Geb rmutter eine Behandlung mit Strahlen notwendig. In den letzten Jahren wird anstelle einer Operation auch zunehmend eine Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie (= Behandlung mit Medikamenten gegen Krebs) eingesetzt. In manchen F llen ist im Anschluss an eine Operation eine Strahlenbehandlung oder Chemotherapie notwendig. Prognose Wie bei allen Krebsarten ist auch beim Geb rmutterhalskrebs die Heilungschance bei seiner fr hen Erkennung am gr ten. Die Heilungschance betr gt 100%, wird der Geb rmutterkrebs in seinem Vorstadium erkannt und durch eine Konisation (Entfernung eines kleines Gewebskegels vom Muttermund) behandelt. Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, Facharzt f r Frauenheilkunde und Geburtshilfe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman JWas ist Geb rmutterk rperkrebs? Die Geb rmutter ist ein birnenf rmiger Muskel, der einen Hohlraum umschlie t. Dieser Hohlraum ist von Schleimhaut ausgekleidet. Im Bereich dieser Schleimhaut kann Geb rmutterh hlenkrebs = Geb rmutterk rperkrebs entstehen. Von der Pubert t bis zu den Wechseljahren erneuert sich die Schleimhaut der Geb rmutter jeden Monat und wird bei der Regelblutung abgesto en. Wenn in der letzten Phase vor den Wechseljahren oder in der Zeit danach Zellver nderungen der Schleimhaut auftreten, kann sich Krebs der Geb rmutterh hle entwickeln. Die Ursache f r die b sartige Ver nderung der Geb rmutter-Schleimhaut ist nicht eindeutig gekl rt. In einigen F llen kann diese Entwicklung durch Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, hohen Blutdruck, das Fehlen von Schwangerschaften und Geburten sowie die Einnahme von bestimmten weiblichen Geschlechtshormonen ( strogenen) beg nstigt werden. Krebs des Geb rmutterk rpers entwickelt sich meist nach dem 50. Lebensjahr. Welche Krankheitszeichen treten auf? Das erste Warnzeichen ist eine Blutung aus der Scheide. Sie kann hnlich stark wie eine Monatsblutung sein, manchmal ist sie jedoch auch schw cher. Unter Umst nden tritt auch nur eine minimale Blutung oder ein br unlicher oder gelblicher Ausfluss aus der Scheide auf. Ratschl Jede Frau, die nach dem Wechsel eine Blutung aus der Scheide aufweist, sollte sofort ihren Arzt aufsuchen. Auch Geb rmutterk rperkrebs entwickelt sich in der Regel langsam. Seine Fr herkennung erh ht auch in diesem Falle deutlich die Heilungschancen. Wie stellt der Arzt die Diagnose Geb rmutterkrebs? Zur Diagnosesicherung wird eine Ausschabung und/oder eine Spiegelung der Geb rmutterschleimhaut vorgenommen. Nur so kann ermittelt werden, ob es sich um gutartige Ver nderungen oder tats chlich um eine Krebserkrankung der Geb rmutter-Schleimhaut handelt. Eine Ultraschalluntersuchung vor allem durch die Scheide (Vaginalsonographie) kann die Diagnose Geb rmutterk rperkrebs vereinfachen und unterst tzen. Wie wird Geb rmutterk rperkrebs behandelt? Bei Geb rmutterkrebs muss in den allermeisten F llen die Geb rmutter operativ entfernt werden. Unter Umst nden kommt auch eine Bestrahlung, Hormontherapie oder Chemotherapie zum Einsatz. Prognose Generell besitzt der Geb rmutterh hlenkrebs eine gute Prognose, da 3/4 der F lle bereits im Fr hstadium oder Vorstadium erkannt werden. In diesen F llen ist eine endg ltige Heilung sehr wahrscheinlich. Erstellt in Zusammenarbeit mit: Erik Fangel Poulsen, Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru, Facharzt f r Frauenheilkunde und Geburtshilfe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman pAKann als eigenst ndige Erkrankung oder auch als Begleiterscheinung rheumatologischer Erkrankungen auftreten. Sie kann praktisch in jedem durchbluteten Organ (einschlie lich der Haut) auftreten und dort ber St rungen der Durchblutung zu unterschiedlichsten, z.T. auch ausgepr gten Funktionsst rungen f hren. Eine Vasculitis mu ufig mit Cortison behandelt werden. LGWas ist eine Gehirnentz ndung? Bei dieser Krankheit sind verschiedene Schichten des Gehirns entz ndet. Diese Entz ndung kann sich sowohl auf die graue als auch die wei e Hirnsubstanz erstrecken. In manchen F llen sind auch die Hirnh ute, die so genannten Meningen (Meningoenzephalitis), betroffen. Was sind die Ursachen einer Gehirnentz ndung? Die Ursachen einer Gehirnentz ndung k nnen vielf ltig sein. Oft wird sie durch Viren ausgel st (unter anderem Herpesviren, Masernviren, Mumpsviren, Grippeviren). Zecken k nnen Erreger bertragen, die zu einer Gehirnentz ndung f hren (FSME). Andere Ausl ser k nnen Bakterien oder Pilze sein. In manchen F llen tritt eine Gehirnentz ndung als Folge einer anderen Krankheit auf (z.B. nach Multipler Sklerose, oder Sarkoidose). Wer ist besonders gef hrdet? uglinge und ltere Menschen sind st rker gef hrdet als andere Gruppen. Ebenso wie Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Was sind die Symptome einer Gehirnentz ndung? Je nach Schwere der Erkrankung: Sehr starke Kopfschmerzen Steifheit im Nacken/R cken (Nackenschmerzen) tzlich einsetzendes hohes Fieber Sehst rungen Bewusstseinsst rungen und psychische St rungen In seltenen F llen Kr mpfe oder L hmungen von Armen und Beinen Bewusstlosigkeit Wie stellt der Arzt die Diagnose? Besteht ein Verdacht auf Gehirnentz ndung, m ssen Blut und R ckenmarksfl ssigkeit untersucht werden. In einigen F llen ist es notwendig, eine Computertomographie (CT-Scanning) vorzunehmen. Wie wird eine Gehirnentz ndung behandelt? Schwere Gehirnentz ndungen m ssen stets im Krankenhaus beobachtet und behandelt werden. Die Vorgehensweise richtet sich nach dem Ausl ser der Entz ndung. Wie kann man einer Hirnentz ndung vorbeugen? Gegen eine ganze Reihe von Erregern gibt es vorbeugende Schutzimpfung (z.B. FSME = "Zeckenimpfung", Masern, Mumps, Grippe). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ZLWas ist eine Gehirnersch tterung? Eine Gehirnersch tterung ist eine berstreckung der Nervenzellen im Gehirn nach einem Schlag gegen den Kopf. Dies f hrt dazu, dass die Funktion der Nervenzellen vor bergehend gest rt ist. Au er zeitlich begrenzten Symptomen entsteht kein bleibender Schaden. Es kommt zu kurzfristiger, wenige Sekunden bis Minuten dauernder Bewusstlosigkeit, Kopfschmerzen und Ged chtnisverlust. Au erdem k nnen belkeit, Erbrechen, Schwindel und vor bergehende Orientierungsst rungen auftreten. Wann muss man zum Arzt gehen? Prinzipiell sollte nach jeder Bewusstlosigkeit der Arzt aufgesucht werden! In jedem Falle aber: Falls die Bewusstlosigkeit mehr als ein paar Minuten gedauert hat Falls der Patient, nachdem er aufgewacht ist, wieder schl frig wird Falls kein Kontakt mit dem Patienten aufgenommen werden kann Falls der Patient belkeit versp Falls er ber l ngere Zeit verwirrt ist Falls nach einem Sturz erst nach l ngerer Zeit die Symptome auftreten (sechs bis zw lf Stunden nach dem Unfall). Besonders h ufig tritt diese Zeitverz gerung bei Kleinkindern auf. Wann wird der Arzt den Patienten zur berwachung ins Krankenhaus einweisen? ngig von den Symptomen entscheidet der Arzt, ob der Patient zur weiteren Beobachtung oder zum Ausschluss schwerer Verletzungen in das Krankenhaus eingewiesen wird. Vor allem wenn die Bewusstlosigkeit l nger als eine Viertelstunde und die Bewusstseinstr bung l nger als eine Stunde dauert, besteht der Verdacht auf eine schwerere Verletzung (Gehirnquetschung, Gehirnblutung). ber hinaus ist in vielen F llen n tig, den Sch del zu r ntgen, um einen Bruch auszuschlie en. Treten Nackenbeugeschmerzen auf, wird in der Regel ein R ntgenbild der Halswirbels ule angefertigt . Wie beobachtet man eine Person die eine Gehirnersch tterung erlitten hat? Der Patient sollte bis zu 24 Stunden nach dem Ungl ck beobachtet werden. Treten Ver nderungen der Bewusstseinslage auf, sollte ein Arzt verst ndigt werden - wenn die Nachbeobachtung nicht schon in einem Krankenhaus stattgefunden hat, was anzuraten ist. Eine einfache berpr fung kann durch simple Fragen nach Datum oder dem Namen vorgenommen werden. Das gleiche gilt, falls nach einem symptomfreien Zeitraum, belkeit und Erbrechen erneut auftreten. Was kann man selbst nach einer Gehirnersch tterung tun? In der Regel verschwinden die Symptome nach einigen Tagen k rperlicher Schonung und Bettruhe von allein. Kann eine Gehirnersch tterung bleibende Sch den verursachen? Handelt es sich um eine Gehirnersch tterung, so bleibt diese meist folgenlos. In manchen F llen kann es einige Monate dauern, bis die letzten Sp tfolgen verschwinden. Dazu geh ren zum Beispiel: Kopfschmerzen, Schwindel, Sehst rungen, M digkeit, Irritationen, L rmempfindlichkeit und fehlende Konzentration. Im Gegensatz zur Gehirnersch tterung kommt es bei einer Hirnquetschung (Contusio cerebri) oder einer Gehirnblutung zu direkten Hirnsch digungen. Je nach Ausma und Lage der Verletzung kann es zu bleibenden Sch den kommen, die mit Kopfschmerzen, Epilepsien (Krampfanf lle) und L hmungen einhergehen k nnen. Redaktion: Dr. med. Christian Rous Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Notfall, sofort handeln!! Was ist eine Meningitis? Meningitis ist eine Entz ndung der Hirnh ute. Jeder kann an einer Meningitis erkranken, die sich innerhalb von Stunden entwickelt. Die wesentlichen Beschwerden sind Nackensteifigkeit (Meningismus) und Fieber. Bakterien oder Viren sind die Verursacher der Meningitis. Die bakterielle Meningitis ist eine gef hrliche Krankheit, besonders wenn sie von Meningokokken herr hrt. Die Behandlung muss sofort erfolgen. Dabei werden Antibiotika in die Venen verabreicht. Trotz bestm glicher Behandlung sterben nach wie vor einige Patienten an dieser Krankheit oder sie erleiden bleibende Sch den ( 5 bis 15 Prozent). Eine Hirnhautentz ndung, die durch Viren verursacht wird, ist hingegen meist weniger gef hrlich. H ufig geht sie von selbst vorbei. Wie bekommen Sie Meningitis? Es ist nicht gekl rt, warum v llig gesunde Menschen pl tzlich eine bakterielle Meningitis bekommen. Die Meningokokken-Bakterien leben bei einigen Menschen in der Nase. Dort richten sie aber keinen Schaden an. Wenn eine Verbindung zwischen Nase und Hirnh uten besteht, dann ist das Meningitis-Risiko bei diesen Personen nat rlich h her. Eine solche Verbindung kann zum Beispiel bei einem Sch delbruch auftreten. Zus tzlich zur Behandlung des Sch delbruchs gibt der Arzt daher Antibiotika. Eine virale Hirnhautentz ndung wird oft in Verbindung mit einer anderen Viruserkrankung beobachtet. Beispielsweise haben 40 Prozent der Mumpspatienten eine virale Meningitis. Welche Symptome treten auf? Die Nackensteifigkeit (Meningismus) ist das wichtigste Zeichen. Allgemeines Krankheitsgef hl, Kopfschmerzen, hohes Fieber, Erbrechen und Lichtscheu k nnen auftreten. Benommenheit bis hin zum Koma Je kleiner die Kinder, desto weniger ausgepr nnen die Krankheitszeichen sein. Hier stehen h ufig Bauchschmerzen im Vordergrund, manchmal auch Krampfanf Bei Meningokokken-Meningitis k nnen kleine Blutungen in der Haut auftreten. Diese werden Petechien genannt. Die Hautblutungen sind ein Zeichen daf r, dass die Bakterien in die Blutbahn gelangt sind. Dieser Zustand ist erst ernst u nd muss sofort von einem Arzt mit Antibiotika behandelt werden. Was k nnen Sie selbst tun? Selbsthilfe ist bei Hirnhautentz ndung nicht m glich. Hat ein Kind oder ein Erwachsener hohes Fieber, Nackensteifigkeit und einen beeintr chtigten Allgemeinzustand, dann sollten Sie umgehend die Einlieferung in eine Klinik veranlassen. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Bei Verdacht auf Hirnhautentz ndung veranlasst der Arzt eine Lumbalpunktion. Bei der Lumbalpunktion wird in H he der Lendenwirbel aus dem R ckenmarkkanal Gehirnfl ssigkeit (Liquor) entnommen, um sie auf Infektionszeichen und Krankheitserreger zu untersuchen. erdem wird der Arzt eine Blutprobe entnehmen, die auch auf Bakterien untersucht wird. Wie wird eine Hirnhautentz ndung behandelt? Die bakterielle Meningitis wird mit Antibiotika behandelt, die direkt in die Venen gespritzt werden. Welches Antibiotikum benutzt wird, h ngt davon ab, welche Bakterien die Hirnhautentz ndung ausgel st haben. Wenn es sich um Meningokokken oder Pneumokokken handelt, wird Penicillin gew hlt. Reagieren Sie allergisch auf Penicillin, dann erhalten Sie ein anderes wirksames Antibiotikum. Zu Beginn wird oft mit einem Breitband-Antibiotikum behandelt, bis der Krankheitserreger bekannt ist. Bei bakterieller Meningitis m ssen auch die Familienangeh rigen vorbeugend Antibiotika nehmen. Diese Behandlung gibt nur einen momentanen Schutz. Die Meningokokken sind ein normaler Bestandteil des Nasenrachenraumes und kehren als solche schnell wieder zur Die virale Meningitis ist weniger gef hrlich und kann nur symptomatisch behandelt werden. Es ist jedoch wichtig, den Erkrankten zu beobachten. Dadurch kann sichergestellt werden, dass es sich nicht um eine bakterielle Meningitis handelt. Prognose Die bakterielle Hirnhautentz ndung ist eine gef hrliche Krankheit. Bleibt sie unbehandelt verl uft sie fast immer t dlich. Aber auch trotz bestm glicher Behandlung sterben immer noch 5 bis 15 Prozent der Patienten, da sich die Krankheit in einigen F llen sehr schnell entwickelt. Ist der erste kritische Tag berstanden, dann sind die Heilungschancen gut. Die virale Hirnhautentz ndung ist im allgemeinem keine ernsthafte Erkrankung. Das wichtigste ist, die Symptome zu kennen und gegebenenfalls schnell zu handeln. Vorlage von: Dr. Ole Davidsen, Spezialist Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman EEine Gehirnquetschung ist eine gedeckte, nicht offene Hirnverletzung infolge einer stumpfen Gewalteinwirkung. In leichteren F llen sind Areale der Hirnrinde oder des Hirnstamms nur geprellt, in schweren F llen sind Hirnzellen regelrecht gequetscht. Begrenzt k nnen (bei Mitverletzung von Gef en) Blutungen auftreten. Meist liegt einer Hirnquetschung eine Fraktur des Sch deldaches oder der Sch delbasis zugrunde. Die verletzten Hirnareale k nnen an der Stelle der Gewalteinwirkung, aber auch auf der Gegenseite liegen; auf der Gegenseite dann, wenn die tr ge durch Sto in Bewegung gesetzte Hirnmasse an der Gegenseite pl tzlich auf den kn chernen Sch del aufprallt. Anzeichen Die Bewu tlosigkeit dauert l nger als ein paar Minuten an. (Ist die Bewu tlosigkeit nur fl chtig oder kurz, liegt lediglich eine Gehirnersch tterung vor.) Bei einer Bewu tlosigkeit bis zu 30 Minuten spricht man von einem mittelschweren Sch del-Hirn-Trauma. Die typische Erinnerungsl cke umfa t nicht nur die Zeit der Bewu tlosigkeit, sondern auch die Zeit vor dem Unfall (retograde Amnesie). Je nach Ort der Sch digung kann es zu schlaffen Halbseitenl hmungen, Sprechst rungen oder psychischen Ver nderungen kommen. Bei einer Bewu tlosigkeit von mehr als einer halben Stunde liegt ein schweres Sch del-Hirn-Trauma vor. EVon etwa 10 000 Menschen erkrankt einer an einen Gehirntumor. Diese Geschw lste entstehen im Gehirn selbst oder werden von den Hirnh uten gebildet; Tochtergeschw lste von anderen Krebslokalisationen (beispielsweise von einem Brust- oder Lungenkrebs) sind selten. Hirntumoren sind oft gutartig, doch haben sie grunds tzlich ihre Raumforderung einen gef hrlichen Effekt: Sie verdr ngen und komprimieren Gehirngewebe. Anzeichen Hauptsymptome sind st ndige Kopfschmerzen, Ged chtnisschw che, Reizbarkeit und eventuell auch epileptische Anf lle. Sp ter k nnen st ndige Benommenheit, Doppeltsehen oden Atemst rungen hinzukommen. Spezielle Krankheitszeichen k nnen je nach Tumor sein: Ausf lle des Geruchssinnns, psychische Ver nderungen, Halbseitenl hmung, Sehst rungen, Sprechst rungen, L hmungen der Gesichtsmuskulatur, Gleichgewichtsst rungen oder epileptische Anf Die Anzeichen des b sartigsten Hirntumors, des Glioblastoms, sind: L hmungen, Sprechst rungen, epileptische Anf lle. Ein b sartiger Hirntumor des Kindesalters ist das Medulloblastom; spezielle Anzeichen sind: Bewegungs- und Gleichgewichtsst rungen. Behandlung Operative Entfernung des Tumors, bisweilen auch Bestrahlung. Prognose Bei vielen Hirntumoren ist eine Dauerheilung m glich. Bleibende Symptome sind dann bisweilen nur h ufige Kopfschmerzen und mangelnde Belastbarkeit. Bei den b sartigen Hirntumoren (Glioblastom, Medulloblastom, Meningealsarkom u.a.) betr gt die durchschnittliche berlebenszeit trotz Behandlung oft nur Monate oder wenige Jahre. OBFurunkel (eitrige Entz ndung eines Harbalgs, seiner Talgdr se und der Umgebung) im Geh rgang sind relativ h ufig. Verursacht k nnen sie durch eine bakterielle oder eine Pilzinfektion werden. Anzeichen Starke ere Ohrenschmerzen; oft ist die Ohrmuschel geschwollen; oft auch leichte Schwerh rigkeit. Behandlung Ein Furunkel mu vom Ohrenarzt er ffnet werden; Verabreichung von Antibiotika. Wichtig Lassen sie bereits eine oberfl chliche Geh rgangsentz ndung (Anzeichen: Schmerzen und R tung) vom Ohrenarzt mit Antibiotika oder pilzt tenden Mitteln (bei einer Pilzinfektion) behandeln. JDas Gelbfieber ist eine durch blutsaugende Stechm cken bertragene sehr gef hrliche Viruserkrankung, die immer wieder mal in den tropischen L ndern von Mittel- und S damerika sowie in den Afrikastaaten s dlich der Sahara epidemieartig auftritt. Ihren Namen hat die Erkrankung wegen der im Verlauf auftretenden typischen Gelbverf rbung der Haut und Augen erhalten. Ins Ausland Reisende sollten sich vor Reiseantritt ber die Einreisebestimmungen ihres Zielortes informieren, da in einigen L ndern der Erde eine Gelbfieberschutzimpfung zwingend vorgeschrieben ist. Das Gelbfieber wird gem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neben der Cholera, der Pest und den zwischenzeitlich als ausgerottet geltenden Pocken zu den Quarant ne-Krankheiten gez hlt. Dies hat zur Folge, da man nach Kontakt mit einem Gelbfieberkranken, auch wenn man sich gesund f hlt, entsprechend der Inkubationszeit - also der Zeit vom Stich durch eine Gelbfiebervirus tragende M cke (Aedes aegypti) bis zum Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen - isoliert werden mu . Bleibt man ber diese Zeit hinaus gesund, wird die Quarant ne wieder aufgehoben. Man unterscheidet die st dtische (urbane) Form, bei der die bertragung des Virus ber die Stechm cke von Mensch zu Mensch erfolgt, von der Waldform. Hier findet eine Infektion normalerweise innerhalb von Affengruppen statt, und nur zuf llig wird ein Mensch gestochen und angesteckt. Krankheitserscheinungen Cirka 3 - 6 Tage nach Stich einer gelbfiebervirustragenden M cke kommt es zu einem akutem Fieberanstieg bis auf 40 C mit schwerstem Krankheitsgef hl bei belkeit und Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen. Nach einer kurzfristigen Besserung sieht man ab dem vierten Krankheitstag wieder einen Temperaturanstieg, nun mit Gelbverf rbung (Ikterus) der Haut und der Augen. Die Leber schwillt schmerzhaft an, Schleimhautblutungen mit Bluterbrechen oder auch Darmblutungen k nnen folgen. Bei Mitbeteiligung des Gehirns sieht man Krampfanf lle, bei schwerstem Verlauf f llt der Erkrankte in ein Koma. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Vor allem mu an andere "exotische" Viren, die ein sogenanntes h morrhagisches (blutendes) Fieber wie zum Beispiel das Krim-Kongo-Virus, das Rift-Valley-Virus, oder das Lassa- und Machupovirus gedacht werden. Auch das erst k rzlich wieder durch die Presse gegangene Ebola- oder das Marburgvirus kann hnliche Symptome ausl sen. Komplikationen und Notf Vor allem die Gehirnentz ndung mit folgendem Koma oder auch ein Nierenversagen sind gef rchtet. Fast die H lfte aller dieser derart Erkrankten versterben. CGelbsucht ist keine Krankheit, sondern ein Symptom unterschiedlicher Erkrankungen der Leber und Galle. Sie zeigt sich in einer Gelbf rbung der Haut, der Schleimh ute und der Hornhaut der Augen. Ursache ist ein Anstieg des Gallenfarbstoffes (Bilirubin) im Blut, den die Leber aus dem roten Blutfarbstoff (H moglobin) beralterter roter Blutk rperchen bildet. Am Ton des Gelbs k nnen Sie bereits die Art der zugrundeliegenden Erkrankung erkennen. Ein etwas r tlicher Gelbton spricht f r einen prim ren Leberschaden, ein eher gr nlicher Gelbton f r eine Gallenstauung. Zugrundeliegende Erkrankungen k nnen sein: eine h molytische An eine Hepatitis eine Leberzirrhose Leberkrebs Medikament Wichtig: Suchen sie bei jeder beginnenden Gelbsucht sofort einen Arzt auf. RHWas ist Arthrose? Arthrose ist eine nichtentz ndliche Gelenkskrankheit, die fast alle Menschen im Laufe des Lebens bef llt. Bei den ber 50-j hrigen leiden rund 80 Prozent unter Arthrose. Sie ist gekennzeichnet durch eine Zerst rung der Gelenksstruktur. Arthrose kann alle Gelenke befallen. In den meisten F llen sind Wirbels ule, Hand-, Fu ft- oder Kniegelenke betroffen. Symptome der Arthrose Ein erstes Anzeichen sind Spannungsgef hle und Steifigkeit in den Gelenken. Mit der Zeit werden die Schmerzen st rker. Gerade am Morgen kann es m hsam sein, "in Schwung zu kommen". Mediziner sprechen vom so genannten Anlaufschmerz. Mit der Zeit w rmen sich die Gelenke auf, und die Schmerzen lassen nach. In besonders schweren F llen kann sich sich Dauerschmerz mit rascher Erm dbarkeit bei k rperlicher Anstrengung einstellen. Ursachen Genetische Veranlagung nstig wirken sich langj hrige berlastung der Gelenke durch bergewicht oder harte k rperliche Arbeit aus. Angeborene Fehlstellungen oder Verletzungen Frauen h ufiger betroffen als M Wie wird die Diagnose erstellt? Mittels einer R ntgenuntersuchung kann festgestellt werden, wie weit die Gelenksabnutzung fortgeschritten ist. Allerdings besteht kein direkter Zusammenhang zwischen den empfundenen Schmerzen und dem Arthrosegrad. F r die Behandlung sind die empfundenen Schmerzen und die Bewegungseinschr nkungen entscheidend.. Wie wird Arthrose behandelt? Gewichtsreduzierung Krankengymnastik und physikalische Therapie (z.B. Massagen, W rme- K ltebehandlung, u.a.) Schmerzlindernde Medikamente - bei akuten Schmerzen nichtstereoidale Antirheumatika (NSAR), in schweren F llen intraartikul re (d. h. im Gelenk lokalisierte) Glukokortikoidbehandlung Operation (Endoprothese) - Besonders h ufig werden H ft- und Kniegelenke durch k nstliche Gelenke ersetzt. Nach einem rund zweiw chigen Krankenhausaufenthalt folgt ein Trainingsprogramm, bei dem der Muskel wieder aufgebaut wird und der Umgang mit dem neuen Gelenk ge bt wird. Ein k nstliches Gelenk kann bis zu zwanzig Jahren funktionsf hig bleiben. Redaktion: Dr. med. Christian Rous Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman IBei der Gelenktuberkulose handelt es sich um eine besondere Form der chronischen Arthritis. Sie entsteht als Zweitabsiedlung mittels Einschleppung der Tuberkelbakterien auf dem Blutweg. Die Erkrankung beginnt meist im ersten und zweiten Lebensjahrzehnt (ca. 60%). Sie ist immer eine ernste Allgemeinerkrankung. Je nach Erstlokalisation am Gelenk unterscheidet man die synoviale und die oss re Form der Gelenk-Tbc. Erstere kann auf die Gelenkweichteile beschr nkt bleiben und Knorpel und Knochen im wesentlichen verschonen. Hier sind Ausheilungen mit Funktionserhalt m glich. Die prim r oss re Form f hrt immer zu gr eren Substanzdefekten. Ihre g nstigste Ausheilungsfom ist die Versteifung (Ankylose), die eine schmerzfreie Belastung gestattet und wobei der tuberkul se Herd zuverl ssig inaktiviert wird. Die synoviale Gelenktuberkulose kann als serofibrin se, fung se oder eitrige Form verlaufen. Die sogenannten ser sen und serofibrin sen Formen sind durch den tr ben Gelenkergu gekennzeichnet, in dem sich Reisk rperchen finden k nnen (Hygrom und Reisk rperhygrom). Bei der sogenannten fung sen Form ist die Kapsel erheblich verdickt, gewuchert und von tuberkul sen Granulationen durchsetzt. Das tuberkul se Empyem (Eiteransammlung in einer schon bestehenden K rperh hle, wie z.B. einem Gelenkspalt) kann aus einem Fungus oder einem gelenknahen Knochenherd hervorgehen. Es bricht leicht in die Umgebung durch und kann zu Fistelungen f hren. Diagnose Die Diagnose ergibt sich aus anamnestischen, klinischen, r ntgenologischen, bakteriologischen und histologischen Erhebungen. Das Milieu in dem die Erkrankten leben, bestehende Vorerkrankungen, die Fahndung nach dem prim ren tuberkul sen Lungenherd, der positive Ausfall der Tuberkulinreaktionen entscheiden oft ber die Beurteilung des klinischen und r ntgenologischen Befundes. Klinisch charakteristisch sind Gelenkschwellung, m ige W rmevermehrung, geringe Schmerzhaftigkeit, Bewegungseinschr nkung. Alle Ver nderungen entwickeln sich langsam, ein akuter Verlauf kommt nur selten vor. Das R ntgenbild ist im Beginn durch einen allgemeinen Knochenabbau, die Verdichtung der Weichteilschatten und eine Gelenkspaltverschm lerung (durch Knorpelschwund) gekennzeichnet. Knochendefekte erscheinen erst relativ sp t und k nnen als Randusuren oder knorpelnahe Knochenkavernen auftreten. In fortgeschrittenen Stadien kommt es vor allem zu Einschmelzungen und Zusammenbr chen der Gelenkk rper. @Die Kontusion (Prellung) eines Gelenks verursacht eine Quetschung der Kapsel. Je nach Krafteinwirkung kann es zur Sch digung des Gelenkknorpels und der darunterliegenden Strukturen (subchondrale Gewebe) kommen. Die Sch digung bedingt eine Schwellung des Gelenks durch dembildung und eine Durchblutungsst rung. Die Durchblutungsst rung kann zu einer Mangelversorgung des Kn ochens und dadurch zum Absterben des Knochen f hren (Knochennekrose bzw. Osteochondrose), die eine Absto ung des gesch digten Bereiches zur Folge haben kann (Osteochondrosis dissecans). XBEin Gerstenkorn ist eine akute eitrige Entz ndung der Moll-Schwei sen der Augenlider. Ursache ist eine Infektion mit eitererregenden Bakterien (Staphylokokken). Gerstenk rner finden sich entweder am Lidrand oder an der Lidinnenfl che; dabei ist das Lid entz ndlich geschwollen und ger tet. Gerstenk rner heilen meist nach f nf bis acht Tagen von selbst ab, nur selten m ssen sie vom Augenarzt ge ffnet und mit Antibiotika behandelt werden. Wenn immer wieder Gerstenk rner erscheinen, liegt eine herabgesetzte Widerstandskraft, eine chronische Lidentz ndung oder mangelnde Sauberkeit zugrunde. rmutterschleimhautentz ndung (Endometritis)2 rmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)D Times New Roman #krebs #gyn rmutterk rperkrebs (Korpuskarzinom)D Times New Roman #krebs #gyn ndung (Angiitis, Vasculitis)B Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreislU Gehirnentz ndung (Enzephalitis), #neuro #infekt &Gehirnersch tterung (Commotio cerebri)M Times New Roman #neuroU!Gehirnhautentz ndung (Meningitis)0 #neuro #infekt #kinderu Gehirnquetschung2 #neuroU Gehirntumor3 #neuro #krebs #kinderu rgangs-Furunkel5 #hno #infekt GelbfieberD Times New Roman #infekt #tropenu Gelbsucht (Ikterus)7 #verdauung Gelenksabnutzungen (Arthrose)D Times New Roman #orthou Gelenktuberkulose: #orthou Gelenkverletzung, Kontusion; #orthou Gerstenkorn (Hordoleum)< #augen FEs gibt verschiedene Ursachen dieser L hmung. Sie kann entstehen durch Entz ndungen (Hirnhautentz ndung, chronische Mittelohrentz ndung u.a), durch Verletzungen (Gehirnersch tterung, Gehirnquetschung), durch Tumore, Gef bildungen und Durchblutungsst rungen, Vergiftungen (Alkohol, Medikamente), oder durch Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. multiple Sklerose). Bei den entz ndlichen Ursachen k nnen bestimmte Viren (z.B. das Herpes zoster-Virus, das auch f r die G rtelrose verantwortlich ist), die bevorzugt Nerven befallen, eine Ursache sein. Die im HNO-Bereich h ufigste Form ist jedoch eine Begleiterkrankung der akuten oder chronischen Mittelohrentz ndung. Die Behandlung besteht in der operative Entfernung des Entz ndungsherdes und der Freilegung (=Dekompression) des Gesichtsnerven. Die Heilungsaussichten sind bei der akuten Entz ndung gut, die der chronischen jedoch gelegentlich schlecht. Bei den verletzungsbedingten L hmungen heilen 75% der Fr hmungen (sie treten < 24 Stunden nach der Verletzung auf) und 90% der Sp hmungen ohne Behandlung (=spontan) ab. Ansonsten wird der Gesichtsnerv auch hier operativ freigelegt, um seine Zellen zu entlasten (=Dekompression). Daneben gibt es noch eine Sonderform, die sogenannte idiopathische Facialisl hmung. Deren Ursache ist noch nicht gekl rt, vermutlich ist auch hier von einer Durchblutungst rung auszugehen, die eine Schwellung des den Nerven umgebenden Gewebes (= dem) verursacht, die den Nerven quasi einklemmt. Die Behandlung besteht aus der Gabe von Kortison un der Gabe von Medikamenten, die die Flie eigenschaften des Blutes verbessern, direkt in die Vene mittels Infusionen. Bei schweren F llen wird auch hier der Nerv operativ freigelegt. GDFazialiskrampf Ihre Mund- und Kinnmuskeln zucken, oder ihre Augenlider blinzeln oder zucken - das sind die Anzeichen f r eine Krampf der vom Gesichtsnerv (Fazialis) versorgten Muskulatur. Meist ist der Fazialiskrampf seelisch bedingt (Gesichtstick). Der Fazialisnerv kann aber auch irritiert oder gesch digt sein - durch Nasennebenh hlen-Entz ndungen, Augen- und Zahnerkrankungen oder durch organische Hirnsch den am Ursprung dieses Hirnnervs. Behandlung: bei Sch digung des Nervenursprungs im Gehirn ist keine Heilung m glich. Ansonsten k nnen Medikamente, Akupunktur oder eventuell eine Operation helfen. Fazialisl hmung Anzeichen einer L hmung des Gesichtsnervs (Fazialisl hmung) sind: schiefes Gesicht, auf der gesch digten Seite h ngen Oberlid und Mundwinkel herab, hinzukommen k nnen gesteigerte Speichel- und Tr nensekretion (Krokodilstr nen). Ursachen der L hmung k nnen sein: Sch digung des Fazialisnervs durch Verletzungen, Mittelohrentz ndung, Tumoren oder Blutungen. Behandlung: Bei bestimmten Verletzungen des Fazialis im Gesichtsbereich ist eine Nerventransplantation m glich. IGicht ist eine ern hrungsbedingte Erkrankung, die oft anlagebedingt ist und meistens M nner im mittleren Lebensalter betrifft. Durch eine erh hte Konzentration von Harns ure im Blut kommt es zu einer Ablagerung von Harns urekristallen in bestimmten Gelenken. Meist sind die Gelenke der gro en Fu zehen sowie Kn chel, Knie, Handgelenke und Ellenbogen betroffen. Beim akuten Gichtanfall, der meist nachts auftritt, kommt es zu einer Entz ndung mit starken Schmerzen, Schwellung, R tung und Erw rmung der betroffenen Gelenke. Manchmal kommt auch Fieber hinzu. Unbehandelt wiederholen sich die Anf lle meist unter Zunahme der Schmerzen und der Dauer der Anf lle sowie der Anzahl der betroffenene Gelenke. Die Harns urekristalle im Gewebe werden immer gr er und vom Gewebe eingekapselt. Dadurch kommt es zur Bildung der typischen Gichtknoten und im weiteren Verlauf zur Verformung der Gelenke. erdem kann es zur Ablagerung von Harnstoffkristallen in der Niere und damit zu schweren Nierensch den (Harnsteine) kommen. Harns ure entsteht im K rper beim Abbau von Purinen. Purine sind in Fleisch, besonders in Innereien, und in H lsenfr chten enthalten. Bei einem Harns urewert im Blut von ber 7mg/dl spricht man von erh hten Werten. Der Harns urespiegel ist medikament s beeinflu bar, kann aber meistens schon durch entsprechende Ern hrung wieder normalisiert werden. ufigste Ursachen Erbliche Veranlagung f hrt zu vermehrter Harns urebildung und/oder zu verminderter Harns ureausscheidung. Falsche Ern hrung und bergewicht. Was Sie tun k Im akuten Gichtfall die Gelenke k hlen und ein leichtes Schmerzmittel einnehmen. Viel trinken. Mindestens 2 Liter t glich, um Nierenablagerungen vorzubeugen. Verzichten Sie auf Alkohol. Purinarme Di t durchf hren. Meiden Sie Innereien, Fleisch, Meeresfr chte, Mayonnaise, H lsenfr chte, Pilze. Entfernen Sie bei Fleisch, Fisch, Gefl gel immer die Haut. Meiden Sie nach einem akuten Anfall diese Speisen v llig. bergewicht reduzieren. Aber nicht mit Radikalkuren, denn extremes Fasten kann Gichtanf lle ausl Wann Sie zum Arzt m Bei jedem Gichtanfall oder bei Verdacht auf einen Gichtanfall. Was Ihr Arzt tun kann Beim akuten Gichtanfall helfen spezielle Gichtmittel, Schmerzmittel oder entz ndungshemmende Pr parate. Wenn Di t und Gewichtsreduktion nicht helfen, gibt es Medikamente, die die Ausscheidung von Harns ure f rdern oder die die Bildung von Harns ure im Organismus hemmen. Vorbeugung bergewicht, Alkohol und purinreiche und fette Kost meiden. Viel trinken. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman }CGesundes Zahnfleisch ist rosa und fest, entz ndetes rot, weich und hier und da geschwollen. Entz ndetes Zahnfleisch blutet beim Z hneputzen fast immer. Behandlung Putzen Sie Ihre Z hne nach jeder Mahlzeit mit einer gut reinigenden Zahncreme und einer weichen Zahnb rste. Das reicht im Normalfall, um die Zahnfleischentz ndung abklingen zu lassen. Eine zus tzliche Hilfe bieten Mundw sser und das Einreiben mit einem gewebsfestigenden Zahnfleischbalsam. Vorbeugung Lassen Sie durch regelm iges Z hneputzen keinen bakteriellen Zahnbelag (Plaque) aufkommen. Benutzen Sie eine Zahnb rste mit mittelharten oder harten Borsten und eine gut reinigende Zahncreme. Einen guten Reinigungseffekt haben auch Zahnpasten, die Sole (Salz) enthalten; gleichzeitig wirken sie zahnfleischfestigend und g nstig auf die Mundflora. Wichtiger als die Wahl der Zahncreme ist jedoch das regelm ige Z hneputzen CBei der Gonarthrose handelt es sich um die Arthrose des Kniegelenks. Sie stellt die h ufigste Arthrose im Bereich der gro en Gelenke dar: fast jeder ber 70j hrige hat arthrotische Ver nderungen der Kniegelenke. Je nachdem, welche Gelenkanteile betroffen sind, unterscheidet man in: die bevorzugt in der Gelenkmitte (medial) oder seitlich (lateral) lokalisierte Gonarthrose; die hinter der Kniescheibe lokalisierten Arthrose (Retropatellararthrose) mit haupts chlichem Befall des Gelenks zwischen Kniescheibe und Oberschenkelknochen (femoropatellarer Gelenkanteil); die Pangonarthrose, bei der alle drei Gelenkanteile ver ndert sind. Symptome Die Erkrankten klagen ber Gelenksteife und uncharakteristische Gelenkschmerzen, die langsam zunehmen. Oft sind die Beschwerden wetterabh ngig. Stets mu eine gleichzeitig vorhandene H fterkrankung ausgeschlossen werden, da ca. 20% der Menschen mit H fterkrankungen prim ber Kniebeschwerden klagen. ADer h ufigste hormonbildende Eierstocktumor ist der Granulosazelltumor, der in allen Lebensaltern vorkommt. Die Menge der strogenbildung ist variabel, beim Kind f hrt sie zur fr hzeitigen Geschlechtsreife (Pseudopubertas Praecox), bei der Frau kommt es zu Durchbruchsblutungen (Schmierblutungen w hrend des Monatszyklus) und manchmal zu einem Anschwellen der Br Behandlung Entfernung des Eierstocks und bei Verdacht auf B sartigkeit gegebenenfalls auch Entfernung der Geb rmutter und der Eileiter. |FDer Graue Star ist eine sehr h ufige Augenerkrankung, die zu einer Tr bung der Augenlinse f hrt. Der Graue Star darf nicht mit dem Gr nen Star, einer v llig anderen Augenerkrankung, verwechselt werden. Die Linse sitzt im vorderen Augenabschnitt und dient dazu, da man Gegenst nde sowohl in der N he als auch in der Ferne scharf sieht. Dazu kann die Linse ihre Form ver ndern, sie kann eher flach oder eher kugelf rmig werden. Die Aufgabe der Augenlinse entspricht der Aufgabe eines Objektivs beim Fotoapparat. Im Normallfall ist die Linse durchsichtig und klar. Beim Grauen Star verliert die Linse allm hlich ihre Durchsichtigkeit und wird tr b. Im fortgeschrittenen Stadium erscheint die Pupille nicht mehr schwarz sondern eher grau. llt dann nicht mehr ausreichend oder nicht mehr an allen Stellen Licht ins Auge und man sieht verschwommen, wie durch einen Nebelschleier. Erste Anzeichen dieser Erkrankung ist eine erh hte Blendempfindlichkeit. Meist verschlimmert sich die Krankheit langsam aber stetig, bis schlie lich nur noch hell-dunkelunterschiede wahrgenommen werden. Ursachen Am h ufigsten sind Personen ab ca. 60 Jahren betroffen (Altersstar); die Ursache ist unbekannt. Als Folge von Diabetes oder Neurodermitis. Aufgrund bestimmter Erkrankungen der werdenden Mutter (z.B. Masern, R teln, Hepatitis) kann es zu einem angeborenen Katarakt beim Kind kommen. Als Folge von grellem Licht wie Feuer, Blitz oder durch R ntgenstrahlen. Augenverletzungen. Was Sie tun k Beim Lesen oder anderen Arbeiten mit den Augen f r eine ausreichende, nicht blendende Beleuchtung sorgen. Gegen die Linsentr bung helfen keine Augentropfen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist Grindflechte und wodurch entsteht sie? Grindflechte (Impetigo contagiosa) ist eine bakterielle Hautinfektion. Sie ist sehr ansteckend und wird durch eine Schmierinfektion bertragen. Die Krankheit tritt besonders h ufig im Kindesalter auf. Besonders verbreitet ist sie daher in Kinderg rten und Schulen. Grindflechte bef llt gew hnlich Gesicht, Kopf, Arme und Beine der Betroffenen. Wie wird eine Grindflechte bertragen? Die Krankheit wird durch direkten Menschenkontakt bertragen. Die Erreger halten sich auch in Handt chern, auf Gl sern oder anderen Alltagsgegenst nden. Werden diese von Infizierten und Gesunden gemeinsam benutzt, kommt es zur bertragung. Was sind die typischen Symptome? Auf der Haut bildet sich ein juckender roter Ausschlag mit wasser - oder eitergef llten Blasen. Nachdem diese platzen, bildet sich auf den Wunden gelblicher Schorf. Wie behandelt man Grindflechte? Wenn Sie vermuten, dass sich Ihr Kind angesteckt hat, m ssen Sie Ihren Arzt aufsuchen. Die g ngige Behandlungsmethode von Grindflechte ist die Verabreichung von Antibiotika. Begleitend zur medikament sen Therapie spielen hygienische Ma nahmen eine entscheidende Rolle. Waschen Sie sich h ufig mit Wasser und Seife die H nde. Achten Sie beim Erkrankten und bei sich selbst auf kurzgeschnittene Fingern gel. Kochen Sie Handt cher und Bettw sche m glichst aus. Bis zur Heilung sollte kein Schulbesuch erfolgen. Was k nnen Sie selbst tun? Befolgen Sie die Annweisungen Ihres Arztes genau. Ein vorzeitiges Abbrechen der Therapie f hrt m glicherweise zu resistenten Bakterien. Die Ausbreitung der Bakterien k nnen Sie eind mmen: Waschen Sie die Pusteln mehrmals t glich mit Wasser und Seife. Waschen Sie nach jedem Kontakt mit dem Erkrankten Ihre H nde gr ndlich mit Seife. Auf diese Weise entfernen Sie die infekti sen Keime. Kurzgeschnittene und saubere N gel sind bei Kindern besonders wichtig. Kinder denken sehr oft nicht daran, dass sie sich gerade kratzen und gleich darauf etwas anderes oder jemand anderen anfassen. Kurze, saubere Fingern gel sind eine gute Hilfe den bertragungsweg zu unterbrechen. Vermeiden Sie es die Wunden zu ber hren oder an den wunden Stellen zu kratzen, auch dann, wenn diese jucken. Durch Ber hrung und Kratzen werden die Bakterien verbreitet. sollten Sie w hrend der bestehenden Behandlung einen Arzt konsultieren? Wenn sich der Schorf weiter ausbreitet oder immer r ter und entz ndeter wird. Wenn der Schorf auch nach drei Tagen Behandlung nicht abheilt. Wenn Fieber auftritt. Wenn es nach der Medikamenteneinnahme zu Unwohlsein, Atemnot, Ausschlag, Schwellungen, Juckreiz oder Magenschmerzen kommt. Vorlage von: Per Grinsted, praktischer Arzt Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman MTDurchschnittlich drei Erk ltungen macht jeder Mensch im Laufe des Jahres durch, Kinder sogar bis zu zehn - der grippale Infekt ist die wohl h ufigste Infektionskrankheit und bis heute nicht urs chlich zu behandeln. Er zeichnet sich durch einen meist recht milden und kurzen Verlauf aus. Als Komplikation tritt h ufig eine Bronchitis, eine Entz ndung der unteren Luftwege, auf. Nicht zu verwechseln ist der grippale Infekt, auch unechte Grippe genannt, mit der "echten", der Virusgrippe. Die Symptome des grippalen Infektes sind wohl jedem bekannt: Man mu niesen, es stellt sich ein allgemeines Schw chegef hl ein. Sp ter beginnt die Nase zu laufen, die Patienten klagen ber Halsschmerzen und sind heiser. Kopf und Glieder schmerzen, die K rpertemperatur ist leicht bis m ig stark (bis etwa 38,5 Grad) erh ht. Hinzu kommt etwas sp ter oft noch Husten mit schleimigem Auswurf, die Bronchitis. Diagnose In den meisten F llen kommt es erst gar nicht zu einer rztlichen Diagnose, da die unkomplizierte Erk ltung von den meisten Patienten ohne rztliche Hilfe bew ltigt wird. Vorsicht sollte man jedoch walten lassen, wenn das Schw chegef hl sehr stark ausgepr gt ist oder hohes Fieber (beim Erwachsenen ber 39 Grad) auftritt. Ungew hnlich sind auch Beschwerden, die l nger als eine Woche andauern, Atemnot, eitriger oder blutiger Schleim oder ein vermindertes H rverm gen. In allen dieser F lle sollte ein Arzt aufgesucht werden, da die Gefahr besteht, da die vermeintliche "Erk ltung" in Wahrheit eine Virusgrippe, eine bakterielle Infektion (z. B. Mandelentz ndung, Mittelohrentz ndung) oder gar eine Lungenentz ndung (Pneumonie) ist. Krankheitsverlauf "Eine Erk ltung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage", sagt der Volksmund - und an diesem Ausspruch ist viel wahres. Tats chlich verschwinden die Symptome der einfachen Erk ltung nach 8 bis 10 Tagen wieder, meist in der Reihenfolge ihres Auftretens. Am l ngsten h lt sich bei den meisten Patienten der Hustenreiz. nger, auch einmal ber zwei Wochen, kann die Erkrankung dauern, wenn sich zus tzlich eine Bronchitis entwickelt. Neben den blichen Erk ltungszeichen tritt hier zun chst ein trockener Husten auf, sp ter kommt schleimiger Auswurf hinzu. Ist dieser gelb-gr nlich oder mit Blut vermischt, sollte zur Sicherheit ein Arzt aufgesucht werden: Es besteht der Verdacht auf eine bakterielle Zweitinfektion der Bronchien, gegen die man eventuell Antibiotika geben mu Therapie Es gibt bis heute keine M glichkeit, die Ursache des grippalen Infektes zu behandeln. Allerdings gibt es einige Mittel, die die Symptome lindern und damit den Verlauf der Erkrankung etwas ertr glicher machen k nnen. Warmhalten, jedoch nicht schwitzen (au er bei einer Schwitzkur mit hei em Bad und hei em Tee; anschlie end 2 Stunden Bettruhe). rperliche Schonung. Bei Fieber Bettruhe. Wichtig ist, ausreichend zu trinken, damit der Schleim sich verfl ssigt. r ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen, dann k nnen die feinen H rchen in den Bronchien die Fremdstoffe besser abwehren. Gegen die Ursache der Erkrankung, den Virus, gibt es keine Medikamente; man kann jedoch die einzelnen Beschwerden bek mpfen. Es gibt auch sogenannte Grippemittel, die gleichzeitig verschiedene Wirkstoffe gegen Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Husten enthalten. Diese Mittel sind jedoch nur sinnvoll, wenn auch all diese Beschwerden auftreten. Wenn zu der Virusinfektion noch eine bakterielle Infektion hinzugekommen ist, werden oft antibakterielle Mittel verordnet. Ursache Zwar wird der grippale Infekt meist als Erk ltung bezeichnet - Ursache der Erkrankung ist jedoch niemals allein die K lte, sondern immer ein Krankheitserreger aus der Gruppe der Rhinoviren, seltener eine Bakterienart. Die kalte Jahreszeit tut jedoch einiges dazu, das Immnunsystem der Menschen zu schw chen und damit den Viren den Weg in den K rper zu bahnen. Nach dem Eindringen der Krankheitserreger in den Organismus werden die Schleimh ute von Nase, Rachen und Bronchien verst rkt durchblutet, damit gr ere Mengen k rpereigener Abwehrstoffe dorthin transportiert werden k nnen, die Schleimhaute schwellen an, die Nase ist verstopft. Gleichzeitig wird mehr Schleim produziert, um die Viren und Bakterien nach au en zu bef rdern. Vorbeugung Wer ungew hnlich h ufig von grippalen Infekten geplagt wird, hat sehr wahrscheinlich ein geschw chtes Immunsystem. Zur Vorbeugung empfehlen sich daher allgemeine Ma nahmen zur St rkung des Immunsystems. Dazu geh rt zun chst einmal Bewegung an der frischen Luft - regelm ig, aber nicht bertrieben und immer in der Wetterlage entsprechenden Kleidung. Nicht zu warm und nicht zu kalt, aber in jedem Fall wetterfest sollte sie sein. Sehr hilfreich ist eine ausgewogene Ern hrung mit frischem Obst und Gem se, zus tzlich eventuell ein Vitamin C- oder Multivitamin-Pr parat. Abh rtend wirken auch Kneippkuren oder Saunabesuche. Schlie lich gibt es Medikamente, die vorbeugend und zu Beginn einer Erk ltung das Immunsystem st rken. Dazu z hlt vor allem der Extrakt aus dem Purpursonnenhut (Echinacea purpurea, enthalten z. B. in Echinacin(r) Madaus) oder aus der Eleutherococcus-Wurzel (Eleu-Kokk(r)). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman YWGrippe ist eine fieberhafte Erkrankung, die durch die Influenza-Viren der Typen A,B und C verursacht wird. In der Regel verl uft die echte Grippe hnlich, aber schwerer als die grippalen Infekte, die von anderen Virusarten hervorgerufen werden. Charakteristisch f r die Grippe sind nahezu weltweite Epidemien (Pandemien), die in unregelm igen Abst nden die Menschheit heimsuchen. Pandemien werden ausschlie lich vom Typ A verursacht. Zwischen den Pandemien kommen Epidemien in einzelnen L ndern vor - in Abst nden von etwa zwei bis drei Jahren; f r diese Epidemien zeichnen Abwandlungen des H llen-Eiwei es des jeweiligen A-Virus der letzten Pandemie verantwortlich. Die Grippe wird durch Tr pfcheninfektion (wie auch die grippalen Infekte) bertragen. Grippekranke sind zwei Tage vor und zwei nach dem ersten Auftreten der ersten Symptome infekti nnen andere Menschen anstecken). Grippe ist eine Art Oberfl cheninfektion; die Influenzaviren vermehren sich ausschlie lich in der oberen Zellschicht (Epithelgewebe) der Luftwege. Anzeichen Nach der sehr kurzen Einnistungszeit (Inkubationszeit) der Grippeviren beginnt die Grippe pl tzlich mit steilem Fieberanstieg, oft mit Sch tttelfrost begleitet. Es folgen Kopf-, Glieder- und R ckenschmerzen und schlie lich die bekannten, durch Beeintr chtigung der Luftwege hervorgerufenen Anzeichen: Hei erkeit, (geringe) Halsschmerzen, Reizhusten, Schmerzen hinter dem Brustbein, Schnupfen. Auch Bl schen an den Lippen (Herpes labialis) kommen manchmal hinzu. Die unkomplizierte Grippe ist in der Regel nach einer Woche ausgestanden, es dauert jedoch noch Tage, bis sich die Kranken endg ltig erholt haben. gliche Komplikationen der Grippe Lungenentz ndung, in einigen F llen durch den Grippevirus bedingt, in den meisten F llen aber durch eine bakterielle Superinfektion. Herz-Kreislauf-Sch den, besonders dann, wenn schon Lungenkomplikationen vorliegen: Herzrythmusst rungen, Herzinsuffizienz, Schock (Kreislaufschock), Lungen Eine Hirnhautentz ndung ist relativ selten. Ohrenentz ndung, die sich in der Regel auf die ere Geh rwand und das Trommelfell beschr nkt und durch Blutblasen gekennzeichnet ist (Grippe-Otitis). Behandlung Die Behandlung entspricht der der grippalen Infekte, nur sollten Herz und Kreislauf regelm ig von einem arzt berwacht werden. Auftretende bakteielle Superinfektionen werden mit Antibiotika bek mpft. --------- Grippe-Schutzimpfung Zuerst eine Frage, die Sie sich vielleicht schon gestellt haben: Warum bildet sich nach einer Grippe keine Immunit t (spezielle Unempfindlichkeit gegen eine erneute Infektion)? An vielen anderen Viren erkrankt der Mensch doch in der Regel nur einmal im Leben - so zum Beispiel an Masern. Nach einer Grippe bildet sich sehr wohl eine Immunit t aus. So k nnen im Blut eines einmal erkrankten Menschen Antik rper nachgewiesen werden - aber nur gegen den Grippevirus-Stamm mit den spezifischen Antigenen (H lleneiwei rper, die das Abwehrsystem zur Bildung von Antik rpern anregen) zur Zeit der Erkrankung. Doch die T cke der Grippeviren liegt darin, da sie sehr schnell ihre Antigenstruktur ndern. Und gegen diese neue Antigen-Struktur sind die gebildeten Antik rper machtlos; sie erkennen die "neuen" Grippeviren nicht als ihre Feinde. In der nderung der Antigen-Struktur der Grippeviren liegt auch die Problematik der Grippeschutzimpfung. Zwischen den gro en Pandemien ndert sich das Grippevirus vom A-Stamm nur gering (sogenannte Antigen-Drift) - bis es sich auf einmal mit anderen St mmen kreuzt; bei einer solchen Rekombination kann zum Beispiel einer der Eiwei rper der H lle sogar durch den eines tierischen Grippevirus (zum Beispiel von V geln) ausgetauscht werden (Antigen-Shift). Grippeviren, die sich so stark vom elterlichen Ausgangsstamm unterscheiden, verursachen dann neue, schwere Pandemien. Eine Antigen-Shift lie sic bisher nur beim A-Stamm beobachten. Zwar versuchen die Forscher, die zu erwartende Antigen-Drift (oder gar Antigen-Shift) vorauszuberechnen und sie in einem "Universal-Grippeimpfstoff" aufzufangen. Doch ndern sich bis jetzt die Viren t ckischerweise immer etwas anders, als im Labor simuliert worden war (ganz zu schweigen von den Antigem-Shifts). So bietet die Grippeschutzimpfung bis jetzt erst einen bedingten Schutz. Der Impfstoff mu jedes Jahr bereits vor Eintritt der Grippesaison verabreicht werden; nach etwa drei Wochen hat er die Bildung von gen gend Antik rpern angeregt. Stellt sich w hrend einer Grippeepidemie heraus, da die Ver nderung des Virus einen etwas anderen Verlauf genommen hat, als von den Spezialisten vorausberechnet, kann kein neuer entsprechender Impfstoff eingesetzt werden. Denn wenn der Geimpfte bereits (noch ohne Krankheitszeichen) infiziert ist oder kurz nach der Impfung wird, k nnen sich schwere Komplikationen einstellen. Eine Schutzimpfung gegen Grippe sollten sich vor allem ltere Menschen und Personen mit chronischen Herzfehlern (zum Beispiel Herzklappenfehlern), Kreislauferkrankungen und chronischer Bronchitis, eventuell auch werdenden M ttern, unterziehen. ------ Die spanische Grippe hlt zu den gr ten Seuchen der Geschichte. Ihren Namen erhielt die Epedemie, weil sie erstmals im Mai 1918 in Spanien auftrat. Zuerst kam der Erreger in einem Camp der US-Armee in Kansas vor. Nach Europa kam er ber US-Divisionen, die in franz sischen H fen ankerten. ber 700 MIO. Menschen erkrankten weltweit an den Viren. Mit 20 Millionen Opfern hat die Infektion in wenigen Monaten mehr Tote gefordert als der Erste Weltkrieg in allen Kriegsjahren und an allen Fronten.-Ebenso schnell, wie der Erreger auftauchte, verschwand er Anfang des Jahres 1919. Das Geheimnis des Grippeerregers ist bis heute nicht gel ftet. 1998 in Spitzbergen lie en die Wissenschaftler die sterblichen berreste von sieben M nnern aus dem Dauerfrostboden ausgraben, die 1918 an den Virus gestorben waren. Doch nach wie vor sind nur Bruchst cke der Gene des Horrorerregers bekannt. Times New Roman @Der Gr ne Star (Glaukom) geh rt zu den h ufigsten Erblindungsursachen in den Industriel ndern. Man versteht darunter eine Erh hung des Augeninnendrucks, die mit einer Beeintr chtigung des Sehnervs einhergeht. Meist tritt der Gr ne Star im Alter auf. Das Auge hat im vorderen Augenabschnitt zwei Kammern, die miteinander verbunden und mit einer Fl ssigkeit, dem Kammerwasser, gef llt sind. Dieses Kammerwasser wird im Auge gebildet und flie t durch den Kammerwinkel in einen Kanal ab, der in die Blutbahn f hrt. Im Regelfall herrscht zwischen Bildung und Abflu des Kammerwassers ein Gleichgewicht, das daf r sorgt, da im Auge ein konstanter Druck von ca. 10-20 mm Hg (Quecksilber) besteht. ufig sind im Alter die Abflu wege nicht mehr gut durchl ssig. Es wird mehr Kammerwasser gebildet als abflie t. Dadurch steigt der Augeninnendruck an. Man spricht von einem chronischen Glaukom. In der Regel bemerkt man diesen Anstieg des Kammerwassers nicht. Auf Dauer kommt es jedoch durch die st ndige Druckbelastung zu einer Sch digung des Sehnervs. Dadurch verkleinert sich allm hlich das Gesichtsfeld (der Bereich, den man aus einer Position sehen kann, ohne den Kopf zu bewegen). Da diese Verkleinerung des Gesichtsfeldes jedoch in der Regel langsam, manchmal auch nur an einem Auge, verl uft, gew hnt man sich daran, da man in den Randzonen weniger sieht. Wenn die Sehverschlechterung schlie lich bemerkt wird, ist es oft zu sp t, da verlorengegangene Sehbereiche in der Regel nicht mehr zur ckgeholt werden k nnen. Wird jedoch der erh hte Augeninnendruck rechtzeitig erkannt, so kann er meist gut mit speziellen Augentropfen behandelt werden. Durch einen pl tzlichen Verschlu der Abflu wege kann es auch zu einem akuten Glaukomanfall kommen. Dabei steigt der Augeninnendruck in kurzer Zeit sehr stark an. Es kommt zu zahlreichen Beschwerden wie Kopf- und Augenschmerzen, belkeit und Erbrechen, Fieber und Sch ttelfrost. Das Auge ist ger tet und hart und die Pupille ist extrem weit. In so einem Fall sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, da jeder Glaukomanfall zu einer Sehverschlechterung f hren kann. Ursache Oft ist der Gr ne Star erblich bedingt. Altersbedingte Ablagerungen f hren zu einer Behinderung der Abflu wege des Kammerwassers. Der Druck steigt langsam an und ist meist m ig erh ht (chronisches Glaukom). Der Winkel im Auge, in dem die Abflu wege des Kammerwassers liegen (Kammerwinkel) ist bei einigen Menschen sehr eng. Es besteht die Gefahr, da durch bestimmte Einfl sse (z.B. eine Pupillenerweiterung mit Augentropfen) dieser Winkel durch die Iris vollst ndig verschlossen wird. Dadurch kann es zu einem pl tzlichen starken Druckanstieg mit starken Augenschmerzen kommen (akuter Glaukomanfall). Verletzungen oder Entz ndungen des Auges, Durchblutungsst rungen CortisonbehandlunG g am Auge. nahme Zuverl ssiges Eintropfen der vom Arzt verordneten Augentropfen. Auch dann, wenn Sie keine Beschwerden versp ren. Oft ist eine lebenslange Therapie notwendig. Wann Sie zum Arzt m Wenn Sie Fr hsymptome des Glaukoms haben: morgendliche Kopfschmerzen, anfallsweise Sehst rungen mit Augenschmerzen, vorzeitige Alterssichtigkeit, Sehen farbiger Ringe um Lichter. Wenn Sie Sehbeschwerden haben. Auch wenn Sie keine Sehbeschwerden haben, sollten Sie ab ca. 40 Jahren regelm ig alle zwei Jahre zum Augenarzt gehen. Wenn Sie Beschwerden haben, die auf einen akuten Glaukomanfall (s.o.) hinweisen, sollten Sie sofort in die Klinik gehen. Was macht der Arzt: Der Arzt kann mit einfachen Methoden den Augeninnendruck messen. Au erdem wird er das Gesichtsfeld berpr fen und sich den Augenhintergrund anschauen. Bei erh htem Augeninnendruck entscheidet der Arzt, ob und welche Therapie sinnvoll ist. Es gibt eine Reihe von Augentropfen (z.B. Beta-Blocker oder Pilocarpin), die den Augeninnendruck senken. erdem ist eine Operation oder Laserbehandlung m glich. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman QWas ist die G rtelrose? Die G rtelrose ist ein schmerzhafter Ausschlag der Haut, hervorgerufen durch das Varicella-Zoster-Virus aus der Familie der Herpes-Viren. Beim Erstkontakt verursacht das Varicella-Zoster-Virus Windpocken. Jahre sp ter verursacht es bei nochmaligen Kontakt oder Reaktivierung G rtelrose. Sowohl Windpocken als auch die G rtelrose sind ansteckend. Wie bekommt man G rtelrose? Beim Erstkontakt mit dem Virus bekommt man Windpocken. Das Windpockenvirus (Varicella Zoster) zieht entlang der Nervenbahnen zu den Nervenwurzeln, wo es in einem inaktiven Zustand verharrt. Das Windpockenvirus "schl ft". Bei einer sp teren Reaktivierung wandert das Virus entlang der Nervenbahnen wieder zur Haut zur Die G rtelrose kann alle Altersgruppen betreffen, wird aber meistens bei lteren oder immungeschw chten Menschen diagnostiziert. Die Infektion f hrt zu lebenslanger Immunit rtelrose kann ein Anzeichen daf r sein, dass das Immunsystem nicht richtig arbeitet. Dies kann an einer anderen Krankheit liegen. Betroffen k nnen unter anderem AIDS-Patienten oder Patienten sein, die sich einer Chemotherapie unterziehen m ssen. Auch Sonneneinwirkung und Stress k nnen G rtelrose ausl Wie bemerkt man G rtelrose? Das erste Anzeichen der Reaktivierung des Windpockenvirus ist ein brennendes Gef hl im Bereich der zugeh rigen Hautstellen der Nervenbahnen, an denen das Virus entlang wandert. Die Nervenbahnen der Haut bilden typischerweise einen von der Wirbels ule Richtung Brustbein gehenden Halbkreis um den K rper. Die starken Schmerzen, sowie der nachfolgende Hautausschlag entsprechen den Nervenbahnen und sind fast immer halbseitig. tzlich zum Ausschlag kann Fieber auftreten. In manchen F llen schwellen die Lymphknoten an. Zwei bis drei Tage nach Beginn der Schmerzen kommt der typische Ausschlag hinzu: Kleine Blasen auf geschwollenem und ger tetem Untergrund. Der Ausschlag erinnert etwas an Windpocken, ist aber auf einen bestimmten Bereich begrenzt. Nach drei bis f nf Tagen hat der Ausschlag seinen H hepunkt erreicht. Die Blasen platzen auf, es entstehen kleine Wunden, die nach und nach von Schorf bedeckt werden. Nach 2-3 Wochen f llt der Schorf meist ab. Bei manchen Betroffenen k nnen Wochen oder Monate sp ter, erneut Schmerzen an den ehemals betroffenen K rperstellen auftreten. Diese Schmerzen nennt man postherapeutische Neuralgie. Die Wahrscheinlichkeit f r diese Neuralgie nimmt mit dem Alter zu. Was kann man gegen G rtelrose unternehmen? Wenn man nie Windpocken gehabt hat, kann die Ansteckungsgefahr vermindert werden, indem der Kontakt zu infizierten Menschen vermieden wird. Auch im Erwachsenenalter macht man beim ersten Kontakt mit dem Varizellen-Zoster-Virus eine Windpockeninfektion durch. Es besteht die M glichkeit einer Impfung. Bei stark geschw chtem Immunsystem, durch andere Erkrankung oder Chemotherapie, ist man sehr anf llig f r eine ernste Erkrankung an G rtelrose. Wie diagnostiziert der Arzt die G rtelrose? Oft ist es f r eine Diagnose ausreichend, nach den Beschwerden zu fragen. In Kombination mit dem typischen halbseitigen, relativ klar begrenzten Ausschlag, erkennt der Arzt recht schnell, dass es sich um G rtelrose handelt. In Abstrichen der Blasen kann das Virus nachgewiesen werden. Durch eine Blutprobe wird die Diagnose gefestigt. gliche Komplikationen Der Ausschlag kann mit Bakterien infiziert werden. Es bilden sich Narben auf der Haut. Herpes Zoster in den Augen kann die Hornhaut vernarben. Herpes Zoster an den Gesichtsnerven kann in seltenen F llen eine vor bergehende H rminderung, L hmung der Gesichtsmuskeln oder den Verlust des Geschmackssinnes bewirken. Generalisierter Zoster betrifft den ganzen K rper. Besonders betroffen sind Patienten mit geschw chtem Immunsystem. Wahrscheinlicher Krankheitsverlauf In rund 90 Prozent der F lle ist G rtelrose nach einem Monat ausgeheilt. Besonders ltere Menschen k nnen auch nach der scheinbaren Heilung noch von Schmerzen geplagt werden. Was kann man selbst gegen G rtelrose machen? In vielen F llen reicht es, Puder oder Zinkpaste auf die betroffenen Stellen zu geben. Was kann der Arzt machen? Treten immer neue Blasen auf, kann der Arzt ein Medikament, zum Beispiel ein Virostatikum, verschreiben. Das Medikament kann den Krankheitsverlauf verk rzen und die Ausbreitung der Krankheit verhindern. Bei der posttherapeutischen Neuralgie hat es keinen Nutzen mehr. Bei starken Schmerzen wird er schmerzstillende Tabletten oder lokal bet ubende Salben verabreichen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman NHaare haben keine lebenswichtige Funktion, besitzen aber, da sie unser Erscheinungsbild stark beeinflussen, gro e Bedeutung f r die meisten Menschen. Jedes Haar bleibt etwa 7 Jahre auf dem Kopf. Dabei ist es 2-6 Jahre in der Wachstumszeit und kommt dann in eine bergangsphase von 1-2 Wochen. Schlie lich tritt das Haar f r 3-4 Monate in die Ruhephase ein, bevor es ausgesto en und durch ein neues ersetzt wird. Sch digungen verk rzen die Wachstumsphase und f hren zum verfr hten bergang in die Ruhephase. Diese verl uft wieder normal, so da 3-4 Monate sp ter der Haarausfall auftritt, der auf die Sch digung hinweist. Die h ufigsten Haarprobleme sind zu trockenes oder zu fettes Haar, Kopfschuppen und Haarausfall. Zu trockene Haare und zu fette Haare lassen sich mit den entsprechenden Shampoos, Sp lungen und Kuren etwas beeinflussen. T gliche Kopfw sche mit geeigneten Shampoos schadet dem Haar in der Regel nicht; nur bei fettigem Haar eher weniger waschen, da durch das Waschen die Talgdr sen zur Produktion von Fett angeregt werden. Wichtig ist, da das Haar anschlie end stets gut mit klarem Wasser nachgesp lt und nicht zu hei nt wird. Auch Kopfschuppen sind meist nur ein kosmetisches Problem. Es k nnen jedoch auch eine Schuppenflechte, ein Ekzem oder Pilze dahinterstecken. Spezielle Schuppenshampoos, die Salicyls ure, Schwefel, Selensulfid oder Teer enthalten, k nnen hier helfen. Ein neues Mittel gegen Pilze (Ketoconazol) wirkt bei durch eine bestimmte Pilzart ausgel sten Kopfschuppen. Etwa ab dem 25. Lebensjahr beginnt sich das Haar zu verd nnen. Es fallen mehr Haare aus als nachwachsen. Man spricht bei einem Verlust von ber 100 Haaren pro Tag von Haarausfall. Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die meisten Formen sind nicht erblich, sondern erworben. Der kreisrunde Haarausfall ist eine Krankheit unbekannter Ursache, die meist schon im Kindesalter beginnt. Es ist m glich, da bei dieser Krankheit die Haare wieder von selbst nachwachsen, oder da alle Haare vollst ndig ausfallen. ufigste Ursachen f r Haarausfall Ein nat rlicher Altersvorgang bei M nnern, der bis zur Glatze f hren kann. Beginn und Intensit t sind erblich bedingt. Bei Frauen Verd nnung der Haare durch die Hormonumstellung, z.B. in den Wechseljahren, nach der Geburt eines Kindes oder nach dem Absetzen der Antibabypille. In der Schwangerschaft oder w hrend der Einnahme der Antibabypille nimmt die Haardichte h ufig zu. Mechanische Beanspruchung (z.B. streng abgebundene Haare) oder chemische Belastung (z.B. st ndige Dauerwellen oder F rbungen). Einnahme starker Medikamente zur Krebstherapie (Chemotherapie) oder Bestrahlung. Akute schwere Erkrankungen. Stre Blutarmut. Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen oder Aminos uren. Was Sie gegen Haarausfall tun k Haarw sser und Shampoos k nnen den Haarausfall nicht urs chlich behandeln. Die H ufigkeit des Haarewaschens und -schneidens hat keinen Einflu auf das Haarwachstum. Haartransplantation von eigenen, behaarten Kopfhautstellen auf die unbehaarte Kopfhaut ist m glich, aber teuer und langwierig und oft nicht von dauerhaftem Erfolg. Einnahme von innerlichen Pr paraten, z.B. mit Hefe, Vitamin B, Biotin oder Aminos uren. Wann Sie zum Arzt m Wenn Sie glauben, da Ihr Haarausfall hormonell oder durch eine Grunderkrankung bedingt ist. Wenn Ihnen mindestens 100 Haare pro Tag ausfallen und Sie die Ursache Ihres Haarausfalls wissen wollen. Um eine Grunderkrankung auszuschlie Was Ihr Arzt tun kann Bei Frauen kann die Einnahme eines Hormonpr parates oder die Anwendung eines hormonhaltigen Haarwassers helfen. Bei kreisrundem Haarausfall kann unter Umst nden eine spezielle Reiztherapie helfen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ZBEinen schw rzlichen, br unlichen oder gelblichen haarf rmigen "Belag" auf der ganzen Zungenoberfl che oder nur im mittleren Feld bezeichnet man als "Haarzunge". Manchmal besteht ein "pappiger Geschmack". Die Entstehungsursachen sind noch weitgehend unklar. M glicherweise spielen pflanzliche Farbstoffe, Mundw sser, Lokalantibiotika eine Rolle, vielleicht auch Stoffwechselst rungen oder andere Erkrankungen. Behandlung Nikotins ureamid (ein Vitamin) wirkt r ckbildend, ansonsten sollten Sie Lutschtabletten jeder Art absetzen. Sorgen brauchen Sie sich keine zu machen - eine Haarzunge ist harmlos. FErreger 1. Abcylostoma duodenale (Haken- oder Grubenwurm) 2. Necator americanus (Todeswurm) Tierische Hakenwurmarten (Ancylostoma braziliense und A. caninum) von Hund und Katze siehe Hautmaulwurf Verbreitung In allen feuchtwarmen Regionen wie den Tropen und Subtropen: U.a. S deuropa, Afrika, Asien, s dliche USA, Zentral- und S damerika. Die Anzahl der Infizierten wird auf 1 Mrd. gesch tzt. Ansteckungsmodus Die Eier werden mit dem Stuhl ausgeschieden und entwickeln sich auf dem Erdboden zu Larven, die sich in unverletzte und unbedeckte Haut (bes. F e) bohren (selten Infektion durch kontaminierte Nahrungsmittel). ber das Blut erreichen sie die Lunge, von wo aus sie ber die Bronchien zum Pharynx gelangen, geschluckt werden und so letztlich im D nndarm festgesaugt zu geschlechtsreifen W rmern (Gr e etwa 1cm) heranwachsen. Als Ern hrung dient den W rmern Blut aus der Darmwand. Inkubationszeit 5-6 Wochen nach Infektion treten erste Eier im Stuhl auf begleitet von gastrointestinalen St rungen. An mie nach Wochen bis Monaten. Prophylaxe Hygiene und festes Schuhwerk in Endemie-Gebieten. Kontrolle und Behandlung von Gastarbeitern aus dem S den und feuchtwarmen L ndern. Krankheitsbild Hautsymptome duch das Eindringen der Larven in die Haut: Juckreiz, R tung, makulopapul se Ver nderungen. Sp ter Hustenreiz und Halsschmerzen; Eosinophilie. Bei starkem Befall Darmver nderungen: Blutiger Duchfall, Appetitmangel, Nausea, Bl hungen und Bauchschmerzen. Durch Blutverluste Eisenmangel, Gewichtsverlust und durch Albuminaustritt hervorgerufene deme (bes. bei schlecht ern hrten Kindern und Schwangeren). Diagnose Erregernachweis durch Mikroskopie (Eier im frisch abgesetzten (!) Stuhl), Kultur und Serologie. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Als Erreger von zum Teil schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Hirnhaut - und Lungenentz ndungen im S uglings-/Kleinkindesalter sowie bei abwehrgeschw chten Erwachsenen hat das Bakterium Haemophilus influenzae eine unr hmliche Bedeutung erlangt. Seinen Namen hat es auf Grund seiner Vorliebe f r Wachstumsfaktoren aus dem menschlichen Blut (Haem), die es zur eigenen Vermehrung dringlich ben tigt. Influenza, was heutzutage in unserem Sprachgebrauch als Synonym f r Grippe benutzt wird, stammt von dem lateinischen Wort influere ab, was soviel wie "sich einschleichen" bedeutet. Diesen Namen hat der Erreger erhalten, als man noch glaubte, da er eben f r die "Grippe" verantwortlich sei. Heute wei man jedoch, da die Grippe eine Viruserkrankung ist und H mophilus sich quasi als zweiter Erreger auf den durch das Virus bereits vorgesch digten Erkrankten setzt und bevorzugt im Nasen-Rachen- und Atemtrakt an sein bles Werk geht, wo er zus tzliche Entz ndungen ausl st. Haemophilus influenzae kommt nur beim Menschen vor und wird ber Tr pfchen oder direkten Kontakt bertragen. Krankheitserscheinungen Bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren steht die Hirnhautentz ndung (Meningitis), die unbehandelt fast immer zum Tode f hrt, absolut in ihrer Bedeutung an erster Stelle. Klassische Meningitissymptome wie hohes Fieber und Nackens teifigkeit oder Kopfschmerzen m ssen in diesem Alter nicht zwingend nachvollziehbar sein. Auff llig ist eine ausgepr gte Lichtscheu und Ger usch - sowie Ber hrungsempfindlichkeit. Die Reflexe sind gesteigert, und vor allem die S uglinge neigen zum berstrecken. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer zunehmenden Apathie (Antriebsst rung) und Bewu tseinseintr bung. Aber auch eine Lungenentz ndung mit Husten, eitrigem Auswurf, hohem Fieber und Atembeschwerden (Dyspnoe) kann durch Haemophilus influenzae bei Kleinkindern oder immunsupprimierten Erwachsenen verursacht werden. Weitere m gliche Infektionen sind eine Mittelohrentz ndung (Otitis media), Nasennebenh hlenentz ndung (Sinusitis), Knochenmarks (Osteomyelitis) oder auch Herzbeutel (Perikarditis)- und Gelenkentz ndung (Arthritis). Erwachsene erkranken an einer Haemophilusinfektion im allgemeinen nur bei einem vorbestehendem schweren Grundleiden oder einer bestehenden Abwehrschw che. Am h ufigsten wird eine akute Bronchitis mit Husten und eitrigem Auswurf gesehen. Aber auch richtige Lungenentz ndungen im Anschlu an eine Virusgrippe sind m glich. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Andere Erreger einer Hirnhautentz ndung wie Meningokokken, Tuberkolosebakterien oder auch Viren, hier insbesondere die Herpes-, Masern-, aber auch HIV-Viren, m ssen bedacht werden. Ebenso kommen f r eine Lungenentz ndung eine Vielzahl anderer Bakterien - in der Hauptsache Staphylokokken, Pneumokokken, Pseudomonaden oder auch Legionellen und Chlamydien-Viren wie das Adenovirus oder Influenza A- und B-Virus oder auch Pilze in Betracht. Komplikationen und Notf Die entscheidende Komplikation einer Haemophilusinfektion ist die oben angef hrte Hirnhautentz ndung, die ein z giges rztliches Einschreiten verlangt, da Bewu tseinstr bung, Koma und letztendlich der Tod bei fehlender Behandlung droht. Aber auch eine Lungenentz ndung kann gerade bei abwehrgeschw chten Personen zu einer ausgepr gten Atemschw chung f hren, die eine intensivmedizinische Therapie einschlie lich maschineller Beatmung verlangen kann. u&Gesichtsnervenl hmung (Facialisparese)> Times New Roman Times New Roman #hno #neuroU.Gesichtsnervsst rungen, Gesichtsnervsl hmungen? #neuroU Gicht (Hyperurik mie)A #stoffw #orthou"Gingivitis (Zahnfleischentz ndung)C #zahnu GonarthroseD #ortho Granulosazelltumor2 #gynU Grauer Star (Katarakt)F #augen "Grindflechte (Impetigo contagiosa)D Times New Roman #haut #kinderU+Grippaler Infekt, Erk ltung, unechte GrippeJ #infektU Grippe (Influenza, echte Grippe)L #infektU ner Star (Glaukom)N #augenU rtelrose (Herpes Zoster)P #neuro #infektU Haare, HaarausfallR #hautu HaarzungeT *Hackenwurm (Ankylostomiasis, Nekatoriasis)I Times New Roman #infekt #tropen #verdauungu Haemophilus influenzaeW #infekt #neuro #kreislGCEin Hagelkorn ist eine chronische Entz ndung der Augenlider. Ursache ist eine Sekretstauung der Meibom-Dr sen (Talgdr sen). Ein Hagelkorn ist ein schmerzfreier, reizloser, derber Knoten - bis zu Hagelkerngr e. Die Lidhaut ist dar ber frei beweglich, da das Hagelkorn innerhalb des Lidknorpels liegt. ndet sich ein Chalazion, schwillt das ganze Lid an; eine solche Entz ndung schmerzt ziemlich. Die freie Beweglichkeit der Lidhaut ber dem Hagelkorn schlie t eine Verwechslung mit anderen Geschw lsten der Augenlider aus. Behandlung Kleine Chalazione schwinden gew hnlich innerhalb von ein, zwei Monaten. Sie k nnen diesen Proze durch sanfte Massage des Lides zum Lidrand hin beschleunigen - so kommt es zu einer allm hlichen Entleerung. ere Chalaziome verschwinden meist nicht spontan, sie m ssen operativ entfernt werden. ?EDer Hallux valgus ist eine sehr h ufige, meist erworbene Fehlstellung der Zehen. Dabei steht die Gro zehe im Grundgelenk zur Fu enseite hin ab (bildet den sogenannten Ballenfu ), das Gro zehenendglied liegt quer unter oder ber den anderen Zehen. Haupts chlich betroffen sind Frauen im mittleren und h heren Lebensalter. Die Fehlstellung ist bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf passiv nicht mehr auszugleichen. Durch die fast bestehende Auskugelung (Subluxationsstellung) der Gro zehenbasis steht das Mittelk pfchen zur Mitte hin vor, und es kommt es zu einer Arthrose im Gro zehengrundgelenk. Symptome, Diagnostik Die Patienten kommen meist wegen der Schmerzen im Bereich des Gro zehengrundgelenkes oder weil ihnen keine Schuhe mehr passen zum Arzt. Der chronische Druck im Bereich der Luxation f hrt zu einer Schleimbeutelentz ndung (Bursitis), die sich bei Entstehung einer Druckstelle (Drucknekrose) durch Eindringen von Bakterien zu einer eitrigen Bursitis ausweiten kann. Die Diagnose wird durch die Beschwerden und Zehenstellung gestellt und durch eine R ntgenaufnahme im Stehen erg nzt. Wichtig f r den Therapieentscheid ist die Beurteilung des Gro zehengrundgelenks mit der Frage, ob bereits eine Arthrose vorliegt. Viele Patienten w nschen aber auch aus praktischen oder kosmetischen Gr nden die (oft ambulante) Operation. DBei der Hammerzehe (Hallux malleus) kommt es zur Beugung des Zehenendgelenks bei gleichzeitiger Streckung im Zehengrundgelenk, so da die Zehenkuppe verst rkt auf den Boden dr Bei der Krallenzehe kommt es zur berstreckung im Zehengrundgelenk bis zur Auskugelung (Luxation) bei Beugung des Mittel- und Endgliedes, dadurch kommt keine Bodenber hrung mehr zustande. Am Anfang sind die Fehlstellungen noch ausgleichbar, im Laufe der Erkrankung kommt es aber zu Kontrakturen (Verkrampfungen) der Zehen. Hammer- und Krallenzehen entstehen meist als nachfolgende sekund re Verformungen, etwa bei prim r bestehendem Spreizfu Krankheitsverlauf Die Patienten bekommen H hneraugen (Clavi) und Schwielen auf den Zehen und klagen dann ber starke Schmerzen. Das Tragen von Konfektionsschuhen ist nicht mehr m glich. Die Diagnose ist eine Blickdiagnose. R ntgenaufnahmen der Zehen dienen vorwiegend zur Beurteilung der Auskugelungen (Luxationen) in den Zehengelenken und sind in der Regel erst im Rahmen der OP-Vorbereitung n morrhagisches Fieber wird durch eine bestimmte Gruppe von Viren bertragen. Es gibt vier verschiedene Familien von Viren, die in der Lage sind das h morrhagische Fieber auszul sen: Filoviren, Arenaviren, Flaviviren und Bunyaviren. Die h ufigsten Wirte dieser Viren sind Nagetiere und Insekten (M cken und Mosquitos). In einigen F llen aber, wie beim Ebola-Virus ist der nat rliche Wirt unbekannt. Meistens beginnt das h morrhagische Fieber mit erh hten Temperaturen und Muskelschmerzen. Es h ngt von der Art des Virus ab, wie stark der Patient erkrankt. Die Symptome k nnen Blutungen aus den Lungen, Nierenversagen und Schock sein. Es gibt Krankheitsverl ufe, die relativ mild verlaufen und solche, die zum Tod f hren. Symptome Die Symptome des h morrhagischen Fiebers beginnen 4 bis 16 Tage nach der Infektion. Die Betroffenen entwickeln Fieber, Sch ttelfrost, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und verlieren jeglichen Appetit. Im weiteren Krankheitsverlauf treten Erbrechen, Durchfall, Magenkr mpfe und starke Brustschmerzen auf. Es kommt zu starken Gerinnungsst rungen und die Patienten beginnen berall zu bluten: im Magen-Darm-Trakt, unter die Haut und aus Einstichstellen von Spritzen. Infektionswege Die Hauptursache ist in den Entwicklungsl ndern die Mehrfachverwendung von Spritzen und deren Nadeln. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman morrhoiden sind arterioven se Blutgef polster, die ringf rmig unter der Enddarmschleimhaut am After angelegt sind. Diese Gef polster dienen dem Feinverschlu des Afters. Von H morrhoiden spricht man erst, wenn sich die erw hnten Gef polster durch Blutstauungen massiv vergr ert haben und dadurch Beschwerden verursachen. Im Anfangsstadium stellen die H morrhoiden vergr erte Knoten im Analkanal dar, die noch nicht sichtbar oder tastbar sind. Im weiteren Verlauf der Erkrankung treten diese Knoten kurzfristig auch nach au en in Erscheinung, ziehen sich zun chst jedoch selbst wieder in ihre urspr ngliche Lage zur ck. In einem sp teren Erkrankungsstadium lassen sie sich nur noch mit dem Finger oder gar nicht mehr in den After zur ckschieben. Es werden vier Stadien unterschieden: morrhoiden 1. Grades ( erlich nicht sichtbar und tastbar ) ern sich in leichter Schwellung und mitunter auch mit Juckreiz und Schmerzempfindungen im Analbereich, die Gef polster sind vergr morrhoiden 2. Grades werden bei der Stuhlentleerung herausgepre t, ziehen sich aber von selbst wieder zur ck. Auff llig ist mitunter der Abgang von hellrotem Blut mit dem Stuhl. Starker Juckreiz, Brennen und Schleimabsonderungen sind weitere Merkmale. morrhoiden 3. und 4. Grades k nnen sich nicht mehr selbst ndig zur ckziehen, sondem allenfalls mit dem Finger zur ckgedr ckt werden. Zu starken Schmerzen und Brennen kommen Entz ndungen der Analschleimhaut hinzu. ufigste Ursachen Eine angeborene oder erworbene Bindegewebsschw Die Entstehung von H morrhoiden wird beg nstigt durch h ufige Verstopfung und ballaststoffarme Ern hrung, regelm ige Einnahme von Abf hrmitteln, starkes Pressen beim Stuhlgang, bergewicht und Bewegungsarmut ( ,, sitzende Berufe " ). morrhoiden verursachen h ufig Beschwerden in der Schwangerschaft. nahme Beseitigen Sie die Verstopfung durch eine ausgewogene ballaststoffreiche Ern hrung. Analhygiene. Nach dem Stuhlgang After mit weichem Papier oder besser mit Einmalwaschlappen und lauwarmen Wasser sorgf ltig reinigen und vorsichtig trockentupfen Zum notwendigen Bewegungsausgleich sollten Sie " aktiv " werden : Ideal sind Laufen, Schwimmen, Radfahren, Wandern und Gymnastik, da sie den Beckenboden nicht einseitig belasten. Trainieren Sie Ihre Beckenbodenmuskulatur durch geeignete bungen. Dazu pressen Sie den Schlie muskel fest zusammen, so als ob Sie den Stuhlgang unbedingt verhindern wollen. Z hlen Sie dabei bis 10 und lassen Sie wieder locker. Wiederholen Sie diese bung 30-40mal, wenn m glich mehrmals am Tag. Der Erfolg stellt sich allerdings erst nach Wochen ein. Daher ist ein regelm iges Langzeittraining wichtig. Die auftretenden Beschwerden k nnen Sie medikament s behandeln, die H morrhoiden selbst lassen sich damit jedoch nicht beseitigen. Die entz ndungshemmenden Substanzen wirken auch positiv bei Rissen ( Analfissuren ) und Schrunden ( Rhagaden ) in der Afterschleimhaut. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DIIst der Oberbegriff f r eine Gruppe hnlicher Erkrankungen die durch verschiedene Viren aus der Hanta-Gattung (Fam. Bunyaviridae) verursacht werden. Urspr nglich benannt nach dem Hantaan-Flu in Korea, wo die dortige Form der Erkrankung relativ h ufig und schwerwiegend ist. Das Puumala-Virus verursacht die leicht verlaufende europ ische Form "Nephropathia epidemica" (kommt auch in Asien vor). Die schwer verlaufenden Formen: Das Hantaan-Virus in Korea das "Koreanisches h morrhagisches Fieber", das Seoul-Virus das "Epidemische h morrhagische Fieber" (kommt vor allem in Russland, S dosteuropa, China, Japan und Korea vor). Das HPS-Virus in den USA das Hantavirus-Lungensyndrom (wurde erstmals Anfang der 90er-Jahre in den USA (HPS-Virus) beschrieben. Die Viren werden hier von einer Mausart bertragen. In China und Korea werden mehrere 100.000 F lle/Jahr gemeldet. Schwere Verlaufsformen in Korea, China, Japan und dem asiatischen Teil von Russland. Erreger in Skandinavien, Mittel- und S deuropa und dem westlichen Asien sorgen relativ oft f r gutartigen Verlauf. Wahrscheinlich ist aber eine weltweite Verbreitung. Infektionsquelle bertr ger sind Nagetiere (M use und Ratten), die das Virus ber Ausscheidungen und Speichel verbreiten. Epidemien meist dann, wenn sich die Nagerpopulation aufgrund klimatischer Umst nde stark vermehrt. Ansteckungsgefahr bertragung aerogen, also durch Einatmen des erregerhaltigen Staubs, manchmal auch oral durch verunreinigte Nahrung. Krankheitsbild Leichter Verlauf (vor allem europ ische Form). In 30% der F lle symptomlos. Selten H morrhagien (Hautblutungen). Beginn mit Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen. Gefolgt von Lumbalgien und kolikartigen Bauchschmerzen. Dann Niereninsuffizienz (Nierenschw che), (evt. mit Oligurie) (verminderte Harnausscheidung) Schwerer Verlauf (vor allem fern stliche Form) geht bis zu Nierenversagen und Tod (Letalit t in China und Korea ca. 7%): Schneller Temperaturanstieg mit Sch ttelfrost, schwerem Krankheitsgef hl, Blutungen gefolgt von einer schweren Hypotonie mit Gefahr von Schock. Dann die oligurische Phase mit schweren H morrhagien (Hautblutungen) und H maturie (Blutbeimischung im Harn). Vorbeugung Impfung ist nicht vorhanden. Nagetiere m ten bek mpft werden. Therapie Spezifisch nicht m glich. Je nach Auspr gung des Krankheitsbildes symptomatsche Behandlung. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Die Urethritis ist definiert als eine Schleimhautentz ndung der Harnr hre. Sie kann in eine bakterielle und abakterielle Form der Entz ndung eingeteilt werden. Eine Harnr hrenentz ndung (Urethritis) kommt vor allem beim Mann vor. Es handelt sich meist um sexuell bertragbare Infektionen. Dabei wird die Schleimhaut der Harnr hre von Bakterien infiziert; handelt es sich dabei um Gonokokken (= Neisseria gonorrhoeae), spricht man von einer Gonorrhoe oder vom Tripper Leitsymptom der Erkrankung ist der Ausflu (Fluor). Er kann ausgepr gt, von unterschiedlicher Konsistenz und verschiedenem Aussehen sein. In manchen F llen tritt der Ausflu ganz zur ck und e s besteht lediglich ein Jucken und Brennen in der Harnr hre. Die Patienten klagen ber Brennen beim Wasserlassen (Algurie) und h ufiges Wasserlassen (Pollakisurie). Die Erreger der bakteriellen Urethritis sind meist E. coli und seltener Enterokokken, Staphylokokken, Proteus-Bakterien und Gonokokken. Die Mediziner kennen eine Vielfalt verschiedener Urethritis-Formen. Auch die sog. "abakterielle" Urethritis wird berwiegend durch Chlamydien hervorgerufen BBei starken, nicht behandelten bakteriellen Harnr hrenentz ndungen kann es zu einem Absze in der Harnr hre kommen. Anzeichen Schmerzen beim Wasserlassen, d nner Harnstrahl, eventuell Harnverhalten. In schweren F llen kann sich die Entz ndung in die Umgebung ausbreiten, es entsteht ein sogenanntes Harnphlegmon. Ein Harnphlegmon kann auch bei Verletzungen der Harnr hre entstehen, wenn Bakterien und Harn ins umgebende Gewebe eindringen. Ebenso ist ein Harnphlegmon nach Verletzungen (beispielsweise nach Beckenbr chen) der Blase m glich. Bei einem Harnphlegmon kommt es meist zu Blutharnen oder zum Harnverhalten, es entstehen starke Schmerzen. Behandlung Antibiotika und Operation. Bei einem Harnphlegmon ist schnellste chirurgische Behandlung erforderlich! ADurch Narbenbildung, Fremdk rper, Harnsteine oder Geschw lste kann die Lichtung der Harnr hre empfindlich verengt werden. Narbenbildung kann nach ausgedehnten entz ndlichen Prozessen oder st ndigen sexuellen Manipulationen entstehen. Anzeichen nner Harnstrahl, wiederholte Harnr hren- und Blasenentz ndungen; bei st rkeren Verengungen auch Harnverhalten. Behandlung Dehnungen der Harnr hre mit speziellen Sonden, eventuell auch Operation NWas ist Nierenversagen mit Harnvergiftung (Ur mie)? Bei Ur mie wird das Blut mit Substanzen, die normalerweise ber den Harn ausgeschieden werden, berschwemmt, der K rper wird mit Urin sozusagen vergiftet. Die wichtigste Aufgabe der Nieren ist es, das Blut zu filtern und es von harnpflichtigen k rpereigenen und k rperfremden Stoffen zu befreien. Versagen die Nieren, reichern sich diese Stoffe im K rper an. Dies kann im Anfangsstadium f r den Patienten unmerklich geschehen und ist dann nur an erh hten Blutwerten erkennbar. Die Ur mie ist das Endstadium der Nierenschw che. Ohne Behandlung f hrt sie in relativ kurzer Zeit zum Tod. Welche Ursachen gibt es f r Nierenversagen mit Harnvergiftung? Eine akute Ur mie entsteht innerhalb weniger Tage nach akutem Nierenversagen. Eine vor bergehende Mangeldurchblutung der Niere, oft verursacht durch zu wenig Fl ssigkeitszufuhr bei fieberhaften Infekten, seltener auch durch direkten starken Blutverlust (Schockniere) ist oft der Ausl ser. Auch Vergiftungen, Entz ndungen oder eine Harnsperre k nnen zum teilweisen oder v lligen Verlust der Ausscheidungsfunktion der Niere f hren. Im Zuge der Therapie kann sich die Niere entweder wieder erholen oder in ein chronisches, dauerhaftes Stadium bergehen. Die chronische Ur mie ist das dauerhafte Endstadium vieler unterschiedlicher Nierenerkrankungen: ber viele Jahre schwelende Nierenentz ndungen, seltener auch wiederholte Nierenbeckenentz ndungen f hren zu Vernarbungen des Nierengewebes. Die Niere kann dann giftige Stoffe nicht mehr aus dem Blut filtern. Nierensch digung durch Diabetes (Diabetische Nephropathie) Nierensch digung durch jahrelangen Bluthochdruck Vererbbare Nierensch digung durch Zysten (polyzystische Nephropathie) digung durch bestimmte Schmerzmittel, zum Beispiel Paracetamol, Phenacetin Erkrankungen der Nierenblutgef e (Vaskulitiden) Welche Symptome treten bei Ur mie (Nierenversagen mit Harnvergiftung) auf? Die Symptome einer beginnenden Nierenschw che sind uncharakteristisch. Oft ist eine Ver nderung des Harns (tr b, schaumig) oder der Harnfarbe (rot, braun) der einzige Hinweis, der zu einem Arztbesuch veranlassen sollte. Im fortgeschrittenen Stadium wird das Allgemeinbefinden immer schlechter, man f hlt sich m de und wird immer kurzatmiger. Unbehandelt kommt es im Endstadium des Nierenversagens zu folgenden Symptomen: Allgemein: urinartiger Geruch des Atems und der Haut (Ur mischer F tor), Schw che, Juckreiz, gelbbraune Verf rbung der Haut. Es kommt zum R ckgang der Harnausscheidung man nimmt zu, eventuell bilden sich deme. Lunge: Wasserlunge (Lungen dem), Lungenentz ndung Herz/Kreislauf: Bluthochdruck mit Linksherzbelastung, Rhythmusst rungen Magen-Darmtrakt: Erbrechen, Durchf Blutarmut, Blutungsneigung Zentralnervensystem: Konzentrationsschw che, M digkeit, Krampfanf lle, Bewusstlosigkeit bis zum ur mischen Koma Wie stellt der Arzt die Diagnose? Anhand der Krankengeschichte Blutuntersuchungen auf harnpflichtige Stoffwechselprodukte Harnuntersuchungen Ultraschalluntersuchungen: geschrumpfte Nieren deuten auf chronische Nierenentz ndungen hin, eventuell werden Zystennieren nachgewiesen Wie behandelt man chronisches Nierenversagen bzw. eine Ur Wird eine Nierenschw che rechtzeitig entdeckt, kann durch eine spezielle Di t (salz- und eiwei arm) sowie durch verschiedene Medikamente (z.B. gegen Bluthochdruck) das Fortschreiten verz gert und manchmal sogar aufgehalten werden. Diese Betreuung sollte durch einen Spezialisten (Internisten bzw. Nephrologen) erfolgen. Im Endstadium des Nierenversagen ist eine Blutw sche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation berlebensnotwendig. Dr. Peter Krisper Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman REntz ndungen der Harnwege k nnen bei Kindern in jedem Alter auftreten. In den ersten drei Lebensmonaten sind sie bei Jungen h ufiger, sp ter haben eher M dchen darunter zu leiden. Man unterscheidet zwischen einer aufsteigenden und einer h matogenen Infektion. Die aufsteigende Infektion beginnt in der Harnr hre, wandert von dort ber die Blase, den Harnleiter in das Nierenbecken und von da an weiter in das Nierengewebe. Bei der h matogenen Infektion werden Bakterien einer allgemeinen Erkrankung des Organismus, beispielsweise der Angina oder des Scharlach, ber die Blutbahn auf die Nieren bertragen und steigen von da ab ber die Harnr hre zur Blase. Unterk hlung im Harnwegsbereich spielt bei beiden Arten der Infektion immer nur eine ausl sende Rolle, weil dadurch die Gewebe weniger widerstandsf hig gegen Bakterienbefall werden. Manchmal sind aber auch organische Fehlbildungen im Urogenitaltrakt der Grund f r erh hte Infektionsbereitschaft. Oft kommt es durch die Fehlbildung zu einer Abflu behinderung des Urins. Die schwerwiegenden Folgen sind dann der Reihe nach: Urinr ckstau im Nierenbecken, Verplumpung des Nierenbecken Kelchsystems, Druck auf das Nierengewebe, Schwund des funktionst chtigen Gewebes, Harnvergiftung durch Zerst rung des Nierengewebes. Ist die Vergiftung bis dahin fortgeschritten, l t sich das Leben nur durch Anschlu an eine k nstliche Niere oder durch Nierenverpflanzung erhalten. Abflu behinderungen im harnableitenden System k nnen aber auch durch Nierensteine entstehen. Durch h ufige und immer wiederkehrende Harnwegsinfektionen kann das Nierengewebe funktionsunt chtig werden und damit zur Harnvergiftung f hren. Nur zu leicht werden die ersten akuten Harnwegsinfektionen wegen ihrer wenig spezifischen Symptome bersehen, sie heilen nicht aus und entwickeln sich zu einer chronischen Erkrankung. Im folgenden wollen wir eine bersicht ber alle Symptome geben, die auf eine Infektion im harnableitenden System hinweisen. Stellen Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei Ihrem Kind fest, sollten Sie es sofort einem Arzt vorstellen. Symptome beim S ugling: Gewichtsstillstand oder Gewichtsabnahme ohne ersichtlichen Grund, anhaltende Appetitlosigkeit; Fieber ohne andere Krankheitszeichen; Durchfall, der trotz der blichen Behandlung andauert, fahle Bl sse; verl ngerte Gelbsucht beim Neugeborenen und in den ersten drei Lebensmonaten gebl hter, praller Bauch in Verbindung mit Druckschmerzen und Erbrechen; Harnverhaltung; Kr mpfe. Angeborene Fehlbildungen jeder Art an irgendeiner Stelle des K rpers deuten auf m gliche Fehlbildungen im Urogenitalbereich hin. Symptome beim lteren Kind: Schmerzen beim Wasserlassen; ungew hnlich h ufiger Harndrang; anhaltende Abgeschlagenheit und Mattigkeit ohne ersichtlichen Grund: h ufiges Erbrechen und schlechtes Gedeihen, gefolgt von Untergewicht: auffallend belriechender Urin: Blut im Urin: Leib und Lendenschmerzen; Einn ssen bei Kindern, die ihre Harnblase bereits unter Kontrolle hatten; Entz ndung und R tung der Vulva ( ere weibliche Geschlechtsteile) oder der Harnr hre im Penis. Wird nicht bald eine Behandlung eingeleitet, kommt es zu einer chronischen Erkrankung. Nierengewebe stirbt fortw hrend ab, und es kann schon bei S uglingen zu schwerwiegenden Harnvergiftungen kommen. Verk rzte Lebenserwartung ist die Folge. Was kann ich tun? rztliche Behandlung bedarf unbedingt Ihrer Unterst tzung. Die besten Arzneien helfen hier wenig, wenn gewisse Verhaltensma regeln nicht beachtet werden. Bei akuter Infektion ist Bettruhe selbstverst ndlich. W rme ist eine notwendige Genesungshilfe. Ihr Kind darf also keinen Zug bekom- men, und nasse Windeln, Schlafkleidung. Bettw sche usw. m ssen immer gleich gewechselt werden. Geben Sie dem Kind soviel zu trinken, wie es will. Gro ssigkeitsmengen sp len die Erreger der Entz ndung aus dem erkrankten Bereich. Au erdem ist es Ihre Aufgabe, konsequent ber die rztliche Therapie, die Einhaltung einer eventuellen Di t und die Einnahme der Medikamente zu achten.Um der Grundkrankheit auf die Spur zu kommen. haben rzte heute vielerlei Untersuchungsm glichkeiten. Am Anfang steht die Untersuchung des Urins. Dabei werden der pH-Wert, Eiwei - und Zuckergehalt, Gallenfarbstoff, Anzahl der Leukozyten (wei e Blutk rperchen) und die Menge der ausgeschiedenen Mineralien im Urin festgestellt. Wurden Bakterien gefunden, m ssen sie auf ihre Antibiotikaempfindlichkeit gepr ft werden. Aufgrund der gefundenen Ergebnisse l t sich nun eine Therapie einleiten, die unter strenger rztlicher Kontrolle durchzuf hren ist. Bei wiederholten Infektionen der Harnwege oder bei einem Verdacht auf Fehlbildung im Harnwegssystem sollten die Nieren und die Blase auch r ntgenologisch untersucht werden. Times New Roman Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ;JEine Autoimmunkrankheit der Schilddr se ist die sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis, eine Schilddr senentz ndung, die nach ihrem Entdecker, einem japanischen Arzt, benannt wurde. Diese Krankheit tritt h ufiger auf als fr her angenommen wurde. Warum es zu dieser Form der Schilddr senentz ndung kommt, ist bislang noch nicht gekl rt. Auch hier scheinen die Gene eine Rolle zu spielen, da die Krankheit innerhalb blutsverwandter Familienangeh riger geh uft auftritt. Frauen erkranken wesentlich h ufiger als M nner. hrend sich bei der Basedow'schen Krankheit die Antik rper "nur" gegen Schaltzellen in der Schilddr se richten, wird bei der Hashimoto-Thyreoididtis das gesamte Hormon-produzierende Gewebe angegriffen. Die Hashimoto-Thyreoiditis tarnt sich lange Zeit. Vor allem im Anfangsstadium bemerken die Betroffenen normalerweise nichts von der chronischen Schilddr senentz ndung. Ganz selten tritt die Hashimoto-Thyreoiditis durch ein leichtes Druckgef hl im Halsbereich in Erscheinung. Erst wenn bereits gr ere Teile des Schilddr sengewebes zerst rt wurden, zeigen sich die ersten auff lligen Beschwerden. ber kurz oder lang stellt sich eine Schilddr senunterfunktion ein, da die funktionst chtigen Schilddr senzellen schlie lich nicht mehr in der Lage sind, noch gen gend Hormone T3 und T4 zu produzieren und die Versorgung der K rperzellen sicherzustellen. Der Organismus reagiert mit einer Verlangsamung des Stoffwechsels, durch den sich ganz allm hlich Beschwerden einstellen, die h ufig zun chst auf andere Ursachen zur ckgef hrt werden. Es kommt zu M digkeit, Antriebsschw che, Leistungsminderung. Die Bewegungen der Betroffenen verlangsamen sich. Alle k rperlichen Anstrengungen erfordern viel Energie. Der Herzschlag wird langsamer. An allen m glichen Stellen des K rpers kommt es zu Wassereinlagerungen, die besonders im Gesicht auff llig werden. Der verlangsamte Stoffwechsel f hrt dazu, da die Betroffenen zunehmen, obwohl sie nicht mehr essen. Die Nahrung wird einfach langsamer verbrannt. Auch Haut und Haare sind betroffen. Die Haare gl nzen nicht mehr, die Haut wird trocken, die Fingern gel werden br chig. Es kann au erdem zu Unregelm igkeiten bei der Regelblutung und zu Unfruchtbarkeit kommen. M nner k nnen unter Impotenz leiden und ihre Zeugungskraft verlieren. Die Verlangsamung des Stoffwechsels f hrt nicht nur zu Antriebsschw che, Leistungsminderung und Gleichg ltigkeit, sie kann auch depressive Verstimmungen hervorrufen. Da die Kontakte zu anderen Menschen ab einem bestimmten Zeitpunkt als zu anstrengend empfunden werden, kapseln sich die Betroffenen oft von der Umwelt ab. DWas sind Hautausschl Hautausschl ge treten bei Kindern jeden Alters als Symptom auf. Dabei werden drei Hauptgruppen zugrundeliegender Krankheiten unterschieden: Durch eine Virusinfektion entstehen Masern, Windpocken, Drei-Tage-Fieber und R teln. Bei allen Viruserkrankungen sind Hautausschl ge von kurzer Dauer m glich, geh ren aber nicht unbedingt zum Krankheitsbild. Durch Bakterieninfektion entsteht der Scharlach. Allergische Reaktionen der Haut k nnen durch den Genu bestimmter Speisen bedingt sein. So ist zum Beispiel bei vielen Menschen ein Hautausschlag auf den Genu von Erdbeeren zur ckzuf hren. Manchmal wird die Reaktion aber auch durch Chemikalien, Pollen, Gr ser, Tierhaare oder Medikamente ausgel Neben der Beschreibung von Masern. Scharlach. R teln. DreiTage-Fieher. Windpocken und Allergie sind in einer bersicht alle wichtigen Symptome der Exantheme dargestellt. Hautausschl ge, die durch Allergien (Unvertr glichkeit von Nahrung, Gr sern, Zitrusfr chten usw.) hervorgerufen werden, sind meist stark juckend und quaddelf rmig ber den ganzen K rper verteilt. Um die Ursache und angemessene Therapie herauszufinden, m ssen die Eltern das Kind einem Arzt vorstellen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Die Erreger von Hautinfektionen sind in der Mehrzahl Staphylokokken und Streptokokken. Beide ErreZ ger verursachen eitrige Infektionen. Sie f hren zu einer dickfl ssig-rahmigen (Staphylokokken) oder d ssig-gelblichen Sekretion (Streptokokken). Das typische klinische Bild einer Staphylokokkeninfektion ist der Furunkel, der Karbunkel oder die Pustel. Bevorzugt Patienten mit Durchblutungsst rungen erkranken an schweren Hautinfektionen. )aWelche Formen von Hautkrebs gibt es? Es gibt zwei Hauptgruppen von Hautkrebs: sartiger Hautkrebs. Er wird auch Muttermalkrebs genannt (Malignes Melanom). Die zweite Gruppe hei en Nicht-Melanome. Man unterteilt sie in basal- und spindelzellige Hautkrebse ( Basaliom und Spinaliom) Hautkrebs ist die meist verbreitete Krebsform. Sie kann alle Altersgruppen betreffen, ist jedoch bei Kindern selten. Die Behandlung von Hautkrebs erfolgt abh ngig vom Krebstyp. Was ist b sartiger Hautkrebs - malignes Melanom? sartiger Hautkrebs (malignes Melanom) entsteht aus dem "Pigmentsystem" der Haut, das f r die Sommerbr une verantwortlich ist. Ganz selten kann die Geschwulst von pigmentierten Zellen der Augen, der Atemwege, des Darmes oder des Gehirns stammen. Das maligne Melanom ist extrem gef hrlich. Eine fr hzeitige Diagnose und Behandlung ist entscheidend f r das berleben des Patienten. Wie bekommt man Hautkrebs? Hautkrebs entsteht durch Sonneneinwirkung. Die Geschwulst wird durch intensive Sonnenbestrahlung und Sonnenbrand der Haut herbeigef hrt. Ein gewisser "Vererbungs-Faktor" wird zwar angenommen, aber auch in diesen F llen beg nstigt Sonneneinwirkung den Ausbruch der Krankheit. Auch durch Sonnenb der im Solarium kann man an Hautkrebs erkranken. Wie erkennt man Hautkrebs? Die Geschw lste sind braun bis schwarz-braun oder bl ulich bis orange/rosa. Charakteristisch ist, dass sie unregelm ig und unscharf begrenzt sind, und dass sie keine einheitliche Farbe haben. An Muttermalen k nnen Ausl ufer, Wunden, Schorf oder R tung auftreten. In manchen F llen sp rt man einen Juckreiz am Muttermal. Die Muttermale k nnen zwar ber den ganzen K rper verteilt sein, finden sich aber meist auf R cken, Schultern oder Waden. Unter den Fingern geln k nnen sie einer Blutblase hnlich sehen. Was sind die Gefahrenzeichen? Muttermale, die sich Farbe und Form ver ndern, anfangen zu bluten oder n ssen oder nach Wundenbildung nur sehr langsam verheilen, sollten einem Arzt gezeigt werden. Muttermale, die eine Gr e von 7 mm im Durchmesser berschreiten, gelten ebenfalls als gef hrlich. Blutblasen unter den Zehenn geln ohne eine ere Einwirkung (Schlag oder Stoss). Wachsen eines neuen, unregelm igen Muttermales. Es ist v llig normal, dass sich bei Kindern und jungen Menschen bis zum 40. Lebensjahr neue Muttermale bilden. Diese m ssen aber gleichm ig gef rbt und klar begrenzt sein. Was kann man selbst tun? Vermeiden Sie ige Sonnenb der, vor allem im Sommer in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Wenn Sie in der Mittagszeit in die Sonne m ssen, bedecken Sie ihre Haut mit Kleidung und tragen Sie zum Schutz des Gesichts einen Hut. tzen Sie Ihre Kinder vor Sonnenbrand, besonders wenn sie das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Auch wenn ein Sonnenbrand verheilt, kann ein bleibender Schaden entstanden sein. Dieser kann Jahre sp ter die Entsehung von Hautkrebs beg nstigen. Sonnenbrand erh ht das Hautkrebsrisiko. Bedenken Sie, dass Sonnencreme nur gegen Sonnenbrand sch tzt - nicht gegen die Strahlen, die Hautkrebs ausl Suchen Sie rechtzeitig einen Arzt auf, wenn Sie eine Wunde haben, die nicht heilt. Wie diagnostiziert der Arzt Hautkrebs? Muttermalkrebs kann schwer zu erkennen sein. Die Diagnose wird meist mit Hilfe der Auflicht-Mikroskopie und/oder einer mikroskopischen Gewebeprobenuntersuchung erstellt. Die Gewebeprobe kann beim Hausarzt entnommen werden. Oft bernimmt diese Aufgabe aber ein Hautarzt oder plastischer Chirurg. Der Arzt untersucht, ob eine Ausbreitung zu anderen Hautpartien oder den Lymphknoten eingetreten ist. Wie wird b sartiger Hautkrebs (Muttermalkrebs = malignes Melanom) behandelt? Die Behandlung ist immer eine Operation und ist abh ngig von der Gr e der betroffenen Hautpartie. Bei einer Operation wird bis zu drei Zentimeter gesunde Haut aus der Umgebung der Geschwulst entfernt, sowie das darunter liegende Fettgewebe des Muskels, der Sehne oder des Knochens. Sind Anzeichen f r eine Ausbreitung der Krankheit zu den Lymphknoten hin festzustellen, wird versucht werden, diese operativ zu entfernen. Eine Behandlung mit Medikamenten wird nur dann angewandt, wenn die Krankheit sich so sehr ausbreitet, dass nicht operiert werden kann. Die Behandlung wird mit Zellgiften (Zytostatika) und/oder durch Bestrahlung vorgenommen. Prognose Eine fr hzeitige Diagnose ist entscheidend f r die Heilungsaussichten. Je fr her die Diagnose erstellt wird und eine Behandlung folgt, desto besser sehen die Heilungschancen aus. Wird b sartiger Hautkrebs nicht behandelt, endet er t dlich. Was ist Basalzellen- und Spindelzellen-Hautkrebs? Basalzellen-Hautkrebs (Basaliom) entsteht aus den untersten Wachstumsschichten der Haut und tritt sechs bis achtmal h ufiger auf als der b sartige Hautkrebs Malignes Melanom. Basaliom kommt meist im Gesicht und am Hals vor. Er ist relativ ungef hrlich, bedarf aber einer Behandlung, um sich nicht zu auszubreiten. Spindelzellen-Hautkrebs (Spinaliom) entsteht aus der zweiten Wachstumsschicht der Haut heraus und ist fast so h ufig wie Basalzellen-Hautkrebs. Er entsteht oft an K rperstellen, die der Sonnen ausgesetzt sind. Spindelzellen-Hautkrebs ist ebenfalls relativ ungef hrlich, kann aber wenn keine rechtzeitige Behandlung erfolgt, gef hrlich werden. Wie bekommt man ein Nicht-Melanom-Hautkrebs? Die Krankheit wird in 90 Prozent der F lle durch eine angeh ufte Sch digung der Haut durch Sonnenbestrahlung ausgel Jugendliche, die sich lange Zeit der Sonne aussetzen, k nnen bereits im Alter von 20 Jahren erkranken. Die meisten F lle treten allerdings bei lteren Patienten auf. Wie erkennt man, ob es sich um Basalzellen-Hautkrebs handelt? Bei Basalzellen-Hautkrebs kommt es auf der Haut zu narben- oder ekzemartigen Ver nderungen, hnlich kleiner Knoten. In manchen F llen bildet sich eine Wunde mit ausgepr gtem Rand aus. Der Krebs w chst meist langsam, kann aber auch zerst rend in anderes Gewebe oder den Knochen einwachsen. Spindelzellen-Hautkrebs beginnt oft als schuppiges Ekzem, das sich schlie lich zu einer Wunde oder Geschwulst verwandelt. Dieser Krebs w chst aggressiver als der Basalzellen- Hautkrebs; insbesondere um K ffnungen herum (Augen, Ohren, Mund, After, Scheide). In seltenen F llen breitet sich der Krebs ber die Blut- und Lymphbahnen aus. Was sind die Gefahrenzeichen? Wunden, die nicht heilen, oder in denen sich eine Geschwulst bildet. Besonders aufmerksam muss man bei Wunden sein, die sich an K ffnungen bilden. In diesem Fall k nnte k nnte es sich um Spindelzellen-Hautkrebs handeln. Hautstellen, die ihre Farbe ver ndern oder spontan bluten Was kann man selbst tun? Vermeiden Sie ige Sonnenb der, vor allem im Sommer in der Zeit von 11 bis 14 Uhr. Wenn Sie in der Mittagszeit in die Sonne m ssen, bedecken Sie ihre Haut mit Kleidung und tragen Sie zum Schutz des Gesichts einen Hut. tzen Sie Ihre Kinder vor Sonnenbrand, besonders wenn sie das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Auch wenn ein Sonnenbrand verheilt, kann ein bleibender Schaden entstanden sein. Dieser kann Jahre sp ter die Entstehung von Hautkrebs beg nstigen. Sonnenbrand erh ht das Hautkrebsrisiko. Bedenken Sie, dass Sonnencreme nur gegen Sonnenbrand sch tzt - nicht gegen die Strahlen, die Hautkrebs ausl Suchen Sie rechtzeitig einen Arzt auf, wenn Sie eine Wunde haben, die nicht heilt. Wie diagnostiziert der Arzt Hautkrebs? Die Wunde/Geschwulst hat oft ein charakteristisches Aussehen. Sie ist mit dem blo en Auge erkennbar. Der Arzt wird meist eine Gewebeprobe vornehmen. Wie wird Basalzellen-Hautkrebs behandelt? Operative Entfernung der Geschwulst Auskratzen und elektrokaustische Behandlung des Gewebes ntgenbestrahlung Hochenergielaser Photodynamische Therapie Wie wird Spindelzellen-Hautkrebs behandelt? Meistens durch eine Operation, wobei ein St ck gesunder Haut um die Geschwulst herum mitentfernt wird. In einigen F llen durch Strahlenbehandlung. Ist die Geschwulst an einer K ffnung aufgetreten, kann eine Operation sehr langwierig sein und einen l ngeren Krankenhausaufenthalt erfordern. In solchen F llen werden manchmal moderne Methoden wie Hochenergie-Laser oder photodynamische Therapien eingesetzt. Prognose Im Regelfall ist die Behandlung mit der Entfernung des betroffenen Hautareals abgeschlossen. Zur Sicherheit ist eine Nachbeobachtung durch den Arzt dringend zu empfehlen. Univ.- Prof. Dr. Daisy Kopera Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BDie einzelligen Erreger (Leishmanien) verursachen ein chronisches Hautgeschw r, das einzeln oder zu mehreren an unbedecktem Hautpartien sitzt. Allgemeinerscheinungen bestehen nicht. Die bertragung erfolgt durch kleine nachtaktive Stechm cken (Phlebotomen, "Sandfliegen"), deren Stich meist nicht bemerkt wird. Die Inkubation kann einige Wochen bis mehrere Monate betragen. Keine Ansteckung von Mensch zu Mensch. Diagnose durch mikroskopischen Erregernachweis. Das Thema scheint auch im Mittelmeerraum wieder aktuell zu sein. Hagelkorn (Chalazion)Y #augenu Hallux valgusZ #orthou Hammer- und Krallenzehen[ #orthoU morrhagisches Fieber\ #infekt #tropenU morrhoiden^ #Verdauung HHanta-Virus-Infektionen (H morrhagische Fieber mit Nierensyndrom - HFRS)D Times New Roman #infekt #tropen -Harnr hrenentz ndung (Urethritis) bakterielleD Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #uro #infektu Harnr hrenabsze (Harnphlegmon)c #uro #infektu Harnr hrenverengungd Harnvergiftung (Ur mie)D Times New Roman #uroU Harnwegsinfektionen bei Kinderg #kinder #uro Hashimoto-ThyreoiditisD Times New Roman Times New Roman Times New Roman #stoffw #autoimmunU Hautausschl ge bei Kinderj #kinder #hautu Hautinfektionenl Times New Roman Times New Roman #haut #infektU Hautkrebs (malignes Melanon)m #krebs #haut Hautleishmaniase (Orientbeule)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #haut #tropen DUnter rmlichen Verh ltnissen relativ h ufig vorkommende Hauterkrankung durch Larven von unterschiedlichen Fliegenarten, die unbehandelt wochenlang anh lt. Bei Touristen relativ selten. ert sich meist in lokalen furunkul sen Entz ndungen, die in der Regel nach Entfernung bzw. Schl pfen der Made abheilen. bertragung findet auf sehr unterschiedliche Weise statt: Teilweise direkt auf die Haut (auch in kleine Verletzungen), teilweise (Tumbufliege in Afrika - Cordylobia anthropophage) auf den Boden bzw. W sche, die zum Trocknen aufgeh ngt ist (dabei lockt die Fliegen Urin- bzw. Kotgeruch, z.B. aus nicht ordentlich gewaschener W sche an), teilweise (Dasselfliege in S d- und Mittelamerika - Dermatobia homilis) fangen die Fliegen auch Moskitos und befestigen an diesen Eier, die sich beim Saugen am Warmbl tler abl sen. In der Mitte der Entz ndung ist beim genauen Hinsehen die Atem ffnung der Made (als wei e Spitze sichtbar) zu sehen. Komplikationen nur, wenn sie im Augenbereich oder im HNO-Bereich auftreten. Prophylaxe Schutz vor Fliegen, pers nliche Hygiene auch beim W sche-Waschen, sofortige Behandlung von kleinen Wunden. W sche innen trocknen lassen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman KGErreger Larven von Ancylostoma braziliense und A. caninum (Hakenwurmarten von Hund und Katze). Seltener auch Hypoderma, Gasterophilus (Larven von Insekten) und Larven weiterer Wurmarten (z.B. Strongyloides oder Dirofilaria -> Dirofilariasis). Verbreitung Weltweit, aber vor allem in tropischen und subtropischen Gegenden Ansteckungsmodus und Krankheitsbild ber den Stuhl des erkrankten Tiers ausgeschiedenden Eier entwickeln sich innerhalb von Tagen zu Larven, die ohne einen Wirt 2-3 Wochen berleben k nnen. Diese infekti sen Larven der Hakenbandw rmer k nnen bei Kontakt der Haut mit kontaminiertem Boden (z.B. an Badestr nden) innerhalb von Sekunden in die menschliche Haut eindringen (F nde u. a. K rperregionen). H ufig ist auch Mehrfachbefall. Sie wandern t glich einige Milimeter bis Zentimeter umher, wodurch Papeln, gewundene und entz ndlich ver nderte Bohrg nge sowie starker Juckreiz auftreten. Komplikationen durch Kratzen. Im Prinzip "verirrt" sich die Bandwurmlarve, die ja von ihrem immunologischen Muster eigentlich in einen Hund oder Katze geh rt. Sie werden in diesem "falschen" Wirt auch nicht geschlechtsreif. Die Larven dringen nur selten in tiefere Regionen des K rpers vor (Larva migrans viszerales Syndrom). Selten erreichen sie die Augen oder werden vom Blutstrom in die Lunge mitgerissen. Sie k nnen einige Wochen bis Monate persistieren, bis sie absterben. Diagnose Typisches klinisches Bild: immunologische Reaktion auf die 1-2 mm breiten und mehrere Zentimeter langen Bohrg nge. Au en auf der Haut als ger tete entz ndete "Spur" sichtbar, die sich an den Stellen, an denen die Larve vor kurzer Zeit war, am st rksten entz ndet. Prophylaxe Kontakt der Haut (auch der Fu sohlen beim Barfu laufen) mit kontaminiertem B den meiden, Schuhe tragen. Unter Badet cher Folien legen. Entwurmung der Tiere, falls praktikabel. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "NMan unterscheidet zwischen trockener, normaler und fettiger Haut. Allerdings schwankt der Hauttyp in Abh ngigkeit von der Jahreszeit (z.B. im Winter eher trockene Haut), vom Hormonspiegel, vom Alter und vom momentanen Gesundheitszustand. Trockene Haut Trockene Haut ist der am h ufigsten anzutreffende Hauttyp. Sie ist matt bis stumpf und spannt leicht, vor allem nach dem Waschen. Oft schuppt sie und wirkt spr de. Treten diese Merkmale verst rkt auf, so deutet dies auf ein Ekzem hin. F ltchen tauchen besonders fr h auf, da mit zunehmendem Alter die Talgdr sen ihre ohnehin schon geringe Talgproduktion noch weiter reduzieren. Vorteil: Richtig gepflegt erscheint die Haut seidig, matt und feinporig. Wie Sie trockene Haut reinigen Nur ein mildes Reinigungsmittel verwenden und mit lauwarmem Wasser nachsp len. Kein alkoholhaltiges Gesichtswasser benutzen. Wie Sie trockene Haut pflegen Trockene Haut braucht sowohl Fett als auch Feuchtigkeit. Es empfiehlt sich die Verwendung einer Tages- und Nachtcreme. Benutzen Sie als Tagespflege eine leicht fetthaltige Feuchtigkeitscreme und als Nachtpflege eine fetthaltige Nachtcreme, die hautfreundliche Zus tze wie Vitamin A und E oder beruhigende pflanzliche Ausz ge, z.B. Azulen, enth Regelm ige Einnahme der Vitamin A,C und E in Kapselform soll der Hautalterung vorbeugen. Diese Vitamine fangen sogenannte freie Radikale ab, die die Hautzellen sonst sch digen w rden. Fettige Haut Fettige Haut entsteht durch vermehrte Talgproduktion. Die Hornschicht fettiger Haut ist relativ dick. Dadurch wirkt die Haut oft schlecht durchblutetet, bla und fahl. Die Haut gl nzt und neigt zu gro en Poren, Mitessern und Pickeln. Fettige Haut haben vor allem j ngere Menschen, oft im Rahmen einer Akne. Vorteil: Fettige Haut bleibt l nger glatt, F ltchen zeigen sich sp ter als bei trockener Haut. Meist reagiert sie auch weniger gereizt auf Umwelteinfl Wie Sie fettige Haut reinigen Morgens und abends mit Syndet oder Waschlotion reinigen. Mit viel Wasser abwaschen. Besonders fettige Stellen mit adstringierendem Gesichtswasser, das die Poren zusammenzieht, abtupfen. Wie Sie fettige Haut pflegen Eine leichte Feuchtigkeitscreme mit mattierender Wirkung morgens und abends auftragen. Einmal pro Woche ein Gesichtsdampfbad mit Kr uterzus tzen z.B. mit entz ndungshemmender Kamille. Trockene Fetthaut Sie ist eine Sonderform der fettigen Haut. Die trockene Fetthaut produziert sehr viel Talg, der aber aufgrund einer Verhornungsst rung der Haut nicht ausreichend abflie en kann. Dieser Hauttyp neigt zu Mitessern und Talgpfr pfchen unter der Hautoberfl che. Die Haut wirkt spr de und manchmal sogar schuppig. Wie Sie trockene Fetthaut reinigen Abends mit einer Reinigungsmilch f r empfindliche Haut reinigen. Wie Sie trockene Fetthaut pflegen Morgens und abends eine leichte Feuchtigkeitscreme f r empfindliche Haut auftragen. Zus tze von Carotin oder Vitamin A wirken der igen Verhornung entgegen. Wichtig: Eine Creme benutzen, die den Hinweis "nicht-komedogen" besitzt, da manche Zus tze in Kosmetika bei entsprechender Veranlagung die Bildung von Mitessern eher noch verst rken. Einmal in der Woche ein Peeling, das abgeschilferte Hornzellen l st, Talgabsonderung abtr gt und die Hautdurchblutung anregt. Mischhaut Meist sind Stirn, Nase und Kinn fettig, die Wangenpartie eher trocken. Wie Sie Mischhaut reinigen und pflegen Fettige Stellen werden nicht mit Nachtcreme gepflegt, trockene d rfen nicht mit adstringierenden Produkten behandelt werden. Einmal in der Woche eine Feuchtigkeitsmaske l t die Haut frisch und gut durchblutet erscheinen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman GDie Gattung Mycobacterium geh rt zu den Mycobacteriaceae. Es gibt eine gro e Zahl von Mykobakterien-Spezies, von denen M. tuberculosis die f r den Menschen wichtigste Form ist. ck zum Inhaltsverzeichnis Epidemiologie Die wichtigste bertragungsform f r kindliche Lungentuberkulosen ist die Inhalation von mykobakterienhaltigen Tr pfchen, wobei fast immer Erwachsene mit einer offenen TBC die Ansteckungsquelle sind. Schmierinfektionen sind selten. Klinisches Bild Der Lupus vulgaris ist die h ufigste Form einer Hauttuberkulose. Diese sehr ernste Erkrankung ist erst chronisch und neigt zum Fortschreiten. Meist tritt die Erkrankung in zuvor normalen Hautbereichen auf. Die Lokalisation ist zu 90 % im Kopf- und Nackenbereich, meist im Nasen- oder Wangenbereich. Zun chst sind kleine br unliche Papeln zu sehen, welche sich weich anf hlen. Im weiteren Verlauf nehmen die Herde an Gr e zu, die Haut wird erhaben, und die Braunf rbung wird intensiver. Oft bleiben die Herde ber Jahre auf kleine Areale begrenzt. Es kann zur Ausbildung von Ulzerationen kommen, welche narbige und entstellende Ver nderungen hinterlassen. Auch der Nasenknorpel kann mit betroffen sein. Ein Scrofuloderm stellt einen direkten Hautbefall durch darunter liegende infizierte Lymphknoten dar. Die betroffene Haut wird derb und bl ulich-violett. Ulzerationen und Fistelbildungen k nnen entstehen. Therapie Die medikament se Therapie der Hauttuberkulose entspricht weitgehend den Behandlungsrichtlinien f r die Lungentuberkulose. Die Behandlungsdauer betr gt mindestens 1 Jahr. Prophylaxe Die BCG-Impfung verleiht keinen sicheren Schutz. Atypische Mykobakteriosen Diese k nnen sehr hnlich wie die Hauttuberkulose verlaufen. Eine sichere Unterscheidung ist nur durch bakteriologische Untersuchungen m glich. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ufig auf erblicher Grundlage auftretender Verschlei der Finger- Endgelenke. Dieser tritt h ufig gemeinsam mit einem Verschlei der Fingermittelgelenke auf (Bouchard-Arthrose). Die betroffenen Gelenke werden dabei dicker, weswegen man diese Erkrankungen mit einer entz ndlichen Gelenkschwellung (Polyarthritis) verwechseln kann. Eine urs chliche Behandlung ist bisher nicht m glich, man kann die Schmerzen aber durch Medikamente und verschiedene physikalische Behandlungen (z.B. Kneten der Finger in warmem Sand) mindern. hPWie entsteht die Hefepilzinfektion? Unser K rper ist von einer Vielzahl von Mikroorganismen besiedelt, unter anderen von Pilzen. Einige davon sind n tzlich f r uns. Mit anderen hingegen leben wir nur so lange im Einklang, bis eine Ver nderung das Gleichgewicht st rt: Vermehren sich die Mikroorganismen pl tzlich ungehemmt, werden sie zur Gefahr - Infektionen sind die Folge. Genau das passiert bei der Hefepilzinfektion der Haut. Der Pilz Candida albicans kann im Prinzip alle Teile der Haut und der Schleimh ute befallen. Aber der Pilz zieht es vor, sich an feucht-warmen Stellen anzusiedeln. Candida-Infektionen sind sehr ansteckend. Insbesondere der Befall der Schleimh ute an den Geschlechtsteilen, ist infekti s. Der Pilz kann durch direkten Kontakt bertragen werden, wie zum Beispiel durch Geschlechtsverkehr, oder durch indirekten Kontakt, etwa beim Gebrauch eines gemeinsamen Handtuchs. Was sind die Anzeichen einer Hefepilzerkrankung? Man findet den Pilz haupts chlich in Hautfalten, beispielsweise unter den Br sten, in der Leistengegend und an den Geschlechtsteilen sowie um den After herum. Er zeigt sich auf der Haut als: Juckende, hochrote ekzem hnliche Ver nderung, mit gesteigerter Aktivit t hin zum Rand Eventuell mit einem ganz feinen Schorf belegt schenbildung an der Haut. Diese k nnen etwas an Pickel erinnern, und treten h ufig au erhalb der ver nderten Gebiete auf. Wer ist besonders gef hrdet? Kleinkinder mit Windel-Dermatitis Personen, die an Zuckerkrankheit oder einer anderen Stoffwechselkrankheit leiden bergewichtige Personen Schwangere Frauen, oder diejenigen, die hochdosierte Anti-Baby-Pillen einnehmen Personen, die im Nassen arbeiten HIV-Positive und andere Personen mit Immundefekten Wie diagnostiziert der Arzt eine Hefepilzinfektion? Das typische Aussehen der Haut und der positive Befund eines Pilzabstriches von der entsprechenden Hautstelle erm glicht die Diagnose. Wie wird Candida behandelt? Zuerst muss die Ursache gefunden und beseitigt werden. Das erreicht man durch Erlernen der richtigen K rperhygiene, ebenso durch die bessere Einstellung des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern. Parallel zur Behandlung der ausl senden Ursache wird man die Behandlung mit einem pilzbek mpfenden Medikament (Antimykotikum) veranlassen. In schweren F llen, oder wenn die Infektion sich ausbreitet, ist eine systemische (innere) Behandlung (zum Beispiel Injektionen oder Tabletteneinnahme) erforderlich. Tipps Eine allgemein gute Hygiene und eine gute Gesundheit sind vorbeugend gegen Candida-Infektionen. Der Pilz macht meist nur Probleme, wenn Ver nderungen an der Hautabwehr oder des Gesundheitszustandes auftreten. Waschen Sie sich regelm ig und trocknen Sie die Haut anschlie end gut ab. Sind Sie bergewichtig, dann achten Sie darauf, in allen Hautfalten zu s ubern. Vermeiden Sie das gemeinsame Benutzen der Handt cher. Tragen Sie Baumwoll-Unterw sche, die es der Haut erm glicht zu atmen und die Feuchtigkeit abzutransportieren. Wechseln Sie ihre Socken und die Kleidung regelm ig, so dass Sie immer nur trockene Kleidung anhaben. Tragen Sie Sandalen oder Lederschuhe an stelle von Gummischuhen. Nach dem Auftragen der Salbe sollten Sie ihre H nde gr ndlich waschen, damit Sie den Pilz nicht weiter verbreiten. gliche Verschlimmerung speziell bei Personen, die einen feuchten Arbeitsplatz haben, kann Candida schmerzhafte ekzem hnliche Ver nderungen der Hautoberfl che verursachen. Au erdem kann Candida die Finger- und Zehenn gel infizieren, die sich dann verdicken und sich kr melig vom Nagelbett abheben. Bei Personen mit Immundefekt kann Candida albicans den ganzen K rper befallen und eine ernste und potentiell lebensbedrohliche Situation, die so genannte generalisierte Candidiasis, hervorrufen. Prognose Ein wesentlicher Aspekt die Aussicht auf Heilung zu gew hrleisten ist es, die ausl sende Ursache zu finden. Wenn der Candida-Befall unter Kontrolle gebracht werden kann, wird die Infektion nach einer Behandlung mit einem Pilzmittel abheilen. Wie andere Pilzinfektionen kann auch Candida erneut entstehen, wenn das Umfeld wieder g nstig f r einen Pilz ist. Univ.- Prof. Dr. Daisy Kopera Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Hierbei handelt es sich um eine meist entz ndliche Schwellung der Stimmb nder im Kehlkopf, oft hervorgerufen durch eine Infektion des Kehlkopfes (=Laryngitis). Doch auch eine eine beranstrengung der Stimmb nder durch vieles oder lautes Reden kann die Heiserkeit verursachen, genauso wie das Rauchen. In jedem Fall ist eine Heiserkeit, die l nger als 14 Tage besteht, durch eine HNO- rztliche Untersuchung abzukl ren. Im Falle einer Entz ndung besteht die Behandlung in der Gabe von Antibiotika. Wichtig ist vor allem der rechtzeitige Arztbesuch, denn Heiserkeit und / oder Halsschmerzen k nnen erste Anzeichen einer schweren Erkrankung sein. Dazu z hlen Erkrankungen wie Diphterie, die spinale Kinderl hmung oder Scharlach, im schlimmsten Fall eine b sartige Erkrankung des Kehlkopfes oder der Stimmb nder (=Kehlkopf- oder Stimmbandkrebs)! Wichtig ist hier die rasche Erkennung der Ursache, denn eine fr hzeitige Erkennung und Behandlung hat selbst bei b sartigen Tumoren (=Krebs=Karzinom) eine gute Aussicht auf vollst ndige Heilung!!! Doch es gibt auch gutartige Geschw lste, z.B. Polypen (=Phonationskn tchen) der Stimmb nder. Diese machen ebenfalls durch Heiserkeit auf sich aufmerksam. Bevorzugt treten sie bei M nnern zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Ursache sind h ufig entz ndliche Erkrankungen des Kehlkopfes, oder h ufiger Einsatz der Stimme. Auch sie werden durch einen kleinen chirurgischen Eingriff (=mikrolaryngoskopische Abtragung, d.h. der Arzt entfernt unter dem Mikroskop mit speziellen Instrumenten die Polypen) beseitigt. Daneben gibt es auch noch sogenannte deme (=Schwellungen) der Stimmb nder als Ursache f r eine Heiserkeit. Diese Schwellungen (=Reinken- deme) betreffen vor allem Menschen mit beruflich bedingter starker Stimmbelastung und / oder Rauchen. Typisch sind meist beidseitige "Wassers ckchen" an den Stimmb ndern. Auch diese deme werden operativ wie Stimmbandpolypen entfernt). CDiese Virusinfektion der Leber ist weltweit verbreitet, besonders in Entwicklungsl ndern. Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 und 6 Wochen. Die Erkrankung beginnt mit Grippegef hl, Fieber, Appetitlosigkeit, belkeit und Erbrechen. Nach einigen Tagen wird der Urin dunkel und der Stuhl hell, schlie lich entwickelt sich eine Gelbsucht (zuerst im Wei der Augen bemerkbar). Der weitere Verlauf ist unterschiedlich, meist leicht, besonders bei Kindern. Gelegentlich kommt es bei Erwachsenen zu schwereren und l nger anhaltenden Krankheitsbildern (bis zu einigen Monaten). Dauersch den treten nicht auf. Die Diagnose wird durch Blutuntersuchungen auf Leberzellfermente und spezifische Antik rper gesichert. Die bertragung erfolgt faekal-oral. Das Virus wird vorwiegend ber verunreinigte Nahrung und Trinkwasser aufgenommen, besonders h ufig ber Muscheln, Austern und Krebstiere, aber auch ber Milch, kaltes Fleisch und andere Speisen. CDiese Viruserkrankung der Leber ist weltweit verbreitet, besonders in tropischen L ndern. Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 Wochen und 6 Monaten. Die Krankheit beginnt mit Grippegef hl, Fieber, Appetitlosigkeit, belkeit und Erbrechen. Nach einigen Tagen wird der Urin dunkel, der Stuhl hell, es kommt zur Gelbsucht (zuerst im Wei der Augen bemerkbar). Der weitere Verlauf ist unterschiedlich. Die Krankheitsdauer liegt nicht unter 4 Wochen. In ca. 10 % der F lle rechnet man mit Komplikationen, schweren oder chronischen Verl ufen, vereinzelt mit Dauersch den. Infekti s sind Blut und andere K rperfl ssigkeiten von Erkrankten und Virustr gern (in Mitteleuropa 0,1 - 0,5 %, in einzelnen tropischen L ndern ber 20 % der Bev lkerung). Die bertragung erfolgt ber entsprechende Kontakte; Bluttransfusionen, unsterile Spritzen, Nadeln und Instrumente (z.B. bei unqualifizierten medizinischen Eingriffen, Drogenabh ngigen, T towierungen) sowie beim Geschlechtsverkehr. +DDas Herabh ngen des Oberlides mit teilweiser oder seltener vollst ndiger Bedeckung des Auges bezeichnet man als Ptosis. Sie wird durch Schw che des Muskels, der das Lid anhebt, verursacht. Eine Ptosis kann schon von geburt an vorhanden sein; sie kann sich aber auch in jedem Alter entwickeln, wenn der Nerv, der den Lidmuskel steuert, oder der Muskel selbst gesch digt werden - etwa durch eine Verletzung oder durch verschiedene Leiden, zum Beispiel eine Myasthenia gravis (Onassis Krankheit). In all diesen F llen kann die Ptosis eines oder beide Augen befallen und sich im Laufe eines Tages an Schwere ndern. Schlie lich entwickelt sich die Ptosis des fteren auch im h heren Lebensalter, wenn die Muskeln eines oder beider Augenoberlider schw cher werden. Eine Ptosis mindert die Sehkraft des betroffenen Auges. Hinzu kommt noch das sthetisch-kosmetische Problem des herunterh ngenden Oberlids. Behandlung Die Behandlung richtet sich nach der Grundkrankheit. In manchen F llen kann eine Operation helfen, in anderen (so bei Myasthenia gravis) ein Medikament. VWas ist Herpes genitalis? Eine ansteckende Virus-Krankheit, die durch Herpes-Simplex-Viren (HSV) vom Typ I oder II ausgel st wird. Sie bef llt Haut und Schleimh ute. Herpes macht sich durch R tung und Gruppen von kleinen mit Fl ssigkeit gef llten Bl schen bemerkbar. Die Bl schen k nnen schmerzen, brennen oder jucken. Sie platzen und bilden Geschw re, die im Laufe von zwei bis drei Wochen verheilen, ohne Narben zu hinterlassen. Herpes wird durch engen k rperlichen Kontakt, oft durch Geschlechtsverkehr, bertragen. Herpes tritt an den Geschlechtsteilen und am After auf. Beim Oralsex kann ein Lippenbl schen auf die Geschlechtsteile bertragen werden oder umgekehrt. Es gibt zwei verschiedene Typen von HSV. Beide k nnen die Haut und die Schleimh ute des ganzen K pers angreifen. HSV Typ I ist die h ufigste Form, die sich in der Regel auf den Mund und die Lippen begrenzt. HSV Typ II betrifft besonders die Geschlechtsteile. Etwa 80 Prozent der erwachsenen Bev lkerung haben Antik rper gegen den HSV Typ I in ihrem Blut. Etwa zehn Prozent der Bev lkerung haben Antik rper gegen den HSV Typ II. Wodurch bekommt man Herpes genitalis? Herpes genitalis ist in erster Linie eine Geschlechtskrankheit. Falls Sie Herpes haben und schwanger sind, sollten Sie mit Ihrem Arzt dar ber sprechen. Bei der Geburt kann das Herpesvirus auf das Kind bertragen werden, weshalb ein Kaiserschnitt und eine Behandlung mit speziellen Medikamenten erwogen werden soll. HSV greift die Zellen der Oberhaut an. Es bilden sich mit Fl ssigkeit gef llte Bl schen. Von der Oberhaut bewegen sich die Herpes-simplex-Viren ber die Nervenbahnen zu den Wurzeln der Nerven, wo das Virus bestehen bleibt. Ist Ihre Immunabwehr zum Beispiel auf Grund einer anderen Erkrankung vermindert, reaktiviert sich das HSV und l st die Herpeserkrankung aus. Welche Beschwerden treten bei Herpes genitalis auf? Die prim re Infektion, das hei t, das erstmalige Auftreten der Krankheit, kann sehr unterschiedlich verlaufen: Der erste Herpesausbruch beginnt drei bis neun Tage, nachdem man sich angesteckt hat. Manche Menschen haben keine oder nur sehr leichte Beschwerden. Andere k nnen schwere Beschwerden wie zum Beispiel Fieber, Muskelschmerzen und Kopfschmerzen haben. Begleitet werden diese Symptome von brennenden Schmerzen an den Geschlechtsteilen und am After. Es k nnen Probleme beim Wasserlassen auftreten. Die Bl schen werden zu Geschw ren, die im Laufe von zwei bis drei Wochen verheilen. Die Chancen auf eine Heilung von Herpes genitalis Es gibt keine Heilung f r Herpes, das Virus befindet sich st ndig im K rper. Und die Krankheit kann immer wieder mit neuen Ausbr chen auftreten. Die meisten Menschen mit dem schlafenden Virus f r Herpes genitalis im K per haben keine oder nur wenige Ausbr che. Die ersten Anzeichen eines Ausbruchs sind ein unangenehm prickelndes oder stechendes Gef Es k nnen wenige Stunden bis Tage vergehen, bis sich die kleinen Bl schen auf der Haut bilden. In sehr schweren F llen kann sich Herpes von den Geschlechtsteilen ber Ges lften bis hin zu den Schenkeln ausbreiten. Beim Oralsex kann sich Herpes genitalis auf Mund und Rachen ausbreiten und zu einer sehr schmerzhaften Halsentz ndung f hren. Bei Analsex kann Herpes auf den After bertragen werden und blutigen Ausfluss sowie Schmerzen am After verursachen. Herpes-genitalis-Ausbr che sind oft wesentlich schmerzhafter als gew hnliche Lippenbl schen. Bei manchen Menschen ergeben sich nur geringe Irritationen oder gar keine Beschwerden. Falls Sie Herpes genitalis haben, sollten Sie ein Kondom benutzen. Auch wenn sie keine Wunden haben, k nnen Sie den Sexualpartner anstecken. Manche Beschwerden, die auf Irritation oder H morrhoiden deuten, k nnen in Wirklichkeit auf Herpes genitalis zur ckzuf hren sein. Was kann ich selbst tun, um Herpes genitalis zu vermeiden? Benutzen Sie Kondome, auch beim Oralsex. Vermeiden Sie Sex w hrend der Zeit, in der Sie oder Ihr Partner einen Ausbruch von Herpes genitalis haben. Wie stellt der Arzt die Diagnose Herpes genitalis? Oft gibt Ihr Krankheitsverlauf und das Aussehen des Ausschlags Aufschluss ber die vorliegende Krankheit. Ein Abstrich aus Herpesbl schen kann den Nachweis der Herpes-Viren erbringen. Eine zus tzliche Blutuntersuchung unterst tzt die Diagnose. gliche Verschlimmerung Infektion der Geschw re mit Bakterien Falls sich die Krankheit auf die Augen ausbreitet, kann es zu einer Beeintr chtigung der Sehkraft kommen. gliche Folgen Herpes genitalis entwickelt sich sehr unterschiedlich. Manche Menschen haben ihr Leben lang keine oder seltene Ausbr che, w hrend andere unter regelm igen Ausbr chen leiden. Die H ufigkeit der Ausbr che nimmt gl cklicherweise mit dem Alter ab. Was kann ich selbst tun? Finden Sie heraus, durch welche Umst nde bei Ihnen ein erneuter Ausbruch von Herpes genitalis ausgel st wird. Vermeiden Sie die Ber hrung der betroffenen Stellen. Sie k nnen sonst leicht auf andere K rperstellen bertragen werden. Die Wunde k nnte sich mit Bakterien infizieren, was wiederum zu einer Hautinfektion f hren kann. Wenn Sie den Verdacht haben, an Herpes genitalis erkrankt zu sein, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Was kann der Arzt tun? Der Arzt kann feststellen, ob Sie Herpes genitalis haben. Er kann Sie auf eine eventuelle bakterielle Infektion hin untersuchen und behandeln. Die Behandlung bei Herpes genitalis mit speziellen antiviralen Medikamenten (Virustatika) kann den Krankheitsverlauf um einige Tage verk rzen und die Beschwerden mindern. Die Wirksamkeit der Medikamente ist umso gr er, je fr her sie bei ersten Anzeichen eines Ausbruchs eingenommen werden. Vorlage von: Dr. Flemming Andersen und Dr. Ulla S derberg, Fach rztin, Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist Herpes an der Lippe? Das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht diese weit verbreitete Krankheit. Charakteristisch ist die Entstehung von kleinen, n ssenden Bl schen auf ger teter Haut oder Schleimhaut. Die Stelle ist empfindlich und schmerzt. Die Bl schen verheilen ohne Narbenbildung, haben aber die Tendenz, wiederzukommen. Es existieren zwei Arten von HSV. Beide k nnen die Haut, die Schleimh ute des ganzen K rpers und das Gehirn angreifen. HSV Typ 1, die am h ufigsten vorkommende Art, ist in der Regel auf Mund und Lippen begrenzt. Typ 2 betrifft besonders die Geschlechtsteile. Ihre Zuteilung zu den jeweils typischen Lokalisationen ist aber nicht obligat. Mehr als 90 Prozent der Erwachsenen haben Antik rper gegen HSV-1 im Blut, zirka 25 Prozent haben Antik rper gegen HSV-2. Jeder der Antik rper gebildet hat, war schon einmal in Kontakt mit dem Virus. Wieso bekommt man Fieberblasen? Herpes labialis wird durch Tr pfcheninfektion oder durch direkten Kontakt, zum Beispiel beim K ssen oder Ber hren der infizierten Stelle bertragen. Das erste Mal beobachtet man Herpes bei Kindern im Alter von drei bis f nf Jahren. HSV greift die obersten Zellen der Haut an. Dort bilden sich n ssende Bl schen. Von der Oberhaut bewegt sich das Virus ber die Nervenbahnen zu den Nervenwurzeln. Hier bleibt es in einer Art D mmerzustand, um bei geschw chtem Immunsystem wieder aktiv zu werden. Das Virus breitet sich auf dem umgekehrten Weg wieder Richtung Haut aus und erscheint dort in Form von Fieberbl schen (Reaktivierung). Ausl ser f r eine Reaktivierung k nnen dabei fiebrige Infekte sein (Herpes febrilis), aber auch UV-Strahlung (Herpes solaris), Menstruation (Herpes menstrualis), Magen-Darmst rungen, sowie hormonelle (Schwangerschaft) und psychische Faktoren. Wie bemerkt man Fieberblasen? Die prim re Infektion erfolgt meist im Kindesalter und verl uft in ber 90 Prozent der F lle unscheinbar. Sie kann jedoch auch als Mundf ule (Gingivostomatitis herpetica acuta), einem Mundausschlag mit Bl schen, Fieber, starken Schmerzen, Lymphknotenschwellung und Unwohlsein auftreten. Der erste Herpesausbruch tritt zwei bis sieben Tage nach der Infektion auf. Im Laufe von acht bis zehn Tagen heilen die Fieberblasen aus. ter wird das Virus reaktiviert - ein neuer Lippenherpes entsteht. Die Fieberblasen entstehen vor allem an den Lippen und rund um den Mund, k nnen aber auch auf der brigen Haut, zum Beispiel an den Wangen, am Naseneingang, an den Ohrl ppchen oder den Augen auftreten. Die ersten Anzeichen von Lippenherpes sind Juckreiz und Spannungsgef hl, seltener auch Schmerzen. In kurzer Zeit entstehen kleine, n ssende Bl schen. Diese heilen unter Krustenbildung ab. Die Kruste f llt nach etwa acht bis zehn Tagen ab. Bis der gesamte Lippenherpes mit Schorf bedeckt ist, kann man auch andere mit Herpes infizieren. Zirka 30 Prozent der HSV-Infizierten bekommen im Laufe des Lebens wiederholt Lippenherpes. Was kann man tun, um Fieberblasen zu vermeiden? Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit der Wunde. Man kann am ganzen K rper Herpes bekommen, auch an den Fingern und im Genitalbereich. Steigern Sie Ihre Abwehrkr fte durch gesunde Ern hrung und regelm igen Sport Wie diagnostiziert der Arzt Fieberblasen? Oft reicht dem Arzt die Kombination aus Krankengeschichte und Aussehen des Lippenherpes, um die Diagnose zu stellen. Abstriche und Blutuntersuchung (nur sinnvoll bei Prim rinfektion) sichern die Diagnose. gliche Komplikationen Infektion der Wunde durch Bakterien Ausbreitung der Krankheit zu den Augen hin kann die Sehst rke herabsetzen (Herpes corneae) Zu einer erst schweren Herpesausbreitung kann es bei Kindern kommen, wenn ihre Haut durch Ekzeme bereits vorgesch digt ist. Gehirnentz ndung durch Herpes Schwerster Verlauf der Herpes, wenn die Abwehr des Patienten stark geschw cht ist, beispielsweise durch eine Chemotherapie, oder bei Aids-Patienten. Bei floridem Herpes genitalis sollte im Rahmen einer Schwangerschaft die Entbindung ber einen Kaiserschnitt angestrebt werden, da sich das Neugeborene bei Durchtritt durch den Geburtskanal mit dem Virus infizieren kann. Dies kann beim Neugeborenen zu einem schweren Krankheitsbild mit einer Letalit t (Sterblichkeit) von 30 Prozent f hren. Was kann man selbst bei Lippenherpes machen? Vermeiden Sie die Ber hrung der Fieberbl schen, diese k nnen auch auf andere Stellen des K rpers bertragen werden. Nach einer Ber hrung der Bl schen H nde waschen Allgemein gesunde Lebensweise mit abwechslungsreic her Kost, Sport und ausreichend Schlaf st rkt das Abwehrsystem des K rpers. Was kann der Arzt machen? Der Arzt untersucht, ob eine Behandlung zweckm ig ist. Die Behandlung sollte so fr h wie m glich einsetzen, das hei t sobald man die ersten Anzeichen von Fieberblasen bemerkt. Lokal kann man die Fieberbl schen mit antiseptischen Zus tzen trocken pinseln oder Aciclovir-Creme auftragen. In wiederholten F llen von schwerem Lippenherpes wird Ihnen Ihr Arzt m glicherweise Aciclovir-Tabletten verordnen. Prognose Eine Entz ndung des Gehirns (Enzephalitis) mit HSV-1 (selten HSV-2) kann unter Umst nden lebensbedrohlich sein. Das Risiko ist allerdings sehr gering. In der Regel ist die Prognose gut. Dr. med. Christian Rous, Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman KCTritt einer oder treten beide Aug pfel hervor, spricht man von einem Exophthalmus. Ein beidseitiger Exophtalmus weist meist auf eine Schilddr berfunktion hin. Ein einseitiger Exophthalmus kann durch eine entz ndliche Schwellung des Gewebes hinter dem Augapfel in der Augenh hle verursacht sein, vor allem dann, wenn das Auge schmerzt und auch da e des Auges ger tet ist. Weitere Ursachen eines einseitigen Exophthalus k nnen sein: Blutungen und Tumoren hinter dem Augapfel in der Augenh hle oder eine Augenmuskell hmung. In jedem Fall dr ckt der raumfordernde Proze in der augenh hle den Augapfel nach vorne, so da das "Glotzauge" entsteht, wie der Volksmund den Exophthalmus nennt. Wichtig Jeder Exophthalmus sollte unverz glich von einem Augenarzt abgekl rt werden, gleichg ltig, ob er mit Schmerzen verbunden ist oder nicht. OAUrsachen k nnen sein: eine Endokarditis oder Myokarditis, entz ndliche Prozesse in der Nachbarschaft des Herzbeutels (Brustfell, Rippenfell, Lunge), rheumatisches Fieber oder Virusinfektion (Mumps). Anzeichen Schmerzen im Herzbereich, Herzjagen Behandlung Antibiotika, ev. Kortison, Beseitigung eines m glichen Herzbeutelergusses. KCEin Herzblock bedeutet eine wiederholte oder totale Blockierung der Erregungsleitung des Herzens, entweder zwischen Sinusknoten und Vorhof oder zwischen AV-Knoten und Herzkammern (der AV-Knoten vermittelt die Erregung in den Vorh fen an die Erregungsbahn der Herzkammern). Im ersten Fall spricht man von einem SA-Block, im zweiten von einem AV-Block. Eine dritte Form ist das Sinusknoten-syndrom, eine mangelnde Funktion des Sinusknotens. Ursachen Ursachen eines Herzblocks k nnen unter anderem sein: Herzmuskelentz ndung ein frischer Herzinfarkt Arteriosklerose der Herzkranzgef Anzeichen Verlangsamung des Herzschlags Herzschw Schwindel, bisweilen leichte Bewu tseinsst rungen bis hin zum Adam-Stokes-Anfall beim Sinus-Knoten-Syndrom mitunter auch Herzstolpern oder Herzjagen. Behandlung Siehe "Adam-Stokes-Anfall" Hautmaden (Myiasis)D Times New Roman #infekt #haut #tropen =Hautmaulwurf (Larva Migrans Cutanea (LMC), Creeping Eruption)D Times New Roman #infekt #haut #tropenU Hautproblemeu #haut Hauttuberkulose (Lupus vulgaris)D Times New Roman #infekt #haut Heberden-ArthroseB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #ortho )Hefepilz in der Haut (Kutane Candidiasis)D Times New Roman #haut #infekt Heiserkeit (Dysphonie)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hnou Hepatitis A} Times New Roman Times New Roman Times New Roman #verdauung #infektu Hepatitis B~ Times New Roman Times New Roman #verdauung #infektu!Herabh ngen des Oberlids (Ptosis) #augen} Herp-Angina Diese Angina wird durch Coxsackie-Viren verursacht; sie bef llt meist nur Kleinkinder und tritt nur in den Sommermonaten auf. Anzeichen Fieber, Bl schen oder kleine Geschw re am Gaumen und im Mandelbereichbereich #hno #infekt Herpes genitalisD Times New Roman #infekt #geschl #gyn #augen &Herpes labialis simplex (Fieberblasen)D Times New Roman #infekt #hnou'Hervortretender Augapfel (Exophthalmus) #augenu#Herzbeutelentz ndung (Perikarditis) #kreislU Herzblock #kreisl%GMan unterscheidet angeborene und erworbene Herzfehler. Angeborene Herzfehler kommen bei sechs bis acht von 1000 Geburten vor. Anzeichen Atemnot, Bl sse ("wei e Herzfehler") oder Blausucht ("zyanotische Herzfehler", bekannt als "blue babies"). Beispiele f r "wei e Herzfehler": Aortenisthmus-Stenose: Verengung der Hauptschlagader (Aorta) in Herzn Aortenklappenstenose: ein leichterer Herzfehler, dem eine Verengung der Aortenklappe zugrunde liegt. Pulmonal-Stenose: eine Klappenverengung am Lungenarterienabgang vom rechten Herzen. Links-rechts-Shunt: Querverbindungen zwischen Lungen- und K rperkreislauf durch Defekte der Herzscheidewand; bisweilen kehren sich diese Shunts um - mit den Anzeichen zyanotischer Fehler. Zyanotischen Herzfehlern ("blue babies") liegt eine abnorme Querverbindung zwischen K rper- und Lungenkreislauf zugrunde: Ven ses, sauerstoffarmes Blut wird dem arteriellen Blut beigemischt - deshalb die zyanotische (blaue) Hautfarbe. Beispiele f r zyanotische Herzfehler Fallot-Trilogie: Es besteht eine Verengung der Lungenarterie (die vom rechten Herzen abgeht) und ein Defekt (Loch) der Vorhofscheidewand. So gelangt ven ses Blut in den linken Vorhof und so in die arterielle Blutbahn. Ebstein Syndrom: Kennzeichen sind eine kleine rechte Herzkammer und ein vergr erter rechter Vorhof mit einem Defekt der Vorhofscheidewand. Erworbene Herzfehler Hier handelt es sich grunds tzlich um Herzklappenfehler, die durch eine Herzinnenhautentz ndung verursacht wurden. Entweder ist eine Herzklappe geschrumpft, verklebt, oder sie kann ihre Aufgabe infolge einer entz ndungsbedingten Muskelschw che nicht voll wahrnehmen. Anzeichen Die Anzeichen eines Herzklappenfehlers ist grunds tzlich eine mehr oder weniger starke Herzinsuffizienz. Zugrunde liegt meist eine Herzinnenhautentz ndung. |DWenn die Verengung der Herzkranzgef e so stark ist, da kaum noch Blut durchflie en kann, oder ein Kranzgef durch einen Pfropf aus geronnenem Blut (Thrombus) verschlossen wird, kommt es zu einem Herzinfarkt. Dabei ist die Blutversorgung des Herzmuskelgewebes an der betroffenen Stelle so schlecht, da Teile des Gewebes absterben. Das bedeutet, dass dem Herzen (auch nach der Heilung in Form einer Bindegewebsnarbe) weniger Pumpkraft f r seine Arbeit zu Verf gung steht. Ein Herzinfarkt f hrt zum gleichen Beschwerdebild wie Angina pectoris, nur st rker ausgepr gt. Die Beschwerden werden jedoch nicht unbedingt durch Anstrengung hervorgerufen und verschwinden auch bei Ruhe nicht wieder. Zus tzlich kann es beim Infarkt zu Schwei ausbr chen, Todesangst, rasendem Puls, belkeit und Ohnmacht kommen. Es ist wichtig, sofort Notfallma nahmen einzuleiten, da es sonst zu einer schweren Sch digung des Herzmuskels oder sogar zum Tode kommen kann. Je fr her ein Herzinfarkt behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb mu bei einem Verdacht auf Herzinfarkt sofort der Notarzt verst ndigt werden. nahme Erste Hilfe Ma nahmen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman KADie Anzeichen der Entz ndung der Herzinnenhaut gleicht denen der Myokarditis. Herzjagen mit Herzschw che zeigt sich bei der Endokarditis meist erst, wenn die Herzklappen bereits schwer in Mitleidenschaft gezogen sind. Behandlung Antibiotika, Beseitigung der Infektionsherde, eventuell Implantation einer k nstlichen Herzklappe. !FHerzjagen ist meist rein funktionell: Das vegetative Nervensystem provoziert eine erh hte Schlagfrequenz, beeinflu t die Erregungsleitung und die Kraft der Kontraktion (Zusammenziehen) des Herzmuskels. Chemischer Mittler ist dabei eine vermehrte Adrenalin-Freisetzung. Wenn Sie sich aufregen, sportlich sehr aktiv sind oder w hrend des Liebesspiels sp ren Sie diese beraktivit t des Sinusknotens und die gesteigerte Kontraktion: das Herz "klopft". Diese leichtere Form der Tachykardie (Herzklopfen) ist also nat rlich und harmlos. Die vegetative oder funktionelle Form des Herzjagens kann aber be ngstigende Formen annehmen, wenn sie unter einem psychosozialen Dauerstre stehen. Die dadurch bedingte vegetative Regulationsst rung provoziert wiederholtes Herzjagen - scheinbar ohne Grund, das hei t auch dann, wenn Ihnen der psychosoziale Stre gerade nicht bewu t ist. St rkere Formen des Herzjagens k nnen auch mit Schwindel oder leichter Atemnot kombiniert sein - oft auch mit Herzschmerzen (Stechen in der Herzgegend). Sie glauben mit Ihrem Herz sei etwas nicht in Ordnung, und Sie haben Angst - dabei haben Sie nur "etwas auf dem Herzen", eben die psychosoziale Belastung! Grunds tzlich aber sollten Sie bei wiederholtem st rkerem oder be ngstigendem Herzjagen einen Arzt aufsuchen, denn es k nnen auch organische Ursachen zugrunde liegen, so beispielsweise eine Herzmuskelentz ndung ein sich anbahnender Herzinfarkt Bluthochdruck Schilddr berfunktion Herzinsuffizienz ein erworbener Herzklappenfehler Behandlung Siehe "Adam-Stockes-Anfall" dCBei verschiedenen Infektionen, rheumatischem Fieber oder Eiterherden (beispielsweise einer chronischen Mandelentz ndung) k nnen ber den Blutweg Bakterien oder Bakteriengifte zu einer Entz ndung des Herzmuskels, der Herzinnenhaut, des Herzbeutels oder des ganzen Herzens f hren. Eine Myokarditis kann sich durch Herzjagen, Kurzatmigkeit, Beklemmung, M digkeit, bla uliches Aussehen und niedrigen Blutdruck bemerkbar machen. Behandlung Behandelt wird die Myokarditis mit Antibiotika; bei rheumatischem Fieber oder einer anderen Grundkrankheit mu diese prim r therapiert werden. Wichtig Eine unzureichend behandelte oder verschleppte Myokarditis kann zu einer narbigen Ver nderung des Herzmuskels und so zu einer Herzinsuffizienz f hren. Mitunter greift die Entz ndung auch auf die Herzinnenhaut ber und kann so eine Schw chung der Herzinnenhaut verursachen. Herzrhythmusst rungen machen sich durch Herzstolpern, Herzrasen, zu langsamen oder unregelm igen Herzschlag bemerkbar. In vielen F llen sind sie harmlos. Suchen Sie jedoch immer einen Arzt auf, wenn Herzrhythmusst rungen erstmalig auftreten. Sie k nnen Warnzeichen einer Herzerkrankung, wie z. B. einer koronaren Herzkrankheit oder einer Herzmuskelentz ndung, sein. Daher sind in der Regel ein 24-Stunden-EKG und ein Belastungs-EKG zur weiteren Abkl rung erforderlich. Lassen Sie sich durch Herzstolpern oder Herzrasen nicht beunruhigen, wenn eine Herzerkrankung rztlicherseits ausgeschlossen wurde. H ufig werden die Beschwerden durch Aufregung und Stre ausgel st. Die Symptome verschwinden nach k rperlicher und geistiger Entspannung. Sehr hilfreich sind in diesen F llen Entspannungs bungen wie autogenes Training und Yoga. Stre situationen sind h ufig mit Herzrasen verbunden. Versuchen Sie, den Angstreaktionen Ihres K rpers durch Entspannung entgegenzuwirken. Wenn Ihnen dieses nicht gelingt und Sie die Beschwerden als l stig empfinden, kann durch sogenannte Betablocker eine D mpfung des Herzens erzielt werden. Auch andere vegetative Angstreaktionen wie Schwitzen und Zittern werden durch Betablocker abgeschw Meiden Sie Faktoren, die bei Ihnen Herzrhythmusst rungen ausl sen oder verst rken. Diese Faktoren sind individuell unterschiedlich. H ufige Ausl ser sind jedoch Schlafentzug, Ersch pfung, Nervosit t, Kaffee-, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Hitze. Lassen Sie Ihre Schilddr senfunktion berpr fen, wenn Sie unter Herzrhythmusst rungen leiden. Wichtigste Formen von Herzrhythmusst rungen Extraschl ge (Extrasystolen) Sie treten h ufig auch bei Herzgesunden auf und k nnen sowohl in den Vorh fen als auch in den Herzkammern entstehen. Psychische Belastungen, dung, iger Kaffee-, Alkohol- oder Nikotingenu sind m gliche Ausl ser. Extraschl ge sind in aller Regel harmlos und werden daher nicht medikament s behandelt. Anfallsartiges Herzrasen Es beginnt ebenso schlagartig, wie es nach Minuten bis Stunden aufh rt. Der Herzschlag ist stark beschleunigt (um 200/min), gelegentlich bestehen Schwindel und Unwohlsein. Nach dem Anfall besteht typischerweise ein ausgepr gter Harndrang. Das anfallartige Herzrasen darf nicht verwechselt werden mit dem beschleunigten Herzschlag bei Aufregung oder Nervosit t, der als ganz normale Reaktion des K rpers auf Stre reaktionen auftritt. Ursache des anfallartig auftretenden Herzrasens ist h ufig eine angeborene St rung des Erregungsleitungssystems im Herzen (WPW-Syndrom). Die Beschwerden treten vorwiegend bei Jugendlichen auf, sind l stig, in der Regel jedoch harmlos. Sie verlieren sich h ufig mit dem Alter. Der Anfall kann nicht selten durch folgende einfache Ma nahmen beendet werden: rasches Trinken von kohlens urehaltigen, eiskalten Getr nken; Eisw rfel oder eiskaltes Wasser in den Nacken; tiefe Einatmung, Anhalten der Luft und m glichst langes Pressen; Massieren der Halsschlagader (sollte nur vom Arzt durchgef hrt werden). Nur in seltenen F llen ist eine medikament se Behandlung erforderlich. Gelegentlich mu das verantwortliche Herzgewebe durch spezielle Therapieverfahren entfernt werden. Vorhofflimmern Diese Herzrhythmusst rung nimmt mit dem Alter an H ufigkeit zu. Nahezu jeder f nfte ber siebzig Jahre ist betroffen. Der Vorhof erregt sich rasend schnell immer wieder selber, so da sich die Muskulatur nicht mehr richtig zusammenzieht, sondern nur noch flimmert . Der nat rliche Schrittmacher des Herzens, der Sinusknoten, ist ausgeschaltet. Die Flimmerwellen werden unregelm ig auf die Kammer bergeleitet. Je nach berleitung der Vorhofimpulse auf die Herzkammern ist der Puls zu langsam, normal schnell oder beschleunigt, immer jedoch unregelm Begleitend k nnen Angstgef hl, Schwindel, Schw che, Luftnot oder wiederkehrende Kollapszust nde (Synkopen) auftreten. Vorhofflimmern wird in der Regel medikament s behandelt. Am h ufigsten kommen Digitalispr parate zum Einsatz. Gelegentlich gelingt mit Hilfe von Antiarrhythmika eine R ckkehr in den normalen Sinusrhythmus. Ein zu langsamer Herzschlag kann eine Schrittmachertherapie erfordern. Komplizierend entstehen gelegentlich bei Vorhofflimmern (unter entsprechenden Voraussetzungen) kleine Blutgerinnsel im Vorhof, die sich l sen und z. B. einen Schlaganfall verursachen k nnen. Um diese Blutgerinnselbildung zu verhindern, mu gegebenenfalls eine blutverd nnende Behandlung mit Tabletten (z. B. Marcumar(r)) erfolgen. Kammerflimmern Es handelt sich um eine schwere Herzrhythmusst rung, die, falls sie nicht umgehend unterbrochen wird, innerhalb kurzer Zeit (in Sekunden) zum Tode f hrt. Die Herzkammern werden so schnell immer wieder erregt, da ein koordinierter Herzschlag nicht m glich ist. Das Herz flimmert , d. h. es ist kein effektiver Bluttransport m glich. Ursache ist fast immer eine schwere Herzerkrankung wie z. B. der Herzinfarkt. Die akute Behandlung erfolgt mit Elektroschocks und Antiarrhythmika. Nach einem berlebten Kammerflimmern wird in der Regel medikament s behandelt oder ein spezieller Schrittmacher implantiert. Manche Herzrhythmusst rungen werden als Vorl ufer eines Kammerflimmerns angesehen und aufgrund dessen ebenfalls medikament s behandelt. Herzpausen (Asystolie) Ursache kann ein Ausfall der Erregungsbildung im Herzen sein. H ufiger liegt jedoch eine vollst ndige Blockierung der berleitung von Sinusaktionen in die Herzkammern vor (H hergradiger av-Block). Dabei ist sozusagen das Stromkabel zwischen Vorhof und Kammer defekt. Eine anhaltende Asystolie f hrt unweigerlich zum Tod. In der Regel erholt sich das Herz jedoch schnell, so da die Dauer des Herzstillstands nur wenige Sekunden betr gt. Typische Symptome sind in diesen F llen wiederkehrende Schwindel- und Kollapszust nde (Synkopen). Die Beschwerden k nnen medikament s z. B. durch Betablocker ausgel st werden, dann klingen sie nach Absetzen des Medikamentes ab. In allen anderen F llen behebt ein Schrittmacher die l stigen Symptome rasch. Leitungsbl Sie kommen bei Gesunden und Herzkranken vor. Drei wichtige Herzbl cke werden unterschieden: der AV-Block (Blockierung oder Verlangsamung der Erregungs berleitung. von den Vorh fen in die Kammer); der Rechtsschenkelblock (Erregung der rechten Kammer verlangsamt); der Linksschenkelblock (erregung der linken Kammer verlangsamt). Schenkelbl cke und leichtgradige AV-Bl cke verursachen normalerweise keine Beschwerden und sind nicht behandlungsbed rftig. Bestehen Symptome, so sind sie in der Regel auf die zugrundeliegende Herzerkrankung zur ckzuf hren. hergradige AV-Bl cke sind hingegen durchaus ernstzunehmen Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman u^Was versteht man unter Herzinsuffizienz? Die Herzinsuffizienz ist eine der h ufigsten Erkrankungen weltweit. In Europa und der Vereinigten Staaten leiden rund 8,5 Millionen Menschen an Herzinsuffizienz. Die linke Herzh lfte pumpt sauerstoffreiches Blut von den Lungen in den K rper (der gro e Kreislauf, K rperkreislauf). Die rechte Herzh lfte pumpt das sauerstoffarme Blut, das von den Organen, Muskeln und anderen Geweben zur ckflie t, in die Lungen, wo es wieder mit Sauerstoff angereichert wird (der kleine Kreislauf, Lungenkreislauf). Von Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, die Gewebe mit gen gend Blut und somit Sauerstoff zu versorgen. Die Leistung des Herzens ist unzureichend im Verh ltnis zum Sauerstoffbedarf des K rpers: Bei linksseitigem Herzversagen (Linksherzinsuffizienz) arbeitet die linke Herzh lfte unzureichend und das Blut staut sich in der Lunge (Stauungslunge). Es kommt zu einer Wasseransammlung in der Lunge (kardiales Lungen dem). Bei rechtsseitigem Herzversagen (Rechtsherzinsuffizienz) staut sich das Blut in den Geweben des K rpers. Es kommt zu Wasseransammlungen ( demen) zum Beispiel in beiden Beinen, Zwischenlungenraum (Pleura) oder den Lebervenen. Wie kommt es zu Herzinsuffizienz? Herzinsuffizienz weist eine ganze Reihe m glicher Ursachen auf: Herzkranzgef verkalkung (Arteriosklerose, konorale Herzkrankheitem) Als Folge eines Herzinfarkts hter Blutdruck (Hypertonie) Herzrhythmusst rungen Herzklappenfehler Erkrankungen der Herzmuskulatur (Kardiomyopathien, Herzmuskelentz ndungen) Herzbeutelerguss oder eine Einengung des Herzbeutels Raucherlunge hter Stoffwechsel (Hyperthyreose) Schwerer Blutmangel (An Schwangerschaft Die h ufigsten Ursachen einer Herzinsuffizienz sind koronare Herzkrankheit und erh hter Blutdruck (Hypertonie). Symptome bei Herzinsuffizienz: Linksherzinsuffizienz: Bei linksseitiger Herzinsuffizienz mit Stauungslunge ist haupts chlich Atemnot zu beobachten. Eine Herzinsuffizienz leichteren Grades ert sich mit Atemnot nur bei Anstrengung. In chronischen F llen ist die Atemnot ein Dauerzustand (chronisch, trockener Husten). In akuten schweren F llen leidet der Patient unter sehr starker Atemnot wobei schaumig-blasiger Schleim aus dem Mund treten kann (Lungen dem). Rechtsherzinsuffizienz: Rechtsseitige Herzinsuffizienz zeigt sich unter anderem durch geschwollene Beine ( deme), vor allem im Kn chelbereich. Die Schwellung kann zum Austrocknen der Haut f hren, weil der Druck im Gewebe zu gro wird. Dies kann Ekzeme hervorrufen (Stauungsekzem), die sich zu regelrechten Wunden (Schienbeingeschw r) weiterentwickeln k nnen. Die Heilung derartiger Wunden ist schlecht. Durch die ungen genden Blutversorgung kommt es h ufig zu Entz ndungen. Blutstauung in den Organen, eine weitere Folge rechtsseitigen Herzversagens, f hrt zu Wasseransammlungen in den Organen, vor allem um die Leber und der Pleura. Die Bauchorgane schwellen an und der Bauchumfang vergr ert sich. Die Stauung beeintr chtigt neben der Organfunktionen auch die Atmung. Es kann zudem zu Wasseransammlung in der Bauchh hle kommen (Aszites). Globalinsuffizienz: Darunter bezeichnet man, wenn gleichzeitig die Symptome der Links- sowie der Rechtsherzinsuffizienz vorliegen. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Wichtig ist die Krankengeschichte (Anamnese). Es folgen die organbezogenen Untersuchung der Lungen, der Beine und des Bauchraumes auf Wasseransammlungen. Besteht Verdacht auf Herzinsuffizienz, folgen weitere Untersuchungen: Unter anderem R ntgenaufnahmen des Brustkorbes, EKG, Herzultraschall (Echokardiographie), Ultraschalluntersuchung der Bauchh hle und Blutuntersuchung. Wie entwickelt sich der Krankheitszustand weiter? Bei linksseitigem Herzversagen bekommt der Patient immer st rkere Atemnot. Bei akuter extremer Atemnot kommt es zu sch umendem Husten (Lungen dem). Patienten mit Lungen dem k nnen regelrecht ersticken. Bei rechtsseitigem Herzversagen kann es zu dauerhaft geschwollene Beinen (Schienbeingeschw re) und Wasseransammlungen im Lungenzwischenspalt, dem Hodensack oder zu Lebersch den mit Aszitis kommen. Generell ist Herzversagen eine fortschreitende Krankheit, dessen Fortschreiten nur verlangsamt, nicht aber r ngig gemacht werden kann. Eine Heilung gelingt nur, wenn die ausl sende Ursache beseitigt wird. Ohne Behandlung f hrt Herzinsuffizienz zum Tode. Durch eine effektive Symptombehandlung l sst sich der Krankheitsverlauf bremsen. Somit ist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualit t erzielbar. Wie l sst sich Herzversagen vermeiden? Rauchen und iger Alkoholkonsum sollten eingeschr nkt werden. bergewicht reduzieren Ausreichend Bewegung Gesunde, fettarme Ern hrung Bei Auftreten von Symptomen ist rztliche Hilfe aufzusuchen. Was kann der Arzt tun? Er kann die Ursache feststellen und eine Behandlung einleiten. Wichtig ist seine beratende Funktion beim Erkennen und Verringern von Risikofaktoren. Medikamente: Harntreibende Medikamente (Diuretika) befreien den K rper von bersch ssiger Fl ssigkeit und reduzieren so die Belastung des Herzens und der Gef Medikamente gegen die schlechte Pumpfunktion lassen das Herz effektiver schlagen. Man spricht von positiv inotrope Medikamente. Sogenannte Herzglykoside oder Beta-Blocker wirken herzkraftverst rkend oder entlasten die Pumparbeit. Nitratpr parate gegen Herzkr mpfe bewirken ein Erweiterung der Gef e (Angina pectoris) und erm glichen somit eine bessere Versorgung des Herzmuskels mit Sauerstoff. ACE-Hemmer hemmen unter anderem die Aldosteronproduktion, einem Hormon das die Gef nde spannt und somit den Blutdruck erh ht. Dadurch muss das Herz gegen einen geringeren Widerstand arbeiten und wird somit entlastet. Je nach Ausma oder Ursache der Herzinsuffizienz k nnen blutverd nnende Medikamente mit eingesetzt werden. Redaktion: Dr. med. Sabine Schneider, rztin f r Allgemeinmedizin Eine Vielzahl von Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Angina pectoris, Zustand nach Herzinfarkt, Alkoholmi brauch, Herzmuskelentz ndung, Herzklappenfehler etc.) kann zu einer Pumpschw che des Herzens f hren (Herzinsuffizienz). Da die Pumpkraft des Herzens der Motor f r den Blutkreislauf ist, treten ganz unterschiedliche Beschwerden auf, die alle auf eine Blutstauung in verschiedenen Organsystemen zur ckzuf hren sind. Je nachdem, ob die rechte Herzkammer (Rechtsherzinsuffizienz), die linke Herzkammer (Linksherzinsuffizienz) oder beide Kammern (globale Herzinsuffizienz) betroffen sind, kommen verschiedene Beschwerden vor. Im einzelnen k nnen auftreten : Atemnot (vor allem im Liegen oder bei Anstrengung), ssigkeitsansammlungen in der Lunge (Lungen dem) oder an Kn cheln und Unterschenkeln (Bein deme), ufiges n chtliches Wasserlassen, Wasseransammlungen zwischen Lungen - und Rippenfell (Pleuraerguss), unregelm iger Herzschlag (Herzrhythmusst rungen). Eine Herzschw che kann in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt werden, je nach St rke der Beschwerden bzw. ob sie schon in Ruhe oder nur bei Anstrengung auftreten. Ist die Regelm igkeit des Herzschlages gest rt, so spricht man von Herzrhythmusst rungen. Dabei kann der Herzschlag entweder zu schnell (Tachykardie), zu langsam (Bradykardie) oder unregelm ig (Arrhythmie) sein. Ein zu schneller Herzschlag kann durch Aufregung, Anstrengung oder durch zuviel Coffein (Kaffee und Tee) ausgel st werden. Diese Form des Herzjagens ist harmlos und verschwindet wieder, wenn die belastende Situation beendet ist. H ufig werden Herzrhythmusst rungen jedoch durch verschiedene andere, oben genannte Herzerkrankungen ausgel st und sind dann durchaus ernstzunehmen. Symptome sind Herzklopfen, Schwindelgef hle, Kollaps und Ohnmacht bis hin zum Herzstillstand. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman mAHerzstolpern bedeutet einen zus tzlichen Herzschlag au erhalb des normalen Herzrhythmus; meist folgt dann eine l ngere Pause bis zum n chsten normalen Herzschlag (das Herz "setzt kurz aus"). Eine Folge von Extrasystolen nennt man Extrasystolie. Die Krankheitsursachen k nnen wie beim Herzjagen vegetativ oder organisch sein. Ursachen Siehe "Adam-Stockes-Anfall" @Heuschnupfen ist eine berempfindlichkeitsreaktion des K rpers gegen Bl tenpollen (siehe Allergie). Es kommt zu h ufigem Niesen, die Nase l uft, juckt und brennt, die Augen sind geschwollen, tr nen und jucken. Im Gegensatz zum Erk ltungsschnupfen ist das Nasensekret w rig und ganz klar. Je nachdem zu welcher Jahreszeit die allergieausl senden Pflanzen bl hen, treten die Beschwerden geh uft zu bestimmten Zeiten auf. Die meisten Menschen leiden im Fr hjahr unter Heuschnupfen; es gibt jedoch auch Personen, die im Sommer oder Herbst Probleme haben. Treten die Beschwerden im Winter auf, so handelt es sich meist um eine Allergie auf Hausstaubmilben oder Tierhaare. Durch einen Allergietest (siehe Allergie) l t sich herausfinden, welche Pollen die Allergie ausl sen. Viele Menschen sind gegen verschiedene Pollen einer Pflanzengruppe allergisch, man nennt das Kreuzallergie. Manchmal kann aus einem "einfachen" Heuschnupfen l ngerfristig auch ein allergisches Asthma werden. Stoffe, die h ufig Heuschnupfen ausl Baumpollen (z.B. Haselnu , Eiche, Ahorn, Ulme, Birke) im Fr hjahr. serpollen (Heuernte) im Sommer. uterpollen (z.B. Beifu ) im Sp tsommer und Herbst. nahme Allergieausl sende Substanzen meiden. Zur Vorbeugung und zur Behandlung k nnen Calciumtabletten und ein Nasenspray oder Augentropfen mit Cromoglicins ure verwendet werden. Sind die Nasenschleimh ute angeschwollen, kann man abschwellende Nasentropfen benutzen. Bei ger teten Augen k nnen kurzfristig Augentropfen gegen Bindehautentz ndung helfen. Bei starken, akuten Beschwerden helfen antiallergische Tabletten (sogenannte Antihistaminika) oder Tropfen. Hierbei sind Tabletten mit modernen Wirkstoffen, die nicht m de machen (z.B. Terfenadin), vorzuziehen. Zur Vorbeugung und Behandlung gibt es auch einige hom opathische Mittel (z.B. mit Luffa). Wann Sie zum Arzt m Wenn Sie nicht wissen, worauf Sie allergisch reagieren. Wenn Sie Atemnot oder andere asthmatische Beschwerden haben. Wenn sich die Beschwerden auch nach Selbstbehandlung nicht bessern. Was Ihr Arzt tun kann Einen Allergietest durchf hren. Verordnung st rkerer antiallergi scher und entz ndungshemmender Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen (z.B. mit Cortison) gegen die Beschwerden. Vorbeugung Auf die Pollenvorhersage achten (Tageszeitung, Radio, Telefonservice), einen Pollenflugkalender aus der Apotheke besorgen und bei Pollenflug der entsprechenden Pflanzen m glichst im Haus bleiben. Besonders stark ist der Pollenflug morgens. T ren und Fenster in der Pollenflugsaison m glichst geschlossen halten. Vor dem Schlafengehen t glich die Haare waschen, um Pollen zu entfernen. Meer und Hochgebirge sind nahezu pollenfreie Zonen. Dies k nnen Sie bei der Planung von Urlaubszeit und -ort ber cksichtigen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BEin bekannter Schmerz im Lendenwirbels ulenbereich ist der "Hexenschu ", in der Fachsprache Lumbago genannt. Diese starken Schmerzen sind oft nur durch eine geb ckte Haltung einigerma en zu ertragen. Ursachen Dem Hexenschu liegt meist eine Zerrung oder Verspannung der R ckenstreckmuskulatur oder eine Zugbelastung an den B ndern der Lendenwirbels ule zugrunde: Sie haben sich ungeschickt bewegt, oder Sie haben zu schwer und nicht richtig gehoben. Doch Vorsicht! Leiden Sie h ufig an einem Hexenschu , haben Sie wahrscheinlich einen Bandscheibenschaden. Behandlung Einen einfachen Hexenschu nnen Sie mit W rmeanwendung, Massage und Schmerzmitteln beheben. In st rkeren F llen wird Ihnen der Arzt eine schmerzlindernde Spritze geben. CDie Speiser hre tritt durch eine Pforte (Hiatus) des Zwerchfells aus dem Brust- in den Bauchraum ber. Eine Hiatus-Hernie (Hernie=Bruch) bedeutet, da Teile des Magens durch diese Pforte in den Brustraum vorfallen. Anzeichen Eine leichte Hernie verursacht kaum Beschwerden (vielleicht nur einen leichteren Druck hinter dem Brustbein), bei einer schweren steigt aber immer wieder gallehaltiger Zw lffingerdarmsaft und Magensaft in die Speiser hre hoch. Es kommt so zu einem sauren Aufsto en, zu h ufigem starkem Sodbrennen. Behandlung Bei Schmerzen und bei einem st ndigen starken Sodbrennen wird der Arzt Ihnen eine Operation empfehlen. Bei leichteren Beschwerden kann das Vermeiden von Zigarettenrauchen und Alkoholgenu sowie die Einnahme von s urebindenden Medikamenten (Antazida) helfen. .EInfektionen der Nasennebenh hlen (vor allem der Stirnh hle) und Infektionen nach Sch delverletzungen sind die h ufigsten Ursachen f r Abszesse unter der Sch deldecke - entweder zwischen Sch deldecke und harter Hirnhaut (epiduraler Absze ) oder unter der harten Hirnhaut (subduraler Absze ). Auch eine schwere, nicht ausreichend behandelte Hirnhautentz ndung kann zu einem Absze hren. Solche Abszesse k nnen sich in die Hirnsubstanz oder die Hirnventrikel ausbreiten (eigentlicher Hirnabsze ). Auch die Eiterherde im K rper k nnen ber den Blutweg Hirnabszesse provozieren. Anzeichen Die Symptome variieren je nach Sitz des Abszesses - von starken Kopfschmerzen, Fieber, Nackensteifigkeit und Bewu tseinsst rungen bis zu Krampfanf llen, Sprech- und Sehst rungen oder L hmungen (Halbseitenl hmung, Augenmuskell hmung u.a.) Behandlung Hochdosierte Antibiotika-Therapie, nach Abkapselung des Abszesses chirurgische Entfernung. Prognose Eine rechtzeitige Antibiotikatherapie in hohen Dosen bewahrt vor bleibenden Sch den (L hmungen, Seh- und Sprechst rungen, Krampfanf llen) oder t dlichen Komplikationen. Auch die Heilungsaussichten nach der Operation eines abgekapselten Abszesses sind im allgemeinen g nstig. Bricht die Eiterung allerdings in weitere Hirnsubstanz oder in die Hirnventrikel durch, sind die Folgen fatal. 7UHirnblutungen sind Blutungen innerhalb des kn chernen Sch dels. Sie sind meist verletzungsbedingt, bisweilen werden sie aber auch durch erkrankte Gef e verursacht, so beispielsweise durch das Einrei en eines Aneurysmas (sackartige Ausbuchtung eines Gef es). Wir unterscheiden vier Arten von Blutungen: Epidurale Blutung: Eine epidurale Blutung beziehungsweise epidurales H matom (Blutergu ) ist eine Blutung zwischen kn chernem Sch del und erer, harter Hirnhaut (Dura). Subdurale Blutung: Hier handelt es sich um eine ausgedehnte Blutung zwischen Dura und mittlerer Hirnhaut, der Spinngewebshaut (Arachnoidea). Subarachnoidale Blutung: Das ist eine Blutung zwischen der mittleren Hirnhaut, der Arachnoidea, und der Pia mater, der inneren Hirnhaut, die direkt dem Hirngewebe anliegt. Intrazerebrale Blutung: Diese Blutung im Hirninneren (intrazerebral) tritt oft zusammen mit einer subarachnoidalen Blutung auf. Epidurale Blutung Eine epidurale Blutung, also eine Blutung zwischen kn chernen Sch del und harter Hirnhaut (Dura), ist fast ausschlie lich verletzungsbedingt (Sch delfraktur). Anzeichen Fast immer wird die Blutung durch eine Verletzung einer Hirnarterie hervorgerufen. Diese arterielle Blutung fordert schnell Raum: Innerhalb von wenigen Stunden kommt es so zu einem massiven Druck auf das Gehirn - die Dura wird in Richtung Hirnsubstanz ausgebuchtet. Der Verdacht auf eine epidurale Blutung ist gegeben, wenn der Verletzte nach sofortiger, aber kurzer Bewu tlosigkeit (schwere Gehirnersch tterung) wieder zu sich kommt, nach einer oder ein paar Stunden aber wieder in Bewu tlosigkeit verf llt; oder wenn der Verletzte, der sofort nach der Verletzung nicht bewu tlos war, nach einer oder ein paar Stunden bewu tlos wird. Dieser Verlauf ist jedenfalls symptomatischer als die nat rlich auch vorhandenen starken Kopfschmerzen, belkeit oder Erbrechen. Grunds tzlich gilt: Nach jeder Kopfverletzung - auch nach stumpfen, erlich nicht sichtbaren Verletzungen - ist eine schnellste Untersuchung in einer Klinik dann angezeigt, wenn der Verletzte starke Kopfschmerzen hat und erbricht, kurz bewu tlos war, bewu tlos ist oder nach Ablauf von einer oder mehreren Stunden bewu tlos ist. Behandlung tigt eine Computertomographie und/oder eine Angiographie (Kontrastmitteldarstellung der Hirngef e) den Verdacht auf ein epidurales H matom, wird der Blutergu ber ein Bohrloch in der Sch deldecke ausger Prognose Bei rechtzeitiger und exakter Operation (unterbindung aller blutenden Gef e) bleiben in der Regel keine Sch den zur Ansonsten ist je nach Lokalisation der Blutung und Art der Verletzung mit bleibenden L hmungen, Sprech- oder Sehst rungen, st ndigen oder sich h ufig wiederholenden Kopfschmerzen sowie psychischen Ver nderungen zu rechnen. Subdurale Blutung Ursache dieser Blutung zwischen Dura und Arachnoidea (Spinngewebshaut) ist meist eine Prellung der Hirnrinde. Anzeichen der akuten Form Der Verletzte wird sofort nach dem Unfall bewu tlos. Kommt er wieder zu sich, klagt er ber starke Kopfschmerzen und Benommenheit, ihm ist bel, und er mu erbrechen. Mitunter kommt es sp ter auch zu L hmungserscheinungen, Sprech-, Seh- oder Atemst rungen. Erst nach Stunden oder Tagen verf llt er dann allm hlich wieder in Bewu tlosigkeit, denn beim subduralen H matom bluten kleinere Gef e als beim epiduralen (und zwar Venen und Arterien), so da die Hirnsubstanz nur allm hlich komprimiert wird. Bei st rkeren Blutungen kann die anfangs nur prellungsbedingte Bewu tlosigkeit nahtlos in eine blutungsbedingte bergehen. Anzeichen der chronischen Form Die chronische Form kommt meist nur im h heren Lebensalter vor. Bei Bei bereits geringen Sch delprellungen oder auch ohne erkennbare Ursache entwickelt sich eine leichte Blutung. Die Symptome setzen erst einige Wochen nach dem Trauma ein. Behandlung Entfernung und Absaugung des H matoms ber Bohrl cher in der kn chernen Sch deldecke. Subarachnoidalblutug Diese Blutung zwischen der Arachnoidea (Spinngewebshaut) und der Pia mater (Haut, die der Hirnsubstanz eng anliegt) wird durch das Einrei en eines Aneurysmas (sackartige Gef bildung) und andere Gef bildungen verursacht. Anzeichen Die Subarachnoidalblutung ist durch einen schlagartig einsetzenden rasenden Kopfschmerz gekennzeichnet - ein Signal f r eine pl tzliche Hirndrucksteigerung durch das Einrei en eines Aneurysmas. Nackensteifigkeit, belkeit und Erbrechen folgen bald nach. Sehr rasch kann es auch zu Unruhe, Verwirrtheit und Bewu tseinseintr bung kommen. Nicht selten st rzen die Kranken auch sofort tief bewu tlos zu Boden. 40 Prozent der Kranken sterben bereits bei der ersten Blutung oder innerhalb der n chsten Jahre an einer Nachblutung Behandlung Das Aneurysma wird abgeklippt oder/und mit einem Spezialkleber verschlossen. Prognose Tritt rasch eine tiefe Bewu tlosigkeit ein, ist die berlebensrate gering. Operiert werden kann in der Regel erst nach etwa zehn Tagen. Doch selbst eine erfolgreiche Operation kann meist nicht vor bleibenden Sch den (psychisch-geistige Ver nderungen, Halbseitenl hmung, Sprech- oder Sehst rungen) bewahren. Intrazerebrale Blutungen Eine Blutung im Gehirn (intrazerebral) ist oft mit einer Subarachnoidalblutung verkn pft. Ursachen sind auch hier Aneurysmen oder andere Gef bildungen. Die Anzeichen einer intrazerebralen Blutung hneln denen der Subarachnoidalblutung; die Prognose ist eher noch ung nstiger. EErreger Histoplasma capsulatum, das geschlechtliche Stadium dieses Pilzes wird Emmonsiella capsulata genannt. In Afrika eine Unterart von Histoplasma capsulatum: Histoplasma duboisii Verbreitung Weltweit; endemisch im Mittelwesten der USA, in S d-Amerika, S d- und Zentral-Afrika und Ostasien. In Europa nur vereinzelt in England und sterreich aufgetreten. Ansteckungsmodus Lungen-Infektion aerogen durch Inhalation der Sporen (Konidien) dieser Pilze, deren Lebensraum der Erdboden darstellt. Vor allem durch Staub in Umgebung von H hnerst llen oder in H hlen (Flederm use!). Inkubationszeit Unbekannt, bei Epidemien 5-18 Tage. Immunit Nicht belastbar, Reinfektionen sind m glich. Prophylaxe Absonderung Erkrankter ist nicht n tig, da nicht ansteckungsf hig. Impfprophylaxe und passive Immunisierung sind nicht m glich. Krankheitsbild Nach Inhalation der Erreger werden diese von Alveol rmakrophagen aufgenommen und entwickeln sich zu Hefeformen, die sich durch Sprossung vermehren (Husten und Schmerzen in der Brust). Gelangen auch h matogen ( ber dem Blutweg) in andere Organe. Die Entwicklung von Lymphadenopathien (Erkrankungen der Lymphknoten), sowie der Befall von Milz und Leber k nnen die Folge sein. Weiterhin k nnen Geschw re im Mund, der Nase, an der Zunge und im Darm auftreten. Viele Infektionen verlaufen aber auch ohne eine klinische Symptomatik. Komplikationen bei Abwehrgeschw chten. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman LWas sind Hoden und Nebenhoden? Der Mann hat zwei Hoden, einen in jeder Seite des Hodensackes. Sie stellen Spermien und Hormone her. Spermien werden vom Hoden in den Nebenhoden geleitet und verbleiben dort. (Speicherfunktion). Durch den Samenleiter wird der Samen ergossen. Obwohl die Hoden und Nebenhoden dicht beieinander liegen und eng miteinander verbunden sind, ist eine Entz ndung der Hoden nicht dasselbe wie eine Entz ndung der Nebenhoden. Was ist eine Hodenentz ndung (Orchitis)? Eine Entz ndung der Hoden kann als m gliche Komplikation bei der Viruskrankheit Mumps auftreten. Die Komplikation tritt nur selten bei Kindern auf. Jeder dritte Erwachsene, der Mumps mit einer Anschwellung der Ohrspeicheldr se (Parotitis) bekommt, entwickelt zus tzlich eine ein- oder beidseitige Orchitis. Andere Gr nde f r Orchitis: Als Folgeentz ndung bei Tripper (Gonorrhoe), Urogenitaltuberkulose oder durch das bergreifen einer Nebenhodenentz ndung nach einem Trauma (Verletzung, Gewalteinwirkung). Wie f hlt sich eine Hodenentz ndung an? In der ersten Woche der Mumpserkrankung bekommt der Betroffene pl tzlich Schmerzen in den Hoden mit Ausstrahlungen in die Leisten- und R ckengegend. Der Hoden wird empfindlich, warm und schwillt an. Die Temperatur des Hoden kann auf bis zu 40 C ansteigen. Die Beschwerden k nnen eine Woche lang andauern. Wie wird eine Orchitis behandelt? In den meisten F llen wird Bettruhe verordnet. Manchmal wird zur Unterst tzung ein Suspensorium verwendet. Das ist ein Tragbeutel, der den empfindlichen und geschwollenen Hodensack h lt. Gewisse Arzneien lindern die Schmerzen. Antibiotika helfen bei der Mumpsorchitis nicht. In der H lfte der F lle kommt es zu einer dauerhaften Sch digung des entz ndeten Hodens mit bleibenden Sch den. Falls beide Hoden entz ndet sind, kann es zur Einschr nkung Fruchtbarkeit kommen. Am Gef hrdesten sind M nner, die noch nie Mumps hatten. Heutzutage wird allen Kindern im Alter von 15 Monaten im Rahmen einer Kombinations -Impfung ein wirkungsvoller Schutz gegen Mumps geboten. Was ist eine Entz ndung der Nebenhoden? Eine Entz ndung der Nebenhoden entsteht gew hnlich in Verbindung mit einer Entz ndung der Harnwege mit Mikroorganismen, meist Bakterien oder im Rahmen einer Entz ndung der Prostata. Fr her war Tripper (Gonorrhoe) der Hauptausl ser. Heute sind bakterien hnliche Mikroorganismen, so genannte Chlamydien, h ufig daf r verantwortlich. Die Entz ndung der Nebenhoden bezeichnet man als Epididymitis. Wie f hlt sich eine Entz ndung der Nebenhoden an? Symptome sind pl tzliche Temperaturerh hung mit Sch ttelfrost, empfindliche Schwellung des Nebenhodens, Erw rmung und R tung der Haut, sowie Schmerzen (sowohl rtlich, als auch in der Leistenregion und im Unterbauch). Beim Wasserlassen k nnen Beschwerden in den Harnwege auftreten. Wie wird eine Entz ndung der Nebenhoden behandelt? Sie wird mit Bettruhe und durch Antibiotika therapiert. Wichtig ist eine Hochlagerung und K hlung des Hodens. Die Entz ndung kann acht bis zehn Tage anhalten. Den Heilungsprozess zeichnet sich dadurch aus, dass die Temperatur sich normalisiert, die Schmerzen verschwinden und der Nebenhoden langsam abschwillt. Es k nnen bis zu sechs Wochen vergehen, bis sich der Hodensack wieder normal anf Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman U3Herzfehler, Fehler und Erkrankungen der Herzklappen #kreislU Herzinfarkt #kreislu&Herzinnenhautentz ndung (Endokarditis) #kreislu Herzjagen (Tachykardie) #kreislu"Herzmuskelentz ndung (Myokarditis) #kreislU Herzrhythmusst rungen #kreislUHHerzschw che (Herzinsuffizienz, Myokardinsuffizienz, Herzmuskelschw #kreislu Herzstolpern (Extrasystolen) #kreisl} Herzversagen Das Herz kann oft viele Jahre lang berforderungen oder Behinderungen seiner Arbeitsleistung ausgleichen, bis es zum Herzversagen beim Schweregrad IV der Herzinsuffizienz kommt. die berlebensaussichten beim Herzversagen h ngen vom Grundleiden ab. #kreislU Heuschnupfen #haut #hno #augenu Hexenschu (Lumbago) #orthou Hiatus-Hernie (Hiatus-Bruch) #orthou Hirnabszesse #neuro #infektU Hirnblutungen #neuro HistoplasmoseD Times New Roman #infekt #tropen :Hoden- und Nebenhodenentz ndung (Orchitis u. Epididymitis)F Times New Roman #uroOGWas ist Hodenkrebs? Bei allen Geweben und Organen treten verschieden Arten von Krebs auf, so auch bei den Hoden. Am h ufigsten kommt das so genannte Seminom vor. Bei farbigen M nnern ist Hodenkrebs seltener als bei anderen. Hodenkrebs ist die h ufigste Krebsform junger M nner. Die genaue Ursache f r Hodenkrebs ist unbekannt. Die Krankheit tritt h ufig bei M nnern auf, deren Hoden nicht in den Hodensack hinabgewandert sind (Maldescensus testis). Wie bemerkt man die Krankheit? Hodenkrebs wird oft zuf llig in Verbindung mit einer vergr erten, knotigen Ver nderung oder Zug- und Hodenschmerzen bemerkt. Bei Ver nderungen an den Hoden sollte man nicht z gern, einen Arzt aufsuchen. Wie diagnostiziert der Arzt Hodenkrebs? Der Arzt wird eine Tastpr fung vornehmen. Bei Verdacht auf Hodenkrebs wird er eine Ultraschalluntersuchung und eventuell eine Computertomographie der Geschwulst veranlassen. Zudem k nnen mittels Blutuntersuchung so genannte Tumormarker (z.B. Alphafetoprotein) bestimmt werden, die vor allem f r den Verlauf der Erkrankung eine Rolle spielen. Wie wird Hodenkrebs behandelt? Je nach Art und Ausbreitung des Tumors wird der Hoden entfernt, ebenso die regionalen Lymphknoten. Hier k nnten sich sich bereits Krebszellen (Metastasen) angesiedelt haben. Unter Umst nden wird eine Strahlenbehandlung und oder eine Chemotherapie angeschlossen. Zur Kontrolle nach der Behandlung (Rezidivkontrolle) werden Tumormarker angewandt.. Diese kontrolliert man mittels einer Blutuntersuchung. In jedem Fall ist eine regelm ige Nachuntersuchung erforderlich. Prognose Die Prognose ist in erster Linie abh ngig von der Tumorart und der Ausbreitung. Das Seminom hat recht gute Heilungschancen, da es sehr strahlenempfindlich ist. Andere b sartige Hodentumore sind nur schwer heilbar. Eine schnelle und fr hzeitige Diagnose erh ht die Heilungschancen sehr. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BEine Hodentorsion ist eine Verdrehung des Gef stiels eines Hodens; sie kommt meist bei Kindern oder Jugendlichen mit Leisten- oder Bauchhoden (nicht abgestiegene Hoden) vor. Durch den akuten Wring-Verschlu der zuf hrenden Arterie besteht bei einer Hodentorsion die Gefahr eines raschen Absterbens des Hodens. Ursachen glicherweise pl tzliche Bewegungen bei Spiel oder Sport. Anzeichen Akuter, heftig stechender Schmerz einer Hodenseite, rasche Anschwellung ohne Fieber, belkeit. Behandlung Der Hoden kann nur innerhalb von zwei Stunden durch eine Operation gerettet werden. H ufig wird eine Hodentorsion mit einer akuten Hoden- oder Nebenhodenentz ndung verwechselt, die aber bei Kindern und Jugendlichen erst selten vorkommen! AHodenverletzungen sind gew hnlich sehr schmerzhaft. Eine offene Verletzung mu unverz glich chirurgisch behandelt werden, um den Hoden noch zu retten. Eine Prellung ist nur dann harmlos, wenn der Schmerz nach etwa einer Stunde zur ckgeht. H lt der Schmerz jedoch l nger an, schwillt der Hoden stark an und entsteht ein Blutergu , kann meist nur eine Operation einen bleibenden Schaden abwehren. BAuf eine Hornhautverletzung kann sich eine bakterielle oder eine Virusinfektion aufpfropfen: Es kommt zu einem Hornhautgeschw Anzeichen Grauwei es bis gr ngelbes Geschw r in der Hornhautmitte, Lidkrampf, starke Verminderung der Sehkraft. Gleichzeitig bildet sich Eiter in der vorderen Augenkammer. Behandlung Nur sofortige Behandlung wie elektrische Zerst rung des Geschw rrandes und Antibiotikainjektionen unter die Bindehaut verhindern schwere Komplikationen wie Einschmelzung der Hornhaut oder sekund ren grauen Star! Bei schwerer Hornhautsch digung mu eine konservative Hornhaut eines Verstorbenen bertragen werden (Hornhauttransplantation). DEs kommt zu einem einseitigen, pl tzlichen H rverlust, der Patient gibt an, er habe ein Gef hl als sei Watte im Ohr. Zus tzlich k nnen ein Druck im Ohr oder ein Ohrger usch (=Tinnitus) bestehen. Eine Ursache ist nicht bekannt, man nimmt jedoch an, da es eine Durchblutungsst rung im Bereich des Innenohres oder des H rnerven handelt. Es kommen jedoch auch eine Autoimmunerkrankung (d.h. der K rper bildet Stoffe, die gegen ihn selbst gerichtet sind), eine Virusinfektion, Stoffwechselst rungen (wie z.B. die Zuckerkrankheit = Diabetes mellitus) oder auch Erkrankungen der Halswirbels ule in Betracht. Die Behandlung erfolgt zun chst durch Infusionen mit Medikamenten zur Verbesserung der Flie higkeit des Blutes mit Zusatz von durchblutungsf rdernden Medikamenten. Beim Verdacht auf eine Autoimmunerkrankung wird zus tzlich Kortison verabreicht. Der Versuch einer Sauerstoff berdruckbehandlung ist technisch aufwendig, verursacht Kosten und der Erfolg ist nach bisherigen Erfahrungen zweifelhaft. Wenn die Behandlung fr hzeitig erfolgt, am besten innerhalb der ersten Tage nach Beginn der H rung, is in den meisten F llen eine teilweise oder vollst ndige Heilung m glich. BDiese Kopfwehform hat manche hnlichkeiten mit der Migr ne. die Attacken beginnen meist berfallsartig, erreichen schon nach 20 Minuten ihren H hepunkt und klingen nach ein bis zwei Stunden wieder ab. Der Schmerz sitzt im Bereich der Augenh hle und tritt immer auf der gleichen Seite auf; dabei ist das entsprechende Auge ger tet, hinzu kommen oft Tr nenflu und eine verstopfte Nase. Perioden mit geh uften Anf llen wechseln mit monatelangen oder jahrelangen beschwerdefreien Intervallen ab. Behandlung wie bei Migr HDie angeborene H ft(gelenk)dysplasie ist eine Entwicklungsst rung der H ftpfanne mit nachgeburtlicher Entwicklung einer teilweisen bis vollst ndigen Auskugelung (Luxation) des H ftgelenks. Sie stellt mit etwa 5% die h ufigste angeborene Skelettfehlentwicklung dar, bei der M dchen f nfmal h ufiger als Knaben (5:1) betroffen sind. Wenn es zu der Erkrankung kommt, ist sie in der H lfte der F lle beidseitig ausgepr Krankheitsentstehung Die angeborene H ftdysplasie wird nach heutigem Kenntnisstand durch mehrere Faktoren ausgel st, die auf eine Kombination von inneren und eren (endogener und exogener) Faktoren zur ckzuf hren ist. Dabei ist die Rolle exogener Faktoren (z.B. einer Geburt aus Beckenendlage) noch nicht endg ltig gekl Bei der Geburt ist in der Regel nur die Fehlentwicklung (Dysplasie) der H ftpfanne vorhanden: Die H ftpfanne ist zu flach und insgesamt zu steil, der H ftkopf aber nur selten schon ausgekugelt (luxiert). Erst nach der Geburt kommt es durch die fehlende Zentrierung des H ftkopfes in der Gelenkpfanne unter Einflu von Muskelzug und (sp ter) statischer Belastung zu einer weitergehenden Deformierung der Gelenkpfanne und einer zunehmenden (Teil-)Luxation. Krankheitsverlauf Das Kind ist nach der Geburt zuerst beschwerdefrei, da es nicht aktiv auf seinen Beinen steht, um zu laufen. Wenn es aber anf ngt zu laufen, f llt den Eltern bei einseitigem Auftreten ein Hinken, bei beidseitigem Auftreten ein watschelnder Gang auf. Die wichtigsten Untersuchungsbefunde bei Neugeborenen und jungen S uglingen sind ein sp r- und h rbares Schnappen, das sogenannte Ortolani-Zeichen, wenn die erkrankte H fte in Beugung, Au enrotation und Abspreizen (Abduktion) passiv bewegt wird. Ferner hat das betroffene Kind eine Abspreizbehinderung der erkrankten H fte, eine Faltenasymmetrie an Oberschenkel und Ges und eine Beinverk rzung der betroffenen Seite. Die Diagnose wird sonographisch gesichert. R ntgenuntersuchungen sind zur Verlaufskontrolle sowie bei Kindern ber einem Jahr erforderlich. Prognose Bei Fr hdiagnose und -therapie heilt die Erkrankung meist folgenlos aus. Kommt es allerdings zu der sehr seltenen H ftkopfnekrose oder wird die Erkrankung nicht behandelt, entwickelt sich eine fr hzeitige Arthrose des H ftgelenks. qCBei der idiopathische H ftkopfnekrose des Erwachsenen handelt es sich um eine bisher keiner Ursache zugeschriebenen (idiopatisch, vom K rper selbst kommend) Mangeldurchblutung und Gewebsuntergang des H ftkopfes. Sie betrifft meist M nner im mittleren Lebensalter. In der H lfte der F lle tritt sie beidseitig auf. Krankheitsentstehung Die Ursache der Durchblutungsst rung ist meistens unbekannt. Bisher sind als ausl sende Ursachen eine hochdosierte Kortisontherapie, Alkoholmi brauch und Stoffwechselst rungen bekannt. Der H ftkopf bricht ein, es kommt zu einer Deformierung und darauffolgenden H ftgelenkarthrose (sekund re Koxarthrose). Krankheitsverlauf Die anf nglichen Beschwerden sind meist belastungsabh ngige Leistenschmerzen mit Bewegungseinschr nkung in der H fte. Die Diagnose wird durch eine R ntgenaufnahme der H fte oder durch die Kernspintomographie gesichert. _E sind zapfenf rmig nach innen wachsende Verdickungen der Hornhaut. Durch den Druck, den sie auf den darunterliegenden Knochen aus ben, sind sie oft sehr schmerzhaft. Sie treten meist an den Zehen oder ber den Zehengelenken auf. H hneraugen werden manchmal auch mit Warzen verwechselt. ufigste Ursachen Druck durch zu enges Schuhwerk. Reibung an vorstehenden Knochen. ufig sind Diabetiker und Patienten mit Durchblutungsst rungen, z.B. bei Arterienverkalkung, davon betroffen. nahme Verwendung von Druckschutzpolstern oder -ringen, um weitere Reibung zu verhindern und Schmerzen zu verringern. Hornhaut nach dem Baden mit Bimsstein, speziellen Raspeln oder Schleifger ten aus der Apotheke vorsichtig Schicht f r Schicht entfernen. hneraugen mit Tinkturen und H hneraugenpflastern aus der Apotheke behandeln. Beide enthalten Salicyls ure, die die Hornschichten des H hnerauges aufl st und absch lt. Achtung: Wirkstoff m glichst nicht mit der gesunden Haut in Ber hrung bringen. Bei Tinkturen die gesunde Haut rund um das H hnerauge mit fetthaltiger Creme abdecken. e gut pflegen, dann sind sie weniger anf llig f hneraugen. Hartn ckige H hneraugen von einer medizinischen Fu pflegerin entfernen lassen. Besonders Diabetiker und Menschen mit Arterienverkalkung sollten bei der Fu pflege unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Die Infektion mit Finnen des Hundebandwurms geh rt zu den h ufigsten Parasitosen in Europa. Erreger und Infektionswege Der Erreger findet sich in Form des Adultwurmes im D nndarm von Hunden und F chsen, die damit die Hauptgruppe der Endwirte darstellen. Zusammen mit dem Hundekot werden Endglieder mit Geschlechtsapparat ausgeschieden, die sich zum reifen Bandwurmei entwickeln. Auf diese Weise kommt es zu einer Verbreitung des Erregers und zur Infektion von Pflanzenfressern, die das reife Echinococcusei ber die Nahrung aufnehmen. Huftiere wie Rinder, Schafe, Pferde u.a. bilden damit die Gruppe der Zwischenwirte. Der Mensch kann kann ber den gleichen Infektionsweg ebenfalls zum Zwischenwirt werden. Insbesondere der enge Kontakt zu Hunden stellt eine Infektionsquelle f r den Menschen dar. Jedoch auch der Verzehr von ungewaschenen Beeren und Waldfr chten bei Spazierg ngen kann zur Infektion f hren. Die Verbreitung ist jedoch auch durch das Verst uben von Hundekot und das Verschleppen durch Fliegen m glich. Die Larven des Erregers gelangen aus dem Magen-Darm-Trakt ber den portalen Blutkreislauf prim r in die Leber, die ein erstes Filter darstellt. Echinococcus-infektionen manifestieren sich deswegen berwiegend in der Leber. Der Lungenkreislauf repr sentiert ein zweites Filter, eine weitere Passage in den K rperkreislauf ist m glich. Neben Absiedlungen in Leber und Lunge k nnen die Finnen daher auch in anderen Organen gefunden werden, z.B. Herz und Mediastinum, Gehirn, Milz, Bauchraum, u.a. Hier k nnen sich zystische Raumforderungen ausbilden, die bei Infektion mit Echinococcus granulosus z.T. riesige Ausma e erreichen, w hrend bei Echinococcus alveolaris kleine Zysten gebildet werden, die eher infiltrativen Charakter aufweisen. Symptome Die Symptome, die sich nach einer Infektion entwickeln, sind abh ngig vom jeweiligen Organbefall und reichen von unspezifischen Beschwerden wie belkeit und diffusen Bauchschmerzen bis hin zu Koliken und Ikterus (Gelbsucht) bei Verlegung der Gallenwege; m glich sind auch Atemnot bei pulmonalem Befall, Herzrhythmusst rungen bei Befall des Herzens oder Krampfanf lle bei Befall des Gehirns (in 2-4% der F lle). Durch Sprossung werden Tochterblasen entwickelt, die durch traumatisches Platzen nicht nur zur Sekund rinfektion f hren, sond ern auch schwere allergische Erscheinungen bis hin zum Schock hervorrufen k nnen. Vor allem der cardiale Befall kann hier aufgrund der hohen mechanische Belastung einzelner Zysten zu einer akuten, lebensbedrohlichen Gef hrdung der Patienten f hren. Diagnosen Bei klinischem Verdacht auf eine Echinococcus-Infektion werden serologische und bildgebende Verfahren (R ntgenaufnahmen, Ultraschall, Computertomographie, Kernspintomographie) zur Diagnosestellung eingesetzt. Als indirektes Zeichen findet sich in der Regel im Blut der Patienten eine Erh hung der Antik rper vom Typ IgE. Spezifische Testverfahren (ELISA, KBR, IHA, IFT, spezifische IgE) k nnen eine Infektion mit dem Erreger nachweisen. ufigstes Vorkommen des Erregers bische Alp Baden, Bayern, Alpenl nder, Mittelmeerl nder, Sowjetunion, Japan, Alaska, Kanada. Prophylaxe Der Erreger der Echinococcus-Infektion ist nicht hitzebest ndig. Der Verzehr von durchgebratenen oder gekochten Speisen wie z.B. Pilzen ist daher unbedenklich. Ungewaschene Waldfr chte sollten jedoch keinesfalls verzehrt werden. Da der Kontakt zu infizierten Hunden zur Infektion f hren kann, stellt auch der eigene, freilaufende Hund eine m gliche Infektionsquelle dar. Eine Impfung gegen den Erreger existiert nicht. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman IIm Winter ist die Infektionsbereitschaft gr er als in der brigen Jahreszeit. Verursacht wird er fast immer durch eine Entz ndung der Nasenschleimhaut, des Kehlkopfs oder der Luftr hre. Bei geeigneter Behandlung klingt der Hustenreiz nach ein paar Tagen wieder ab. Steigt die Infektion tiefer, kann auch das Lungengewebe in Mitleidenschaft gezogen werden, und das Kind erkrankt an Lungenentz ndung. Dabei hat es hohes Fieber und kann nur schwer atmen. Das Kind bewegt die Nasenfl gel, um leichter Luft zu bekommen. Der kleine K rper wird dabei h ufig von qu lenden Hustenanf llen gesch ttelt. Eine Lungenentz ndung bedeutet eine sehr ernsthafte Bedrohung f r das Kind: Die lebenswichtigen Organe erhalten dann nicht gen gend Sauerstoff. Ein Bronchialasthma ist daran zu erkennen, da das Kind beim Ausatmen etwas keucht. Ein Grund umgehend den Arzt aufzusuchen. Sehr gef hrlich ist der Pseudokrupp, ein Husten, verbunden mit Erstickungsgefahr. Man erkennt ihn leicht am trockenen, tonlosen Klang, der deutlich sichtbaren Atemnot und am Einziehen des Brustkorbs, eventuell an Blausucht (die Haut, besonders die Lippen, verf rben sich bl ulich). Bei diesen Krankheitssymptomen m ssen Sie Ihr Kind so schnell wie m glich in eine Klinik zur Behandlung bringen. Oft hustet Ihr Kind auch, weil ihm ein Fremdk rper in die oberen Luftwege oder in die Bronchien geraten ist. Dabei kommt es zu einem pl tzlichen Hustenanfall, der erst dann vor ber ist, wenn der Zwiebackkr mel, die Erdnu oder was sonst die St rung verursachte wieder in die Mundh hle heraufgehustet wurde. Ist der Fremdk rper nicht mehr herauszuhusten, besteht Erstickungsgefahr. Suchen Sie dann so schnell wie m glich einen Arzt oder eine Klinik auf, oder, falls beides unm glich ist (auf der Reise, im Flugzeug), halten Sie das Kind mit Kopf und Oberk rper nach unten, und klopfen Sie kr ftig den ganzen R cken ab. Was kann ich tun? Handelt es sich um einen leichten Husten, werden die Symptome schon bald schw cher, wenn Sie Ihrem Kind einen vom Arzt verordneten Hustensaft geben. Zus tzlich empfiehlt es sich, den Oberk rper mit einem Hustenbalsam einzureiben und w hrend der l stigen Anf lle den R cken leicht von unten nach oben abzuklopfen. Die Behandlung von lang anhaltendem Husten, besonders bei Fieber, m ssen Sie unbedingt dem Arzt berlassen. Er kann feststellen, um welche Grundkrankheit es sich handelt. ngere Behandlung durch den Facharzt ben tigt das Bronchialasthma. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman FAEine Hydrozele ist eine Fl ssigkeitsansammlung in der Scheidehaut des Hodens aufgrund von Verletzungen, Entz ndungen oder Geschw lsten. Anzeichen Von au en ist eine gro e, vom Hoden abgrenzbare, prallelastische Geschwulst mit glatter Oberfl che zu tasten. Sie ist gut vom Hoden abgrenzbar. Behandlung Operative Entfernung TEDie meisten Menschen bemerken kaum etwas von den Prozessen, die in ihrem K rper ablaufen. Aber Menschen, die an Hypochondrie leiden, sind ihrer K rperfunktionen oft qualvoll bewu t. Sie konzentrieren sich so stark darauf, da sie scheinbar st ndig unter irgendwelchen Beschwerden zu leiden haben. Leichte F lle von Hypochondrie sind sehr h ufig und m ssen gew hnlich nicht behandelt werden. Eine bertriebene Besorgnis ber die eigene Gesundheit wird jedoch dann zur Krankheit, wenn die Hypochonder dadurch jegliches Interesse an anderen Dingen verlieren. Hypochonder k nnen rztliche Versicherungen ber ihren guten Gesundheitszustand nicht akzeptieren. So wechseln sie von Arzt zu Arzt, meist auch von rzten zu Heilpraktikern, weil sie sich von diesen eher eine Best tigung ihrer "unheilbaren Krankheit" versprechen. ufig beruht die Hypochondrie auf Angstzust nden, und so neigen Hypochonder dazu, die Symptome der Angstzust nde wie Herzjagen oder Atemlosigkeit als ein Zeichen einer schweren "Herzkrankheit" zu deuten. Depressive Hypochonder sind oft davon berzeugt, da ihr K rper "verf llt" - etwa durch Krebs. Heilbar ist Hypochondrie kaum, denn im Grunde bildet sie einen Teil der Pers nlichkeitsstruktur. Lediglich wenn sie auf einer anderen psychischen St rung (beispielsweise auf einer Depression) beruht, ist eine erfolgreiche Behandlung m glich. ITumoren der Hirnanhangdr se (Hypophyse) sind in der Regel gutartig. Die meisten von ihnen sind endokrin-inaktive Adenome (Dr sentumoren) - das hei t, die Hormonproduktion ist nicht verst ig Hormone produziert dagegen das seltenere endokrin-aktive Adenom. Anzeichen eines enokrin-aktiven Adenoms: die Akromegalie Entsteht das Adenom nach Abschlu des Wachstumsalters, kommt es zur Akromegalie: Das ig gebildete STH (Wachstumshormon) f hrt zu einer Verl ngerung und Vergr erung der K rperenden, also der Nase, des Kinns, der Finger und Zehen - oft auch zur Vergr erung der Zunge oder des Herzens. Weitere Anzeichen dieses Tumors sind: Sehfeldst rungen (Einengung des Gesichtsfeldes) Kopfschmerzen Steigerung der sexuellen Potenz (sp ter oft Potenzverlust) Entsteht dieses Adenom in der Kindheit, kommt es durch das vermehrte STH zum Riesenwuchs. Anzeichen des endokrin-inaktiven Adenoms Bei diesem Adenom verk mmert die Hypophyse, sie produziert zuwenig Hormone, wodurch die Hormonaktivit t der nachgeordneten Hormondr sen (Schilddr se, Nebennieren und Keimdr se) gest rt ist. So sind viele K rperfunktionen beeintr chtigt. Die Erkrankten sind ewig m de, M nner haben Potenz- und Libidost rungen, Frauen Regelst rungen (oder die Monatsblutung unterbleibt ganz); die Haut kann d nn und runzelig werden. Da Hypophysentumoren auch die benachbarte Sehnerven-Kreuzung komprimieren k nnen, entstehen oft Sehst rungen, vor allem Gesichtsausf lle (ein "schwarzer Vorhang" schr nkt das Sehfeld ein). chst ein solcher Tumor bereits in der Kindheit heran, kommt es aufgrund des mangelnden Wachstumshormons zum Minderwuchs. Behandlung und Prognose beider Tumorarten Obwohl es m glich ist, die Symptome beider Tumorarten durch eine hormonelle Behandlung zu reduzieren und ertr glich zu machen, wird im allgemeinen doch einer Operation der Vorzug gegeben. Denn fr her oder sp ter f hrt das weitere Wachstum des Tumors grunds tzlich zu einer Sch digung der Sehnervenkreuzung und schlie lich auch zu einer Sch digung benachbarter Hirnregionen. berdies kann es - wenn auch sehr selten - zu einem b sartigen Wachstum (Krebs) kommen. Dank mikrochirurgischer Verfahren kann der Tumor (meist mit der ganzen Hypophyse) ohne gro e Risiken total entfernt werden. Die fehlenden Hypophysenhormone oder die dadurch nicht ausreichend produzierten Hormone der Schilddr se, der Nebennierenrinde oder der Keimdr sen k nnen durch entsprechende Hormon-Medikamente ersetzt werden. AInsuffizienz bedeutet Schw che, hier eine mangelnde Aussch ttung von Hormonen des Vorderlappens der Hypophyse. Anzeichen Die Anzeichen entsprechen denen eines endokrin-inaktiven Hypophysentumors, also M digkeit, Potenz- und Libidost rungen, Regelst rungen bei Frauen (oft unterbleibt die Monatsblutung ganz). Die Haut kann d nn und runzelig werden, bisweilen auch bronzefarben (Morbus Addison), h chst selten kann es auch zu Pigmentschwund kommen. CHysterie ist eine berreaktion auf ein Erlebnis oder eine Situation. Im medizinischen Sinn des Wortes sind Sie jedoch nicht hysterisch, wenn Sie auf manche Stre situationen mit hemmungslosem Weinen oder Schreien reagieren. Viele Menschen neigen dazu, ihre Gef hle zu dramatisieren. Sie sind deshalb aber keineswegs psychisch gest rt. Von einer hysterischen Neurose kann man dann sprechen, wenn jemand unter starkem Stre rperliche Funktionsst rungen (meist L hmungen) entwickelt, die keine k rperlichen Ursachen haben. Diese Kranken sind sich nicht dar ber im klaren, da ihre Symptome hysterisch sind. Sie selbst - und gew hnlich auch ihre Familie und ihre Freunde - nehmen an, da sie tats chlich von einer k rperlichen Krankheit geplagt werden. Oft hilft die Art des Leidens dem Patienten, sich einer belastenden Situation zu entziehen. Behandlung Medikament se Behandlung oder Psychotherapie k nnen versucht werden - h ufig jedoch nur mit geringem Erfolg. @Bis zu 10 Prozent der M nner leiden an Impotenz - sie ist damit eine sehr h ufige Sexualst rung. Betroffen sind Patienten jeden Lebensalters, mit steigendem Alter tritt die St rung jedoch h ufiger auf. Definiert ist die Impotenz als eine mangelhafte Erektion bei 75 Prozent der Beischlafversuche ber einen Zeitraum von drei Monaten. Nur relativ selten liegen rein organische oder rein psychische Ursachen vor, am h ufigsten wirken k rperliche und seelische Faktoren zusammen. Diagnose Die klassische Impotenz ist abzugrenzen von anderen St rungen wie dem vorzeitigen Samenergu (Ejaculatio praecox) oder der schmerzhaften Erektion (Algopareunie), die unter Umst nden eine grundlegend andere Therapie erfordern - so ist die Ursache der schmerzhaften Erektion oft eine Vorhautverengung oder eine Entz ndung. Ist die Diagnose "Impotenz" oder "erektile Dysfunktion" nach einem ausf hrlichen Gespr ch gesichert, lassen sich mit einigen k rperlichen Untersuchungen die Ursachen eingrenzen. So kann schon eine Blutuntersuchung Hinweise auf m gliche Gr nde f r das Auftreten der St rung geben: Erh hte Blutfettwerte lassen eine Arteriosklerose, eine "Verkalkung" der den Penis versorgenden Blutgef e vermuten; gleiches gilt f r den Diabetes mellitus, der sich in erh hten Blutzuckerwerten zeigt und Gef - und Nervensch den verursachen kann. Neben diesen allgemeinen Untersuchungen helfen einige speziellere Verfahren, die Ursachen der St rung noch genauer zu bestimmen. So k nnen die Schwellk rper und Blutgef e mittels Ultraschall untersucht werden, eine andere Untersuchung ist ebenso einfach wie aussagekr ftig: ber Nacht wird entweder ein sogenanntes Erektiometer oder auch ein einfacher perforierter Papierstreifen eng um den Penis gelegt; ist der Papierstreifen am Morgen zerrissen, weist das relativ eindeutig auf eine n chtliche Erektion hin und macht damit eine rein k rperliche Ursache sehr unwahrscheinlich. Krankheitsverlauf Der Verlauf der Impotenz wird, unabh ngig von der Ursache, oft von psychischen Einfl ssen bestimmt: Zwar liegen nach neueren Studien in bis zu 85 Prozent der F lle (auch) k rperliche Ursachen vor, in einer Vielzahl der F lle wird die Impotenz jedoch von seelischen Faktoren verst Mit fachkundiger Hilfe - je nach Ursache mit dem Arzt und/oder dem Psychlologen - kann dieser Kreislauf jedoch unterbrochen werden. Sowohl die Ursachen als auch die Symptome der Impotenz lassen sich heute oftmals gut behandeln, so da die Patienten wieder ein befriedigendes Sexualleben f hren k nnen. Therapie Die Therapie der organisch bedingten Impotenz mu chst eine Therapie der Grunderkrankung sein; liegt eine Gef verengung durch zu hohe Blutfettwerte vor, m ssen diese gesenkt werden. Ist ein Diabetes mellitus die Ursache, mu dieser angemessen behandelt werden. Als zweite Ma nahme kommt bei Gef digungen auch eine chirurgische Behandlung in Betracht, mit der die Blutversorgung des Penis wiederhergestellt wird. hren diese Ma nahmen nicht zum gew nschten Erfolg, gab es lange nur recht unangenehme Alternativen: Zum einen die SKAT, die SchwellK rperAutoinjektionsTherapie, bei der der Patient sich vor dem Geschlechtsverkehr selbst mit einer feinen Nadel eine durchblutungsf rdernde Substanz in die Schwellk rper spritzt. Ein Nachteil dieser Methode wird schnell klar: Der Stich in den Penis ist etwas schmerzhaft und kostet dem Patienten einige berwindung. In schweren F llen hat sich in der Vergangenheit auch der Einsatz von Prothesen, von biegsamen Stiften, in den Penis bew hrt. Der Patient kann nach dem Eingriff sein Glied je nach Situation in Ruhe- oder Erektionsstellung biegen. Die Methode erm glicht selbst Patienten, bei denen eine nat rliche Erektion absolut unm glich geworden ist, ein befriedigendes Sexualleben. Die neueste und heute bekannteste k rperliche Therapie der Impotenz besteht wohl in der Einnahme von Viagra(r). Der in dem Mittel enthaltene Wirkstoff Sildenafil bewirkt eine Gef erweiterung und damit eine verbesserte Durchblutung der Geschlechtsorgane und unterst tzt damit die nat rliche Erektion. F r Patienten mit einer k rperlich verursachten Impotenz bedeutet Viagra(r) damit einen echten Fortschritt in der Therapie ihrer St rung. Vorsicht ist jedoch geboten bei den Patienten, bei denen die Impotenz wesentlich durch psychische Faktoren verursacht wird. Zwar kann auch ihnen das Mittel kurzfristig helfen; es besteht jedoch die Gefahr, da sie sich allein auf die "chemische Kr cke" Viagra(r) st tzen, obwohl ihr Problem in erster Linie ein seelisches ist. In diesen F llen ist - je nach Schwere der St rung - noch immer eine Psychotherapie oder wenigstens eine kurzfristige psychologische Beratung, m glichst gemeinsam mit dem Partner, unverzichtbar. Ursache Die Ursachen der Impotenz sind sehr vielf ltig. Einige der m glichen k rperlichen Ursachen sind oben bereits erw hnt. Dabei ist oftmals der Blutflu in die Schwellk rper des Penis behindert. Durch diese mangelhafte Blutf llung kommt es nicht zu einer ausreichend festen Erekt ion des Gliedes. Auch Nervensch digungen im Bereich der Geschlechtsorgane oder Prostataoperationen k nnen Impotenz verursachen. Zudem kann die St rung eine Nebenwirkung der verschiedensten Medikamente, etwa von Herz- oder Beruhigungsmitteln, sein. Sehr h ufig spielen aber auch psychische Faktoren eine Rolle: Ist es einige Male zu einer unzureichenden Erektion gekommen, setzen sich viele der - vor allem j ngeren - Patienten unter einen ung nstigen Erfolgsdruck. Ihr Sexualleben wird fortan, bewu t oder unbewu t, von der Angst vor erneutem "Versagen" bestimmt. Diese Verkrampfung schl gt sich oftmals darin nieder, da die St rung nun noch h ufiger auftritt; der psychische Druck erh ht sich weiter, "Versagen" und "Versagensangst" verst rken sich gegenseitig. Vorbeugung Die einfachste Vorbeugung der Impotenz besteht in der Vermeidung von Risikofaktoren. Zu diesen geh ren das Rauchen und iger Alkoholkonsum ebenso wie ein unzureichend behandelter Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder erh hte Blutfettwerte. Wichtig ist es f r jeden Betroffenen zudem, sich dar ber im klaren zu sein, da kein Mann immer "kann" oder "k nnen" mu . Gelegentliche Erektionsschw chen sind normal und kein Grund, an der eigenen M nnlichkeit zu zweifeln. Angebracht kann es jedoch sein, fr hzeitig mit dem Partner eine Beratungsstelle aufzusuchen und dank fachkundiger Hilfe "St rfaktoren" in der Beziehung aufzudecken. Eine gute Partnerschaft ist in vielen F llen noch immer das beste Mittel gegen die Impotenz. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman schen in der obersten Hornhautschicht, die sp ter platzen, und graue Rinnen der Hornhaut weisen auf eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus hin. Diese Infektion ist anlagebedingt und kann sich wiederholen; in manchen F llen entsteht dann ein Hornhautgeschw Behandlung Hitzebehandlung, eventuell Entfernung der obersten Hornhautschicht, Augensalben, Impfung mit dem Herpes-H-Impfstoff Eine Infektion mit dem Zoster-Virus bietet ein charakteristisches Bild; halbseitige Bl schenbildung auf Stirn, Oberlid und Nasenwurzel; anschlie end kommt es oft zur Infektion der Bindehaut und der Hornhaut - mit Bl schen, die zu geschw rigen Gewebsunterg ngen f hren. 3AEntz ndung der Regenbogenhaut des Auges (Iris), die manchmal im Rahmen entz ndlich rheumatischer Erkrankungen auftritt (z.B. Morbus Bechterew, chronische Polyarthritis bei Kindern). Eine Iridozyklitis kann aber auch unabh ngig davon auftreten. Eine Iridozyklitis mu ufig mit Cortison behandelt werden. FErkrankungen der Regenbogenhaut (Iris) des Auges sind von den m glichen Komplikationen her grunds tzlich ein Risiko f r das Sehverm gen. M gliche Komplikationen k nnen sein: Glask rpertr bung, Sehnerventz ndung, gr ner oder grauer Star. Anzeichen ein entz ndliches herunterh ngendes Oberlid (Pseudoptose) die Blutgef e des Ziliark rpers und der Bindehaut werden infolge Blutstaus sichtbar (ger teter Augenapfel) die Pupille wird durch den Reiz eng die Iris schaut verwaschen, verf rbt und leicht geschwollen aus Hinzu kommen Schmerzen, Lichtscheu und Sehst rungen. Der Glask rper des Auges ist getr Wird die Iritis chronisch, schwindet die Pseudoptose mehr oder weniger, hinzu kommen punktf rmige Tr bungen der Hornhautr che (Pr zipitate), Verklebungen von Iris und Linse (Synechien), die zipfelf rmig die Pupille entrunden, und unter Umst nden auch Kn tchenbildungen. Bei der oberfl chlichen Form der Iritis tritt wolkige Fl ssigkeit in die Vorderkammer des Auges ein. Ursachen Einer Iritis liegt eine Allergie gegen bakterielles oder virales Eiwei zugrunde. Dieses Eiwei gelangt von einer k rpereigenen streuenden Infektionsquelle in die Blutbahn und damit auch zur Iris. Es wirkt in der Regenbogenhaut als Antigen und erzeugt Antik rper. Gelangen erneut dieselben Eiwei e in die Iris, kann es zur allergischen Reaktion mit entz ndlichen Folgen kommen. Auch Verletzungen k nnen zu einer akuten Irisentz ndung f hren, die dann meist eitrig verl uft. Ebenso kann sich die Regenbogenhaut bei Hornhauterkrankungen, Entz ndungen der Lederhaut oder manchen Netzhauterkrankungen entz nden. Behandlung Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen und Verlaufsformen. Im allgemeinen bringen kortisonhaltige Augentropfen eine Regenbogenhautentz ndung zum Abklingen. HKAkute oder chronische, in Sch ben auftretende Schmerzen in der Lendengegend nennt man Ischias. Wird durch bestimmte Bewegungen ein pl tzlich auftretender, stechender Schmerz im Kreuz ausgel st, so spricht man von Hexenschu . Ausl ser sind meist Bewegungen wie Heben, B cken oder Drehen. Oft kann man sich danach nicht mehr gerade halten. Eine Ischiaserkrankung beginnt oft mit einem Hexenschu und beide Erkrankungen werden h ufig durch einen Bandscheibenvorfall ausgel Die Bandscheiben sind Pufferscheiben zwischen den R ckenwirbeln und sitzen zwischen den Wirbeln des R ckenmarks. Sie verhindern, da die kn chernen Wirbel aneinandereiben und puffern St e und Ersch tterungen ab. Sie bestehen aus einem faserigen Knorpelring mit einem Gallertkern. Bei Abnutzung oder Gewalteinwirkung (z.B. Unfall) kann der Knorpelring einrei en und der weiche Kern nach hinten austreten. Meistens dr ckt der vorgefallene Kern dann auf einen Nerv. Der dadurch verursachte Schmerz kann so stark sein, da man bewegungsunf hig ist. Schmerzt nur die Wirbels ule und ihre direkte Umgebung, spricht man von Hexenschu . Strahlen die Schmerzen ber das Ges ins Bein, handelt es sich um Ischias. Durch den Schmerz verspannt sich oft auch noch die R ckenmuskulatur und es kommt zus tzlich zu Muskelschmerzen. Generell bei R ckenproblemen: Beim Heben schwerer Lasten in die Knie gehen und aus den Knien heraus heben. Nicht durch Beugen des R ckens heben! ufigste Ursachen Bandscheibenschaden oder Bandscheibenvorfall Verrenkungen, z.B. durch Sturz, pl tzliche Dreh- oder B ckbewegungen. Infektionskrankheiten. Stre mit Verspannung der R ckenmuskulatur. Was Sie tun k chst Wirbels ule entlasten. Flach liegen und die Beine mit einer Unterlage (z.B. Kissen) unter den Knien anwinkeln. Warm halten und R ckenmuskulatur entspannen. Bettruhe sowie Rheumab der oder -packungen (Rheuma) sind sehr wohltuend. Oder w rmewirksame Salben anwenden, z.B. mit Bienengift, Rosmarinextrakt oder Cayennepfeffer. Entz ndungshemmende und leicht schmerzstillende Salben auftragen, z.B. mit Ibuprofen. Einnahme leichter Schmerzmittel, z.B. mit Acetylsalicyls ure, um den Kreislauf "Schmerz-Muskelverspannung-noch mehr Schmerz" zu durchbrechen. Pflanzliche oder hom opathische Pr parate als zus tzliche Therapie einnehmen, um einer weiteren Verschlechterung vorzubeugen. Wann Sie zum Arzt m Wenn es zu L hmung, Gef hllosigkeit oder zu anderen Ausfallerscheinungen kommt. Wenn die Schmerzen sehr stark sind oder nicht nachlassen. Was Ihr Arzt tun kann Verordnung von st rkeren Schmerzmitteln bzw. entz ndungshemmenden Medikamenten. Verordnung von Medikamenten zur Muskelentspannung. Verordnung von physikalischen Ma nahmen, z.B. Krankengymnastik, W rmeanwendungen, Massagen oder Reizstrom. Diagnose eines Bandscheibenvorfalls und Einleitung von Behandlungsma nahmen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DVerbreitung Arbo-Virose in einigen l ndlichen Gebieten S dostasiens (haupts chlich in VR China, Nordindien, Nordthailand und Myanmar) und im Westpazifik in der Sommermonsunzeit von Juni bis November. Gebiete sind agrarisch (Reiseanbau und Schweinehaltung) und werden von normalen Touristen rel. selten besucht. Weltweit ca. 20.000 Erkrankungen pro Jahr gesch tzt. Endemie-Gebiete Sri Lanka, Indien (!), Nepal, VR China, Korea, Kambodscha, Laos, Myanmar, Philippinen, Vietnam und Nord-Thailands(!). Ansteckungsmodus bertr ger sind Stechm cken (Culex- und teilweise Aedesarten) in l ndlichen Gebieten, die in der Nacht aktiv sind. Besonders gef hrdet sind Kinder und ltere Personen. Prophylaxe In Deutschland nicht zugelassener Tot-Impfstoff (formol-inaktiviertes Virus) zur aktiven Immunisierung aus Japan. Au erdem Insektenschutz und Bek mpfung der Moskitos. Krankheitsbild 4-14 Tage nach der Infektion hohes Fieber begleitet von starken Kopfschmerzen, Erbrechen, evtl. sogar Verwirrtheit, L hmungserscheinungen und Bewu tlosigkeit. Eine Infektion kann sowohl zu schweren Hirn- und Hirnhautentz ndungen als auch zu Dauersch den f hren. Todesf lle treten bei bis zu 25% der Infektionen ein. Letalit t bei Kindern 20%, bei lteren Erwachsenen 50%. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman KWenn auch die Geburt auf nat rlichem Wege die Norm ist, so ist der Kaiserschnitt (Sectio), als erste Hilfe in Situationen, wo eine Gefahr f r das Leben oder die Gesundheit von Mutter und Kind besteht, mindestens genauso nat rlich. Es gibt immer einen oder mehrere Gr nde, ihn anzuwenden. In diesem Zusammenhang muss auch betont werden, dass das Sprichwort "einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt" nicht gilt. Was passiert bei einem Kaiserschnitt? Beim Kaiserschnitt wird ein Schnitt durch die Bauchdecke vorgenommen. Entweder entlang dem Schambein bis zum Nabel, oder halbmondf rmig an der Bauchunterseite. Die Geb rmutter kann dann schnell und leicht ge ffnet werden. Von der Narkose bis zur Geburt des Babys vergehen nur ein paar Minuten. Als Narkose kann sowohl eine Vollnarkose, als auch ein sogenannter Kreuzstich (Periduralan sthesie) gew hlt werden. Der Kreuzstich, der eine vollkommene Schmerzfreiheit f r den unteren K rperbereich garantiert, gibt der Mutter die M glichkeit, bei Bewusstsein zu bleiben und die Geburt des Kindes mitzuverfolgen. Da dies mehr Zeit ben tigt, kommt es in erster Linie f r eine geplante Sectio in Frage, w hrend bei einer Notfallsectio meist eine Vollnarkose durchgef hrt wird. Ein Kaiserschnitt ist sowohl f r die Mutter, als auch f r das Kind mit 4 - 12-fach erh htem Mortalit tsrisiko (Sterblichkeitsrisiko) verbunden. Die meisten M tter erholen sich jedoch sehr schnell, vom Eingriff bleibt nur eine Narbe zur Wann ist ein Kaiserschnitt notwendig? Absolute Indikationen (prim re Sectio): Absolutes Sch del-Becken-Mi ltnis Plazenta praevia totalis: Mutterkuchen liegt vor dem Geb rmutterausgang und verlegt diesen Kindliche Schr g- bzw. Querlage Schwangerschaftsvergiftung (EPH-Gestose) Absolute Indikationen w hrend der Geburt: Relatives Sch del-Becken-Mi ltnis Nabelschnurvorfall Einstellungs- u. Haltungsanomalien Drohende oder erfolgte Uterusruptur Intrauterine Asphyxie (Erstickung) bei nicht vollst ndig er ffnetem Muttermund u./ o. nicht gen gend tief getretenem kindlichem Kopf. Relative Indikationen: Erstgeb rende ber 35 Jahre und Beckenendlage (BEL) BEL mit zus tzlichen Risikofaktoren Zustand nach Sectio und derzeit Beckenendlage Prim re und sekund re Wehenschw Kann man den Zeitpunkt f r den Kaiserschnitt selbst bestimmen? berlegungen zu einem Kaiserschnitt werden w hrend der gesamten Schwangerschaft angestellt. Wenn Gr nde f r eine prim re Sectio vorliegen, entscheidet man sich zur Operation, bevor die nat rliche Geburt einsetzt. In diesen F llen spricht man von einem geplanten Kaiserschnitt, was Datum und andere Details angeht. In anderen F llen entsteht die Notwendigkeit f r einen Kaiserschnitt w hrend der Geburt. Eine solche Entwicklung kann sich innerhalb von Minuten abzeichnen. Aus diesem Grund haben alle Entbindungsstationen eine akute Bereitschaft bei jeder Geburt, so da ein Kaiserschnitt im Laufe von wenigen Minuten durchgef hrt werden kann, damit Mutter und Kind keinen Schaden nehmen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman RBDiese durch Einzeller (Leishmanien) verursachte Infektion f hrt besonders bei immungeschw chten Personen zu einer schleichend beginnenden, chronisch verlaufenden Erkrankung mit Fieber, Leber- Milzvergr erung, Gewichtsverlust und allm hlichem Kr fteverfall. Erregerreservoire sind kranke Menschen, vor allem aber Hunde, von denen die bertragung durch kleine, nachtaktive Stechm cken (Phlebotomen, "Sandfliegen") erfolgt. Keine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch. Die Inkubationszeit kann mehrere Monate betragen. Diagnose durch Parasitennachweis und Blutuntersuchung in Spezial-Labors. aBFlie en mehrere Furunkel zusammen, so entsteht ein Karbunkel als schwerste Verlaufsform eines Furunkels. Die Patienten mit einem Karbunkel haben Schmerzen und Fieber. Komplikationen sind schmerzhafte Entz ndungen der beteiligten Lymphknoten. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Lokalisationsstellen geschenkt werden. Furunkel des Nasen-Mund-Bereiches beherbergen insbesondere bei Manipulationen die Gefahr einer infekti sen Verschleppung ins Gehirn und k nnen hier zu lebensgef hrlichen Thrombosen oder Abszessbildungen f hren. Die Therapie besteht neben eren Ma nahmen in der Anwendung von Antibiotika. :AEs gibt zwei gro e Formen der Kardiomyopathie: die hypertopische (Verdickung des Herzmuskels) und die kongestive (bindegewebige Verwucherung des Herzmuskels, Myokardfibrose). Folge sind Herzbeschwerden und Herzschw Die Ursachen sind unklar, eine erbliche Anlage ist wahrscheinlich. Behandlung Medikamente @Zahnbelag (Plaque) ist ein rauher, klebriger Belag auf den Z hnen, der aus Speichel, Bakterien und Nahrungsresten besteht. Zahnbelag ist die Hauptursache f r Karies und Zahnfleischentz ndungen. Setzen sich Mineralsalze (z.B. Calcium, Phosphat) aus dem Speichel im Zahnbelag ab, so bilden sich harte, wei e oder gelbliche Ablagerungen am Zahn, die man Zahnstein nennt. In dem por sen Zahnstein kann sich wiederum leicht Zahnbelag absetzen, der das Zahnfleisch angreift. Die Bakterien auf der Zahnoberfl che bauen Kohlenhydrate, besonders Zucker, aus der Nahrung zu S ure ab. Diese S ure l st die Zahnsubstanz auf und es kommt zu Karies (Zahnf ule). Bereits eine Viertelstunde nach der Mahlzeit setzt die sch digende Wirkung des Zuckers ein. Dabei werden besonders die Mineralien Calcium und Phosphat aus dem Zahnschmelz herausgel st. Nach dem Zahnschmelzmantel werden auch innere Schichten des Zahnes angegriffen. Bakterien k nnen in das Zahnmark eindringen und dort zu Entz ndungen f hren. Meist kommt es dann zu stechenden Zahnschmerzen. Beginnende Karies zeigt sich durch Empfindlichkeit der Z hne gegen Hei es, Kaltes oder S ufigste Ursachen Mangelhafte Zahnpflege. ufiges Naschen. Besonders gef hrlich sind klebrige S igkeiten, die an den Z hnen haften. Zu wenig harter Zahnschmelz (z.B. durch Fluormangel). Arbeiten mit hoher Staubbelastung. Was Sie tun k Zahnbelag und Karies lassen sich durch richtige Zahnpflege vorbeugen. Dazu geh rt 2x t gliches Z hneputzen oder besser nach jeder Mahlzeit. Die Zahnb rste sollte einen kleinen Kopf mit Kunststoffborsten mittlerer H rte besitzen. Sie mu testens alle 2 Monate erneuert werden. Die Putzbewegung sollte kreisend sein und alle Fl chen und Kanten der Z hne ber cksichtigen. Die Zahnzwischenr ume am besten mit Zahnseide oder mit Interdentalb rstchen reinigen. Zus tzlich kann noch eine Munddusche verwendet werden, um Speisereste zu entfernen. Die Zahnpasta h rtet durch ihren Fluorgehalt den Zahnschmelz und vermindert den Bakterienbefall der Z hne und entfernt durch ihre Putzk rper Plaque. Spezielle Zahnpasten wirken noch gegen viele andere Probleme, z.B. bei empfindlichen Zahnh lsen. Hochkonzentrierte Fluoridgele zur 1x w chentlichen Anwendung wirken besonders intensiv gegen Karies und Plaque. Mundw sser und Mundsp lungen gegen Plaque und Karies erreichen auch die Stellen, die man mit der Zahnb rste nicht erreicht. Ist das Z hneputzen unterwegs nicht m glich, so helfen spezielle Kaugummis, die sch dliche S ure zu neutralisieren. Aggressive Zahnpasten, die z.B. Putzk rner enthalten, oder harte Zahnb rsten sollten nur in Ausnahmef llen verwendet werden (z.B. bei Raucherz hnen), da dadurch auf Dauer Zahn und Zahnfleisch angegriffen werden. Wann Sie zum Zahnarzt m Wenn Sie Zahnschmerzen haben oder bei Hei -Kalt-Empfindlichkeit aufgrund von Karies. erdem sollten Sie regelm ig alle 6 Monate zum Zahnarzt gehen. Was Ihr Zahnarzt f r Sie tun kann Der Zahnarzt kann Zahnbel ge und Zahnstein gr ndlich entfernen. Er kann Karies bereits im Anfangsstadium erkennen und behandeln. Die schadhafte Stelle mu sorgf ltig ausgebohrt werden und mit einer geeigneten Substanz gef llt werden. Durch einen Kunststoff berzug (Versiegelung) kann er rauhe Zahnoberfl chen gl tten und vor Ablagerungen und Karies sch tzen. Vorbeugung Die beste Vorbeugung ist eine regelm ige und sorgf ltige Zahnpflege, von den ersten Z hnen an. glichst wenig S igkeiten essen. Danach sofort die Z hne putzen. Vorsicht auch vor verstecktem Zucker, z.B. in Ketchup und Fruchts ften. Auch "nat rlicher" Zucker in Honig und s en Fr chten ist zahnsch dlich! Gele, Zahnpasten und Mundw sser mit Fluorid machen die Z hne h rter und widerstandsf higer. Auch fluoriertes Speisesalz bewirkt diesen Effekt, da bei vermehrtem Fluorangebot im K rper generell Fluor in den Zahn eingebaut wird. Durch die Einnahme von Fluoridtabletten werden beim Kind auch noch nicht durchgebrochene Z hne geh rtet. Wer auf sch ne, wei hne Wert legt, sollte auf Rauchen und auf das Trinken von schwarzem Tee verzichten. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BAuf der zur Handfl che gerichteten Seite des Handgelenkes l uft der sogenannte Nervus medianus durch eine von Knochen und B ndern gebildete Engstelle, den sogenannten Karpaltunnel. Durch verschiedene Ursachen (z.B. Verletzung, Schwangerschaft oder auch rheumatische Entz ndungen) kann es zu einer Einengung und Drucksch digung des Nerven im Karpaltunnel kommen. Die Folge sind vor allem n chtliche Schmerzen im Bereich des Daumens, des Zeige- und Mittelfingers, die mit Brennen, Kribbeln und einem Pelzigkeitsgef hl einhergehen k nnen. Wenn diese Beschwerden anhalten, besteht die Gefahr von L hmungen der Handmuskeln. Dann mu der eingeengte Nerv aus dem Karpaltunnel durch eine Operation befreit werden (sogenannte Karpaltunnelspaltung). GDie Laryngitis ist eine akute oder chronische Entz ndung der Kehlkopfschleimhaut. Die akute Laryngitis ist meist eine Begleitinfektion bei einer Entz ndung der benachbarten Schleimhautbereiche bei grippalen Infektionen der oberen Luftwege. Die h ufigsten Erreger sind deshalb Viren. Nur in etwa einem Zehntel der F lle kommen Bakterien als Ursache der Infektion in Betracht. Kranke klagen ber Heiserkeit und Husten mit entsprechender Stimmver nderung. Die Entz ndung kann manchmal den Bronchialtrakt mitbetreffen. Eine Antibiotikagabe ist bei einer bakteriellen Infektion gerechtfertigt. H ufig werden auch bei durch Viren bedingten Infektionen Antibiotika verordnet, da durch die Schleimhautentz ndung eine bakterielle Superinfektion erm glicht wird. ufigste Ursachen berlastung der Stimme (Singen, Schreien etc.). Rauchen. ltung und Grippe. Pseudokrupp. Nach Operationen im Stimmbandbereich. nahme Wichtig ist, die Stimme zu schonen: m glichst wenig sprechen, nicht fl stern. Nicht rauchen und verrauchte R ume meiden. e Getr nke (Tee, hei e Milch mit Honig). Dampfb der, z.B. mit Kamille oder Sole-Salzen. Raumluft im Winter befeuchten. Bonbons lutschen, um die Speichelproduktion anzuregen und damit den Hals feucht zu halten. Am besten Pastillen mit Primelwurzel oder Isl ndisch-Moos. Diese wirken gleichzeitig reizlindernd bei Heiserkeit. Wann Sie zum Arzt m Wenn Sie die Ursache Ihrer Heiserkeit nicht kennen. Wenn die Beschwerden nicht nachlassen. Wenn Sie st rkere Schmerzen und Schluckbeschwerden haben. Wenn Atemnot hinzukommt. Was Ihr Arzt tun kann Ermittlung der Ursache Ihrer Heiserkeit, Verordnen einer entsprechenden Therapie. Vorbeugung Besonders bei Anf lligkeit f r Halschmerzen und Heiserkeit die Stimme schonen. Die Atemwege brauchen viel Feuchtigkeit, sonst kommt es leichter zu Entz ndungen. Trockene Raumluft meiden, viel trinken. Kontakt mit erk lteten Personen meiden. Nicht rauchen! Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman LWas ist Kehlkopfkrebs? Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) wird durch b sartige Zellver nderungen im Kehlkopf verursacht. Kehlkopfkrebs ist eine Erkankung, die berwiegend M nner betrifft - vier von f nf Neuerkrankungen. Hauptgrund f r die Entstehung von Kehlkopfkrebs ist eindeutig das Rauchen, vor allem in Kombination mit erh htem Alkoholgenuss. Da sich die Zahl der Raucherinnen deutlich erh ht hat, erkranken zunehmend auch Frauen an diesem Krebs.. Wie bemerkt man die Krankheit? Das erste Anzeichen ist oft anhaltende Heiserkeit. Bei einer mehr als vierw chigen Heiserkeit sollte man sich unbedingt vom Hausarzt oder besser von einem Hals-Nasen-Ohrenarzt untersuchen lassen. Neben der Heiserkeit k nnen auch R usperzwang oder ein Fremdk rpergef hl Hinweise auf ein Larynxkarzinom geben. Ein trockener Reizhusten sowie Schluckbeschwerden sind m glich. Selten treten Schmerzen als erstes Symptom auf. In weit fortgeschrittenen F llen k nnen ins Ohr ausstrahlende Schmerzen, blutiger Auswurf und Atemnot erscheinen. cklicherweise ist Kehlkopfkrebs eine relativ seltene Erkrankung. In Mitteleuropa treten im Jahr neun bis zehn Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner auf. Dennoch ist es wichtig, erste Krankheitshinweise ernst zu nehmen, um m glichst fr hzeitig die Diagnose zu stellen und mit der Behandlung beginnen zu k nnen. Wie diagnostiziert der Arzt Kehlkopfkrebs? Bei der rztlichen Untersuchung wird mit Hilfe eines Spiegels oder mit speziellen Optiken (Endoskopen) der Kehlkopf untersucht. Zus tzlich wird der Hals abgetastet, um m gliche Lymphknotenvergr erungen zu entdecken. Besteht der Verdacht auf eine b sartige Erkrankung wird in der Regel unter Narkose eine genauere Untersuchung des Kehlkopfs durchgef hrt (Mikrolaryngoskopie). Hierbei wird m glicherweise eine Gewebeprobe (Biopsie) zur weiteren Untersuchung entnommen werden. Wie behandelt man Kehlkopfkrebs? Je nach Art, Lokalisation und Stadium des Larynxkarzinoms behandelt man operativ und/oder mit Bestrahlung. Im fortgeschrittenen Stadium ist es erforderlich, den Kehlkopf teilweise oder m glicherweise ganz zu entfernen. Nach der Operation ist die normale Atmung durch den Mund nicht mehr m glich. Eine k nstlich angelegte ffnung im vorderen Teil des Halses (Tracheostoma) wird daher notwendig. Prognose Die Prognose h ngt von der Art des Tumors, seiner Lokalisation, dem Stadium und dem Ansprechen auf die Therapie ab. Die besten Heilungschancen hat das Stimmlippenkarzinom, da es durch fr he Heiserkeit rascher auff llt und relativ sp t Metastasen (Tochtergeschw lste) setzt. Wenn der Kehlkopf entfernt wurde, ist ein normales Sprechen nicht l nger m glich. Durch ein Sprachtraining bei einem Logop den kann jedoch eine andere Technik des Sprechens erlernt werden. Auch wenn diese Ersatzstimme wegen der fehlenden Stimmb nder anders klingt als gewohnt, ist ein normales Leben dennoch m glich. Hinweis: Je fr her das Kehlkopfkarzinom diagnostiziert wird, umso gr er ist die Aussicht auf Heilung. Deshalb: Heiserkeit und/ oder Schluckbeschwerden, die ohne oder mit Behandlung l nger als vier Wochen andauern, m ssen immer von einem HNO-Facharzt abgekl rt werden! Dr. med. Christian Rous, Dr. med. Marcus Schelling Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DDer Keimzelltumor des Ovars, eine bei Frauen selten auftretende Krebserkrankung, ist eine Erkrankung, bei der (b sartige) Krebszellen in den Eizellen der Eierst cke gefunden werden. Ein Eierstock ist ein kleines Organ, das die Eizellen enth lt, die sich zu einem Kind entwickeln k nnen. Es gibt zwei Eierst cke: einer auf der linken Seite der Geb rmutter (der birnenf rmige Hohlraum, in dem sich ein Kind entwickelt) und einer auf der rechten. Der Keimzelltumor des Ovars tritt gew hnlich bei Teenagern oder jungen Frauen auf. Der Keimzelltumor des Ovars mu vom epithelialen Ovarialkarzinom unterschieden werden, das in der Oberfl chenschicht der Eierst cke entsteht Der Keimzelltumor des Ovars ist im Fr hstadium nur schwer zu diagnostizieren (finden). H ufig verursacht er keine Beschwerden im Fr hstadium, kann aber im Rahmen einer routinem igen Unterleibsuntersuchung (Vorsorgeuntersuchung) gefunden werden. Sie sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie eine Zunahme des Bauchvolumens ohne Gewichtszunahme an anderen Stellen bemerken. Auch Frauen, die ihre Periode nicht mehr haben (die sich in der Menopause (Wechseljahre oder sp ter) befinden), sollten Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Blutflu aus der Vagina (Scheide) bemerken. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Hysterie (Hysterische Neurose) #psychU3Impotenz (erektile Dysfunktion, Impotentia coeundi) #urou Infektionen der Hornhaut #augen IridozyklitisB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #augen #autoimmunu Irisentz ndung (Iritis) #augenU Ischias #ortho #neuro 4Japan B Encephalitis (Japanische Encephalitis (JE) )D Times New Roman #infekt #neuro #tropen Kaiserschnitt (Sectio caesaria)D Times New Roman "Kalar - Azar (Innere Leishmaniase)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #tropenu Karbunkel Times New Roman Times New Roman #haut #infektu Kardiomyopathie #kreislU Karies #zahnu Karpaltunnelsyndrom Times New Roman Times New Roman #neuro #orthoU Kehlkopfentz ndung (Laryngitis) #hno #infekt Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)D Times New Roman #krebs #hno Keimzelltumor des OvarsD Times New Roman #krebs #gyn @Wulstige, h arte, unregelm ig geformte, juckende Hautnarbe. Ein K. entsteht w hrend der Narbenbildung durch Ablagerungen von bersch ssigem Kollagen (ein z hes, faseriges Protein). Keloide sind bei dunkelh utigen Rassen h ufiger als bei hellh utigen. Keloide k nnen berall am K rper entstehen, treten aber am h ufigsten ber dem Brustbein (Sternum) und an der Schulter auf. Die Narbe vergr ert sich zuerst und wirkt manchmal unansehlich. Nach einigen Monaten flachen aber die meisten Keloide ab und h ren auf zu jucken. Eine Injektion von Kortikosteroiden direkt in das Keloid kann den Juckreiz lindern und sein Zusammenziehen bewirken. Ein chirurgisches Entfernen ist oft nicht sinnvoll, da sich h ufig an der Narbe wieder ein Keloid bildet. OWas ist Kinderekzem? Kinderekzem ist ein dauerhaftes, juckendes Ekzem. Beschwerdefreie Zeitr ume werden unterbrochen durch Krankheitsausbr che verschiedenen Schweregrades. Menschen mit Kinderekzem neigen zu trockener Haut und Juckreiz. Sie haben ein h heres Risiko f r andere, sogenannte atopische Krankheiten wie beispielsweise asthmatische Bronchitis, Asthma und berempfindlichkeitsleiden wie Allergien. Kinderekzem zeigt sich in der Regel vor dem vollendeten 5. Lebensjahr. Am h ufigsten wird es im Alter von 2 bis 6 Monaten entdeckt. Einige Menschen entwachsen dem Kinderekzem, w hrend andere ein Leben lang mehr oder weniger darunter leiden. Wie entsteht Kinderekzem? Die Ursache f r diese Erkrankung ist nicht bekannt. Aber bei gut 3/4 der Betroffenen leiden auch nahe Verwandte an Kinderekzem, Asthma oder Allergien. Welche Anzeichen treten bei Kinderekzem auf? uglingsalter zeigt sich Kinderekzem als roter Ausschlag auf den Wangen. Der Ausschlag breitet sich auf dem Gesicht, dem Hals und zur Windelregion hin aus. Im S uglingsalter ist auch die R ckseite der Arme und und der Beine davon betroffen. Das Ekzem ist normalerweise trocken. Verschmutzt es sich mit Hautbakterien, kommt es zu einer Infektion (Impetigenisierung). Die Folge: Das Exzem sondert Fl ssigkeit ab. Dies ist ein Warnsignal das Sie beachten sollten. Suchen Sie in einem solchen Fall Ihren Haus- oder Hautarzt auf. Ab einem Alter von 11/2 bis 2 Jahren ver ndert sich das Erscheinungsbild. Das Ekzem tritt vorzugsweise in den Arm- und Kniebeugen, sowie in den Hand- und Sprunggelenken auf. Auch am Hals ist das Ekzem vorhanden. Der Ausschlag kann sehr stark jucken. Durch wiederholtes Kratzen wird die Haut dicker. ltere Kinder weisen andere Erscheinungsbilder auf. Das Ekzem befindet sich haupts chlich auf dem Oberk rper, ist trocken und die Haut verdickt. Hautbakterien f hren relativ leicht zur Entz ndung des Ekzems. Viele Atopiker haben sogenannte atopische Stigmata. Das k nnen dunkle Augenr nder, Fuhren unter den Augen, Risse an den Ohrl ppchen und ein Juckreiz beim Schwitzen oder durch Wolle sein.. Wer geh rt zur Risikogruppe? Kinder, deren Eltern oder Geschwister unter Allergien, Asthma oder Kinderekzem leiden, haben ein besonders hohes Risiko, Auch Kinder, die bei der Geburt einen erh hten IgE-Wert im Blut der Nabelschnur hatten, weisen ein erh htes Erkrankungsrisiko auf. Gute Ratschl Bevor Sie Ihr Kind bekommen, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt ber Allergien reden. Wenn beide Eltern Atopiker sind, dann kann auch ein Hautarzt hinzugezogen werden. Der Arzt wird unter anderem mit Ratschl gen zur Ern hrung helfen k nnen. Die Vermeidung gewisser Nahrungsmittel wie Eier oder Kuhmilch w hrend der Still- und Kleinkindzeit kann das Allergierisiko des Kindes vermindern. Das Kind sollte Kleidung aus Baumwolle tragen. Vermeiden Sie Wolle oder synthetische Stoffe, in denen das Kind schwitzt. Das Kind sollte k hlende B der nehmen, wenig Seife und mehrmals t glich Feuchtigkeitscreme benutzen. Im Sommer sollte eine verh ltnism nne Creme verwendet werden, im Winter eine Fettcreme. Wenn das Ekzem Fl ssigkeit absondert, dann sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Das gleiche gilt, wenn sich in dem Ekzem gelbe Bl schen bilden. Das Ekzem ist dann wahrscheinlich entz ndet und bedarf sofortiger Behandlung. Lassen Sie Ihre Allergien soweit m glich behandeln, und vermeiden Sie Dinge, die erfahrungsgem das Ekzem verschlimmern, wie beispielsweise Stress. Wie stellt der Arzt die Diagnose Kinderekzem? Die Diagnose wird anhand des typischen Krankheitsbildes gestellt. Prognose Bei etwa 60 bis 70 Prozent der Kinder heilt das Ekzem in der Jugendzeit aus - bei anderen h lt die Krankheit ein Leben lang an. Auch in beschwerdefreien Zeiten bleibt die Haut empfindlich und bedarf regelm iger Pflege. Mit individueller Hautpflege und zwischenzeitlicher Anwendung von kortisonh ltigen Salben oder Cremes lassen sich aber oft gute Ergebnisse erzielen. Vorlage von: Flemming Andersen, Arzt, und Ulla S derberg, Fach rztin Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman bertragung: pfcheninfektion und Ausscheidung von Viren im Stuhl Inkubationszeit: 1 - 3 Wochen Symptome: Diese Erkrankung hat einen phasenhaften Verlauf, die Erkrankung kann in jeder Phase enden. chst beginnt sie mit einem uncharakteristischen fieberhaften Infekt - 95% aller Infizierten zeigen nicht einmal das, sind dann aber trotzdem immun. Bei den restlichen 5% kommt es zu einem Befall der Gehirnh ute mit dem Symptomen Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit. Ein kleiner Teil (ca 1%) bekommt das Vollbild einer Poliomyelitis mit L hmungen - das entsteht dadurch, da sich Nervenzellen entz nden und zerst rt werden. Jedenfalls sind 3 Arten von Poliomyelitis bekannt, sie sind aber meist gemischt in verschiedenen Kombinationen auftretend. Es gibt sie im R ckenmark: L hmungen an Armen und Beinen, am Rumpf - Atemmuskulatur!!!! im verl ngerten Mark: Hirnnerven sind involviert oder direkt im Gehirn: mit Bewu tseinseintr bung, vom Gehirn ausgehende Ateml hmung L hmungen bilden sich nach der Genesung nur teilweise zur ck. Atem- und Schluckl hmungen z. B. sind gut r ckbildungsf hig, Arme, Beine und Rumpf dagegen behalten schlaffe L hmungen zur ck, die Muskulatur ist d nn, K rperteile bleiben im Wachstum zur ck, wachsen asymmetrisch. Therapie: Symptome behandeln - je nach L hmung k nstliche Ern hrung, Beatmung... Schutzimpfung: Schluckimpfung; ab dem 4. Lebensmonat. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman NWas ist Pityriasis versicolor? Eine Hautkrankheit, die der Hefepilz Pityrosporum ovale hervorruft. Dieser findet sich bei den meisten Erwachsenen auf der Kopfhaut. Bei einigen Prozent veranlasst der Pilz ein zwar unsch dliches, aber kosmetisch bedeutendes Hautleiden. Auch bei der Schuppen- und Milchschorfbildung spielt Pityrosporum ovale eine Rolle. Wie bekommt man Pityriasis versicolor? Beim Heranwachsen kommen wir alle irgendwann mit dem Pilz in Kontakt. Der Pityrosporum ovale bleibt solange unbemerkt, bis er irgendwann ungehemmt zu wachsen beginnt. Wir wissen nicht, was zu diesem pl tzlichen Wachstum f hrt, aber es ist inzwischen bekannt, dass der Pityriasis versicolor besonders h ufig in subtropischen und tropischen Gebieten auftritt. In Europa kommt der Pilz in der Sommermonaten h ufiger vor. Leidet man an kr ftiger Schwei - und Talgproduktion oder hat man ein geschw chtes Immunsystem, so nistet sich der Pilz leichter ein Was sind die Anzeichen von Pityriasis versicolor? Pityriasis Versicolor ist meistens am R cken und auf der Brust zu finden, erscheint aber auch auf dem brigen K rper. Im Sommer ist die Infektion an scharf abgegrenzten, unebenen Flecken zu erkennen. Diese sind blassrot bis br unlich und etwas schuppig. Oft gehen die Flecken ineinander ber und bilden gro e, unterbrochene Fl chen, die einer Landkarte hneln. Sonnenb der f hren zu einer Angleichung der Farbe mit jener der brigen Haut. Dadurch treten die Flecken nicht so deutlich hervor. Es besteht kaum Juckreiz. Im Herbst beginnen die Flecken dann zu schuppen und sie ver ndern die Farbe. Sie sind jetzt als helle, fast wei e Flecken auf sonnenbrauner Haut sichtbar. Erst zu diesem Zeitpunkt wenden sich die meisten Patienten mit Pityriasis versicolor an einen Arzt. Wer ist besonders gef hrdet? Menschen, die an iger Schwei - und Talgbildung leiden, beispielsweise Teenager. Menschen mit beeintr chtigtem Immunsystem Wie behandelt man Pityriasis versicolor? Der eigentliche Ausbruch von Pityriasis versicolor wird mit Ketoconazol-Shampoo aus der Apotheke behandelt. Dazu reibt man die Kopfhaut und die angegriffenen Partien einmal t glich zehn Tage lang ein. Nach f nf Minuten wird das Shampoo wieder ausgesp In schweren F llen kann der Arzt Itraconazol-Kapseln verschreiben. Die Kapsel-Kur muss im darauf folgenden Jahr mit einer vorbeugenden Behandlung abgeschlossen werden. Vorbeugend gegen eine erneute Erkrankung an Pityriasis versicolor kann man sich zweimal w chentlich in der Zeit von April bis Oktober wie oben beschrieben mit Ketoconazol-Shampoo waschen. Tipps Viele andere Hautleiden weisen hnliche Symptome auf, erfordern jedoch eine g nzlich andere Behandlung. Bei einer vermuteten Pilzinfektion sollte daher ein Abstrich zur mikroskopischen Untersuchung erfolgen. Im UV-Licht schimmern Abstrich-Kulturen mit Pityrosporum ovale gr nlich oder gelbbraun (Wood-Light). gliche Komplikationen Bei einigen Menschen infiziert Pityrosporum ovale auf Brust und R cken die Haarwurzeln , so dass diese der Akne sehr hnlich sehen. Dieser Zustand hei t Pityrosporum Follikulitis und betrifft besonders Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Die Symptome klingen nach der Behandlung mit Itraconazol-Kapseln ab. Prognose Hat man erst einmal den Pilz, tritt dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit immer wieder auf. Aus diesem Grund sollten vorbeugenden Ma nahmen regelm ig vorgenommen werden. Die Behandlung der ersten Anzeichen von Pityriasis versicolor wird sehr schnell dazu f hren, dass der Pilz wieder verschwindet. Allerdings bleiben die wei en Flecken f r einige Monate bestehen. Erst wenn sich die Oberhaut wieder regeneriert hat, verschwinden auch sie.. Flemming Andersen (Arzt), und Ulla S derberg (Fach rztin f r Dermatologie) Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BBeim Klumpfu handelt es sich um eine angeborene, passiv nicht ausgleichbare, komplexe Fu deformit t, die aus verschiendenen Einzelfehlstellungen besteht: Spitzfu durch ein verst rkte Beugung der Fu sohle nach unten (Plantarflexion) im oberen Sprunggelenk (Pes equinus). Dadurch ist die Achillessehne fast immer verk Einw rtsdrehung (Supination) des Fersenbeins (Pes varus) Sichelfu durch Einw rtsknicken (Adduktion) des Vorfu es (Pes adductus) Hohlfu durch ein verst rktes Fu ngsgew lbe (Pes excavatus). Die Entstehung der Klumpfu deformit t ist unklar. Ausgepr gte Krankheitsverl ufe sind auf den ersten Blick zu erkennen. ntgenaufnahmen dienen der sp teren Verlaufskontrolle. AUnter Knickfu (Pes valgus) versteht man eine erworbene Fu deformit t mit Abknickung (Valgusstellung) des R es. Dabei kann es in schweren F llen zu einer Abflachung des Fu ngsgew lbes (sogenannter Knick-Plattfu ) und zur Vorfu abweichung zur Mitte hin (nach medial -Vorfu adduktion) kommen. Die Erkrankten leiden unter z.T. brennenden Schmerzen in der Kn chelregion und an der Fu sohle. Die Diagnose wird radiologisch gesichert. @Was bedeutet ein Knieschaden? Im Knie gibt es (viele) Strukturen, die bei einem Unfall verletzt werden k nnen (inneres und eres Seitenband, Meniskus, Kreuzband und Gelenksknorpel). Die verschiedenen Verletzungsm glichkeiten k nnen nicht nur isoliert, sondern auch in Kombination auftreten. Kreuzbandl sionen (-verletzungen) Im Knie gibt es zwei Kreuzb nder. Diese sichern zusammen mit den Meniski, Seitenb ndern und Muskeln die Stabilit t im Knie. Die Kreuzb nder sind der zentrale Pfeiler des Kniegelenkes. Wenn das vordere Kreuzband gerissen ist, wird das Knie instabil, so dass der Schienbeinkopf im Verh ltnis zum Oberschenkelknochen nach vorne rutschen kann (vorderes Schubladen-Ph nomen). Diese Sch den treten bei Verrenkungsbewegungen auf. Ist das hintere Kreuzband gerissen, gleitet das Schienbein im Verh ltnis zum Oberschenkelknochen mehr nach hinten. Doch diese Verletzung ist viel seltener als ein vorderer Kreuzbandriss. W hrend die vordere Kreuzbandl sion oft durch Sportverletzungen hervorgerufen wird, bedarf es gr erer Kraft, das hintere Kreuzband zu zerrei en. Dies kann zum Beispiel im Rahmen eines Verkehrsunfalls geschehen. Die L sion des vorderen Kreuzbands entsteht meist beim Sport, wenn der Unterschenkel im Verh ltnis zum Oberschenkelknochen feststeht. Das ist zum Beispiel beim Handball der Fall, wenn ein Spieler w hrend des Laufens auf einem Bein landet und gleichzeitig gesto en wird. Dadurch n mlich kippt der Oberk rper nach vorne, w hrend der Unterschenkel fest am Boden fixiert bleibt. Was sind die Symptome bei einem vorderen Kreuzbandschaden? Oft wird man einen "Schnalzer" im Knie bemerken k nnen, der mit Schmerzen verbunden ist. Das Knie schwillt wegen der Zerrei ung des Kreuzbandes und nachfolgender Blutung an. Die folgenden Tage oder Wochen sind mit Schmerzen verbunden, jedoch nur dann, wenn das Knie beansprucht wird. ter hat der Betroffene das Gef hl, das Bein nicht unter Kontrolle zu haben (Unsicherheitsgef hl). Dies ist nicht nur sehr belastend. Es kann auch andere L sionen nach sich ziehen, etwa einen Meniskusschaden. Was kann ich selbst tun, wenn der Schaden gerade entstanden ist? Halten Sie das Bein ruhig und k hlen Sie das Knie. Danach muss das Bein vom Arzt untersucht werden. Was macht der Arzt? In der akuten Phase untersucht der Arzt eventuelle L sionen im Knie. M glicherweise verhindert die anf ngliche Schwellung des Knies die Untersuchung. In diesem Falle wird das Knie mit einer Schiene versorgt. Nach etw a zehn Tagen kann der Arzt erneut versuchen, die Untersuchung durchzuf hren. Zudem kann eine MRT- Untersuchung durchgef hrt werden, mit welcher ein Kreuzbandriss diagnostiziert werden kann. Einige Patienten erfahren bei einer Kniegelenks- Arthroskopie (Kniegelenks- Spiegelung), dass ihr vorderes Kreuzband nur teilweise eingerissen ist. Im Hinblick auf die Funktion des Knies kann das einem kompletten Riss gleich kommen. Wenn es sich nur um eine L sion des vorderen Kreuzbandes handelt, gibt es keinen Grund, schnell eine Arthroskopie durchzuf hren. Zum einen, weil die Kreuzbandrekonstruktion (neues Kreuzband) in der Fr hphase nach Abriss oft schlechte Resultate mit Verwachsungen im Knie und einer verminderten Beweglichkeit zur Folge hat. Zum anderen, weil der Schaden bei einigen Menschen so wenig Probleme verursacht, dass bereits Rehabilitationsma nahmen eine Heilung erzielen. r eine Operation, die die Kreuzbandwiederherstellung bezweckt, wird ein Teil einer anderen Sehne als Kreuzbandersatz verwendet. Die gesamte Operation erfolgt arthroskopisch mit drei kleinen Hautschnitten. In der Regel kann der Patient das Gelenk nach drei bis vier Wochen wieder voll belasten. Univ.-Prof. Dr. Gerald Wozasek Erstellt in Zusammenarbeit mit Hans Gad Johansen, Spezialarzt und Ejnar Kuur, Oberarzt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman lCBei der Knochenatrophie handelt es sich um eine regionale Minderung der Knochensubstanz ohne eigentliche qualitative Verluste der Zusammensetzung des Knochens. Sie tritt z.B. bei Inaktivit t auf, etwa nach Ruhigstellung im Gipsverband, bei Minderbelastung durch L hmungen oder Amputationen und wird als Atrophie oder auch lokalisierte Osteoporose bezeichnet. Bei bestehenden akuten und chronischen Entz ndungen kommt es in der Nachbarschaft ebenfalls zu Knochenatrophie. Besonders stark ist der Abbau bei rheumatoider Arthritis und bei Tuberkulose. Beim Sudeck-Syndrom besteht neben der Atrophie oft noch ein erheblicher Umbau, so da die Bezeichnung Dystrophie geeigneter sein kann. Eine Knochenatrophie kommt ebenfalls nach Bestrahlung vor und ist die Folge einer beeintr chtigten Vitalit t der Knochenzellen und knochenaufbauenden Zellen (Osteozyten und Osteoblasten). oEDie h ufigste Ursache von Knochenbr che ist die direkte Gewalteinwirkung - etwa bei St rzen oder Verkehrsunf llen. Seltener ist verminderte Belastbarkeit des Knochengewebes die Ursache - so bei Knochenerkrankungen, Knocheneiterung oder Knochenzerst rung durch Tumoren. Alte Menschen erleiden infolge des Altersabbaus ihres Knochengewebes oft schon bei relativ leichter Gewalteinwirkung eine Fraktur. Anzeichen Schmerzen, Schwellung, Verformung, Fehlstellung und gest rte Funktion der Gliedma e sind die typischen Symptome eines Knochenbruchs. In Gelenkn he kann ein leichterer Knochenbruch jedoch auch als Verstauchung verkannt werden oder - liegt eine Fehlstellung vor - als Verrenkung. Umgekehrt ist bei schweren Verrenkungen immer mit einem Knochenbruch zu rechnen. Arten von Knochenbr geschlossene Fraktur (die den Knochen umgebenden Weichteile) sind unverletzt offenen oder komplizierten Fraktur (der Weichteilmantel ist mitverletzt) Die h ufigsten Frakturen sind die der Unterarmknochen in N he des Handgelenks sowie der Hand- und der Fu knochen. Es folgen die Schl sselbeinbr che - erkennbar am einw rts gekehrten Arm und einer meist deutlichen Stufe in der Schl sselbeingegend. Lebensgef hrlich k nnen Sch delfrakturen und Beckenbr che sein, letztere durch die Mitverletzung von Blase, Mastdarm und gro en Gef Bei Br chen der Wirbels ule droht Querschnittsl hmung. HDie eitrige h matogene ( ber den Blutweg kommende) Knochenentz ndung ist die h ufigste und wichtigste Knocheninfektion. Die Erreger sind immer Bakterien, von denen die wichtigsten Staphylokokken, Streptokokken und beim j ngeren Kind auch Haemophilus influenzae sind. Neben einer Vielzahl von weiteren typischen Erregern k nnen auch ungew hnliche Erreger gefunden werden. Sie gelangen, ausgehend von offenen Wunden oder Eiteransammlungen (Abszessen), aber auch ohne erkennbare Eintrittspforte ber die Blutbahn in den Knochen und siedeln sich bevorzugt in den gut durchbluteten Regionen der langen R hrenknochen ab. Die Entz ndung bewirkt eine sehr schmerzhafte Steigerung des Drucks im Knochen. Dadurch kommt es zur Beeintr chtigung der Durchblutung und nachfolgend zum Gewebsuntergang (Nekrose). Die eitrige Einschmelzung f hrt schlie lich zur Ansammlung von Eiter und Gangbildung nach au en (Absze bildung mit Fistelbildung). Die K rperabwehr kann in Einzelf llen so gut sein, da der Krankheitsproze zum Stehen kommt. Dann kapselt sich der Eiter im Knochen zu einem sogenannten intraoss ren Brodie-Absze ab. Diese Abszesse beherbergen meist den infekti sen Erreger, der nach langen Ruhepausen reaktiviert werden kann. Zerst rte nekrotische Knochenteile werden als sogenannte Sequester bezeichnet. Diese Sequester k nnen ber Fistelg nge ausgesto en werden, verbleiben aber in der Regel im Knochen und unterhalten die Osteomyelitis als chronischen Entz ndungsvorgang. Die Osteomyelitis kann zur Zerst rung von weiten Knochenanteilen f hren, dabei wird in besonders schweren F llen die ganze Markh hle eines R hrenknochens angegriffen. Die Osteomyelitis wird in jedem Alter beobachtet. Allerdings tritt sie bei Kindern und Jugendlichen h ufiger in Erscheinung. Im fr hen S uglingsalter ergreift sie aufgrund der besonderen Durchblutungssituation der Epiphysenfuge regelm ig auch die Epiphysen (Wachstumszone) und verursacht schwerwiegende Sch den an den Gelenkk rpern und den Wachstumsfugen. Bevorzugt sind die gro en Gelenke H fte, Knie, Ellbogen, Schulter betroffen. DEin Knochensarkom ist eine Krankheit, bei der (b sartige) Krebszellen im Knochen gefunden werden. Es ist der am weitesten verbreitete Krebs des Knochens. Bei Kinder tritt er gew hnlich in den Knochen des Kniegelenkes auf. Das Knochensarkom tritt am h ufigsten bei Heranwachsenden oder jungen Erwachsenen auf. Wie bei den meisten Krebsarten, so kann auch das Knochensarkom am besten behandelt werden, wenn es fr h entdeckt wird. Hat ein Patient Symptome (wie etwa Schmerzen oder Schwellungen von Knochen oder im Bereich von Knochen), so wird der Arzt m glicherweise eine R ntgenuntersuchung und Bluttests durchf hren. Erh rtet sich dann der Verdacht, wird er eine Biopsie durchf hren. Prognose Die Chance auf Heilung und die Wahl der Behandlung sind abh ngig von der Gr e, dem Gebiet des Auftretens, der Art und dem Stadium des Krebses (wie weit er sich bereits auf andere Organe ausgebreitet hat), seit wann die Symptome bestehen, wie viel des Krebses bereits durch eine Operation entfernt wurde und/oder wie viele Krebszellen bereits durch eine Chemotherapie zerst rt werden konnten, sowie dem Alter des Patienten, den Ergebnissen der Blutuntersuchung und anderer Teste und vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman SEBei den aseptischen Knochennekrosen handelt es sich um eine Form von Erkrankung, die ohne bakterielle Entz ndung zum Absterben von Knochenabschnitten f Krankheitsverlauf Der Krankheitsverlauf geschieht ohne Fieber und ohne Entz ndungszeichen im Blut. Die aseptische Knochennekrose wird durch eine rtlich begrenzte, meist vor bergehende St rung der arteriellen Blutzufuhr in den Knochen verursacht. Die Entstehung der Minderdurchblutung ist meist unbekannt. Der Krankheitsgipfel liegt im Alter der heranwachsenden Jugendlichen. Die Krankheit steht mit Wachstums- und Reifungsprozessen des Skeletts im Zusammenhang. Die Gef versorgung der betroffenen Knochen ist anscheinend aus anatomischen Gr nden w hrend des Wachstums leichter durch die Minderversorgung gef hrdet. Betroffen sind vor allem Wachstumszonen der langen R hrenknochen, daneben fast ausschlie lich kleine Knochen des Fu es und der Handwurzel, die von einer Knorpelschale umh llt werden. Alle aseptischen Knochennekrosen heilen von alleine durch Ersatz des abgestorbenen Gewebes aus, allerdings mit bleibenden Verformungen. Die wichtigsten aseptischen Knochennekrosen sind Morbus Perthes (Osteochondrosis coxae juvenilis Perthes), Osteochondrosis dissecans des Kniegelenks, Scheuermann-Krankheit, Auch die Femurkopfnekrose des Erwachsenen geh rt zu den aseptischen Knochennekrosen. wEDie Tuberkulose des Knochens ist eine Sonderform der Osteomyelitis. Sie tritt gegen ber den anderen durch Mykobakterien verursachten Entz ndungen wieSpondylitis und Gelenktuberkulose an H ufigkeit jedoch deutlich zur ck. Die Ursache ist in der Regel ein ber den Blutweg streuender Lungen- oder Nierenherd im Generalisationsstadium der Tuberkulose. Am h ufigsten wird die Wirbels ule betroffen, aber auch die Extremit tenknochen k nnen befallen werden, wobei es oftmals zu einer Beteiligung der Gelenke kommt. Es handelt sich meist um einen sehr langsam voranschreitenden Proze . Nach einer l ngeren Phase des Abbaus der Knochensubstanz entstehen lokale Nekrosen, die Knochenteile herausl sen (Sequestrierung) und Eiteransammlungen (Abszesse) bilden. Der Durchbruch tuberkul ser Knochenabszesse in die umgebenden Weichteile (Senkungsabszesse) ist die h ufigste Komplikation. Beschwerden Die Beschwerden bleiben lange Zeit uncharakteristisch. Vor allem bei Befall der Wirbels ule (Spondylitis tuberculosa) treten wechselnde Schmerzen auf, die - je nach Lokalisation der Erkrankung - als Rheumatismus oder Nervenschmerzen harmlosen Ursprungs fehlgedeutet werden. Das Allgemeinbefinden ist meist nicht wesentlich gest rt. Kinder zeigen allerdings h ufig Fr hsymptome, die auf das Leiden hinweisen: Sie weigern sich zu laufen und schreien bei bestimmten Bewegungen (v.a. auch nachts) pl tzlich auf. BEs gibt eine Reihe gutartiger Tumoren, die vom Knochengewebe oder vom Knorpel ausgehen. Manche von ihnen, so das kleine Osteoidfibrom der Beine, k nnen sehr schmerzhaft sein. Behandlung Eine krebsige Entartung dieser Osteome (Tumor geht von Knochenzellen aus) oder Chondrome (Tumor geht vom Knorpel aus) ist h chst selten. Trotzdem wird man sie - so bei Schmerzen oder aus kosmetischen Gr nden - meist entfernen. Wichtig! Entwickelt sich bei Ihnen eine mehr oder weniger harte, kleine oder gro e Geschwulst, die anscheinend vom Knochen ausgeht, sollten Sie sofort einen Orthop den aufsuchen. Denn die M glichkeit eines sehr b sartigen Knochenkrebses ist erst nach exakter Untersuchung auszuschlie FDas Kind ist, wenn es Kopfschmerzen hat, gereizt und unkonzentriert, bei Sonnenlicht oder greller k nstlicher Beleuchtung schmerzen auch die Augen. Ursache: tzliche Kopfschmerzen bei Ihrem Kind k nnen verschiedene Ursachen haben. Ein Sturz auf den Kopf kann den Schmerz ausl sen. Kreislaufunregelm igkelten oder eine allgemeine Schw che k nnen ebenso beteiligt sein. Auch Infektionskrankheiten, wie z. B. Entz ndungen der Nasennebenh hlen oder eine Hirnhautentz ndung, k nnen wegen des Krankheitsherdes in der Kopfregion akute Kopfschmerzen bewirken, auch Fieber und Hitzschlag. Die n chstliegenden Gr nde f r chronische Kopfschmerzen sind Vereiterung der Nasennebenh hlen (Kieferh hlen und Stirnh hlen), Kreislauflabilit t (z. B. gro e Schwankungen des Blutdrucks), Wetterf hligkeit und Verdauungsst rungen, z. B. chronische Verstopfung. Auch noch nicht festgestellte Sehfehler k nnen Kopfschmerzen verursachen. Ein Arzt mu bei chronischen Kopfschmerzen unbedingt hinzugezogen werden, damit eine ernstere Erkrankung, wie z. B. Gehirndruck, ausgeschlossen werden kann. Bei vielen Kindern, die an chronischen Kopfschmerzen leiden, liegen auch seelische Gr nde vor. Je nach Ursache k nnen die Schmerzen zunehmen, oft halbseitig oder bandf rmig sein oder nur an bestimmten Regionen des Kopfes auftreten. Manchmal kommt es zu Erbrechen und Benommenheit. Behandlung: Die Eltern sollten das Kind in jedem Fall in einem ruhigen, leicht abgedunkelten Raum flach hinlegen und bei anhaltendem Schmerz einen Arzt verst ndigen. Der Verlauf und die Behandlung richten sich nach der Ursache der Schmerzen. Medikamente k nnen nur momentanen Schmerz, nicht aber die Schmerzursache beseitigen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @... fast jeder Mensch leidet ab und zu unter Kopfschmerzen. Man kann den Kopfschmerz nach der Art des Schmerzes (pochend, stechend, dumpf etc.) und nach dem Ort (Stirn, Hinterkopf, Schl fe etc.) unterscheiden. Kommen andere Beschwerden wie z.B. Schwindel, M digkeit, Fieber, Erk ltung oder Sehst rungen hinzu, so kann dies auch einen Hinweis auf die Ursache der Kopfschmerzen geben. Frauen leiden h ufiger unter Kopfschmerzen als M nner. Eine besondere Form von Kopfschmerzen ist die Migr ne. Dabei kommt es anfallsartig zu meist einseitigen Kopfschmerzen, die oft von Sehst rungen, Schwindel, Lichtempfindlichkeit und belkeit sowie Erbrechen begleitet werden. Die Begleiterscheinungen treten meist schon vor den Kopfschmerzen auf. Ein Migr neanfall kann durch verschiedene Faktoren wie Stre , Schlafmangel, k rperliche beranstrengung oder bestimmte Nahrungsmittel (z.B. Rotwein, K se, Schokolade) hervorgerufen werden. Die H ufigkeit solcher Anf lle und die Dauer eines Migr neanfalls sind unterschiedlich. Der Spannungskopfschmerz ist charakterisiert durch dumpf-dr ckende Kopfschmerzen, die den ganzen Kopf umfassen. ufigste Ursachen Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Migr neanfall. Schlafmangel. Nikotin- oder Alkoholmi brauch. Nebenwirkung bestimmter Medikamente. ltung und grippale Infekte. Belastende Wetterlage (z.B. F hn) bei wetterf hligen Menschen. Stre , Probleme oder Erholungsphasen nach Stre , z.B. Urlaubsbeginn. berlastung der Augen (falsche Brille, nicht korrigierter Sehfehler, Bildschirmarbeit). Umweltbelastungen (Schadstoffe, D mpfe, L Hormonelle Schwankungen, z.B. vor oder w hrend der Menstruation (Menstruationsbeschwerden). Zu hoher oder zu niedriger Blutdruck. Schmerzen des Gesichtsnerven (sog. Trigeminus-Neuralgie). Stirnh hlenentz ndung. Gehirnersch tterung. Hirnhautentz ndung. Starke k rperliche Anstrengung. Aufenthalt in gro he (Urlaub in den Bergen). Was Sie tun k nnen Es ist wichtig, die Ursache der Schmerzen herauszufinden um die Schmerzausl ser zu vermeiden. Frische Luft oder Schlaf im abgedunkelten, ruhigen Raum. Einfache Entspannung, k rperliche Entspannungsmethoden wie autogenes Training oder Stre ltigungstraining. Kalte Umschl ge auf die schmerzenden Stellen legen oder k hlendes Heilpflanzen l auf die Schl fen tupfen. Gesichtsmassage oder Massage des Schulter-Nacken-Bereiches. Bei einigen Kopfschmerzformen hilft schwarzer Kaffee. Schmerzmittel (z.B. mit Acetylsalicyls ure, Paracetamol) sollten nur kurzfristig und in Ausnahmef llen eingenommen werden. Die regelm ige Einnahme von Schmerzmitteln kann zu erneuten Kopfschmerzen f hren. Au erdem k nnen bei h ufigem Gebrauch von Schmerzmitteln Nebenwirkungen auftreten. Problematisch ist auch die Magenunvertr glichkeit vieler Schmerzmittel, denn Kopfschmerzen und Migr ne werden oft von belkeit begleitet, die sich bei Schmerzmitteleinnahme noch verschlimmern kann. Dann k nnen Z pfchenpr parat helfen, m gliche negative Einfl sse auf den Magen zu vermeiden. Von den Tablettenpr paraten sind reine Paracetamol-Produkte am besten magenvertr glich. Wenn Sie Ihren Kopfschmerz kennen und wissen, da Sie auf jeden Fall ein Schmerzmittel brauchen werden, z gern Sie die Einnahme nicht zu lange hinaus, das verschlechtert nur die Situation. Wann Sie zum Arzt m ssen Wenn die Schmerzen nicht nachlassen oder immer wiederkehren. Wenn die Schmerzen sehr stark sind oder immer st rker werden. Wenn andere Beschwerden hinzukommen, z.B. Sehst rungen, Schwindel, St rungen des Kurzzeitged chtnisses oder andere. Bei Kopfschmerzen nach Schlag oder Sto an den Kopf. Wenn die Kopfschmerzen erstmals nach Einnahme eines neuen Arzneimittels auftreten. Wenn man jenseits des 40. Lebensjahres erstmals Kopfschmerzen bekommt, die man so bisher nicht kannte. Was Ihr Arzt tun kann Feststellen, ob eine organische Ursache hinter den Schmerzen steckt. In bestimmten F llen kann der Arzt ein st rkeres Schmerzmittel verordnen oder auch Medikamente gegen die Begleitbeschwerden, z.B. gegen belkeit. Bei Migr ne gibt es eine Reihe von verschreibungspflichtigen Medikamenten, die zur Vorbeugung oder im Anfall genommen werden k nnen. Empfehlung von geeigneten nichtmedikament sen Therapien (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung etc). Vorbeugung Alkohol und Nikotin meiden. Ausreichend Schlaf. Beibehalten des gewohnten Schlaf-Wach-Rhythmus auch am Wochenende. r frische Raumluft sorgen. igen Hunger vermeiden. Stre abbauen. Regelm ig Sport treiben. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DUnter einer Koxarthrose versteht man die degenerative, chronisch fortschreitende Erkrankung des H ftgelenks mit schmerzhafter Funktionsminderung. t sich eine Unterteilung in prim re und sekund re Koxarthrosen vornehmen. re Koxarthrosen Sie entstehen ohne vorausgegangene Erkrankung als "Alterserscheinung" durch Belastung und Gewebsdegeneration und machen ca. 2/3 aller F lle aus. Die Betroffenen sind bei Krankheitsbeginn meist ber 50 Jahre alt. Sekund re Koxarthosen Bei den brigen 1/3 handelt es sich um sekund re Koxarthrosen. Sie entstehen aufgrund einer die Arthrose beg nstigenden H ftgelenkserkrankung, z. B.H ftdysplasie. Sie sind h ufiger einseitig und beginnen fr her als bei der prim ren Form. Beschwerden Die Erkrankten klagen ber zunehmende Schmerzen und Bewegungseinschr nkung in der Leisten-, Oberschenkelkopf- und Ges region. H ufig strahlen die Schmerzen in die Oberschenkel- und Knieregion aus. Da die Erkrankten durch die Beugeversteifung der H fte mit einer zus tzlichen Bewegung der Wirbels ule reagieren (Hyperlordose der Lendenwirbels ule), treten h ufig zus tzliche Lendenwirbels ulen- (LWS) Beschwerden hinzu. tODie Venen transportieren das Blut aus allen K rperteilen, zum Teil gegen die Schwerkraft, zum Herzen zur ck. Damit das Blut dabei nicht in die falsche Richtung flie t, haben die Venen im Abstand von 4 bis 7cm Ventilklappen, die das Zur ckflie en verhindern. Au erdem unterst tzt die "Muskelpumpe" den R cktransport des Blutes; Vor allem wenn die Wadenmuskeln arbeiten, werden die Venen zusammengedr ckt und geleert. Bei Belastung der Venen, z.B. bei Aus bung eines stehenden Berufes oder in der Schwangerschaft, sind die Venenw nde der Belastung nicht mehr gewachsen und geben nach. Durch die Erweiterung funktionieren die Venenklappen nicht mehr richtig und nur ein Teil des Blutes wird zur cktransportiert. Ein anderer Teil wird in oberfl chliche Venen gedr ckt, die sich dadurch ausdehnen. Es entstehen sichtbare, geschl ngelte Venen, die man Krampfadern (Varizen) nennt. In den Krampfadern ist der Blutflu verlangsamt, das Blut staut sich, und es sammelt sich Wasser im umliegenden Gewebe. Besonders abends sind die Beine schwer und geschwollen, schmerzen, kribbeln oder jucken. Im Laufe der Zeit nehmen auch die Venenw nde Schaden und werden anf llig f r Entz ndungen. H ufig sind Frauen von Krampfadern betroffen, und oft nehmen die Beschwerden w hrend der Periode zu. Bei den Venenentz ndungen unterscheidet man eine oberfl chliche und eine tiefe Form. Bei einer oberfl chlichen Venenentz ndung sind die W nde der Venen, die unmittelbar unter der Haut liegen, entz ndet. Besonders anf llig sind Krampfadern. Aber auch gesunde Venen k nnen betroffen sein. ser daf r sind Infektionen oder Verletzungen. Der von der Entz ndung betroffene Venenstrang tritt leicht hervor, der Bereich ist ger tet und schmerzt bei Druck. Evtl. entsteht eine leichte Wasseransammlung im Gewebe. Bei fortgeschrittenen Krampfadern oder Venenentz ndungen kann es zu Beingeschw ren oder zu einer Thrombose (Blutgerinnsel) kommen. Eine Thrombose entsteht besonders leicht bei Verletzungen, nach Operationen oder bei l ngerer Bettl gerigkeit. Beginnt ein Blutgerinnsel zu wandern, kann es zum lebensbedrohlichen Gef verschlu der Lunge (Lungenembolie) kommen. ufigste Ursachen Erbliche Veranlagung Bewegungsarmut bergewicht berwiegend stehende oder berwiegend sitzende T tigkeit Schwangerschaft Die Einnahme der Antibabypille, besonders bei Raucherinnen und bei Frauen ber 30 Jahren Blutstauung durch Operation, Geburt oder Bettl gerigkeit Verst rkte Gerinnungsneigung Was Sie tun k Sport treiben : Schwimmen, Laufen, Tanzen, Radfahren e so oft wie m glich hochlagern (auch nachts) bergewicht reduzieren Flache Schuhe tragen Alkohol und Nikotin meiden, gen gend Nachtruhe tzstr mpfe oder -strumpfhosen oder speziell angepa te Kompressionsstr mpfe tragen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke Durchblutungsf rdernde oder blutgerinnungshemmende Salben und Gele (z.B. mit Ro kastaniensamen oder Heparin) oder Venenmittel zum Einnehmen lindern die Beschwerden Wechselb der oder Wechselduschen der Beine. Wann Sie zum Arzt m Wenn Sie Schmerzen und Schwellungen in den Beinen sp Wenn oberfl chliche Krampfadern Sie kosmetisch st Was Ihr Arzt tun kann Zur Verhinderung von demen werden Ro kastaniensamen- oder Rutosidpr parate zur erlichen Anwendung eingesetzt. Die Tropfen, Tabletten odr Kapseln lindern die Beschwerden und wirken durch ihre gef abdichtende Wirkung einer Wassereinlagerung entgegen. dung oder operative Entfernung ("Strippen") der Krampfadern. Anlegen eines Kompressionsverbandes oder Verordnung von Kompressionsstr mpfen. Vorbeugung Raucherinnen und Frauen ber 30 Jahren sollten auf die Antibabypille verzichten. Bei Flug- oder Bahnreisen Fu gymnastik machen und viel trinken. Bei Autoreisen h ufige Gymnastikpausen einlegen. Nach einer Operation oder Geburt m glichst schnell wieder aufstehen. Bei l ngerer Bettl gerigkeit, wenn m glich, Gymnastik im Bett machen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman K"GROSSER", GENERALISIERTER RTLICH BEGRENZTER ANFALL Anzeichen: Abruptes, sichtbares Symptom mit anf nglicher Versteifung, gefolgt von Verkrampfung und rhythmischen Zuckungen (auch halbseitig m glich). Meistens tritt Bewu tlosigkeit auf. Ein weiteres Symptom ist die sto ende Atmung. Ursachen: Kinder haben eine gr ere Krampfbereitschaft als Erwachsene. Nach schweren Ern hrungsst rungen, nach Stoffwechselkrisen, nach Sauerstoff-Mangelzust nden k nnen schon in den ersten Lebenstagen und -wochen lebensgef hrliche Krampfanf lle vorkommen. Weitere m gliche Ursachen: Fehlbildung des Gehirns, Geburtssch den. Blutungen oder Entz ndungen im Gehirn. Verletzungen des Gehirns, aber auch hohes Fieber. Behandlung: Tritt ein Krampf auf und hat das Kind zugleich Fieber, rufen Sie sofort den Arzt; lagern Sie das Kind bis zu seinem Eintreffen so, da es sich nicht verletzt. Die Behandlung h ngt von der Ursache der Kr mpfe ab und kann nur vom Arzt gefunden werden. Schon beim erstmaligen Auftreten ist rztliche Behandlung n tig. KLEINE Anzeichen: Abruptes Zusammenzucken des Kindes, z. B. mit kurzem Vorschnellen des Kopfes, Zusammenzucken des gesamten K rpers ( hnlich dem Zusammenklappen eines Taschenmessers); diese Erscheinungen treten innerhalb von wenigen Minuten mehrmals auf; das Symptom ist als abruptes Ereignis f hlbar: der Erwachsene kann das Kind nicht beruhigen. Kr mpfe dieser Art treten vorwiegend in der Zeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr auf. Ursache: Verschiedenste hirnorganische Prozesse k nnen die Blitz-, Nick- und Salaarn-Kr mpfe ausl sen. Behandlung: Nur bei fr hzeitiger Behandlung in einer Spezialklinik ist die Chance gegeben, da dem Kind geholfen werden kann. KRAMPFANF FIEBER Anzeichen und Ursache: Bei hohem Fieber k nnen S uglinge und Kleinkinder aufgrund einer extremen Stress-Situation und Kreislaufbelastung einen vom Gehirn ausgehenden Krampfanfall erleiden. Er erscheint wie ein gro er Anfall. Behandlung: Sie kann nur durch den Arzt in der Klinik, die deshalb schnellstens aufgesucht werden mu , vorgenommen werden. Bei wiederholten Krampfanf llen bei Fieber sollten fr hzeitig fiebersenkende Mittel und w hrend der gesamten Zeit des Fiebers beruhigende Medikamente eingesetzt werden. RESPIRATORISCHER AFFEKTKRAMPF Ursache: Vor allem im Kleinkindalter und in der Vorpubert t treten diese Anf lle auf: Es handelt sich dabei um rein psychische Reaktionen. Anzeichen: Die Anf lle sind bei Kindern zu beobachten, denen etwas verboten wird, wenn sie sich rgern, nach Schreck und Schmerz. Die Kinder schreien (lauthals), holen dabei keine Luft und laufen blau an. Behandlung durch die Eltern: Medizinisch gesehen sind diese Wutreaktionen relativ harmlos. Wenn Sie rechtzeitig gegensteuern, das Kind ablenken usw., steigert es sich kaum in einen derartigen, demonstrativen Anfall. Zu Ihrer eigenen Beruhigung sollten Sie einen Arzt um Rat bitten, damit etwaige andere Krankheiten ausgeschlossen werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist Kr tze ist eine ansteckende und stark juckende Hauterkrankung. Verursacher des immer h ufiger auftretenden Leidens sind Kr tzmilben. Die befruchteten Milbenweibchen graben kleine G nge in die Haut und legen dort ihre Eier ab. Nach ungef hr drei Wochen entwickeln sich daraus geschlechtsreife Kr tzmilben. Eine neue Generation der Milben ist dann in der Lage, sich zu vermehren. Kr tze breitet sich in Windeseile aus. Besonders dort, wo Kinder und Jugendliche auf engen Raum zusammen sind, ist das Ansteckungsrisiko besonders hoch. Wie wird Kr bertragen? Das Risiko der Ansteckung ist dort am gr ten, wo Menschen sehr eng zusammenleben. Kinderg rten und Schulen sind ideale Orte f r die Verbreitung der Milben. Die Infektion wird oft erst nach Wochen entdeckt. Denn erst zu diesem Zeitpunkt kommt es zum juckenden Ausschlag. Der Juckreiz ist besonders in der Nacht unertr glich. Welche K rperteile werden von Kr tzmilben befallen? Von den Milben befallen sind h ufig: Zwischenfingerr Handgelenke Armbeugen Haut um den Bauchnabel Brustwarzen bei Frauen Bei Erwachsenen immer der Genitalbereich Welche Symptome treten bei der Kr tze auf? Milbeng nge, das sind feine r tliche Linien, deren Ende als Aufenthaltsort der Milbe leicht erhaben ist. Au er an Kopf und R cken erscheinen berall Bl schen, in deren Mitte die Milbe als kleiner, schwarzer Punkt sichtbar ist. Juckende Hauterscheinungen: Die Patienten kratzen sich an diesen juckenden Stellen, so dass es zu kleinen oberfl chlichen Hautverletzungen kommt. Diese werden von Bakterien besiedelt . Auf diese Weise entsteht schlie lich der Eiterausschlag. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Der qu lende n chtliche Juckreiz, die Milbeng e und der mikroskopische Nachweis einer Kr tzmilbe oder ihrer Eier f hren zur eindeutigen Diagnose. Wie sieht die Behandlung der Kr tze aus? Die Kr tze heilt von alleine nicht ab und verschlimmert sich mit der Zeit. Daher ist eine Behandlung unabdingbar. Die Behandlung der Kr tze besteht in einer Ganzk rperbehandlung mit einem geeigneten Anti-Skabies-Mittel, Lindan. Da es immer zu einer geringen Hautaufnahme kommt, ist diese Mittel f r Schwangere, Stillende und Kinder ungeeignet. Sie werden mit einem anderen Medikament behandelt. Waschen sie ihre Kleidung und Bettw sche. ften Sie die Oberbekleidung vier Tage lang. Die Milbe berlebt ohne Wirt lediglich zwei bis drei Tage. Partner und symptomlose Familienmitglieder sollten mitbehandelt werden. Redaktion: Dr. med. Gertrud Esche Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman JBei der Kurzsichtigkeit ist das Auge von der Hornhaut bis zur Netzhaut (=Augenachsenl nge) im Verh ltnis zu seiner Brechkraft zu lang, so da der Brennpunkt parallel einfallender Lichtstrahlen vor der Netzhaut liegt. Nur die Strahlen von nahegelegenen Objekten werden auf der Netzhaut vereinigt. Der Fernpunkt des kurzsichtigen Auges liegt nicht im Unendlichen wie bei einem Normalsichtigen, sondern nahe am Auge. Gegenst nde in der Ferne werden also auf der Netzhaut eines Kurzsichtigen unscharf abgebildet, es entstehen dabei sogenannte Zerstreuungskreise. Durch starkes Zusammenkneifen der Lider und Blinzeln k nnen diese Zerstreuungsph nomene verringert und damit die Bildsch rfe verbessert werden. H ufig kann man ein solches Blinzeln bei Kurzsichtigen beobachten. Daher leitet sich auch der Begriff "Myopie" ab. Der Begriff "Myops" kommt aus dem Griechischen und hei t "Blinzelgesicht". Ursachen Als Ursachen kommen zwei prinzipielle Formen der Kurzsichtigkeit in Frage: Die sogenannte Brechungsmyopie bei normaler Augenl nge, aber zu starker Brechkraft, und die sogenannte Achsenmyopie bei normaler Brechkraft, aber zu langer Augenachse. Eine Achsenmyopie ist wesentlich h ufiger als eine Brechungsmyopie. Sie wird oft rezessiv vererbt. Bei Fr hgeburten ist sie deutlich h ufiger anzutreffen als bei "Normalgeburten" und oft angeboren. Die Achsenmyopie entwickelt sich insbesondere in den ersten 3 Lebensjahrzehnten. Es kommt dabei zu einer igen und allm hlichen Verl ngerung des Auges. Die Brechungsmyopie kann durch eine vermehrte Kr mmung der Hornhaut oder der Linse, aber auch durch eine Erh hung der Brechzahl der Linse infolge von Tr bungen des Linsenkerns (Linsenmyopie bei Katarakt) hervorgerufen werden. Symptome Kurzsichtige sehen ohne Korrektur in der N he ausgezeichnet - sofern nicht zus tzlich Ver nderungen an der Makula vorliegen - in der Ferne hingegen schlecht. Eine beginnende Kurzsichtigkeit kann vor allem durch schlechtes Sehen in der Ferne bei Nacht, z.B. beim Autofahren auffallen. Wenn die Kurzsichtigkeit sehr stark ausgepr gt ist, kann es zu Verd nnungen und Ver nderungen an der Netzhaut und im Bereich der Makula kommen. In einem solchen Fall ist die Sehsch rfe auch mit bester Korrektur deutlich herabgesetzt. Prognose Bei den meisten Kurzsichtigen schreitet die Erkrankung jenseits des 30. Lebensjahres nicht mehr oder nur noch sehr langsam fort. Bei sehr starken Kurzsichtigkeiten allerdings kann es zu schnellem und kontinuierlichem Fortschreiten, auch in sp teren Lebensjahren kommen. Wenn sich bei sehr hoher Kurzsichtigkeit auch Ver nderungen im Bereich der Makula zeigen, kommt es zu einer Verminderung der Sehsch rfe, die fortschreitend sein kann. Achtung: Kurzsichtige sollten regelm ig vom Augenarzt die Netzhaut kontrollieren lassen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ~EDie Kyphose (Rundr cken) ist eine Erkrankung der Wirbels ule, bei der die Form der nat rlicherweise in Doppel-S-Form ausgepr gten Wirbels ule abrundet. Dabei versteht man unter der Kyphose die hintere abgerundete (dorsal-konvexe) Kr mmung eines Wirbels ulenabschnitts. Diese Kr mmung ist im Brust- und Stei beinbereich (Thorakal- und Sakralbereich) normal. Eine Kyphose kann bogig (arku r) oder winklig (angul r) sein. Krankheitswert bekommt die Kyphose, wenn sie an der Brustwirbels ule das normale Ma berschreitet oder wenn sie an der Hals- oder Lendenwirbels ule auftritt. Auf die verschiedenen Auspr gungen dieser Fehlhaltung wird folgend im einzelnen eingegangen: Haltungsschwacher Rundr Der haltungsschwache Rundr cken kommt am h ufigsten im Kleinkindes- und Schulalter vor. Er ist eine reine Fehlhaltung, d.h., ihm liegt keine kn cherne Ver nderung der Wirbel selbst zugrunde. Wenn das betroffene Kind an die Fehlhaltung der Wirbels ule erinnert wird - "Halte den R cken gerade!" zu h ren bekommt -, kommt es zu einer aktiven vor bergehenden Straffung der Haltung und damit Ausgleich des Rundr ckens. Aber sobald das Kind nicht mehr an die Mahnung denkt, sinkt es wieder zusammen. Ursache des haltungsschwachen Rundr ckens ist eine Insuffizienz des bindegewebigen und muskul ren Halteapparats der Wirbels ule. Diese ist zum Teil anlagem ig bedingt (vererbt), zum Teil ist sie erworben. DDie Kyphosen des Erwachsenenalters werden fast immer als Sp tfolge der Scheuermann-Krankheit angesehen. Sichere Zeichen hierf r sind die beschriebenen r ntgenologischen Ver nderungen. Auch der sogenannte professionelle Rundr cken des Schwerarbeiters (Lasttr ger) geht in den meisten F llen darauf zur ck. Dem eigentlichen Altersrundr cken (senile Kyphose) liegen wahrscheinlich allgemein regressive Ver nderungen der Wirbels ule zugrunde. Hochgradige Formen beruhen meist auf einer Osteoporose. Hierbei ist der Knochen infolge hormoneller Fehlfunktion allgemein kalkarm. Neben der Osteoporose kann die Osteomalazie zur Entwicklung einer schweren Kyphose f hren. Auch Tuberkulose oder Geschw lste der Nebenniere und der Hypophyse k nnen eine akute Osteoporose zur Folge haben. Die daraus entstehende Kyphose, die sich in wenigen Wochen sehr auspr gen kann, ist meist mit erheblichen Beschwerden beim Stehen, Sitzen und Gehen verbunden. Auch der osteoporotische Rundr cken des Greisenalters verursacht h ufig Belastungsschmerzen. BMeist durch Trinken von kontaminiertem Wasser. bertragung auch durch rohe Nahrungsmittel, die w hrend des Wachtums oder durch infizierte Personen in der Nahrungsmittelnverarbeitung kontaminiert wurden. K hle, feuchte Bedingungen sind f r das berleben der Mikroben g nstig. Krankheitsausbruch: Innerhalb von 1-3 Tagen. Symptome: tzlich einsetzende explosionsartige w rige Durchf lle, Bauchkr mpfe, Anorexie, belkeit und Erbrechen. Besonders h ufig bei Wanderern, Kindern, Reisenden und Anstaltspatienten. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AEine Landkartenzunge f llt durch scharf abgegrenzte belagfreie Herde auf, die wandern und einer normalen Belagsbildung Platz machen. Die Ursachen sind ungekl rt, wahrscheinlich handelt es sich nur um eine Variante des des normalen Sch lvorgangs der Zunge. Eine Furchenzunge ist an einer angeborenen tiefen Furche in der Zungenmitte erkennbar. Diese Furche ist lediglich eine Abweichung von der Norm, aber kein Krankheitszeichen. TSchwere systemische Arenavirusinfektion, die die meisten viszeralen (die Eingeweide betreffend) Organe betrifft. Erkrankungen an Lassa-Fieber (1969 erstmals in Lassa/Nigeria identifiziert) kamen bisher in Nigeria, Liberia und Sierra Leone und Guinea vor. ber einzelne eingeschleppte F lle ist aus den USA und Gro britannien berichtet worden. Ein gr erer Ausbruch mit knapp 200 Erkrankungen und mehr als 60 Todesf llen erfolgte Mitte 1996 in Sierra Leone. Reservoir: Wildlebende Nager, Mastomys natalensis, eine kleine Ratte, die in afrikanischen H usern weit verbreitet ist. bertragungswege: bertragung auf den Menschen erfolgt durch Kontakt zu Exkreten infizierter Tiere (mit Nagerurin kontaminierten Lebensmitteln). Eine bertragung von Mensch zu Mensch ist vor allem durch Kontakte zu Blut, Stuhl, Speichel, Erbrochenem, Rachensekret oder Urin Erkrankter m glich. (Die Erkrankungen in Nigeria und Liberia wurden haupts chlich auf nosokomiale Infektionen zur ckgef hrt). Ausscheidung auch durch Samenfl ssigkeit. Inkubationszeit: 6 - 21 Tage (10 Tage sind am h ufigsten; nach Literaturangaben auch 1 - 24 Tage). Krankheitsdauer: 1 - 4 Wochen (7 - 31 Tage, Mittelwert 15 Tage bei den Patienten, die berleben; 7 - 26 Tage, Mittelwert 12 Tage bei t dlich verlaufenden Erkrankungen). Infektiosit t infizierter Personen: bertragung von Mensch zu Mensch in der akuten fieberhaften Phase, wenn das Lassa-Virus im Rachen nachweisbar ist. Das Virus kann 3 - 9 Wochen nach Erkrankungsbeginn im Urin ausgeschieden werden. (Vermeidung von Sexualkontakten, bis Samenfl ssigkeit virusfrei ist bzw. f r 3 Monate). Symptome Halsschmerzen, Fieber, Fr steln, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Schwindel, Husten, Diarrhoe, Brust- und Bauchschmerzen. Das Fieber ist anhaltend oder intermittierend (zeitweilig aussetzend). H ufig finden sich ein ger teter Rachen und eine Konjunktivitis. Die Halsschmerzen verschlimmern sich w hrend der ersten Woche, auf den Tonsillen k nnen sich wei e oder gelbe Bel ge bilden, die zu einer Pseudomembran verschmelzen k nnen. H ufig findet sich in der Fr hphase der Erkrankung eine relative Bradykardie. Bei einigen Patienten generalisierte, druckunempfindliche Lymphadenopathie. W hrend der zweiten Woche h ufig schwere Abdominalschmerzen und hartn ckiges Erbrechen. Schwellungen in Gesicht und Nacken sowie konjunktivale deme bei 10 - 30% der Patienten. Gelegentlich finden sich Tinnitus, Epistaxis, Zahnfleischbluten und Blutungen aus Injektionsstellen, makulopapul se Ausschl ge. Bei schweren Verl ufen Anorexie, Blutdruckabfall (systolisch unter 90 mm Hg mit jeweiligen diastolischen Drucken unter 20 mm Hg in der akuten Phase bei 60 - 80 % der Patienten). Schocksymptome, Bewu tseinstr bung, Pleuraerg sse, ausgepr gte h morrhagische Diathese und manchmal Grand-mal-Anf Labor: Bei einem Drittel der Patienten Leukopenie mit relativer Erh hung der neutrophilen Granulozyten. Thrombozytenzahl normal oder nur geringf gig vermindert, Thrombozytenfunktion vermindert. H ufig massive Proteinurie. Drastischer Transaminasenanstieg (um das Zehnfache), ebenso deutliche Erh hung von CPK und LDH. ntgen-Thorax: Gegebenenfalls basale Pneumonie und Pleuraerg Diagnostik: IgM-Antik rpernachweis, IgG mittels ELISA oder IFT. Antigennachweis durch PCR und Anzucht in Gewebekulturen aus Blut, Urin, Exsudaten sowie aus Biopsiematerial (Leber, Knochenmark). Prognose: Letalit t etwa 15 % (5 - 20 %) bei hospitalisierten Patienten. Der Schweregrad der Infektion ist der Auspr gung der Vir mie proportional und ebenso abh ngig von der Erh hung der Transaminasenwerte (SGOT gr er 150 U/ml) und dem Fieberverlauf. (Man nimmt an, da etwa 90 - 95 % aller Infektionen inapparent verlaufen). nahmen der Infektionspr vention: Die Isolierung des Patienten in einem Einzelzimmer ist erforderlich. Es sind alle Personen mit engen Kontakten zum Patienten (Mitglieder einer h uslichen Lebensgemeinschaft, betreuendes Krankenhauspersonal) und alle Personen, die mit infekti sem Material des Patienten Kontakt hatten (Laborpersonal) zu ermitteln. Diese Personen sollten engmaschig rztlich betreut werden. Alle Betroffenen m ssen ihre K rpertemperatur zweimal t glich messen. Bei Fieber ber 38,5 C ist eine Krankenhauseinweisung angezeigt. Die Kontaktpersonen der letzten drei Wochen auch dieser Personen sind ebenfalls zu ermitteln. Therapie: Eine spezifische Behandlung mit Ribavirin innerhalb der ersten sechs Krankheitstage ist als wirksam beschrieben. Allerdings ist das Medikament in Deutschland nicht zugelassen und mu ber eine internationale Apotheke bezogen werden. ber den Einsatz dieses Medikamentes zur Postexpositionsprophylaxe liegen ausreichende Erkenntnisse noch nicht vor. F r besonders exponierte Personen kommt eine Ribavirinanwendung in Betracht (600 mg oral alle 6 Stunden ber 7 Tage). Gesetzliche Regelungen: Virusbedingte h morrhagische Fieber (VHF) sind meldepflichtig bei Verdacht, Erkrankung und Tod ( 3 ff. Bundes-Seuchengesetz BSeuchG). Der Umfang der Ermittlungen richtet sich nach 31 ff. BSeuchG. Gem 37 BSeuchG sind Personen, die an VHF erkrankt sind, unverz glich abzusondern. Krankheitsverd chtige, Ansteckungsverd chtige und Ausscheider k nnen in einem Krankenhaus oder in sonst geeigneter Weise abgesondert werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Auf der Haut des Menschen k nnen drei Arten von L usen sch marotzen: Kopfl use, Kleiderl use und Filzl Die etwa 3 Millimeter gro en Kopfl use sind in den letzten Jahren wieder munter geworden. Oftmals sind ganze Schulklassen befallen. Mangelnde Hygiene ist nur ein beg nstigender, aber kein ausl sender Faktor. Kopfl use bevorzugen die Gegend des behaarten Kopfes ber und hinter den Ohren. Sie nehmen alle zwei bis drei Stunden durch Bi Blut auf. Das durch die Haut aufgenommene Speichelsekret verursacht den Juckreiz. Anzeichen Die Giftstoffe der L use erzeugen am Hinterkopf und im Nacken einen typischen Hautausschlag (L useekzem). Ihre Eier legen die L use am Haar ab. Nach acht Tagen schl pfen die Larven aus. Die Kleiderlaus sitzt vor allem in der nahe am K rper anliegenden Kleidung und ist etwas gr er als die Kopflaus. Sie klebt ihre Eier in der Regel an die Stofffasern. Kleiderl use kommen vorwiegend in Not- und Elendzeiten vor. Filzl use sind nur etwa 1,5 bis 2 Millimeter kleine L use, die sich in der behaarten Haut des Geschlechts- und Afterbereichs, manchmal auch in den Achselh hlen und im Wimpernbereich in die Haut krallen. Die bertragung erfolgt meist beim Geschlechtsverkehr. Behandlung: Jacutin-Emulsion ADie erwachsenen kleinen Egel leben bis zu 20 Jahre in den Galleng ngen der Leber. Oft bleiben sie unbemerkt, bei st rkerem Befall kann es zu Gallenwegsentz ndungen mit Fieber und Bauchschmerzen, Gallensteinen mit Koliken, gelegentlich zu Gelbsucht kommen. Der Mensch infiziert sich durch Aufnahme der Larven mit rohen S wasserfischen in Endemiegebieten. Diagnose durch Ei-Nachweis im Stuhl. FWas ist Leberkrebs? Die h ufigsten b sartigen Tumore in der Leber entstehen durch Metastasenbildung als Folge einer Ausbreitung eines anderen Krebses. Zum Beispiel Krebs im Magen-Darm-Trakt, den Lungen, der Brust, der Geb rmutter oder der Vorsteherdr se (Prostata). In diesen F llen ist es wichtig, das Hauptaugenmerk zuerst auf den Ursprung der Krebsgeschwulst zu lenken. Andere Tumore haben ihren Ursprung in der Leber. Sie entwickeln sich aus entarteten Zellen des Lebergewebes (=Hepatom) oder der Galleng nge, die sich auch in der Leber befinden (=Cholangiom). sende Faktoren f r die Entstehung von Leberkrebs k nnen unter anderem Leberzirrhose (Schrumpfleber), chronische Infektionen wie Hepatitis B und C, Aflatoxine (das sind Gifte von bestimmten Schimmelpilzen) oder auch Arsen sein. Wie bemerkt man die Krankheit? Der Leberkrebs kann sich durch Druckschmerz im rechten Oberbauch, Gewichtsabnahme, durch einen tastbaren Knoten, einen Wasserbauch, durch Gelbsucht, Appetitlosigkeit oder Antriebslosigkeit, oder durch unklares Fieber bemerkbar machen. Wie stellt der Arzt die Diagnose? r die Diagnose, ebenso wie f r die Verlaufskontrolle, eignen sich vor allem der Ultraschall und die Bestimmung verschiedener Blutwerte (vor allem das Alpha- Fetoprotein). Wie wird Leberkrebs behandelt? Die Therapie von Leberkrebs ist schwierig. In F llen, bei denen es sich um einen einzelnen Knoten handelt, wird der Arzt eine Operation vorschlagen. Hierbei wird versucht, das betroffene Lebergewebe zu entfernen. Als weitere M glichkeit kann bei einigen Patienten eine Organtransplantation (Spenderleber) vorgenommen werden. Redaktionelle Bearbeitung: Dr. med. Christian Rous Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ;MChronische Entz ndungsreaktionen f hren zu einem Umbau der gesamten Leberstruktur. Dabei wird das dr sige Lebergewebe in funktionsloses Narbengewebe umgebaut. Die lebenswichtigen Funktionen der Leber als Entgiftungs- und Stoffwechselorgan fallen nach und nach aus. Weiterhin kann die geschrumpfte und vernarbte Leber nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Das Blut staut sich vor der Leber und somit in s mtlichen Bauchorganen. Es entsteht ein regelrechter Bluthochdruck vor der Leber (Portale Hypertension). Aus den gestauten Blutgef en wird Fl ssigkeit an die Umgebung abgegeben und sammelt sich als freie Fl ssigkeit in der Bauchh hle an. Es entsteht ein Wasserbauch (Aszites). Das Blut sucht auf seinem Weg zur ck zum Herzen verzweifelt nach Umleitungen , um den Stau vor der Leber zu umgehen. Ein erheblicher Anteil des gestauten Blutes flie t deshalb ber die Blutgef e der Speiser hre zum Herzen. Diese sind durch den erh hten Blutflu ufig erweitert, und es kommt zu schweren Blutungen in die Speiser hre ( sophagusvarizenblutung). Oftmals sind die Blutverluste so stark, da die Patienten daran versterben. Ursachen Eine Leberzirrhose tritt als Sp tfolge verschiedener Erkrankungen auf. In unseren Breiten entsteht sie in der H lfte der F lle durch einen chronischen Alkoholmi brauch. In ca. 40 Prozent der F lle sind chronische Virushepatitiden verantwortlich f r die Entstehung einer Leberzirrhose. Leberzirrhose durch sch dliche Alkoholmengen Grunds tzlich ist die toxische Alkoholgrenze individuell verschieden, abh ngig von Vorerkrankungen und Geschlecht. Bei M nnern liegt die kritische Grenze bei ca. 60 g Alkohol pro Tag. Das entspricht ungef hr 1,5 l Bier, 0,5 l Wein oder 0,15 l Whisky. Im Falle eines chronischen Alkoholkonsums ber diesem Grenzwert entwickeln ca. 30 Prozent der Betroffenen eine Fettleber, die als Vorstufe einer Leberzirrhose gilt. Bei Frauen liegt die Toleranzgrenze bei ca. 20 - 30 g Alkohol pro Tag. Symptome Die Beschwerden bei einer Leberzirrhose entstehen durch den Ausfall der vielf ltigen Leberfunktionen. Dabei zeigen sich zahlreiche Symptome im Bereich der Haut und sind somit bei genauer Betrachtung des K rpers sichtbar (sogenannte Leberhautzeichen schmutziggraue Gesichtsfarbe; kleine Gef sternchen im Gesicht, an Oberarm und Handr cken; Rotf rbung der Handinnenfl chen; Rotgl nzende lackartige Lippen; Verlust von Scham- und Achselhaaren; bei M nnern Schwellung der Brustdr sen und Verk mmerung der Hoden mit entsprechendem Potenzverlust; Abgeschlagenheit mit Leistungsminderung; Druck- und V llegef hl im Oberbauch; belkeit, Gewichtsabnahme; Appetitlosigkeit. Im Sp tstadium treten dann Bewu tseinsver nderungen, Bauchwassersucht (Aszites) und die beschriebenen Blutungen aus der Speiser hre auf. Therapie Es existiert kein generelles Therapieschema zur Behandlung einer Leberzirrhose. Grunds tzlich sollte die Grunderkrankung, die zur Ausbildung der Leberschrumpfung gef hrt hat, behandelt werden. In jedem Fall m ssen Alkohol und alle berfl ssigen Medikamente streng gemieden werden. Ansonsten ist der Zerfall der Leberzellen nicht mehr aufzuhalten, und die Erkrankung geht in die prognostisch ung nstige Endphase ber. Im wesentlichen beschr nkt sich die Therapie auf die Behandlung der aufgetretenen Komplikationen ( sophagusvarizenblutung, Aszites, St rungen der Blutgerinnung usw.). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ~AEntz ndungen der Lederhaut des Auges sind selten. Anzeichen ist meist nur eine Druckschmerzhaftigkeit des Auges; bisweilen kann das Wei e des Auges ger tet sein, in schweren F llen sind Sehst rungen m glich. Ursachen Meist ein bergreifen einer unbehandelten Bindehautentz ndung oder einer hartn ckigen Irisentz ndung. Behandlung Die Behandlung richtet sich nach den Ursachen. 7JWas ist ein Leistenbruch? Leistenbr che sind ffnungen in Schwachstellen der Bauchwand, durch die Eingeweideteile in den Leistenkanal gelangen k nnen. Durch diesen Kanal ziehen sich beim Mann Samenstrang und Blutgef e zum Hoden, bei der Frau das Mutterband zur Schamgegend. Der Leistenbruch ist einer der h ufigsten Br che (Hernie). Es gibt zwei verschiedene Formen: Den h ufigeren indirekten Leistenbruch: Vor allem Kinder, Neugeborene oder junge Menschen (mehr M nner als Frauen) sind davon betroffen. Der indirekte Bruch kann auch angeboren sein. Den selteneren direkten Leistenbruch, der bei Erwachsenen auftritt und besonders ltere M nner betrifft Wie entsteht ein Leistenbruch? Bindegewebsschw Druckerh hung im Bauchraum zum Beispiel bei Husten, Verstopfung, Schwangerschaft, oder beim Heben schwerer Lasten. Eine weitere Ursache ist bergewicht. Welche Symptome treten auf? Vorw lbung im Bereich der Leiste durch die Bruchgeschwulst Leichter, ziehender Schmerz in der Bruchregion, beim Abtasten verst Verdauungsst rungen Gelegentlich Bauchschmerzen Bei Einklemmung der Eingeweide starke Schmerzen Wie stellt der Arzt die Diagnose? rperliche Untersuchung Untersuchung, ob der Bruchinhalt in den Bauchraum zur ckgedr ngt werden kann Durchleuchtung des Hodens mit einer Lampe. Damit kann dessen Transparenz beziehungsweise dessen Inhalt beurteilt werden (Diaphanoskopie). ntgen Welche Komplikationen k nnen auftreten? Direkter Leistenbruch, bei dem ein Teil des Darm in den Hodensack gerutscht ist. Obwohl die meisten Leistenbr che ungef hrlich sind, k nnen sie jedoch jederzeit zu einer bedrohlichen Komplikation f hren. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es zu einer Einklemmung (inkarzerierte Hernie) kommt. Eine in der Bruch ffnung eingeklemmte Darmschlinge wird nicht ausreichend durchblutet und stirbt ab. Dieses Ereignis ist erst schmerzhaft und muss unverz glich operiert werden. Ansonsten droht eine lebensgef hrliche Bauchfellentz ndung. Wie wird der Leistenbruch behandelt? Eine Bruchoperation ist die beste Behandlung. Eventuell Bruchband (nur bei Patienten mit sehr hohem Operationsrisiko) Ein Bruch bildet sich niemals von selbst zur nnen Sie Hilfe finden? Falls Sie oder Ihr Kind eine Schwellung im Bauchbereich bemerken, suchen Sie einen Arzt auf. Er kann feststellen, ob ein Bruch vorliegt, der operiert werden muss. Hinweis Lassen Sie einen Leistenbruch operieren, bevor er sich einklemmt. Ein eingeklemmter Bruch muss innerhalb von wenigen Stunden operiert werden. Dr. med. Per Grinsted, Dr. med. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman :NBereits 1873 wies Hansen den Erreger der bakteriellen Infektionskrankheit Lepra, das Mykobacterium leprae - einen nahen Verwandten der von Robert Koch entdeckten Tuberkulosebakterien, nach. her war die Lepra weltweit verbreitet, also auch hier in Westeuropa heimisch. Heutzutage ist sie in L ndern mit hohen sozialen und gesundheitsmedizinischen Standards eine sehr seltene Erkrankung geworden. Vor allem in den Entwicklungsl ndern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sowie in den s dlichsten Regionen Europas findet man h ufiger Leprakranke, wobei ihre Gesamtzahl auf 12 Millionen gesch tzt wird. Der volkst mliche Name der Lepra, der Aussatz, ist hierbei eine sehr treffende Bezeichnung vor allem der Folgen dieser mit zum Teil monstr sen Hautver nderungen und Verst mmelungen einhergehenden Erkrankung. Nicht genug, da der davon Betroffene sich nicht mehr in die ffentlichkeit traute. Wegen einer zu bef rchtenden Ansteckung wurde er in den meisten F llen auch von seinen Angeh rigen gemieden, verlassen oder eben ausgesetzt. Um den Kontakt mit Leprakranken zu unterbinden, wurden Leprah user errichtet, h ufig aber auch, wie in Griechenland oder der T rkei, kleine dem Festland vorgelagerte vorher unbewohnte Inseln einfach zu Leprainseln erkl rt, wohin man Leprakranke verbrachte und ihrem Schicksal berlie Auch heute noch - trotz all der M glichkeiten der Therapie und Heilung - ist die Lepra mit der Angst der sozialen Ausgrenzung stark behaftet. Die eigentlichen bertragungswege der Lepra sind weiterhin nicht sicher bekannt. M glich erscheint eine Infektion ber direkten Kontakt mittels Hautverletzungen oder auch ber die Luft. Der Nachweis der Infektionswege ist nicht zuletzt deshalb so schwierig, da die Inkubationszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit, zwischen 2 bis 20 Jahren (!!) betragen kann. Krankheitserscheinungen Im wesentlichen existieren 2 Formen: Lepromat se Lepra (Knotenlepra) Die lepromat se Lepra ist die b sartige fortschreitende Form. Es bilden sich auff llige derbe Hautknoten, h ufig im Bereich der Ohren, der Nase, der Kinnregion. Die Nerven an den Gliedma en werden befallen, verdicken und verlieren ihre Funktionsf higkeit. L hmungen und Verlust der Tast-, K lte-, Hitzeschmerzempfindungen sind die Folge. Dadurch wiederum kommt es zu nicht gesp rten Verletzungen und Entz ndungen, im weiteren Verlauf zu Verst mmelungen der betroffenen Gliedma Tuberkuloide Lepra (Nervenlepra) Sie gilt als die gutartige Verlaufsform und ist gekennzeichnet durch das Auftreten von fleckf rmigen Hautver nderungen ohne Tendenz fortzuschreiten. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Der Verdacht auf das Vorliegen einer Lepra wird aufgrund der sehr typischen klinischen Krankheitserscheinungen gestellt. Der Nachweis der Leprabakterien erfolgt dann durch mikroskopische Untersuchung von vorher speziell gef rbten Haut- oder auch Nasenschleimhautgewebeproben. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Verschiedene Hautpilze, z.B. Penicillium maffenii, k nnen sowohl das Bild einer fleckigen als auch knotigen Hautver nderung hervorrufen. Ebenso Bakterien wie die Bartonellen, in Peru Ausl ser der sogenannten Verruga peruana, in Europa gerade bei Abwehrgeschw chten als Erreger der bazill ren Angiomatose bekannt. Die Erbkrankheit Morbus Recklinghausen (Neurofibromatose) ist ebenfalls durch das Auftreten vieler knotenartiger Nervenverdickungen gekennzeichnet. Komplikationen und Notf Die wesentlichen Komplikationen sind die zum Teil schrecklichen Verst mmelungen der Gliedma en aufgrund des Empfindungsverlustes bei nicht rechtzeitig einsetzender Therapie. @Bakterielle Infektio n, die ber kleine Hautverletzungen aus schmutzigen Binnengew ssern oder feuchtem Erdreich, das mit Ausscheidungen von Ratten oder M usen kontaminiert ist, erworben wird. Die Inkubationszeit liegt zwischen einigen Tagen und 3 Wochen. Die Krankheit beginnt mit hohem Fieber, Allgemeinerscheinungen und Gelenkschmerzen. Nach vor bergehender Besserung kann es in der 2. Woche zu einer Hirnhautentz ndung oder zu einer Gelbsucht mit lebensbedrohlicher Nierenst rung und Blutungsneigung kommen. Die Diagnose erfolgt ber Blutuntersuchungen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman aWas ist eine akute Leuk mie? mie ist eine Krankheit, bei der die Knochenmarkszellen ungew hnlich schnell wachsen. mie (Krebs der wei en Blutzellen) ist die Bezeichnung f r Krankheiten die durch eine unkontrollierte Vermehrung und fehlende Ausreifung von wei en Blutk rperchen verursacht werden. Die Leuk miezellen finden sich nicht nur im Blut. sondern sie reichern sich insbesondere im Knochenmark an. Die Zellen verlassen das Knochenmark noch bevor sie ausgereift und voll funktionsf hig sind. Sie stellen damit f r den K rper nur eine Belastung dar, indem sie N hrstoffe und Energie f r ihr Wachstum verbrauchen, aber keine Funktion (in erster Linie Abwehr von Infektionserregern) aus Die Krankheit f hrt sehr rasch zur Ausbildung von Krankheitszeichen (daher als "akut" bezeichnet), da sich die Zellen schnell vermehren und damit verschiedene Organfunktionen st ren. Die Einleitung einer Behandlung sollte so rasch wie m glich erfolgen. Wen betrifft die Erkrankung vor allem? Die akute Leuk mie ist eine sehr seltene Erkrankung mit einer H ufigkeit von 4 von 100000 Einwohnern pro Jahr. Die Krankheit betrifft vorwiegend Personen im Kindes- und Jugendalter und nach dem 60. Lebensjahr. Je nachdem welche Art der wei en Blutk rperchen betroffen ist, werden zwei Hauptformen der akuten Leuk mie unterschieden: die lymphatische und myeloische Form. Bei beiden k nnen weitere Unterteilungen vorgenommen werden. Wie wirkt sich die Erkrankung aus? Ein besonderes Merkmal aller Leuk mieformen ist die St rung der Knochenmarkfunktion. Im Knochenmark (insbesondere der platten Knochen wie Rippen, Wirbelk rper der Wirbels ule und Beckenknochen) werden alle Blutzellen (wei e, rote Blutk rperchen und Blutpl ttchen) gebildet. Aufgrund der raschen Vermehrung der kranken Leuk miezellen werden alle gesunden Blutzellen verdr ngt. Dies f hrt zu einem Mangel an roten Blutk rperchen (An mie), funktionierenden wei en Blutzellen, sowie an Blutpl ttchen (Folge ist eine erh hte Blutungsneigung). Auch in anderen Organen wie Lymphknoten, Milz, Leber und seltener Gehirn k nnen sie sich einlagern und zu Vergr erung bzw. Funktionsst rung f hren. Welche Ursachen gibt es? Die Ursache der Erkrankung ist eine Sch digung der Stammzellen (unreife Mutterzelle und Ausgangsform der Blutzellen) des Knochenmarks. Der ausl sende Faktor f hrt letztendlich zu einer genetischen Ver nderung, die in einem langsamen Prozess zur Entartung der Stammzelle f Faktoren die ein erh htes Risiko f r die Leuk mieentstehung darstellen sind: Ionisiernde Strahlen Viren Chemische Substanzen, wie z.B. Benzol oder Zytostatika Genetische Faktoren; als bereits bestehende angeborene Ver nderungen (z.B. Down-Syndrom = Mongolismus, u.a.) Welche Symptome treten auf? Die Krankheitssymptome sind zu Beginn sehr uncharakteristisch. Sie treten pl tzlich auf und schreiten rasch fort. H ufig erz hlen die Patienten gerade erst vor 1 - 3 Wochen einen routinem igen Gesundheitstest durchgef hrt zu haben und verstehen daher nat rlich nicht, "pl tzlich" an einer Leuk mie erkrankt zu sein. Die meisten Symptome werden durch die Verdr ngung der gesunden Blutzellen hervorgerufen. Es kommt zu ausgepr gter M digkeit, Abgeschlagenheit und Bl sse, bedingt durch das Fehlen der roten Blutk rperchen. Das spontane Auftreten von blauen Flecken ohne ere Einwirkung und Nasenbluten kommt wegen der fehlenden Blutpl ttchen zustande. H ufig f hren auch Fieber und Infekte wie z.B. Lungenentz ndung, eitrige Angina usw. als Folge der fehlenden funktionsf higen wei en Blutk rperchen zum Arzt. Bei Kinder, die h ufiger an einer lymphatischen Leuk mie erkranken, finden sich auch Lymphknoten-Schwellungen als eines der ersten Symptome. Bei einem Befall des Gehirns (selten am Beginn der Erkrankung) treten Verwirrtheit, L hmungen oder Kopfschmerzen auf. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Auff llig sind obengenannte, jedoch sehr unspezifische Symptome, welche den Patienten meist zum Arztbesuch veranlassen. Bei der allgemeinen Untersuchung sind meist Bl sse, Bluterg sse oder die Infektzeichen zu erkennen. Die Blutuntersuchung ist wegweisend f r das Erkennen der Erkrankung! Hier zeigen sich im Blutbild deutliche Ver nderungen in der Zahl von roten, wei en Blutk rperchen und Blutpl ttchen. Auch im Verh ltnis der verschiedenen wei en Blutk rperchen zueinander besteht eine St rung, indem die unreifen Leuk miezellen deutlich berwiegen. Diese Ver nderungen veranlassen den Arzt weitere Untersuchungen zur Diagnosestellung und - sicherung durchzuf hren: Blutausstrich und - untersuchung: Hier werden die Blutzellen unter dem Mikroskop vom Auge eines geschulten H matologen (Facharzt f r Bluterkrankungen) beurteilt. Spezielle Oberfl chenuntersuchung der wei en Blutk rperchen um zwischen lymphatischen (aus dem Lymphknoten kommende) und myeloischen (aus dem Knochenmark stammende) zu unterscheiden; eine hoch technische und erst seit einigen Jahren vorliegende Technik. Die Wurzel der Krankheit liegt im Knochenmark, daher ist die Knochenmarkpunktion (Gewinnung von Knochenmarkmaterial durch Punktion mit einer Hohlnadel) und nachfolgende Untersuchung des gewonnenen Materials (Mikroskop, Oberfl chenuntersuchung) unbedingt n tig. Hier kann unter anderem die Ausdehnung der Leuk mie festgestellt werden; z.B. in Prozent der Leuk miezellen an den gesamten Knochenmarkzellen (30% - 100%). Nachweis der genetischen Sch den mittels spezieller Untersuchungen (Zytogenetik, Molekulargenetik). Wie wird die Leuk mie behandelt? Die Behandlungsm glichkeiten haben sich sehr stark verbessert, so dass die Diagnose keineswegs den Tod bedeutet, wie noch vor 20 Jahren. Sie sollten sich ber die genauen M glichkeiten immer bei einem Spezialisten erkundigen. F r die verschiedenen Unterformen der akuten Leuk mie existieren auch angepasste Therapien. So stellen Laien immer wieder mit Misstrauen fest, dass Patienten mit "akuter Leuk mie" unterschiedlich behandelt werden, dies begr ndet sich in der individuell angepassten Behandlung. Die Therapie, dieser unbehandelt t dlichen Erkrankung ist langwierig (insgesamt bis zu einem Jahr) und f r den Patienten belastend. J ngere Patienten k nnen intensiver therapiert werden, als ltere. Grunds tzlich gilt je intensiver die Therapiem glichkeiten, desto h her die Heilungschancen. Zu den wichtigsten Behandlungsmethoden z hlen: Die Chemotherapie. Die Stammzelltransplantation (eigene oder fremde). Die Knochenmarktransplantation (Eigenmark oder Fremdmark). Behandlung von Infektionen und Infektionsschutz durch Isolation des Patienten und damit Abschirmung von Keimen; durch Anwendung neuester und spezieller Antibiotika. Ersatz der fehlenden funktionsf higen Blutzellen mittels Bluttransfusionen. Einsatz von Wachstumsfaktoren f r gesunde Blutzellen Nicht immer muss ausschlie lich die Chemotherapie oder Transplantation angewendet werden. Eine spezielle Unterform der akuten Leuk mie (AML-M3) wird auch mit Hilfe eines gering ver nderten Vitamin A, das in Form von Tabletten eingenommen wird, behandelt. Die Zukunft wird wohl die Gentherapie sein, indem die verursachenden genetischen St rungen repariert werden. Was k nnen Sie selbst tun? Sie sollten sich an einen Spezialisten (H matologen) wenden. Es werden au erhalb der "Schulmedizin" wie auch bei vielen anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen verschiedenste Behandlungen angeboten. Bitte bleiben Sie kritisch und informieren sie sich ausreichend. Wie soll ich mich ern hren? Sie sollten keine einseitigen Di ten machen, sondern eine ausgewogene Mischkost bietet die beste Voraussetzung f r eine rasche Genesung zwischen den Therapiest en. Falls Sie Alternativmethoden einsetzen, informieren Sie den behandelnden Arzt. Wichtig ist Ihre positive Einstellung und Ihr Vertrauen in die Behandlung und Heilung. Prognose Die individuelle Prognose (die Heilungswahrscheinlichkeit bzw. 5- Jahres- berlebensrate) ist von vielen Faktoren abh ngig. Grundlegend k nnen j ngere Patienten (Kinder und junge Erwachsene) h ufiger (bis zu 90%) geheilt werden, als ltere Patienten. Die lteren Patienten (>60 Jahre) k nnen aufgrund anderer Organsch den nicht so intensiv therapiert werden, au erdem liegen andere genetische Sch den der Krankheit zugrunde. Die lymphatische akute Leuk mie kommt h ufiger bei Kindern vor, und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit heilbar (40 - 90%) Die myeloische akute Leuk mie kommt h ufiger bei Erwachsenen vor (insbesondere im Alter ber 60) und die 5-Jahres-Heilungswahrscheinlichkeit liegt je nach Unterform zwischen 20 - 90%). OA Dr. Siegfried Sormann Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman NDie akute lymphatische Leuk mie bei Kindern (auch akute lymphoblast re Leuk mie oder ALL genannt) ist eine Erkrankung, bei der zu viele unreife infektionsbek mpfende wei e Blutk rperchen, Lymphozyten genannt, im Blut und im Knochenmark eines Kindes gefunden werden. Die ALL ist die h ufigste Leuk mieform und auch die h ufigste Krebsart bei Kindern. Die Lymphozyten werden im Knochenmark und in anderen Organen des lymphatischen Systems produziert. Das Knochenmark ist das schwammartige Gewebe innerhalb der gro en Knochen des K rpers. Das Knochenmark produziert rote Blutk rperchen (welche Sauerstoff und andere Stoffe zu allen Geweben des K rpers transportieren), wei e Blutk rperchen (welche Infektionen bek mpfen), und Blutpl ttchen (welche ein Blutgerinnsel bilden k nnen). Normalerweise produziert das Knochenmark Zellen, die Blasten genannt werden und die sich zu den verschiedenen Typen von Blutzellen, welche spezielle Aufgaben im K rper haben, weiterentwickeln (Reifung). Die Lymphozyten bek mpfen Infektionen, indem sie Substanzen herstellen, die Antik rper genannt werden. Diese greifen Krankheitserreger und andere gef hrliche Bakterien im K rper an. Bei der ALL werden die sich entwickelnden Lymphozyten zu zahlreich und sie reifen nicht aus. Diese unreifen Lymphozyten k nnen dann im Blut und dem Knochenmark gefunden werden. Sie sammeln sich auch in den lymphatischen Geweben an und f hren dort zu Schwellungen. Die Lymphozyten k nnen auch andere Blutzellen aus dem Blut und dem Knochenmark verdr ngen. Wenn das Knochenmark Ihres Kindes nicht mehr genug rote Blutk rperchen bilden kann, um Sauerstoff zu transportieren, kann Ihr Kind eine An mie bekommen. Wenn das Knochenmark Ihres Kindes nicht gen gend Blutpl ttchen bilden kann, um eine normale Blutgerinnung zu erm glichen, kann Ihr Kind leichter und l nger bluten. Die krebsartigen Lymphozyten k nnen auch in andere Organe, das R ckenmark und das Gehirn eindringen. Eine Leuk mie kann akut (d.h. schnell fortschreitend, mit vielen unreifen Krebszellen) oder chronisch (d.h. langsam fortschreitend, mit reifer aussehenden Leuk miezellen) sein. Die akute lymphatische Leuk mie schreitet schnell voran und tritt sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auf. Die Behandlung ist f r Erwachsene und f r Kinder unterschiedlich. hzeichen einer ALL nnen den Anzeichen einer Grippe oder anderer gew hnlicher Krankheiten hnlich sein, wie z.B. Fieber, das nicht aufh rt, Schw chegef hl, st ndige M digkeit, Knochen- oder Gelenkschmerzen, oder geschwollene Lymphknoten. Wenn Ihr Kind Symptome einer Leuk mie hat, wird der Arzt Blutuntersuchungen anordnen, bei denen die Zahl jeder der verschiedenen Arten von Blutzellen ermittelt wird. Wenn die Ergebnisse der Blutuntersuchungen nicht normal sind, kann eine Knochenmarkbiopsie durchgef hrt werden. Bei diesem Test wird eine Nadel in einen der H ftknochen eingef hrt und eine kleine Menge Knochenmark entfernt, welche dann unter dem Mikroskop untersucht wird. So kann der Arzt feststellen, welche Art von Leuk mie Ihr Kind hat und welcher Behandlungsplan der am besten geeignete ist. Der Arzt Ihres Kindes wird vielleicht auch eine sogenannte Liquorpunktion durchf hren, bei der eine Nadel durch den R cken in den R ckenmarkskanal eingef hrt wird, um eine Probe der Fl ssigkeit, die das R ckenmark und das Gehirn umgibt, zu erhalten. Diese Fl ssigkeit wird dann unter dem Mikroskop untersucht, um zu sehen, ob Leuk miezellen vorhanden sind. Die Heilungschance Ihres Kindes (Prognose) h ngt ab vom Alter Ihres Kindes bei der Diagnosestellung, der Anzahl wei er Blutk rperchen im Blut (dem wei en Blutbild) bei Diagnosestellung, dem Grad der Ausdehnung der Krankheit, den biologischen Eigenschaften der Leuk miezellen und davon, wie die Leuk miezellen auf die Behandlung ansprechen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist chronische Leuk mie ist eine Bluterkrankung, bei der die erkrankten Zellen des Knochenmarks ungew hnlich schnell wachsen. Diese Erkrankung ist charakterisiert durch eine deutliche Vermehrung von wei en Blutk rperchen (Leukocyten) im Blut (Leukocytose genannt). Weiters finden sich auch Ansammlungen der Leuk miezellen in anderen Organen insbesondere im Knochenmark und der Milz. Es existieren verschiedene Typen von wei en Blutk rperchen mit unterschiedlicher Funktion. Je nachdem welcher Zelltyp betroffen ist, k nnen zwei Formen der chronischen Leuk mie unterschieden werden: die lymphatische und myeloische Leuk mie. Die grundlegende Ursache der chronischen Leuk mien liegt in erster Linie in einer zu hohen Lebensdauer der Leukocyten. Die Leuk miezellen vergessen auf ihren nat rlich Tod. Jede Zelle im K rper hat eine bestimmte nat rliche Lebensdauer, die von Tagen bis Jahre reichen kann. Nach ihrem Tod werden sie durch eine neue Zelle ersetzt. Damit besteht im K rper ein Gleichgewicht zwischen Geburt und Tod von Zellen. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit unserem Leben, indem wir reifen und lernen unsere "Funktion" zu erf llen, ist die Voraussetzung f r das Altern und Sterben. Falls wir ein Kind bleiben k ten, w ren wir unsterblich, k nnten aber unsere "Funktion" nicht erreichen. Es handelt sich damit bei der chronischen Leuk mie um eine "Ansammlungskrankheit" von nahezu unsterblichen Zellen. Die Vermehrung bzw. Teilungsaktivit t spielt eine Nebenrolle. Bei diesen Zellen ist der Traum von der Unsterblichkeit teilweise wahr geworden, doch mit der Auswirkung, dass der brige K rper gesch digt und zerst rt wird. Durch die Behandlung m ssen die Leuk miezellen daran erinnert werden, dass sie sterben sollten. Das Wort "chronisch" weist bereits auf die langsame Entwicklung und das gem chliche Fortschreiten der Krankheit hin. Was sind die Ursachen einer chronischen Leuk Grundlegende Ursachen f r die Entstehung sind genetische Ver nderungen der Stammzelle. Sie ist die unreife Vorl uferzelle aus der sich alle Blutzellen entwickeln. Welche Einfl sse diese genetischen Ver nderungen verursachen ist weitgehend unbekannt. Eine wesentliche Rolle bei der chronisch lymphatischen Leuk mie spielt das Alter. Je lter wir werden, desto h her die Wahrscheinlichkeit f r die Entstehung eines genetischen Fehlers. gliche Verursacher sind Strahleneinwirkung, Virusinfektionen der Stammzelle oder die Einwirkung von chemischen Substanzen wie Benzol und Dioxin. Wie macht sich eine chronische Leuk mie bemerkbar? Bereits die Bezeichnung der Erkrankung als "chronisch" dr ckt aus, dass sie sich schleichend entwickelt und langsam fortschreitet. Durch die erst schleichende Entwicklung k nnen sich die Patienten an die auftretenden Symptome gew hnen. Eine wesentliche Ursache zahlreicher Symptome ist die Anh ufung der Leuk miezellen im Knochenmark mit daraus resultierender Verdr ngung der normalen Blutbildung (die im roten Knochenmark erfolgt). Dies f hrt zu einer Verminderung von roten Blutk rperchen (An mie), Blutpl ttchen (Blutgerinnung) und normalen wei en Blutzellen. Der verminderte Sauerstofftransport bei der An mie f hrt zu M digkeit. Die Verminderung der Blutpl ttchen, als wichtiger Bestandteil der Blutgerinnung (Schutz unseres K rpers vor Blutverlusten bei Verletzungen) zu einer Blutungsneigung verbunden mit spontanem Auftreten von Bluterg ssen ohne mechanische Ursache oder h ufigem Nasenbluten. Das Fehlen von normalen wei en Blutk rperchen f hrt zu einer Infektanf lligkeit. Die Ansammlung der Leuk miezellen in anderen Organen f hrt zu weiteren Symptomen: Allgemeine Symptome: sind sehr uncharakteristisch; am h ufigsten finden sich Temperaturanstieg zwischen 37 - 38 Grad Celsius, Gewichtsverlust und Nachtschwei , verursacht durch Substanzen die von den Leuk miezellen produziert werden. Infektanf lligkeit: durch das Fehlen funktionsf higer Leukocyten und bei der lymphatischen Leuk mie zus tzlich durch verminderte Antik rperproduktion. Insbesondere sind die Patienten gef hrdet f r Virus- und Pilzinfektionen. Diese atypischen Infektionen sind eine h ufige Todesursache. Wie wird die Diagnose gestellt? Die Symptome sind insbesondere zu Beginn der Erkrankung uncharakteristisch und h ufig sind die Patienten auch beschwerdefrei, und die Erkrankung wird zuf llig gefunden, indem ein: Blutbild und Blutausstrich durchgef hrt wird. Hier zeigt sich die Vermehrung der Leukocyten, Lymphocyten oder myeloischer Granulocyten. Die Leukocytose (mehr als 10000 wei e Blutk rperchen pro mm3 Blut) ist das Leitsymptom. (Anzumerken ist hierbei, dass jedoch die bei weitem (>90%) h ufigste Ursache f r eine Leukocytose eine Infektion ist). Die Oberfl chenuntersuchung der Lymphocyten (Immunph notypisierung) kann zwischen normalen und b sartigen unterscheiden, da sie sich in wenigen Oberfl chenstrukturen unterscheiden. Dazu ist nur eine Blutabnahme erforderlich. Die Knochenmarkpunktion ist notwendig um die Diagnose zu best tigen und das Ausma der Ansammlung der Leuk miezellen im Knochenmark festzustellen. Die zyto- und molekulargenetische Untersuchung erm glicht den Nachweis der typischen genetischen Ver nderungen in den Leuk miezellen. Die Behandlung der chronischen Leuk Wichtig ist die Unterscheidung zwischen lymphatischer und myeloischer Leuk mie. Die Therapie erfolgt in Abh ngigkeit vom Krankheitsstadium, Alter, bestehende Komplikationen und nicht zu vergessen den W nschen des Patienten. Insbesondere besteht die Chance, dass die Erkrankung jahrelang stabil bleibt und damit h ufig keine Therapiebed rftigkeit besteht. Dadurch f hlen sich viele Patienten verunsichert, wenn der Arzt keine Behandlung einleitet. Es muss individuell bei jedem Erkrankten der Nutzen und das Risiko der Nebenwirkungen einer Therapie abgewogen werden. OA Dr. Siegfried Sormann Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ELichen ruber planus Ruber hei t rot und planus flach. Es handelt sich also um r tliche Kn tchen mit plateauartiger Oberfl che. Diese meist stark juckenden, bis reiskorngro en Kn tchen tragen oft ein wei liches, netzartiges Sch ppchen. Sitz: Beugeseiten der Unterarme, Innenseite der Oberschenkel, Flanken, Po, Bereich der Geschlechtsorgane, zumal auch Mundschleimhaut, Zunge und Lippen. Lichen ruber follicularis Bei dieser Form tragen die sehr stark jukenden Kn tchen eine zugespitzte Verhornung (beim dr berstreichen Reibeisengef hl). Dieser Lichen beginnt manchmal mit Fieber und heilt mit dunkler Fleckbildung (Pigmentierung) ab. llt er die Kopfhaut (speziell die Haarfolikel), kann es zu narbiger Hautschrumpfung mit Haarausfall kommen. Lichen ruber verrucosus verrucosus bedeutet warzig. Und so entwickeln sich bei dieser Form einzelne erbsen- bis bohnengro e, derbe Herde mit warziger Verhornung. Bevorzugter Sitz ist der Unterschenkel. Der warzige Lichen heilt nach Monaten mit dunkler Fleckbildung ab. Lichen simplex chronicus Es entsteht nur ein Herd mit vielen Kn tchen; der Herd ist von einem pigmentierten Saum umgeben und juckt heftig. Diese Form kann auch den Hodensack oder die gro en Schamlippen befallen. Behandlung Die Ursachen des Lichen sind noch nicht voll gekl rt. So gibt es auch keine urs chliche Behandlung. H lt der Lichen l nger an und wird er so h chst l stig, wird der Hautarzt eine Kortison-Kristallsuspension in den befallenen Hautbezirk spritzen. CBei dieser Erkrankung kommt es zu einer Ver nderung der Genitalschleimhaut. Sie tritt berwiegend bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Aber auch M nner k nnen diese Art der Erkrankung erleiden. Kennzeichen Verd nnung der Schleimhaut Hautgl ttung Verkleinerung, manchmal sogar v lliges Verschwinden der kleinen Schamlippen und des Kitzlers Verengung des Scheideneingangs, sodass beim Geschlechtsverkehr Schmerzen auftreten Juckreiz Einblutungen grau-wei schimmernde Hautoberfl liche Bel Die Ursachen dieser Erkrankung sind noch nicht gekl rt. Diskutiert werden allerdings immunologische Prozesse, sowie hormonelle St rungen und strogenmangel nach den Wechseljahren. Die Therapie dieser Erkrankung erfolgt mit strogenpr paraten und Kortison-haltigen Salben. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman GAAnzeichen Eine entz ndliche R tung der Lidr nder, Schuppenbildung zwischen den Wimpern und eventuell auch Wimpernausfall; bisweilen kann es auch zu eitriger Krusten und Borkenbildung kommen. nahme Erfolg versprechen lediglich Antibiotika und Kortisonpr parate; bisweilen k nnen Lidrandentz ndungen recht hartn ckig sein. W rmer werden nicht abget Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was bedeutet der Name? Morbus Osler ist eine Erbkrankheit, in deren Verlauf es zu Ausbuchtungen der Wand von kleinen Blutgef en kommt. Die Ausbuchtungen sind besonders verletzlich und k nnen leicht bluten. Die Gerinnungsf higkeit des Blutes ist dagegen nicht eingeschr nkt. Die genetischen Ursachen sind unbekannt. Was ist M. Osler? M. Osler ist ein seltene Erkrankung. Die Gef ausbuchtungen sind deutlich als rote Flecken, typischerweise an den Fingerspitzen, den Lippen, im Mund oder an der Nasenschleimhaut zu sehen. Ihre Anzahl steigt mit zunehmendem Alter. Die Ausbuchtungen platzen leicht, was kleine Blutungen zur Folge hat. Vor allem Nasenbluten, aber auch Blutungen im Mund, in der Haut oder im Magen-Darm-Trakt k nnen vorkommen. Etwa ein Drittel der Patienten hat Ausbuchtungen an den Lungengef en, was zu schwerwiegenden Folgeerscheinungen wie Atemnot und Lungenbluten f hren kann. Platzt ein derart ver ndertes Blutgef im Gehirn, erleidet der Kranke einen Schlaganfall (Apoplexie). Bei M. Osler-Patienten ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich abnormale Gef uel auch im Gehirn befinden, gr er als bei der Restbev lkerung. Als Folge dieser Gef missbildungen kann es zum Schlaganfall, zu L hmungserscheinungen oder zu Epilepsie kommen. Wie kommt es zu M. Osler? M. Osler ist eine dominant vererbte Krankheit. Das hei t, Sie haben sie von Geburt an oder nicht. M. Osler ist nicht ansteckend. Das Risiko eines Betroffenen, seine Krankheit an seine Kinder zu vererben, betr gt 50 Prozent. Hat man die Erbanlage, betr gt die Wahrscheinlichkeit , dass die Krankheit im Alter von 25 Jahren ausbricht, 78 Prozent, im Alter von 50 Jahren 97 Prozent. Nur in sehr seltenen F llen berspringt der Morbus Osler eine Generation: So kann beispielsweise die Gro mutter die Krankheit haben, die Mutter ist nicht erkrankt, Sie sind es aber wieder. Die Krankheit und die Erbfolge sind geschlechtsunabh ngig, d.h. sowohl M nner als auch Frauen k nnen sie bekommen. Wie empfindet man M. Osler? Wie stark die Symptome ausgepr gt sind, ist von Patient zu Patient verschieden. Ein Drittel der Patienten hat nur leichte Symptome, die das t gliche Leben nicht beeintr chtigen. Ein anderes Drittel hat moderate Symptome und das verbleibende Drittel der Betroffenen leidet so stark an der Krankheit, dass wiederholte Krankenhausaufenthalte Teil ihres Lebens sind. Nase: ufiges, unstillbares Nasenbluten, was bei 95 Prozent der Patienten vorkommt. Haut: An der Haut sieht man kleine, punktf rmige, rote Flecken. Oft sieht man diese roten Punkte im Bereich der Lippen, um den Mund herum, an der Zunge oder an den Fingerspitzen. Sie entstehen meistens erst einige Jahre nach dem Einsetzen des ersten Nasenbluters. Magen-Darm-Bereich: Bei etwa 30 Prozent der ber 50-j hrigen Patienten kommt es zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt, da auch die kleinen Gef e der Schleimhaut in diesem Bereich betroffen sein k nnen. Infolge dieser Blutungen kann es zu einer Blutarmut kommen. Lungen: Atemnot bei Anstrengung auf Grund von Ausbuchtungen an den Lungengef en (pulmonale arterioven se Malformationen), weil in den Lungen weniger Sauerstoff ins Blut gelangen kann. Solche Lungengef nderungen kommen bei ca. 25-30 Prozent der Erkrankten vor. Gehirn: Etwa zehn Prozent der Patienten weisen Ver nderungen an Hirngef en auf - es bilden sich Gef uel (zerebrale arterioven se Malformationen). Diese k nnen entweder symptomlos sein oder aber L hmungen, Epilepsie oder Hirnblutungen (Apoplexie) verursachen. Gibt es Gefahrensignale, auf die man achten sollte? ufiges spontanes Nasenbluten Schwarzer Stuhlgang Dauernde M digkeit und Schwindelgef Atemnot, bl uliche Lippen, kuppelf rmige Fingern Aushusten blutigen Schleims Epilepsie hmungserscheinungen an Armen und/oder Beinen Was kann man selbst tun? Es gibt nicht viel, was man selbst gegen M. Osler tun kann. Gegen h ufiges Nasenbluten ist es ratsam, nicht an den Blutkrusten zu kratzen und die Nasenschleimhaut feucht zu halten. digkeit aufgrund von chronischem Blutverlust kann vom Arzt mit Eisenpr paraten behandelt werden. Wird die Krankheit bei einem Familienmitglied (direkte Verwandtschaft) diagnostiziert oder leidet man selbst an den oben genannten Symptomen, ist eine fach rztliche Untersuchung anzuraten. nderungen der Lungengef e stellt der Arzt durch Screeningmethoden fest. Er ergreift dann verschiedene Ma nahmen: M. Osler-Patienten erhalten in der Regel vor operativen Eingriffen vorsorglich Antibiotika. Grund hierf r ist ihre geschw chte Immunabwehr, wodurch Bakterien bei Operationen leicht in die Blutbahn gelangen und beispielsweise nach zahnmedizinischen Eingriffen Abszesse verursachen k nnen. Frauen, die an M. Osler leiden, r t der Arzt vor einer geplanten Schwangerschaft zu einer Behandlung eventueller Lungengef nderungen. Bleiben solche Ver nderungen unbehandelt, kann es zu einer Lungenblutung kommen, die sowohl Mutter als auch Kind in Lebensgefahr bringt. Wie wird die Diagnose gestellt? Die Diagnose wird nach gr ndlicher klinischer Untersuchung und Befragung des Patienten auf m gliche F lle in der Verwandtschaft gestellt. Lungengef nderungen k nnen durch eine R ntgenkontrastuntersuchung der Lungengef e festgestellt werden, eine normale R ntgenaufnahme der Lungen bzw. des Brustkorbs reicht daf r nicht aus. Wie wird M. Osler behandelt? Die Krankheit an sich ist nicht heilbar. Man kann aber viele Folgeerscheinungen lindern oder gar beseitigen. Eisenmangel in Folge von Blutungen aus der Nase oder dem Darm l sst sich mit Eisenpr paraten vorbeugen. Nasenbluten kann mit Lasertherapie oder in extremen F llen durch Transplantation eines Hautlappens, etwa vom Oberschenkel, in die Nasenh hle behandelt werden. Blutstillung durch Ver tzung oder Verbrennung (Koagulation) ist nicht ratsam, da die Nasenscheidewand auf Dauer Schaden nehmen kann. Lungengef nderungen sind durch sogenannte Embolisierungen behandelbar. Dabei schiebt der Chirurg einen Katheter durch die Blutbahn bis zum betroffenen Gef vor und verschlie t es entweder mit einem Silikonballon oder mit Titandrahtkn ueln (Coils). Dadurch kann das Blut wieder in seiner nat rlichen Bahn flie en - sowohl der Sauerstofftransport als auch die Schadstoffableitung funktionieren besser. Insgesamt sinkt das Risiko des Patienten, eine Lungenblutung zu erleiden. Prognose Die Forscher arbeiten intensiv an schnelleren und eindeutigen Diagnosem glichkeiten, z.B. einem Bluttest. Bereits jetzt zeichnet sich zudem die M glichkeit ab, Patienten in Zukunft mittels Gentherapie behandeln zu k nnen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman )DDie typischste Ossifikationsst rung (Ossifikation=Knochenbildung) ist die Osteogenesis imperfecta. Bei ihr arbeiten die Knochenzellen (Osteoblasten) nicht normal, sie bilden nicht gen gend Knochengrundsubstanz. Die Knochenabbauzellen (Osteoklasten) dagegen funktionieren normal, so da sich kein gesunder Knochen entwickeln kann. Bei der Fr hform brechen sich die Kinder bereits im Mutterleib die Knochen! Werden sie trotzdem lebend geboren, berleben sie meist das zweite Jahr nicht. Bei der Sp tform tritt die St rung erst beim Kleinkind oder in der fr hen Jugend in Erscheinung. Krankheitsbild Verbiegungen und Verk rzungen der Gliedma en, Verformung von Becken und Wirbels ule, in Fehlstellung verheilte Knochenbr che. Mit Beendigung des Wachstums kommt es meist zu einem Stillstand der Knochenbr che, das Skelett konsolidiert sich. Behandlung Bei guter Versorgung der Br che, Entlastung und Schienung der R hrenknochen der Beine durch orthop dische Apparate und Korsetts f r die Wirbels ule k nnen entstellende Deformierungen weitgehend verhindert werden. JAb ca. 35 Jahren beginnt der altersbedingte Abbau der Knochenmasse. Dies geschieht in der Regel sehr langsam und unbemerkt. Von Osteoporose (Knochenschwund) spricht man, wenn der Knochenabbau f r die Altersgruppe unverh ltnism ig schnell fortschreitet, die Knochen por s werden und ein vermehrtes Knochenbruchrisiko besteht. Es treten dann Knochenschmerzen, besonders im R cken auf, und es kommt im weiteren Verlauf zu einem R ckgang der K rpergr e und zu Knochenverformungen (Buckel). Osteoporose betrifft besonders Frauen, da bei ihnen die altersbedingte Abnahme der Knochenmasse noch durch strogenmangel in den Wechseljahren verst rkt wird. Das h ngt damit zusammen, da die strogene die Aufnahme von Calcium in den Knochen steuern und Calcium der wesentlichste Knochenbaustein ist. ufigste Ursachen Gest rte Calciumaufnahme (z.B. durch Darmerkrankungen) oder gest rte Calciumzufuhr bei calciumarmer Ern hrung. strogenmangel in den Wechseljahren. Hormonerkrankungen. Nierenerkrankungen. Langzeitige Cortisoneinnahme. Risikofaktoren sind Rauchen, Alkohol und Bewegungsarmut. nahme Es ist wichtig, der Entstehung einer Osteporose oder ihrer Verschlechterung vorzubeugen (Vorbeugung). Bei bestehender Osteoporose Risikosituationen f r Knochenbr che, z.B. bestimmte Sportarten oder Haushaltsarbeiten meiden. Alle Therapiema nahmen Ihres Arztes oder Frauenarztes regelm ig und korrekt befolgen. Was Ihr Arzt tun kann Der Arzt kann die Knochendichte messen und die Diagnose Osteoporose sichern. Medikament se Therapie, z.B. mit Fluorid-Tabletten oder Calciumspritzen, um die Knochen zu st tzen. Der urspr ngliche Zustand des Knochens kann aber nicht wieder hergestellt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt ber die Vorbeugung. Die Einnahme von strogenpr paraten in den Wechseljahren kann Osteoporose vorbeugen und ist bei Risikopatientinnen sehr oft sinnvoll - trotz der m glichen Nebenwirkungen einer strogentherapie. Nach 8-10 Jahren wird die strogentherapie normalerweise beendet, dann ist die Knochenmasse stabil genug. Wenn eine strogentherapie nicht vertragen wird, kann Calzitonin gespritzt werden. Vorbeugung r eine t gliche Calciumzufuhr von ca. 800-1000mg sorgen. Dies gelingt meist durch eine ausgewogene Ern hrung mit ausreichend Milchprodukten. Ist dies nicht m glich, helfen Calciumbrausetabletten oder Trinkampullen. Insbesondere bei jungen M dchen auf ausreichende Calciumzufuhr achten. Bewegung und Sport. Phosphathaltige Fertiggerichte meiden. Phosphat bindet Calcium und der Blutcalciumgehalt nimmt ab. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman hCUnter Otitis externa versteht man verschiedene Formen der Geh rgangsinfektion. Sie reicht von einer ekzemat sen diffusen Entz ndung bis hin zur Geh rgangsfurunkulose. Nicht selten sind es Pilzinfektionen oder die Manifestation dermatologischer Krankheitsbilder, wie sie beispielsweise im Rahmen einer allergischen Reaktion gegen Fremdk rper auftreten k nnen. So kommt es manchmal nach dem Tragen von H ten zu allergischen Reaktionen am Ohr gegen bestimmte Fremdstoffe. Unter den bakteriellen Infektionen spielt die Infektion mit Staphylokokken die bedeutendste Rolle. Die Erkrankung ert sich durch Schmerzen im Geh rgang, einem Jucken begleitet von Schuppung oder einem eitrigen oder ser sen Ausflu . Bei starker Anschwellung kann Schwerh rigkeit auftreten. Fieber und tastbare Lymphknoten hinter der Ohrmuschel sind lediglich bei schwerer Erkrankung zu finden. GDies ist eine relativ seltene Form der Schwerh rigkeit, bei der es zu Knochenwucherungen besonders im Bereich des Steigb gels - also des Geh chelchens, welches direkt am H rorgan (=Innenohr) sitzt - kommt. Betroffen sind meist j ngere Frauen, oft auch w hrend der Schwangerschaft oder in der Menopause, wenn Hormone medikament s zugef hrt werden m ssen. Die Erkrankung tritt ein- oder beidseitig auf, ist an sich gutartig, f hrt aber zu einer Versteifung des Steigb gels, so da die Schall bertragung vom Trommelfell auf das Innenohr (=H rorgan) nicht mehr richtig ablaufen kann. In der Folge kann es zu einer Mitbeteiligung des H rorganes kommen, die dann nicht mehr behandelt werden kann, au er durch das Tragen eines H tes. H ufig kommt es zu qu lenden Ohrger uschen (=Tinnitus). Die Erkrankung verl uft typischerweise in Sch ben, d.h. langsam wird zun chst ein Ohr schwerh rig, dann das andere Ohr. Die zeitlichen Zusammenh nge sind aber noch nicht gekl rt, ebensowenig die Zusammenh nge mit den weiblichen Sexualhormonen. Zur Sicherung der Erkrankung werden die HNO- rztlichen Verfahren angewandt: als erstes erfolgt ein H rtest (=Tonschwellenaudiometrie), eine Messung der Trommelfellbeweglichkeit (=Impendanzmessung) und der Geh chelchenbeweglichkeit (=Stapediusreflexmessung). Letztendlich l t sich die Diagnose nur durch einen operativen Eingriff sichern (=Tympanoskopie), wobei sich die Ursache der Erkrankung in rtlicher Bet ubung gleich beheben l t. Nach dem Aufklappen des Trommelfelles wird der verkn cherte Steigb gel entfernt und durch eine Kunststoff- oder Drahtb gelprothese ersetzt. Diese Operation ist zwar sehr schwierig durchzuf hren, doch der erfahrene Arzt wird den Eingriff in rtlicher Bet ubung durchf hren, damit der Patient seinen H rgewinn noch auf dem Operationstisch erleben kann. Es besteht nat rlich auch die Gefahr der Ertaubung des Ohres, dieses Risiko liegt aber gl cklicherweise nur bei etwa 1%! @Die Paget-Krankheit (Ostitis deformans) ist eine Knochenerkrankung unbekannter Ursache. Die Erkrankung betrifft M nner h ufiger als Frauen, der Altersgipfel liegt bei ca. 60 Jahren. Sie wird praktisch nie vor dem Alter von 40 Jahren beobachtet, kann einzelne oder mehrere Knochen betreffen und wird meist als Zufallsbefund im R ntgenbild bei Beschwerdefreiheit entdeckt. Weniger h ufig sind Beschwerden, bei denen es zu Deformationen der Beine, besonders des Schienbeins (S belscheidentibia) infolge relativer Schw chung durch den hohen Umbau des Knochens (Turnover) kommt, der auch f r die nicht seltene Spontanfraktur verantwortlich ist. Ferner finden sich eine nach vorne verlagerte H ftpfanne, eine degenerative H ftgelenksarthrose und R ckenschmerzen beim Befall von Wirbelk rpern. Krankheitsverlauf Bei Beginn der Erkrankung kann sich die L sion nur in einer herdf rmigen Knochenver nderung ausweisen. Bei voller Ausbildung erscheint der "Paget-Knochen" im R ntgenbild teils aufgelockert, teils stark verdichtet mit grobstr hniger und streifiger Binnenstruktur. Eine Zunahme des Knochenvolumens und Verdickung verursachen eine Zunahme des Kopfumfanges. Klassisches Symptom Der Hut wird zu eng. Der Knochen ist sehr blutreich und blutet stark bei chirurgischen Eingriffen. Mikroskopisch finden sich zahlreiche Kurzschlu verbindungen zwischen Aterien und Venen (arterioven se Shunts), die bei ausgedehntem Befall zu einerHerzmuskelschw che (Herzinsuffizienz) f hren k nnen. Das Paget-Sarkom ist eine typische, jedoch in ihrer H ufigkeit meist bersch tzte Komplikation. Das Paget-Sarkom entwickelt sich bei weniger als 1% der betroffenen Patienten. Behandlung Eine die Ursache bek mpfende Therapie gibt es nicht. Die Behandlung ist im wesentlichen konservativ. Derzeit werden drei Medikamente (Calzitonin, Diphosphonate, Mi thramycin) eingesetzt mit dem Ziel, die berschie ende Knochenneubildung durch knochenbildende Zellen (Osteoblasten) einerseits und den (osteoklastischen) Knochenabbau andererseits zu unterdr cken. Die Heilung von Frakturen ist eher verz gert und kann durch die genannten Medikamente, insbesondere Diphosphonate und Mithramycin, zumindest theoretisch nachteilig beeinflu t werden. Knochenkorrekturoperationen (Korrekturosteotomien) bei schweren Deformationen sind unter Ber cksichtigung des erh hten Blutungsrisikos und Wahl passender Verfahren zur Verbindung der Knochen (Osteosyntheseverfahren) ebenso wie der endoprothetische Gelenkersatz m glich. +BDie Panarteriitis nodosa f hrt zu einer Entz ndung von Gef en (Vasculitis). Ursache dieser Entz ndung ist offenbar eine fehlgesteuerte Abwehrreaktion des K rpers, weswegen man die Panarteriitis zu den sogenannten Autoimmunkrankheiten z hlt. Die Gef ndungen k nnen zu Hautver nderungen f hren oder auch zu Funktionsst rungen innerer Organe. Diese k nnen durchaus lebensbedrohlich sein (z.B. Nierenversagen, Herzmuskelentz ndung). Man behandelt die Erkrankung mit Medikamenten, die die berschie ende Abwehrreaktion des K rpers d mpfen (Cortison). KWas ist eine Parodontitis? Bei der Zahnfleischentz ndung handelt es sich h ufig um eine Bakterieninfektion. Unter Parodontitis versteht man die entz ndliche Zahnbetterkrankung. Sie wurde fr her oft als Parodontose bezeichnet. Die Hauptursache daf r ist der Zahnbelag (Plaque). Zahnbelag besteht aus Speiseresten, speziellen Bestandteilen des Speichels und vor allem Bakterien. Zahnbelag enth lt Schleimstoffe, Zellbestandteile, Bakterien und deren Abbauprodukte. Diese Bakterien verdauen den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker und geben dabei S uren ab, die den Zahnschmelz sch digen (Karies) und zur entz ndlichen Sch digung von Zahnfleisch und Zahnhalte-Apparat f hren (Parodontitis). Parodontitis entsteht also durch Zahnbelag mit Bakterien und den Stoffen, die sie abgeben. Was geschieht bei einer Parodontitis? Die Bakterienprodukte f hren zun chst zu einer Zahnfleischentz ndung, (Gingivitis) die allm hlich auf den Zahnhalte-Apparat bergreift. Dabei entsteht zun chst eine Zahnfleischtasche. Wenn dieser Prozess auf den kn chernen Anteil des Zahnhalte-Apparates bergreift, kann eine Knochentasche entstehen. In diese Taschen lagert sich wiederum Zahnbelag ein, und so schreitet der Prozess unaufhaltsam in Richtung der Wurzelspitze zu. Der Zahn wird gelockert. Welche anderen Faktoren sind daran beteiligt? Die Hauptursache ist der Zahnbelag, es gibt jedoch eine Reihe von anderen unterst tzenden Faktoren: Je z ssiger der Speichel ist, desto schlechter ist seine reinigende Wirkung. Mundatmung f hrt zur Austrocknung der Schleimh Allergien Schwere Allgemeinerkrankungen (Diabetes, Leuk mie) Genetische Disposition (Vererbungsfaktoren) Wie sieht die Parodontitis aus? Das Zahnfleisch r tet sich und schwillt an. Spontanblutungen, Schmerzen, bler Mundgeruch Eiterausfluss aus den Taschen Freilegung der Zahnh Lockerung der Z hne, schlie lich Zahnverlust Wie verhindert man eine Zahnfleischentz ndung? Zahnfleischentz ndungen verhindert man durch regelm ige Zahnpflege, am besten durch gr ndliches Z hneputzen nach jeder Nahrungsaufnahme. Allerdings sind auch diese Ma nahmen nicht immer ausreichend, denn normale Zahnb rsten reinigen nur die Vorder- und R ckseite der Z hne. F r die Zahnzwischenr ume empfiehlt sich der Gebrauch von Zahnseide oder speziellen Zwischenraumb rstchen. Das Risiko einer Zahnfleischentz ndung und folglich einer Parodontitis kann auf diese Weise stark vermindert werden. Wie behandelt man eine Parodontitis? Die beste Behandlung ist die Beseitigung der Ursache: Regelm ige Zahnpflege Mit speziellen Instrumenten entfernt der Arzt die tiefen Plaqueanteile und gl ttet die Wurzel, so dass sich der Zahnhalte-Apparat wieder an den Zahn anlegt. L sst es sich nicht mehr vermeiden, k nnen die Taschen auch operativ entfernt werden Dr. Wolfgang F rschu , Facharzt f r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Redaktion: Dr. med. Christian Rous, Priv.-Doz. Dr. med. Herbert Deppe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BDer Paratyphus A und C, hervorgerufen durch Salmonella paratyphi und Salmonella hirschfeldii, kommen ausschlie lich in tropischen und subtropischen L ndern und selten auch im Mittelmeerraum vor. Der Paratyphus B, verursacht durch Salmonella schottmuelleri, ist dagegen auch bei uns anzutreffen. Das klinische Bild des Paratyphus B ist dem des Typhus sehr hnlich, es sind aber auch Verl ufe wie bei einer Salmonellen-Enteritis m glich. Im allgemeinen gleicht der Verlauf einem leichten bis mittelschweren Typhus. Rezidive und Komplikationen sind selten, die Prognose ist im allgemeinen gut. Diagnostik und Therapie decken sich mit der des Typhus. u%Non-Hodgkin Lymphom, beim Erwachsenen Times New Roman Times New Roman #krebs #lymph O Nyong-nyong-FieberD Times New Roman #infekt #tropen %Ohrenschmalzpfropf (Cerumen obturans)M Times New Roman #hnoU Ohrenschmerzen #kinder #hnou Ohrentumoren #hnoU Ohrger usche (Tinnitus) Onchozerkose (Flu blindheit)D Times New Roman #infekt #tropen #haut 8Osler Morbus (Teleangiectasia hereditaria haemorrhagica)D Times New Roman #kreislu Ossifikationsst rungen #orthoU Osteoporose #orthou2Otitis externa (Entz ndung des eren Geh rgangs) Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hno #infektu+Otosklerose (Geh chelchenverkn cherung) Times New Roman Times New Roman #hnou Paget Morbus, Ostitis deformans #ortho CPanarteriitis nodosa, Polyarteriitis nodosa, Periarteriitis nodosa.B Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreisl #autoimmunU0Paradontose, Paradontitis (Zahnbetterkrankungen) #zahnu Paratyphus Times New Roman Times New Roman #infekt #verdauung #tropen RMorbus (lat.) Krankheit; J. Parkinson, engl. Arzt (1755-1824) Beim Morbus Parkinson handelt es sich um eine sogenannte neurodegenerative Erkrankung. In bestimmten Gehirnbereichen, die f r die unbewu te Steuerung von Bewegungen wichtig sind, sterben aus unbekannter Ursache die Nervenzellen ab. Die Folge sind erhebliche St rungen im Bewegungsablauf. Das Vollbild der Erkrankung ist durch die drei Symptome Rigor (Starre), Akinese (Bewegungslosigkeit) und Tremor (Zittern) charakterisiert: Bei voll erhaltenem Intellekt ist der Patient nicht in der Lage, willk rliche (=gewollte) Bewegungen auszuf hren. Im Einzelfall ist die Auspr gung der Symptome sehr unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen steht die Bewegungsarmut im Vordergrund, andere sind vor allem durch das Zittern beeintr chtigt. Typische Symptome sind die Amimie (Ausdruckslosigkeit des Gesichts), eine auff llig kleine Schrift, sowie die Unf higkeit, eine Bewegung (z. B. Gehen) zu beginnen oder aufzuh ren. Der K rper scheint in einer bestimmten Position zu erstarren. Charakteristisch ist auch das Zittern (Tremor) insbesondere der Arme und H nde ("Pillendrehen" oder "M nzenz hlen" genannt). Die Parkinson'sche Krankheit ist h ufig: Immerhin etwa 1% der ber 60 j hrigen sind in Deutschland betroffen. Die ersten Symptome eines Morbus Parkinson zeigen sich typischerweise zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. M nner sind etwas h ufiger als Frauen betroffen. Von "Parkinson Plus" spricht man, wenn neben der gest rten Steuerung der Bewegung St rungen anderer Gehirnfunktionen, z. B. Depression oder Demenz (Intelligenzverlust) auftreten. Ob es sich hierbei um zus tzliche Symptome des Morbus Parkinson handelt oder um das zuf llige Auftreten einer zweiten Erkrankung, ist nicht bekannt. Vom Morbus Parkinson im engeren Sinne kann der sogenannte Parkinsonismus abgegrenzt werden. Hier findet man - im Gegensatz zum Morbus Parkinson - einen konkreten Ausl ser f r die o. g. Symptome. Dies k nnen beispielsweise Medikamente (Neuroleptika, Reserpin, alpha-Methyl-Dopa), Entz ndungen des Gehirns (Encephalitis), Durchblutungsst rungen des Gehirns, Tumoren, sowie Vergiftungen (Mangan, Kobalt, Kohlenmonoxid, unsaubere "Designerdrogen") sein. In diesen F llen kann eine Beseitigung des Ausl sers zu einem Verschwinden der Symptome f hren. Diagnose Die Diagnose eines Morbus Parkinson wird durch den Arzt klinisch, d. h. aufgrund der erw hnten Symptome und einer eingehenden neurologischen Untersuchung gestellt. Oft kann die Diagnose erst nach l ngerer Verlaufsbeobachtung best tigt werden. Ein weiteres Indiz f r einen Morbus Parkinson ist, wenn eine Therapie mit Parkinson-Medikamenten zu einer Besserung der Symptome f hrt. Durch ein Computertomogramm (CT) oder eine Magnetresonanz-Tomographie (MRT) werden andere m gliche Ursachen der Symptome ausgeschlossen. Krankheitsverlauf In aller Regel schreitet die Parkinson'sche Krankheit ber Jahre langsam fort. Durch eine geeignete medikament se Behandlung lassen sich die Beschwerden ber viele Jahre lindern, wenngleich die Dauertherapie mit Parkinson-Medikamenten aufgrund ihrer Nebenwirkungen und einer h ufigen Gew hnung an die verabreichte Dosis nicht immer einfach ist. Nach wie vor werden viele Betroffene durch die Erkrankung nach Jahren arbeitsunf hig und sind zunehmend auf fremde Hilfe angewiesen. Im Endstadium kann es bei Bettl grigkeit zu Komplikationen kommen (z. B. Lungenentz ndung, Wundliegen). Therapie Eine Heilung der Parkinson'schen Krankheit ist bis heute nicht m glich. Man kann jedoch die Beschwerden der Betroffenen durch Medikamente erheblich lindern. Ursache Beim Gesunden werden unbewu te Prozesse des Ablaufs und der Koordination von Bewegungen durch bestimmte Bereiche des Gehirns bernommen, zu denen auch die Substantia nigra ("schwarze Substanz") z hlt. Die Nervenzellen dieses Gehirnbereichs geben beim Gesunden den Neurotransmitter (Signalstoff) Dopamin ab, der im Gehirn stimulierend auf Bewegungsabl ufe wirkt. Beim Morbus Parkinson sterben die Dopamin-freisetzenden Nerven der Sustantia nigra ab. Die Ursache dieses Zelluntergangs ist, wie z. B. auch beim Morbus Alzheimer, noch immer unbekannt. Das Absterben der Dopamin-freisetzenden Nervenzellen f hrt zu einem berwiegen eines anderen Neurotransmitters, Acetylcholin, der Bewegungsabl ufe eher hemmt. Dieses Mi ltnis (zu viel Acetylcholin - zu wenig Dopamin) f hrt insgesamt dazu, da der Erkrankte gewollte Bewegungen nicht umsetzen kann, was zu den typischen Symptomen f Es mu betont werden, da andere Gehirnfunktionen wie Bewu tsein, Aufmerksamkeit, Intelligenz oder Ged chtnis oft nicht betroffen sind. Die Bewegungsarmut, die Ausdruckslosigkeit des Gesichtes und das verlangsamte Sprechen des Erkrankten lassen in keiner Weise auf einen verminderten Intellekt des Betroffenen schlie Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ufig bedingt durch eine Wucherung der Rachenmandel, f hrt zu einer Fl ssigkeitsansammlung hinter dem Trommelfell, welches dann nicht mehr richtig schwingen kann und so zu einer Schwerh rigkeit f Bei Kindern kann hierbei die Sprachentwicklung verz gert werden. Therapie der Wahl ist hierbei die operative Entfernung der Rachenmandel sowie ggf. ein Trommelfellschnitt (=Paracentese) und bei sehr dickfl ssigem Sekret die Einlage von sog. Paukenr hrchen, die das Mittelohr durch das Trommelfell nach au en offenhalten und das H rverm gen schlagartig verbessern. EPemphigus ist eine blasenbildende Hautkrankheit noch ungekl rter Ursache; m glicherweise handelt es sich um eine Autoimmunopathie (das Abwehrsystem richtet sich gegen k rpereigenes Gewebe). Man unterscheidet drei Formen: Pemphigus vulgaris In der Oberhaut erscheinen nu - bis eigro e (!), relativ schlaffe Blasen. Sie k nnen berall am K rper, manchmal auch an der Mund- oder Scheidenschleimhaut auftreten. Die Blasen platzen bald und trocknen unter Krustenbildung ein. Immer wieder bilden sich neue Blasen, manchmal mit wochenlangen Intervallen. Ohne Behandlung w rden die Betroffenen meist nach sp testens zwei Jahren an aufgepfropften bakteriellen Infektionen, die irgendwann zur Blutvergiftung (Bakteri mie) oder zu einer schweren Lungenentz ndung f hren, sterben. Pemphigus foliaceus Diese Form ist durch klein- bis gro chige "Bl tterteigschuppung" auf ger teter Haut gekennzeichnet. Nach Abschuppung kommt es oft zu oberfl chlichen Geschw ren; eine ganz schlaffe Blasenbildung ist m glich. Pemphigus vegetans Schlaffe, mit tr bem Inhalt gef llte Blasen zeigen sich meist in den Achselh hlen, der Leistengegend, im Genital- und Afterbereich. Nach dem raschen Einrei en der Blasen kommt es zu belriechenden, d sterroten Wucherungen. Behandlung Kortison-Pr parate und Antibiotika. @Rote, derbe Kn tchen oder Verh rtungen der Eichel oder der Vorhaut, die n ssen oder leicht bluten, sind auf einen Peniskrebs verd chtig. Verd chtig sind au erdem nicht heilende Entz ndungen der Eichel oder der Vorhaut sowie jeder stinkende, eitrige Ausflu bei einer Vorhautverengung (Phimose). Ursachen Die krebsausl sende Wirkung des unter der Vorhaut sich ansammelnden Smegmas ist unbestritten, wenn auch wahrscheinlich noch andere Faktoren (Anlage, Viren) hinzukommen. Vorbeugung fgrund der Ursachen ist eine echte Vorbeugung m glich. T gliche Reinigung der Eichel und Vorhaut. Untersuchen Sie regelm ig die Eichel und die Vorhaut (bei zur ckgeschobener Vorhaut), und gehen Sie bei den oben beschriebenen Ver nderungen unverz glich zum Arzt. Behandlung Nur bei j ngeren M nnern mit einem kleinen Krebs ohne Tiefenwachstum kann zur Erhaltung des Penis der Versuch einer alleinigen Strahlentherapie gemacht werden. Ansonsten mu der Penis mehr oder weniger total entfernt werden. Prognose Liegen bei Fr herkennung noch keine regionalen Metastasen in den Lympfknoten vor, berleben etwa 80 bis 90 Prozent der Betroffenen f nf Jahre und l nger. {EUnter Periarthropathien versteht man degenerative Ver nderungen des Bindegewebes im Gelenkbereich. Betroffen werden Sehnen und Sehnenscheiden, Schleimbeutel, B nder und die Ansatzstellen der Muskeln. Die mit Druck- oder Belastungsschmerz einhergehenden Ver nderungen sind in der Regel auf berbeanspruchung oder mechanische Sch digung zur ckzuf hren. K lte und N sse beg nstigen die Erkrankungen. Bei der Periarthritis humeroscapularis entwickelt sich nach beranstrengung oder Verletzungen eine Nekrose der Sehne des Obergr tenmuskels (M. supraspinatus) des Schultergelenks mit nachfolgender Einlagerung von Kalksalzen. Dieses erst schmerzhafte Krankheitsgeschehen kann zu erheblicher Funktionseinschr nkung des Schultergelenks f hren. Narbige Verwachsungen und Schrumpfungen des Gewebes im Gelenkbereich k nnen das Gelenk fast vollst ndig blockieren. hnliche Ver nderungen finden sich nach einseitiger berlastung an den Knochenh ckern des Oberarmknochens, an denen eine Reihe kr ftiger Unterarmmuskeln ihren Ursprung hat. Kleine Sehneneinrisse und Aufrauhung der Knochenstruktur mit schmerzhaften Reizungen der Knochenhaut machen dann die Drehbewegung der Hand fast unm glich. Der Epicondylus radialis ist h ufiger betroffen (Tennis- und Golferellenbogen), die Ver nderungen k nnen aber auch am ulnaren H cker vorkommen (Werferellenbogen). Man spricht in beiden F llen von einer Epikondylitis. }BBeim sogenannten Morbus Perthes (juvenile H ftkopfnekrose) handelt es sich um eine erworbene sogenannte aseptische Nekrose des H ftkopfes. Die Erkrankung kommt h ufiger bei Jungen im Alter von 3 - 10 Jahren vor. Sie ist die h ufigste aseptische Knochennekrose berhaupt. Eine urs chlich noch unklare Durchblutungsst rung f hrt zur Nekrose des Knochenkerns mit nachfolgendem Abbau des nekrotischen Knochens und Wiederaufbau. Bei Mitbeteiligung der Epiphysenfuge kommt es zur Wachstumsst rung. Die Kinder klagen ber belastungsabh ngige H ft- und Knieschmerzen. Es folgen ein (Schon-)Hinken und eine schmerzhafte Bewegungseinschr nkung. JBeim Ph ochromozytom handelt es sich um ein einen zumeist gutartigen Tumor der Nebenniere, dessen Besonderheit die unkontrollierte Bildung und Abgabe der Hormone Adrenalin und/oder Noradrenalin ins Blut ist. Typische Symptome als Folge der erh hten Abgabe dieser Hormone sind zu hoher Blutdruck, Herzklopfen und -rasen, Schwei ausbr che, Kopfschmerzen, Bl sse, Gewichtsverlust, sowie ein allgemeines Gef hl von Unruhe, Nervosit t oder Schw che. Die Beschwerden treten anfallsweise auf oder sind dauerhaft vorhanden. glich ist auch, da der Betroffene, abgesehen von einem zuf llig festgestellten hohen Blutdruck, gar keine Beschwerden hat. Ein Ph ochromozytom stellt sich immerhin in etwa jeden 1000. Fall von arterieller Hypertonie (hohem Blutdruck) als Ursache heraus. Es kommt vor allem bei j ngeren Menschen (ca. 20-40 Jahre) vor und mu daher bei Hochdruckpatienten dieser Altersgruppe als Ursache des Bluthochdrucks ausgeschlossen werden. Seltener entsteht der adrenalinbildende Tumor nicht in der Nebenniere, sondern in bestimmten Nervenzellen (sog. Ganglien des Sympathikus) nahe der Wirbels ule. Man spricht dann von einem Paragangliom. Das Ph ochromozytom kann in den meisten F llen mit guten Chancen auf Heilung operiert werden. Diagnose Falls ein j ngerer Patient ber hohen Blutdruck und den o. g. Symptomen klagt, mu ein adrenalinbildender Tumor ausgeschlossen werden. Hierzu wird in Blut- und Urinproben des Betroffenen die Konzentration von Adrenalin und Noradrenalin bestimmt. Falls die Werte erh ht sind, werden verschiedene bildgebende Verfahren (Ultraschall, Computertomographie, Kernspintomographie, Szintigraphie) eingesetzt, um die Lage, Gr e und Ausbreitung des Ph ochromozytoms zu erfassen. Da das Ph ochromozytom in manchen F llen mit weiteren hormonbildenden Tumoren vergesellschaftet ist (z. B. der Schilddr se oder Nebenschilddr se), m ssen auch diese Organe im Verdachtsfall untersucht werden. Krankheitsverlauf Unbehandelt kann es beim Ph ochromozytom immer wieder zur Freisetzung gro er Mengen an Adrenalin und Noradrenalin kommen, was zu lebensgef hrlichen Blutdruckkrisen f hrt. Es kann akut zum Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen kommen. Wird das Ph ochromozytom behandelt, so sind die Heilungschancen jedoch ausgesprochen gut. Therapie Die Therapie der Wahl beim Ph ochromozytom ist die Operation mit Entfernung des Tumors. Damit ist die Erkrankung in aller Regel geheilt. Der Blutdruck normalisiert sich ohne weitere medikament se Behandlung wieder. Selten handelt es sich beim Ph ochromozytom um einen b sartigen Tumor, der nicht immer vollst ndig entfernt werden kann oder nach der Operation wieder auftritt. Hier kann eine zus tzliche Chemotherapie notwendig sein. Vor der Operation ist eine medikament se Behandlung des hohen Blutdrucks notwendig. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman jEEine Phimose ist die angeborene (selten erworbene) Verengung beziehungsweise Verl ngerung und Verdickung der Vorhaut der Vorhaut des m nnlichen Gliedes. So kann die Vorhaut nur unvollst ndig oder berhaupt nicht ber die Eichel zur ckgestreift werden. Folgen der Phimose sind h ufige Entz ndungen unter der Vorhaut im Eichelbereich, eine Erektion ist sehr schmerzhaft. Bei Kleinkindern ist eine enge (oft auch verl ngerte) Vorhaut die Regel. So kommt es nicht selten zu Entz ndungen; bei Druck kann sich rahmiger Eiter entleeren. Doch ob es sich um eine Phimose handelt, kann meist erst ab etwa dem vierten oder f nften Lebensjahr gekl rt werden - wenn sich auch da die Vorhaut noch nicht voll ber die Eichel streifen l t. Suchen Sie bei einer Entz ndung im Eichelbereich mit Ihrem Buben baldm glichst einen Kinderarzt auf. Meist reicht die Behandlung der Entz ndung der Entz ndung aus; berdies wird der Kinderarzt raten, die Vorhaut beim Baden sanft und so weit wie m glich zur ckzustreifen. T glich sanfte R ckstreifversuche lockern schlie lich mit der Zeit die enge Vorhaut. Gelingt das nicht und kommt es immer wieder zu Entz ndungen, wird eine kleine Operation notwendig. Nur in den F llen einer echten Phimose ist eine Entfernung der Vorhaut (Beschneidung) notwendig, zumal eine echte Phimose neben den Beschwerden bei der Erektion auch das Risiko eines Peniskrebses erh vBEin Phlegmon ist eine fl chenhaft fortschreitende eitrige Entz ndung des Unterhautzellgewebes, verursacht durch eitererregende Bakterien (Staphylokokken, Streptokokken). Anzeichen Sie haben eine hei hlende ger tete Schwellung der Haut, auf Druck bilden sich Dellen. Schon fr h entstehen dann im Unterhautgewebe eitrige Abszesse, die sich zur Haut hin und in die Tiefe ausbreiten. Die Bakterien brechen bald in die Lymphgef e (rote Streifen in der Haut) und in die Blutbahn ein. So leiden Sie meist auch an hohem Fieber. Suchen Sie unverz glich einen Arzt auf, oder lassen Sie ihn kommen, wenn Sie hohen Fieber bekommen. IEine Phobie ist eine unbegr ndete Angst vor einem bestimmten Gegenstand oder einer bestimmten Situation. Phobien geh ren zu den h ufigsten Neurosen. Zum Beispiel k nnen Sie sich vor dem Anblick oder der Ber hrung einer Spinne f rchten oder eine entsetzliche Furcht vor der H he haben (Akrophobie), etwa vor h heren Stockwerken oder einem steilen Abhang. Diese ngste werden Sie gew hnlich nicht daran hindern, ein normales Leben zu f hren: Sie meiden ganz einfach Spinnen oder den Blick in den "Abgrund". Angst vor engen oder geschlossenen R umen (Klaustrophobie) ist schon problematischer, denn mit Autos, Zugabteilen oder Fahrst hlen m ssen Sie irgendwie zurechtkommen. Aber die meisten Leute, die an Klaustrophobie leiden, werden mit ihrer Angst fertig. Einige Phobien dagegen machen dem Patienten ein normales Leben unm glich. ein h ufiges Beispiel ist die Agoraphobie, allgemein als Angst vor ffentliche Pl tzen bekannt (Platzangst). F r eine Person, die unter Agoraphobie leidet, ist unter Umst nden nicht nur ein Park oder ein Einkaufszentrum ein ffentlicher Platz, der sich vielleicht noch vermeiden lie e, sondern jerder Ort au erhalb des eigenen kann kann diese Bedeutung annehmen. Diese Phobie kann auch eine bertriebene Sch chternheit - Furcht vor menschlicher Gesellschaft - einschlie en, die eng mit den R ckzugssymptomen der Depression zusammenh Schwere Agoraphobie ist eine Krankheit. Wen sie darunter oder unter irgendeiner anderen Phobie leiden und gezwungen sind, dem gef rchteten Gegenstand oder einer derartigen Situation gegen berzutreten, k nnen die Symptome der Angst, ja sogar "Panikzust nde" auftreten. Behandlung Um eine leichte Phobie zu bek mpfen, sollten Sie versuchen, Ihre Angst allm hlich in den Griff zu bekommen. dieser Proze wird Desensibilisierung genannt. Zum Beispiel: Wenn Sie sich vor Spinnen f rchten, fangen Sie damit an, das Bild einer Spinne zu betrachten; als n chstes zwingen Sie sich, zusammen mit einer Spinne im Raum zu bleiben. Dann betrachten Sie eine Spinne aus der N he; und schlie lich lassen Sie eine Spinne ber Ihre Hand laufen. Oder wenn Ihre Platzangst Sie daran hindert einkaufen zu gehen, fangen Sie in den kleinen Tante-Emma-L den Ihrer Nachbarschaft an. Allm hlich weiten sie dann Ihren Horizont aus, bis Sie keine Angst mehr vor den gro en Kaufh usern haben. Kommen Sie selbst mit Ihrer Neurose nicht zurecht, sollten Sie einen Psychotherapeuten oder Psychiater aufsuchen. ufig geworden sind Pilzerkrankungen der Hornhaut - teilweise auch durch wahllose Behandlung von Augenentz ndungen mit Antibiotika und vor allem Kortison. Ein Pilzbefall der Hornhaut gleicht einem Hornhautgeschw Behandlung Pilzt tende Mittel; in schweren F llen ist eine Hornhauttransplantation notwendig. PPilze sind im Gegensatz zu den Bakterien kernhaltige Kleinstlebewesen, sogenannte Mikroorganismen. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Anpassungsf higkeit an verschiedenste Umweltfaktoren finden sie auf fast der ganzen Welt eine weite Verbreitung. So gibt es Pilze, die sich erst in sehr hei er Umgebung richtig wohl f hlen, andere bevorzugen ein saures Milieu oder ben tigen so gut wie keinen Sauerstoff. Allen gemeinsam jedoch ist ihr Bedarf an organischem Kohlenstoff als Ern hrungsgrundlage. Daher findet man sie bevorzugt auf Pflanzen oder auch daraus verarbeiteten Lebensmitteln und toter oder verwesender Materie. Einige wenige dieser kleinen Gesellen haben sich wiederum auf lebende "Wirte" spezialisiert und k nnen je nachTypus durch ihr Schmarotzertum dann Krankheiten ausl Man sch tzt die Zahl ihrer verschiedenen Arten auf ber 50.000, wobei zur Zeit nur weniger als 300 Typen beim Menschen auch urs chlich als Krankheitserreger nachgewiesen werden. Von diesen sogenannten pathogenen (den Menschen krankmachenden) Pilzarten verursachen wiederum nur knapp 10 Arten ber 90 Prozent aller beim Menschen beschriebenen Pilzinfekte. Klinisch werden Pilze nach dem sogenannten DHS-System unterschieden. D = Dermatophyten (Hautpilze) H = Hefen (Sprosspilze) S = Schimmelpilze sowie als weitere Gruppe die sogenannten dimorphen Pilze, die sowohl in der Hefeform wie die Spro pilze als auch in der sogenannten Myzelform wie die Fadenpilze auftreten k nnen und f r den Menschen immer krankheitsausl send sind. Erkankt ein Mensch an einer Pilzinfektion, so spricht man von einer Mykose. Hierbei kann die Infektion je nach Art des Pilzes auf die Haut beschr nkt bleiben, aber auch der bergang ins Blutsystem und damit Verteilung im ganzen K rper mit Befall der inneren Organe oder auch des Gehirns wird im Einzelfall gesehen. Auch die Aufnahme der Pilzsporen ber die Atemluft in die Lunge mit Ausbildung einer Lungenentz ndung wird f r manche Pilzart gesehen. Man sollte jetzt aber nicht gleich bei Entdeckung eines banalen Fu pilzes in Panik verfallen. Zu jeder Zeit hausen auf dem Menschen Pilze (genauso wie Bakterien oder Viren), die bei normaler K rperabwehr v llige harmlose Parasiten darstellen. Erst wenn der Wirt durch eine andere Krankheit sehr geschw cht wird, k nnen diese Pilze "au er Kontrolle" geraten, sich ungehemmt vermehren und ausbreiten und dadurch Schaden anrichten. Beschwerden tung, Entz ndung, Juckreiz, Schuppung, N ssen und wei e Bel ge. Meist siedeln sich Pilze in feuchtwarmen Regionen, z.B. zwischen den Zehen, im Windelbereich oder im Scheidenbereich an. Therapie Zur Therapie einer Pilzinfektion stehen heutzutage sehr wirksame Pilzmittel, sogenannte Antimykotika, zur Verf gung. Je nach Befallsmuster besteht die M glichkeit einer lokalen Anwendung mittels einer Salbe oder bei systemischer Erkrankung die Darreichung der Medikamente in Tabletten- oder Infusionsform, wodurch sich bei wieder erstarkender K rperabwehr die Pilzinfektion zur Ausheilung bringen l Sehr wichtig bei allen erlichen Pilzinfektionen ist, da man ausreichend lange behandelt, damit es nicht zu einem R ckfall kommt. Auch, wenn die Beschwerden schon vor ber sind, sollte noch etwas l nger behandelt werden, um sicher zu gehen, da kein aktives Pilzgeflecht mehr vorhanden ist. Fadenpilze (Dermatophyten) hren zu einer oberfl chlichen Infektion auf "totem" Gewebe wie Hornschicht, N gel oder Haare. Hefepilze (Candida) hren zu tieferen und systemischen (den ganzen K rper betreffenden) Infektionen. Diese Pilze kommen auch im gesunden K rper (z.B. im Verdauungstrakt) vor. Durch eine verminderte Abwehrlage oder einen schlechten Allgemeinzustand kann sich dieser Pilz ausbreiten und Krankheitssymptome hervorrufen. Es kann zu einer Infektion der Haut, Schleimhaut oder bestimmter Organe kommen. Beispiele sind Windeldermatitis, Scheidenpilz oder Mundsoor. Schimmelpilze Auch hier kann es bei einem geschw chten Allgemeinzustand zur Infektion von Haut, Haaren, N geln oder inneren Organen kommen. oder Nagelpilz k nnen durch alle oben genannten Erreger hervorgerufen werden. CPilze sollen in der Regel sp testens 30 Stunden nach der Ernte verzehrt werden. Lediglich die eiwei armen und zellulosereichen Pfifferlinge k nnen noch drei oder vier Tage nach der Ernte ohne Bedenken genossen werden (verfaulte dunkelbraune Stellen wegschneiden!). Die meisten Giftpilze verursachen lediglich Magen und Darmst rungen (Durchf lle und Brechdurchf lle), einige St rungen des Nervensystems (bis zur m glichen Herz- und Ateml hmung wie beispielsweise der Pantherpilz); einige wenige Pilze (wie der wei e und der gr ne Knollenbl tterpilz) wirken durch eine schwere Lebersch digung t dlich. Erst vor einigen Jahren wurde festgestellt, da manche Pilze nach mehrmaligem Genu zu einer t dlichen Nahrungsmittelallergie f hren kann (beispielsweise der Kahle Krempling). @Diese Erkran" kung wird durch Pilzbefall talgdr senreicher Hautbezirke hervorgerufen. Entstehen auf Brust, R cken, an den Innenseiten der Oberschenkel oder Oberarme schmutziggelbe bis br unliche Fleckbildungen, die sich beim Schwitzen entz ndlich r ten k nnen, ist wahrscheinlich ein Pilz daran schuld (Malassezia furfur). Die T nungen innerhalb der Herde variieren meist, oft sind die Herde auch mit Schuppen bedeckt. Voraussetzung dieses Pilzbefalls ist ige Talgdr senabsonderung und starkes Schwitzen. Behandlung Antimykotika (pilzt tende Mittel) .CVon einem Pneumothorax spricht man, wenn Luft in den Brustfellraum eindringt. Anzeichen Akut auftretende Atemnot, ziehender oder stechender Brustschmerz und Hustenreiz; in schweren F llen hochgradige Atemnot, Herzjagen, Kreislaufschock. Man unterscheidet den Idiopathischen und den symptomatischen Pneumothorax Ursachen des idiopathischen Pneumothorax Angeborene Strukturver nderungen, infolge deren pl tzlich (bei meist j ngeren Menschen) eine Fistel entsteht, so da Luft in den Brustfellraum eintritt. Ursachen des symptomatischen Pneumothorax Lungenemphysem, Lungentuberkulose, Lungenabsze , Lungenkrebs und Bronchiektasen Behandlung Kleine Pneumothoraxe k nnen spontan ausheilen, sonst beruhigende Mittel, Sauerstoff; in schweren F llen Saugdrainage, bis die Brustfellbl tter verkleben, oder Operation. DDie Pocken (Variola, bedeutet scheckig) - altdeutsch Blattern (Bl schen) - waren in der Alten Welt endemisch und wurden erst mit der Kolonialisierung in alle Erdteile verschleppt. Meist fielen der Krankheit Kinder und Jugendliche zum Opfer, denn wer die Pocken einmal berstanden hatte, war ein Leben lang immun. Erwachsene erkrankten deshalb seltener. [Kaiserin Maria Theresia (1717 -1780) berstand die Krankheit z.B. mit 51 Jahren.] Nach einer Inkubationszeit von etwa 12 Tagen beginnt die Krankheit mit mehrt gigem Fieber, kleine r tliche Flecken die den K rper berziehen, entwickeln sich zu Kn tchen und schlie lich zu Bl schen, die mit einer klaren, zahlreiche Viren enthaltenden Fl ssigkeit gef llt sind. Durch einwandernde wei e Blutk rperchen werden sie zu eitrigen Pusteln, die schlie lich aufbrechen k nnen. Bei gutem Verlauf bildet sich Wundschorf, und mit Juckreiz heilt die Krankheit unter Narbenbildung ab. Waren die Augen oder das Gehirn befallen, k nnen allerdings Blindheit oder Hirnsch den zur ckbleiben. Bei der schlimmsten Form, den h morrhagischen Pocken (schwarze Blattern) treten nach k rzerer Inkubationszeit Blutungen in der Haut, den Schleimh uten und inneren Organen auf. Kranke sterben nach einer Woche. Die Sterblichkeit liegt bei 20 bis 40 %. CBDie Polymyalgia rheumatika ist eine Gef ndung (Vasculitis), die typischerweise mit Schmerzen im Bereich von Oberarmen und Oberschenkeln, allgemeinem Krankheitsgef hl und trauriger Verstimmung (Depression) einhergeht. Unter Umst nden kommt es bei dieser Erkrankung auch zu den Symptomen einer "Arteriitis temporalis" mit Entz ndung der Schl fenarterien (Symptom: Kopfschmerzen) der Augenarterie (Gefahr der Erblindung!). Die Erkrankung spricht in der Regel prompt und eindrucksvoll auf eine Cortisonbehandlung an. Nach 2-3 Jahren Behandlung kommt es meist zur Ausheilung. =BEs handelt sich um eine Autoimmunkrankheit, die zu einer schmerzhaften Entz ndung von Muskeln f hrt. H ufig kommt es begleitend auch zu einer Hautentz ndung mit Schwellungen und Verf rbungen der Haut (z.B. im Bereich der Augenlider. Man spricht dann von einer Dermatomyositis. Da eine Polymyositis oder Dermatomyositis Fr hzeichen einer b sartigen Tumorerkrankung sein k nnen, sollte bei dieser Diagnose immer auch nach versteckten Tumoren gesucht werden. Dadurch hat man die Chance, diese in einem Stadium zu finden, in denen sie z.B. durch eine Operation heilbar sind. lDBei einer Polyneuropathie sind mehrere periphere Nerven irritiert, oder sie fallen aus. Anzeichen und Ursachen ufig sind Sensibilit rungen in Armen oder Beinen, so ein eigenartiges Kribbelgef hl oder taube Gliedma en (Verlust des Ber hrungs- oder Schmerzempfindens). Diese Sensibilit rungen k nnen bisweilen mit vor bergehenden schlaffen L hmungen (vor allem der Arme) verbunden sein. Nicht selten leidet der Betroffene aber auch nur unter Schmerzen (Neuralgien). In vielen F llen d rfte es sich lediglich um psycho-vegetative St rungen handeln, h ufig aber sind auch toxische Nervensch digungen (beispielsweise durch Blei, Quecksilber, Insektizide oder bestimmte Medikamente). Ebenso k nnen Polyneuropathien bei Alkoholismus oder Diabetes mellitus auftreten. Behandlung Liegen psycho-vegetative St rungen zugrunde, empfiehlt sich eine psychotherapeutische Behandlung. Bei einer toxischen Sch digung verhindert nat rlich nur ein striktes Meiden des schuldigen Giftes oder Schadstoffes (beispielsweise Blei) - gegebenenfalls durch einen Wechsel des Arbeitsplatzes oder des Berufs - das Fortschreiten der Neuropathie. ADieser seltenen angeborenen oder erworbenen Krankheit liegt eine St rung der H m-Synthese zugrunde (H m ist der Eisenbestandteil des H moglobins, des roten Blutfarbstoffs). Anzeichen Extreme Lichtempfindlichkeit, es bilden sich an den dem Sonnenlicht ausgesetzten Hautstellen Blasen und Geschw re, die vernarben. Meist ist der Urin braunrot. Eine urs chliche Behandlung gibt es nicht, nur eine Vermeidung direkten Sonnenlichts kann die Hauterscheinungen mindern. 5DAls eigentliche Pr kanzerosen gelten die Tumoren, die in den meisten F llen b sartig werden, allerdings oft erst nach langer Zeit: Papillomatosis cutis Hier handel es sich um blumenkohlartige, bis zu handtellergro e, fleischig-rote Wucherungen, die vor allem an den Unterschenkeln auftreten; sie sind von einer belriechenden Absonderung bedeckt. Meist sind ltere Menschen betroffen. Orale Papillomatose Diese Tumoren kommen ebenfalls meist nur bei lteren Menschen vor. Es sind beerartige, warzenf rmige Tumoren mit wei licher Oberfl che an der Mundschleimhaut und an den Lippen. Morbus Dubreuilh (Lentigo maligna) Diese Hauterkrankung, die sich in dunkelbraunen, langsam wachsenden Flecken zeigt, kommt meist nur bei Frauen ber 40 Jahren vor. Die Flecken sitzen im Gesichts- und Halsbereich, seltener am Rumpf. Zeigen sich auf diesen Flecken schw rzlich pigmentierte Kn tchen, die geschw rig zerfallen, besteht Verdacht auf krebsige Entartung. Behandlung Jede Pr kanzerose sollte baldm glichst operativ entfernt werden, um das Risiko eines Hautkrebses auszuschalten. NJProstatakrebs, eine h ufig vorkommende Krebsart, ist eine Erkrankung, bei der (b sartige) Krebszellen in der Prostata (Vorsteherdr se) des Mannes gefunden werden. Die Prostata, eine der m nnlichen Geschlechtsdr sen, befindet sich unterhalb der Blase (das Organ, das Urin sammelt und entleert) und vor dem Mastdarm (dem letzen Teil des Darms). Die Prostata hat etwa die Gr e einer Walnu . Sie umschlie t einen Teil der Harnr hre, einer R hre, die den Urin von der Blase nach au erhalb des K rpers transportiert. Die Prostata produziert eine Fl ssigkeit, die einen Teil des Samens bildet, eine wei ssigkeit, welche die Samenzellen enth Prostatakrebs wird in der Regel bei lteren M nnern gefunden. Wenn Sie lter werden, wird die Prostata m glicherweise gr er und blockiert die Harnr hre oder die Blase. Die kann zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen f hren oder die sexuelle Funktion beeintr chtigen. Diesen Zustand nennt man "benigne Prostatavergr erung" (BPH), und wenn es sich auch nicht um Krebs handelt, so ist doch eventuell eine operative Korrektur notwendig. Die Beschwerden bei benigner Prostatavergr erung und bei anderen Problemen mit der Prostata k nnen denen bei Prostatakrebs hnlich sein. Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden haben: schwacher oder unterbrochener Urinflu ufiges Wasserlassen (insbesondere nachts) Schwierigkeiten beim Wasserlassen Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder bohrende Schmerzen in R cken, H fte oder Becken. ufig fehlen Beschwerden bei Prostatakrebs im Fr hstadium. Um Sie zu untersuchen, wird Ihr Arzt einen Finger mit bergezogenem Fingerling in den Dickdarm stecken (rektale Untersuchung) und die Prostata nach Knoten abtasten. Eine spezielle Untersuchungsmethode namens Ultraschall, bei der mittels Schallwellen ein Bild Ihrer Prostata hergestellt wird, kann auch angewendet werden. Wenn Ihr Arzt etwas Ungew hnliches tastet, wird er m glicherweise Zellen aus Ihrer Prostata entnehmen und unter dem Mikroskop betrachten. Ihr Arzt macht dieses blicherweise, indem er eine sehr feine Nadel in die Prostata einf hrt und Zellen herausholt. Um an Ihre Prostata zu gelangen, f hrt Ihr Arzt die Nadel durch den Dickdarm oder durch den Zwischenraum zwischen Skrotum (Hodensack) und Darmausgang (dieser Zwischenraum wird Perineum genannt). Dieses wird "Feinnadelaspiration" oder "Nadelbiopsie" genannt. Die Heilungschance (Prognose) h ngt vom Stadium der Krebserkrankung (ob sie auf die Prostata beschr nkt ist oder auf andere Teile des K rpers bergegriffen hat) und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ab. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman GDie Prostata (Vorsteherdr se) umgibt den Teil der m nnlichen Harnr hre, der kurz vor der Blase sitzt. Die Prostata sondert ein Sekret ab, das die Beweglichkeit der Samen ausl st. Ab ca. 50 Jahren kommt es h ufig zu einer gutartigen Wucherung des inneren Prostatagewebes. Durch diese Prostatavergr erung (Prostataadenom) kommt es zu einem steigenden Druck auf die Harnr hre oder direkt auf die Blase. Die Erkrankung entwickelt sich in drei Stadien: ufiger Harndrang, auch nachts. Schw cher werdender Harnstrahl. Dann ist keine vollst ndige Blasenentleerung mehr m glich (Restharnbildung). Durch die Stauung des Harns sind Infektionen der Blase beg nstigt (Blasenentz ndung), au erdem werden dadurch auf Dauer die Nieren gesch digt. Vollst ndige Harnverhaltung, oft mit Schmerzen verbunden. Dabei kommt es andererseits zu einem st ndigen Tr pfeln der Blase (Inkontinenz). Die gleichen Beschwerden k nnen auch durch einen Prostatatumor ausgel st werden. Ursache Hormonumstellung im Alter bewirkt die Gewebewucherung. Was Sie tun k Bewegung, nicht zu lange sitzen. glichst wenig Alkohol. Blase h ufig entleeren. Unterdr cken sie nie den Harndrang, damit die Blase nicht llt wird. Sorgen Sie f r regelm igen Stuhlgang, damit nicht zus tzlich Druck auf Blase und Harnwege entsteht. Gelegentlich warme Sitzb der nehmen. Pflanzliche Pr parate z.B. mit Sitoserin, K rbissamen, Sabalfr chten oder Brennesselwurzel schwellen die Prostata vor bergehend ab und lindern die Beschwerden. Wann Sie zum Arzt m Ab 45 Jahren sollten Sie regelm ig zur Vorsorgeuntersuchung gehen, um einen Tumor im Fr hstadium zu erkennen. Sobald die ersten Beschwerden auftreten. Was Ihr Arzt tun kann Ausschlie en eines Tumors. Bei Harnverhaltung mu ein Katheder gesetzt werden. Operative Aussch lung des inneren Prostatagewebes. Dabei werden die M nner meist zeugungsunf hig, die Erektionsf higkeit bleibt aber bestehen. Vorbeugung ist nicht m glich. EUnter Prostatitis versteht man eine Entz ndung der Vorsteherdr se des Mannes. W hrend die unkomplizierte Zystitis eine typische "Frauenkrankheit" ist, die beim Mann so gut wie nie auftritt, handelt es sich bei der Prostatitis um die wichtigste Infektion des Urogenitaltraktes des Mannes. Die Prostata umschlie t beim Mann dicht unterhalb der Blase die Harnr Meist erreichen die Erreger die Prostata, indem sie ber die Harnr hre in die Prostata aufsteigen. Die Prostatitis stellt h ufig eine Komplikation einer Harnr hrenentz ndung besonders bei chronischen Gonokokkeninfektionen dar. Handelt es sich um einen Patienten mit akuter Harnwegsinfektion - also um einen, bei dem gr eren Mengen von Bakterien im Urin enthalten sind -, so kann durch diesen Mechanismus eine akute Prostatitis entstehen. Die akute Prostatitis ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung. Die Patienten beschreiben Schmerzen im Unterbauch, Kreuzschmerzen, Ziehen in den Hoden und Brennen beim Urinieren. Sie haben dar ber hinaus hohes Fieber. K nnen Bakterien (v.a. E. coli) nachgewiesen werden, spricht man von einer bakteriellen Prostatitis. Bei der sog. abakteriellen Prostatitis sind vor allem Chlamydien als Erreger beteiligt. Chlamydien sind Bakterien, die sich mit den blichen F rbemethoden nicht einfach anf rben lassen und daher bei mikroskopischer Untersuchung des Prostatasekrets nicht auffallen - daher die Bezeichnung 'abakteriell'. CIm Gegensatz zur akuten Prostatitis sind Diagnostik und Therapie der chronischen Infektion mit wesentlich gr eren Problemen behaftet. Die Erkrankung kann aus einer akuten Entz ndung entstehen oder wie in den h ufigsten F llen, von Anfang an chronisch verlaufen. Die Patienten kommen mit uncharakteristischen Schmerzen wie Kreuzschmerzen, Ziehen ber der Blasenregion, Ziehen in der Hodenf chern, Potenzverlust und allgemeine Leistungsschw Um eine Entz ndung in der Prostata zu beweisen, bedarf es einer aufwendigen Diagnostik, in deren Mittelpunkt die Untersuchung des Prostatasekretes steht. Es wird gewonnen durch Massage der Prostata mit dem untersuchenden Finger. Das aus der Harnr hre flie ende Prostatasekret wird nun mikroskopisch als auch mikrobiologisch aufgearbeitet. Ursache der chronischen Prostatitis sind Erreger, die normalerweise Harnwegsinfektionen verursachen wie E.coli, Enterokokken, Proteus und in sehr seltenen F llen Pseudomonaden. @Was ist Pseudokrupp? Es handelt sich um eine akute Entz ndung des Kehlkopfes, meistens auch zus tzlich der Luftr hre und der Bronchien. Betroffen sind vor allem Kinder in den ersten drei, gelegentlich auch sechs, Lebensjahren. Man spricht von einem Pseudokrupp, da der echte Krupp die Diphtherie ist, die heute in unseren Breiten derzeit nicht vorkommt, die aber durch Einschleppung aus L ndern mit hoher Diphtherieh ufigkeit und durch einen ungen genden Impfschutz vor allem bei lteren Kindern und Erwachsenen nicht ganz vergessen werden darf. Was sind die Ursachen f r Pseudokrupp? Die Ursache f r einen Pseudokrupp liegt in der Infektion durch Viren vor allem der Schleimhaut knapp unter dem Kehldeckel und der darunter in der Tiefe liegenden Schleimhautbezirke. Dies sind Viren, welche blicherweise Erk ltungserkrankungen verursachen. Wie entsteht Pseudokrupp? Durch die bei kleinen Kindern nat rlicherweise engen Verh ltnisse f hrt jede entz ndliche Schwellung rasch zu einer Behinderung der Atmung, seltener auch zu einem Verschluss der Atemwege mit der Gefahr des Erstickens! Mit zunehmender Atemnot ziehen die Kinder Haut und Muskeln oberhalb des Brustbeines und zwischen den Rippen ein. Da dies sehr anstrengend sein kann, k nnen vor allem kleinere Kinder in den Zustand einer Ersch pfung hineinrutschen und kann sich ein schwerer Sauerstoffmangel einstellen. Was sind die Symptome des Pseudokrupp? Hauptsymptome, die an einen Pseudokrupp denken lassen m ssen, sind: Bellender Husten Heisere Stimme Zunehmende Atemnot, die besonders bei der Einatmung auff Meist finden sich in der Vorgeschichte des Pseudokrupps ein Schnupfen, etwas Fieber und eine allgemeine Mattigkeit. Typischerweise beginnen die Probleme meist in der Nacht einige Stunden nach dem Niederlegen. Die Kinder wachen dann mit dem charakteristischen, vielfach schon ber das Telefon h rbaren, "bellenden" Husten auf und ringen gelegentlich nach Luft oder ze igen eine deutlich versch rfte Atmung. Ausgesprochene Alarmzeichen sind St rungen der Ansprechbarkeit und Aufmerksamkeit, Bl sse oder Bl ue der Haut und Verlust des Bewusstseins. Die Probleme k nnen tags ber deutlich abklingen, aber in der folgenden Nacht wiederkommen. W hrend die eigentliche Erkrankung in der Regel innerhalb von 24-48 Stunden beendet sein sollte, k nnen viele Kinder noch 1 - 2 Wochen danach verst rkt husten. Was sollten Sie bei Pseudokrupp tun? Eine Vorstellung beim Arzt ist in jedem Fall angezeigt, rund 10 - 20% aller Kinder m ssen zur Behandlung oder zur Beobachtung im Spital aufgenommen werden. Sofortige Sauerstoffzufuhr und wenn n tig k nstliche Freihaltung der Atemwege durch Intubation k nnen lebensrettend sein. Oberstes Gebot ist die Beruhigung und Entspannung der Situation. In diese Beruhigung m ssen die Eltern oder Pflegepersonen mit einbezogen werden. Beruhigen Sie Ihr Kind, vor allem: geraten Sie selbst nicht in Panik! Unruhe und Angst stecken Ihr Kind an, und die Beschwerden k nnen sich dadurch verschlechtern. Behandlungsma nahmen, die Sie noch zuhause durchf hren k nnen sind: Nach M glichkeit k hle frische Luft (Kind zum Fenster bringen, Fensterscheiben des Autos bei der Fahrt ins Spital oder zum Arzt offen lassen). Warnen sollte man vor der immer wieder durchgef hrten Einatmung sehr feuchter warmer Luft (etwa im Badezimmer mit aufgedrehten Hei wasserh hnen). Dieser Dampf kann zu einer weiteren Verschlechterung der Atemnot und der Schwellung der Schleimhaut im Kehlkopfbereich f hren. Eine Beruhigung durch Medikamente muss unterbleiben, da dadurch der Atemantrieb weiter gest rt werden kann. Bei Kindern mit wiederholtem Pseudokrupp ist die Bereithaltung von Z pfchen oder anderen Kortisonprodukten zuhause ein ganz guter Weg zur Vermeidung schwerer Verlaufsformen. Verlangen Sie von Ihrem Arzt, dass er ihnen bei wiederholtem Pseudokrupp entsprechende Z pfchen aufschreibt. Diese werden dann in der Apotheke speziell f r ihr Kind hergestellt und bieten einen guten Schutz gegen eine b sartige Verschlechterung des Pseudokrupps. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Durch die Krankengeschichte mit dem Auftreten der typischen obengenannten Symptome, klassischerweise in der Nacht nach dem Niederlegen, einer Halsuntersuchung und dem Abh ren der Lunge ergibt sich blicherweise die Diagnose. Das Kind belastende Untersuchungen oder Blutabnahmen sind in der Regel nicht erforderlich und sollten wegen der zus tzlichen Beanspruchung der Kinder unterbleiben. Was wird im Spital gemacht? An Medikamenten wirken recht sicher (sind aber in der Regel nicht in Privathaushalten vorhanden!): Die Inhalation von Adrenalin, einer schleimhautabschwellenden Substanz. Krankenhausambulanzen und rzte haben diese L sungen praktisch immer griffbereit. Unter medizinischer Aufsicht kann durch Adrenalin eine vor bergehende Atemerleichterung erzielt werden. Wiederholungen dieser Behandlung k nne bei nachlassender Wirkung notwendig sein. Gelegentlich kann es durch Adrenalin zu Herzklopfen kommen. Die Verwendung von Kortison hat einen sehr guten Erfolg; die Anwendung kann als Z pfchen, zum Inhalieren oder als Tabletten zum Schlucken erfolgen. Die Wirkung setzt allerdings erst nach 20 - 40 Minuten ein, am schnellsten nach Inhalation mit einem Inhalationsger Wie geht es weiter? Leider hat der Pseudokrupp eine gewisse Neigung, mehrfach aufzutreten. Eine Vorbeugung ist nicht m glich. In der Regel spricht der Pseudokrupp gut auf die Behandlung an. Auch bei wiederholtem Auftreten sind ernste Folgen nicht zu erwarten, allerdings scheint h ufiges Erkranken an Pseudokrupp in einer Beziehung zu Asthma (bzw. Allergien) zu stehen. Woran m ssen Sie noch denken? Kinder die hoch fiebern sind auf eine schwere Verlaufsform oder auf eine hnlich verlaufende Erkrankung verd chtig. Dabei k nnte es sich um eine eitrige Entz ndung des Kehldeckels, die Epiglottitis, handeln, die lebensgef hrlich sein kann. Solche Kinder m ssen, selbst nur auf den Verdacht hin, in Begleitung eines Arztes unbedingt in ein Krankenhaus gebracht werden (nicht in eine Arztordination, da dort nicht alle M glichkeiten f r eine Freihaltung der Atemwege vorhanden sind). Kinder mit Epiglottitis zeigen neben dem hohen Fieber auch Speichel, der ihnen aus dem Mund rinnen kann, und wirken, als ob sie einen Kn del im Hals h tten. Seit der Einf hrung der H mophilusimpfung sind geimpfte Kinder wesentlich seltener an Epiglottitis erkrankt. Univ.-Prof. Dr. Manfred G Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AWenn bei Wirbels ulen-Beschwerden eine Nervenwurzel eingeklemmt wird, dann kommt es in dem von dieser Nervenwurzel versorgten Hautbereich zu Schmerzen. Diese nennt man radikul re Schmerzen. Pseudoradikul re Schmerzen sind solche, die den Charakter radikul rer Schmerzen haben, ohne da wirklich eine Nerveneinklemmung vorliegt. Diese ern sich z.B. h ufig als Schmerzen im Kreuzbereich mit Ausstrahlung in die Oberschenkel. EKrankheitsbild Rickettsiose mit meist gutartigem grippe hnlichen Verlauf. Schwere Allgemeinsymptome und meistens hohes Fieber um 39-40 ber 3-10 (-15) Tage, Glieder- und Kopfschmerzen, Bradykardie( zu langsame Herzfrequenz). Desweiteren meist atypische Lungenentz ndungen (vor allem bei lteren Patienten), kein Exanthem (Hautausschlag). Letalit t (Sterblichkeit) weit unter 1%, bei Kindern selten. Erreger: (Bakterien) Coxiella burneti (fr her: Rickettsia burneti - wird heute nicht mehr zu den Rickettsien gez hlt) Verbreitung Welweit; in Mitteleuropa nur sporadisch auftretend, seit 1950 jedoch selten. Zuerst in Queensland Australien beobachtet, daher der Name. Ansteckungsmodus bertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (bes. Schafen, Rindern, Ziegen, unter denen die Krankheit durch Zecken bertragen wird) oder aerogen ber infiziertes Material (Heu, Stroh, Wolle); selten auch durch kontaminierte rohe Milch. Inkubationszeit 2-4 Wochen Immunit Solide Immunit t nach berstehen der Erkrankung. Prophylaxe Impfprophylaxe ist wegen der guten therapeutischen Behandlungsm glich- keiten nur in Ausnahmen, z.B. bei Laborpersonal und bei bekannter Exposition (z.B. Viehhaltung, Schlachthofpersonal) n tzlich. Passive Immunisierung Keine Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman )NFast immer ist eine Verletzung oder Sch digung der Wirbels ule (Wirbelbruch, Bandscheibenvorfall, Tumoren), die eine Querschnittsl hmung provoziert - meist nur durch eine Kompression, in selteren F llen auch durch Einrei en, Quetschung oder gar Abdrehen des R ckenmarks. Doch nur etwa 10 Prozent aller Wirbels ulenverletzungen sind so massiv, da sie eine Querschnittsl hmung verursachen. In den anderen F llen kommt es lediglich zu einer schweren Nervenwurzel-Kompression - mit den Folgen von Nervenausfallerscheinungen. Querschnittl hmung bedeutet f r den Patienten eine Sch digung des Querschnitts des R ckenmarks: Einen kompletten Querschnitt kennzeichnet die totale L hmung von der H he der Sch digung abw rts. Dabei ist die L hmung sowohl motorisch als auch sensibel. Motorische L hmung hei t: Die Gliedma nnen nicht mehr willk rlich bewegt werden. Au erdem ist die Sensibilit t, also die Ber hrungs- W rme- und Schmerzempfindung aufgehoben oder stark beeintr chtigt. Auch Blasen-, Mastdarm- und Genitalfunktionen sind gest Bei kompletter Halsmarksch digung ist die Folge eine Tetraplegie: L hmung aller vier Gliedma en. Bei Brust- oder Lendenmarksch digung ist die Folge eine Paraphlegie: L hmung beider Beine. Hilfsmittel der Fortbewegung bei einem kompletten Querschnitt ist der Rollstuhl. Ein inkompletter Querschnitt bedeutet eine unvollst ndige, also teilweise L hmung. Konkret: beispielsweise eine starke Schw che in den Beinen bei einer Verletzung der Lenden- oder Brustwirbels ule oder eine starke Schw che in Armen oder Beinen bei einer Verletzung der Halswirbels ule. Mit dieser motorischen Schw che geht meist auch eine Sensibilit rung (St rung der Ber hrungs- und Schmerzempfindung) ab der Verletzungsstelle einher. Die starke Schw chung der Beine erschwert das normale Gehen. Als Hilfsmittel k nnen St cken dienen Entstehung einer Querschnittsl hmung Viele Wirbelfrakturen sind leichtere Stauchungsbr che, die nach entsprechender Ruhigstellung ohne bleibende Sch den ausheilen. Andere Br che wiederum - vor allem solche mit Bandzerrei ungen - verursachen eine Instabilit t des betroffenen Wirbelsegments. Ein instabiles Bewegungssegment komprimiert immer wieder Nervenwurzeln, die vom R ckenmark ausgehen. Folge sind starke R ckenschmerzen oder - wenn die Halswirbels ule betroffen ist - starke Hinterhaupt und Nackenschmerzen. Oft kommt es auch zu einer Deformation der Wirbels ule (Rundr cken, seitliche Verbiegung mit Beckenstillstand). Und immer steht die Drohung pl tzlicher L hmungserscheinungen (zum Beispiel eines Beines oder Armes) infolge einer st rker werdenden Kompression der Nervenwurzel im Hintergrund. Wichtig Das Schicksal eines Wirbelverletzten entscheidet sich bereits an der Unfallstelle. Nur in wenigen F llen ist die Wirbelverletzung so stark, da sie durch Bruchst cke das R ckenmark komprimiert und sofort eine Querschnittl hmung verursacht. Hinzu kommen jedoch die F lle, bei denen durch eine ungeschickte Hilfeleistung, durch eine abrupte Bewegung des Verletzten selbst oder durch einen unsachgem en Transport ein Frakturst ck in den R ckenmarkskanal eindringen und eine pl tzliche Querschnittsl hmung provozieren kann. Grunds tzlich gilt: Klagt ein Unfallopfer ber starke Hinterhaupt- oder R ckenschmerzen, ist ein Wirbelbruch anzunehmen. Bewegen Sie den Verletzten nicht! Lassen Sie unverz glich einen Rettungswagen rufen. diese Regel gilt um so mehr, wenn der Verletzte ber L hmungserscheinungen klagt. Fordern Sie dann einen Notarztwagen oder einen Rettungshubschrauber an, und betonen Sie, da wahrscheinlich eine Querschnittsl hmung vorliegt. DEine akute Rachenentz ndung kann allein oder im Rahmen einer allgemeinen Virusinfektion der oberen Luftwege auftreten - beispielsweise durch Schnupfen. Bei Kindern kann es unter Umst nden zur hochfieberhaften Erkrankung kommen. In der Regel wird eine Rachenentz ndung durch Viren hervorgerufen Anzeichen Die Schleimhaut der hinteren Rachenwand ist entz ndlich ger tet, es kommt zur Schleimabsonderung. Sie empfinden ein Kratzen und Brennen im Hals, haben Schluckbeschwerden und ein Gef hl der Trockenheit. Sind die lymphatischen Seitenstr nge der Rachenhinterwand entz ndet, spricht man von einer Seitenstrang-Angina. Behandlung Eine akute Rachenentz ndung behandeln Sie am besten mit Gurgeln von Salbeitee, Emser Salz oder anderen Mund- und Rachentherapeutika wie Hexoral, Tonsillosan, Kamillol u. Wichtig Luschtabletten mit dem Zusatz von Lokalantibiotika sollten Sie m glichst vermeiden. Denn erstens haben Antibiotika keinen Einflu auf eine Virusinfektion und zweites k nnen sie die Vermehrung von Hefepilzen provozieren. RBUrsachen Permanente Staubeinwirkung, chemische Reize (D mpfe) am Arbeitsplatz, Kettenrauchen, st ndige Mundatmung bei Nasenpolypen oder einer Verbiegung der Nasenscheidewand sowie bei einer Nasennebenh hlenentz ndung. Anzeichen Sie leiden unter einem R usper- und Schluckzwang, Trockenheitsgef hl und Reizhusten; aus dem Rachen sondern Sie z hen Schleim ab. Behandlung Gurgeln von Emser Salz und Salbeitee. Zus tzlich empfiehlt sich das Lutschen von Salbeibonbons, Isla-Moos-Dragees, Mucidan Tabletten oder hnlichen lindernden Dragees. Ansonsten sollten die Ursachen ausgeschaltet werden. Pocken (Variola) Times New Roman Times New Roman #infekt Polymyalgia rheumaticaB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreislu Polymyositis #ortho #autoimmun #hautu Polyneuropathie #neurou Porphyrie #stoffwu kanzerosen #hautU Prostatakrebs #krebs #uroU%Prostatavergr erung (Prostataadenom) #urou Prostatitis akute Times New Roman Times New Roman #uro #infektu Prostatitis chronische Times New Roman Times New Roman Times New Roman #uro #infekt Pseudokrupp (akute Laryngitis)D Times New Roman #kinder #infekt #hno Pseudoradikul res SyndromB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #neuro Q-Fieber (Rickettsiose)D Times New Roman #infektu Querschnittsl hmung #neurou%Rachenentz ndung, akute (Pharyngitis) #hno #infektu*Rachenentz ndung, chronische (Pharyngitis) #hno #infekt2DKnochenerweichung, bei Kindern: Rachitis Mit Osteomalazie wird eine Gruppe von Stoffwechselst rungen benannt, bei denen die Knochenmatrix in normaler Menge vorhanden, die Mineralisation jedoch mangelhaft oder verz gert ist. Der Mangel an Vitamin D, z.B. durch Funktionsst rungen der Nieren, durch die Entfernung der Nebenschilddr sen, ebenso wie auch durch Leberzirrhosen und manche in den Vitamin-D-Stoffwechsel eingreifende Medikamente, f hrt dazu, da neugebildeter Knochen nicht vollst ndig verkalkt, w hrend der Abbau der alten, verkalkten Knochen normal verl Krankheitsverlauf Die Knochen verlieren durch den Mangel an Calcium an Festigkeit, werden weich und biegsam. Bei fortgeschrittener Osteomalazie klagen die Betroffenen ber generalisierte Schmerzen im Skelettsystem. Die erh hte Biegsamkeit des entmineralisierten Knochens f hrt zu Knochenfehlstellungen wie O-Beine oder Verschiebungen im Becken. Nicht selten werden die Betroffenen aufgrund der generalisierten Knochenschmerzen bettl grig, so da tzlich noch eine Inaktivit tsosteoporose auftritt. BVerschlei erscheinungen an der Wirbels ule und Bandscheibenvorf lle k nnen zur Einklemmung der Nervenwurzeln f hren, welche das R ckenmark durch ffnungen im Wirbelknochen verlassen. Den Nervenwurzeln sind bestimmte Bereiche der Haut zugeordnet (sogenannte Segmente), von denen Ber hrungs- und Schmerzempfinden ber die Nervenwurzeln zum Gehirn geleitet werden. Bei Einklemmungen und Sch digungen der Nervenwurzeln kommt es in diesen zugeh rigen Hautbereichen zum Auftreten von Schmerzen und Mi empfindungen, in fortgeschrittenen F llen auch zu Muskell hmungen. Diese Beschwerden werden aufgrund ihrer gemeinsamen Ursache, der Einklemmung von Nervenwurzeln als radikul r (= von den Wurzeln herr hrend) bezeichnet. HWann spricht man von einer kr ftigen und lang andauernden Regelblutung? Von einer verst rkten Regelblutung (Hypermenorrhoe) spricht man, wenn Sie mehr als f nf Binden pro Tag ben tigen. Dauert sie mehr als sechs Tage, wird sie als verl ngerte Regelblutung (Menorrhagie) bezeichnet. Warum kommt es zu einer verst rkten oder verl ngerten Regelblutung? Ursachen einer verst rkten Regelblutung (Hypermenorrhoe): Entz ndung der Geb rmutterschleimhaut (Endometritis) Gutartige Muskelgeschwulst (Myom) in der Geb rmutter (Uterusmyom) Falls Geb rmutterschleimhaut au erhalb der Geb rmutter vorkommt (Endometriose) Polypen oder b sartige Ver nderungen in der Geb rmutter Hormonst rungen Seltener durch Bluthochdruck, Nieren- und Herzerkrankungen sowie Blutgerinnungsst rungen Ursachen einer verl ngerten Regelblutung (Menorrhagie): Hormonst rungen Allgemeine Erkrankungen wie Blutgerinnungsst rungen und Stoffwechselkrankheiten Entz ndung der Geb rmutterschleimhaut, Geb rmuttertumoren oder Erkrankungen der Eierst Wie stellt der Arzt die Diagnose? Er wird Sie nach ihrer Krankheitsvorgeschichte und nach eventuell eingenommenen Medikamenten fragen (Anamneseerhebung). Untersuchung der Scheide und des Muttermundes mit einem Instrument zum Entfalten der Scheide (Spekulum) Entnahme eines Krebsabstrichs, eventuell Betrachtung des Muttermundes mit einem Spezialmikroskop (Kolposkopie) Tastuntersuchung Ultraschall-Untersuchung Blutprobe Schwangerschaftstest (bei Frauen im geb higen Alter) Allgemein internistische Untersuchung Eventuell spezielle Untersuchungen wie Computertomographie oder Magnetresonanztomographie Die Behandlung der verst rkten oder verl ngerten Regelblutung richtet sich nach der Ursache. Sie kann medikament s (bei Hormonst rungen) oder operativ erfolgen. Bei Verdacht auf Vorliegen einer b sartigen Ver nderung in der Geb rmutter muss zun chst eine Ausschabung der Geb rmutterschleimhaut (Abrasio) vorgenommen werden. Dr. med. Erik Fangel Poulsen, Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman GWas versteht man unter einer seltenen Regelblutung? Von einer seltenen Regelblutung (Oligomenorrhoe) spricht man, wenn der Abstand zwischen den einzelnen Blutungen mehr als 35 Tage betr gt. Die Regelblutung selbst ist unauff llig. Welche Ursachen k nnen zu Grunde liegen? Funktionsst rungen des Eierstocks Erkrankungen des Eierstocks, z.B. polyzystische Ovarien (zahlreiche kleine Zysten) Hormonelle Erkrankungen wie ein berschuss an m nnlichen Hormonen (adrenogenitales Syndrom) oder dem Hormon Prolaktin Verschiedene Tumoren Schilddr senfunktionsst rungen (sowohl ber- als auch Unterfunktion) magersucht.htmMagersucht (Anorexie) Psychische Gr nde, bedingt durch ere Ausnahmezust nde oder schwerwiegende seelische Probleme Leistungssport Es gibt zudem seltenere andere Ursachen f r eine Oligomenorrhoe. Welche Symptome treten auf? tzlich zu den langen Abst nden der Regelblutung k nnen auch Symptome der zu Grunde liegenden Erkrankungsursache auftreten. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Er wird Sie nach Ihren Beschwerden und dem Verlauf der Krankheit fragen, also eine Anamnese erheben. Er untersucht sie gyn kologisch und erstellt einen Tastbefund. Zus tzlich f hrt er eine Ultraschalluntersuchung durch. Wichtig ist ferner die Aufzeichnungen der morgendlichen Basaltemperatur (K rpertemperatur vor dem Aufstehen) zwischen ein bis zwei Regelblutungen (Menstruationszyklen). Ratsam ist au erdem eine internistische Untersuchung. Ihr Arzt nimmt Ihnen Blut ab und l sst die Werte im Labor bestimmen. Eventuell wird eine Spezialdiagnostik in einem Institut f r Endokrinologie notwendig. Welche Behandlung gibt es? Ist die Diagnose gestellt, folgt die Behandlung der zu Grunde liegenden Erkrankung wie zum Beispiel: Normalisierung der Schilddr senfunktion Behandlung der Anorexie Entfernung eines Tumors Dr. med. Erik Fangel Poulsen, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman PWas ist Reisedurchfall? Durchfall ist eine der h ufigsten Krankheiten beim Reisen. Ursache f r den pl tzlichen Durchfall, dem Blut oder Schleim beigemengt sein kann, sind in der Regel Bakterien. tzlich kann es zu Magenschmerzen, belkeit, Erbrechen und Fieber kommen. Die meisten F lle sind leicht und bessern sich im Laufe weniger Tagen von allein. Nur einer von 100 Betroffenen muss ins Krankenhaus eingewiesen werden. Was ist die Ursache f r Reisedurchfall? Viren oder Parasiten k nnen Ursache des Durchfalls sein, meistens sind es jedoch Bakterien, etwa: Escherichia coli Salmonellen Shigellen Campylobacter jejuni Wie bekommt man Reisedurchfall? gebend f r das Risiko, an Reisedurchfall zu erkranken, ist das Reiseziel. 20 bis 50 Prozent der Reisenden nach Afrika, S d- oder Mittelamerika, Asien und in den Mittleren Osten bekommen Durchfall. Bei einer Reise nach S deuropa ist das Risiko bereits bedeutend geringer. Ist man schon vor der Reise geschw cht, beispielsweise durch chronische Erkrankungen, steigt die Gefahr, auch ernsthafte Symptome zu bekommen. Wodurch werden die Bakterien bertragen? Fast immer wird der bertr ger mit dem Wasser aufgenommen; ber unreines Trinkwasser, Eisw rfel aus Leitungswasser, oder Obst und Gem se, das in unreinem Wasser oder gar nicht gewaschen wurde. Der bertr ger kann von bereits Erkrankten weitergegeben werden Durch unzureichend gegrilltes oder gebratenes Fleisch Wie vermeidet man Reisedurchfall? Trinken Sie kein Leitungswasser und putzen Sie nicht die Z hne damit. Verwenden Sie auch zum Z hne putzen abgekochtes oder entkeimtes Wasser. Trinken Sie kein Wasser aus Flaschen mit besch digtem Verschluss. Nehmen Sie keine Eisw rfel aus Leitungswasser. Trinken und essen Sie nur pasteurisierte Milchprodukte. Essen Sie keine rohen Fr chte und kein Gem se, wenn Sie sie nicht selbst sch len k nnen. Essen Sie keinen Salat oder Obstsalat. Essen Sie kein rohes oder unzureichend gebratenes Fleisch/Fisch. Kaufen Sie kein Essen, das an Stra nden angeboten wird. Was kann man bedenkenlos essen und trinken? Getr nke in original verschlossenen Flaschen. Kaffee oder Tee, solange er mit kochendem Wasser zubereitet wurde. Ausreichend lange gebratenes oder gegrilltes Fleisch. Selbsthilfe bei Durchfall Da der K rper bei einem Durchfall viel Wasser und auch Elektrolyte verliert, sollten Sie viel trinken. Kleinkinder sind besonders gef hrdet! Mischen Sie den Getr nken Zucker und Salz bei, Elektrolytgetr nke k nnen Sie auch vor der Reise in der Apotheke kaufen. Von der Einnahme von stopfenden Medikamenten, zum Beispiel Loperamid, ist generell abzuraten. Sie verz gern nur die Ausscheidung der Erreger. Allenfalls in Situationen, in denen der Durchfall besonders st rt, etwa bei einer Bus- oder Flugreise, sollten sie das Medikament einnehmen. Der Gebrauch sollte auf maximal 48 Stunden begrenzt werden. Vermeiden Sie stopfende Mittel vollkommen bei blutigem Durchfall. Bei starken Bauchkr mpfen k nnen N-Butylscopolamin und andere krampfl sende Medikamente helfen. Antibiotika werden nur in schweren F llen eingesetzt. Die meisten Reisedurchf lle sind leicht und von kurzer Dauer, man braucht keine Antibiotika. Gehen Sie zu einem Arzt, wenn sie einen Fl ssigkeitsmangel bekommen. Gleiches gilt bei hohem Fieber (ca. 38,5 C) und blutigem Durchfall. Auch, wenn der Durchfall nach 14 Tagen noch nicht aufgeh rt hat, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Welche m glichen Komplikationen k nnen auftreten? ssigkeitsmangel (Dehydratation), vor allem S uglinge und Kleinkinder sind sehr schnell gef hrdet. Elektrolytverlust durch den Durchfall Kreislaufst rungen, eventuell Kreislauf-Kollaps Prognose Die Durchfallbeschwerden dauern meist nur wenige Tage. Die schnelle Heilung ist aber abh ngig von der Abwehrlage des Erkrankten, dem Erreger, einer fr hzeitigen Behandlung und m glichen Komplikationen. Besonders gef hrdet sind Kleinkinder, ltere, abwehrgeschw chte und unterern hrte Erkrankte. Vorlage von: Dr. Jens Kjeldsen, Arzt und Prof. Dr. med. Court Pedersen, Oberarzt Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman LWas ist ein Reizdarm? Ein gereizter Darm ist eine ungef hrliche Reaktion auf psychische Belastungen. Der Reizdarm macht sich durch Bauchschmerzen und den Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung bemerkbar. Sie werden durch Bewegungsst rungen (Motilit rungen) des Dickdarms und St rungen der Sekretion (z. B. Schleimproduktion des Darms) hervorgerufen. Die Beschwerden treten meist nach einer Mahlzeit oder in Verbindung mit Stress auf. Ein Reizdarm ist weder b sartig, ansteckend noch vererbbar. Ein Reizdarm-Syndrom ist h ufig. Die H lfte aller Patienten mit Magen-Darmbeschwerden leiden an Reizdarm. Frauen sind doppelt so oft betroffen wie M nner. Wie kommt es zu einem gereizten Darm? Seelische Belastungsfaktoren wie Stress und rger l sen die Beschwerden aus und verst rken sie. Das Reizdarm-Syndrom ist eine psychosomatische Erkrankung. Sie beginnt im Erwachsenenleben und dauert oft Monate oder Jahre. gliche weitere Ursachen dieser Beschwerden k nnte auch eine Kuhmilch-Unvertr glichkeit (Laktose-Intoleranz) oder eine Gluten-Allergie (Z liakie), ein Magengeschw r, Parasiten (W rmer) oder chronische Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) sein. Welche Beschwerden treten auf? Unbehagen oder Schmerzen im Bauch. Die Schmerzen gehen meist nach dem Stuhlgang und nach Bl hungen vor ber. belkeit Der Bauch f hlt sich aufgebl ht und hart an. Schmerzen im Mastdarm oder im R cken Kopfschmerzen Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung Abgeschlagenheit Psychosozialer Stress (Sorge, Angst oder berlastung) Konzentrationsschwierigkeiten Was k nnen Sie selbst tun? Bewegung ist wichtig, um die Darmfunktion zu st rken und Stress zu mindern. rme kann die Beschwerden lindern (Wickel, W rmflaschen oder W rmedecken). Verringern Sie den Stress in Ihrem Leben, machen Sie Entspannungs bungen. hren Sie ein Tagebuch, um herauszufinden, was Ihre Beschwerden verursacht. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Die Diagnose Reizdarm wird oft anhand typischer Beschwerden und einfacher Laboruntersuchungen gestellt. Die zus tzlichen Untersuchungen sollen andere Ursachen f r die Beschwerden ausschlie en. M glich sind die endoskopische Untersuchung oder die R ntgen-Kontrast-Untersuchung des Dickdarms. Wie behandelt der Arzt Reizdarm? Die Behandlung umfasst mehrere Aspekte: Di t, Medikamente, Hom opathie, Verhaltenstherapie und Entspannungs bungen. Trinken Sie reichlich Wasser. Ballaststoffe bringen den Darm in Schwung. Erh hen Sie die Ballaststoffmenge nur allm hlich, so dass sich Magen und Darm anpassen k nnen. Vermeiden Sie Speisen und Getr nke, die die Beschwerden verschlimmern. Kaffee und Milch k nnen bei manchen Betroffenen die Hauptverursacher sein. Vermeiden Sie Speisen, die zu Bl hungen f hren, sowie starke Gew rze. Essen Sie viele kleine Portionen, statt weniger gro Vermeiden Sie Alkohol Medikamente Bei Kr mpfen werden krampfl sende Mittel, wie etwa N-Butylscopolamin, gegeben. Bei Verstopfung: Abf hrmittel mit stuhlerweichender Wirkung Prognose Die Beschwerden k nnen ein Leben lang auftreten. Sie k nnen zu- oder abnehmen und auch f r einige Zeit abklingen. Ein Reizdarm ist nicht gef hrlich, er f hrt nicht zu Krebs oder chronischer Darmentz ndung. Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman tKWas ist Rheuma? Rheuma ist eine entz ndliche Erkrankung an Gelenken und an der Wirbels ule. Zudem k nnen Rheumaknoten an Sehnen, unter der Haut, oder an Organen vorkommen. Welche Symptome treten bei Rheuma auf? Vor dem Rheuma f hlen sich die Muskeln oft eine Zeit lang schwach an. Oft geht dem Rheuma auch eine Zeit erh hter Temperatur (Fieber) voraus. Die Schmerzen beginnen typischerweise an den kleinen Gelenke, besonders an den Fingergelenken beider H nde. Die Gelenke entz nden sich. Durch die Entz ndung schwellen die Gelenke an, werden rot und schmerzen. Besondere Probleme haben die meisten Rheumatiker morgens, wenn die Gelenke besonders steif sind. Zeitweilig k nnen sich die Krankheitszeichen bessern, R lle sind allerdings h ufig. Eine rheumatoide Arthritis kann alle Gelenke im K rper angreifen. Sie kann auch quasi von Gelenk zu Gelenk springen. Man kann nicht vorhersagen welche oder wie viele Gelenke betroffen werden. r wen besteht ein besonderes Risiko? Die Ursache f r Rheuma ist unbekannt. Dass eine Entz ndung die Krankheit verursacht, ist noch nicht bewiesen worden. M glicherweise kann Rheuma vererbt werden. Rheuma kommt bei Frauen viermal h ufiger vor als bei M nnern. Die Patienten sind meist zwischen 30 und 35 Jahre alt, die Krankheit tritt jedoch in in allen Altersgruppen auf, auch bei Kindern. Wie wird Rheuma behandelt? Verschiedene Behandlungsformen lindern die Schmerzen, oder verz gern die Entwicklung des Rheumas. Oft ist die Rheuma-Behandlung eine Aufgabe f r den Facharzt, sie bedarf zahlreicher Spezialkenntnisse und viel Erfahrung. Die Krankheit entwickelt sich von Patient zu Patient anders, die Wirkung von Medikamenten muss laufend kontrolliert werden. Deshalb ist es wichtig, regelm ig zum Arzt zu gehen. Wenn sich trotz medikament ser und therapeutischer Behandlung bleibende Deformierungen (Entstellungen) an Gelenken entwickeln und ein Verlust der Funktion droht, kann eventuell eine Operation helfen. In vielen F llen hilft die Operation, die Gelenke zu entlasten und sie verringert so die Schmerzen. Trotzdem k nnen nur sehr selten alle Rheuma-Schmerzen beseitigt werden. Prognose Es gibt keine Standardbehandlung f r Rheuma. Manche rzte empfehlen eine Di t, aber es gibt keine Beweise, dass sie das Rheuma lindert oder die Entwicklung bremst. Einen positiven Effekt erzielt man, wenn die Muskeln und Gelenke mit therapeutischer Hilfe beweglich gehalten werden und wenn man sie im Alltag entlastet und unterst In den letzten Jahrzehnten hat man gro e Fortschritte in der Behandlung von Rheuma gemacht. So gibt es immer mehr M glichkeiten, Schmerzen mit Hilfe von Gelenkprothesen zu lindern. Dennoch gibt es einige Patienten, denen noch nicht geholfen werden kann - sie leben mit st ndigen Schmerzen. Vorlage von: Erik Fangel Poulsen, Facharzt und Per Grinsted, Praktischer Arzt Redaktionelle Bearbeitung von Dr.Sabine Schneider, rztin f r Allgemeinmedizin Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ARheumatisches Fieber ist durch eine von Gelenk zu Gelenk springende Arthritis und Entz ndungen der Herzinnenhaut oder des Herzmuskels gekennzeichnet; das Fieber kann hoch, aber auch nur m ig sein. Die Arthritis klingt meist nach etwa drei Monaten ab. Zugrunde liegt h chstwahrscheinlich eine allergische Reaktion auf Gifte von Baktierien (Streptokokken), m glicherweise spielen aber auch bestimmte Viren eine Rolle. Behandlung Kortison, Antibiotika berragt ein Kind seine Altersgenossen bereits im Kleinkindalter um L ngen und erreicht es nach Abschlu des Wachstums eine K rpergr e von 210 bis 220 Zentimeter und mehr, spricht man von Riesenwuchs oder Gigantismus. Verursacht wird dieser abnorme Hochwuchs meist durch ein endokrin-aktives Hypophysenadenom, einen Tumor der Hypophyse, der gesteigert Wachstumshormon (STH) produziert. Behandlung Operative Entfernung des Tumors. BGDurch das Rifttal-Fieber-Virus ein Phlebovirus, Fam. Bunyaviridae bertragene Arbovirose von Hauswiederk uern, die auf Menschen berspringen kann. Verbreitung Epidemien vor allem nach ausgiebigen Regenf llen. Afrika ( gypten im Niltal), Sudan, Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Marokko, Senegal, Gambia, Guinea Bissau, Guinea, Elfenbeink ste, Nigeria, Kamerun, Niger, Tschad, Zentralafrikanische Republik, thiopien, Zaire, Uganda, Ruanda, Burundi, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Angola, Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Madagaskar, S dafrika (Osten), Lesotho, Swasiland. Infektionsweg Vektor: Verschiedene M ckenspezies, insbesondere Aedes- und Culex-Arten Wird unter den M cken transovariell bertragen: die infizierten Eier von Aedes-Spezies sind jahrelang im Erdreich berlebensf hig. Durch ausgiebige Regenf lle schl pfen die M cken. Es kommt dann zu Epidemien vor allem als Zoonosen von Haus-Wiederk uern, aber auch immer wieder epidemisches berspringen auf Menschen. bertragung selten auch durch hochinfekti se kontaminierte Aerosole (infizierte Schlachttiere) m glich. Krankheitsbild berwiegend als unspezifische fiebrige Erkrankung mit pl tzlichem Beginn. Meist in Kombination mit Kopf- und Gliederschmerzen. Manchmal auch Nasenbluten, Retinopathie (nicht entz ndliche Netzhauterkrankungen) und Lichtempfindlichkeit. 3-5 Tage nach Beginn des Fiebers erkranken ca. 1% der Patienten an einer fulminanten (blitzartig auftretenden) Hepatitis, h ufig mit letalem (t dlichem) Ausgang. Ca. 1-2 Wochen nach Abklingen der febrilen (fieberhaften) Phase kann es selten zum Auftreten einer meist letalen (t dlichen) Enzephalitis (Gehirnentz ndung) kommen. Des weiteren tritt bei ca. 1% der Patienten 2-3 Wochen nach Fieberabfall eine akute Retinitis (Netzhautentz ndung) auf, die zur v lligen Erblindung f hren kann. Inkubationszeit 2-7 Tage Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman nDChronische Erkrankung der Haut. Den Hautver nderungen bei der Rosazea liegen Wucherungen der Talgdr sen im Gesicht zugrunde. Anzeichen uliche R tung an Wangen, Nase und Stirn mit der Ausbildung von Gef reisern. Oft bilden sich auf den ger teten Fl chen Kn tchen, manchmal auch Bl schen und Pusteln (Eiterbl schen). In einigen F llen schwillt die Haut an, die Nase wird dicker, und die Wangen erscheinen gr ber gewulstet. In einigen F llen kann Rosazea bei lteren M nnern zur Entstehung eines Rhinophyms (Knollennase) f hren. Rosazea entwickelt sich gew hnlich erst nach dem 30. Lebensjahr. Ursachen Die Ursachen der Talgdr senwucherungen sind ungekl rt, ein gewisser Zusammenhang mit Leber- und Gallenleiden oder Bluthochdruck scheint zu bestehen. Der oft beschuldigte "Alkohol" als Ursache der "roten Nase" spielt keine Rolle, zumal viele Rosazea-Patienten Abstinenzler sind. Behandlung Eine l ngere Behandlung mit dem Antibiotikum Tetrazyclin unterdr ckt in der Regel die Symptome, f hrt aber zu keiner Heilung der Krankheit. Rosazea neigt dazu, f nf bis zehn Jahre lang immer wieder aufzutreten und dann zu verschwinden. :BArbovirose mit Gelenkbeteiligung, Verbreitung auf Irian (Neuguinea und Westirian), Neukaledonien, Australien (Norden, Osten, Neu-S d-Wales) und im Pazifikraum. Nach etwa einer Woche (3-21 Tage) treten f r etwa 7 Tage Gelenkschmerzen und Fieber, teilweise auch Muskelschmerzen auf. In manchen F llen auch makulopapul se Exantheme. Die Arthralgie (Gelenkschmerz) kann sich ber l ngere Zeit hinziehen. Erreger Ross-River-Virus (Alphavirus, Fam. Togaviridae) bertragung cken (Aedes- und Culexarten) Therapie symptomatisch Prophylaxe bliche Insektenschutz Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman bertragung: pfcheninfektion durch Virus, geringe Ansteckung. Vorsicht bei Neuerkrankungen in der Schwangerschaft: der Virus gelangt zum Embryo und verursacht Mi bildungen. Inkubationszeit: 2 - 3 Wochen Symptome: Sie beginnen mit einem uncharakteristischem Vorstadium wie Fieber, Schnupfen, Bindehautentz ndung, danach folgt ein Ausschlag - von oben nach unten verlaufend. Den Unterschied zu Masern kann man am ehesten noch an der Gr e der Flecken feststellen: Masern: fingernagelgro teln: 2 - 3mm gro e Flecken Der Ausschlag kann in jedem Stadium aufh ren (z. B. nur vom Kopf bis zu den Beinen). Eventuell kommt es zu einer Lymphknotenschwellung im Nacken, auch Gelenksbeschwerden sind m glich, allerdings betrifft das st rker Erwachsene. Pflegetips: Je nach Symptomen, bei Gelenksbeschwerden ev. lokal Rheumapr parate(lt. Arzt) zum einschmieren. Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman FErreger (Bakterien) Shigella dysenteriae, Sh. flexneri, Sh. boydii, Sh. sonnei. Verbreitung Weltweit; als Seuche auf Menschen und Affen beschr nkt. In Westeuropa, stlichen L ndern, USA, Indien, Afrika. Epidemien besonders im Sp tsommer und Fr hherbst, in S dostasien mit Beginn der Regenzeit. Ansteckungsmodus bertragung erfolgt f kal-oral; infizierte Nahrungsmittel, insbesondere Wasser, Milch, Obst spielen eine gro e Rolle. S uglinge und Kleinkinder sind besonders infektionsgef hrdet. Inkubationszeit 2-7 Tage Immunit Keine Prophylaxe Aktive und passive Immunisierung nicht m glich. Allgemeine Vorsorgema nahmen sind Fliegenbek mpfung, Hygiene und Vermeidung von Magen- und Darmst rungen durch falsche Kost, da normale S ureverh ltnisse im Magen wichtig f r die Abwehr sind. Krankheitsbild Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Erbrechen; Meningitis oder Kolikartige Bauchschmerzen, Fieber (besonders bei Kindern) und Durchfall (tgl. bis zu 20 Stuhlentleerungen m glich, im fortgeschrittenen Stadium mit Schleim-, Blut- und Eiterbeimengung). Gro er Wasserverlust, Hautturgor (Hautspannung, Elastizit t) ist herabgesetzt, flache beschleunigte Atmung; evtl. zentralnerv se toxische Sch Komplikationen: Polyarthritis, Urethritis, Konjunktivitis; Geschw re im sophagus und Darm, Peritonitis, selten Neuritiden und Encephalitis. Als Nachkrankheit "Ruhrrheumatismus". Diagnose Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur, Serologie (aus Stuhl, Rektalabstrichen und evtl. verd chtigen Lebensmitteln). Therapie Unspez.: Ausgleich des Wasser- und Elektrolytverlustes durch Infusionen, Di t, Kreislaufst tzung. Spez.: Antibiotika nur bei gef hrdeten Patienten. Behandlung von Keimtr gern und Ausscheidern mit Co-Trimoxazol ber lange Zeit; Ampicillin. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman CDer Beckenknochen setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, n mlich dem Kreuzbein (Os sacrum), den Darmbeinen (= Os ileum), den Sitzbeinen (= Os ischiadicum) und dem Schambein (Os pubis). Zwischen dem Kreuzbein und den beiden Darmbeinen (Beckenschaufeln) besteht eine Gelenkfuge, das sogenannte Kreuz-Darmbeingelenk oder Sakroiliacalgelenk. Hier kann es hnlich wie bei anderen Gelenken auch, zu einer Entz ndung kommen. Diese ussert sich typischerweise in tiefsitzenden Kreuzschmerzen, von denen man w hrend der fr hen Morgenstunden erwacht. Die Diagnose einer Sakroileitis bedarf einer genauen k rperlichen Untersuchung durch den Arzt und wird durch R ntgenuntersuchungen weiter gesichert. Eine mit einer Sakroileitis h ufig einhergehende entz ndliche Gelenkerkrankung ist der Morbus Bechterew. @Bei der Sarkoidose handelt es sich um eine Erkrankung, die vor allem die Lungen betrifft, aber auch an anderen Organen (v. a. Haut und Augen) zu Beschwerden f hren kann. Ursache ist wahrscheinlich eine Reaktion der k rpereigenen Abwehr gegen eigenes Gewebe (sog. Autoimmunerkrankung). Je nach Organbeteiligung und Verlauf kann sich die Sarkoidose durch Husten und Luftnot, aber auch durch Gelenkschwellungen, Fieber, bl ulich-rote, knotige Hautver nderungen oder schmerzhafte Entz ndungen der Augen Von der Sarkoidose abzugrenzen sind andere Lungenerkrankungen mit teilweise hnlichen Symptomen (Tuberkulose, Staublunge u. a.). Diagnose Eine Reihe von Blutwerten k nnen bei der Sarkoidose ver ndert sein und dem Arzt so Hinweise auf die Erkrankung geben. Die wichtigste Untersuchung zur Erh rtung des Verdachts ist eine R ntgenuntersuchung der Lungen, die meistens typische Ver nderungen der Lungen zeigt. Die sichere Diagnose wird durch eine Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege mit einem fiberoptischen Instrument) gesichert, indem kleine Gewebeproben entnommen und anschlie end untersucht werden. Krankheitsverlauf Der Verlauf der Sarkoidose ist von Fall zu Fall verschieden. Die Erkrankung kann mit einer Reihe von Symptomen pl tzlich auftreten und auch ohne Therapie wieder verschwinden. H ufiger ist aber ein schleichender Verlauf, der sich allenfalls durch Kurzatmigkeit und Hustenreiz ert, nach Jahren aber zu deutlichen Einbu en der Lungenfunktion f hren kann. Diese Patienten k nnen durch die Sarkoidose durchaus berufsunf hig werden; eine schwere Sarkoidose kann auch t dlich verlaufen. Beim den meisten Betroffenen jedoch heilt die Sarkoidose, ggf. unter einer geeigneten Therapie, nach einigen Monaten folgenlos aus. Ursache Die Ursache der Sarkoidose ist wahrscheinlich eine Reaktion des Immunsystems gegen k rpereigene Gewebe (Autoimmunerkrankung). Es entstehen sog. Granulome (kleine Kn tchen, die aus Anh ufungen von Zellen des Immunsystems bestehen) in den Lungen und anderen Organen; zus tzlich kann die Lunge durch verst rkte Einlagerung von Kollagenfasern an Elastizit t verlieren (sog. Lungenfibrose), was wiederum zu den Atemproblemen f Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DDiese Verletzung des kn chernen Sch delgrundes (Sch delbasis) sei hier eigens besprochen, weil sie ihre Besonderheiten hat. Die Frakturen k nnen als geschlossene oder offene Br che auftreten. Offen hei t in diesem Falle: Nasennebenh hlen oder der Geh rgang werden beim Unfall mit er ffnet. Offene Br che sind mitunter dadurch gekennzeichnet, da Blut, Hirnfl ssigkeit oder Hirnbrei aus der Nase oder Ohr austreten. Kennzeichen Kennzeichen eines Sch delbasisbruches ist oft ein "Brillenh matom" (Blutergu der Augenlider und ihrer Umgebung). Nicht selten werden bei Basisfrakturen - vor allem bei Gewalteinwirkung von vorn - Hirnnerven wie beispielsweise der Sehnerv, Gesichts-, H r- oder Gleichgewichtsnerven mitverletzt. Folgen sind dann beispielsweise Sehst rungen oder Erblindung, einseitige Ertaubung, Gesichtsl hmung oder Schwindel, was aber nicht hei t, da ein Sch delbasisbruch immer bleibende Hirnsch den mit sich bringt. Relativ oft sogar erholen sich die Patienten vollkommen von allen Symptomen ihres Sch del-Hirn-Traumas. 9GMELDEPFLICHTIG! Erreger: Bakterien (Streptokokken) bertragung: pfcheninfektion, nicht sehr infekti s, nicht jeder Angesteckte erkrankt auch wirklich Ansteckend bis zu 24 Stunden nach Beginn einer effizienten Penicillintherapie Immunit t ist m ig, es wurden auch schon eine 3. oder 4. Erkrankung beobachtet! Impfung ist sinnlos! Inkubationszeit: 3 - 7 Tage Symptome: Die Erkrankung beginnt mit uncharakteristischem Fieber, Kopfschmerzen und Angina (Schluckbeschwerden), dann treten an Haut und Schleimhaut Ver nderungen auf - werden empfindlich, Mundschleimhaut verf rbt sich "d ster rot", die Zunge ist belegt, die Mandeln schwellen an. Das alles ist schmerzhaft, Kinder wollen deswegen nichts essen und trinken, es kommt auch zum Erbrechen. Eventuell schwellen auch die Lymphknoten am Hals an. Der Belag geht nach ca 1 - 2 Tagen weg. Besonders auffallend ist die charakteristische Himbeerzunge (entsteht durch Anschwellen der Geschmackspapillen). Zum Schlu erscheint der Ausschlag. Er tritt auf am Unterbauch, an der Innenseite der Oberschenkel, im Achselbereich und am ganzen Stamm (von oben bis unten). NIE allerdings im Gesicht, an den Handfl chen oder Fu sohlen! In der 2. oder 3. Woche kommt es zu einer Schuppung an Finger oder Zehen. Der Ausschlag ist tastbar: kleine Erhebungen - "grie lig", Follikelschwellung der Haut. Therapie: Penicillin (Dauer der Standardtherapie 8 - 10 Tage) - gibt es f r Kinder meist in Saftform Pflegetips: Fieber schonend senken mit Wadenwickel rascher wirken Essigpatscherl viel trinken Bettruhe Halsschmerzen Schluckbeschwerden (Lymphknotenschwellung) ssig breiige Wunschkost Gurgeln mit Salbei- oder Eibisch- od. K spappeltee oder mit desinf. L sungen warme Halswickel Hiroduidhalswickel laut Arzt Profunduslampe laut Arzt Antibiotika Darmflora unterst tzen durch Joghurt essen Times New Roman Times New Roman Swiss Times New Roman Swiss Times New Roman Swiss Swiss Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman JScheidenentz ndung ist ein allgemeiner Begriff f r entz ndliche Vaginalerkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen. Es kommt immer zu einer Reizung der Scheidenschleimhaut mit Brennen, Schmerzen oder Juckreiz, meist begleitet durch Ausflu mit ver nderter Farbe und Geruch (Ausflu ). Es gibt sehr viele Ursachen f r eine Scheidenentz ndung, sehr oft ist das Eindringen von Keimen der Grund f r die Beschwerden. H ufig werden die Erreger durch Geschlechtsverkehr bertragen. Im ung nstigen Fall steigen diese Keime auf und verursachen eine Geb rmutter-, Eileiter- oder Eierstockentz ndung. Diese Infektionen k nnen auch zu Unfruchtbarkeit f hren. Symptome vermehrter Flour genitalis ufig Juckreiz brennende Schmerzen eventuell Beschwerden beim Wasserlassen tung der Scheide Schwellung der Scheidenw Ausbildung linsengro er Kn tchen grau-bl uliche Fl Ursachen extrem unsauberer Penis mit viel bakteriell besetztem Smegma; nicht h ufig genug gewechselte Tampons (werden Tampons zu lange in der Scheide belassen, benutzen die Bakterien den heraush ngenden Faden als Leitschiene f r ihr Eindringen in die Vagina); mangelnde K rperpflege (vor allem st ndige ungen gende oder falsche S uberung des Afters nach dem Stuhlgang - nicht von hinten nach vorne wischen!); hormonelle Ver nderungen (w hrend der Schwangerschaft und der Einnahme "der Pille" entstehen im ver nderten hormonellen Milieu gerne Pilzinfektionen); Eisenmangel, Diabetes mellitus oder eine Antibiotikabehandlung k nnen eine Pilzinfektion f rdern; Scheidensp lungen, die die D derlein-Flora st Gegen eine Trichomonadeninfektion, die beim Koitus vom Partner bertragen wird, n tzt allerdings selbst peinlichste Sauberkeit nichts. Dasselbe gilt auch f r die meisten Pilzinfektionen oder f r eine Infektion mit Gonokokken (den Erregern der Gonorrh e). Und sicher kann es auch selbst bei sorgf ltiger Hygiene bisweilen zu einer zu einer bakteriellen Infektion kommen - aufgrund einer aus ungekl rten Ursachen ver nderten Scheidenflora. Was Ihr Arzt tun kann Herausfinden der Ursache f r die Beschwerden und entsprechende Behandlung. Bei bakteriellen Infektionen helfen Antibiotika, bei Pilzinfektionen Antimykotika. Achtung, h ufig ist es sinnvoll, den Partner in die Behandlung mit einzubeziehen. In den Wechseljahren bewirken oft Hormonpr parate eine geringere Anf lligkeit f r Scheidenentz ndungen. Um bei wiederkehrenden Infektionen die Abwehrkr fte der Scheidenschleimhaut zu st rken und die Scheidenschleimhaut zu regenerieren, helfen Scheidenz pfchen mit milchs ureproduzierenden Bakterien bzw. Yoghurttampons (Scheidenpilz). Achtung! Bei jeder Kolpitis muss ein Scheidentumor ausgeschlossen werden! Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman FWas ist Scheidenkrebs? Als selbst ndige Krankheit tritt Scheidenkrebs selten auf, sondern entsteht durch bergreifen anderer genitaler Karzinome. Die Beschaffenheit dieser Krebsart entspricht dem Geb rmutterhalskrebs. Das Scheidenkarzinom tritt vor allem bei lteren Frauen auf. Wie bemerkt man die Krankheit? Die ersten Anzeichen sind kleine n ssende, manchmal schmerzhafte und nicht heilende Hautverletzungen oder Schwellungen. Diese bemerkt die Betroffene h ufig nicht. Erst ein blutiger Ausfluss und Blutung beim Geschlechtsverkehr f hrt viele Patientinnen zum Arzt. Wie diagnostiziert der Arzt Scheidenkrebs? Mittels der Kolposkopie, der Betrachtung der Scheidenhaut unter der Lupe, findet Ihr Arzt Hautver nderungen, R tungen und unerkl rliche Wunden. Er wird dann eine Gewebeprobe (Biopsie) entnehmen. Wie wird Scheidenkrebs behandelt? Je nach Krankheitsstadium und Tumorart folgen entweder eine Operation oder eine Strahlentherapie oder beides. Grunds tzlich versucht der Chirurg bei der Operation, den gesamten Tumor sowie die befallenen Lymphknoten zu entfernen, ohne die Klitoris und den Scheidenausgang in Mitleidenschaft zu ziehen. Allerdings ist letzteres nicht immer m glich. Je nach Ausbreitung des Krebs ist manchmal die v llige Entfernung der Scheide unvermeidlich. In diesem Fall ist ein vaginaler Geschlechtsverkehr nicht mehr m glich. Prognose Je nach Zeitpunkt der Krebserkennung, nach Ausbreitung der Krebserkrankung und Art des Tumors bestehen unterschiedliche Heilungschancen. Univ.-Prof. Dr. Edgar Petru Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #FBakterien und Pilze sind nat rlicherweise in der Vaginalschleimhaut angesiedelt und sorgen f r einen sauren pH-Wert in der Scheide (S ureschutzmantel). Bei ung nstigen Verh ltnissen (z.B. geschw chtes Immunsystem) kommt es jedoch zu einer Verschiebung der Bakterien-Pilz-Scheidenflora in Richtung einer bestimmten Hefeart, des Candidapilzes. Die schnelle Ausbreitung des Pilzes (auch Scheidenpilz, Vaginalpilz, Vaginalmykose) wird zus tzlich durch das feuchtwarme Milieu in der Scheide beg nstigt. Es kommt zu einer Scheidenentz ndung mit folgenden Beschwerden: R tung und Schwellung der Schamlippen, leichter Ausflu , wei e Bel ge und starker Juckreiz. Oft wird der Partner auch angesteckt und bekommt eine Eichel- und Vorhautenz ndung mit hnlichen Symptomen. Unter ung nstigen Umst nden kann sich der Hefepilz von der Scheide aus noch weiter verbreiten und z.B. auch die Darmflora befallen. Ursachen Feuchtigkeit, z.B. ein nasser Badeanzug nderung des Hormonspiegels, z.B. Schwangerschaft, Einnahme der Antibabypille, Menstruation oder Kimakterium Einnahme von Antibiotika oder Cortisonpr paraten Diabetes Zu enge oder sythetische Unterw digung der nat rlichen Pilz-Bakterien-Flora, bzw. des S ureschutzmantels, z.B. durch Intimwaschlotion, zu h ufiges Duschen Hoher Zuckerkonsum (Hefepilze "ern hren" sich von Zucker). nahme Anwendung spezieller Mittel gegen Scheidenpilz (z.B. Clotrimazol). Bei der Anwendung sollte der Partner auf jeden Fall mitbehandelt werden, da es sonst zu Ping-Pong-Infektionen (gegenseitige Wiederansteckung) kommen kann. HDie Bechterew-Krankheit ist ein chronisch entz ndliches Leiden des Knochengelenksystems mit Befall der Wirbels ule. Bevorzugt betroffen sind die Darmbein-Kreuzbein-Gelenke, die kleinen Wirbelgelenke und der gesamte Bandapparat der Wirbels Die entz ndeten Gelenke haben im fortgeschrittenen Stadium eine Tendenz zur Verkn cherung, was schlie lich zur kn chernen Versteifung der befallenen Abschnitte der Wirbels ule f hrt. Es erkranken vorwiegend M nner in j ngerem Lebensalter. Famili ufung weist auf erbliche Faktoren hin. Im Fr hstadium der Krankheit klagen die Patienten ber Muskelschmerzen, v.a. im Bereich der Lendenwirbels ule, Spontanschmerzen am Fersenbein und dem Sitzbeinh cker, gelegentlich auch schon ber eine gewisse Bewegungseinschr nkung. Meist schreitet das Leiden von unten nach oben fort, wobei die Fixierung der betroffenen Abschnitte der Wirbels ule nicht in den physiologischen Kr mmungen (Lordose und Kyphose) erfolgt, sondern in bertriebenen Kr mmungen. Die seitlichen Bewegungen werden schmerzhaft, und die Atembewegungen werden stark eingeschr nkt. Daraus resultiert eine sehr typische Haltung: Es bildet sich ein Rundr cken, der Hals wird in kompensatorischer berlordosierung nach vorne gestreckt, und die erzwungene Bauchatmung l t den Bauch auff llig hervortreten. Da die Krankheit in Sch ben verl uft und nach jedem Schub zum Stillstand kommen kann, l t sich eine einheitliche Voraussage nicht machen. In schwersten F llen, die auf die bis jetzt zur Verf gung stehende Therapie nicht ansprechen, kommt es schlie lich zu einer totalen Verkn cherung und vollst ndigen Versteifung der Wirbels ule und meist auch noch der rumpfnahen Gelenke. Je fr her das Leiden erkannt wird, um so eher kann eine sachgem e Behandlung den Proze aufhalten oder wenigstens hinausz gern. Als Komplikation k nnen Entz ndungen der Regenbogenhaut des Auges auftreten. Behandlung Eine intensive und st ndige Krankengymnastik st rkt die R ckenmuskulatur und entlastet so die Wirbels ule. In F llen, bei denen die Entwicklung eines entstellenden Rundr ckens zu erwarten ist, kann das Anlegen eines Gipsmieders f r einige Monate und sp ter eines Korsetts den Grad des Rundr ckens reduzieren; eine solche Behandlung kann nat rlich nur w hrend des Wachstumsalters sinnvoll sein. @Unter Schielen versteht man einen Stellungsfehler der Augen, bei dem eine der beiden Augenachsen von der Parallelstellung abweicht. Eine Abweichung ist dabei prinzipiell in alle Richtungen m glich. Am h ufigsten sind jedoch Abweichungen in der horizontalen Achse, was zum Einw rts- oder Ausw rtsschielen f Man unterscheidet die folgenden Schielformen: Latentes Schielen (Heterophorie) Eine St rung des Augenmuskelgleichgewichtes beider Augen, die durch den "Zwang" des Gehirns, die Bildeindr cke beider Augen zu einem einzigen Bild zu verschmelzen (Fusion), latent gehalten wird. Das hei t, dadurch, dass das Gehirn den "Drang" hat, die zwei Bildeindr cke der beiden Augen zu einem Bild zu verschmelzen ist es trotz einiger Abweichungen, in der Lage, eine geringe St rung des Augenmuskelgleichgewichts ohne Beschwerden zu tolerieren. Begleitschielen (Strabismus concomitans, Heterotropie) Die Sehachsen beider Augen sind in diesem Fall nicht auf ein und dasselbe Objekt gerichtet, w hrend der Schielwinkel, das hei t der Winkel zwischen den beiden Sehachsen, in allen Blickrichtungen gleich bleibt. Diese Form des Schielens tritt meistens in den ersten drei Lebensjahren auf, oder die Kinder kommen bereits mit einem Schielen zur Welt. Ungef hr 3% aller Kinder sind davon betroffen. Die h ufigste Form des Schielens ist das fr hkindliche Einw rtsschielen, das innerhalb der ersten 6 Lebensmonate auftritt. hmungsschielen (Strabismus paralyticus) Es tritt pl tzlich als Folge des Ausfalls eines oder mehrerer erer Augenmuskel auf. Der Schielwinkel ist in den Blickrichtungen verschieden und in Aktionsrichtung des gel hmten Muskels am gr Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ESchilddr senkrebs ist relativ selten, er macht nur etwa 0,5 Prozent aller Krebserkrankungen aus. he Warnsignale eines Schilddr senkrbses sind: rasches Entstehen eines derben und harten Knotens innerhalb von Wochen und Monaten, schlechte Verschieblichkeit eines solchen Knotens (der auch in einer langj hrig vorbestehenden Hyperplasie entstehen kann). Suchen Sie bei diesen Fr hsymptomen sofort einen auf Schilddr senkrankheiten spezialisierten Arzt auf! Sind die Halslymphknoten nicht schmerzhaft angeschwollen, leiden Sie unter Druckgef hl, Heiserkeit, Luftnot oder Schluckbeschwerden, hat der Tumor bereits die Organgrenzen berschritten oder Tochtergeschw lste in den Halslymphknoten gebildet. Zus tzlicher Hustenreiz weist bereits auf Fernmetastasen hin. Behandlung Operative Entfernung des Tumors, meist mit einem gro en Teil oder der ganzen Schilddr se, Radiojodtherapie. Das gespritzte Radiojod lagert sich auch in regionalen Tochtergeschw lsten (der Lymphknoten) oder in fernen Tochtergeschw lsten (Fernmetastasen) an und zerst rt so selektiv die Krebszellen. Prognose Bei Fr herkennung berleben nahezu 100 Prozent aller Patienten die ersten f nf Jahre. Auch bei regionalem Lymphknotenbefall oder fernen Tochtergeschw lsten sind bei Radiojod-Behandlung noch gute Erfolge zu erzielen. IBei einer Schilddr berfunktion (Hyperthyreose) kommt es zu einer gesteigerten Aussch ttung der Schilddr senhormone Thyroxin und Trijodthyronin. Dadurch wird der gesamte Stoffwechsel gesteigert und der Grundumsatz an Energie erh ht; der ganze Organismus l uft auf Hochtouren; K rpertemperatur und Herzfrequenz werden erh ht. Der Patient klagt ber Herzklopfen, Unrast, Schlaflosigkeit, Schwitzen, Zittern, Durchfall und gesteigerten Appetit ohne Gewichtszunahme. Es entsteht das genaue Gegenbild zur Schilddr senunterfunktion, au er, da auch hier ein Kropf auftreten kann. ufigste Ursachen Bestimmte Stellen in der Schilddr se (hei e Knoten) reagieren nicht mehr auf die Steuerung durch die Hirnanhangdr se und produzieren ig viele Schilddr senhormone. Eine sogenannte Autoimmunreaktion, bei der das k rpereigene Abwehrsystem Stoffe produziert, die die Schilddr se zum Wachstum (Schwellung bis zur Kropfbildung) und zur Hormonproduktion anregen. Es kommt zu einer Kropfbildung (Schilddr senunterfunktion). Bei Morbus Basedow (Basedowsche Krankheit) kommt es zus tzlich zu einem charakteristischen Hervortreten der Aug pfel und anderen Augenproblemen. Die Krankheit betrifft Frauen f nfmal h ufiger als M nner und tritt oft in den Wechseljahren, der Pubert t oder w hrend einer Schwangerschaft auf. Was Sie tun k Regelm ig die vom Arzt verordneten Pr parate einnehmen und regelm ige Kontrollbesuche beim Arzt. Verteilen Sie Anstrengungen und Ruhepausen gleichm ber den Tag. Achten Sie auf eine vitaminreiche Ern hrung. Reichlich trinken, aber Alkohol und Koffein meiden. Nicht rauchen. Keine ausgedehnten Sonnenb der, keine Saunabesuche. Jodhaltiges meiden, weil Jod Bestandteil der Schilddr senhormone ist: Meeresfisch, jodhaltige Medikamente (z.B. Desinfektionsmittel). Nicht in B dern mit jodhaltigem Wasser schwimmen. Sind die Augen in Mitleidenschaft gezogen, helfen get nte Brillengl ser und k nstliche Tr nenfl ssigkeit. Wann Sie zum Arzt m - Sobald Sie Verdacht auf eine Schilddr senfunktionsst rung haben. Was Ihr Arzt tun kann Bestimmung der Schilddr senhormonkonzentration im Blut und Untersuchung der Schilddr se mit Ultraschall. Bei festgestellter Schilddr berfunktion helfen verschiedene Medikamente, z.B. Thyreostatika, die die Produktion von Schilddr senhormonen bremsen. Bei der Basedowschen Krankheit werden auch die Symptome an den Augen behandelt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman gNBei einer Schilddr senunterfunktion mangelt es dem K rper an Schilddr senhormonen, zu wenig Thyroxin und Trijodthyronin sind im Blutkreislauf. Die Me hler der Hormondr sen im Gehirn melden st ndig "zuwenig Schilddr senhormone". Daraufhin produziert die Hirnanhangdr se vermehrt schilddr senreizende Hormone. Die Schilddr chst dabei, bereitet aber zun chst keine Beschwerden. Erst wenn sie viel Raum im Hals einnimmt, werden die Vergr erungen als "dicker Hals" sichtbar und eventuell Knoten tastbar. Dann kann auch die Stimme heiser werden, und das Luftholen wird beschwerlich. Eine Schilddr senunterfunktion kann angeboren sein, sie kann sich aber auch im Laufe des Lebens entwickeln. Die Beschwerden sind unterschiedlich. Je nachdem, ob es an Schilddr senhormonen mangelt oder ob sie ganz fehlen, treten sie st rker oder schw cher auf. Typisch f r die Beschwerden ist, da wegen der fehlenden Schilddr senhormone weniger Energie im K rper produziert wird und alle Vorg nge im K rper langsamer und tr ger ablaufen. Folgende Beschwerden k nnen sich bemerkbar machen: Leistungs- und Konzentrationsschw che, M digkeit, st ndiges Frieren. Der innere und ere Lebensrhythmus verlangsamt sich, der Mensch wird tr ge, depressive Stimmungen machen ihm das Leben schwer. Diese Anzeichen werden oft von rzten nicht erkannt und fallen unter "unspezifische Altersbeschwerden". Ein Kropf kann, mu aber nicht auftreten. Bei ausgepr gtem Hormonmangel f llt die trockene, blasse Haut auf. Das Haar wird struppig, die Stimme rauh. gliche Folgen und Komplikationen der Schilddr senunterfunktion sind Durchblutungsst rungen, Ver nderungen von Herz und Lunge, Wasseransammlungen ( deme um die Augen), Eisenmangel. Nur in extrem seltenen F llen ist eine Schilddr senunterfunktion der Grund f bergewicht. Manifestiert sich die Schilddr sen-Unterfunktion bereits im S uglings- und Kinderalter, kommt es zu einer verz gerten geistig- psychischen Entwicklung, in schweren F llen zum Kretinismus (Minderwuchs, Schwachsinn). Die schwerste Form einer Unterfunktion im Erwachsenenalter ist das Myx dem, erkennbar an Gesichts- und Bein demen. Bei einem unbehandelten Myx dem droht vor allem in Stre situationen ein lebensgef hrliches Koma. Das Myx dem tritt berwiegend bei Frauen w hrend des Klimakteriums auf. ufigste Ursachen Unzureichende Entwicklung der Schilddr se (h ufig angeboren). Ausgepr gter, anhaltender Jodmangel. Angeborene Jodverwertungsst rungen. Gest rte Regulation der Schilddr senhormonfreisetzung. Verlust oder Sch digung des Schilddr sengewebes, z.B. durch Operationen, Bestrahlungen oder eine Schilddr senentz ndung. Bestimmte Medikamente, z.B. Schmerz- und Rheumamittel, Diabetes-Mittel, Sulfonamide k nnen einen Kropf beg nstigen. Was Sie tun k Regelm ig die vom Arzt verordneten Tabletten einnehmen und regelm ige Kontrolluntersuchungen beim Arzt. Jodmangel durch Ern hrung und andere Ma nahmen ausgleichen. Wann Sie zum Arzt m Wenn der Hals sich verdickt oder Sie knotige Ver nderungen ertasten k nnen. Wenn andere der oben genannten Beschwerden auftreten und auf eine Schilddr senst rung hinweisen. Was Ihr Arzt tun kann Er kann feststellen, ob eine Schilddr senunterfunktion vorliegt, welche Ursachen sie hat und Ihnen z.B. entsprechende Schilddr senhormone verordnen. Bei angeborener oder erworbener Schilddr senunterfunktion werden Schilddr senhormone verordnet, die regelm ig eingenommen werden m ssen. Man beginnt die Therapie mit niedrigen Dosen, die langsam gesteigert werden. Bei Jodmangel werden Kaliumjodidtabletten verordnet oder empfohlen. Vorbeugung r eine ausreichende Jodzufuhr sorgen (Jodmangel). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman r die Schilddr senzellen bedeutet st ndiger Jodmangel eine so gro e Belastung, da manche nach einiger Zeit ihre Funktion einstellen. Einige Zellen gew hnen sich an den "Dauerstre " und stellen noch wesentlich mehr Hormone her. Beide Ansammlungen von Zellen - die, die ihre Funktion aufgeben, und die, die mehr tun als sie eigentlich sollen - bezeichnet man als Knoten. Die Ansammlungen von funktionsunf higen Schilddr senzellen nennt man "kalte", das hei t inaktive Knoten, die beraktiven Zellareale werden "hei e" Knoten genannt. nger ein Kropf besteht, um so gr er ist die Wahrscheinlichkeit der Knotenbildung. In lteren Kr pfen k nnen sich mehrere Knoten nebeneinander finden. Die meisten Knoten in der Schilddr se sind gutartig. Dennoch erfordert jeder Knoten eine genaue Untersuchung. Meist handelt es sich bei den kalten Knoten um gutartige Zysten, kalkartige Ablagerungen, runde Gewebsareale, so da eine beobachtende Haltung eingenommen werden kann. Bei den kalten Knoten kann sich in einem geringen Prozentsatz auch einmal ein Krebs entwickeln. e Knoten dagegen m ssen im allgemeinen behandelt werden, da sich die beraktiven Zellen von der Steuerung der Hirnanhangdr se unabh ngig gemacht haben. Sie produzieren autonom Schilddr senhormone und richten sich nicht mehr nach der Steuerung durch das bergeordnete Hormon TSH. Die Folge ist eine berproduktion von Schilddr senhormonen mit Zeichen einer Schilddr berfunktion. Liegt ein solcher hei er Knoten vor, spricht man von einem autonomen Adenom oder einer unifokalen Autonomie (unifokal: Es liegt nur ein Knoten vor). Oft sind jedoch ber die Schilddr se verteilt mehrere solcher Zellareale zu finden. In diesen F llen spricht man von einer multifokalen Schilddr senautonomie. Bei der disseminierten Autonomie sind die ver nderten Zellgebiete engmaschig auf die gesamte Schilddr se verteilt. Je mehr autonome Gebiete es in der Schilddr se gibt und je aktiver diese sind, desto mehr Schilddr senhormone werden unkontrolliert durch die Hypophyse produziert. Dies hat zur Folge, da der Hirnanhangdr se signalisiert wird, die Hormonproduktion zu drosseln, da ausreichend T3 und T4 im Blut vorhanden sind. Es wird weniger TSH ausgesch ttet, und die gesunden noch steuerbaren Schilddr senzellen stellen kaum noch Hormone her. Wenn der betroffene Patient pl tzlich einer h hergradigen Jodmenge ausgesetzt ist, geraten die autonomen Gebiete in der Schilddr se au er Kontrolle. Sie produzieren so viel Hormone, da es zu einer Schilddr berfunktion kommt. Typische Symptome sind starkes Schwitzen, Nervosit hter Blutdruck, Abnahme des K rpergewichts, Schlafst rungen, beschleunigter Herzschlag. Oft treten nur einzelne Symptome auf, so da man nicht gleich an eine Schilddr berfunktion denkt. Auch kommt es vor, da die Menge der ausgesch tteten Hormone schwankt. Dies macht es oft schwer, eine Schilddr senautonomie zu entdecken. Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Die schizophrenen Erkrankungen geh ren zur Hauptgruppe der endogenen Psychosen, bei denen davon ausgegangen wird, da anlagebedingte, also erbliche Faktoren zur Verursachung beitragen. Unter Psychose versteht man eine psychische St rung, die durch den grundlegenden Wandel des eigenen Erlebens und des Au enbezugs charakterisiert ist. In den Medien wird Schizophrenie h ufig mit der Multiplen Pers nlichkeitsst rung verwechselt. Bei dieser Erkrankung existieren zwei oder mehr verschiedene Pers nlichkeiten innerhalb eines Individuums. Typisches Beispiel f r diese Krankheit ist die Geschichte von Dr. Jekyll und Mister Hyde. Bei der Schizophrenie treten solche Ph nomene jedoch nicht auf. Schizophrenie geh rt in den westlichen Kulturen zu den schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen, unter anderem deshalb, weil ihre typischen Symptome, so z.B. das Stimmenh ren, innerhalb dieser Kulturen als sehr absonderlich und beunruhigend angesehen werden. In anderen Kulturen jedoch k nnen diese Symptome als Zeichen f r eine besondere Begabung angesehen werden. So zeigt sich beispielsweise eine gro hnlichkeit zwischen den Halluzinationen Schizophrener und der Trance von Schamanen, die in ihrer Kultur als besonders weise und auserw hlte Menschen verehrt werden. Symptomatik und klinische Untertypen Es gibt keine Symptome die nur bei Schizophrenie auftreten. Alle Symptome k nnen f r sich allein genommen auch bei vielen andereren Erkrankungen auftreten, es k nnen aber folgende charakteristische Symptombereiche genannt werden: Wahn Beim Wahn handelt es sich um eine nichtkorrigierbare falsche Beurteilung der Realit ufige Wahnvorstellungen bei Schizophrenen sind Verfolgungs- und Beziehungsideen, dabei wird das Verhalten anderer vom Patienten wahnhaft auf sich selbst bezogen. Der Wahn kann sich sowohl ohne, als auch mit Bezugnahme auf ere Wahrnehmungen Halluzinationen Hierunter versteht man eine Sinneswahrnehmung, die f r einen wirklichen Sinneseindruck gehalten wird, obwohl der entsprechende reale Sinnesreiz nicht vorhanden ist. Diese Sinnest uschung kann alle Sinnesorgane betreffen, wobei akustische Halluzinationen am typischsten f r Schizophrenie sind. Am h ufigsten h ren Schizophrene Befehle erteilende und sich ber ihn unterhaltende fremde Stimmen. Ich-St rungen Dieses Symptom ist dadurch charakterisiert, da die Grenzen zwischen Ich und Umwelt als durc ssig empfunden werden. Dabei werden h ufig die eigene Person (K rper, Gef hle, Gedanken) oder die Umwelt als fremdartig erlebt. Es kann zu einem Gef hl der Fremdbeeinflussung oder Gedankeneingebung von au en kommen, auch kann der Patient das Gef hl haben, da seine Gedanken mitgeh rt oder ihm entzogen werden. Dabei lebt der Kranke zugleich in einer wirklichen und in einer wahnhaften Welt, wobei es immer mehr zu einer Abkapselung von der realen Welt kommt. Formale Denkst rungen Hierbei handelt es sich um eine Verzerrung des Denkablaufs. Es kommt zur Verschmelzung verwandter W rter zu einem Begriff, zu teilweise absurden Wortneusch pfungen, Zerfahrenheit mit sprunghaften und unlogischen Gedankeng ngen oder zum pl tzlichen Abbruch eines Gedankenganges ohne erkennbaren Grund. Affektive St rungen Typischerweise ist bei Schizophrenen der emotionale Kontakt zu anderen Menschen reduziert. Es kann zu Situationen nicht angemessenen Gef erungen oder mimischen Reaktionen kommen. H ufig ist bei Patienten eine leere also grundlose Heiterkeit zu beobachten. Unvereinbare Gef hlszust nde und W nsche k nnen nebeneinander stehen. Insbesondere beim Bestehenbleiben einer Restsymptomatik nach Abklingen der akuten Erkrankung kommt es zu erheblicher gef iger Verarmung. Psychomotorische St rungen Bei schizophrenen Patienten zeigen sich h ufig eine Bewegungslosigkeit bei vollerhaltenem Bewu tsein oder eine starke motorische Unruhe, h ufig mit sich wiederholenden stereotypen Bewegungen. Auch die Kooperationsf higkeit ist z.T. ver ndert; so macht der Patient oft automatisch das Gegenteil des Verlangten oder f hrt es automatenhaft aus. blicherweise wird die Vielzahl von Symptomen nach Positivsymptomatik und Negativsymptomatik unterteilt. Dabei versteht man unter Positivsymptomatik Verhaltensmerkmale die ber das Verhalten von Gesunden hinausgehen. Zu diesen, auch "produktiv" genannten Symptomen geh ren Halluzinationen und Wahn. Von Negativsymptomatik spricht man dagegen, wenn das Verhalten im Vergleich zum Gesunden Defizite aufweist. Typisch sind hier Antriebsmangel und Affektarmut. Je nach Auspr gung bestimmter Symptome unterscheidet man folgende Untertypen: Paranoid-halluzinatorische Form: Wahn und Halluzinationen pr gen das Bild des Erkrankten, am h ufigsten tritt dieser Subtyp im 4. Lebensjahrzehnt auf. Katatone Form: Vorherrschen der psychomotorischen St rungen. Hebephrene Form: Affektst rungen stehen im Vordergrund, die Ersterkrankung liegt meist im Jugendalter. Residuale Form: Besonders auff llig ist eine Pers nlichkeits nderung im Sinne von Antriebsmangel, Affektarmut und sozialem R ckzug. Schizophrenia simplex: Symptomarme Form, in der vor allem die produktiven Symptome fehlen und es allm hlich zu einem durch Negativsymptomatik gepr gten Bild (Residualsyndrom) kommt. Verlauf Bevor es zum Ausbruch charakteristischer Symptome kommt, kann ein Wochen bis Monate dauerndes Prodomalstadium auftreten, das z.B. durch depressive Stimmungen gepr gt sein kann. Die Krankheit verl uft in Sch ben, es kann nach einer oder mehreren Krankheitsphasen unter Umst nden zu einer chronischen Restsymptomatik kommen, h ufig folgt aber auch nach akuten Krankheitsmanifestationen Symptomfreiheit. In sehr seltenen F llen bleibt die produktiv-schizophrene Symptomatik chronisch bestehen, meist aber kommt es zu Residualzust nden, die durch Negativsymptomatik gepr gt sind. W hrend der akuten Erkrankung, aber auch in der Remission und im Residualzustand k nnen Krisen mit Selbstmordgedanken auftreten. Nach akuten Sch ben kann es zu postremissiven Zust nden kommen, die insbesondere durch depressive Verstimmung und Ersch pfung charakterisiert sind, aber nach einiger Zeit abklingen. Prognose Was die Prognose angeht, so zeigt sich, da trotz verbesserter Therapiema nahmen in ber 50% der F lle mit einem ung nstigen Verlauf (Rest- und Residualsymptomatik) zu rechnen ist. In Bezug auf Faktoren, die die Langzeitprognose positiv beeinflussen, scheint zu gelten, da die Prognose um so g nstiger ist, je akuter der Beginn war und je deutlicher die situativen Ausl ser sind. Therapie Aufgrund der Tatsache, da an der Entstehung der Schizophrenie vielf ltige Faktoren beteiligt sind, wird auch bei ihrer Behandlung ein sogenannter mehrdimensionaler Therapieansatz praktiziert, der aus einer Kombination psychopharmakologischer, psycho- und sozialtherapeutischer Ma nahmen besteht. Oft wird die Durchf hrung der Therapie, speziell im akuten Stadium der Erkrankung, durch mangelnde Krankheitseinsicht des Patienten und fehlende Einsicht in die Therapiebed rftigkeit behindert. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman JErreger (Einzeller, Protozoen) Trypanosoma brucei gambiense, Trypanosoma brucei rhodesiense. Verbreitung Ausschlie lich in Afrika in meist entlegenen Gebieten. Die T. gambiense Art kommt in West- und Zentralafrika (Angola, Zaire, Nordwest-Uganda, West-Sudan) vor. Die dadurch verursachte "westafrikanische Form" verl uft weniger schnell und dramatisch als die durch T. rhodesiense verursachte "ostafrikanische Form" (im s dlichen und Ostafrika: im Westen bis Botswana, Sambia, S dost-Zaire, S d- und Ost-Uganda, Ostsudan). Die Grenzen sind flie end, z.B. in Westkenia kommen beide Formen vor. Lt. WHO werden j hrlich 25.000 Neuinfektionen gesch tzt, es werden aber auch doppelt so hohe Zahlen genannt. Ansteckungsmodus Keine gro e Ansteckungsgefahr f r Touristen (Vorsicht bei Safaris). bertragung erfolgt durch verschiedene infizierte blutsaugende Tsetsefliegen (Gattung Glossina). Reservoir bei der westafrikanischen Form ist der Mensch und manchmal Schweine. Bei der ostafrikanischen Form (Zoonose) vor allem Tiere (Antilopen, Schafe, Ziegen, Rinder etc.). Inkubationszeit 3 Tage bis 4 Wochen (T. rhodesiense) zwischen dem Stich und der Parasit mie ( bergang der Erreger ins Blut). Bei T. gambiense kann die Inkubationszeit wesentlich l nger (Monate) sein. Krankheitsbild 1. Nach dem schmerzhaften Stich der Tsetse-Fliege entwickelt sich am Einstichkanal als Prim sion innerhalb eines Tages eine schmerzhafte und langwierige Hautentz ndung - der Trypanonosomenschanker. Von dieser Stelle aus verbreiten sich in 7-9 Tagen die Erreger im regionalen Lymphsystem (Lymphknotenschwellung), oft sind die Hals-Lymphknoten tastbar. 2. Anschlie lich erfolgt der bergang ins Blut (Parasit mie) und ins gesamte Lymphsystem (generalisierte Lymphadenopathie), der (bei Nicht-Immunen) von einer deutlichen Allgemeininfektion (Kopf- und Gliederschmerzen, Schwei ausbr che, unregelm igem Fieber und Abgeschlagenheit) und evtl. Befall innerer Organe begleitet ist. Am Ende der 2. Phase l t die akuten Infektion nach, es bleiben diffuse starke Kopfschmerzen, Tachykardien, gelegentliches Fieber. 3. 4-6 Monate nach der Infektion beginnt die eigentliche Schlafkrankheit (Meningoenzephalitis) die in der Regel zu Verwirrtheitszust nden, Pers nlichkeitsver nderungen, Kr fteverfall, Apathie und Tod f hrt. Sie kann Jahre dauern. Besonderheiten der "ostafrikanischen Form" Das Krankheitsbild zeigt auch 3 Phasen, aber der Verlauf ist drastischer: Die Meningoenzephalitis tritt oft schon nach einigen Wochen auf, t dliche Herzkomplikationen sind sehr h ufig. Die Krankheit dauert insgesamt wesentlich k rzer (ca. 3-6 Monate). Diagnose Erregernachweis (zu Beginn auch an der Stichstelle) durch Mikroskopie, Kultur und Tierversuch aus Lymphknotenaspirat, Blut oder Liquor. Antik rpernachweis im Serum. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman S... Schlaf ist lebensnotwendig f r die Regeneration von K rper und Geist. Auf Dauer f hren Schlafst rungen zu Leistungsabfall, Gereiztheit und Unaufmerksamkeit. Das individuelle Schlafbed rfnis ist unterschiedlich und nimmt vom S uglingsstadium zum Alter hin st ndig ab. Ein Erwachsener ben tigt ca. 7-8 Stunden Schlaf, ein alter Mensch meist nur noch 5-6 Stunden. Dies sollte man bedenken, wenn alte Menschen ber Schlafst rungen klagen. hrend der Schlafenszeit durchl uft der Mensch verschiedene Schlafphasen, die sich in ihrer Schlaftiefe unterscheiden. Bei einem normalen Schlafverlauf steigt die Schlaftiefe nach dem Einschlafen stark an, nimmt dann ab und geht zum Morgen hin in eine mittlere konstante Schlaftiefe ber. Bei Schlafst rungen unterscheidet man zwischen Einschlafst rungen und Durchschlafst rungen. Eine h ufiges Problem lterer Menschen ist auch das zu fr he Erwachen am Morgen, also eine Durchschlafst rung. Zu den psychovegetativen Beschwerden geh ren Nervosit t und Angst sowie depressive Verstimmungen. Bei st ndiger Unruhe und gesteigertem Antrieb spricht man von Nervosit t. Der Ausl ser f r Nervosit t ist immer psychischer oder k rperlicher Stre . Ein typisches Zeichen f r Nervosit t sind sich st ndig wiederholende Bet tigungen (z.B. N gelkauen). Auch Einschlafst rungen sind h ufig nerv s bedingt. Daneben k nnen noch andere k rperliche Beschwerden auftreten, h ufig kommt es z.B. zu Kopfschmerzen oder Magen- und Darmbeschwerden (Magen, nerv ser). Depressive Verstimmungen f hren zu Antriebslosigkeit und k rperlichen Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme, Appetitlosigkeit, M digkeit oder Schlafst rungen. ufigste Ursachen Seelische Probleme wie Familienprobleme, berufliche Sorgen, Partnerverlust, Pr fungsangst oder sehr harte geistige Arbeit. berreizung durch zu langes, zu hartes Arbeiten. Zu langes Fernsehen. Unregelm ige Schlafenszeiten durch Schichtarbeit oder durch die Zeitverschiebung bei einer Fernreise. Zu schweres Essen am Abend oder iger Genu von Alkohol oder coffeinhaltiger Getr Schlechte Schlafbedingungen wie L rm, schlechte Luft. Psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen). rperliche Erkrankungen (z.B. Schmerzen). Nebenwirkung von Medikamenten (z.B. Appetitz gler). Schlaftablettenmi brauch. Was Sie tun k nnen Am wichtigsten ist es, die Ursache f r die Schlafst rungen herauszufinden und zu beseitigen. Vor dem Schlafen k rperlich entspannen z.B. ein warmes Bad (34-36 C, am besten mit schlaff rdernden Zus tzen) nehmen oder ein Glas warme Milch trinken. Gegen Nervosit t kann autogenes Training helfen. Auch geistig entspannen, keine schwerwiegenden Probleme direkt vorm Zubettgehen diskutieren oder durchdenken. Wenn man nicht schlafen kann, sollte man aufstehen und sich besch ftigen (z.B. einen beruhigenden Tee kochen, lesen), bis man wieder m de ist. ltere Menschen sollten nicht zu fr h ins Bett gehen, auf den Mittagsschlaf verzichten und morgens fr h aufstehen. Tees, B der oder Arzneimittel mit Baldrianwurzel, Melisse, Hopfen, Passionsblume wirken am Tage beruhigend und in der Nacht schlaff rdernd. Insbesondere die Einschlafbereitschaft wird gef rdert. Johanniskraut und Kava helfen, wenn eine depressive Stimmung Sie am Einschlafen hindert. Auch ein Glas Wein oder Bier kann das Einschlafen f rdern. Mehr Alkohol hingegen f hrt zu Schlafst rungen. Sind die pflanzlichen Pr parate nicht ausreichend wirksam, k nnen kurzfristig rezeptfreie Pr parate z.B. mit Doxylamin die Schlafst rungen beheben. Wann Sie zum Arzt m ssen Eine echte Schlafst rung liegt vor, wenn das Problem mindestens 3 Wochen anh lt und man sich am n chsten Tag kaputt und ersch pft f Wenn noch andere psychische oder k rperliche Beschwerden auftreten. Was Ihr Arzt tun kann Der Arzt kann mit Ihnen gemeinsam die Ursache f r Ihre Beschwerden herausfinden und eine innere Erkrankung als Ursache ausschlie Bei psychischen Problemen kann er Ihnen Therapievorschl ge machen (z.B. Gespr chstherapie, Pr parate mit Kava-Kava- oder Johanniskraut.) oder Sie zu einem Spezialisten schicken. ber die Anwendung von rezeptpflichtigen Schlafmitteln oder Pr paraten gegen Angst, Unruhe und depressive Verstimmung. Vorbeugung r optimale Schlafbedingungen sorgen: gute Ausstattung der Betten, gut gel ftetes Schlafzimmer, nicht zu warme Raumtemperatur (nicht ber 18 C), m glichst Ruhe und Dunkelheit. Regelm ige Schlafenszeiten einhalten. Tags ber f r gesunde Ern hrung, ausreichend Bewegung und frische Luft sorgen. Schwer verdauliche Speisen und Coffein am Abend meiden. Keine schwere k rperliche Arbeit oder Leistungssport vor dem Schlafengehen, weil Anstrengung den Kreislauf zun chst einmal ankurbelt. Vor dem Schlafengehen entspannen. Keine aufregenden Filme sehen oder sehr spannende B cher lesen. Dies gilt besonders f r Kinder. Bei Kindern ist es wichtig, jeden Abend die gleichen "Zubettgeh-Rituale" (z.B. Spieluhr aufziehen, Geschichte vorlesen) durchzuf hren. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Sakroileitis #ortho Sarkoidose (Morbus Boeck)B Times New Roman #kreisl #autoimmunu delbasisbruch #neuro Scharlach (Scarlatina)I Times New Roman #kinder #infekt Scheidenentz ndung (Kolpitis)m Times New Roman Times New Roman Scheidenkrebs (Vaginalkarzinom)D Times New Roman #krebs #gynu Scheidenpilz #gyn #infektu)Scheuermann Morbus, (Adoleszentenkyphose) #ortho Schielen (Strabismus)D Times New Roman #augenu Schilddr senkrebs #krebs #stoffwU-Schilddr berfunktion (Hyperthyreoidismus) #stoffw #autoimmunU-Schilddr senunterfunktion (Hypothyreoidismus) #stoffwU&Schilddr senknoten "hei e" und "kalte" #stoffw SchizophrenieD Times New Roman #psych SchlafkrankheitD Times New Roman #infekt #tropenU Schlafst rungen #psych OEin Schlaganfall ist eine pl tzliche Unterbrechung der Gehirnduchblutung (Isch mie) oder eine Blutung im Gehirn, wobei eine umschriebene Stelle betroffen ist. In Folge des Schlaganfalls treten neurologische Ausf lle auf, z.B. Bewu losigkeit, Hemiplegie, Sprach- und/oder Schluckst rungen, je nach Lokalisation des cerebralen Prozesses. Die Nervenzellen in den entsprechenden Gebieten werden dabei besch digt oder gehen sogar zugrunde. Leicht besch digte Zellen k nnen sich teilweise wieder regenerieren, abgestorbene k nnen nicht wieder ersetzt werden. Risikofaktoren Ein 6-fach erh htes Hirninfarktrisiko besteht bei: Bluthochdruck, Hypertonus, koronarer Herzerkrankung, und nach vorher schon aufgetretenen Durchblutungsst rungen des Gehirns. Ein 3-fach erh htes Hirninfarktrisiko besteht bei Diabetes mellitus, Zigarettenrauchen, Einnahme von Kontrazeptiva. Ein doppeltes Hirninfarktrisiko besteht bei hohen Blutfettwerten und peripherer arterieller Verschlu krankheit. Risikofaktoren f r einen Schlaganfall allgemein: Stre bergewicht: f rdert die Arteriosklerose Bewegungsmangel: Sport verhindert die Arteriosklerose und kann sie teilweise sogar wieder r ngig machen. Rauchen Alkohol Fettstoffwechsels rungen Diabetes mellitus Hypertonie Symptome einseitige Sehst rugen (Amaurosis fugax) sensible St rungen auf einer Seite des K rpers motorische St rungen ein- oder beidseits Sprach- oder Bewu tseinsst rungen Schwindel und Verwirrtheit tzliche St rze mit kurzem Bewu tseinsverlust depressive Grundstimmung Diagnose Die Diagnose kann nur unter Ber cksichtigung der Vorgeschichte des Patienten gestellt werden, da die auftretenden Symptome nicht ausschlie lich bei Hirninfarkten auftreten. Hinweise auf ein Hirninfarkt k nnen jedoch das EKG (Herzfehler), das EEG (krankhafte Ver nderungen der Hirnstr me) und Pulsunregelm igkeiten geben. Die Lokalisierung und der direkte Nachweis eines Infarktes geschehen ber ein CT (Computertomogramm) oder ein MRT (Magnetresonanztomogramm). Dies kann allerdings fr hestens nach drei Tagen geschehen. Mit der Dopplersonographie k nnen Gef verengungen ab ca. 50% erkannt werden. Dieses Verfahren wird in der Fr herkennung von Risikopatienten genutzt, um pr ventiv zu behandeln. Therapie Beim akuten Hirninfarkt gilt es, den eingetretenen Schaden m glichst zu begrenzen, Komplikationen zu verhindern, Rezidiven vorzubeugen und eine Rehabilitation eingetretener neurologischer Ausf lle einzuleiten. Thrombolyse: Medikament se Aufl sung des Gef verschlusses. Vorher mu eine Hirnblutung mit Hilfe des CTs ausgeschlossen werden. berwachung der lebenswichtigen Funktionen wie Blutdruck, Atmung und Urinausscheidung auf der Intensivstation. Antikoagulation: Medikament se Unterbindung der Blutverklumpung, um eine fortschreitende Verstopfung des betroffenen Gef es zu verhindern. Rehabilitation Die Rehabilitation sollte sobald es der k rperliche Zustand des Patienten zul t, beginnen. Es gibt verschiedene Therapiem glichkeiten: Im Vordergrund stehen das Training der Skelettmuskeln, damit der Patient sp ter wieder mit Gehhilfen laufen kann und das ben von Sprache mit Hilfe von Logop den. Die Therapie wird im Krankenhaus begonnen und mu oftmals zu Hause weitergef hrt werden. Es ist m glich, mit jungen, geistig flexiblen Menschen au erordentliche Therapieerfolge zu erzielen, bei lteren Patienten k nnen manche F higkeiten nicht vollst ndig wiederhergestellt werden. Vorbeugungsma nahmen regelm ige Blutdruckkontrollen, wenn n tig mu er medikament s gesenkt werden. aufh ren zu rauchen. fettarme Ern hrung um den Cholesterinspiegel niedrig zu halten. Blutzucker kontrollieren lassen und wenn n tig richtig einstellen lassen (Insulin). jedes kleine Anzeichen, wie Schwindel, Flimmern vor Augen, leichte L hmungen ernstnehmen und sofort den Arzt aufsuchen oder benachrichtigen (die ersten 3-6 Std. sind f r die Prognose am wichtigsten). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AEine Schleimbeutelentz ndung kann durch wiederholte Verletzungen, mechanische berbeanspruchung, Infektionen oder Gelenkentz ndungen entstehen. Anzeichen Heftige Schmerzen, R tung, Schwellung und Bewegungsbehinderung. H ufig betroffen sind die Schleimbeutel am Ellbogen, vor der Kniescheibe und am Ansatz der Achillessehne. Behandlung Ruhigstellung, W rme, schmerzlindernde Spritzen, gegebenenfalls operative Entfernung der Schleimbeutel. hNWie entsteht ein Schleudertrauma? Ein Schleudertrauma ist eine reine Weichteilverletzung an der Halswirbels ule. Das akute Schleudertrauma ist h ufig durch einen Auffahrunfall bedingt. Dabei wirkt pl tzlich eine starke Kraft auf den Nacken ein. Diese Verletzung kann jedoch auch durch andere Unf lle entstehen, zum Beispiel bei Tauchunf llen. Einige Patienten klagen ber dauerhafte Probleme nach einem Schleudertrauma und entwickeln ein sogenanntes Schleudertrauma- Syndrom. Es ist noch unklar, ob dieser Zustand von k rperlichen, seelischen oder sozial-kulturellen Ursachen ausgel st wird. Welche Symptome treten bei einem Schleudertrauma auf? Das h ufigste Symptom sind Schmerzen im Nacken, Kopfschmerzen und Muskelsteifheit im Nackenbereich. Diese treten typischerweise nach einer kurzen beschwerdefreien Zeit auf. Typischerweise vergehen die Schmerzen und die Steifheit im Nacken nach wenigen Tagen oder Wochen. Wann sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen? Bei Bewusstlosigkeit, Ged chtnisschwund, belkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einem Unfall sollten Sie rasch rztliche Hilfe aufsuchen. bei starken Kopf- oder Nackenschmerzen, bei schmerzhaftem prickelnden Gef hl in den Schultern oder Armen oder schwerem Gef hl im Arm Was k nnen Sie selber tun? Legen Sie sich in den ersten 24 Stunden einen Eisbeutel (oder einen Beutel mit Gefrorenem) auf die schmerzende Stelle. K hlen Sie etwa 20 Minuten lang und machen danach eine Pause. Das K hlen lindert die Schmerzen und l sst die Schwellung zur ckgehen. Am besten legen Sie sich auf den R cken ins Bett mit einem Kissen und dem Eisbeutel (in ein Geschirrtuch gepackt) unter Ihrem Kopf. Vermeiden Sie einen direkten Kontakt zwischen Haut und Eisbeutel! Wenn Sie st rkere Schmerzmittel als zum Beispiel Paracetamol brauchen, lassen Sie sich erst von Ihrem Arzt beraten. Wie erstellt der Arzt die Diagnose? Die Diagnose wird nach den Beschwerden des Patienten und der Schwere des Unfallmechanismus erstellt. Eine normale R ntgenuntersuchung wird zum Ausschluss von Knochenbr chen oder Gelenksverletzung in der Halswirbels ule gemacht. Zudem sieht man bei einem Schleudertrauma eine Steilstellung der Halswirbels ure. Eine Kernspintomographie (MRT- Magnetresonanztomographie) oder Computertomographie (CT) wird hier in der Regel nicht angefertigt. Patienten, die ein Schleudertrauma haben, erleiden keinen Gehirnschaden. Wie wird ein Schleudertrauma behandelt? Es gibt keine standardisierte Behandlung eines Schleudertraumas. Besteht kein Verdacht auf Knochenbr che oder Gelenkssch den, oder wird ein solcher Verdacht durch die R ntgenuntersuchung nicht best tigt, sollte der Patient m glichst schnell zu den allt glichen Aktivit ten zur ckkehren. Der Patient kann selbst ein Trainingsprogramm mit aktiven Nacken bungen durchf hren, das er vom Arzt, Physiotherapeuten oder Chiropraktiker erkl rt bekommt. Manchmal ist eine Behandlung mit Schmerzmitteln ber ein paar Wochen notwendig. Auch eine Behandlung beim Physiotherapeuten oder Chiropraktiker kann dem Patienten helfen Welche Medikamente k nnen in der Behandlung genutzt werden? Schmerzmittel, wie Paracetamol und Rheumamedikamente des NSAR-Typs (nichtsteroidale Antirheumatika), helfen kurzzeitig gegen Nackenschmerzen und Kopfschmerzen. Sie sollten sich jedoch von Ihrem Arzt beraten lassen. Prognose Nur wenige Patienten leiden unter Sp tfolgen nach einem Schleudertrauma. Das Risiko f tfolgen nach einem Schleudertrauma ist also sehr gering. Es ist jedoch nicht ungew hnlich, dass Nackenschmerzen ein paar Monate andauern, wie es auch bei anderen Verstauchungen vorkommt. Dr. Helge Kasch; Prof. Dr. Troels Staehelin Jensen; Dr. Gertrud Esche Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman FBei einem Schluckauf zieht sich das Zwerchfell krampfartig zusammen und die Stimmritze verschlie t sich pl tzlich. Dadurch wird das Einstr men der Luft unterbrochen und es entstehen die typischen Schluckauf-Laute. Kurzandauernder Schluckauf ist medizinisch meist ohne Bedeutung. St ndig wiederkehrender oder langandauernder Schluckauf kann jedoch die Lebensqualit t erheblich beeintr chtigen. ufigste Ursachen Sehr kalte oder hei e Speisen und Getr nke, alkoholische Getr berreichliche Mahlzeiten. Hastiges Essen, Trinken oder Rauchen. Starke Nervosit Magen- und Darmerkrankungen. Chirurgische Eingriffe im Bauchraum. Lungenentz ndung. Alkoholmi brauch. Hepatitis. Schwangerschaft. Oft unbekannte Ursachen. Was Sie tun k Abwarten, bis sich das Zwerchfell beruhigt hat. Dies geschieht am schnellsten, wenn man sich ablenkt oder ablenken l Anwendung alter Hausmittel, die allerdings in ihrer Wirkung etwas umstritten sind: z.B.: mit beiden Daumen die Ohren zuhalten, gleichzeitig mit den kleinen Fingern die Nasenfl gel zusammendr cken und mit geschlossenen Lippen die Backen aufblasen. Oder: tief einatmen und schnell etwas trinken oder m glischst laut singen. Oder: die Ohren zuhalten und gleichzeitig etwas Wasser trinken. Oder: auf den R cken legen, Knie an den Bauch heranziehen und mit beiden H nden kr ftig gegen den Bauch dr cken. Oder: einen L ffel Zucker essen, Eis lutschen oder sehr trockenes Brot essen. Wann Sie zum Arzt m Wenn der Schluckauf nicht vor bergeht oder immer wiederkehrt. Was Ihr Arzt tun kann Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, z.B. Magensp lung, Erweiterung der Speiser hre, Medikamente (z.B. Metoclopramid) oder operative Eingriffe, die bei anhaltendem Schluckauf helfen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman EDas Schnarchen ist ein Problem, welches mit zunehmendem Alter etwa 60% der M nner und ca. 40% der Frauen betrifft! Es entsteht durch Bewegungen des Gaumensegels und des Z pfchens, gelegentlich auch des Zungengrundes bei der Atmung. Im Schlaf erschlaffen die Muskeln des Gaumens und des Rachens, so da sich dieser verengt und das Schnarchger usch verursacht. Die Betroffenen sind dann tags ber oft m de und antriebslos, da es zu Atemstillst nden kommt, die bis zu 30 Sekunden andauern und bis zu 100 mal pro Nacht auftreten k nnen. Das Gehirn hat dann einen Sauerstoffmangel, der die M digkeit verursacht. Genannt wird diese Erkrankung "obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom (=OSAS)" Das Schnarchen ist zum einen abh ngig von der Schlafposition: in R ckenlage schnarcht man h ufiger als in der Seitenlage. Ferner f rdert eine verstopfte Nase, z.B bei einer Nasenscheidewandverkr mmung (=Septumdeviation), das Schnarchen. Auch ist bekannt, da bergewichtige Menschen eher zum Schnarchen neigen als Normalgewichtige. Ebenso f hrt Alkohol oder die Einnahme bestimmter Medikamente (Schlafmittel, Beruhigungsmittel oder Psychopharmaka) zu verst rktem Schnarchen. Die Behandlung des Schnarchens ist vielf ltig: bei bergewicht ist zun chst eine Gewichtsreduktion erforderlich eine allergische Ursache bedarf der rztlichen Behandlung eine Nasenscheidewandverkr mmung mu operativ beseitigt werden es gibt Ger te, die einen Sauerstoff berdruck mit einer Maske erzeugen (cPAP-Behandlung) @Schnupfen beginnt meist mit einem Brennen und Kitzeln in der Nase. In diesem Stadium kommen oft Fr steln, Niesreiz und Kopfdruck hinzu. In der n chsten Phase wird vermehrt w riges, klares Sekret ausgeschieden. Die Augen tr nen, die Nasenschleimh ute r ten sich und schwellen an, dadurch ist die Nase verstopft. In der letzten Phase wird das Sekret dickfl ssig und gelb. Unangenehm ist auch der schlechte oder fehlende Geruchs- und Geschmackssinn. Manchmal bilden sich Borken an der Nase und es kommt zu einer Besserung des Riechverm gens. Schnupfen kann alleine auftreten oder mit anderen Beschwerden bei einer Erk ltung oder Grippe. Es gibt ber 200 verschiedene Schnupfenviren, die durch Tr pfcheninfektion (Niesen oder Sprechen einer erkrankten Person) oder ber Hautkontakt von Mensch zu Mensch bertragen werden. Besonders leicht siedeln sich die Viren auf einer vorgesch digten Nasenschleimhaut an, wie das z.B. bei trockener Raumluft oder bei Unterk hlung der Fall sein kann. In der Regel klingt der Schnupfen nach einigen Tagen von alleine wieder ab. Im ung nstigen Fall jedoch, k nnen sich die Viren von der Nasenschleimhaut auf Rachen, Hals, Bronchien, Stirn- und Nebenh hlen und ber de n Nasen-Ohrenkanal in den Geh rgang ausbreiten. Au erdem k nnen sich auf der durch Viren geschw chten Schleimhaut und durch den schlechteren Sekretabflu leicht Bakterien ansiedeln. Oft wird aus einem Schnupfen eine Nebenh hlenentz ndung (Sinusitis) mit Druckgef hl oder Schmerzen in den Kieferh hlen. Gef hrlich ist die Ausbreitung in den Bereich der Stirnh hlen. Besonders bei Kindern kommt es auch oft zu einer Mittelohrentz ndung. Neben der Virusinfektion gibt es auch noch andere Ursachen f r eine verstopfte oder laufende Nase. ufigste Ursachen ltung und grippale Infekte. Heuschnupfen. Umgang mit reizenden Stoffen (z.B. Staub, Chemikalien). Nasenpolypen (gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut). Sogenannter trockener Arzneimittelschnupfen durch dauernde, regelm ige Anwendung von Nasentropfen. Chronischer trockener Schnupfen tritt h ufig bei Rauchern und reinen Mundatmern auf oder bei Personen, die beruflich Staub und Rauch ausgesetzt sind. Durch Gef erweiterung bedingter Schnupfen im Alter (sogenannter vasomotorischer Schnupfen). nahme: Viel trinken, um den Schleim zu verfl ssigen. Die Raumluft anfeuchten, damit die Schleimh ute nicht austrocknen. uglingen helfen Nasentropfen aus physiologischer Kochsalzl sung oder pflanzliche therische le, die auf die Kleidung oder Bettw sche getropft werden. (Achtung: f uglinge nur Pr parate ohne Menthol verwenden). Bei stark verstopfter Nase S uglingstropfen verabreichen, denn S uglinge bekommen bei schlechter Nasenatmung Schwierigkeiten mit dem Trinken. Ein Dampfbad mit Kamille, Mineralsalzen oder therischen len befeuchtet die Schleimhaut und befreit die Nase. G nstig sind Inhalatoren mit einer Nasenmaske, damit die Augen nicht gereizt werden. verengende Nasentropfen oder Nasensprays bewirken ein rasches Abschwellen der Nasenschleimhaut. Es gibt sie in schw cheren Dosierungen auch schon f uglinge und Kleinkinder. Sie d rfen jedoch nur sparsam und nicht l nger als eine Woche angewendet werden. Bei langfristigem Gebrauch kann es zu einem arzneimittelbedingten Anschwellen der Nasenschleimhaut kommen, was wiederum zum weiteren Gebrauch der Tropfen verleitet. Das kann zu einem regelrechten Teufelskreis mit Nasentropfenabh ngigkeit f hren. Als Alternative gibt es auch hom opathische Nasentropfen (mit Euphorbium) oder mineralische Nasensalben, die die Schleimhaut befeuchten und heilen. Tabletten allgemein gegen die Schnupfenbeschwerden enthalten meist auch noch Inhaltsstoffe gegen Kopfschmerzen und Gliederschmerzen und sollten dann eingesetzt werden, wenn diese Beschwerden auch auftreten. Gegen das "Laufen" der Nase helfen keine Tabletten. Wenn der Schleim schlecht abflie t, helfen schleiml sende Tabletten oder Tropfen mit Acetylcystein oder Ambroxol oder pflanzliche Pr parate. Bei allergischem Schnupfen helfen vorbeugend Nasentropfen mit Cromoglicins ure (Allergie). Eine Heilsalbe zur Pflege des eren Nasenbereichs auftragen, wenn dieser entz ndet ist. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AEine chronische Nierenentz ndung f ber kurz oder lang zu einer vernarbenden Zerst rung von Nierengewebe. Es kommt zur Schrumpfniere. Meist schrumpft nur eine Niere, die andere bleibt verschont, w hrend bei einer Entz ndung der Nierenrinde mit prim ren Befall der Nierenk rperchen (Glomerulonephritis) stets beide Nieren schrumpfen. Wichtig! Wenden Sie sich bei einer Blasen- oder Nierenentz ndung, vor allem aber bei immer wiederkehrenden Beschwerden grunds tzlich an einen Fachmann f r Urologie! IWas Sie gegen Schuppen tun k Die st ndige Erneuerung unserer Kopfhaut hat zur Folge, dass tote Hautzellen als Schuppen abgesto en werden. Alle Menschen haben Schuppen, jedoch werden sie erst sichtbar, wenn viele dieser abgestorbenen Hautzellen zusammenh ngen. Meist sind Schuppen nur ein unangenehmes Sch nheitsproblem, manchmal steckt hinter starker Schuppenbildung jedoch eine Hautkrankheit, wie z.B. die seborrhoische Dermatitis, stecken, Wie entstehen Kopfschuppen? Bei St rungen des nat rlichen Fettgehaltes der Kopfhaut (zu trocken oder zu fettig), kann es zu einer fr hzeitigen Absto ung von Hautzellen kommen. Es werden zwei Schuppenformen unterschieden: Trockene Kopfschuppen sind klein, im ganzen Haar verteilt und rieseln vom Kopf. Fettige Kopfschuppen sind relativ gro , meist gelblich. Wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt, bleibt ein fettiger Film zur Bei Schuppen ist die Kopfhaut empfindlicher f r Entz ndungen durch Pilze und Bakterien; auch Juckreiz tritt h ufig auf. Der Hautpilz (Pityrosporum ovale) verschlimmert oftmals das Leiden. Eine Behandlung gegen den Hautpilz wirkt h ufig auch gegen die Schuppen. Auch Stress und schwere Krankheiten k nnen zu vermehrter Schuppenbildung f hren. Die serborrhoische Dermatitis tritt vor allem an Hautfl chen mit vermehrter Talgdr sen auf, am Kopf, im Gesicht und im Bereich der vorderen und hinteren Schwei rinnen. Es entstehen fettige Haut und Haare, Schuppen, R tungen und Juckreiz: Im Haarboden, im Nasenbereich, Gr bchen und Augenbrauen, Ohren und eventuell am Oberk rper. Die Leiden sind oftmals schlimmer im Winterhalbjahr, da die Sonne im Sommerhalbjahr einen heilsame Wirkung hat. Was k nnen Sie selbst tun? Schuppen vorzubeugen ist nicht m glich. Bei starkem oder sehr hartn ckigen Schuppenbefall befragen Sie Ihren Arzt. Sonne und Solarien haben eine heilsame Wirkung. Denken Sie jedoch daran, dass bertriebenes Sonnenbaden das Hautkrebsrisiko erh ht und die Faltenbildung beschleunigt. Dass man durch t gliches Haarewaschen Schuppen bekommen kann ist ein ebenso hartn ckiges wie falsches Ger cht. Das Haar wird dadurch nicht fettiger. Nehmen Sie ein mildes Shampoo f r die Kopfw sche. Wichtig ist nicht zuviel Shampoo zu nehmen, die Haare ausreichend zu sp len und nicht zu hei zu f nen um die Kopfhaut nicht zu reizen. Welche Behandlungsm glichkeiten gibt es? Schuppenshampoos k nnen die Schuppenbildung verringern, sie sollten ber 3 bis 4 Wochen angewendet werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman SDer Name Psoriasis stammt von dem griechischen Wort f r Jucken (Psora) ab. Psoriasis ist eine chronisch wiederkehrende Hautkrankheit mit einem sehr unterschiedlichen Erscheinungsbild. Ungef hr zwei Prozent der europ ischen Bev lkerung leiden an einer mehr oder weniger schweren Form der Schuppenflechte. Die Krankheit kann in einem so bescheidenen Ausma auftreten, dass man nichts davon merkt. Sie kann aber auch so schwerwiegend sein, dass sie das Leben des Betroffenen wie eine Behinderung einschr nkt. In besonders schweren F llen ist sie sogar lebensgef hrlich. Schuppenflechte ist nicht ansteckend, die Veranlagung kann aber vererbt werden. Es besteht also ein erh htes Risiko an Psoriasis zu erkranken, wenn bereits ein Psoriasis-Kranker in der Familie ist. Psoriasis kommt in allen Altersschichten vor, besonders h ufig in der Gruppe der 15- bis 40-J hrigen. Wie bekommt man Psoriasis? Man kennt heute noch nicht den genauen Grund f r das Entstehen einer Schuppenflechte. Auch wenn man die Veranlagung in seinen Genen tr gt, bedeutet das noch nicht, dass sich eine Schuppenflechte bildet. Gesichert sind einige Faktoren, die das Psoriasis-Risiko bei genetischer Veranlagung erh hen: grippale Infekte, Irritationen der Haut und psychischer Stress. Es gibt zwei Grundformen der Schuppenflechte: Psoriasis vulgaris und Psoriasis pustulosa. Von beiden Formen gibt es wiederum verschiedene Arten, die je nach Grad der Erkrankung, Dauer, Platzierung auf dem K rper und dem Aussehen unterteilt werden. Bei etwa ein bis f nf Prozent der Psoriatiker kommt es zum Gelenkbefall: Arthropathica psoriatica. Sie betrifft Finger, Zehen und die Wirbels ule. Was sind die Anzeichen von Psoriasis vulgaris? Psoriasis vulgaris ist die h ufigste Form. Die Psoriasisherde sind oft klein und punktf rmig, k nnen aber auch gr ere Fl chen (Plaques) bedecken. Die Fl chen wachsen schrittweise und beginnen zu schuppen. Die oberfl chlichen Schuppen fallen in relativ gro en Mengen ab, die tieferliegenden Schuppenschichten sitzen dagegen sehr fest. Wenn man diese Schichten entfernt, wird man kleine Hautblutungen beobachten. Von Psoriasis vulgaris sind besonders die Ellenbogen und Knie, die Leistengegend, Arme und Beine, die Kopfhaut und die Finger und Fu gel betroffen. Die Schuppenflechte lagert auf beiden Seiten des K rpers, selten symetrisch. Nagelpsoriasis zeigt sich als kleine Vertiefungen in den N geln. Sie erinnert ein wenig an einen Fingerhut. Die N gel k nnen so stark angegriffen werden, dass sie verdicken und abfallen. Inverse Psoriasis betrifft berwiegend Handteller und Fu sohlen. Psoriasis guttata ist eine besondere Variante der Schuppenflechte. Sie wird bei Kindern und Jugendlichen durch eine bakterielle Halsentz ndung ausgel st . Man sieht viele tropfenf rmige, schuppige Flecken am ganzen K rper. Nach einiger Zeit verheilen sie oft von allein. Psoriasis an der Kopfhaut kann nur schwer von einer Entz ndung der Haut unterschieden werden. Manchmal treten beide Hautkrankheiten gleichzeitig auf. Bei Psoriasis kommen oft kleine Ausbr che im Gesicht hinzu. Psoriasis pustulosa ist recht selten. Die Entz ndungsreaktion ist so stark, dass sich Pusteln auf der Haut bilden. Die Krankheit tritt in unterschiedlicher St rke auf. Wer ist besonders in Gefahr? htes Risiko haben Menschen, in deren Familien es F lle von Schuppenflechte gibt. Das Risiko steigt f r diese Menschen, wenn weitere Faktoren, wie Stress oder Infektionen hinzukommen. Ratschl Es ist wichtig zu akzeptieren, dass Psoriasis ein chronisches Leiden ist. Mit Unterbrechungen wird die Krankheit also wiederkommen. Wenn Sie bemerken, dass bestimmte Faktoren bei Ihnen Psoriasis ausl sen, dann versuchen Sie, diese zu meiden. Alle Grade der Schuppenflechte k nnen behandelt werden. Die Behandlung wird keine Heilung erzielen, aber sie wird die Lebensqualit t verbessern. Wie diagnostiziert der Arzt Psoriasis? Die Diagnosestellung erfolgt normalerweise anhand des Krankheitsbildes. In Zweifelsf llen wird der Arzt eine Biopsie, eine Hautprobe, entnehmen. Die Probe wird zur weiteren Untersuchung an ein Labor geschickt, und der Arzt wird Ihnen sp ter das Ergebnis mitteilen. Wie behandelt man Psoriasis? Neben verschiedenen Einzelbehandlungen ist eine systematische Behandlung notwendig. Sie ist abh ngig von Alter, Gesundheitszustand und Lebensgewohnheiten des Patienten. Neben der normalen medizinischen Behandlung werden h ufig Lichttherapie (PUVA), Teerb der, Klimatherapie, zum Beispiel ein Aufenthalt am Toten Meer mit t glichen Sonnen- und Meerb dern, und viele weitere spezielle Behandlungen angeboten. Es wird intensiv nach neuen Behandlungsformen f r Psoriasis geforscht. Laufend kommen neue Angebote dazu. Prognose Psoriasis kann den Patienten ein Leben lang begleiten. Bei etwa zwei Drittel der Betroffenen gibt es allerdings immer wieder Perioden, in denen sich die Krankheit nicht bemerkbar macht. Vorlage von: Carl Brandt, Arzt Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @BWenn die Dr sen auf den Fu sohlen berreagieren, kommt es zu sehr unangenehmen und peinlichen Ger chen. nahme: Keinesfalls Turnschuhe tragen. Das Synthetikmaterial beg nstigt das Schwitzen massiv. Am besten nur Schuhe, die innen und au en aus Leder sind anziehen. Schuhe nie ohne Socken anziehen (nur Baumwollsocken) Wenn m glich, jeden Tag das Schuhwerk wechseln. So trocknet der getragene Schuh und l ftet aus Abends die F e waschen und t glich mit aluminiumh ltigen Cremen, die den Geruch stoppen, einschmieren. Sie bremsen auch die Schwei berproduktion. ADrehschwindel, Schwankschwindel oder Taumeligkeit geh ren zu den Gleichgewichtsst rungen. Sie sind durch St rungen des Gleichgewichtssinns bedingt. Bei igem Alkoholgenu hat schon jeder einmal diese Art von Schwindel erfahren. Eine St rung des Gleichgewichtssinns kann aber auch durch eine Erkrankung des Innenohrs bedingt sein. "Schwarzwerden" oder "Sternchen vor den Augen" ist Schwindel im Sinne einer kreislaufbedingten Ohnmacht. UBNeben einer vermehrten Talgdr senabsonderung (Seborrhoe) bildet sich eine fettig-gelbliche Schuppung, bevorzugt am behaarten Kopf, in der Augenbrauen und- Nasenregion und oft auch auf der Brust und im Nacken. Beim wenig ausgepr gten Ekzem finden sich die Schuppen auf kaum merklich ger teten Flecken; bei der selteneren stark ausgepr gten Form liegen die Schuppen stark ger teten, entz ndlichen Feldern auf. Juckreiz ist meist gering, bisweilen fehlt er ganz. Ursachen Am Anfang steht meist nur eine anlagebedingte Seborrhoe; zu ihr scheinen hormonelle und bakterielle Einfl sse hinzuzukommen. AEine bindegewebige Verdickung des Sehnengleitgewebes kann zu Schmerzen und einem eigenartigen Knarren oder "Schneeballknirschen" f hren. Am h ufigsten sind davon die Sehnen an der Streckseite des Unterarmes betroffen, und zwar etwa die letzten 10 Zentimeter vor dem Handgelenk. Ursache Meist eine berbeanspruchung durch ungewohnte oder monotone T tigkeiten. Behandlung Ruhigstellung des Unterarms und des Handgelenks, abschwellende und entz ndungshemmende Medikamente. ;CAm h ufigsten sind Sehnenrisse bei Sehnen, die durch berbeanspruchung degenerieren - so beispielsweise Achillessehnenrisse. Schnittverletzungen k nnen zur Durchtrennung intakter Sehnen f hren. Anzeichen Eine Sehnenverletzung erkennen Sie daran, da sie das von der Sehne versorgte Glied nicht mehr beugen oder strecken k nnen (je nachdem, ob eine Beuge- oder Strecksehne verletzt ist). Behandlung Ein Ri oder eine Durchtrennung einer intakten Sehne kann gen ht werden - bei Beugesehnen allerdings nicht immer erfolgreich. Bei degenerierten Sehnen oder bei ausgedehnten Verletzungen ist eine Sehnentransplantation notwendig: Eine weniger wichtige Sehne von einer anderen K rperstelle ersetzt die gesch digte Sehne. Auch die Einpflanzung von Kunststoffsehnen ist m glich. Ein Sehnenri kann operativ wieder fixiert werden. qAVor bergehende, pl tzliche, stechende Schmerzen im Bauch oder der Seite (Seitenstechen) w hrend starker oder ungewohnter k rperlicher Bet tigung, meist beim Laufen. Die Ursache ist wahrscheinlich auf der rechten Seite der Dehnungsschmerz der Leberh lle (bzw. -kapsel) und links der Milzh lle (bzw. -kapsel) aufgrund der stark gesteigerten Durchblutung dieser Organe. Schlaganfall #neurou"Schleimbeutelentz ndung (Bursitis) #ortho SchleudertraumaD Times New Roman #orthoU Schluckauf #Verdauung Schnarchen (Rhonchopathie)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hnoU Schnupfen (Rhinitis) #hno #infektu Schrumpfniere #uroU Schuppen #hautU Schuppenflechte (Psoriasis) #hautu Schwei #hautu Schwindel (Vertigo) #neurou Seborrhoisches Ekzem #hautu(Sehnenknarren (Peritendinitis crepitans) #orthou Sehnenverletzung #orthou Seitenstechen #verdauung} Seitenstrang-AnginasUnter einer Seitenstrang-Angina versteht man den Mitbefall der lymphatischen Seitenstr nge der Rachenhinterwand. #hno #infekt DSelbstmord (Suizid) wird meist in depressiven Zust nden ver bt, entweder infolge einer reaktiven Depression (Reaktion auf psychosoziale Konflikte oder schwere organische Erkrankungen) oder im Rahmen einer endogenen Depression, beispielsweise w hrend einer depressiven Phase einer manisch-depressiven Krankheit oder eines Schizophrenen Schubs. Auch andere schwere psychische St rungen im Verlauf von Psychosen k nnen - insbesondere bei ausgepr gter Bildung eines Wahns - zu Suizidversuche f hren. Weniger h ufig ist der "erweiterte" Selbstmord, die zus tzliche T tung von Angeh rigen - etwa um auch die Angeh rigen vor einem gef rchteten Unheil zu bewahren. Etwa 70 Prozent aller Menschen, die Selbstmord begehen, teilen ihre Absicht vorher - oft wiederholt - Angeh rigen oder Bekannten mit. Ge erte Selbstmordabsichten sind also unbedingt ernst zu nehmen. Sie sind ein Schrei nach Beachtung, Hilfe und Rettung. Versuchen Sie, den Selbstmordkandidaten von der Wichtigkeit einer psychotherapeutischen und/oder psychiatrischen Behandlung zu berzeugen. Doch gerade bei endogener Depression wird dies oft schwer gelingen, weshalb in vielen F llen (Selbstgef hrdung, Gef hrdung anderer) die Einweisung in eine psychiatrische Klinik notwendig wird. (DAls senile Demenz bezeichnet man starke psychisch-geistige Abbauerscheinungen im Alter. Abnorme Erm dbarkeit, Antriebsarmut, Schwinden der Interessen, zunehmende Gef hlslabilit t, Verstimmungen, Depressionen, ngste und eventuell Wahnvorstellungen sind die Anfangszeichen einer "senilen Demenz". ufige Inhalte der Wahnvorstellungen: Angst, bestohlen zu werden, oder Behauptung, bestohlen worden zu sein. Sp ter kommen starke St rungen der Merkf higkeit, Desorientiertheit, Verwirrung, eventuell auch schizophrene Z ge, epileptische Anf lle und "Verbl dung" hinzu. Ursache Hauptursache der senilen Demenz ist die Arteriosklerose der Hirngef e (Zerebralsklerose), vor allem wenn L hmungserscheinungen und/oder Sprachst rungen auftreten. Das ist dann immer ein Zeichen eines arteriosklerotisch bedingten Schlaganfalls oder von vor bergehenden schlaganfall hnlichen Attacken (TIA). Es gibt aber auch eine Reihe seltener Krankheiten, die zum Untergang von Hirnbereichen oder einer diffusen Schrumpfung des Gehirns f hren. So die Alzheimer und die Pick-Krankheit. BAls Sicca-Syndrom bezeichnet man ein Krankheitsbild, das durch eine gest rte Funktion verschiedener Dr sen (Tr nendr sen, Speicheldr sen) gekennzeichnet ist. Dabei kommt es zu einer verminderten Tr nenbildung ("dry eye") mit der Folge von Hornhautsch den und einer Entz ndung der Bindehaut sowie zu einer verminderten Speichelbildung ("dry mouth) mit Mundtrockenheit. Ein Sicca-Syndrom kann als isolierte Erkrankung auftreten, aber auch Begleiterscheinung der chronischen Polyarthritis oder anderer entz ndlich-rheumatischer Erkrankungen sein. Man kann die Beschwerden durch Verwendung "k nstlicher Tr nen" und von "k nstlichem Speichel" lindern. ADas Sj gren-Syndrom ist eine Autoimmunerkrankung, bei der es durch eine aus ungekl rten Gr nden fehlgesteuerte Abwehrreaktion des K rpers zu entz ndlichen Ver nderungen an verschiedenen K rperdr sen kommt, insbesondere den Tr nendr sen und Speicheldr sen. Es deckt sich in seinem Beschwerdebild weitgehend mit dem Sicca-Syndrom. Wie dieses kann es als isolierte Erkrankung oder als Begleiterscheinung anderer entz ndlich rheumatischer Krankheiten auftreten. DCDie Sklerodermie ist eine Autoimmunerkrankung. Aus ungekl rter Ursache kommt es dabei durch eine fehlgesteuerte Abwehrreaktion des K rpers zu entz ndlichen Ver nderungen im Bindegewebe. Typisch ist dabei, da die Erkrankung zun chst, vor allem im Bereich der Finger, zu einer entz ndlichen Schwellung der Haut f hrt, die anschlie end derb und verh rtet wird. Es gibt eine lokalisierte Form der Sklerodermie, bei der solche Ver nderungen im Bereich der Haut (H nde, Arme, Gesicht) einerseits auftreten kann (nicht mu !), es andererseits aber auch zu St rungen der Beweglichkeit der Speiser hre mit Schluckst rungen und Sodbrennen kommen kann. Die sogenannte systemische Form der Sklerodermie (= progressive systemische Sklerose) betrifft auch andere Organe wie das Herz oder die Nieren, an der sie zu Funktionsst rungen f hren kann. BUnter der Skoliose versteht man die fixierte Seitausbiegung der Wirbels ule in der Frontalebene mit Rotation der Wirbels ule und Strukturver nderungen. Ungef hr 90% aller Skoliosen sind urs chlich nicht gekl rt. Bei den anderen Skoliosen k nnen Ursachen nachgewiesen werden, z.B. Mi bildungen oder Defekte der Wirbels Krankheitsverlauf Die meisten Skoliosen bereiten keine Beschwerden und werden - wenn sie nicht sehr auff llig und kosmetisch st rend sind - zuf llig entdeckt, oft im 10.-12. Lebensjahr. Auffallend sind eine Seitendifferenz des Schulter und auch des Beckenstandes, unterschiedlich geformte Taillendreiecke sowie beim Vorbeugen je nach Lokalisation der Skoliose ein Rippenbuckel und/ oder Lendenwulst. ZWas ist saures Aufsto en/Reflux? Darunter versteht man den R ckfluss von saurem Mageninhalt in die Speiser hre. Dies verursacht Beschwerden wie: Sodbrennen. Darunter versteht man brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, welche vor allem nach Mahlzeiten und im Liegen auftreten. Oberbauchschmerzen Luftschlucken Schluckst rungen Seifiger und saurer Geschmack im Rachen- oder Mundraum Magenschmerzen belkeit und Erbrechen Man unterscheidet verschiedene Schweregrade je nach H ufigkeit des Auftretens: rlicher Reflux: Er tritt selten auf, vor allem aber nach fettreicher Nahrung oder nach Alkoholgenuss. Refluxkrankheit: Der R ckfluss tritt geh uft auf und ist mit Beschwerden verbunden. Reflux sophagitis: Dies ist eine Entz ndung der Speiser hren-Schleimhaut durch die andauernde Reizung der Schleimhaut durch die S Wann treten die Beschwerden auf? Die Beschwerden treten oft nach gro en Mahlzeiten und/oder Alkoholkonsum auf. Die Beschwerden k nnen beim Vorbeugen oder beim Hinlegen auftreten. Die Beschwerden k nnen pl tzlich ganz von selbst auftreten. Die H ufigkeit der Beschwerden ist individuell unterschiedlich. Bei den meisten treten die Beschwerden nur gelegentlich auf. Es gibt jedoch auch Personen, die t glich oder mehrmals in der Woche von saurem Aufsto en geplagt sind. Hierdurch kann das Wohlbefinden entscheidend beeinflusst werden. Welche Bedeutung hat saures Aufsto r die Gesundheit? Es kommt zu herabgesetzter Lebensqualit t auf Grund der Beschwerden durch saures Aufsto ufig ist saures Aufsto en die Ursache f r das Entstehen einer Speiser hrenentz ndung. In seltenen F llen kann es zu Vernarbungen der Speiser hre kommen. Dadurch verengt sich die Speiser hre. Eine Verengung macht sich durch Schluckbeschwerden bemerkbar und ist ein sehr ernsthafter Zustand, der eine sofortige Untersuchung und Behandlung erfordert. ber einen l ngeren Zeitraum bestehende Entz ndungen in der Speiser hre k nnen Komplikationen zur Folge haben. Warum l uft Magens ure die Speiser hre hoch? Die Speiser hre ist ein muskul ser Schlauch, der die Mundh hle mit dem Magen verbindet. Sowohl der Beginn als auch das Ende werden von einem Schlie muskel begrenzt, die oberer und unterer Speiser hrenschlie muskel hei en. Der untere Schlie muskel hat eine wichtige Aufgabe: Er wirkt wie ein Schutzventil und verhindert das Zur ckflie en des Speisebreis. Gleichzeitig verl uft der untere Teil der Speiser hre durch eine Muskelwand, das Zwerchfell. Wenn dieses Einwegventil nicht richtig funktioniert, gleitet der saure Mageninhalt die Speiser hre hinauf. Diese Tendenz verst rkt sich, wenn der Magen viel Essen enth lt oder wenn beispielsweise bei einer Schwangerschaft der F tus auf den Magen dr ckt. Die Ursachen f r saures Aufsto Die h ufigsten Ursachen f r saures Aufsto en sind folgende Zust Zwerchfellbruch: Durch eine zu gro e Zwerchfelll cke (Hiatus-Hernie) dr ngen Teile des Magens in die Brusth hle. Dabei kommt es zu einer Verringerung des unteren Verschlussdrucks mit der Folge eines erh hten Refluxes. Der Zwerchfellbruch stellt aber lediglich einen beg nstigenden Faktor f r das Entstehen eines Refluxes dar, denn nicht alle Menschen mit einem Zwerchfellbruch leiden unter Beschwerden. bergewicht: bergewicht erh ht sich der Druck in der Bauchh hle. Dadurch kann der Mageninhalt gelegentlich die Speiser hre hochgedr ckt werden. Schwangerschaft: Die vergr erte Geb rmutter dr ckt auf den Magen. Au erdem ver ndert sich der Hormonspiegel w hrend einer Schwangerschaft derart, dass dies zu einer generellen Entspannung des Schlie muskels f hrt. Rund 50 Prozent aller Schwangeren haben Beschwerden - besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft. Mahlzeiten: Im Allgemeinen gilt: Je voller der Magen, desto gr er das Risiko des Aufsto ens. Die "schwere" Mahlzeit verweilt im Vergleich zu kleinen Mahlzeiten sehr lange im Magen, bis sie in den Darm gelangt. Nahrungsmittel: e Speisen, Pfefferminz, Kaffee und Alkohol schw chen die Funktion des Schlie muskels. Rauchen: Rauchen hemmt die Funktion des Schlie muskels. Verstopfung: Eine Verstopfung erh ht die Neigung zum sauren Aufsto Liegestellung: Falls Sie unter saurem Aufsto en leiden, verschlimmert sich dieser Zustand auf Grund der Schwerkraft meist im Liegen. Sie k nnen dieses Problem beseitigen, indem Sie den Kopfteil des Bettes anheben oder ein zus tzliches Kissen benutzen. Medikamente: Verschiedene Medikamente k nnen den Druck am Schlie muskel der unteren Speiser hre senken. Wie stellt der Arzt die Diagnose f r saures Aufsto en und Speiser hrenentz ndung? Der Arzt wird die Krankheitsgeschichte, die Anamnese, erheben. r die sichere Diagnosestellung eignet sich die Gastroskopie (Magenspiegelung) am besten. Will der Arzt einen Zwerchfellbruch ber ein R ntgenbild feststellen, wird er Ihnen ein Kontrastmittel verabreichen, das Sie w hrend der Aufnahme schlucken m ssen. Der S uregrad l sst sich im untersten Teil der Speiser ber einen Zeitraum von 24 Stunden mit einem transportablen Ger t feststellen. Auf diese Art und Weise l sst sich die Anzahl und Dauer des sauren Aufsto ens messen. Letztendlich kann der Druck im Schlie muskel der Speiser hre mit Hilfe des so genannten Speiser hren-Manometers gemessen werden. Die Beschwerden, die bei einem Reflux der Magens ure auftreten, sind den folgenden Beschwerden und Krankheiten zum Verwechseln hnlich: Magengeschw r, Herzschmerzen (Angina pectoris), Muskelschmerzen, R ckenbeschwerden, Verstopfung, nerv ser Darm, Gallensteine, Erkrankungen der Bauchspeicheldr se. Um eine sichere Diagnose zu erstellen, wird Ihr Arzt Sie daher auf einige dieser Krankheiten hin untersuchen. Was Sie selbst tun k nnen? Leichte Beschwerden sind oft durch wenige allgemeine Ma nahmen zu beseitigen: Vermeiden Sie fette und gro e Mahlzeiten. Vermeiden Sie enge Kleidung. Essen Sie in aufrechter Haltung. Schlucken Sie mehrmals hintereinander und halten Sie die Abendmahlzeit m glichst klein. Gewichtsabnahme reduziert saures Aufsto Meiden Sie hohen Kaffeekonsum. Meiden Sie Alkoholkonsum. Verzichten Sie auf das Rauchen. Falls Ihre Beschwerden nachts auftreten, sollten Sie ein zus tzliches Kissen benutzen oder das Kopfteil des Bettes hochstellen. Wann soll man zum Arzt gehen? Falls Sie oft saures Aufsto en oder Sodbrennen haben oder die Beschwerden sehr beeintr chtigend sind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Der Arzt wird dann beurteilen, ob weitere Untersuchungen notwendig sind, zum Beispiel eine Gastroskopie. Er entscheidet, welches Medikament Sie gegebenenfalls einnehmen m ssen. In seltenen F llen ist bei Versagen der medikament sen Therapie eine Operation notwendig. Bei dieser Operation (Fundoplication), wird der Schlie muskel der Speiser hre verst Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ASommersprossen werden dominant vererbt. Entstehung Die Melanozyten bilden in kleinen, scharf begrenzten Bereichen vermehrt Melanin. Am auffallendsten werden sie im Fr hling und im Sommer, da das UV-Licht der Sonne die Melaninbildung weiter anregt. Im Winter blassen sie mehr oder weniger ab. Behandlung Am besten ist es, einfach mit den Sommersprossen zu leben, denn eine Behandlung ist nicht allzu erfolgreich. @Was ist eine Sonnenallergie? Viele von uns sind wahre Sonnenanbeter. Die Sonne w rmt nicht nur unsere Haut, sondern tr gt auch wesentlich zu unserem Wohlbefinden bei. Es gibt aber einige, die keine Sonne vertragen. Einerseits diejenigen, die von vornherein eine sehr helle, blasse Haut und helle oder rote Haaren haben. Sie bekommen schnell einen Sonnenbrand, wenn sie nicht vorsichtig sind. Und andererseits diejenigen, die jedes Fr hjahr einen Ausschlag durch die Sonne bekommen und unter Umst nden sogar den Sommer hindurch beh alten. Sie leiden an einer Art Sonnenallergie oder Hitzeausschlag. Wie entdeckt man eine Sonnenallergie? Das erste Anzeichen einer Sonnenallergie sind kleine, juckende Bl schen oder ekzem hnliche Fl chen auf der Haut, die dem Sonnenlicht ausgesetzt war. Wer bekommt eine Sonnenallergie? Es sind insbesondere Kinder und Jugendliche, die an einer Sonnenallergie leiden. Und leider kommt sie jedes Jahr wieder. Nur im Winterhalbjahr haben sie keine oder nur geringe Beschwerden. Nach dem 40.-50. Lebensjahres vergeht dann die Sonnenallergie - aber es ist eine lange Zeit bis dahin, wenn man gerade einmal 15 Jahre alt ist. Was sind Hitzepickel? Es gibt Menschen, die jedes Fr hjahr und jeden Sommer ein pickelartiger Ausschlag im Gesicht, am Hals oder auf der Brust plagt. Man nennt ihn Hitzeausschlag oder Mallorca-Akne. Wie vermeidet man eine Sonnenallergie und Hitzeausschlag? Es ist nat rlich sehr unangenehm, wenn man in den Urlaub f hrt, um sich zu br unen und mit dieser Art Hautver nderung wieder nach Hause kommt. Wir wissen leider nicht, warum einige Menschen auf Sonnenbestrahlung so sensibel reagieren. Aber wir wissen, welche Ma nahmen ihnen helfen k nnen, um diese l stigen Hautausschl ge zu vermeiden. ren Sie zu denjenigen, die eine Sonnenallergie oder Hitzeausschlag bekommen, hilft Ihnen nur eines: Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor. In Ihrer Situation m ssen Sie davon ausgehen, von Anfang an einen zweistelligen Lichtschutzfaktor zu benutzen. Das hei t, LS-Faktor 10-12-14 oder h her. Hat sich Ihre Haut an die Sonne gew hnt, k nnen Sie nach einer Woche langsam auf ein Mittel mit einem niedrigeren LS-Faktor umsteigen. Was ist lichtempfindliche Haut? Lichtempfindliche Haut entsteht als Folge eines photochemischen Prozesses. Einige Medikamente k nnen die Haut besonders empfindlich gegen Sonnenstrahlen machen. Das gleiche gilt auch f r Hautpflegeprodukte, wie z.B. Parfum und Seifen. Einige optische Bleichmittel k nnen die gleiche Wirkung haben. In der Natur kennt man den B renklau, dessen Saft nach der Ber hrung l ngliche, rote Streifen auf der Haut hinterl sst. Diese unangenehmen Hautreaktionen k nnen nat rlich vermieden werden, indem man die ausl senden Stoffe meidet. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt dar ber, bevor Sie in den Urlaub fahren. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman 6IDie Sonne gibt ihre Energie nicht nur in Form von sichtbarem Licht und w rmender Infrarotstrahlung ab, sondern auch als unsichtbares ultraviolettes (UV-) Licht. Zu intensive Einwirkung des energiereichen UV-Lichts sch digt die oberste Hautschicht (Epidermis); es kommt zum Sonnenbrand. Die Symptome des Sonnenbrandes kennt wohl jeder: Es entsteht eine teilweise sehr schmerzhafte R tung ungesch tzter Hautbereiche innerhalb einiger Stunden nach zu intensiver Sonnenlichtexposition. In schwereren F llen kommt es zur Blasenbildung und anschlie ender Abl sung der obersten Hautschicht. Krankheitsverlauf In aller Regel heilt der Sonnenbrand folgenlos aus; nur bei schwerem Sonnenbrand mit Blasenbildung kann es - vor allem wenn die Blasen z. B. nach Aufkratzen infiziert werden - zur Narbenbildung kommen. Wenn der Betroffene nach starker Sonnenexposition erheblich geschw cht oder krank wirkt, kann zus tzlich zum Sonnenbrand auch ein Sonnenstich oder Hitzschlag vorliegen. Diese bed rfen rztlicher Behandlung! Die langfristige Gefahr der UV-Strahlung ist eine andere: Sie erh ht durch Sch digung der Hautzellen im Laufe der Jahre das Risiko der Entstehung b sartiger Hauttumoren. Therapie Bei leichtem Sonnenbrand ist eine spezifische Therapie nicht n tig. Eine K hlung der betroffenen Hautbereiche mit feuchten Umschl gen lindert die Beschwerden, hat aber - im Gegensatz zur akuten Verbrennung der Haut - wenig Einflu auf den Gesamtverlauf. Bei starken Schmerzen kann die Gabe eines nichtsteroidalen Antiphlogistikums (z. B Acetylsalicyls ure (Aspirin(r)), Diclofenac) n tig sein. Falls Blasen entstehen, d rfen diese keinesfalls selbst er ffnet werden, sondern allenfalls durch einen Arzt unter sterilen Bedingungen. Auf keinen Fall darf man die Intensit t der Sonne in gro he, in den Tropen, am Meer, sowie auf Eis und Schnee untersch tzen. Selbst ein Lichtschutzfaktor von 20 bedeutet lediglich, da man sich 20mal l nger in der Sonne aufhalten kann als ohne Sonnenschutz. Dies kann f r die genannten Gegenden dennoch nur 1-2 Stunden bedeuten. Insbesondere in den ersten Tagen sollte man daher lange Aufenthalte in der Sonne vor allem um die Mittagszeit ganz vermeiden. Die Haut von Kleinkindern ist aufgrund unvollst ndiger Pigmentierung viel lichtempfindlicher als die von Erwachsenen. Sie ben tigt daher besonders aufmerksamen Schutz. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman MWas ist Soor? Soor ist eine Infektion der Haut oder der Schleimh ute, die durch einen Hefepilz namens Candida albicans verursacht wird. Wer bekommt Soor? Die H lfte der Bev lkerung tr gt diesen Hefepilz normalerweise in niedrigen Keimzahlen in der Mundh hle oder auf der Haut. Besonders gern leben Candida-Pilze unter Zahnprothesen, doch nur die wenigsten der Prothesentr ger haben je Beschwerden. Warnzeichen, die auf eine Candida-Infektion hindeuten, sind feuchte Mundwinkel mit leicht ger teten Rissen, den so genannten Perleche. Candida wird erst zum Problem, wenn sich die Verh ltnisse in der Schleimhaut oder an der Haut so ver ndern, dass es zu einer Candida - berwucherung kommt. Zu den beg nstigenden Faktoren f r eine Candida- berwucherung z hlt ein feuchtes verschlossenes Milieu wie es beispielsweise im Windelbereich von S uglingen vorkommt. Doch auch andere Faktoren k nnen die Entwicklung einer Candida-Infektion beg nstigen, darunter: Zuckerkrankheit, Schwangerschaft, Antibiotika-Behandlungen, Chemotherapien, Drogenmissbrauch, Mangelern hrung und Immunschw che im Alter oder bei AIDS-Patienten. Was sind die Anzeichen einer Candida-Infektion? e bis gelbe Flecken in der Mundh hle. Die Flecken heben sich leicht vom Untergrund ab. Normalerweise schmerzt das Gebiet um diese Flecken nicht. Entfernt man diese Flecken, hinterlassen sie oft kleine, leicht blutende Wunden. Erwachsene haben oft ein unbehagliches brennendes Gef hl an der betroffenen K rperstelle. Welche Risikogruppen gibt es? Neugeborene ger von Zahnprothesen Erwachsene mit Zuckerkrankheit oder anderen Stoffwechselkrankheiten Personen in antibiotischer oder chemotherapeutischer Behandlung Drogenabh ngige und Menschen mit Mangelern hrungen Personen mit Immundefekten Guter Rat Die Mundh hle kann sehr empfindlich sein, so dass es schwierig ist, die normale Mundhygiene durchzuf hren. Daher: Benutzen Sie eine weiche Zahnb rste. Wenn Sie glauben, dass Sie Soor haben, dann sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen. Eine Reihe anderer Krankheiten k nnen n mlich hnliche Symptome hervorrufen. Diese Krankheiten m ssen jedoch anders behandelt werden. Wie diagnostiziert der Arzt Soor? Bei S uglingen wird die Diagnose in der Regel aus dem klinischen Bild erstellt, eventuell in Kombination mit einem Abstrich. Bei Erwachsenen k nnen viele andere Krankheiten, darunter auch Vorstufen von Krebs, Anlass f hnliche Symptomen sein. Es ist daher wichtig, sich an einen Arzt zu wenden, um dies abzukl ren. gliche Verschlimmerungen Wird Soor durch Krankheiten anderer Organsysteme verursacht, kann eine Verschlimmerung des Soor ein Zeichen f r eine Verschlimmerung der urspr nglichen Krankheit sein. Wie behandelt man Soor? Zuerst muss man den Ausl ser der Infektion finden. So k nnten eine neue, besser sitzende Zahnprothese oder eine Behandlung der Zuckerkrankheit helfen. Bei AIDS-Patienten ist es nicht immer m glich, den Immundefekt unter Kontrolle zu bringen. Hier benutzt man auch systemische Antipilzmittel. In schweren F llen kann sich die Infektion auf den gesamten K rper ausbreiten. Auch dann wird der Arzt eine systemische Behandlung anwenden. Welche Medikamente gibt es? Antipilzmittel (Antimykotika) zur lokalen Behandlung Antipilzmittel zur systemischen Behandlung Prognose Eine Candida-Infektion ist relativ leicht mit einem Antipilzmittel zu behandeln und ist in der Regel nach ein paar Tagen verschwunden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman eBEine Speicheldr sen-Entz ndung macht sich durch eine schmerzhafte Schwellung der jeweiligen Speicheldr se bemerkbar, der Dr sen-Ausf hrungsgang ist oft eitrig entz ndet. Bei einer eitrigen Einschmelzung der Unterkieferspeicheldr se kann es zu einem eitrigen Durchbruch nach au en kommen. Ursachen Bakterien wandern infolge eines gest rten oder verringerten Speichelflusses, oft bei reduzierter Nahrungsaufnahme oder Speichelsteinen, in den Dr sengang ein. Behandlung Antibiotika, Kaugummikauen, Zitrone essen (zur Anregung der Speichelabsonderung!); in schweren F llen mu die Dr se operativ entfernt werden. CEine akute Speiser hrenentz ndung ( sophagitis) kann bei schweren Allgemeinerkrankungen mit anhaltendem Erbrechen, Verletzungen durch Fremdk rper (Fischgr ten u.a.), Ver tzungen oder Entz ndungen des Atemtrakts entstehen. Die h ufigere chronische Speiser hrenentz ndung kann bei st ndigem Alkohol- und Zigarettenmi brauch oder bei einer Hiatus-Hernie entstehen. Anzeichen Mehr oder weniger starkes Sodbrennen, Schmerzen beim Schlucken; schwere Formen k nnen zu Geschw ren und verborgenen Blutungen mit sehr schmerzhaften Schluckbehinderungen f hren. Behandlung Bei leichterem Sodbrennen sollten Sie Alkohol, Zitrusfr chte und Zigarettenrauchen meiden. Eventuell hilft die Einnahme von s urebindenden Medikamenten (Antazida). Liegt eine Hiatus-Hernie zugrunde, empfiehlt sich eine Operation, um den gest rten Verschlu mechanismus der Kardia (den bergang von der Speiser hre zum Magen nennt man Kardia) wiederherzustellen. ADarunter versteht man eine Aussackung der Schleimhaut der Speiser hre (der Muskelmantel der Speiser hre ist an diesen Stellen nur d nn, oder er fehlt gar): Anzeichen Bei Divertikeln im Halsbereich sammeln sich Speisereste in den Aussackungen an. So kommt es zu einem Druckgef hl, Schluckbeschwerden und einer glucksenden Sprache. Bei Divertikeln im mittleren Bereich der Speiser hre kann es zu schweren Entz ndungen kommen (bis zu einem Lungenabsze Behandlung meist ist eine Operation notwendig AEine Stenose (Verengung) der Speiser hre kann angeboren oder durch Geschw lste oder Ver tzungen erworben sein. Anzeichen Starke Schluckbeschwerden mit Druck- oder W rgegef hl, Schmerzen oder Atembehinderung. Behandlung Bei st rkeren Beschwerden ist eine Operation zu empfehlen. GWas ist Speiser hrenkrebs? Speiser hrenkrebs entsteht in den Schleimh uten, es kann sich von dort aus jedoch auch auf andere Gebiete ausbreiten. Speisenr hrenkrebs entwickelt sich aus Zellver nderungen, in der Speiser hrenschleimhaut, die vorwiegend an den drei nat rlichen Engen der Speiser hre auftreten. Die H ufigkeit von b sartigen Geschw lsten in der Speiser hre ist von Land zu Land sehr verschieden. In Nordchina kommt es h ufiger vor als in Deutschland. Verantwortlich hierf r ist die unterschiedliche Ern hrung. nner sind f nfmal so h ufig betroffen wie Frauen. Welche Risikofaktoren gibt es? Hochprozentiger Alkohol e Getr Rauchen Schimmelpilze (Aflatoxine) Nitrosamine: Sie kommen in gep keltem und ger uchertem Fleisch und im Tabakrauch vor. Papilloma- Viren Narben durch Laugenver tzungen Barrett- Syndrom (eine Komplikation bei der chronischen Refluxkrankheit) Wie bemerkt man die Krankheit? Speiser hrenkrebs ert sich h ufig durch Schluckbeschwerden. Oft versuchen Betroffene, langsam zu essen und vermehrt weiche Kost einzunehmen, um die Beschwerden zu lindern. Es folgen Gewichtsverlust und starke Schmerzen. Viele Betroffene lassen mehrere Monate vergehen, ehe sie einen Arzt aufsuchen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Erkrankte h ufig in schlechter Verfassung, entkr ftet und abgemagert. Wie diagnostiziert der Arzt den Speiser hrenkrebs? Haupts chlich durch eine Speiser hrenspiegelung (Endoskopie). Best tigt wird ein Verdacht durch eine Gewebeentnahme (Biopsie). Wie wird Speiser hrenkrebs behandelt? Die Behandlung erfolgt durch Operation oder Strahlenbehandlung. Da viele Patienten erst in einem fortgeschrittenen Stadium behandelt werden, wird die Krankheit selten geheilt.. Redaktionelle Bearbeitung: Dr. med. Gertrud Esche Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Selbstmord (Suizid) #psychu Senile Demenz #psychu Sicca-Syndrom Times New Roman Times New Roman #augen #hno #autoimmunu gren-Syndrom Times New Roman Times New Roman #augen #hno #autoimmunu Sklerodermie Times New Roman Times New Roman #haut #autoimmunu Skoliose #ortho Sodbrennen und saures Aufsto Times New Roman #verdauungu Sommersprossen (Epheliden) #haut !Sonnenallergie und HitzeausschlagD Times New Roman #hautU Sonnenbrand #haut Soor (Candidiasis)D Times New Roman #haut #kinder #infektu Speicheldr senentz ndung$ #hnou$Speiser hrenentz ndung ( sophagitis)% #hnou Speiser hren-Divertikel& #hnou Speiser hren-Stenose' %Speiser hrenkrebs ( sophaguskarzinom)D Times New Roman #krebs #hno #verdauung ASpinnenmal; verf rbter Hautfleck. Ein rotes, erhabenes, stecknadelkopfgro pfelchen, von dem aus kleine Blutgef e strahlenf rmig durch die Haut zu sehen sind. Ein Spider-N vus (englisch spider=Spinne) ist das erlich sichtbare Zeichen einer erweiterten Arteriole (kleine Arterie) und der mit ihr verbundenen Kapillaren. Spider-N vi in kleiner Anzahl sind bei Kindern und Schwangeren recht h ufig anzutreffen. In gro er Zahl jedoch, k nnen sie eine Leberst rung anzeigen. PCEine Gelenkentz ndung beobachtet man nicht nur an gro en Gelenken, wie Kniegelenk, H ftgelenk oder an den Fingergelenken. Sie kann auch die gelenkigen Verbindungen und B nder zwischen den einzelnen Wirbelk rpern betreffen. Dort ert sie sich in Schmerzen, Steifigkeit und auf Dauer in einer bleibenden Versteifung der Wirbel. Die bekannteste Form einer Spondylarthritis ist der Morbus Bechterew. Man beobachtet sie aber auch bei anderen Formen der Gelenkentz ndung wie z.B. beim Schuppenflechten-Rheumatismus (Psoriasis-Arthritis). Wichtiges Ziel der Behandlung einer Spondylarthritis ist es, zu erreichen, da die betroffenen Wirbel so versteifen, da es zu keiner Wirbels ulenverkr mmung kommt. Man erreicht dies am besten durch eine regelm ige Krankengymnastik, die man nach entsprechender Anleitung auch alleine zu Hause durchf hren kann. KDer Spulwurm ( Ascaris lumbricoides) geh rt in die Gruppe der Rundw rmer und erfreut sich einer weltweiten Verbreitung. Man sch tzt die mit diesem Parasiten infizierte Anzahl an Menschen weltweit auf 1 Milliarde (!), wobei die meisten Wurmtr ger in Asien, Afrika und Lateinamerika und eher selten in Mitteleuropa zu finden sind. Der erwachsene Wurm lebt bevorzugt im D nndarm seines Wirtes (Mensch) und zeigt mit einer L nge von 15 - 40 cm bei Bleistiftdicke eine beachtliche Gr e im Vergleich zu seinem "Verwandten", dem wesentlich kleineren Madenwurm. Das Spulwurmweibchen stellt folgerichtig weitere Rekorde auf, indem es t glich cirka 200000 Eier (!) produziert und dies bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 1- 1.5 Jahren. Diese Eier werden ber den Stuhl ausgeschieden, reifen in feuchter, warmer Umgebung ( in der Gartenerde, auf dem Gem se usw.) zu Eilarven, die wiederum ber Nahrungsmittel oder auch Trinkwasser vom Menschen aufgenommen werden. Die weitere Entwicklung zum erwachsenen Wurm l ber ein Leber- und Lungenstadium. Aus der Lunge wandern diese Larven ber die Luftr hre in den Rachenbereich, werden verschluckt und landen im D nndarm, wo der Kreislauf quasi von Neuem beginnen kann. Krankheitserscheinungen Die Symptome h ngen von der "Schwere" des Befalls mit den Spulw rmern ab. Leichtere Infektionen mit einer geringen Anzahl an W rmern werden h ufig vom betroffenen Menschen gar nicht registriert. Bei Aufnahme von vielen infekti sen Eilarven kommt es im Rahmen der oben beschriebenen "Wanderung" vor allem in der Lunge zu kleineren Blutungen und Entz ndungen, die durch Husten, Atembeschwerden und Fieber gekennzeichnet sind. Im Darm verursachen die W rmer Bauchschmerzen, belkeit, Erbrechen und Durchfall. Manch ein Spulwurm findet auch den Weg in die Galleng nge und l st eine Gallenkolik oder auch Gelbsucht aus oder er l t sich im Bauchspeicheldr sengang nieder mit der Folge einer schweren Entz ndungsreaktion. Untersuchungsmethoden Die Diagnose des Wurmbefalls erfolgt in der Regel durch Nachweis der typischenAscariseier im Stuhl. Neuerdings besteht auch die M glichkeit der Bestimmung von Antik rpern im Blut. Auff llig und zumindest auf die m gliche Wurminfektion hinweisend ist auch die Vermehrung der sogenannten eosinophilen wei en Blutk rperchen im Blutbild. Selten, aber um so beeindruckender beweisend ist der Abgang eines nach cirka einj hriger Lebensdauer toten Wurmes ber den Stuhl. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Im Grunde mu man an die weiteren Wurmgruppen wie Madenw rmer, Hunde - und Fuchsbandwurm sowie Schweine- und Rinderbandw rmer denken. Komplikationen und Notf In seltenen F llen kann es bei sehr hoher Wurmzahl im Darm zu einem "Wurmkn uel" kommen ,das einer kompletten Darmverschlu verursachen kann. Ebenso werden Leberentz ndungen, Gallenstau oder auch Bauchspeicheldr senentz ndungen gesehen, wenn der wandernde Wurm die entsprechenden G nge verlegt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ZHDie St. Louis-Encephalitis ist eine von vielen sogen. Arbovirosen (Viruserkrankungen, ber M cken von Tieren auf Menschen bertragbar), die auch in einigen der infizierten Menschen Sypmtome von Seiten des Gehirns hervorrufen kann. Die Viren kommen in Wirbeltieren und bei gelegentlichen Infektionen auch im Menschen vor. Erreger Viren aus der Gruppe der Flaviviren (Togaviridae B). Virus-Reservoir sind wildlebende V gel und Haustiere Geographische Verbreitung In USA und Jamaika immer wieder in kleinen Epidemien. Au erdem in Panama, Brasilien, Argentinien und Trinidad. Saisonale H ufung vornehmlich am Ende des Sommers (Juli-Oktober). Infektionsquelle Nachtaktive Culex-Arten, die das Virus tragen, Krankheitsbild Von den Infizierten erkranken nur weniger als 1-2 %, diese weisen allerdings in der Mehrzahl nerv se (auch gehirnbezogene) Symptome auf. St rker als andere Altersgruppen sind Senioren gef hrdet. Als Allgemeinsymptome werden nach einer Inkubationszeit von 4-21 Tagen Fieber, Brechreiz und Gelenkbeschwerden genannt, nerv se Symptome sind bei tats chlich Erkrankten die Lichtempfindlichkeit, Schwindel auch psychische Ver nderungen und Verge lichkeit bis hin zum Koma. Von den tats chlich Erkrankten versterben ca. 10-20 % durch Nierenversagen oder Koma. Bleibende Sch den nach berstandener Krankheit sind bekannt: Gangst rungen und Sprachbehinderung. Prophylaxe Impfung nicht vorhanden. Vermeidung des Aufenthalts an stehenden Gew ssern und in Feuchtgebieten ("Marshes") besonders in den Nachtstunden. Reduzierung von Aufenthalten im Freien w hrend der Abend- und Nachtstunden auf ein Minimum; bei Aufenthalten im Freien w hrend dieser Zeit tragen von lang rmeligen Hemden und langen Hosen. Das Auftragen von Insenktenschutzmitteln mit 30-prozentigem Anteil an DEET (Diethyl-M-Toluamid), bzw. mit einem 10-prozentigem Anteil bei Kindern, wird vor Ort empfohlen. Man soll darauf achten, dass die Schlafr ume moskitofrei bleiben. Therapie Eine medikament se ("kausale") Therapie der Erkrankung gibt es nicht. In der weit berwiegenden Zahl der F lle verl uft die Erkrankung aber fast unbemerkt und harmlos. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman EDurch verschiedene Sch digungen, die von au en zugef gt werden, wie Knochenbr che, Distorsionen, operative Eingriffe, Verbrennung oder Erfrierung, aber auch Entz ndungen k nnen an den Extremit ten einen typischen Symptomenkomplex hervorrufen, der als Sudeck-Syndrom bezeichnet wird. Es handelt sich um eine periphere Gliedma endystrophie aufgrund einer Fehlsteuerung der Blutversorgung und nervalen Steuerung. Die Symptome sind eine r tlichbl uliche Hautf rbung, brennender Schmerz, Hautk lte, periphere Schwellungen und Bewegungseinschr nkungen der Gelenke. Am auff lligsten sind die r ntgenologischen Ver nderungen am Knochen, die in drei Stadien eingeteilt werden: fleckige Entkalkung, Dystrophie, Endatrophie. Ihr Hauptsitz sind die Epiphysen und Metaphysen (besonders an Mittelhand und Mittelfu ). Das Sudeck-Syndrom nimmt mit h herem Lebensalter an H ufigkeit zu. Die Ursachen sind noch nicht bekannt. Offenbar ist eine Disposition im Sinne einer ver nderten Reaktionslage des vegetativen Nervensystems die notwendige Voraussetzung. Ein wesentlich beg nstigender Faktor scheint an der oberen Extremit t die Osteochondrose der Halswirbels ule zu sein. Die St rke der ausl senden Sch digung ist f r das Zustandekommen und den Grad des Sudeck-Syndroms nicht ma gebend. Das Syndrom kann sich 3-4 Wochen nach Einwirken der Noxe entwickeln. Am Fu wird es zu Beginn gelegentlich mit Tuberkulose verwechselt. Es fehlen jedoch entz ndliche Blutbildver nderungen. LWas ist Syphilis? Syphilis ist eine Geschlechtskrankheit, die durch das Bakterium Treponema Pallidum bertragen wird. Syphilis kann angeboren sein, wenn die Schwangere eine Infektion hat und dadurch das ungeborene Kind infiziert. Syphilis kommt heutzutage in unserer Gesellschaft sehr selten vor. Bei vielen der gemeldeten F lle handelt es sich um Personen, die sich im Ausland angesteckt haben. Syphilis ist z.B. in Afrika und Asien sehr verbreitet. Wie bekommt man Syphilis? Syphilis wird durch ungesch tzten Geschlechtsverkehr bertragen und gilt als Geschlechtskrankheit. Welche Beschwerden treten bei Syphilis auf? Innerhalb der ersten paar Monate nach der Infektion, erscheint ein Geschw r, auch "der harte Schanker" genannt, auf der Haut oder Schleimhaut direkt an der Stelle der Infektion. Das Geschw r sitzt z.B. am Penis oder den Schamlippen oder in der Scheide. Das Geschw r kann bei Oralverkehr auch im Mund oder Rachen und bei Analverkehr im Enddarm entstehen. Auch unbehandelt heilen die Geschw re von selbst nach einigen Wochen ab. Nachdem das Geschw r verschwunden ist, oder w hrend es immer noch vorhanden ist, entsteht ein hell- bis braunroter, fleckiger Ausschlag am ganzen K rper. Es k nnen Beschwerden auftreten, die an eine Grippe erinnern, mit Fieber und Muskelschmerzen zur Folge. Danach kommen die Beschwerden zum Stillstand, aber die Krankheit kann jederzeit wieder auftreten. In den sp ten Stadien kann die Syphilis an verschiedenen K rperstellen auftreten. Die gef hrlichsten Sp tfolgen betreffen die Hauptschlagader, das Herz und Ver nderungen des Nervensystems und des Gehirns. Wer ist dem besonderen Risiko ausgesetzt? Personen, die ungesch tzten Geschlechtsverkehr betreiben, besonders in den L ndern, in denen Syphilis ausgebreitet ist. Gute Ratschl Praktizieren Sie Safer-Sex - Benutzen Sie Kondome beim Geschlechtsverkehr. Gehen Sie zum Arzt, sobald Sie den Verdacht haben, und lassen Sie sich und Ihren/Ihre Partner behandeln. Wie stellt der Arzt die Diagnose Syphilis? Ihr Hausarzt wird Sie in der Regel an einen Facharzt f r Haut- und Geschlechtskrankheiten verweisen, und Sie werden in Verbindung mit weiteren Untersuchungen und Behandlungen in ein Krankenhaus eingewiesen werden. In der Regel dauert der Aufenthalt nur 1 bis 2 Tage. Ab und zu k nnen die Erreger im Fr hstadium anhand eines Abstrichs vom Geschw r nachgewiesen werden. Eine Blutprobe kann durch den Nachweis der Antik rper im Blut zur Erkennung der Syphilis beitragen. Eine R ckenmarksprobe kann Aufschluss dar ber geben, ob sich die Infektion auf den ganzen K rper ausgebreitet hat. Wie wird Syphilis behandelt ? Syphilis wird mit Penicillin behandelt. Die Partner m ssen sich ebenfalls der rztlichen Untersuchung unterziehen. Erkrankte sollte alle Personen, mit denen sie in den letzten drei Monaten sexuellen Kontakt gehabt hatten, dar ber informieren, da auch sie m glicherweise infiziert sind. Syphilis ist meldepflichtig. Prognose Eine rechtzeitige Behandlung von Syphilis hinterl sst keine bleibenden Sch den. Nach der Abheilung kann das Sexleben wieder aufgenommen werden. Wenn Syphilis nicht behandelt wird, k nnen Jahre sp ter Komplikationen auftreten. Vorlage von: Dr. Ulla S derberg, Fach rztin Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ASehnen sind in ihrem Verlauf h ufig von einer H lle umgeben, der Sehnenscheide. Dabei wird die Sehne hnlich wie Gelenke von der Gelenkhaut von einer Sehnenhaut umgeben. Entz ndungen dieser Sehnenhaut (Tendosynovialitis) k nnen als Begleiterscheinung chronischer Gelenkentz ndungen auftreten. Sie f hren zu ziehenden Schmerzen im Verlauf der betroffenen Sehnen, manchmal auch zu einer Schwellung. hl der unvollst ndigen Darmentleerung, bei dem Stuhlgang mit wirkungslosem Dr cken einhergeht. Tenesmus kann das Symptom einer Erkrankung des Mastdarms sein, wie z.B. bei Polypen oder Krebs, oder einer schweren, durch Colitis ulcerosa oder Dysenterie verursachten Entz ndung. Der Begriff T. wird auch f r anhaltenden, schmerzhaften und spastischen Harndrang durch Kr mpfe der Blasenmuskulatur bei Zystitis (Blasenenz ndung) verwendet. @Was ist ein Tennisarm? Die Muskeln, die f r das Bewegen von Finger und Handgelenk zust ndig sind, haben ihren Ursprung zum Teil an einem kleinen Knochenvorsprung an der Au enseite des Ellenbogens. Bei einem Tennisarm hat man in diesem Areal Schmerzen. Diese k nen eventuell bis in den Ober- oder Unterarm ziehen. Kleine Risse in den Sehnen, die die Muskeln mit dem Knochen verbinden, verursachen diese Schmerzen. Wahrscheinlich berreizt eine berbeanspruchung das Gewebe, welche schlie lich eine Entz ndung hervorruft. Dieses Leiden betrifft meistens Personen ber 40 Jahren; Frauen h ufiger als M nner. Die Schmerzen vergehen oft von selbst, aber bei einigen Betroffenen k nnen die Schmerzen jahrelang andauern. Wodurch bekommt man einen Tennisarm? Sowohl Tennisspieler als auch andere Menschen, welche die erw hnte Muskelgruppe ig stark beanspruchen, k nnen einen Tennisarm bekommen. Vor allem Berufsgruppen, die monotone Bewegungsabl ufe st ndig wiederholen m ssen, sind besonders betroffen. Hierzu z hlen Bewegungen, bei denen die Hand bei gebeugtem Ellbogen kr ftig zugreifen muss, wie es beispielsweise beim Hantieren mit einem Hammer oder einem anderen Werkzeug der Fall ist. Wie f hlt sich ein Tennisarm an? Meist entstehen zunehmende Schmerzen in dem Gebiet ber dem Knochenvorsprung an der Au enseite des Ellenbogens, vor allem, wenn Sie das Handgelenk gegen einen Widerstand nach oben dr cken. Zudem k nnen Sie eine Art Schw chegef hl im Handgelenk bemerken, das Ihnen nicht erlaubt, richtig zuzugreifen. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Der Arzt stellt die Diagnose durch Erhebung einer genauen Krankengeschichte und einer klinischen Untersuchung. In einer R ntgenaufnahme zeigen sich dagegen keine besonderen Merkmale. Eine R ntgenuntersuchung dient aber in manchen F llen zum Ausschluss einer Erkrankung des Ellbogengelenkes. Es ist wichtig, dass der Arzt bei seiner Untersuchung die M glichkeit anderer Erkrankungen, wie zum Beispiel einen eingeklemmten Nerv, ausschlie en kann. Was k nnen Sie selbst tun? Schmerzen k nnen Sie mit einem Eisbeutel lindern. Legen Sie aber ein St ck Stoff zwischen Haut und Eisbeutel, denn das Eis darf nie direkt auf der Haut liegen. Mit dem Eisbeutel k hlen Sie 20 bis 30 Minuten; dann sollten Sie ungef hr eine Stunde pausieren, bevor Sie wieder k hlen. Versuchen Sie den Arm zu schonen, und vermeiden Sie Bewegungen, die Schmerzen ausl sen. Nach ein paar Tagen k nnen Sie versuchen, die schmerzhaften Stellen mit W rme zu behandeln. Sie k nnen die Muskeln auch dehnen: Strecken Sie den Ellbogen ganz aus, und drehen Sie dabei den Unterarm nach innen. Dann dr cken Sie die schmerzende Hand vorsichtig zur Seite hin, so dass die Finger nach au en zeigen. Die Spannung sollten Sie 15 Sekunden durchhalten, dann eine kurze Pause machen, um schlie lich wieder von vorn zu beginnen. Dieses Training k nnen Sie mehrmals t glich wiederholen. Besprechen Sie dergleichen bungen aber zuvor mit Ihrem Physiotherapeuten oder Ihrem Arzt. erdem k nnen Sie einen Verband, eine sogenannte Epicondylitisspange, die Sie in manchen Sportgesch ften oder im Sanit tshaus erhalten, anlegen. Lassen Sie Ihr Sportger t und Ihre angewandte Technik berpr fen. Wie wird ein Tennisarm behandelt? Anfangs ist es am besten, den Arm zu schonen. Eventuell verschreibt Ihnen Ihr Arzt entz ndungshemmende Medikamente. Bei ausgepr gten Symptomen hilft ein Gipsverband ber Ellbogen und Handgelenk, den Sie ein paar Wochen lang tragen. Der Arzt kann auch eine Nervenblockade im Schmerzgebiet in Erw gung ziehen. Eine Nervenblockade ist eine Unterbrechung der Nervenleitung mittels eines Bet ubungsmittels, das um die Nerven eingespritzt wird. Manche rzte versuchen es auch mit einer Ultraschallbehandlung. Ein Erfolg dieser Behandlung ist jedoch nicht sicher bewiesen. In schwerwiegenden F llen wird er dem Patienten eine Operation anbieten. Bei der Operation wird die Sehne am Muskelursprung eingekerbt sodass eine Entlastung des Gewebes erfolgt. Mit welchen Medikamenten k nnen sie behandelt werden? ufig kommen entz ndungshemmenden Medikamente zum Einsatz, die unter der Bezeichnung Rheumamedikamente im Handel zu finden sind. Fachleute fassen sie unter der Abk rzung NSAR zusammen. Es gibt viele solcher Medikamente mit hnlicher Wirkung. Prognose Oft verschwindet der Tennisarm von allein, ohne eigentliche Behandlung. Die berwiegende Zahl der F lle heilen wie oben beschrieben dank einer konservativen Behandlung, das hei t ohne eine Operation, vollkommen aus. Lebt ein Patient jedoch ber l ngere Zeit nicht mehr beschwerdefrei, kann der Arzt eine Operation in Betracht ziehen. Univ.-Prof. Dr. Gerald Wozasek Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman GErreger (Spulwurm) Larven von Toxocara canis, T. mystax und anderen Spulw rmern (Ascariden) Verbreitung Weltweit sind Hunde und Katzen, bes. Jungtiere (von der teilweise symptomfreien Mutter infiziert) teilweise zu 100% mit den Spulw rmern infiziert und scheiden Eier aus. Ansteckungsmodus Die Spulw rmer leben im D nndarm der Tiere und scheiden meist sehr viele Eier aus, die sich au erhalb des K rpers in etwa 1 Monat zu infektionsf higen Larven entwickeln. Die bertragung auf Menschen erfolgt durch zuf llige orale Aufnahme dieser infektionsf higen Eier ( ber Tierfell, den Boden, kontaminierte pflanzliche Nahrungsmittel und Trinkwasser etc.), wobei bes. Kinder durch ihren oft engen Kontakt zu Hunden und Katzen gef hrdet sind. Kinderspielpl tze, zu denen die Tiere Zugang haben, stellen eine potentielle Gefahr dar. Prophylaxe mpfung der Erreger bei Hunden und Katzen. Vermeidung der Kontamination von Spielpl tzen durch Hunde- bzw. Katzenkot. Hygiene Krankheitsbild Nach der Aufnahme der Eier dringen die Toxocara-Larven in die Darmwand des D nndarms ein und erreichen ber aktive Wanderung oder das Blut Leber, Lunge, ZNS (Zentralnervensystem), Auge und andere Organe. Folge sind Abwehrreaktionen des K rpers aus denen sich alle Krankheitsbilder erkl ren. Eosinophilie und Hepatomegalie (Lebervergr erung) oder Fieberintervalle, gastro-intestinale St rungen, Asthma, cardiale Symptomatik, Lymphadenopathie und urtikarielle Hautver nderungen, verbunden mit Leukozytose. Befall der Augen f hrt zu Endophthalmitis oder Chorioretinitis, die in eine Erblindung m nden k nnen. Zentralverv se St rungen bedingen L hmungen oder epileptiforme Anf lle. Die Infektion kann auch latent verlaufen. Diagnose Da die Larven nur schwer nachweisbar sind, bieten immundiagnostische Methoden meist die einzige Diagnosem glichkeit. Therapie Bisher gibt es noch keine zuverl ssige Chemotherapie, jedoch scheint der Einsatz von Albendazol hilfreich zu sein. Tiabendazol oder evtl. Diethylcarbamazepin Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman VWas ist Toxoplasmose? Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die von einem Parasiten verursacht wird, der Toxoplasma Gondii hei t und zur Organismengruppe der Protozoen geh rt. Die Krankheit kann Menschen aller Altersgruppen treffen. Sie verl uft h ufig ohne Symptome oder ist nur mit geringen Beschwerden wie Fieber verbunden. Dieser Zustand bedarf keiner Behandlung. Wird eine schwangere Frau angesteckt, dann kann sich das Kind im Mutterleib anstecken, was schwerwiegende Folgen f r die Gesundheit des Kindes haben kann. Die Krankheit ist auch gef hrlich f r Menschen mit einer Abwehrschw che wie beispielsweise HIV-Positive (AIDS-Patienten) oder Menschen, die mit immunsystemunterdr ckenden Medikamenten behandelt werden, wie das beispielsweise bei Krebspatienten oder Transplantationspatienten der Fall ist. Wie verbreitet sich Toxoplasmose? Toxoplasmose verbreitet sich durch bertragung des Parasiten Toxoplasma Gondii h ufig von der Katze, die der Hauptwirt dieser Mikroorganismen ist, auf den Menschen. Im Darm der Katze vermehrt sich der Parasit. Schlie lich scheidet die Katze sogenannte Vorstadien, das sind fr he Entwicklungsstadien des Parasiten, mit ihrem Kot aus. Nach einem Tag der Reifung sind diese dann infekti s und bertragen sich durch Schmierinfektion, beispielsweise durch Kontakt mit der Katzenstreu, mit Kot verunreinigtem Gem se oder Obst, auf den Menschen. Die Ansteckungsgefahr kann ber mehrere Monate bestehen bleiben. Neben dem Menschen k nnen sich auch andere Tiere wie Hunde oder Kaninchen anstecken. Nachdem der Betroffene die Parasiten ber den Magendarmtrakt aufgenommen hat, gelangen sie mit dem Blut in alle K rperteile. Im Gewebe berdauern die Parasiten eingekapselt als sogenannte Gewebszysten. Von diesen Zysten aus k nnen die Parasiten sp ter aktiv werden und die Krankheit Toxoplasmose verursachen. Schwangere mit einer Toxoplasmoseinfektion k nnen ihr ungeborenes Kind anstecken (konnatale Toxoplasmose). Im Mutter-Kind-Pass ist eine entsprechende Untersuchung vorgesehen. Wird eine konnataleToxoplasmoseinfektion beim Kind bekannt, ist der Arzt verpflichtet, diese zu melden. Die Inkubationszeit, das hei t die Zeit von der Ansteckung bis zum Beginn der ersten Beschwerden, dauert einige Tage bis mehrere Wochen. Welche Krankheitszeichen verursacht Toxoplasmose? Toxoplasmose verl uft in 85-90 Prozent der F lle beschwerdefrei. Bei Befall der Halslymphknoten kann es zu leichtem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, geschwollenen Lymphknoten und M digkeit kommen. Bei immungeschw chten Patienten (zum Beispiel AIDS Patienten) k nnen Herz, Leber, Milz oder Lunge in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist das Gehirn betroffen, leidet der Patient an neurologischen Ausf llen. Gute Ratschl Es gibt eine Reihe von Verhaltensregeln, die das Risiko einer Ansteckung verringern. Besonders Schwangere sollten diese Regeln auf Grund der Ansteckungsgefahr f r ihr Kind beherzigen: Waschen sie sich die H nde nach Ber hrung von rohem Fleisch und Gem Waschen sie sich ebenfalls die H nde nach beendeter Gartenarbeit. Essen sie kein Fleisch, das nicht ausreichend erhitzt wurde. Bereits ein Abschmecken roher Fleischgerichte reicht f r eine Ansteckung aus. Fleisch wird am besten durchgebraten oder gekocht. Waschen Sie sich die H nde nach einem Kontakt mit Katzen, k ssen Sie die Katze nicht. Lassen Sie ein anderes Familienmitglied die Katzentoilette t glich s ubern. Dadurch wird vermieden, dass die Vorstadien der Erreger heranreifen und ansteckend werden. Wie stellt der Arzt die Diagnose Toxoplasmose? Bei Verdacht auf Toxoplasmose entnimmt der Arzt eine Blutprobe, die auf Abwehrstoffe (Antik rper) untersucht wird. So kann der Arzt feststellen, ob Sie die Krankheit schon einmal gehabt haben oder nicht. Au erdem l sst sich das Stadium der Infektion bestimmen. Hat sich eine Schwangere mit dem Parasiten angesteckt, dann sollte sie ihr Fruchtwasser untersuchen lassen. Die Probe zeigt, ob sich das Ungeborene angesteckt hat oder nicht. Es gibt au erdem die M glichkeit, Neugeborene auf angeborene Toxoplasmose zu testen. Dies geschieht mittels einer Blutprobe. Schwangerschaft und Toxoplasmose Das Risiko f r eine bertragung auf die Leibesfrucht liegt bei 20 Prozent. Erfolgt die Ansteckung im ersten Drittel der Schwangerschaft, dann besteht ein hohes Risiko f r Fehl- beziehungsweise Missbildungen, die unter anderem als Gehirnsch den auftreten. Tritt die Ansteckung in einem sp teren Schwangerschaftsstadium auf, dann kommen die Kinder oft ohne besondere Symptome auf die Welt. Einige werden jedoch mit Narben auf der Augennetzhaut geboren. Da das Leiden angeboren ist, kann die Erkrankung zu einem sp teren Zeitpunkt wieder auftreten. Die Netzhaut des Kindes kann sich beispielsweise entz nden. Eine fr hzeitige medizinische Behandlung ist jedoch imstande, ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern. Wie wird Toxoplasmose behandelt? Menschen, welche die Keime in sich tragen, jedoch nicht unter Symptomen leiden, m ssen sich nicht behandeln lassen. Wenn Symptome auftreten, bei AIDS oder anderen immungeschw chten Patienten und bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft, erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika. Die Behandlung von Toxoplasmose ist Aufgabe eines Spezialisten. Er wird Sie ber den weiteren Behandlungsvorgang informieren Prognose Der Verlauf der Krankheit ist normalerweise sehr milde. Nur in seltenen F llen verschlimmert sie sich. Dabei k nnen Gehirn, Herz oder Netzhaut entz ndet sein. Bei einer Ansteckung bildet der K rper Abwehrstoffe (Antik rper) gegen den Erreger. Dadurch sind Sie gegen eine erneute Ansteckung mit Toxoplasma Gondii gesch Vorlage von: Hanne Korsholm, Allgemeinmedizinerin, und Court Pedersen, Professor, Oberarzt, Dr. med. Redaktionelle Bearbeitung: Dr.med.Sabine Schneider, rztin f r Allgemeinmedizin Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BDie Infektion mit diesem Rundwurm erfolgt durch Aufnahme der Larven mit rohem Fleisch, vorwiegend vom Schwein, aber auch von einer Reihe von Wildtieren. Nach 1-2 Tagen beginnt die Erkrankung mit Durchfall und Erbrechen. Einige Tage sp ter kommt es zu Fieber, starken Muskelschmerzen und allergischen Hauterscheinungen. Typisch ist ein aufgedunsenes Gesicht mit roten Augen. Das schwere Krankheitsbild klingt unbehandelt im Verlauf von ca. 6 Wochen ab. Organkomplikationen sind m glich. Die Krankheit kommt weltweit in kleineren oder gr eren Ausbr chen vor, ist bei uns durch gesetzliche Fleischbeschau selten. Diagnose durch klinische Symptome und Blutuntersuchung. Medikament se Behandlung ist m glich. @Die Trichomoniasis geh rt nicht zu den eigentlichen Geschlechtskrankheiten, wird aber haupts chlich durch Geschlechtsverkehr bertragen. Anzeichen Bei der Frau Brennen in der Scheide, Scheidenentz ndung mit schaumig-eitrigen Ausflu , beim Mann Brennen in der Harnr hre und ein schleimig-schaumiger Ausfl* Ursachen Erreger sind winzige Urtierchen, die Trichomonaden. Rund 30 Prozent aller Frauen haben Trichomonaden-Befall! die Folgen k nnen bei beiden Geschlechtern unangenehm werden (Scheidenentz ndung bei der Frau, Entz ndung der Prostata beim Mann). Trichomonaden geh ren zu den am weitesten verbreiteten Parasiten unserer Zonen. Behandlung Metronidazol-Pr parate Grunds tzlich m ssen sich beide Sexualpartner behandeln lassen. Eine (wenn auch seltene) Infektion mit Trichomonaden ist auch in berwarmen Schwimmb dern oder auf Toiletten m glich. qCKreisrunde, scharf begrenzte, entz ndlich ger tete Flecke deuten auf eine Erkrankung mit dem Pilz Trichophyton hin. Die Flecke haben meist einen flachen Ringwall und sind mehr oder weniger geschuppt. Kn tchen und Bl schen k nnen vorkommen, bisweilen auch Eiterbl schen, wenn die Trichophytie um die Haarb lge sitzt. Bevorzugte K rperstellen sind H fte und Oberschenkel, Unterarme, Unterschenkel, Hals, behaarer Kopf, Bart und Zehenzwischenr Ist der behaarte Kopf befallen (bei Kindern h ufiger als bei Erwachsenen), kann es zu einem kreisrunden Haarausfall kommen. Behandlung Pilzt tende Salben Wichtig Die verschiedenen Trichophyton-Arten sind virulent; entscheidend ist nicht - wie bei der Candida-Mykose ein ver ndertes Milieu der Haut, sondern die Art der Infektion. Oft werden Trichophyton-Pilze von Tieren (Meerschweinchen, Hamstern, Hunden, Katzen u.a) bertragen. BTrigeminus-Neuralgie Haben Sie nach Kauen, Niesen, G hnen oder Sprechen Schmerzanf lle im Bereich der Kaumuskulatur, der Lippen, Zunge oder Wangen, liegt wahrscheinlich eine Sch digung des Trigeminus-Nervs durch Infektionskrankheiten, Tumoren oder andere Ursachen zugrunde. Trigeminus-L hmung Eine L hmung des Trigeminus-Nervs kann durch Entz ndungen (Eiterz hne), Tumoren oder psycho-vegetative Ursachen entstehen. Folge: L hmungserscheinungen der Lippen, Wangen, Kaumuskulatur und der Zunge (Sprechst rungen). QWas ist Gonorrhoe? Gonorrhoe ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien namens Neisseria gonorrhoeae, auch Gonokokken genannt, ausgel st wird. Die Anzahl der Tripper-Erkrankungen ist im Zusammenhang mit der HIV-Epidemie und der Anwendung von so genanntem "safer sex" bis 1988 zur ckgegangen und ist jetzt wieder im Ansteigen. Die Krankheit kommt besonders bei jungen, sexuell aktiven Menschen vor. Wie bekommt man Gonorrhoe? Gonorrhoe wird in erster Linie durch Geschlechtsverkehr bertragen. tter, die Gonorrhoe haben, k nnen ihre Kinder w hrend der Geburt anstecken. Die Neugeborenen k nnen dann eine ernsthafte Entz ndung der Augen bekommen, die unbehandelt zur Blindheit f hren kann. her war eine angeborene Gonorrhoe die wohl h ufigste Ursache f r die Erblindung von Kindern in der westlichen Welt. Um dies zu verhindern, wurde den Neugeborenen Silbernitrat in die Augen getropft. Heute kann sich eine Schwangere auf Gonorrhoe untersuchen lassen. Wenn der Befund negativ ausf llt, sie also nicht infiziert ist, kann sie in der Entbindungsklinik das Personal dar ber informieren, dass sie die Augentropfen f r ihren S ugling ablehnt. Welche Beschwerden treten auf? Ungef hr die H lfte aller infizierten Frauen haben keine Beschwerden. Bei den M nnern sind nur etwa ein Drittel beschwerdefrei. Beschwerden bei M nnern: Die ersten Beschwerden sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen. Wenn es besonders schlimm ist, f hlt es sich so an, "als ob sich Glassplitter in der Harnr hre bef nden". Ausfluss aus der Harnr hre. Am Anfang ist der Ausfluss gering und schleimig, dann nimmt er sehr schnell zu und sieht gelblich cremig aus. Bei Analverkehr kann sich eine Entz ndung im Enddarm entwickeln. Sie wird, wenn berhaupt, durch schleimig-eitrige Beimengungen im Stuhl bemerkt. Beschwerden bei Frauen: Bei Frauen k nnen die Beschwerden in der Fr hphase sehr mild sein, da sie Ausfluss und leichtes Brennen beim Wasserlassen nicht als etwas Ungew hnliches ansehen. glicherweise kommt es zu belriechendem Ausfluss aus der Scheide. Wer ist besonders gef hrdet? Personen mit h ufig wechselnden Sexualpartnern Personen, die ungesch tzten Sex haben Bitte bedenken Sie, dass etwa 50 Prozent der Frauen und bis zu 25 Prozent der M nner bertr ger sind, die selbst keinerlei Symptome zeigen. Daher wissen diese Menschen auch nicht, dass sie eine ansteckende Krankheit haben. Gute Ratschl Praktizieren Sie Safer Sex, benutzen Sie Kondome. Falls Sie den Verdacht haben, an Gonorrhoe erkrankt zu sein, wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, der Sie und Ihren Partner beziehungsweise Ihre Partnerin untersucht und behandelt. Wie stellt der Arzt die Diagnose Gonorrhoe? Die Bakterien sind in dem aus der Harnr hre stammenden Eiter mikroskopisch nachweisbar. Mit Hilfe eines Abstrichs aus der Harnr hre, der Geb rmutter, dem Rachen (bei oralem Verkehr) oder dem After k nnen Gonokokken nachgewiesen werden. Wie wird Gonorrhoe behandelt? In erster Linie ist es wichtig, dass sowohl Sie und Ihre Partnerin oder Ihr Partner untersucht und behandelt werden. Penicillin ist das gebr uchliche Mittel. Bei penicillinresistenten Gonokokken, stehen andere wirksame Antibiotika zur Verf gung. Bei Gonorrhoe besteht namenlose Meldepflicht bei allen Erkrankten und namentliche Meldepflicht bei Therapieverweigerern. Prognose Wird eine Gonorrhoe rechtzeitig behandelt, m ssen Sie mit keinerlei Sp tfolgen rechnen. Eine unbehandelte Infektion kann sich ausbreiten und bei Frauen zu Entz ndungen des Unterleibs und bei M nnern zu einer Entz ndung der Nebenhoden f hren. Bei Frauen kann eine Gonorrhoe zu einem Verschluss der Eileiter f hren, dadurch ist die Wanderung des Eies in die Geb rmutter erschwert. Bei einem schon befruchteten Ei besteht die M glichkeit einer Eileiterschwangerschaft, des weiteren kann ein beidseitiger Verschluss des Eileiters zu Sterilit hren. In sehr seltenen F llen "streut" Gonorrhoe ber die Blutbahn in den gesamten K rper. Hier spricht der Mediziner von einer Gonokokkensepsis. In diesem Fall komme es zu Gelenkentz ndungen, charakteristischen Hautauschl gen mit roten Pusteln, Fieber und Sch ttelfrost. In schweren F llen folgen Gehirnhautentz ndung und Herzmuskelentz ndung. Leider treten in den letzten Jahren h ufiger Penicillin-resistente Gonokokken-St mme aus Asien und Afrika auf, was nat rlich die Behandlung erschwert. Vorlage von: Dr. med. Flemming Andersen und Dr. med. Ulla S derberg, Fach rztin Redaktion: Dr. med. Gertrud Esche Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @GViele Menschen leiden st ndig unter leichten Augenbeschwerden wie Brennen, Tr nen, Fremdk rper- oder Trockenheitsgef hl. H ufig ist der Grund daf r ein zu trockenes Auge, verursacht durch St rungen der Tr nenproduktion. Die Tr nenfl ssigkeit wird von den Tr nendr sen im Auge gebildet. Sie dient der Reinigung und Feuchthaltung von Bindehaut und Hornhaut, der Ern hrung der Hornhaut und enth lt eine antibakterielle Komponente. Der Tr nenfilm besteht aus drei Schichten, einer Fettschicht, der eigentlichen Tr nenfl ssigkeit und einer Schleimschicht. Durch den Lidschlag wird dieser Tr nenfilm ber des Auge verteilt und flie t dann ber die Tr nenkan lchen im Augenwinkel ab. Wird zu wenig Tr nenfl ssigkeit gebildet, oder ver ndert sich die Zusammensetzung dieses dreischichtigen Tr nenfilms, kommt es zum trockenen Auge. Ursachen Umweltbelastungen (z.B. verrauchte Luft, trockene Luft, Ozon). Konzentrierte Bildschirmarbeit f hrt zu einer verminderten Lidschlagfrequenz, der Tr nenfilm rei t und wird nicht gut ber das Auge verteilt. Die regelm ige Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Diuretika, Beta-Blocker, Adrenalin, Antihistaminika, Antibabypille) kann die Tr nensekretion herabsetzen. Regelm ige Verwendung von konservierten Augentropfen. Verletzungen oder Narben des Auges oder wenn das Lid das Auge nicht mehr richtig verschlie Vitamin A-Mangel. Im Alter kommt es h ufig zu einer verminderten Tr nenproduktion. Bestimmte Allgemeinerkrankungen. nahmen Umweltbelastungen wie trockene Raumluft, Klimaanlagen etc. m glichst meiden. Bei der Bildschirmarbeit etwa jede Stunde eine 5-Minuten-Pause einlegen. Dabei nicht lesen! fter ganz bewu t blinzeln. Die Augen mit einem Tr nenersatzmittel regelm ig benetzen. Es gibt zahlreiche Pr parate, die zum Teil auch zu den Kontaktlinsen dazu getropft werden k nnen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman rt zu den Rickettsiosen. Krankheitsbild Die klinischen Symptome entsprechen dem Typhus exanthemicus. An der Stichstelle entwickelt sich nach 10-12 Tagen eine Entz ndung mit schwarzem Schorf, die benachbarten Lymphknoten schwellen an. Au erdem Fieber, Kopfschmerzen und gro fleckige Exantheme (Hautausschl ge). Komplikationen (z.B. Encephalitis) kommen fter vor. Erreger (Bakterien) Rickettsia tsutsugamushi Verbreitung Japan, S dostasien und auf einigen Pazifischen Inseln. Auch Asien. Ansteckungsmodus bertragung durch blutsaugende Milbenlarven, nicht von Mensch zu Mensch. Ansteckungs-Gefahr in Ruinen, Abholz-Gebieten, Unterholz Inkubationszeit 10-12 Tage Prophylaxe Kontakt mit den Larven vermeiden durch Verwenden von Repellents (DEET). Impr gnierung von Kleidung und Bettw sche mit milbiziden Substanzen wie z.B. Benzylbenzoat oder Permethrin. Lokale Milbenbek mpfung mit Insektiziden Diagnose Erregernachweis im Blut w hrend der fr hen Fieberphase. Therapie Mittel der Wahl sind Tetracycline und Chloramphenicol. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist Tuberkulose? Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch eine Bakterienart, Mykobakterium tuberculosis, verursacht wird. Die Tuberkulose betrifft in erster Linie die Lunge. Von dort aus kann sich die Infektion ber die Blutbahn auch auf andere Organe im K rper ausbreiten. Die Lymphknoten in den Ver stelungen der Lunge und im Hals k nnen ebenfalls befallen sein. Besonders ernsthaft ist die tuberkul se Hirnhautentz ndung, die Meningitis, deren Anzeichen besonders bei kleinen Kindern lange unbemerkt bleiben k nnen. Diese Krankheit kann lebensbedrohlich sein. Die Tuberkulose-Bakterien befallen neben der Lunge vor allem das Lungenfell, die Knochen, Harnwege, den Darm und die Haut. Wie kommt es zu einer Tuberkulose? Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch die Einatmung infizierter Speicheltr pfchen. Mediziner bezeichnen diese Art der Ansteckung auch als Tr pfcheninfektion. Infizierte Menschen geben die Bakterien nur an andere Menschen weiter, wenn die Tuberkuloseherde in der Lunge einen direkten Anschluss an die Bronchien haben. Diesen ansteckenden Zustand der Tuberkulose nennt man "offene Tbc". Das hei t: Nicht jeder, der sich selbst infiziert hat, ist auch bertr ger der Krankheit. Wie entwickelt sich die Krankheit im K rper? Hat ein Patient die Tuberkulose-Bakterien eingeatmet, wandern diese weiter in die Lunge. Dort entsteht im Laufe von etwa sechs Wochen eine kleine Entz ndung, der so genannte Prim rkomplex, der keine Beschwerden verursacht. Er bleibt in rund 50 Prozent der Krankheitsf lle das einzige Zeichen der Tuberkulose. Von hier aus kann sich die Erkrankung weiter ausbreiten. Von der Abwehrlage des K rpers h ngt die weitere Entwicklung der Erkrankung ab, das hei t, ob der K rper in der Lage ist, sie zu stoppen, oder ob sie sich weiter ausbreitet. Sind die k rpereigenen Abwehrkr fte intakt, bricht die Krankheit nicht aus. Sind die k rpereigenen Abwehrkr fte jedoch geschw cht, kann die Krankheit auch noch Jahre sp ter aktiv werden, zumal die Bakterien sehr lange in abgekapselten Herden im K rper berleben k nnen. Was sind die Symptome? Tuberkulose-Kranke leiden h ufig an sehr unspezifischen Beschwerden wie M digkeit, Schw che, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme. Die K rpertemperatur kann leicht erh ht sein, Nachtschwei wird h ufig angegeben. Nur etwa 50 Prozent der Infizierten entwickeln Symptome an der Lunge. Zu den typischen Beschwerden einer Lungentuberkulose geh rt Husten und "H steln", ohne dass viel Auswurf produziert wird. Auch atemabh ngige Schmerzen k nnen bei Mitbeteiligung des Rippfells auftreten. Bei fortgeschrittener Erkrankung hustet der Kranke Blut ab, im Extremfall kommt es gar zum so genannten Blutsturz. Wann sollte man zum Arzt gehen? Bei Husten mit gelblich-gr nem Schleim, der bereits l nger als drei Wochen andauert. Bei unspezifischen Symptomen wie leichtes Fieber, M digkeit, unklare Gewichtsabnahme und Nachtschwei , wenn diese ber einen l ngeren Zeitraum bestehen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie mit unbehandelten Tuberkulose-Kranken Kontakt gehabt haben oder Kontakt haben werden. Das gilt vor allem f r Menschen, deren eigenes Abwehrsystem durch eine Erkrankung oder durch Medikamente geschw cht ist. Hierzu z hlen Diabetes-Patienten, an Aids Erkrankte, Alkoholiker, Menschen mit Mangelern hrung oder solche, die unter permanentem Stress leiden, alte Menschen und Tumorkranke. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Durch eine R ntgenuntersuchung der Lunge. Nicht selten ist zus tzlich eine Computertomographie der Lunge erforderlich. Durch eine mikrobiologische Untersuchung von Auswurf, Magensaft und Urin an drei aufeinander folgenden Tagen. Am besten eignen sich hier Proben, die in der Fr h sofort nach dem Aufstehen gewonnen werden. Sollten sich s urefeste st bchenf rmige Bakterien darin befinden, lassen sie sich durch eine spezielle F rbung nachweisen. Jedoch gibt es au er den Tuberkulose-Bakterien noch andere s urefeste St bchen, so dass ein positives Ergebnis nicht immer eindeutig ist. Um Gewissheit zu erlangen, werden die Bakterien im Labor auf bestimmten N den kultiviert. Die erfolgreiche Kultivierung ist der Beweis f r eine aktive Tuberkulose. Das gegenteilige Ergebnis schlie t jedoch eine Tuberkulose-Erkrankung nicht aus. Der kulturelle Nachweis dauert drei bis vier Wochen. Ese gibt aber auch inzwischen neuere Verfahren, welche lediglich drei Tage dauern. Eine weitere M glichkeit, Tbc nachzuweisen, ist eine Hauttestung, der Tuberkulin-Test: Dabei wird Tuberkulin in die Haut injiziert, ein Stoff, der von den Kapseln der Tuberkulose-Bakterien gewonnen wird. Falls es nach 72 Stunden zu einer deutlichen Hautreaktion kommt, deutet das entweder auf eine aktive oder aber auf eine abgelaufene Infektion hin. Auch bei einer empfangenen Tbc-Impfung ist das Testergebnis positiv. Eine Lungensp lung im Rahmen einer Bronchoskopie (Lungenspiegelung), und eventuell zus tzlich die Entnahme einer Gewebeprobe sind weitere Diagnose-Verfahren. Gibt es Krankheiten, bei denen die haupts chlichen Beschwerden ebenfalls Husten mit Auswurf sind? Bronchitis, Lungenentz ndung, Raucherlunge und Lungenkrebs k nnen fast die gleichen Beschwerden verursachen, wie sie bei einer Tuberkulose der Fall sind. Wer sollte sich gegen Tuberkulose impfen lassen? Die Tuberkulose-Impfung ist nur f r wenige bestimmte Personengruppen sinnvoll, wie zum Beispiel medizinisches Pflegepersonal oder Kleinkinder, wenn in der Umgebung die Ansteckungsgefahr besonders gro ist . Die Impfung wird auch in L ndern mit einer hohen Infektionsm glichkeit empfohlen. Wie behandelt man die Tuberkulose? Die Behandlung der offenen Tuberkulose, solange also virulente Erreger ausgeschieden werden, muss station r durchgef hrt werden, ebenso wenn die regelm ige Einnahme der Medikamente nicht erfolgt. Die Behandlung erfolgt mit so genannten Antituberkulotika. Anfangs sind dies vier Medikamente, anschlie end ist es eine Kombination aus zwei Medikamenten. Die Standardtherapie muss mindestens sechs Monate dauern. Zu den ersteren geh ren: Isoniazid, Rifampicin, Ethambutol, Streptomycin und Pyrazinamid. W hrend deren Einnahme sollten die Patienten unter Kontrolle stehen, da die einzelnen Medikamente zum Teil starke Nebenwirkungen hervorrufen k nnen. In der Regel sind sie aber sehr vertr glich. Zwei Wochen nach der Behandlung ist eine Lungentuberkulose nicht mehr ansteckend. Falls die Medikamente nicht wie vorgeschrieben jeden Tag eingenommen werden, k nnen die Bakterien gegen einzelne Wirkstoffe resistent werden. Bereits jetzt stellen Multi-Resistenzen ein weltweit verbreitetes Problem dar. Wie kann die Behandlung kontrolliert werden? Die WHO und die internationale Tuberkulose-Union empfehlen allen L ndern, ein nationales Tuberkuloseprogramm aufzustellen. Bei Erkrankung oder Tod durch Tuberkulose besteht eine Meldepflicht an den Arzt oder die zust ndigen Beh rden. Die eigentliche Behandlung wird in lungenfach rztlichen Abteilungen oder Ambulanzen von Krankenh usern durchgef hrt. Dort kann die Behandlung genauestens berwacht werden. Es wird sichergestellt, dass die Medikamente vorschriftsm ig eingenommen werden, sich die Krankheit zur ckbildet und dass der Patient geheilt wird. Ein negatives Ergebnis der mikroskopischen Untersuchung als auch der Nachweis des Behandlungserfolgs im R ntgen sechs bis zw lf Monaten nach Behandlungsbeginn stellt die Erfolgskontrolle der Therapie dar. Gleichzeitig hat der behandelnde Arzt daf r zu sorgen, dass die Umgebung des Tuberkulose-Patienten strengstens untersucht wird. Alle Familienmitglieder und Menschen, die in engem Kontakt zu dem offen Tuberkul sen standen, m ssen sich einer R ntgenuntersuchung unterziehen, ebenso wird ein Tuberkulin-Test durchgef hrt. Wo in der Welt kann man sich anstecken? Im Prinzip k nnen Sie sich berall dort anstecken, wo Sie von Menschen umgeben sind. Das Erkrankungsrisiko steigt, je schlechter die Ern hrung und die hygienischen Verh ltnisse sind und je mehr Menschen auf engem Raum leben. Das Erkrankungsrisiko ist besonders bei Menschen hoch, deren Infektabwehr geschw cht ist und bei solchen, die Kontakt zu nicht behandelten Tuberkulose-Kranken hatten. Tuberkulose ist weiterhin eine sehr ernste und t dliche Infektionskrankheit, die weltweit j hrlich drei Millionen Menschenleben fordert. Am schlimmsten ist die Ausbreitung in den Entwicklungsl ndern (Afrika, s dlich der Sahara und in S dostasien) sowie in Krisengebieten. Die Tuberkulose tritt in Osteuropa im Vergleich zu Westeuropa sehr viel h ufiger auf. Gibt es eine Vorbeugung? Eine Tuberkulose-Impfung ist nur f r wenige Personengruppen sinnvoll (siehe oben). Die beste Vorbeugung ist es, infizierte Menschen fr hzeitig zu diagnostizieren, sie zu isolieren und zu behandeln. Bei drohenden Epidemien muss eventuell die gesamte Bev lkerung des betroffenen Gebietes therapiert werden. Die vorbeugende Behandlung mit Tuberkulose-Medikamenten kann bei Menschen sinnvoll sein, die folgende Vorraussetzungen erf llen: Keine ausreichenden Abwehrkr fte und gleichzeitig alte tuberkul se Herde Erfordernis schwerer Operationen oder zytostatischer, immunsuppressiver beziehungsweise hoch dosierter Kortisonbehandlung und gleichzeitg Vorliegen alter tuberkul ser Herde Ein voraussichtlich bevorstehender Kontakt mit Tuberkelbakterien, zum Beispiel w hrend einer Reise in Endemiegebiete Suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf, wenn Ihr Husten bereits l nger als drei Wochen andauert. Dr. med. Gunnar Pallisgaard, Oberarzt, Dr. med. R. Hauck Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DDer befruchtete weibliche Sandfloh (Tunga penetrans) springt vorbeikommende Warmbl tler an (springt ca. 40 cm hoch), bohrt sich in die Epidermis (Haut) (haupts chlich der F e) und l t seine Eier heranreifen. Dadurch entstehen juckende, warzen hnliche Kn tchen, bei denen ab etwa 4 Tagen bei genauem Hinsehen in der Mitte dunkel das Hinterteil des Flohs mit der Atem ffnung zu sehen ist. Wenn man nichts unternimmt, platzt der Sandfloh nach etwa 20 Tagen und entl t die Eier, aus denen er dann haupts chlich noch bestand, ins Freie. Die Eier entwickeln sich dann im warmen feuchtem Boden. Es kommt immer wieder zu Super-Infektionen und Pyodermien (Hauteiterungen). Vorkommen In feuchten Gegenden Asiens, Mittel- und S damerikas und Afrikas Therapie glichst fr h unter aseptischen Bedingungen die Haut um den Floh wegschieben und das Kn tchen vorsichtig herausdr cken. An Tetanusschutz denken Prophylaxe Floh-Bek mpfung mit Insektiziden. Fernhalten von Gebieten, wo viele Tiere sind (Hunde, Ziegen, Schafe etc.). Feste Schuhe, lange Kleidung Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman PTyphuserkrankungen treten meist gleichzeitig bei mehreren Personen auf. Typhus kommt weltweit vor, in Deutschland, sterreich und der Schweiz ist er jedoch selten. Hier handelt es sich meist um eingeschleppte F lle von Fernreisenden (Tropenmedizin). Der Begriff Typhus ist von dem griechischen Wort typhos abgeleitet, der soviel bedeutet wie "Dunst" oder "Nebel". Erreger Typhus wird durch Salmonella typhi hervorgerufen. Dies ist eine Salmonellenart, deren einziges Reservoir der Mensch ist und die berwiegend mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Die wichtigste Infektionsquelle sind aber nicht Patienten mit einer akuten Erkrankung, sondern sogenannte "Dauerausscheider", die nach durchgemachter Infektion als "Gesunde" weiter Erreger ausscheiden. Die Typhussalmonellen berleben l ngere Zeit im Wasser und k nnen sich z.B. in Muscheln anreichern. Die bertragung erfolgt berwiegend durch Trinkwasser oder kontaminierte Nahrungsmittel, auf denen die Salmonellen bei mangelnder Hygiene die zur Infektion erforderliche hohe Keimzahl erreichen. Eine direkte Schmutz-Schmierinfektion ("After-Finger-Mund-Weg") ist wesentlich seltener. Infektionswege Nach oraler Aufnahme gelangen die Typhussalmonellen in den Darm. Da nur ein Teil im sauren Milieu des Magens berlebt, sind f r eine krankheitsausl sende Infektion hohe Keimzahlen erforderlich. Nachdem die Typhussalmonellen die Darmwand durchdrungen haben, erreichen sie ber den Lymphweg Lymphknoten, in denen sie sich vermehren. Von dort gelangen sie ber die gro en Lymphgef e des K rpers in die Blutbahn und k nnen dann mit dem Blutstrom in alle Organe verteilt werden. Dabei befallen sie bevorzugt das lymphatische Gewebe des Darmes. Inkubationszeit Sie betr gt im Mittel 10 Tage, kann aber zwischen 3 und 60 Tagen variieren. Die Inkubationszeit ist von der Infektionsdosis abh ngig und umso k rzer, je h her die prim re Keimzahl ist und umgekehrt. Symptome Die Erkrankung zeigt ohne Therapie einen typischen zyklischen Verlauf. Sie beginnt in der 1. Kranheitswoche mit allm hlich treppenverlauf hnlich ansteigenden Temperaturen, Fr steln, Kopfschmerzen und Mattigkeit. Zus tzlich klagen die Patienten h ufig ber Bauchschmerzen und Verstopfung. Ab der 2. Krankheitswoche erreicht die Temperatur Werte von 39 bis 40 und bleibt w hrend dieser Zeit kontinuierlich so hoch. Der Pulsschlag ist h ufig verlangsamt. Die Patienten f hlen sich schwer krank und sind oft benommen. Die Zunge ist grau-wei belegt, wobei die Spitze und die R nder oft frei bleiben und hochrot erscheinen (Typhuszunge). Leber und Milz sind vergr ert. Gegen Ende der 2. Woche zeigt ein Drittel der Patienten einen typischen Hautausschlag, der haupts chlich den Rumpf und seltener die Gliedma en bef llt. Er ist durch Roseolen, dies sind zarte bla rote, ca. 1 mm gro e Hautver nderungen, gekennzeichnet. Erst in der 3. Krankheitswoche treten die typischen erbsbreiartigen Durchf lle auf. In dieser Zeit k nnen delirante, also bewu tseinsgetr bte Zust nde beobachtet werden. In der 4. Krankheitswoche kommt es zur Entfieberung mit stark schwankenden Temperaturen. Daran schlie t sich eine lange Rekonvaleszens an. Es mu jedoch hervorhehoben werden, da dieser typische Krankheitsverlauf in den Industriel ndern normalerweise nicht mehr gesehen wird, da die Erkrankung durch den fr hen Einsatz von Antibiotika bereits zu Beginn gestoppt wird. Komplikationen Zu den Komplikationen geh ren schwere Darmblutungen sowie die Bildung von Geschw ren, die sogar einen Darmdurchbruch mit anschlie ender Bauchfellentz ndung verursachen k nnen. Infolge der Verschleppung der Erreger mit dem Blutstrom sind Entz ndungen der verschiedendsten Organe und Gewebe m glich, z.B. von Herz, Hirnhaut, Lunge, Knochen. Durch die Ausscheidung der Typhussalmonellen k nnen Entz ndungen der ableitenden Harnwege und besonders der Gallenwege entstehen. Gelegentlich werden Thrombosen und Lungenembolien beobachtet. Therapie Typhuskranke m ssen auf der Isolierstation einer Klinik behandelt werden, um die Umgebung vor einer Ansteckung zu sch tzen. Im Vordergrund steht die Antibiotikabehandlung; Wasser und Mineralssalzverluste m ssen ausgeglichen werden. Bei ausreichender Behandlung kommt es nur selten zu Todesf llen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Was sind Unterleibsschmerzen? Die Ursachen von Unterleibs- oder Unterbauchschmerzen sind vielf ltig, da neben dem Darm und der Harnblase auch die inneren weiblichen Geschlechtsorgane wie Eierst cke, Eileiter und die Geb rmutter im Unterleib liegen. Sind diese Organe in ihrer Funktionsweise beeintr chtigt, verursachen sie Beschwerden. Schmerz l sst sich prinzipiell nach der St rke, dem Charakter, der Ausstrahlung und der Dauer einteilen. Selbstverst ndlich ist der Ort des Schmerzes f r die medizinische Diagnostik von gro er Bedeutung. Beim Arztbesuch sollten Sie den Schmerz daher m glichst genau lokalisieren k nnen. Was sind die Ursachen von Unterleibsschmerzen? Jede Frau kennt die mehr oder weniger h ufig auftretenden Beschwerden im Rahmen einer Regelblutung, die ziehenden und krampfartigen Charakter haben und bis in den R cken oder die Oberschenkel ausstrahlen k nnen. Ursachen f r rechtsseitige Unterbauchschmerzen: Blinddarmentz ndung (Appendizitis), die Schmerzen treten meist rechtsseitig auf. Lediglich bei S uglingen und Kleinkindern kann sich der Schmerz auch linksseitig Rechtsseitig liegende Tumoren Verwachsungen durch vorausgegangene Entz ndungen oder Operationen Nierenbeckenentz ndungen oder Harnleitersteine Stielgedrehte Eierstockzyste Endometriose (versprengte Geb rmutterschleimhaut) Eileiterschwangerschaft (Tubargravidit Eingeklemmter Leistenbruch Abszess im Lendenmuskel Ursachen f r beidseitig, also gleichzeitig rechts und links auftretende Unterbauchschmerzen: Harnwegsinfekte (Harnblase) Eileiterschwangerschaft (Tubargravidit Entz ndung der Eierst cke und Eileiter (Adnexitis) Einst lpung eines Darmabschnitts in einen anderen (Invagination) Entz ndliche Darmerkrankungen, die entweder durch ere Infektionen bedingt sein k nnen oder durch Morbus Crohn, Colitis ulcerosa (Dickdarmentz ndung) oder andere Erkrankungen Tumoren Ursachen f r eher in der Bauchmitte auftretende Schmerzen: Erweiterung der Bauchschlagader (Bauch-Aortenaneurysma) Verschluss von Darmgef en (Mesenterial-Infarkt, Mesenterial-Venenthrombose) Darmverschluss (Ileus) gliche Ursachen f r linksseitige Unterbauchschmerzen: Entz ndliche Ausst lpungen der Darmwand (Divertikulitis) Linksseitig gelegene Tumoren Verwachsungen durch vorausgegangene Entz ndungen oder Operationen Nierenbeckenentz ndungen oder Harnleitersteine Stielgedrehte Eierstockzyste Endometriose (versprengte Geb rmutterschleimhaut) Eileiterschwangerschaft (Tubargravidit Eingeklemmter Leistenbruch Abszess im Lendenmuskel Dickdarmkrebs, lokalisiert im Sigmadarm beziehungsweise im Mastdarm Auch Zuckerkranke, Menschen mit einer Lungenentz ndung oder einem Herzinfarkt k nnen unter starken Bauchschmerzen leiden. Diese Schmerzen sind aber meistens im Oberbauch lokalisiert. Welche Symptome treten auf? Die Schmerzen sind je nach Ursache unterschiedlich stark ausgepr gt. Zus tzlich treten auch in Abh ngigkeit der Ursa| che weitere Krankheitszeichen auf: Abwehrspannung des Bauches Fehlende Darmger usche oder sehr kr ftige, hohl klingende Darmger usche Fieber Durchfall oder Verstopfung Kommt es zu einer lebensbedrohlichen Blutung im Bauchraum, hat der Patient einen niedrigen Blutdruck und einen schnellen Puls. Achtung: Es besteht die Gefahr eines Schocks! Blut im Stuhl oder Blut im Urin Wie stellt der Arzt die Diagnose? Durch Erfragen der Krankheitsvorgeschichte (Anamnese-Erhebung) Tastuntersuchung Ultraschall ntgen Labor Harn- und Stuhluntersuchung Schwangerschaftstest (Bei jeder Frau im geb higen Alter muss eine Schwangerschaft bzw. Eileiterschwangerschaft ausgeschlossen werden!) Wie erfolgt die Behandlung von Unterbauchschmerzen? Je nach Ursache ist eine unterschiedliche Behandlung erforderlich. Dr. med. Erik Fangel Poulsen, Dr. med. habil. Joachim Gnirs Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AEntz ndung der Uvea des Auges. Sie besteht aus der Iris, der Regenbogenhaut und der Choreoidschicht. Eine Uveitis ist sehr schmerzhaft. sie wird entweder durch eine Infektion oder durch eine Verletzung des Auges hervorgerufen, kommt aber auch als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen, wie z.B. bei der Colitis Ulcerosa, der Sarkoidose und der ankylosierenden Spondylitis Bechterew vor. Eine Uveitis f hrt manchmal zu Blindheit, meistens jedoch nur zu Sehverschlechterung, und heilt h ufig ohne Folgen aus. XMan versteht unter einer Thrombose die Bildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) in einem Blutgef und die dadurch hervorgerufene Einengung bzw. Verstopfung dieses Gef ufigsten finden sich Thrombosen in den Venen (Phlebothrombose). Betroffen sind hier bevorzugt die Venen der unteren K rperh lfte (tiefe Bein- und Beckenvenen). Thromben k nnen allerdings auch in den Herzh hlen entstehen. Thrombosen des arteriellen Gef systems sind eher selten. Ursachen Es handelt sich dabei um eine Sch digung der Gef wand, die Verlangsamung des Blutflusses und eine erh hte Gerinnungsneigung des Blutes infolge einer Ver nderungen der Blutzusammensetzung. W hrend f r die ven se Thrombose (Phlebothrombose) die Verlangsamung des Blutflusses und eine erh hte Gerinnungsneigung im Vordergrund stehen, ist bei der Entstehung der selteneren arteriellen Thrombose die Sch digung der Gef wand, meist als Folge der Arteriosklerose, mit der Ablagerung von Blutpl ttchen (Thrombozyten) von entscheidender Bedeutung. Risikofaktoren se Thrombose ngerdauernde Bettl grigkeit Bewegungsmangel, z.B. langes Sitzen bei Fernfl gen oder im Auto Venenerkrankungen (Krampfadern= Varizen, Venenentz ndungen) hte Blutgerinnungsneigung, z.B. nach gro en Operationen, Entbindungen Infektionskrankheiten, Verletzungen Bluterkrankungen mit erh hter Blutviskosit t, z.B. Polyzyt Kreislaufschock Herzinsuffizienz bergewicht arterielle Thrombose wandver nderungen bei Arteriosklerose und deren Risikofaktoren, wie Rauchen, Bluthochdruck (Hypertonie), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) oder bergewicht (Adipositas) Medikamenteneinnahme, z.B. strogenhaltige Hormonpr parate ("Pille") ndungen Symptome Die Beschwerden sind in der Anfangsphase der Erkrankung oft uncharakteristisch. Als deutliche Hinweise auf eine Beinvenenthrombose gelten spontane oder belastungsabh ngige Schmerzen, die sich durch Hochlagerung bessern, Druckschmerz an der Innenseite des Fu es (Payr-Zeichen) und im Verlauf der thrombosierten Vene, Wadenschmerzen bei Beugung des Fu es (Homans-Zeichen), Wadenschmerzen auf Druck (Meyer-Zeichen), zunehmende Schwellung mit Zunahme des Beinumfanges sowie eine verst rkte Zeichnung oberfl chlicher Venen (Warnvenen). Thrombosen am Arm sind h ufig sehr schmerzhaft, der Arm ist geschwollen und zeigt eine verst rkte Venenzeichnung an der Oberfl che. Diagnose Besteht auf Grund der Beschwerden des Patienten der Verdacht auf eine Phlebothrombose sind sofort bildgebende Verfahren zur Sicherung der Diagnose einzusetzen, da der Erfolg der Therapie entscheidend vom Alter der Thrombose abh ngt. Die am besten geeignete Methode zum Nachweis einer Thrombose sowie zur Feststellung ihrer Ausdehnung ist nach wie vor die r ntgenologische Kontrastmitteluntersuchung (Phlebographie). Bei einem erfahrenen Untersucher sind spezielle Ultraschalluntersuchungen (Dopplersonographie) ebenfalls geeignet. Seit kurzem sind Substanzen verf gbar, die eine verbesserte Darstellung des Blutflusses im Ultraschall erlauben. Ihr Einsatz in der Diagnostik von Thrombosen wird zur Zeit erprobt. Komplikationen Die am meisten gef rchtete Komplikation einer Thrombose ist die Ausbildung einer Embolie durch L sung und Fortschwemmung des Thrombus. Dieser kann mit dem Blut in die Lunge (Lungenembolie) oder in das Gehirn (Schlaganfall) gelangen und sogar zum Tode f hren. Eine ebenfalls ernstzunehmende, weil lebensbedrohende Komplikation ist die Besiedlung des Thrombus mit Bakterien und die Ausbreitung dieser Entz ndung auf dem Blutweg (Sepsis). Eine sehr langwierige Komplikation stellt die Ausbildung von Krampfadern dar, wenn das thrombosierte Gef verschlossen bleibt und sich Umgehungswege ber die oberfl chlichen Venen bilden. Die dauerhafte Behinderung des Blutabstomes besonders aus den Beinen kann schlie lich in der Bildung von Geschw ren (Ulcus cruris) m nden, die eine sehr schlechte Heilungstentenz haben (sogenanntes "offenes Bein"). Therapie Der Thrombus bleibt nur wenige Tage in seiner urspr nglichen Form erhalten. Nach einem Strukturwandel ist er in seinem Endzustand narbig umgewandelt und das Gef teilweise wieder durchg ngig (rekanalisiert). Das Ziel der Therapie ist in erster Linie die Wiederherstellung des Blutflusses. Diese Therapie ist vom Alter des Thrombus abh ngig und nur innerhalb der ersten 10 Tage nach Entstehung des Thrombus erfolgreich. Die Wiederherstellung des Blutflusses kann zum einen durch eine medikament se Aufl sung der Thromben (Thrombolyse) erfolgen. Zum anderen stehen chirurgische Methoden zur Verf gung entweder die Beseitigung des Verschlusses durch Entfernung des Gerinnsels (Thrombektomie) oder die berbr ckung des verschlossenen Gef abschnittes durch eine Gef plastik (Bypass). In zweiter Linie zielt die Therapie der Thrombose darauf ab, ein weiteres Wachstum des Thrombus zu verhindern und Sp tfolgen bzw. Komplikationen zu vermeiden. Die Behandlung wird mit der intraven sen Gabe von Heparin begonnen und kann dann nach ca. einer Woche auf ein oral einzunehmendes Pr parat (Marcumar) umgestellt werden. Um eine Wiederholung der Thrombose zu vermeiden, sollte diese Therapie mindestens 6 Monate fortgef hrt werden. Zus tzlich ist das Tragen von Kompressionsstr mpfen notwendig. Zur Beurteilung des Krankheitsverlaufes bietet sich eine regelm ige Messung des Umfangs der betroffenen Extremit t an. Prophylaxe Verwendung gerinnungshemmender Medikamente (Heparin s.c.) orale Antikoagulanzien (Marcumar) Anwendung von St tzstr mpfen vor Operationen oder nach Entbindungen hzeitige Bewegung Krankengymnastik allgemein Vermeidung von Risikofaktoren, wie Rauchen, bergewicht oder die Einnahme der "Pille" Azethylsalizyls ure (ASS, Aspirin) bei arteriellen Thromboemebolien ausreichende Fl ssigkeitszunahme Prognose Jeder Patient, der eine Thrombose durchgemacht hat, ist gef hrdet erneut eine Thrombose (Rezidiv) zuerleiden. Beim Vorliegen von Risikofaktoren ist in diesen F llen auf eine konsequente Thromboseprophylaxe zu achten. In vielen F llen entwickelt sich ein postthrombotisches Syndrom. Darunter versteht man eine bleibende Venenschw che mit den entsprechenden Folgen: eine Wassereinlagerung ins Gewebe ( dem), die Entstehung von Krampfadern (Varizen), die Entz ndung der Haut (Dermatitis) und die Bildung von Geschw ren (Ulcera). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BDDie Geschlechtskrankheit ist in Deutschland selten, kann aber bei Ferntourismus erworben werden. Erreger Chlamydia trachomatis, Vorkommen vor allem in den Tropen und Subtropen Inkubationszeit Zeitraum zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch im Schnitt 2 Wochen (m gliche Spanne zwischen 5 bis 21 Tagen). Krankheitsverlauf Man unterscheidet 3 Stadien. Zwei Wochen nach der Ansteckung k nnen am Ort der Infektion (meist Genitale, Anus, Muttermund) kleine Erosionen, Kn tchen oder Geschw re auftreten, h ufig unbemerkt (Prim sion). Nach weiteren zwei Wochen schwellen die Leistenlymphknoten, meist ein- aber auch doppelseitig an (Bubonen = Leiste). Diese k nnen bis faustgro werden und sogar nach au en platzen. Durch die Verlegung und Verklebung der Lymphwege mit Lymphstau schwillt das Genitale an (Elephantiasis genito-rectalis ulcerosa). In der Sp tphase kann weitere Lymphstationen befallen werden, sich Fisteln bilden und Verengungen an Harnr hre und Enddarm auftreten. Behandlung Antibiotika Meldepflicht Eine Meldepflicht besteht nach dem Geschlechtskrankheitengesetz. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman DDurch Culex-Arten und andere Moskitos (selten auch durch Einatmen von infekti sem Staub oder Trinken von Pferdemilch) bertragene Viruserkrankung, die normal relativ selten in eine Encephalitis bergeht. Todesf lle sind nicht sehr h ufig (etwa 1/2 Prozent), k nnen aber bei Epidemien eine deutlich h here Rate erreichen. Kinder und Personen ber 50 erkranken besonders leicht! Auftreten normalerweise nur in landwirtschaftlichen Gegenden in der warmen und feuchten Jahreszeit. Krankheit springt gelegentlich von V geln (ihrem normalen Reservoir) zun chst auf Esel und Pferde und dann auf den Menschen ber. Vorkommen d- und Mittelamerika, S den der USA (Epidemien in Peru, Venezuela, Ecuador, Mexiko) Krankheitsbild hnlich wie das Dengue-Fieber und wird h ufig damit verwechselt. Nach 2-5 Tagen Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen, gelegentlich auch Halsschmerzen, belkeit und Durchfall. Selten kommt es dann zu einer Hirnhautentz ndung, die innerhalb von 1-2 Wochen wieder ausheilt Vorsorge bliche Insektenschutz Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman BEin (fast immer einseitiger) Verschlu der zentralen Netzhautarterie kann zu starken Gesichtsfeldausf llen f hren: Meist ist dann der untere oder obere Teil des Gesichtsfeldes des betroffenen Auges wie durch einen schwarzen Vorhang verdeckt. Ist der Arterienstamm durch eine Thrombose Verschlossen, erblindet das Auge pl tzlich. Wichtig: das Auge schmerzt nicht! Ursache Ursache des Verschlusses ist in den meisten F llen eine Arteriosklerose oder ein unbehandelter Bluthochdruck. Behandlung Nur bei sofortiger Behandlung mit durchblutungsf rdernden Mitteln und/oder einer Operation ist eine Besserung der Sehkraft zu erwarten. Bluthochdruck oder eine andere zugrundeliegende Krankheit m ssen dauerhaft behandelt werden. BVerschlie t sich die Zentralvene der Netzhaut oder einer ihrer Zweige, kommt es zu einem verzerrten, verschwommenen Sehen. Das Sehverm gen kann sich innerhalb von Tagen oder Monaten wieder bessern - vor allem bei j ngeren Menschen. In seltenen F llen besteht jedoch die Gefahr, da sich Monate sp ter ein gr ner Star entwickelt. Behandlung und Prognose Trotz Behandlung (gef abdichtende und die Blutgerinnung hemmende Medikamente, in einigen F llen auch Operationen) ist die Prognose vor allem bei einem Verschlu des Venenstammes und bei lteren Menschen schlecht: Es mu mit neuen Verschl ssen, Blutungen und so im Laufe der Zeit mit einer weiteren Sehverschlechterung gerechnet werden. @Diese h ufigen Verletzungen von Gelenken sind oft schwer voneinander zu unterscheiden. Eine Verstauchung (Distorsion) ist eine Zerrung der Gelenkkapselb nder, oft mit Bluterg ssen durch berbeugung des Gelenks; in schweren F llen k nnen die Gelenkkapselb nder auch eingerissen oder zerrissen sein. Eine Verrenkung (Luxation) ist eine Verschiebung von zwei durch ein Gelenk verbundenen Knochenenden. So kann beispielsweise ein Gelenkkopf aus einer Gelenkpfanne geschoben sein. Eine solche Verschiebung f hrt zumindest zu einer berdehnung, oft aber auch zur Zerrei ung der Gelenkkapsel und ihrer B nder. Anzeichen Beide Verletzungsarten sind durch Schmerzen, Schwellung (Blutergu ) und gest rte Beweglichkeit gekennzeichnet. Meist, aber nicht immer f llt eineVerrenkung durch eine Fehlhaltung der betroffenen Glieder auf, beispielsweise des Armes bei einer Luxation des Schultergelenkes (Auskugelung der Schulter) oder der Hand bei einer Luxation des Handgelenkes. Behandlung Bei einer Verstauchung schmerzlinderndes und abschwellendes Gel oder Salbe auftragen, elas tischen Verband anlegen, Gelenk f r ein oder zwei Tage ruhigstellen. Lassen Schmerzen und Schwellung nicht nach, Arzt (am besten einen Orthop den) aufsuchen. F llt eine Fehlstellung auf oder sind die Schmerzen sehr stark (Hinweise auf eine Verrenkung), sofort einen Orthop den aufsuchen. Wichtig! Sehr starke Schmerzen nach einer vermeintlichen "Verstauchung" oder eine Fehlhaltung k nnen auch auf einen Knochenbruch hindeuten. Wiederholte Luxation Sind die B nder eines Gelenks schwach und berdehnt, kann es zu wiederholten Luxationen kommen. Eine operative Straffung der B nder kann hier helfen. Sind die B nder gerissen, k nnen sie operativ wiederhergestellt werden. 5EAnzeichen: Hat das Kind nur alle zwei bis drei Tage Stuhlgang, so ist dies bereits ein Zeichen, das man beachten sollte. Die St hle sind dann auch trocken und hart und werden in kleinen, kugeligen Portionen als sogenannter Schafskot ausgesto en. Viele Kinder klagen auch ber Bl hungen, V llegef hl, Appetitlosigkeit, M digkeit und Kopfschmerzen und empfinden ein unangenehmes Aufsto Ursache: Von Verstopfung spricht man bei verz gerter oder mengenm ig allzu geringer Darmentleerung. Bei Kindern ist die Verstopfung selten organisch bedingt (allenfalls durch Erkrankungen der Bauchspeicheldr se, Galle, Fehlbildung des Enddarms). Die Ursache ist meistens falsche Ern hrung. Ist die Kost schlackenarm. so wird sie im D nndarm weitgehend verdaut und im Dickdarm zu stark eingedickt. Bei fiebrigen Erkrankungen wird dem Stuhl zuviel Wasser entzogen (Fl ssigkeitsverlust durch Schwei ). Auch Bettruhe, St rungen im regelm igen Tagesablauf und psychische Belastungen f hren bei Kindern h ufig zur Unterdr kkung des Stuhldrangs und dadurch mit der Zeit zur Verstopfung. Behandlung: Um die Nahrung leichter verdaulich zu machen, sollten die Kinder schlackenreiche Kost und viel frisches Obst und Joghurt bekommen. Schieben Sie eine rztliche Behandlung nicht zu lange hinaus, da es sonst zu chronischer Verstopfung kommen kann. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman QDie H ufigkeit des Stuhlgangs ist individuell verschieden. Stuhlgangsh ufigkeit zwischen 3 mal pro Tag bis zu 3 mal pro Woche gilt als normal. Erst bei weniger als 3 Stuhlg ngen pro Woche spricht man von Verstopfung (Obstipation). Bei zu seltener Stuhlentleerung wird der Nahrungsbrei durch Wasserentzug stark eingedickt und der Stuhl wird hart. Durch das fehlende Stuhlvolumen wird die Darmentleerung schwierig und es entsteht ein V lle- oder Druckgef hl im Unterbauch. Es k nnen auch Beschwerden wie Bl hungen, Bauchschmerzen oder pl tzliche Durchf lle mit Bauchkr mpfen auftreten. Treten diese Symptome fter zusammen ohne erkennbare Ursache auf, spricht man auch von Reizdarm oder nerv sem Darm. In den meisten F llen liegt der Verstopfung keine ernsthafte Krankheit zugrunde. H ufig werden zu fr h Abf hrmittel eingenommen. Durch den Dauergebrauch von Abf hrmitteln verringert sich die Darmt tigkeit noch weiter, und es kann zu chronischen Darmerkrankungen kommen. Deshalb sollten zun chst alle anderen Ma nahmen ausgesch pft werden. Bei den Abf hrmitteln sollten Pr parate mit Quell- oder F llstoffen als erstes eingenommen werden. Auch osmotische Abf hrmittel oder Glycerinz pfchen greifen nicht direkt in die nat rliche Verdauung ein. Diese Pr parate k nnen auch h ufiger oder ber einen l ngeren Zeitraum genommen werden, sie sind auch w hrend der Schwangerschaft geeignet. Abf hrmittel mit anderen Wirkprinzipien z.B. Verdauungsanregung durch Beeinflussung des Wasserhaushaltes des Darms, sollten nur kurzfristig oder in Ausnahmef llen (Reise, Krankenhaus) eingenommen werden. Auch die pflanzlichen Abf hrmittel dieses Wirkprinzips f hren zu Wasser- und Salzverlusten. Dabei erzeugt der Verlust von Kalium erneut eine Darmtr gheit. Sehr schnell kommt es zu einer Abh ngigkeit von Abf hrmitteln und dadurch langfristig zu Darmschleimhautsch digungen. ufigste Ursachen f r Verstopfungen Ballaststoffarme Ern hrung. Bewegungsarmut. Zu geringe Fl ssigkeitsaufnahme. Stre Gest rte Darmflora. Ungewohnte Lebensbedingungen, z.B. Krankenhausaufenthalt. hrmittelmi brauch bzw. Daueranwendung. Bestimmte Medikamente, z.B. Aluminium- oder Eisenpr parate, Psychopharmaka. Schwangerschaft. Bestimmte Erkrankungen, z.B. Diabetes. Was Sie gegen Verstopfung tun k Faser- und ballaststoffreiche Ern hrung. Viel trinken. Regelm ige Bewegung. Sauerkraut, Feigen und Trockenpflaumen wirken abf hrend. Quell- und F llstoffe (z.B. pflanzliche Flohsamenschalen, Weizenkleie, Leinsamen) nehmen Wasser auf und erh hen das F llvolumen des Darmes. Dadurch wird die Darmt tigkeit angeregt. Damit diese Pr parate ausreichend aufquellen k nnen, mu dazu viel getrunken werden. Die Wirkung setzt nach 2-3 Tagen ein. Osmotische Abf hrmittel sind Salze oder Zuckeraustauschstoffe, (z.B. Bittersalz, Glaubersalz, Milchzucker, Laktulose, Sorbitol), die Wasser im Darm binden. Sie werden als Pulver verwendet und die Wirkung setzt nach einigen Stunden ein. Auch hier mu ausreichend viel Fl ssigkeit dazu getrunken werden. Milchzucker ist auch f r Babys und Kleinkinder als Abf hrmittel geeignet. Gleitmittel (z.B. Glycerin) als Z pfchen oder Klystier machen den Stuhl weich und besser gleitf hig. Sie wirken sehr schnell und sind auch f r Babys und Kleinkinder geeignet. erdem gibt es eine Reihe chemischer (z.B. Bisacodol, Natriumpicosulfat) und pflanzlicher (z.B. Rizinus l, Sennesbl tter, Rhabarber, Faulbaumrinde, Aloe) Abf hrmittel als Tabletten, Tropfen, Z pfchen oder Tees, die den Wasser- und Elektrolythaushalt des Darms beeinflussen oder die Darmtr gheit auf andere Weise anregen. Die Wirkung setzt nach einigen Stunden ein. Diese Abf hrmittel sind f r eine kurzfristige Anwendung in Ausnahmef llen zu empfehlen, z.B. eignen sich die kleinen Drag es oder Tropffl schen gut zum Transport auf Reisen. Wann Sie zum Arzt m Wenn Verstopfung und Durchfall im Wechsel auftreten. Wenn die Beschwerden anhalten. Wenn Blut im Stuhl erscheint. Wenn noch andere Beschwerden (z.B. Fieber, Schmerzen) hinzukommen. Was Ihr Arzt tun kann Der Arzt kann feststellen, welche Ursache die Beschwerden haben. Der Arzt kann mit Ihnen eine f r Sie geeignete Therapie mit einem Abf hrmittel besprechen. Vorbeugung Stuhlgang nicht unterdr cken. Zu gleichbleibenden Uhrzeiten ausreichend Zeit f r den Stuhlgang nehmen. Ballaststoffreiche Ern hrung, viel trinken. Viel Bewegung Keine langandauernde Einnahme von Abf hrmitteln. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Tripper (Gonorrhoe)D Times New Roman #infekt #geschl #gynU Trockenes AugeE #augen Tsutsugamushi-FieberD Times New Roman #infekt #tropenU Tuberkolose (Schwindsucht, TBC)I #kreisl #infekt TungiasisD Times New Roman #infekt #tropen #haut TyphusD Times New Roman #infekt #verdauung #tropenU UnterleibsschmerzenO #gynu UveitisQ #augenU!Venenthrombose (Thrombophlebitis)R #kreisl }Venerische Lymphknotenentz ndung, Lymphogranuloma venerum, Lymphopathia venera, Morbus Nicolas-Duran-Favre, klimatischer BuboD Times New Roman !#infekt #geschl #tropen #uro #gyn MVenezulanische Pferde-Enzephalitis (VEE, encephalomyelitis Venezuelan equine)D Times New Roman #infekt #tropenu)Verschlu der Zentralarterie der NetzhautX #augenu&Verschlu der Zentralvene der NetzhautY #augenU0Verstauchung (Distorsion), Verrenkung (Luxation)Z #orthoU Verstopfung bei Kinder\ #kinder #verdauungU Verstopfung (Obstipation)^ #verdauung ADiese Bakterien kommen in k stennahen Gew ssern vor. Infektion des Menschen erfolgt entweder durch offene Wunden oder durch Verzehr von kontaminierten Fischen und Schalentieren. Diese Bakterien sind bei warmem Wetter besonders h ufig. Krankheitsausbruch: Pl tzlich. Symptome: ttelfrost, Fieber und/oder extreme Ersch pfung. Besonders gef hrlich f r Leberkranke, Personen mit zu wenig Magens ure oder schwachem Immunsystem. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman AVitiligo ist ein umschriebener oder auch ausgedehnter Pigmentschwund bei ansonsten unver nderter Haut. Vitiligo-Stellen haben eine hohe Lichtempfindlichkeit, sie sollten deshalb bei Sonnenexposition mit einem Sunblocker gesch tzt werden. Die Ursache der Vitiligo ist noch unklar. CInfluenza-Virus (Influenza A H5N1), das bis 1997 nur in H hnern und anderen V geln bekannt war. Das Erkrankungsrisiko ist sehr gering, wahrscheinlich wird es gar nicht von Mensch zu Mensch, sondern durch augenscheinlich gesundes Gefl gel (H hner, G nse, Enten) bertragen. Zum Jahreswechsel 1997/98 begann eine Epidemie in Hongkong und wahrscheinlich auch im angrenzenden S dchina, an der in Hongkong 18 Personen erkrankten und 6 verstarben. Im Verlauf wurde nahezu alles Gef gel get tet, so dass bisher keine neuen F lle mehr bekannt wurden. Bisher gilt es als einzigartig, dass einem Influenza-Virus der Sprung von V geln zum Menschen gelingt, f r die Virulenz ist das Virus-Oberfl chen-Molek magglutinin verantwortlich, das spezifisch f r den Wirt ist. Man diskutiert, dass durch Mutation H magglutinin entsteht, das nicht mehr spezifisch ist und damit die Artengrenze berspringen kann. EEs gibt mehrere Entz ndungsformen, Bl schen- oder Geschw rbildungen der Eichel und der Vorhaut mit jeweils unterschiedlichen Ursachen. So die "Balanitis" aufgrund einer Pilzinfektion (Candida-Mykose). Auf ger tetem Grund zeigen sich wei e, abhebbare Auflagerungen. Diese Form kann beim Geschlechtsverkehr bertragen werden; h ufig ist sie bei Diabetikern. Bei der verbreiteten "Balanitis simplex" sind Eichel und Vorhaut entz ndlich ger tet. Ursachen k nnen unter anderem sein: bakterielle Infektion, Vorhautverengung (Phimose) mechanische Verletzungen bei Masturbationsakten, Desinfektionsmittel. Als Ausschlag kann sich die Balanitis nach Einnahme von bestimmten fiebersenkenden Mitteln, Barbituraten (in manchen Schlafmitteln) oder anderen Medikamenten zeigen. Runde, rote, wei umte Gewebsverluste der Eichel weisen auf eine "Balanitis erosiva" hin, die durch Geschlechtsverkehr bertragbar ist. Bei einem geschw rigen Gewebsverlust an Eichel oder Vorhaut kann es sich auch um einen Prim raffekt bei Syphilis handeln. Schmerzhafte Bl schen an Eichel und Vorhaut werden durch Herpes-II-Viren verursacht. Auch diese Infektion ist bei empf nglichen Menschen durch Geschlechtsverkehr bertragbar. Warnung tliche, derbe Kn tchen, die n ssen oder leicht bluten, k nnen einen Peniskrebs im Fr hstadium signalisieren. Suchen Sie bei jeder entz ndlichen Erscheinung an Eichel oder Vorhaut unverz glich einen Urologen oder Hautarzt auf. pEKrebs der Vulva ist ein seltener Krebs bei Frauen; eine Krankheit, bei der b sartige Krebszellen in der Vulva gefunden werden. Als Vulva bezeichnet man den eren (au en liegenden) Bereich der Scheide. Die Scheide ist der Verbindungskanal von der Geb rmutter nach Au en. Sie wird auch Geburtskanal genannt. Die meisten Frauen mit Krebs der Vulva sind lter als f nfzig Jahre. In letzter Zeit bekommen ihn aber auch Frauen unter Vierzig. Frauen, die einen dauernden Juckreiz an der Vulva sp ren und eine nderung bez glich Farbe und Aussehen ihrer Vulva bemerken, tragen ein erh htes Krebsrisiko. Bei folgenden Anzeichen sollten Sie einen Arzt aufsuchen Blutung oder Ausflu , die nicht mit der monatlichen Periode zu erkl ren sind; schmerzhaftes Jucken oder Brennen an der Vulva; liche Verf rbung oder eine rauhe Oberfl che der Vulva. Falls Sie derartige Symptome bemerken, f hrt Ihr Arzt m glicherweise bestimmte Untersuchungen durch, um festzustellen, ob eine Krebserkrankung vorliegt. Gew hnlich beginnt er mit einer Inspektion der Vulva und tastet nach Knoten. Eventuell entnimmt er eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) aus der Vulva und betrachtet diese unter dem Mikroskop. Vor der Biopsie wird die entsprechende Stelle bet ubt. Man kann ein leichtes Druckgef hl sp ren, jedoch in der Regel keinen Schmerz. Diese Untersuchung wird h ufig in der Arztpraxis durchgef hrt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist Wachstumshormonmangel? Die Hypophyse bildet eine Reihe von Hormonen, unter anderem das Wachstumshormon. Das Wachstumshormon STH (somatotropes Hormon, Somatotropin) ist ein Hormon, das vom vorderen Teil der Hirnanhangdr se (Hypophyse) gebildet wird. Die Hypophyse ist eine kleine Dr se an der Unterseite des Gehirns und produziert au erdem noch eine Reihe anderer Hormone, die Signale an die Schilddr se oder die Nebennierenrinde weiterleiten. Die Bildung und Ausscheidung des Wachstums- Hormons wird durch ein Freigabehormon , das SRH (somatotropin releasing hormone), und ein Hemmhormon, das Somatostatin (somatotropin release inhibiting hormone), vom Gehirn gesteuert. Wenn das Wachstumshormon in die Blutbahn ausgesto en wird, gibt insbesondere die Leber die wachstumsf rdernden Stoffe Somatomedine (=IGF) frei. Bei einem Wachstumshormonmangel kommt es entweder zu einem Mangel an Freigabehormonen aus dem Gehirn, an Wachstumshormonen aus der Hypophyse oder an IGF- Hormo nen aus der Leber. Doch auch die Rezeptoren, die in den Zellen die Informationen der Hormone zum Wachstum entgegennehmen, k nnen fehlerhaft arbeiten. Der Wachstumshormonmangel kann stark (total) oder leicht (partiell) sein. ltere Erwachsene produzieren weniger Wachstumshormone als j ngere Erwachsene, ohne dass dies als ein Wachstumshormonmangel betrachtet wird. Warum bekommt man einen Wachstumshormonmangel? Wachstumshormonmangel kann durch einen chromosomalen Fehler ausgel st werden, der in einigen F llen erblich bedingt ist. Erkrankungen in der Hirnanhangdr Gehirnerkrankungen Lebererkrankungen k nnen ebenfalls Wachstumshormonmangel ausl Bei Versagen der Hirnanhangdr se kommt es gleichzeitig zu einem Mangel an verschiedenen anderen Hormonen Oftmals gibt es jedoch keine sichere Erkl rung. Wie zeigt sich ein Wachstumshormonmangel? Bei einem starkem Wachstumshormonmangel ist der Blutzuckerspiegel bereits im Neugeborenenalter extrem niedrig, obwohl Gewicht und Gr e bei der Geburt normal sind. Das Wachstum des Kindes verringert sich oft erst im Alter von 3-9 Monaten. Die Gewichtszunahme wird immer weniger. Die Zahnbildung erfolgt versp tet. Bei starkem Wachstumshormonmangel ist das Kind mollig und hat eine verh ltnism ig dicke Fettschicht unter der Haut. Bei einem leichten Wachstumshormonmangel ist das Kind schlank. In seltenen F llen fehlt der Geruchssinn (Kallman Syndrom). Bei einem allgemeinen Hypophyseversagen bei Kindern treten noch weitere Symptome auf, da auch andere Hormone fehlen. Bei einigen Knochenwachstumsst rungen, beim Turner Syndrom, Down Syndrom (Mongolismus) und bei mehreren anderen Syndromen, ist das Wachstum verringert, ohne dass ein Wachstumshormonmangel besteht. Was kann man selbst tun? Man kann sein Kind lediglich in regelm igen Abst nden messen und wiegen. Eine Beurteilung der Messungen sollte jedoch ein Arzt vornehmen. Messungen zu Hause werden leicht ungenau und die Deutung einer Wachstumskurve kann oft schwierig sein. Konsultieren Sie den Arzt lieber einmal zu oft, wenn Sie sich um das Wachstum Ihres Kindes sorgen. Es gibt eine Tabelle ber Gr e und Gewicht bei M dchen oder die Tabelle ber Gr e und Gewicht bei Jungen. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Der Arzt misst und wiegt das Kind und tr gt die Daten in eine Wachstumskurve ein. Bei der Beurteilung sollte die Gr e der Eltern ber cksichtigt werden, eventuell auch deren Gewicht und Gr e im Kindesalter sowie der Zeitpunkt des Eintretens ihrer Pubert Der Arzt wird sich nach der Ern hrung, dem Appetit, der k rperlichen Aktivit t, der Verdauung und nach eventuellen Erkrankungen oder Symptomen sowie m glicherweise nach psychischen Problemen des Kindes erkundigen. Zudem wird er das Kind auf andere Symptome hin untersuchen, um andere Krankheiten auszuschlie en. Anhand eines R ntgenbildes der linken Hand und des Handgelenkes kann die Entwicklung der Knochen gemessen werden. Bei einem Verdacht auf Wachstumshormonmangel muss das Kind auf eine Kinderstation berwiesen werden, damit die Messungen fortgef hrt und eine eventuelle medikament se Behandlung eingeleitet werden kann. Auf der Kinderstation bestimmt der Arzt anhand weiterer Blutproben den STH- Wert, den IGF - Wert und andere Hormone. Wenn sich der Verdacht best tigt, muss ein Wachstumshormon-Stimulationstest folgen. In der Regel sind zwei Testversuche notwendig, bevor der Arzt eine endg ltige Diagnose auf Wachstumshormonmangel stellt Weiterentwicklung in der Zukunft? Wenn der Wachstumshormonmangel nicht behandelt wird, wird das Kind nicht sehr gro . Die Gr e ist abh ngig davon, ob der Wachstumshormonmangel stark oder leicht ist. Wird der Wachstumshormonmangel rechtzeitig behandelt, kann Ihr Kind weiterwachsen. Allerdings wird es niemals eine normale Gr e erreichen. Wie wird Wachstumshormonmangel behandelt? Menschen mit Wachstumshormonmangel erhalten k nstliche Wachstumshormone, die unter die Haut gespritzt werden. Die Durchf hrung einer Therapie mit Wachstumshormonen darf nur auf einer Kinderstation erfolgen. Das Kind muss das Hormon t glich bekommen. Eltern k nnen lernen, Ihrem Kind das notwendige Medikament zu spritzen, wenn sie die notwendige Hormonmenge akribisch einhalten. Nebenwirkungen treten recht selten auf. Trotzdem sollten Sie Ihr Kind gut beobachten. Die Behandlung muss bis zum Ende des Wachstums erfolgen. Hiernach k nnen neue Untersuchungen erfolgen. In manchen F llen kommt eine Behandlung mit Wachstumshormonen auch im Erwachsenenalter in Frage. Welche Medikamente kann man anwenden? Wachstumshormon (humanes Somatotropin) als Injektionspulver. Wachstumshormon (humanes Somatotropin) als Injektionsfl ssigkeit. Redaktionelle Bearbeitung: Dr. med. Christian Rous Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman mLWas sind Warzen? Warzen sind scharf begrenzte, gutartige Hautwucherungen unterschiedlicher Form mit einer meist rauhen Oberfl che. Sie werden durch ein Virus hervorgerufen. Demnach handelt es sich um eine Virusinfektion der Haut. Zur Zeit kennt man ber 60 verschiedene warzenhervorrufende Viren. H ufig betroffen sind Kinder und Jugendliche. Warzen treten selten bei Kindern unter drei Jahren auf. Danach steigt die H ufigkeit an. Bei Kindern zwischen vier und sechs Jahren haben ca. f nf bis zehn Prozent Warzen, bei Jugendlichen zwischen 16 und 18 Jahren sind es bereits 15 bis 20 Prozent. Danach nimmt die H ufigkeit der Warzen bei den Erwachsenen wieder stark ab. Sind Warzen ansteckend? Warzenviren sind sehr ansteckend. Man kann sowohl sich selbst als auch andere mit Warzenviren infizieren. Das Blut bertr gt keine Warzenviren. Warzen k nnen auch indirekt ansteckend sein, beispielsweise in Duschr umen von Schwimmb dern. Ein warzenbehafteter Fu hinterl sst virenhaltige Zellen auf dem Boden, und die nasse und damit empf nglichere Haut der anderen Badeg ste ist dann ansteckungsgef hrdet. Besonders infizieren Sie sich, wenn Ihre Fu sohle kleine Risse aufweist. Es sind nicht alle Menschen gleich empf nglich f r Warzenviren. Von Kindern, die sich im selben Duschraum aufhalten, sind einige sehr empf nglich f r Warzen und andere sind quasi immun dagegen. Der Grund hierf r ist unbekannt. nnen brigens mehrere Monate vergehen, bis es zur Warzenbildung kommt. Wie sehen Warzen aus? Warzen an den H nden sind meistens an den Fingern zu finden. Sie k nnen ganz glatt und scharf begrenzt sein oder wie Blumenkohl in Miniaturausgabe aussehen. Oft k nnen viele Leute es nicht lassen, an den Warzen zu bohren oder sie aufzubei en, so dass sie sich und andere weiter anstecken. warzen sitzen oft an der Stelle, wo der Ballen Druck ausgesetzt ist. Sie sind zumeist empfindlich, wenn man sie beim Gehen oder Stehen dr warzen zeigen sich als flache, verdr ckte Hautteile mit einem harten Rand und einer weichen Mitte. Bei n herer Untersuchung sind kleine schwarze Punkte in der Warze auszumachen. Das sind thrombosierte kleine Blutgef e, die eine Unterscheidung der Warze von anderen Erkrankungen erlaubt. Wie behandelt man Warzen? Um Warzen zu entfernen gibt es verschiedene Methoden: Der Arzt kann mit tzenden Mitteln wie z.B. Salicyls ure, als L sung oder Pflaster aufgetragen, behandeln. Beim Arzt oder Hautarzt kann eine Warze auch vereist, elektrisch verschorft oder gelasert werden. Manchmal sind mehrere Behandlungen notwendig. Es gibt jedoch keine Behandlung, welche die Warzen mit Sicherheit entfernt. Die Warze legt eine merkw rdige Verhaltensweise an den Tag. Die Warzen k nnen ohne erkennbaren Grund spontan verschwinden, sich aber andererseits gegen ber Therapeutischen Ma nahmen sehr hartn ckig verhalten. Viele Hausmittel sind im Stande, Warzen auf mysteri se Art und Weise verschwinden zu lassen. Die Behandlung ist vom Alter des Betroffenen, der Anzahl der Warzen, sowie deren Plazierung abh ngig. Besonders bei Kindern heilen Warzen oft spontan. Vorlage von: Dr. Vibeke Manniche, Kinder- und Jugend rztin, Ph.D. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman uNWas sind die Wechseljahre? Das Ende der monatlichen Regelblutungen wird Menopause genannt. Die Wechseljahre (Klimakterium) sind jene Jahre im Leben einer Frau, die kurz vor und kurz nach der Menopause liegen. Die Menopause beginnt meist zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr. Die Wechseljahre sind durch Ver nderungen der Geschlechtshormonspiegel und die daraus resultierenden Beschwerden und Befindlichkeiten gekennzeichnet. Manche Frauen leiden mehr unter diesem Prozess, manche weniger. Wodurch kommen Frauen in die Wechseljahre? Die weiblichen Geschlechtshormone strogen und Progesteron sind gemeinsam mit anderen Hormonen f r den weiblichen Zyklus verantwortlich. strogen und Progesteron werden vor allem in den Eierst cken gebildet. Als Folge des Hormonabfalls in der Menopause wird die monatliche Regel unregelm ig, um nach einer gewissen Zeit g nzlich aufzuh Was sind m gliche Konsequenzen der ge nderten Hormonspiegel? Es treten St rungen der Regelblutung auf. So kann es zu unregelm igen, lang andauernden oder schmerzhaften Menstruationen kommen. Hitzewallungen und Schwei ausbr Die Schleimhaut der Scheide kann austrocknen. Dadurch kann es zu Beschwerden beim Geschlechtsverkehr oder beim Wasserlassen kommen. Die Knochen werden vermehrt entkalkt. Dadurch wird das Risiko von Knochenbr chen erh ht, sowohl w hrend als auch nach den Wechseljahren. Es k nnen psychische Beschwerden, wie Verstimmtheit, Schlafst rungen und Gereiztheit, auftreten. Es muss jedoch betont werden, dass das Ausma der Beschwerden von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ist. Was kann die Betroffene selbst tun? Wenn Sie sehr unter den Beschwerden der Wechseljahre leiden, dann k nnen Sie mit Ihrem Arzt ber eine Hormonbehandlung sprechen. Suchen Sie immer einen Arzt auf, wenn au erhalb der Regel Blutungen auftreten, etwa nach dem Geschlechtsverkehr. Wenn Ihre Familie hinsichtlich Knochenschwund (Osteoporose) erblich belastet ist, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt um Rat fragen. In diesem Fall kann eine vorbeugende Hormonbehandlung sinnvoll sein. Wie stellt der Arzt die Diagnose? Die Beschwerden w hrend der Wechseljahre sind so charakteristisch, dass keine speziellen Untersuchungen notwendig sind. Wie werden die durch die Wechseljahre ausgel sten Beschwerden behandelt? strogenhaltige Z pfchen oder Cremes k nnen Beschwerden an den Schleimh uten der Scheide lindern. Diese Form der rtlichen Behandlung ist meist erst einige Jahre nach der Menopause notwendig. lleicht sind die Z hne nicht ganz herausgebrochen, sondern sitzen nur schief. In diesem Fall kann der Zahnarzt bei einer rasch folgenden Behandlung die Z hne retten. Er macht das, indem er sie an die gesunden festsitzenden Z hne schient. Bedenken Sie, dass der Erfolg jeder Behandlung einerseits von einem fr hestm glichen Transport zum Zahnarzt oder zur Klinik, anderseits von der richtigen Aufbewahrung der Z hne abh ngig ist. Dr. Wolfgang F rschu , Facharzt f r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Redaktion: Dr. med. Christian Rous, Priv.-Doz. Dr. med. Herbert Deppe Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman VIZahnschmerzen treten bei Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnwurzelentz ndung auf oder nach Zahnbehandlungen. Die Z hne k nnen aber auch durch andere Erkrankungen wie Nasennebenh hlenvereiterung druck- und schmerzempfindlich werden. Zahnschmerzen sind in der Regel erst unangenehm. Sie k nnen bohrend, klopfend, dumpf oder stechend sein und bei Entz ndungsreaktionen oder Vereiterungen ist die Wange angeschwollen. H ufig reagieren Z hne auch auf Kaltes, Hei es mit Schmerz. Dies kann auf eine berempfindlichkeit der Zahnh lse oder auf eine beginnende Karieserkrankung (Zahnbelag und Karies) oder gar Parodontose (Zahnfleischentz ndung) hinweisen. Bisher unbemerkte Karies kann bei Druckabfall pl tzlich zu starken Zahnschmerzen f hren, z.B. bei Flugreisen, beim Tauchen oder bei Bergtouren. ufigste Ursachen Karies. Zahnbehandlung. Zahnfleischentz ndung. Entz ndung des Zahnmarks,z.B. bei herausgefallener Plombe. Zahnwurzelentz ndung (Zahnabsze berempfindlichkeit der Z Das Durchbrechen der Weisheitsz Bei Kindern zus tzlich: Zahnschmerzen durch Neueinstellung der Zahnspange Fehlstellung der Z Das Durchbrechen der Z hne bei Kindern (Zahnungsbeschwerden). Was Sie tun k Vermeiden Sie bei Zahnschmerzen, da Kaltes, Hei es direkt mit den Z hnen in Ber hrung kommen. r kurze Zeit einen feucht-kalten Umschlag auf die Wange legen. Bei starker Schwellung Eispackungen auflegen. Den Akupunkturpunkt am eren Nagelbettwinkel des Zeigefingers fest reiben. Kurzfristig, bis zum n chsten Zahnarztbesuch, hilft die Einnahme eines Schmerzmittels (z.B. mit Acetylsalicyls ure, Paracetamol oder Ibuprofen). Wenn ein chirurgischer Eingriff (z.B. Zahnziehen) zu erwarten ist, sollten keine Acetylsalicyls urepr parate eingenommen werden, da sie eine erh hte Blutungsneigung bewirken. Wann Sie zum Zahnarzt m Wenn anhaltende oder st ndig wiederkehrende Zahnschmerzen unbekannter Ursache auftreten. Bei Karies, Zahnfleischentz ndung, Wurzelentz ndung, Zahnmarkentz ndung. Was Ihr Zahnarzt f r Sie tun kann Die Ursache der Zahnschmerzen feststellen und beseitigen. Bei starken Zahnschmerzen vor oder nach einem zahn rztlichen Eingriff, kann der Zahnarzt Ihnen ein Schmerzmittel verordnen. Vorbeugung Sorgf ltige Zahnpflege und regelm ige Zahnarztbesuche verhindern Zahnerkrankungen und damit Zahnschmerzen. KZahnwurzelentz ndungen gehen mit heftigen Schmerzen einher. Nicht selten macht sich eine drohende Zahnwurzelentz ndung bereits mehrere Monate zuvor durch leichtere Zahnschmerzen bemerkbar. Die Behandlung einer Zahnwurzelentz ndung erfordert viel Zeit und Geduld. Das komplette Entfernen des betroffenen Zahnes aus Bequemlichkeitsgr ist abzulehnen. Grundlagen Zahnschmerzen treten erst dann auf, wenn kari se Ver nderungen ber den eren, nicht mit Nervenfasern versorgten Zahnschmelz hinausgehen und das schmerzempfindliche Zahnbein (Dentin) befallen. Dringen Bakterien bis in das nerven- und blutgef haltige Zahnmark (Pulpa) ein, droht die erst schmerzhafte Zahnnerventz ndung (Pulpitis). Die Schmerzen lassen ohne rztliche Hilfe erst dann nach, wenn der Nerv des betroffenen Zahnes abgestorben ist. Die Entz ndung kann jedoch auf den Kieferknochen bergehen oder durch einen Bakterien bertritt ins Blut in andere Organe streuen. Ursachen Eine Zahnwurzelentz ndung geht fast immer von einer unbehandelten Zahnf ule oder von einer Kariesbildung unterhalb von erneuerungsbed rftigen Zahnf llungen aus. Weitaus seltener sind Unf lle oder ein Schlag auf den Zahn f r eine Wurzelentz ndung verantwortlich. Symptome Die h ufig schon einige Wochen zuvor versp rten Zahnschmerzen werden pl tzlich unertr glich und klopfend. Der Zahn ist stark druckempfindlich. Nicht selten wachen die Betroffenen pl tzlich nachts aufgrund von Schmerzen auf. Von den oberen Z hnen ausgehende Schmerzen k nnen in Schl fe und Stirn, von den unteren Z hnen ausgehende Schmerzen in das Ohr und den Hals ausstrahlen. Daher werden Zahnschmerzen manchmal als Kopf- oder Ohrenschmerzen verkannt. Die betreffende Wange und die Halslymphknoten k nnen anschwellen. Pochende Schmerzen weisen auf eine bakterielle Entz ndung hin. In diesem Fall wirkt eine K hlung h ufig schmerzlindernd. In keinem Fall sollten Sie die betroffene Wange w rmen, da W rme das Bakterienwachstum und die Entz ndung f rdert. Therapie Das Aufbohren des Zahnes und die Freilegung des Wurzelkanals (Trepanation) f hren durch den Abflu von Eiter zur Druckentlastung. Die Schmerzen lassen daraufhin in der Regel spontan nach. Die Weiterbehandlung des erkrankten Zahns kann mehrere Sitzungen in Anspruch nehmen. Nach einer R ntgenaufnahme zur Ausmessung der Zahnwurzeln werden diese mit entsprechenden Nadeln aufbereitet und erweitert. Die Behandlung ist in der Regel nicht schmerzhaft. DieWurzeln werden mit einem speziellen Material gef llt. Anhand einer R ntgenaufnahme erkennt der Zahnarzt, ob die Wurzelf llung bis in die Wurzelspitze gelungen ist. Viele Wurzelbehandlungen gestalten sich schwieriger als zun chst angenommen. Nicht selten mu die Wurzelf llung mit einer Entfernung der Wurzelspitze und des umgebenden Knochens einhergehen. Nach der erfolgreichen Wurzelbehandlung wird der Zahn mit einer F llung oder Stiftverankerung und einer anschlie enden berkronung versorgt. Diese berkronung ist sinnvoll, da sich wurzelgef llte Z hne im Laufe der Zeit verf rben und zunehmend spr de werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman 8CHierbei handelt es sich um Krankheiten, die in verschiedenen Teilen der Welt von unterschiedlichen Bakterien (Rickettsien) verursacht und durch Zecken bertragen werden. Die Inkubationszeit liegt zwischen 3 und 14 Tagen. H ufig entwickelt sich an der Einstichstelle eine Entz ndung mit schwarzer Kruste. Weitere Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen, Lichtscheu, Lymphknotenschwellungen sowie nach 3-5 Krankheitstagen ein fleckf rmiger Hautausschlag. Schwere Verlaufsformen mit punktf rmigen Hautblutungen und Hirnentz ndung finden sich in den USA ("Rocky Mountains Spotted Fever"), vornehmlich in den S datlantik-Staaten (Nord- und S d-Carolina, Georgia, Virginia) sowie in Kansas und Oklahoma. Gef hrdet sind besonders Abenteuer-Reisende, die im Freien bernachten. Diagnose durch klinische Symptome und Blutuntersuchung. liakie ist eine h chst seltene erblich bedingte Verdauungsschw che aufgrund einer Allergie des D nndarms gegen ber Klebereiwei (Gluten). Gluten ist - au er in Mais - in fast allen Getreidearten enthalten. Anzeichen Brechdurchf lle, belriechende, fettige G rungsst hle, aufgetriebener Bauch, schwere Gedeihst rungen. Behandlung Klebereiwei freie Di t, die bis zum Erwachsenenalter durchgehalten werden mu ; ab etwa dem 16. bis 20. Lebensjahr vertragen die Betroffenen geringere Mengen von Klebereiwei recht gut. AEine Zungenentz ndung kann verschiedene Erscheinungsformen und Ursachen haben. Ziemlich h ufig ist die einfache Glossitis, die durch Infektionen entsteht. Anzeichen Glatte dunkelrote Zunge Behandlung Mundsp lungen mit desinfizierenden Mitteln Vorbeugung Mit einer regelm igen Mundpflege k nnen Sie einer Glossitis vorbeugen. Wichtig Eine Glossitis kann auch ein Fr hsymptom der b sartigen An mie (Vitamin-B12-Mangel An mie oder der Z liakie, mitunter auch einer Eisenmangel-An mie) ein. CJedes knotenartige Gebilde, jedes Geschw r oder jedes verh rtete Gebiet der Zunge oder des Zungengrundes ist auf Krebs verd chtig und sollte nach der Entnahme eines St ckchens Gewebe auf Krebs untersucht werden. Symptome Die Beschwerden bei Zungentumoren sind gering oder uncharakteristisch: Zungenbrennen, Fremdk rpergef hl, Blutbeimengungen im Speichel. Deshalb suchen Patienten oft erst sp t einen Arzt auf. In diesem Stadium haben Krebszellen die im Mund- oder im tiefen Halsgebiet zahlreiche Lymphknoten bereits befallen. Die F nf-Jahres- berlebensrate betr gt deshalb bei Zungentumoren nur 30 bis 40 Prozent, bei Tumoren des Zungengrundes gar nur 15 bis 20 Prozent. Vorbeugung Oft sind Tumoren der Zunge durch langj hrige mechanische Reizung (kari se, kantige Z hne) provoziert. Gehen Sie deshalb regelm ig zum Zahnarzt. Suchen Sie bei jeder Verh rtung, jedem Knoten oder jedem Geschw r, den Hautarzt auf. Wichtig Besonders als Pfeifenraucher sollten Sie jede Ver nderung der Zunge sorgf ltig beachten. GEine Zwangsneurose ert sich in dem unwiderstehlichen Drang, sich in einer ganz bestimmten Weise zu verhalten, obwohl man sehr wohl wei dieses Verhalten absurd ist. Eine Zwangsvorstellung ist eine Idee oder ein Gedanke, der sich im Gehirn festsetzt und nicht weichen will. Zwangsvorstellungen f hren oft zu Zwangsneurosen. Deshalb werden die beiden St rungen in den folgenden Abschnitt zusammenerkl rt. Hin und wieder haben die meisten Menschen leichte Zwangsvorstellungen. An manchen Tagen geht einem zum Beispiel eine eine bestimmte Melodie st ndig im Kopf herum. Oder Sie stellen ver rgert fest, da sie immer auf derselben Stra enseite zur Arbeit gehen "m ssen". Solche Dinge sind unwichtig. Zwangsvorstellungen sind nur dann krankhaft, wenn sie ein normales Leben unm glich machen. Anzeichen Zwangsvorstellungen k nnen sich langsam festsetzen. Sie interessieren sich f r eine bestimmte Sache - f r eine Gesichtspunkt der Politik, der Religion oder der Hygiene. Als n chstes fangen Sie an, dar ber zu gr beln. Schlie lich k nnen Sie kaum noch an etwas anderes denken. An diesem Punkt beginnt die Zwangsvorstellung gew hnlich, Ihr Verhalten zu beeinflussen. Sie sind zum Beispiel von der Vorstellung besessen, da Hauseinbr berhandnehmen. Daher f hlen Sie sich gezwungen nachzupr fen, ob Ihre Haust r auch tats chlich abgeschlossen ist, selbst wenn Sie ganz genau wissen, da Sie die T r gerade erst zugesperrt haben. Das ist aber noch ein vergleichsweise harmloses Zwangsverhalten. Manche Leute stehen nachts wiederholt auf, um das T rschlo immer wieder zu berpr Zwanghafte St rungen beziehen sich oft auf unbegr ndete ngste. Manche Menschen sind zum Beispiel besessen von einer Furcht vor krankheitserregenden "Keimen" und waschen sich st ndig die H nde. Diese Patienten sind sich bewu t, da sie sich unvern nftig verhalten. Aber der Versuch, dem ltigenden Zwang zu widerstehen, ruft bei Ihnen starke Angstgef hle hervor. Behandlung Suchen Sie eine Psychiater oder Psychotherapeuten auf. @Die erste Menstruation tritt etwa mit 12-13 Jahren auf. Die letzte Menstruation (Menopause) kommt meist zwischen dem 48. und 52. Lebensjahr. W hrend der Schwangerschaft und meist auch w hrend der Stillzeit findet keine Monatsblutung statt. Ein Zyklus, der Zeitraum vom ersten Tag der letzten Menstruation bis zum letzten Tag vor der n chsten Menstruation, dauert ungef hr 29 Tage. Bei diesen Daten gibt es jedoch gro e individuelle Schwankungen. Wenn sich bei einer Frau nach einiger Zeit die Regel eingependelt hat, bleiben Dauer und St rke der Blutung und Abstand zwischen den einzelnen Blutungen mehr oder weniger konstant. Durch verschiedene Ursachen kann es jedoch zu folgenden St rungen kommen: Zu lange Zyklen (mehr als 30 Tage) oder v lliges Ausbleiben der Regel. Zu kurze Zyklen (weniger als 22 Tage) oder Zwischenblutungen (meistens schwache, dunkle Schmierblutungen). Zu starke (mehr als 6 Tampons pro Tag) oder zu lange (mehr als 7 Tage) Blutungen. Zu kurze oder zu leichte Blutungen. Sehr schwache Blutungen sind nur selten Zeichen einer Krankheit. Anders ist es bei zu starken/zu langen Blutungen, diese sind meistens organischer bzw. krankhafter Ursache. Der starke Blutverlust kann zu Schw chegef hl, Schwindel und Kreislaufbeschwerden f hren. ufigste Ursachen Psychische Belastung wie Stre , Kummer, Partnerschaftsprobleme. rperliche Belastungen, z.B. Leistungssport, Fehlern hrung, Di ten usw. Hormonst rungen. Fehlbildungen oder Erkrankungen der Geschlechtsorgane. Fehlfunktion der Hormonsteuerungsorgane im Gehirn (z.B. bei M dchen, deren erste Periode ausbleibt). Durch die Einnahme der Antibabypille kann es zu einer sehr schwachen Monatsblutung kommen. Nach Absetzen der Pille kann vor bergehend die Regel ausbleiben. Au erdem kann die Antibabypille Zwischenblutungen hervorrufen. Im Rahmen einer Fr hschwangerschaft k nnen sehr schwache Blutungen auftreten. Bei fehlendem oder sehr "fr hem" Eisprung kann der Zyklus verk rzt sein. Arzneimittel, z.B. bestimmte Psychopharmaka oder Krebstherapeutika, k nnen zum Ausbleiben der Menstruation f hren. Schilddr senerkrankungen oder Diabetes k nnen zum Ausbleiben der Regel f hren. Entz ndungen, Erkrankungen, Geschw re, Tumore der Geb rmutter oder Geb rmuttermuskelschw che nach mehreren Geburten k nnen zu ig starken Blutungen f hren. Das Tragen einer Spirale kann zu igen Blutungen f hren. Auch blutgerinnungshemmende Arzneimittel f hren zu verst rkten Blutungen. Was Sie tun k r ausgewogene, gesunde Ern hrung und ausreichend Bewegung sorgen. hren eines Zykluskalenders, in dem Beginn, Dauer und St rke der Menstruation eingetragen werden, kann hilfreich sein. Au erdem kann zur berpr fung, ob und wann ein Eisprung (Verh tung) stattfindet, die morgendliche Temperatur gemessen und aufgezeichnet werden. Diese Daten k nnen auch Ihrem Arzt helfen. Regelm ige Einnahme von pflanzlichen oder hom opathischen Mitteln (z.B. Pulsatilla oder M nchspfeffer) gegen Zyklusst rungen. Achtung, einige dieser Mittel d rfen nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden, da sie abtreibende Wirkung haben k nnen. Moorganzb der oder -sitzb der stabilisieren das seelische und k rperliche Wohlbefinden und auch die hormonellen Kreisl Wann Sie zum Arzt m Wenn die Menstruation pl tzlich ausbleibt. Wenn die Menstruation sich stark in Menge und Dauer ver ndert. Wenn die erste Menstruation ausbleibt. Wenn Zwischenblutungen auftreten. Wenn die Blutungen sehr stark sind. Wenn in der Schwangerschaft oder w hrend der Wechseljahre pl tzlich Blutungen auftreten. Was Ihr Arzt tun kann Feststellen der Ursache f r die Zyklusst rung und entsprechende Therapie. Der Arzt entscheidet ber eine Behandlung der Zyklusst rungen, z.B. bei starken Blutungen oder Kinderwunsch. Mit Ausnahme von zu starken Blutungen, die zu hohen Blutverlusten f hren k nnen, m ssen Zyklusst rungen nicht unbedingt behandelt werden. Eine Behandlung ist jedoch erforderlich, wenn ein Kinderwunsch best eht oder wenn z.B. f r die Verh tung ein regelm iger Zyklus gew nscht wird. Vorbeugung rperlichen und psychischen Stre vermeiden. Wundrose (Rotlauf, Erysipel)K Times New Roman #haut #infekt Wundstarrkrampf (Tetanus)D Times New Roman #infektU #infekt} Xerostomie ("trockener Mund") Mangel an Speichel f hrt hier zu einem Trockenheitsgef hl im Mund. Essen bleibt im Rachen stecken und man mu ufig nachsp len. Diese Beschwerden lassen sich durch spezielle Mundsprays lindern ("k nstlicher Speichel"). Times New Roman Times New Roman Yersinia-ArthritisB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #ortho #verdauung )Yersiniosis (Pseudoappendizitis), ZoonoseD Times New Roman #infekt #verdauungu Zahnfleisch-Rezession Times New Roman #zahnU Zahnsch #zahnU Zahnschmerzen #zahnU.Zahnwurzelentz ndung (Zahngranulom, Eiterzahn) #zahn ZeckenbissfieberD Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #tropenu liakie (Sprue) #verdauung #kinderu Zungenentz ndung (Glossitis) #hno #infekt #zahnu Zungenkrebs #krebs #hno #zahnu&Zwangsneurosen und Zwangsvorstellungen #psychU Zyklusst rungen BIn einigen F llen k nnen bereits bei der Geburt beide Nieren durch hunderte kleiner Zysten stark vergr ert sein. Zysten sind Kapselgeschw lste mit fl ssigem bis festerem Inhalt. Die Kinder sterben bald an Nierenschw che. Bisweilen aber treten bei einigen wenigen Zysten in der Kindheit noch keine Beschwerden auf. Erst wenn die Zysten im dritten oder vierten Lebensjahrzehnt immer gr er werden, gehen die Nieren zugrunde. Eine andere Form sind sehr gro e Zysten, die nur eine Niere befallen und meist schon beim S ugling entdeckt werden. Wird die befallene Niere entfernt, k nnen die kleinen Patienten mit der gesunden Niere beschwerdefrei leben. Das Lexikon der Medizin Peter Smolak - www.priv.happynet.at/smolake Dieses Nachschlagewerk ersetzt keinen Arzt. Denn: Nur der Arzt ist f r eine zuverl ssige Diagnose von Krankheiten und die Verschreibung von Medikamenten zust ndig. Und bei Fragen zu Medikamenten ber t Sie ihr Arzt oder Apotheker. Dieses Lexikon kann niemals den Gang zum Arzt ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen oder Notf llen sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen oder sich umgehend an das n chstliegende Krankenhaus wenden! Ich hafte nicht f gliche Unrichtigkeiten oder materielle oder k rperliche Sch den, die infolge einer Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung unter der Nutzung dieses Lexikons entstanden sind. ___________________________________________ Nutzen Sie die Schnell- und die Volltext-Suchfunktion: Umschalt+Strg+S (Schnell) oder Umschalt+Strg+V (Volltext) ________________________________________________ Wenn Sie zu den einzelnen Kapiteln gelangen wollen, geben Sie #hno oder #kin (Kinder) etc. ein. NEU! Jene Eintr ge, die seit der letzten Ver ffentlichung ver ndert wurden, k nnen Sie mit ## abrufen Kapitel Augenerkrankungen [#augen] Autoimmunerkrankungen [#autoimmun] Geschlechtskrankheiten [#geschl] kologische Erkrankungen [#gyn] Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen [#hno] Hauterkrankungen [#haut] Herz-, Kreislauf-, Lungenerkrankungen [#kreisl] Infektionskrankheiten [#infekt] Kinderkrankheiten [#kinder] Krebserkrankungen [#krebs] Neurologische Erkrankungen [#neuro] Orthop dische Erkrankungen [#ortho] Psychische Erkrankungen [#psych] Stoffwechselkrankheiten [#stoffw] Tropenkrankheiten [#tropen] Urologische- und M nnererkrankungen [#uro] Verdauungserkrankungen [#verdauung] Zahnerkrankungen [#zahn] optional: Alternativmedizin [#am] Erste Hilfe [#erstehilfe] Laborwerte [#labor] ________________________________________________ Copyright Diese Datenbank darf auf anderen Homepages nur mit meinerErlaubnis ver ffentlicht werden. Die Texte sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren und unterliegen dem Copyrightgesetz. r weiterf hrende Informationen: Quellen: www.net4you.co.at/users/leyrer/monika/kinderkrankheiten www.hosenscheisser.de/index.htm www.infektionen.com www.crm.de www.meine-gesundheit.de www.krillke.de/html/Erkrankungen.html www.medizin-netz.de/ www.schilddr senpraxis.de/ netdoktor.at/ www.docimweb.at/ www.meb.uni-bonn.de/cancernet Als Kaufempfehlung weise ich auf die exzellente CD 'Data Beckers Lexikon der Medizin 2000' hin, die sehr umfangreich ist und besonders f r med. Laien gemacht worden ist. Danksagung In erster Linie meiner Tochter Silke und meiner Frau Elfriede. en Dank an meinem Freund Dr. Albert Pobatschnig f r seine beratende Funktion. Danke auch an jene Mediziner, die mir ihre Einwilligung f r diese Ver ffentlichung gaben. Weiters: Danke f r das Lob und die Ermunterung weiterzumachen an: (besonders) Frank Krause, Eberhard Auriga, Erich Hagemann, "FlugHaSe" Ralf, Heinz Zangerl, Martin Kahmann, Marukusu, Eberhard Rompf, DI. Heimo Hoch, Ulrich Krinzner, Jacques Erlanger, Adrian Jungmichel, Bj rn Bosch, Peter Wannermacher, Thomas Gehring, Marcel Halbeisen Danke auch an Fredy Ott und Thomas Schmidt f r das Posting. Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier New Times New Roman Courier New Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier New Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman .R220 hrung, richtige *Impfkalender f r Kinder #kinder] *Anatomie ! #ortho #kreisl #neuro #verdauung\ Augenerkrankungen Selbstmedikation Ursachen einer Sehverschlechterung #augen\ Geschlechtskrankheiten #geschl\5 kologische Erkrankungen defekte Erbanlagen #gynT #haut\ Hals- Nasen- Ohren #hnoT #infektT #kinderT #krebs\2 Herz-, Lungen-, Venenerkrankungen Das Herz #kreisl\! Neurologische Erkrankungen #neuro\< Erkrankungen des Bewegungsapparates ckenbeschwerden #ortho BRheumatische Entz ndung der Schl fenarterien, die sich hinter dem Symptom "Kopfschmerzen" verbergen kann. Sie ist h ufig mit Symptomen einer "Polymyalgia rheumatika " vergesellschaftet, die mit Muskelschmerzen im Bereich von Schultern, Oberarmen und Oberschenkel, allgemeiner Schw che und Depressionen einhergehen kann. Die Arteriitis temporalis kann auch andere Arterien betreffen: Gef rchtet wird hier insbesondere eine Entz ndung der Augenarterien mit der Gefahr der Erblindung. Mittel der Wahl zur Behandlung der Arteriitis temporalis sind Steroide (Kortison). Sie f hren zu einer prompten und vollst ndigen Beschwerdebesserung. Nach durchschnittlich 2-3 Jahren Behandlungsdauer klingt die Erkrankung dann meist wieder vollst ndig ab. @Beschreibung Bei dem Raynaud-Syndrom handelt es sich um anfallsartige Gef verengungen in den H nden. Die Finger werden zu wenig mit Blut versorgt und laufen blau an. Ausl ser k nnen K lte, Emotionen oder organische Ver nderungen der Arterien sein. Einteilung Bei dem Raynaud-Syndrom wird eine prim re Form von einer sekun ren unterschieden. Die prim re Form wird durch Emotionen oder K lte ausgel st. Die Finger sind auf beiden Seiten gleich befallen. Es kommt nicht zu weiteren krankhaften Ver nderungen an den H nden. Etwa 5% der Bev lkerung leidet an dieser Erkrankung. Die sekund re Form des Raynaud-Syndroms wird durch andere Grunderkrankungen ausgel st. Zu diesen Grunderkrankungen geh Vibrationssch den (durch Arbeiten mit einem Presslufthammer) verschiedenen Medikamente (beta- Blocker, Ergotamin) Bluterkankungen (Leuk mie, Thrombozytenvermehrung) erkrankungen Die Krankheitserscheinungen der beiden Formen sind grunds tzlich gleich. Jedoch kann es bei der sekund ren Form auch zu krankhaften Ver nderungen am Gewebe der H nde kommen. Krankheitserscheinungen Die Erkrankung verl uft anfallsartig. Eine solche Attacke verl uft in drei Phasen: sse, durch die Verengung der Arterien Blauverf rbung (Zyanose) Hautr tung, durch eine reaktive Mehrdurchblutung Man bezeichnet diesen Ablauf auch als "Trikolore-Ph nomen". Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Mit verschiedenen Provokationsverfahren versucht man die typischen Symptome des Raynaud-Syndroms auszul sen. Dazu verwendet man unter anderem Eiswasser. Die Arteriographie (R ntgenuntersuchung) schlie t organische Ver nderungen, z.B. Gef verengungen aus. Mit Hilfe einer Laboruntersuchung des Blutes kann man die sekund re Form des Raynaud-Syndroms ausschlie Komplikationen und Notf Zu Komplikationen kann es nur bei der sekund ren Form des Raynaud-Syndroms kommen. Das Gewebe der Finger kann, aufgrund der st ndigen Minderversorgung, absterben. Therapie Bei der sekund ren Form des Raynaud-Syndroms versucht man die Grunderkrankung zu behandeln. Die Krankheitserscheinungen kann man mit Nitroglyzerin-Salbe und Nifedipin Tabletten behandeln. Diese Medikamente benutzt man sonst bei Bluthochdruck. Besonders wichtig ist es K lte und N sse zu vermeiden. Auch das Rauchen kann die Erkrankung negativ beeinflu en, und sollte aus diesem Grund vermieden werden. EBei der Hyperventilation ist die Atmung ber die Bed rfnisse des K rpers hinaus verst rkt. Die verst rkte Atmung f hrt zu einem gesteigerten Abatmen von Kohlendioxyd, so da die Kohlendioxydkonzentration im Blut abf llt. Dies f hrt zu einer Verschiebung im S ure-Basen-Haushalt des Organismus mit einem kurzfristigen Mangel an Kalziumionen. Je nach Dauer und Auspr gung der Hyperventilation k nnen Symptome wie ein leichtes Kribbeln in den H nden oder eine Verkrampfung der H nde bis hin zur Pf tchenstellung (krampfartige Stellung der Unterarme mit nach innen angewinkelten H nden) auftreten. Diese Situation wird auch als Hyperventilationstetanie bezeichnet. Unruhe, Kopfschmerzen, Herzrasen und Bewu tlosigkeit k nnen das Krankheitsbild zus tzlich begleiten. Die Hyperventilation ist kein eigenst ndiges Krankheitsbild, sondern kann die Folge anderer Grunderkrankungen sein. Am h ufigsten sind pl tzliche psychische Belastungssituationen wie z.B. Angst oder gest rte Pers nlichkeitsstrukturen Ausl ser einer Hyperventilation. Hiervon sind Frauen h ufiger betroffen als M nner. Seltener wird die Hyperventilation durch bestehende organische Erkrankungen ausgel Hierzu geh ren Lungenerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Arzneimittelvergiftungen und Erkankungen des zentralen Nervensystems. Hodenkrebs (Seminome, Teratome)D Times New Roman #krebs #urou$Hodentorsion (Verdrehung des Hodens) #uro #kinderu Hodenverletzungen #urou Hornhautgeschw r (Ulcus corneae) #augenu rsturz Times New Roman Times New Roman #hno #autoimmunu"Horton-Neuralgie, Cluster Headache #neurou ftdysplasie, angeboren #orthou ftkopfnekrose #orthoU hneraugen (Clavi) #hautUHHunde- Fuchsbandwurm (Echinococcus granulosus - Echinococcus alveolaris) #infektU Husten #kinder #infektu Hydrozele HyperventilationD Times New Roman Times New Roman Times New Roman ##kreislu Hypochondrie #psychU Hypophysentumoren #stoffwu#Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz #stoffw Skizze &Paint.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss (Der Verdauungsproze Die Verdauung beginnt, wenn die Nahrung in den Mund gelangt. Sie wird fortgesetzt, w hrend die Nahrung mit Hilfe der Peristaltik durch den Verdauungstrakt transportiert wird. An der Zersetzung der Nahrung sind auch andere Organe (Mundspeicheldr sen, Leber und Bauchspeicheldr se) beteiligt, die Enzyme und S uren produzieren. Schlucken Im Mund wird die Nahrung mit den Z hnen zerkleinert und mit Speichel vermischt, der sie aufweicht und einen Teil der Kohlehydrate aufspaltet. Nach dem Schlucken gleitet der Nahrungsbrei durch die Speiser Speiser hre (10 Sekunden) Die Nahrung wird durch die Peristaltik ber die Speiser hre in den Magen bef rdert. Magen (2-4 Stunden) Die Nahrung wird mit den Magens ften (Salzs ure und Verdauungsenzyme) vermischt und weiter zersetzt. Der Speisebrei wird portionsweise an das Duodenum weitergegeben. Duodenum (Zw lffingerdarm) Auf seinem Weg durch das Duodenum wird der Speisebrei durch Enzyme aus der Leber (Gallenblase) und der Bauchspeicheldr se weiter zersetzt. nndarm (1-6 Stunden) Weitere Enzyme, die in der Schleimhaut des D nndarms gebildet werden, vervollst ndigen den Verdauungsproze . Die N hrstoffe werden durch Blut- oder Lymphgef e der D nndarmschleimhaut aufgenommen. Unverdaute Nahrungsbestandteile werden in den Dickdarm (Kolon) weitergeleitet. Kolon (10 Stunden bis merere Tage) Hier wird dem Inhalt ein gro er Teil des Wassers entzogen. Der eingedickte Kot gelangt in den Mastdarm. Rektum Die unverdaulichen Nahrungsbestandteile werden gesammelt und ausgeschieden. Wirkung der Verdauungss __________________________________________________________ Saft oder Enzym (Produktionsort) Wirkung bei der Verdauung __________________________________________________________ Amylase (Mund und Bauchspeichel- wandelt St rke (eine Form von se) Kohlehydraten) in Maltose um __________________________________________________________ Sucrase, Maltase und Lactase spalten Zucker aus Gem se und (Bauchspeicheldr se und D nndarm) Milch in Glukose, Fruktose und Galaktose __________________________________________________________ Salzs ure (Magen) Pepsin (Magen) helfen bei der Aufspaltung von Trypsin (Bauchspeicheldr se) Proteinen in Polypeptide, Pep- Peptidase (D nndarm) tide und Aminos __________________________________________________________ Lipase (Bauchspeicheldr se) Gallen- spalten Fette in Glycerol und salze und -s uren (Leber) und Fetts __________________________________________________________ "Word.app Times New Roman berschrift 1L berschrift 2L berschrift 3L *StichworteO Swiss Helicobacter pylori Das Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das die Magenschleimhaut infiziert und je nach St rke des Befalls eine akute oder chronische Magenschleimhautentz ndung (Gastritis) ausl sen kann. Weltweit tragen ca. 60 % der Menschen den Helicobacter pylori-Erreger in der Magenschleimhaut. Es handelt sich um ein st bchenf rmiges Bakterium, das zu seiner Fortbewegung an einem Ende 2-6 Gei eln besitzt. Au erdem werden von Helicobacter pylori Enzyme gebildet, die an der Zellsch digung der Magenschleimhaut beteiligt sind. Das Urease-Enzym erm glicht durch die Ver nderung des sauren Magensaftmilieus das berleben des Erregers. Die bertragung der Erkrankung erfolgt entweder von Mensch zu Mensch ( ber den oro-oralen oder oro-f kalen Zyklus) oder direkt durch verunreinigtes Wasser oder Nahrungsmittel. Untersuchungsmethoden Atemtest Der Atemtest dient dem Nachweis von Helicobacter pylori. Da diese Untersuchungsmethode anstelle einer Magenspiegelung durchgef hrt werden kann, wird dieser Test bevorzugt bei Kindern eingesetzt. Eine Beurteilung der Magenschleimhaut ist aber mit dem Atemtest nicht m glich. Serologische Tests Mit diesen Testmethoden k nnen Antik rper (IgG und IgA) gegen Heliobacter pylori und somit die Anwesenheit des Erregers nachgewiesen werden. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman "Word.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Krankheiten der Seele und des Geistes #psych\L Stoffwechselerkrankungen Stoffwechsel Kortison #stoffw #autoimmun\ Tropenkrankheiten #tropen\ Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege das Urinalsystem Dialyse #uro\Y Verdauungserkrankungen Verdauungsproze Helicobacter pylori ##verdauung\4 Zahnerkrankungen Zahnf llungen - Zahnersatz #zahn ngigkeit und SuchtD Times New Roman #psychu Abstehende Ohren( #hnouqAchondroplasie (Chondrodystrophie, Chondrodystrophia fetalis, Chondrodysplasie, Parrot-Syndrom, Kaufmann-Syndrom)) #orthou Adam-Stokes-Anfall* #kreisl Addison, MorbusB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #stoffwU Afterkrebs (Analkarzinom), #krebs #verdauungU)AIDS (Aquired Immune Deficiency Syndrome). #infekt #geschl #gynU Akne, Pickel (Acne vulgaris)0 #haut}#Akrodermatitis chronica atrophicans krankhafte Entz ndung der Haut mit dem und Erythem. Nachfolgend Hautatrophie (d.h. Schwund des Fettgewebes unter der Haut), zigarettenpapierartige Erscheinung mit durchscheinenden Venen, Anetodermie, gelenknahe, verkalkende Knoten. #haut AkustikusneurinomD Times New Roman Times New Roman Times New Roman @Was ist eine Allergie gegen Hausstaubmilben? Hausstaubmilben gibt es in jedem Haushalt, der in einer H he bis zu 1 500 m ber dem Meeresspiegel liegt. Doch entgegen einer weit verbreiteten Meinung sind die mikroskopisch kleinen Tierchen in unseren Matratzen nicht direkt die Allergieausl ser. Auch Hausstaub wirkt nicht, wie vielfach angenommen, als Allergen. Die winzigen, eiwei haltigen Kotballen der Milben sind die eigentlichen Verursacher der so genannten Hausstaubmilbenallergie: Bei bestimmten Menschen k nnen diese Koth ufchen eine berempfindlichkeitsreaktion ausl sen. Milben finden bei 25 bis 30 Grad Celsius sowie einer hohen Luftfeuchtigkeit von 65 bis 80 Prozent ihre optimalen Lebensbedingungen vor. In der Wohnung ist vor allem die Bettmatratze ein gro es Milbenreservoir: Sie bietet ausreichend Nahrung in Form von menschlichen Hautschuppen. Zudem garantiert sie Feuchtigkeit und W rme. Im Durchschnitt leben in einem Bett etwa 10 000 Milben. Da wir etwa ein Drittel des Tages im Bett verbringen, haben wir reichlich Gelegenheit, mit den Allergenen der Hausstaubmilben in Kontakt zu kommen. Wie entsteht eine Allergie gegen Hausstaubmilben? Im Kot der Hausstaubmilben sind viele Eiwei e enthalten. Wenn diese Eiwei e eingeatmet werden, bildet der K rper Abwehrstoffe (Antik rper), die unter anderem f r die Aussch ttung von Histamin sorgen. Histamin ist eine wichtige Substanz in der Entstehung allergischer Krankheitsbilder und beispielsweise f r Hautr tungen, Schwellungen, Verengungen der Luftwege oder den vermehrten Austritt von Fl ssigkeit aus den Blutgef en verantwortlich. Im Gegensatz zu Pollen sind Hausstaubmilben das ganze Jahr hindurch in unserer Umgebung vorhanden. Eine Allergie gegen Hausstaubmilben wird deshalb auch als Ganzjahresallergie beziehungsweise als perenniale Allergie bezeichnet. Tierhaltung verursacht eine Vermehrung der Hausstaubmilben bedingt durch die zus tzliche Luftfeuchtigkeit. Was sind die Zeichen einer Allergie gegen Hausstaubmilben? Der in jeder Wohnung vorkommende Hausstaub mit den darin enthaltenen Hausstaubmilben kann bei einigen Menschen zum Teil heftige allergische Reaktionen verursachen. Die meist ganzj hrig auftretenden Beschwerden machen sich besonders an Atemwegen, Augen und Nase bemerkbar. Die h ufigsten Anzeichen sind: Eine verstopfte Nase Seltener: eine laufende Nase oder Niesreiz tete Augen Asthma bronchiale Atemnot Verschlimmerung eines Ekzems bei Kindern Die Beschwerden treten typischerweise nachts oder morgens nach dem Aufwachen sowie beim Bettenmachen auf. Das Beschwerdemaximum wird bei feuchter und warmer Witterung, also gegen Ende oder zu Beginn der Heizperiode erreicht. Wie stellt der Arzt die Diagnose? ufig gen gt es, wenn Sie dem Arzt erz hlen, wann, wo und wie die Beschwerden auftreten. Mit Hauttests (z. B. Pricktest) und Blutuntersuchungen (Antik rperbestimmung) kann der Arzt die Diagnose best tigen. Ratschl Es ist kaum m glich, die Milben ganz aus dem Haushalt zu entfernen. Ihre Anzahl l sst sich durch folgende Ma nahmen deutlich verringern: Am wirkungsvollsten ist es, wenn Sie Ihre Matratze und das Bettzeug mit milbenundurchl ssigen Bez berziehen. Waschen Sie die Bettw sche mindestens bei 60 Grad Celsius. Dadurch werden die Hausstaubmilben abget Richten Sie die R ume mit m glichst wenig Polsterm bel ein. Vermeiden Sie "Staubsammler" wie Pl schtiere, Kissen, getrocknete Blumen usw. Benutzen Sie nur Teppiche, die jede Woche gewaschen werden k nnen. Entfernen Sie Teppiche und - sofern m glich - auch Gardinen. Reinigen Sie die W nde, das Holzwerk und die Fu den mit feuchten Lappen. Der Fu boden kann gebohnert werden. Hausstaubmilben m gen keine kalte, trockene Luft. L ften Sie deshalb t glich und vermeiden Sie Luftbefeuchter. Diese Ger te richten in Hinblick auf Milben nur Schaden an. Verwenden Sie Luftfeuchtigkeitsmesser. Noch besser ist es, wenn die Hausarbeit von einem Nicht-Allergiker verrichtet werden kann. Vermeiden Sie das Rauchen im Haus. Prognose Da sich die Hausstaubmilben berall im Haus befinden, ist es nicht m glich, sie ganz zu entfernen. Die Einhaltung der Ma nahmen hilft jedoch, Beschwerden eindeutig zu lindern. Wenn jedoch trotz dieser so genannten "Karenz"-Ma nahmen weiterhin allergische Beschwerden bestehen, kann die Durchf hrung einer "Gew hnungskur" (Hyposensibilisierung) notwendig sein. Dabei wird Ihnen ber einige Jahre hinweg das Allergen in steigenden Konzentrationen unter die Haut gespritzt. Das Ziel: die Gew hnung an das Allergen. Dr. Flemming Andersen, Dr. med. Marcus Schelling Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Akuter Bauch (akutes Abdomen)4 #verdauungu Aldosteronismus5 #stoffwU#Allergien (inkl Pollenflugkalender)6 #hautU Allergien gegen Hausstaubmilben8 ##hautU Altersflecken: #haut Alterssichtigkeit (Presbyopie)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman #augenU Alzheimer, Morbus= #neuro benruhr (Entamoeba histolytica)M Times New Roman #infektu Anal und GenitalekzemA #hautu AnalfissurenB #verdauungU+Angina (Mandelentz ndung, akute Tonsilitis)C #hno #infekt #kinderu0Angina (Mandelentz ndung, chronische Tonsilitis)E #hno #infekt #kinderU Angina pectoris (Brustenge)F #kreisl} Angina Plaut-Vincenti Diese Angina ist durch eine meist einseitige Mandelentz ndung mit Geschw rbildung gekennzeichnet Behandlung Auswischen des Geschw rs mit einer Antibiotika-L sung. #hnoU&Angstst rungen (Phobien, Angstneurose)H #psychU AortenklappeninsuffizienzJ #kreisl ber die Jahrhunderte hinweg bis in das sp te Mittelalter war der "schwarze Tod" - die Pest - der Inbegriff allen Schreckens f r die Menschheit. Der Begriff Pest kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "Seuche oder Verderben". Diese Bezeichnung kommt nicht von ungef hr, wenn man bedenkt, da im Verlauf von Pestepidemien im Mittelalter ganze Landstriche entv lkert wurden, mit Millionen von Opfern. die Pest, auch wenn sie heutzutage sehr selten geworden ist, ihren Schrecken in unserer Zeit noch nicht ganz verloren hat, beweist der Umstand, da diese bakterielle Infektionskrankheit von der Weltgesundheitsbeh rde (WHO) neben der Cholera dem Gelbfieber und den zwischenzeitlich als ausgerottet geltenden Pocken zur Quarant nekrankheit erkl rt wurde. Dies hat zur Folge, da man nach Kontakt mit einem Pestkranken, auch wenn man sich gesund f hlt, entsprechend der Inkubationszeit - also der Zeit von der Aufnahme der Pestbakterien bis zum Auftreten der ersten Krankheitserscheinungen - isoliert werden mu . Bleibt man ber diese Zeit hinaus gesund, wird die Quarant ne wieder aufgehoben. Ein Prinzip, das brigens noch aus dem Mittelalter stammt. Aus dem fernen Ausland kommende Schiffe mu ten hierbei f r 40 (quarante) Tage auf Reede liegen, bevor - wenn keine Krankheiten ausbrachen - Mannschaft und Ladung an Land durften. Auch die Einrichtung von Siechenh usern und Pestlagern geht auf diese Zeit zur Lange Zeit wurden giftige D nste, b se Gedanken, dann wieder Juden, Zigeuner, Fremde, Hexen oder einfach Gott bezeihungsweise der Teufel f r die Pest verantwortlich gemacht. Erst sp t gelang es, den wahren Erreger, das Bakterium Yersinia pestis und auch deren bertr ger, n mlich Nagetiere - hier vor allem die Ratten - und deren Fl he, als Ursache dieser Seuchenkrankheit auszumachen. Die bertragung erfolgt durch den direkten Kontakt mit dem Tier oder durch den Stich eines mit Pestbakterien beladenen Rattenflohs. Auch eine Tr pfcheninfektion ber einen Pestkranken ist m glich. Verbreitet, wenn auch sehr selten geworden, ist die Pest heute noch in Bergwald- und Savannenregionen in Nord- und Zentralamerika, Afrika und in weiten Teilen Asiens. Eine andere Yersinienart, Yersinia enterocolitica und pseudotuberculosis, verursacht brigens keine Pest, sondern eine wesentlich h ufigere Durchfallerkrankung und wird unter der Rubrik Yersinien-Infektionen gesondert beschrieben. Krankheitserscheinungen Man unterscheidet im wesentlichen 2 Formen: Beulenpest(Bubonenpest) Dies ist die h ufigste Form der Pest mit ber 90 Prozent aller F lle. 2 - 10 Tage nach einer Infektion (Ansteckung) entwickelt sich ein hohes Fieber, Sch ttelfrost mit schwerem Krankheitsgef hl. Die Lymphknoten, vor allem in der Leiste, schwellen sehr schmerzhaft an und verf rben sich bl ulich. Im weiteren Verlauf kann es zur Geschw rbildung und Einschmelzung dieser Knoten kommen. Lungenpest Meist handelt es sich um eine sehr akut verlaufende Lungenentz ndung mit hohem Fieber, Husten und eitrigem, zum Teil auch blutigem Auswurf. Massive Atembeschwerden (Dyspnoe) und eine Blauverf rbung der Lippen und der Zunge als Zeichen von Sauerstoffmangel (Zyanose) sind die Folge. Unhehandelt kommt es sp ber ein Lungen dem und Kreislaufversagen meist zu einem t dlichen Ausgang dieser Erkrankung. Komplikationen und Notf Wird eine Bubonenpest nicht rechtzeitig behandelt, kommt es zum Einbruch der Pestbakterien in das Blutsystem mit einer fast immer t dlich verlaufenden Blutvergiftung (Sepsis). |U6Parkinson, Morbus (Paralysis agitans, Sch ttell hmung) #neuro 'Paukenergu (=Sero- / Seromucotympanom)E Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hnou Pemphigus (Blasensucht) #haut #autoimmunu Peniskrebs (Peniskarzinom) #krebs #urou Periarthropathien #orthou Perthes Morbus #ortho PestD Times New Roman ##infektU&Ph ochromozytom (Tumor der Nebenniere) #stoffw #urou Phimose (Vorhautverengung) #uro #kinderu Phlegmone #haut #infektU Phobien #psychu Pilzerkrankung der Hornhaut #augenUAPilzinfektionen (Mykosen) [Candida, Dermatophyten, Schimmelpilze] #haut #infekt #kinder #gynu Pilzvergiftungen #verdauungu Pityriasis (Tinea versicolor) #haut #infektU$Pneumothorax (Luft im Brustfellraum) #kreisl @Im D nndarm des Menschen k nnen verschiedene Bandwurmarten als Parasiten (sprich Lebewesen, die sich von anderen ern hren) leben. In Mitteleuropa von gewisser Bedeutung sind hierbei der Rinderbandwurm (Taenia saginata) der Schweinebandwurm (Taenia solium) und der Fischbandwurm (Diphyllobothrium latum). Seinen Namen hat der Bandwurm von seiner abgeplatteten Gestalt, die sich in einen Kopfabschnitt mit dem jeweiligen Haftorgans (Saugnapf, Haken), einen Halsbereich und eine Gliederkette aufteilt. Der Mensch infiziert sich durch das Essen "befallener" Zwischenwirte - also Rind, Fisch oder Schwein - und nimmt so Vorstadien (Finnen der jeweiligen Wurmart) auf. Im D nndarm entwickelt sich die Finne zum erwachsenen Bandwurm, der sich nun mittels des oben angef hrten Haftorgan an der Darmwand festsetzt und dort Jahre bis Jahrzehnte schmarotzend wachsen und mehr oder weniger unbemerkt verweilen kann. Einteilung Rinderbandwurm (Taenia saginata) Man sch tzt die Zahl der infizierten Menschen weltweit auf cirka 60 Millionen. Der Rinderbandwurm wird bis zu 10 Meter (!) lang und kann Jahre bis Jahrzehnte leben. Im Rahmen seiner Vermehrung st t der Bandwurm eierhaltige ca. 1cm lange und 0.7 cm breite Endglieder ab, die man durchaus mit blo em Auge im Stuhl erkennen kann. Die Infektion erfolgt ber die Nahrungsaufnahme von rohem "finnenhaltigen" Rindfleisch. Schweinebandwurm (Taenia solium) Hier ist der Zwischenwirt, wie der Name schon sagt, das Schwein. Die Infektion des mit einer Gesamtl nge von 4 Metern deutlich kleineren Schweinebandwurmes erfolgt also durch Aufnahme von rohen "finnenhaltigen" Schweinefleisch. Fischbandwurm ( Diphyllobothrium latum) Dieser Parasit kann im Darm bis zu 15 Meter lang werden mit bis zu 4000 Kettengliedern. Der Mensch infiziert sich durch den Verzehr roher oder nicht gen gend gekochter Fische, die selbst mit infekti sen Vorstadien dieser Bandwurmart beladen sind. Krankheitserscheinungen Der Befall des Darmes mit Bandw rmern verursacht im allgemeinen keine oder nur geringf gige Beschwerden. Durchfall, Verstopfung, Hungergef hl oder Oberbauchschmerzen sowie belkeit und Erbrechen k nnen im Einzelfall als Krankheitszeichen auftreten. Manchmal wird bei einer Fischbandwurmerkrankung auch eine Blutarmut, bedingt durch einen speziellen Vitaminmangel (B 12), gesehen. ufig wird die symptomarme Erkrankung erst durch die im Stuhl sichtbaren abgestossenen Endglieder der Bandw rmer entdeckt. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Wie oben bereits angef hrt erfolgt der Nachweis einer Bandwurmerkrankung durch eine Stuhluntersuchung. Eine Unterscheidung zwischen den Endgliedern oder Eiern der verschiedenen Arten ist hierbei neuerdings mittels sogenannter molekularbiologischer Methoden m glich. In der Blutuntersuchung f t weiterhin bei einer Wurmerkrankung oft eine Erh hung der Eosinophilen auf. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Vor allem in w rmeren L ndern und den Tropen sind weitere Bandwurmerkrankungen wie zum Beispiel der Zwergbandwurm bekannt. In unseren Breitengraden sollte man auch an Spul - und Madenw rmer denken. Komplikationen und Notf Kommt es zur Ansiedlung der Finnen des Schweinebandwurmes au erhalb des Darmes, so kann dies schwerwiegende Folgen f r das jeweils betroffene Organ haben. Man spricht in diesem Fall von der sogenannten Zystizerkose. Besonders gef hrlich ist der Befall des zentralen Nervensystems mit in der Folge m glichem Krampfleiden oder auch anderen Nervenst rungen. Ebenso wird die Erkrankung des Auges mit - bei fehlender Therapie - drohendem Verlust der Sehkraft beschrieben. AphthenM #haut #infektU AppetitlosigkeitN #kinderU$Arterienverkalkung (Arteriosklerose)P #kreisl Arteriitis temporalisB Times New Roman Times New Roman Times New Roman ##neuro #autoimmunu ArthritisS #orthoU AsthmaT #kreislU Asthma bei KindernV #kinder 5Astigmatismus, Stabsichtigkeit, (Hornhautverkr mmung)K Times New Roman #augen Ausfluss vaginaler (Flour)D Times New Roman #gynu Autismus\ #kinderU Bandscheibenvorfall] #neuro #orthoU Bandw rmer_ ##infekt #verdauungu!Bartflechte (Follikulitis barbae)a #haut BartholinitisI Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman 2Bartonellose (carrion'sche Krankheit, Oroyafieber)E Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #tropen #lymphu'Bartpilzflechte (Trichophytia profunda)d #haut EEine besonders vor der Antibiotika ra, aber auch heutzutage von den Chirurgen gef rchtete Komplikation einer Wundinfektion ist der Gasbrand. Er wird hervorgerufen durch die Verunreinigung einer Wunde mit Clostridienbakterien, zumeist der Art Clostridium perfringens, die sich bevorzugt in luftabgeschlossenen Wundtaschen unter Gasbildung und starken Schmerzen vermehren und so der Erkrankung ihren Namen gegeben haben. Krankheitserscheinungen Wenige Stunden nach Verunreinigung einer Wunde mit Gasbranderregern zeigt sich eine Verf rbung der Haut, einhergehend mit dem- und Gasbildung sowie ausgepr gter Schmerzsymptomatik. Die K rpertemperatur steigt an, ebenso die Pulsfrequenz. Kommt es zur Ausschwemmung der von den Clostridien in der Wunde gebildeten "Gifte" (Toxine) in die Blutbahn, so folgt hohes Fieber, Unruhe sowie eine Kreislaufschw che, die bis zum Kreislaufversagen (Schock) f hren kann. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Der Nachweis der Gasbranderreger erfolgt mikroskopisch oder auch kulturell in den Wundsekreten. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Der seltene Milzbrand, verursacht durch den Bacillus anthracis, der als biologisches Kampfmittel zu unr hmlichen Ehren kommt, zeigt hnliche Symptome. Komplikationenn und Notf Besonders der nach offenen Darmverletzungen oder auch Operationen m glicheDarmgasbrand zeigt einen sehr schnellen und dramatischen Verlauf, der meist auch trotz korrekter Therapie nicht aufzuhalten ist. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman u(Fingerverkr mmung (Dupuytren-Kontraktur) #ortho 0Fleckfieber, klassisches (Typhus exanthematicus)D Times New Roman #infekt Fleckfieber, MurinesD Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #tropenu Framb sie (Himbeerseuche) #infekt #geschl #gyn #tropenu Fremdk rper in der Harnr #uroU/FSME (Fr hsommer-Meningoenzephalitis) Zeckenbi #infekt #neuro #verdauungU Furunkel #haut #infekt - und Beingeschw re (Ulcus cruris)D Times New Roman #hautu pilze #haut #infektu Gallenblasenkrebs (Cholangiom) Times New Roman Times New Roman Times New Roman #krebs #verdauunguHGallenblasen- oder Gallengangentz ndungen (Cholezystitis), (Cholangitis) #verdauungU Gallensteine #verdauungu Ganglien ( berbein) #orthoU Gasbrand (Gas ##infekt rmuttermuskelgeschwulst, gutartige (Uterusmyom)D Times New Roman rmuttersenkung (Descensus uteri)D Times New Roman JDer Keuchhusten ist ein bakterielle Erkrankung, die weltweit verbreitet ist, und typischerweise im Kindesalter, eher selten beim Erwachsenen auftritt. Das klassische Leitsymptom - der bellende stakkatoartige Husten, dem meist ein keuchend-jauchzendes Einatemger usch folgt, hat dieser Erkrankung ihren Namen gegeben. Der Erreger des Keuchhustens, ein st bchenf rmiges Bakterium, wird Bordetella pertussis genannt. Er ist nur beim Menschen zu finden und wird ber die Luft als eine sogenannte Tr pfcheninfektion sehr leicht weiter bertragen. Die Hustenanf lle k nnen durch die damit einhergehende Luftnot bei Kleinkindern lebensgef hrlich sein. Bei S uglingen ist eine Keuchhusteninfektion um so problematischer, da es in diesem Alter nicht zu den direkt auff lligen Hustenattacken kommt, sondern zu Phasen eines Atemstillstandes - sogenanntenn Apnoephasen - die, wenn sie unbemerkt bleiben, zu einer schweren Sch digung des Kindes f hren. Krankheitserscheinungen Man unterscheidet 3 Phasen der Erkrankung. Im ersten Stadium, dem sogenannten Stadium catarrhale, ist die Ansteckungsgefahr am gr ten. Diese Phase dauert zwischen 7 und 14 Tagen und ist durch leichte Temperaturen, eine Nasen- und Rachenschleimhautentz ndung, manchmal auch eine Bindehautentz ndung (Konjunktivitis) gekennzeichnet. Der f r die Krankheit bei Kleinkindern gerade in den Nachtstunden so typische Keuchhustenanfall zeigt sich erst im zweiten Stadium - dem Stadium convulsivum, das f r 2 - 3 Wochen andauern kann. Es folgt die dritte Phase - das Stadium decrementi - mit einem deutlichen Nachlassen der krampfartigen Hustenanf lle. Im Vordergrund stehen nun bronchitische Erscheinungen. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Die Erkennung der Erkrankung basiert auf dem so typischen Bild der keuchenden, bellenden Hustenanf Mikroskopisch gelingt der Nachweis des Bakteriums im Sekret eines Nasen-Rachen-Abstriches meist nur bis zur fr hen 2. Phase mittels einer speziellen F rbung oder der sogenannten Immunfluoreszenz. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Prinzipiell ist im catarrhalischenm Stadium die Abgrenzung zu einem virusbedingten (grippalen) Infekt aufgrund der Symptome nicht sicher m glich. Kommt der Keuchhustenanfall ab dem zweiten Stadium hinzu, so ist die Diagnose jedoch eindeutig. Komplikationen und Notf uglingsalter ist eine zus tzliche Entwicklung einer Lungenentz ndung durch andere Bakterien wie Pneumokokken oder Haemophilus influenza nicht selten und wird als Komplikation gef rchtet, auch eine Mittelohrentz ndung erscheint relativ h ufig. Ca. 2 % aller Keuchhustenerkrankungen verlaufen so gerade im ersten Lebensjahr leider t dlich. Eine wenn auch seltene weitere Komplikation ist die Entwicklung einer Gehirnentz ndung. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Keloid #haut} Keratokonjunktivitis|Entz ndung von Bindehaut und Hornhaut des Auges. Diese kann manchmal auch als Folge rheumatischer Erkrankungen auftreten. Times New Roman Times New Roman #augen #autoimmun Keuchhusten (Pertussis)D Times New Roman ##kinder #infekt "Kinderekzem (Atopische Dermatitis)D Times New Roman #haut #kinder Kinderl hmung (Poliomyelitis)I Times New Roman #kinder #infekt #neuro +Kleie-Pilz (Flechte, Pityriasis versicolor)D Times New Roman #haut #infektu0Klumpfu (Pes equinovarus adductus et excavatus) #orthou Knickfu (Pes valgus) #ortho Kniesch den - KreuzbandD Times New Roman #orthou Knochenatrophie #orthoU Knochenbruch (Fraktur) #orthou1Knocheneiterung (H matogene Osteomyelitis, akute) #orthoU Knochenkrebs (Osteosarkom) #krebs #orthou Knochennekrose, aseptische #orthou Knochentuberkulose #orthou Knochentumoren, gutartige #ortho GBei der Lebensmittelvergiftung handelt es sich nicht um eine Infektionskrankheit durch Erreger wie Bakterien, Pilze oder Viren, sondern um die Aufnahme von giftigen Stoffen (Toxine), die von bestimmten Bakterien produziert werden, ber verdorbenes Essen. ter treten besonders Staphylokokkus aureus, Bacillus cereus sowie Clostridium perfringens auf. Bevorzugt in milch- und eierhaltigen Speisen, Fleischprodukten oder nicht sachgem hergestellten Einmach-Konserven oder R ucherwaren gehen sie an ihr Werk und verderben - ja vergiften - die Nahrungsmittel. Krankheitserscheinungen Nur wenige Stunden nach einer Mahlzeit mit solcherma en verdorbenen Lebensmitteln kommt es akut zu massivsten Brechdurchf llen und belkeit sowie Bauchschmerzen. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Die Diagnose wird zumeist aus der Schilderung der Krankheit in Zusammenhang mit einem gemeinsamen Essen bei meist mehreren betroffenen Personen gestellt. Weiterhin k nnen in Speiseresten mittels spezieller laborchemischer Methoden bei Bedarf die Bakteriengifte (Enterotoxine) nachgewiesen werden. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Andere Bakterien wie zum Beispiel Clostridium botulinum, Yersinien, Campylobacter, Shigellen als Erreger der Ruhr, Vibriona cholerae als Erreger der Cholera, oder auch E. coli verursachen ebenfalls Durchf lle. Aber auch Viren wie zum Beispiel die Hepatitis-, Polio-, Zytomegalie-, Rota- oder auch Influenzaviren k nnen hnliche Krankheitserscheinungen ausl sen. Im Bereich der Parasiten sind W rmer und Einzeller (Protozoen) wie zum Beispiel Am ben, Lamblien - bei Abwehrgeschw chten besonders auch Kryptosporiden - zu bedenken. Auch Pilze wie Candida oder Aspergillus gehen manchmal mit einer Enteritis einher. Komplikationen und Notf ber den massiven Salz- und Fl ssigkeitsverlust kann es zu einer Austrocknung des K rpers mit in der Folge Kreislaufschw che bis zum Kollaps kommen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ^f`bi Kopfschmerzen bei Kinder #kinder #neuroU Kopfschmerzen #neurou Koxarthrose #orthoU Krampfadern (Varizen) #kreislU mpfe bei Kinder #kinder #neuroU tze (Skabies) #haut #infektU Kurzsichtigkeit (Myopie) #augenu Kyphose (Rundr cken) #ortho Kyphosen des Erwachsenenalters0 #orthoU Lamblien #verdauung #infektu2Landkarten- oder Furchenzunge (Lingua geographica) Lassa - FieberD Times New Roman #infekt #tropenU #infekt #haut LebensmittelvergiftungD Times New Roman ##verdauung #infekt -Leberegel, kleiner (Clonorchis, Opisthorchis)c Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt} Leberflecke (organoide N vi)xSie enthalten keine N vuszellen, sind aber ebenfalls braun pigmentiert und berragen die Haut in vielf ltigen Formen. #haut GErreger Legionella pneumophila Verbreitung Weltweit (Erstbeschreibung erfolgte 1976), wobei M nner 3x h ufiger befallen werden als Frauen; bevorzugt bei chronischer Bronchitis, Diabetes mellitus und immunsuppressiver Therapie oder Erkrankungen. Die Letalit t der Epidemien liegt bei bis zu 20%; H ufung der F lle in den Sommermonaten. Ausbr che in Hotels und Kliniken. Ansteckung Keine direkte bertragung von Mensch zu Mensch. Die Infektion erfolgt durch Inhalation keimhaltiger Tr pfchen, ber kontaminierte Klimaanlagen mit Wassersystemen und Wasserleitungen. Geringes Infektionsrisiko! Inkubationszeit 2-10 Tage Immunit Antik rper-Spiegel werden ber Jahre hinweg gefunden. Prophylaxe Eliminierung der Legionellen z. B. durch Chlorierung und Erh hung der Wassertemperatur auf 60 Krankheitsbild Die ohne Pneumonie und klinisch leicht verlaufende (influenza hnlich) Legionellose-Form ist das PONTIAC-FIEBER. Das klinische Bild der LEGION RSKRANKHEIT bzw. LEGIONELLENPNEUMONIE reicht von leichtem Fieber bis zum septischen Schock. Typisch ist pl tzliches Fieber von >40 C (in 50% aller F lle) und Sch ttelfrost (75%), wobei das Fieber nur schlecht mit Antipyretika zu therapieren ist; relative Bradykardie. Weitere Symptome: Myalgien (Muskelschmerzen), Kopfschmerzen, Diarrh e (Durchfall), trockener Husten, Pneumonie (Lungenentz ndung) und Pleuritis (Rippenfellentz ndung). Personen mit kardiopulmonalen Grundleiden und allg. Abwehrschw che sind besonders gef hrdet. Unter welchen Umst nden PONTIAC-FIEBER oder LEGION RSKRANKHEIT auftritt, ist bisher nicht bekannt. Diagnose Erregernachweis durch Kultur und Tierversuch Antik rpernachweis Therapie Unspez.: Unterst tzend; Kortikoide und andere immunsuppressive Therapien sollten abgesetzt werden. Spez.: Erythromycin ist das Mittel der Wahl. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman JListerien sind st bchenf rmige Bakterien, die nur bei immunsupprimierten (abwehrgeschw chten) Personen schwerste Krankheitsbilder wie Blutvergiftung (Sepsis), Hirnhaut- und auch Hirnentz ndungen verursachen k nnen. Seltener sind die Herzklappen oder auch die Bindeh ute der Augen betroffen. Eine besondere Form stellt die Infektion von Schwangeren mit Listerien dar, wobei es in diesem Falle bis zum Abort oder auch zur Fr hgeburt kommen kann. Ebenso k nnen Neugeborene ber die Mutter infiziert werden und eine Sepsis erleiden. Typischerweise sind Listerien Krankheitserreger bei Tieren. Eine bertragung auf den Menschen erfolgt zumeist durch den direkten Kontakt mit einem Tier, aber auch keimhaltige Tierprodukte wie Milch - in diesem Falle besonders h ufig Camembert - k nnen eine Infektion ausl Krankheitserscheinungen Eine Sepsis zeigt sich typischerweise durch hohes Fieber, Sch ttelfrost und ausgepr gtes Krankheits- und Schw chegef hl. H ufig ist die Haut eher graubla verf rbt, und im Verlauf kommt es zu einer Milz - und Lebervergr erung. Klassische Zeichen einer Meningitis (Hirnhautentz ndung) sind Nackensteifigkeit, Kopfschmerz und Fieber. Diese k nnen jedoch bei S uglingen und Kleinkindern fehlen. Hinweisend ist dann eine auff llige Lichtscheu, Ger usch- und Ber hrungsempfindlichkeit. Ist zus tzlich das Gehirn mitentz ndet, kommen St rungen des Bewu tseins und der Psyche hinzu. Auch Krampfanf lle sowie L hmungserscheinungen werden gesehen. Eine Schwangeren-Listeriose ert sich je nach Schweregrad mit leichten grippe hnlichen Beschwerden oder auch einer Sepsis wie oben beschrieben. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Der Nachweis der Listerien erfolgt bei Verdacht auf das Vorliegen einer Sepsis mikroskopisch und kulturell in einer Blutprobe, bei Meningitis untersucht man das Nervenwasser, das man durch eine sogenannte Liquorpunktion mittels einer speziellen Nadel aus dem unteren R ckenmarkskanal gewinnt. In der Computer- und/oder Kernspintomographie (NMR) kann der Radiologe Entz ndungen im Gehirn nachweisen. Mittel Ultraschall des Bauches l t sich eine Vergr erung der Milz oder der Leber bei einer Sepsis zeigen. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Andere Erreger einer Hirn- und/oder Hirnhautentz ndung wie Meningokokken, Haemophilus influenzae, Tuberkolosebakterien oder auch Viren, hier insbesondere die Herpes-, Masern-, aber auch HIV-Viren m ssen bedacht werden. Komplikationen oder Notf Im Rahmen einer Sepsis kann es zu schwersten Blutungen oder auch einem kompletten Organversagen kommen. Eine Hirn- und/oder Hirnhautentz ndung ist f r sich alleine eine schwerste Komplikation und wird als Notfall behandelt. Bei der Schwangeren-Listeriose droht der Verlust des Kindes beziehungsweise eine Fr hgeburt. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Leberkrebs (Hepatom)D Times New Roman #krebs #verdauungU Leberzirrhose (Schrumpfleber) #verdauungu Lederhautentz ndung (Skleritis) #augen !Legion rskrankheit (Legionellose)D Times New Roman ##infekt Leistenbruch (Hernia inguinalis)D Times New Roman #ortho Lepra (Aussatz)E Times New Roman #infekt #tropen LeptospiroseD Times New Roman #infekt FLeuk mie akute (Blutkrebs, lymphatische Leuk mie, myeloische Leuk Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #krebs #lymph VLeuk mie bei Kindern (akute lymphatische Leuk mie, akute lymphoblast re Leuk mie, ALL)M Times New Roman #krebs #lymph #kinder KLeuk mie chronische (Blutkrebs, lymphatische Leuk mie, myeloische Leuk Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #krebs #blutU Lichen (Kn tchenflechte) #haut Lichen sclerosusI Times New Roman #gyn #autoimmunu Lidrandentz ndung (Blepharitis) #augenU Liebeskummer #psychU Listeriose ##infekt #neuro #gyn Loa - Loa (Calabar-Schwellung)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt #tropen #haut r nicht bakteriell bedingte Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern im Alter von 6 Monaten bis zwei Jahren sind Rotaviren am h ufigsten als ter auszumachen. Aber auch bei lteren Menschen und vor allem bei Abwehrgeschw chten (zum Beispiel AIDS-Kranken oder Organtransplantierten) k nnen sie schwerste Krankheitsbilder verursachen. Ihren Namen haben die Rotaviren aufgrund ihres unter dem Elektronenmikroskop radspeichen hnlichen Aussehens (lateinisch rota = Rad) erhalten. Man findet eine H ufung der Erkrankung vor allem in den Wintermonaten. Die bertragung dieses weltweit vorkommenden Virus erfolgt haupts chlich durch Kontakt mit keimhaltigem Stuhl (f kal-oral), also z.B. gerade bei Kleinkindern von der verschmutzten Hand in den Mund. Krankheitserscheinungen Nach einer Inkubationszeit (Intervall von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) von ca. 2 bis 3 Tagen kommt es zum akuten Auftreten von w rigen Durchf llen und Erbrechen sowie Fieber bis 39 Grad Celsius. Durch den Fl ssigkeits- und Salzverlust ist eine Austrocknung des K rpers mit in der Folge Kreislaufschw che m glich. Nach 4 bis 5 Tagen heilt dieser Infekt im allgemeinen von selber aus. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Prinzipiell ist heutzutage der Nachweis des Virus im Blut durch einen sogenannten Antigentest m glich.Zum anderen werden andere m gliche Durchfallerreger wie Bakterien, Einzeller (Protozoen) oder auch Pilze und W rmer durch eine Stuhluntersuchung - mikroskopisch oder auch kulturell - ausgeschlossen. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Bakterien wie z.B. Yersinien, Salmonellen, Campylobacter, Shigellen als Erreger der Ruhr, Vibriona cholerae als Erreger der Cholera, Staphylokokken oder auch E. coli verursachen ebenfalls Durchf lle. Aber auch andere Viren wie z.B. die Hepatitis-, Polio-, Zytomegalie- oder auch Influenzaviren k nnen hnliche Krankheitserscheinungen ausl sen. Im Bereich der Parasiten sind W rmer und Einzeller (Protozoen) wie zum Beispiel Am ben, Lamblien - bei Abwehrgeschw chten besonders auch Kryptosporiden - zu bedenken. Auch Pilze wie Candida oder Aspergillus gehen manchmal mit einer Enteritis einher. Weiterhin sieht man Durchf lle bei chronischen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, M. Whipple oder auch der Sprue. Komplikationen und Notf Bei nicht ausreichendem Ausgleich des durch die massiven Durchf lle erlittenen Fl ssigkeits- und Salzverlustes kann es zu einer Austrocknung des K rpers mit in der Folge Kreislaufschw che bis zum Kollaps kommen. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Rachitis (Osteomalazie) #ortho #kinder stoffw Radikul res SyndromB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #neuroU Raynaud-Syndrom ##kreisl FRegelblutung, verst rkt (Hypermenorrhoe), lang anhaltend (Menorrhagie)M Times New Roman %Regelblutung, selten (Oligomenorrhoe)M Times New Roman #gynU Reisedurchfall #verdauung #infekt &Reizdarm (Reizkolon, Colon irritabile)D Times New Roman #verdauung 8Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)B Times New Roman #ortho #autoimmunu Rheumatisches Fieber #ortho #infekt #kreislu Riesenwuchs und Hochwuchs #stoffw #kinder Rift-Valley-Fieber, RVFD Times New Roman #infekt #tropenu Rosazea #haut Ross-River-FieberD Times New Roman #infekt #tropen RotavirusD Times New Roman ##infekt #kinder #verdauung teln, (Rubella)D Times New Roman #kinder #infekt )Ruhr (Shigellose, bakterielle Dysenterie)c Times New Roman Times New Roman #infekt #verdauung @Als Erreger von Durchfallerkrankungen, die h ufig ganze Gruppen von Menschen nach einem gemeinsamen Essen in einer Kantine, Casino oder Restaurant betreffen, hat sich die Bakterienart Salmonella in unseren Breitengraden einen besonderen Bekanntheitsgrad und medizinische Bedeutung "erarbeitet". Es gibt ber 2.000 verschi edene Salmonellentypen, worunter Salmonella enteritis am h ufigsten als Verursacher einer Durchfallerkrankung (Enteritis) dingfest gemacht wird. Die Ansteckung (Infektion) erfolgt zumeist ber keimhaltige Tiere und Tierprodukte. Gerade in der warmen Jahreszeit gibt es immer wieder Ausbr che der Erkrankung durch verunreinigte eierhaltige Speisen wie zum Beispiel Mayonnaise. Aber auch in Gefl gel, Muscheln, rohem Schweinefleich oder Softeis sind Salmonellen bei nicht sachgem er Verarbeitung und Hygiene zu finden. ufig betroffen sind Kleinkinder, aber es sind auch schon ganze Altenheime durch unzureichend verarbeitete "Heimkost" erkrankt. Ein direkter Verwandter dieser Erreger - Salmonella typhi und paratyphi - ist auch f r die bevorzugt in w rmeren, tropischen L ndern auftretende, wesentlich gef hrlichere Erkankung, den Typhus, verantwortlich. Heutzutage werden vereinzelte Typhusf lle durch Reisende nach Westeuropa meist aus tropischen/subtropischen L ndern eingeschleppt. Daher wird der Typhus im Bereich der Tropenkrankheiten und Reisemedizin gesondert vorgestellt. Krankheitserscheinungen Nach Aufnahme salmonellenhaltiger Speisen kommt es meist nach 12 - 48 Stunden zu ausgepr gten Brechdurchf llen. Bauchkr mpfe, Kopfschmerzen und Fieber k nnen zus tzliche Symptome sein. Durch den hohen Fl ssigkeitsverlust trocknet der K rper aus, Kreislaufschw che bis zum Kollaps kann dann die Folge sein. Untersuchungsmethoden Die bakteriologische Untersuchung einer Stuhlprobe oder auch von Speiseresten mit Nachweis von Salmonellen ist beweisend f r die Diagnose. Komplikationen und Notf Wird der durch die Brechdurchf lle ausgel ste Fl ssigkeitsverlust nicht ausreichend ausgeglichen, sind besonders Kleinkinder und alte Menschen gef hrdet, einen Kreislaufkollaps oder Bewu tseinsst rungen zu erleiden. Bei abwehrgeschw chten Personen wie zum Beispiel Aidskranken sieht man manchmal auch die Streuung der Salmonellen ins Blut (Sepsis) mit in der Folge auch Entz ndungen verschiedenster Gewebe wie Herzklappen, Gelenke und Knochen oder Hirnh Selten kommt es nach durchgemachter Erkrankung zu einem Verbleib von Salmonellen im K rper des Gesundeten. Man spricht in diesem Fall von einem Dauerausscheider, der wiederum andere Menschen infizieren kann. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Lungenentz ndung (Pneumonie) #kreisl #infektu Lungeninfarkt! #kreisl Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)D Times New Roman #krebs #kreislu Lungen #kreislU Lupus erythematodes% #haut #autoimmun #ortho #urou Lyme-Arthritis, Borreliose' #ortho #infekt 6Lymphdr senkrebs (Lymphogranulomatose, Morbus Hodgkin)D Times New Roman #krebs #lymphu Lymphom (Lymphosarkom)* #krebs #lymph Madura-Fuss, MyzetomD Times New Roman #infekt #tropen EMagen und Zw lffingerdarmgeschw r (Ulcus ventriculi), (Ulcus duodeni)O Times New Roman #verdauungU+Magen-Darm-Infektionen durch Staphylokokken/ #verdauung #infektU(Magen-Darm-Infektionen durch Salmonellen1 ##verdauung #infektu"Magen-Darm-Infektionen durch Viren3 #verdauung #infektu*Magen-Darm-Infektionen durch Kolibakterien4 #verdauung #infekt Magenkrebs (Ventrikuli Karzinom)D Times New Roman #krebs #verdauungU&Magenschleimhautentz ndung (Gastritis)7 #verdauung #autoimmun PTollwut ist fast weltweit verbreitet. Vektoren f r die im Elektronenmikroskop erkennbaren typisch gescho rmigen Rabdoviren sind Wald- und urbane Tiere Hunde aber auch Katzen. Eine Besonderheit sind in Amerika in den Urw ldern von S damerika die blutsaugenden Flederm use. Sie sterben n mlich nicht am Tollwut-Virus. Alle anderen Tiere sterben ja kurze Zeit nach der Infektion. Haupts chlich von Rabies betroffen ist Asien, und hier vor allem Indien. Der Verlauf einer Tollwut-Infektion ist interessant, deshalb kurz skizziert. Das Tollwut-Virus wird nach dem Bi nicht im Blut nachgewiesen, es gibt keine Vir mie. Es wandert passiv im Axoplasma in den Nerven hoch zum Zentralnervensystem. Im Gehirn vermehrt es sich und wandert dann an den Nerven wieder herunter in die Peripherie. Dort sch digt es alle inneren Organe und die Skelettmuskulatur. Und es kommt zu den bekannten Symptomen. Inkubationszeiten: manchmal sind bis 60 Tage oder sogar 1 Jahr nach dem Bi keine Symptome zu erkennen. Normalerweise beginnt die Symptomatik aber etwa ab dem 15. Tag. Wenn das Tier, das unter Tollwutverdacht steht, nicht innerhalb von 10-12 Tagen an Tollwut erkrankt, kann die Behandlung abgebrochen werden. Der erste Impfstoff wurde aus Hirngewebe hergestellt. Das besondere Problem ist hier die allergische Reaktion und die au erordentlich schmerzhafte Injektion, so dass die laut Impfschema h ufigen Impfungen zumeist von den Impflingen abgebrochen werden. Au erdem wirken diese antiquierten Gehirnimpfstoffe nicht zuverl ssig. Neuere Impfstoffe sind Zellkulturvakzine, die ausgezeichnet vertragen werden und auch ordentlich vor der Tollwut sch tzen. Bei Tollwut ist es ja auch hnlich wie bei Tetanus, es kann nach einem Kontakt mit dem Erreger noch aktiv geimpft werden kann, eben in der Zeit, bis das Virus das Gehirn erreicht hat, dann ist alles zu sp Falls die Inkubationszeit sehr kurz ist, weil der Bi kopfnah, sehr tief oder mit vielen Wunden verbunden war, sollte sofort ein zwar teures aber unbedingt n tiges Antiserum gegeben werden (Berirab). Wichtigster Tip: Nat rlich sich vor Tieren insgesamt h ten, auch wenn sie so niedlich sind wie kleine Hunde. Die Wunde muss nach einem eventuellem Bi unbedingt gut gereinigt und ausgewaschen werden. Erste Anzeichen einer Rabies sind Schmerzen an der Bi stelle. Die Impfung muss nach einem Jahr wiederholt, und dann alle f nf Jahre geboostert werden. Im Beipackzettel steht alle 1-3 Jahre. Erreger Rhabdovirus Verbreitung Weltweit verbreitete Tiererkrankung; Tollwutfrei nur Japan, Australien, Neuseeland und England. In Nordamerika und Europa in Wildtieren (silvatische Tollwut), in tropischen Gebieten auch in Haustieren, bes. Hunden, endemisch (Urbane Tollwut). Ansteckungsmodus bertragung erfolgt durch den Bi oder Kratzverletzungen (Speichel des Tieres ist infekti s) eines erkrankten Tieres; Ansteckung ist auch durch Einreiben von Speichel in die Augen m glich. Eine Infektion von Mensch zu Mensch ist bisher nicht beobachtet worden. Inkubationszeit 10 Tage bis 10 Monate. Prophylaxe r die Impfung stehen 2 Gewebekulturimpfstoffe zur Verf gung. Postexpositionelle Impfprophylaxe ist m glich, bei evtl. gleichzeitiger Gabe von Tollwut-Immunglobulin. Passive Immunisierung nur in Kombination mit der aktiven Immunisierung. Bereits erfolgte Bi wunden o. . gut reinigen und mit Alkohol (bis 70%) behandeln. Krankheitsbild Verlauf ist nach Auftreten der Symptomatik immer t dlich! Das Virus vermehrt sich erst an der Eintrittspforte (Schmerzen im Bereich der zugeheilten Wunde) in Muskel- und Bindegewebe und wandert dann an Nervenfasern entlang in das ZNS, wo eine weitere Virusvermehrung stattfindet. Ausgehend vom ZNS verbreitet sich der Erreger in andere Organe, bes. die Speicheldr se, Hornhaut und die Nieren. Bestimmt wird jedoch das Krankheitsbild durch eine Encephalitis, die immer t dlich verl uft. Diagnose Erregernachweis durch Mikroskopie, Tierversuch und Serologie (beim Menschen aus Speichel, Urin, Liquor, Nasen- und Rachenabstrich. Beim Tier aus Speichel). Beobachtung des Tieres. Therapie Unspez.: Symptomatisch. Auf der Intensivstation kardiovaskul re und respiratorische Unterst tzung. Eine spezifische Behandlung gibt es nicht. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Spider-N #hautu/Spondylarthritis (Entz ndung der Wirbelgelenke), #ortho SpulwurmD Times New Roman "#infekt #verdauung #kreisl #tropen St. Louis EnzephalitisD Times New Roman #infekt Sudeck Morbus, (Algodystrophie)@ Comic Sans MS #orthoU Syphilis (Lues, harter Schenker)2 #infekt #geschl #gynu Tendosynovialitis4 #orthou Tenesmus5 #verdauung #uro )Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis)D Times New Roman #ortho Tollwut (Rabies, Lyssa)D Times New Roman ##infekt Toxocariasis, ToxocaroseD Times New Roman #infekt #augen #neuro #verdauungU Toxoplasmose< #infekt #gyn TrichinoseD Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infektu Trichomoniasis? #infekt #geschl #gynu Trichophytie@ #haut #infektu(Trigeminus-Neuralgie, Trigeminus-L hmungA #neuro @Vor etwa 200 Jahren erkrankten Schafe an der Scrapie-Krankheit. Sie hnelte in ihren Symptomen denen des Rinderwahnsinns. Die Ursache der Erkrankung, eine Gehirnerweichung, ist bis heute nicht gekl rt. Die erkrankten Tiere wurden geschlachtet und dann verbrannt. In den 70er Jahren kam man im Zuge der intensiven Tier-Mast auf die Idee, get tete kranke Tiere zu Tiermehl zu verarbeiten und Rindern ins Futter zu mischen. Eine nicht ausreichende Erhitzung des Tiermehls, v. a. in Gro britannien, f hrte dazu, da die Erreger der Krankheit die Bearbeitung berlebten. Auf diesem Weg gelangten die sie in die mit dem Tiermehl gef tterten Rinder. Durch den Wechsel der Wirtstiere kam es zu einer Ver nderung des Erbmaterials des BSE-Erregers. Die Seuche ging ihren Weg. Bis heute sind mindestens 160000 Rinder in Gro britannien an dieser Krankheit gestorben. Die Verf tterung von Schafstiermehl wurde 1988 gestoppt. Der Krankheitserrreger geh rt vermutlich zu einer gr eren Gruppe von Erregern, denn auch Nagetiere, Hirsche, Katzen und Affen k nnen an einer gleichartigen Gehirnerweichung erkranken. Creutzfeld-Jakob-Krankheit (CJK): der "Rinderwahnsinn" des Menschen Bisher galt CJK als eine Erkrankung des lteren Menschen. Der Zustand der Gehirnerweichung wurde mit durchschnittlich 68 jahren erreicht. Die Krankheit verl uft immer t dlich. Eine Therapie oder ein Impfstoff sind nicht bekannt. Seit zwei Jahren vollzieht die Krankheit einen Wandel, teilweise ver ndern sich die Symptome. Die Krankheitsdauer verl ngert sich auf 2 Jahre und mehr, betroffen sind jetzt v. a. junge Menschen im Altern von 20 bis 30 Jahren. Das Durchschnittsalter der Toten liegt bei 27,5 Jahren. Einige der ver nderten Symptome deuten daraufhin, das eine Ansteckung durch Rinder-BSE verursacht wurde. Symptome Aus medizinischer Sicht kann eine Erkrankung sicher nur nach einer Untersuchung des Gehirns festgestellt werden. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit liegt eine Erkrankung vor, wenn es zu einem schnellen geistigen Abbau kommt, rungen in den Bewegungsabl ufen vorliegen, Muskelkr mpfe vorkommen Die Infektionszeit betr gt je nach Untersuchung zwischen f nf und zehn Jahren Welche Produkte und Lebensmittel sind gef hrlich? Innereien von Rindern jeder Art, Wurst mit Innereien von Rindern bedingt gef hrlich? Alle Produkte, die Bestandteile enthalten, deren Herkunftsland nicht zu kl ren ist. Dies sind v. a. Fertiggerichte, Kosmetika und Arzneimittel. ungef hrlich? Milch und K uglingsnahrung, Gelatine, Br rfel und Fertigsuppen. Wer ist gef hrdet? Jeder, der in den letzten 10 Jahren Rindfleisch und Innereien fraglicher Herkunft gegessen hat. Insbesondere dann, wenn er in Gro britannien Urlaub gemacht hat. Personenkreise, die besonders gef hrdet sind, lassen sich derzeit nicht mit Sicherheit benennen. Eine Gef hrdung von Berufsgruppen, die mit Schlachtungen zu tun hatten, ist bisher nicht nachgewiesen. Wie kann ich vorbeugen? Genau genommen gar nicht. Sollten die jetzt aufgestellten Theorien stimmen, dann hat sich jeder seine Infektion bereits in den letzten 10 Jahren geholt und wir d rfen gespannt sein, bei wem sie ausbricht. Sollten Sie trotzdem Ihr Risiko minimieren wollen, dann gilt: Verzicht auf Rinderfleisch. Wer diesen Verzicht nicht ben will, sollte folgende Punkte beachten: Keine Innereien, keine Wurst mit Innereien, wie z.B. Leberpastete, luftgetrocknete Schinken, Mischwurst, Pre sack und hnliche Wurstsorten. Nur Rindfleischprodukte aus kontrollierter Aufzucht und klar nachzuvollziehbarem Herkunftsland. Wie gehts weiter? In diesen Tagen werden in den Niederlanden 63000 Rinder britischer Herkunft geschlachtet. Unabh ngig davon ob sie erkrankt sind oder nicht. Weitere etwa 11Millionen britische Rinder werden (wahrscheinlich) folgen. Nach Meinung der Experten werden zwischen 5000 und 10 Millionen Menschen an der neuen Form der CJK sterben. Die Sc hafe werden die n chsten sein, denn sie werden mit Rindermehl gef ttert. Quelle: http://www.garmisch-partenkirchen.com/gesundheitsamt/ Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Brustkrebs (Mammakarzinom)D Times New Roman #krebs #gyn +Brustver nderungen, gutartige (Mastopathie)D Times New Roman 'BSE (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) (CJK)D Times New Roman ##infekt #neuro Buruli-UlkusD Times New Roman #infekt #tropen #hautU Campylobakteriose #infekt #verdauung Chagas-KrankheitD Times New Roman +#infekt #tropen #haut #augen #kreisl #neuro Chlamydien-InfektionD Times New Roman #infekt #geschl #gyn #uro #augen CholeraE Times New Roman #infekt #verdauung Churg-Strauss-SyndromB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreisl Ciguatera-Toxikose (Cigatera)D Times New Roman #infekt #tropenU Colitis ulcerosa #verdauung #autoimmun $Crohn, Morbus (Enteritis regionalis)| Times New Roman Times New Roman Times New Roman #verdauung #autoimmun Cushing-SyndromB Times New Roman #stoffw DarmpolypenD Times New Roman #verdauungu Darmtumoren #verdauungU0Darmverengung; Darmverschlu ; (Stenose); (Ileus) #verdauung MBorrelien sind schraubenf rmige, durch ihre Drehung um die L ngsachse sehr bewegliche Bakterien, die ber Zecken- oder Kleiderlausbisse auf den Menschen bertragen werden k nnen. Je nach Borrelienart kommt es zur Ausbildung verschiedener Erkrankungen, der sogenannten Borreliosen. Hervorzuheben ist hierbei besonders die erst Anfang der achziger Jahre beschriebene Lyme-Borreliose sowie das fr her weit verbreitete R ckfallfieber. Einteilung (R ckfallfieber) Als Erreger des endemischen R ckfallfiebers sind heute ber 15 verschiedene Borrelienarten bekannt, wobei Borrelia duttoni und Borrelia hermsii die wichtigsten Vertreter sind. Als Ursache des epidemischen R ckfallfiebers gilt hingegen die durch die Kleiderlaus bertragene Art Borrelia recurrentis. Krankheitserscheinungen (R ckfallfieber) Zirka eine Woche nach Bi einer Zecke oder einer Kleiderlaus, die selbst durch eine der oben angef hrten Borrelienarten infiziert ist, entwickelt der Patient pl tzlich f r 3-7 Tage hohes Fieber, das ebenso pl tzlich wieder abf llt. Nach einigen fieberfreien Tagen kommt es zu einem erneuten Fieberschub. Diese Phasen wiederholen sich einige Male, wobei die der Erkrankung ihren Namen gebenden R lle immer leichter verlaufen. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Der Nachweis der Borrelien erfolgt mikroskopisch im Blut eines Patienten, der gerade einen Fieberschub durchmacht. Einteilung Lyme-Borreliose In unseren Breitengraden wesentlich bedeutender geworden ist die durch die sogenannten Borrelia burgdorferi verursachte Lyme(sprich Laim)-Krankheit. Ihren Namen hat diese Krankheit von dem Bezirk Lyme (USA), wo 1977 vor allem bei Jugendlichen vermehrt Gelenkentz ndungen bei zun chst unklarer Ursache auftraten. 1984 gelang es Burgdorfer, eine neue Borrelienart als T ter dingfest zu machen ... Krankheitserscheinungen (Lyme-Borreliose) Die Lymeerkrankung kann Ver nderungen an der Haut, den Lymphknoten, dem Nervensystem, dem Herzen und den Gelenken bewirken. Man spricht von drei Stadien. Nach bertragung der Borrelien durch eine infizierte Zecke, dem gemeinen Holzbock, kommt es nach 3 bis 30 Tagen zur Entwicklung des Stadiums I: einer Lymphknotenschwellung sowie dem sogenannten Erythema chronica migrans d.h., einer um die Zeckenstichstelle nach au en immer gr er werdenden kreisf rmigen R tung der Haut. Allgemeinsymptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen werden h ufig beobachtet. Im zweiten Stadium ist besonders das Nervensystem betroffen, zum Teil mit L hmung von einzelnen Gesichtsnerven oder auch einer Hirnhautentz ndung, die zu einem sehr schweren Krankheitsbild und Verlauf f hren kann! Ebenso werden Herzrhythmusst rungen sowie Herzmuskelentz ndungen gesehen. Das dritte Stadium ist gekennzeichnet von dem Vollbild einer Gelenkentz ndung, die h ufig einseitig an einem Knie beginnt. Untersuchungsmethoden und m gliche Ergebnisse Das Stadium I. mit seiner Hautver nderung sowie der Bericht ber einen vorhergehenden Zeckenbi glicherweise auch noch in einem bekannten "Borrelia-burgdorferi-Gebiet", also einem sogenannten Endemiegebiet, f hrt schon klinisch zum Verdacht auf das Vorliegen einer Lyme-Erkrankung. Entscheidend ist heutzutage der laborchemische Nachweis von sogenannten Antik rpern gegen Borrelien im Blut des Patienten. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Jede Form der Gelenkentz ndung wie auch der reaktiven Arthritis, sprich das landl ufige "Rheuma", ist in diesem Zusammenhang zu bedenken. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Blauer N #hautU"Blinddarmentz ndung (Appendizitis) #verdauung #kinderU Blutergu matom) #hautU Bluthochdruck (Hypertonie) #kreislU Blutniederdruck (Hypotonie) #kreislu Blutschwamm (H mangiom) #hautU Borderline-Syndrom #psychU Borreliose ##infekt #neuro #orthou Botulismus #verdauung #infektU Bronchitis, akute #kreisl #infektu Bronchitis, chronische Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreisl #infekt Brucellose, Maltafieberc Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infektU che (Hernies) bei Kindern #kinderU Brustdr senentz ndung (Mastitis) #gynu Brustfellentz ndung (Pleuritis) #kreisl %Brustknoten, gutartiger (Fibroadenom)D Times New Roman @Pilze sind im Gegensatz zu den Bakterien kernhaltige Kleinstlebewesen, sogenannte Mikroorganismen. Aufgrund ihrer ausgezeichneten Anpassungsf higkeit an verschiedenste Umweltfaktoren finden sie auf fast der ganzen Welt eine weite Verbreitung. So gibt es Pilze, die sich erst in sehr hei er Umgebung richtig wohl f hlen, andere bevorzugen ein saures Milieu oder ben tigen so gut wie keinen Sauerstoff. Allen gemeinsam jedoch ist ihr Bedarf an organischem Kohlenstoff als Ern hrungsgrundlage. Daher findet man sie bevorzugt auf Pflanzen oder auch daraus verarbeiteten Lebensmitteln und toter oder verwesender Materie. Einige wenige dieser kleinen Gesellen haben sich wiederum auf lebende "Wirte" spezialisiert und k nnen je nachTypus durch ihr Schmarotzertum dann Krankheiten ausl Man sch tzt die Zahl ihrer verschiedenen Arten auf ber 50.000, wobei zur Zeit nur weniger als 300 Typen beim Menschen auch urs chlich als Krankheitserreger nachgewiesen werden. Von diesen sogenannten pathogenen (den Menschen krankmachenden) Pilzarten verursachen wiederum nur knapp 10 Arten ber 90 Prozent aller beim Menschen beschriebenen Pilzinfekte. Klinisch werden Pilze nach dem sogenannten DHS-System unterschieden. D = Dermatophyten (Hautpilze) H = Hefen (Sprosspilze) S = Schimmelpilze sowie als weitere Gruppe die sogenannten dimorphen Pilze, die sowohl in der Hefeform wie die Spro pilze als auch in der sogenannten Myzelform wie die Fadenpilze auftreten k nnen und f r den Menschen immer krankheitsausl send sind. Erkankt ein Mensch an einer Pilzinfektion, so spricht man von einer Mykose. Hierbei kann die Infektion je nach Art des Pilzes auf die Haut beschr nkt bleiben, aber auch der bergang ins Blutsystem und damit Verteilung im ganzen K rper mit Befall der inneren Organe oder auch des Gehirns wird im Einzel fall gesehen. Auch die Aufnahme der Pilzsporen ber die Atemluft in die Lunge mit Ausbildung einer Lungenentz ndung wird f r manche Pilzart gesehen. Man sollte jetzt aber nicht gleich bei Entdeckung eines banalen Fu pilzes in Panik verfallen. Zu jeder Zeit hausen auf dem Menschen Pilze (genauso wie Bakterien oder Viren), die bei normaler K rperabwehr v llige harmlose Parasiten darstellen. Erst wenn der Wirt durch eine andere Krankheit sehr geschw cht wird, k nnen diese Pilze "au er Kontrolle" geraten, sich ungehemmt vermehren und ausbreiten und dadurch Schaden anrichten. Beschwerden tung, Entz ndung, Juckreiz, Schuppung, N ssen und wei e Bel ge. Meist siedeln sich Pilze in feuchtwarmen Regionen, z.B. zwischen den Zehen, im Windelbereich oder im Scheidenbereich an. Therapie Zur Therapie einer Pilzinfektion stehen heutzutage sehr wirksame Pilzmittel, sogenannte Antimykotika, zur Verf gung. Je nach Befallsmuster besteht die M glichkeit einer lokalen Anwendung mittels einer Salbe oder bei systemischer Erkrankung die Darreichung der Medikamente in Tabletten- oder Infusionsform, wodurch sich bei wieder erstarkender K rperabwehr die Pilzinfektion zur Ausheilung bringen l Sehr wichtig bei allen erlichen Pilzinfektionen ist, da man ausreichend lange behandelt, damit es nicht zu einem R ckfall kommt. Auch, wenn die Beschwerden schon vor ber sind, sollte noch etwas l nger behandelt werden, um sicher zu gehen, da kein aktives Pilzgeflecht mehr vorhanden ist. Fadenpilze (Dermatophyten) hren zu einer oberfl chlichen Infektion auf "totem" Gewebe wie Hornschicht, N gel oder Haare. Hefepilze (Candida) hren zu tieferen und systemischen (den ganzen K rper betreffenden) Infektionen. Diese Pilze kommen auch im gesunden K rper (z.B. im Verdauungstrakt) vor. Durch eine verminderte Abwehrlage oder einen schlechten Allgemeinzustand kann sich dieser Pilz ausbreiten und Krankheitssymptome hervorrufen. Es kann zu einer Infektion der Haut, Schleimhaut oder bestimmter Organe kommen. Beispiele sind Windeldermatitis, Scheidenpilz oder Mundsoor. Schimmelpilze Auch hier kann es bei einem geschw chten Allgemeinzustand zur Infektion von Haut, Haaren, N geln oder inneren Organen kommen. oder Nagelpilz k nnen durch alle oben genannten Erreger hervorgerufen werden. |U6Parkinson, Morbus (Paralysis agitans, Sch ttell hmung) #neuro 'Paukenergu (=Sero- / Seromucotympanom)E Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hnou Pemphigus (Blasensucht) #haut #autoimmunu Peniskrebs (Peniskarzinom) #krebs #urou Periarthropathien #orthou Perthes Morbus #ortho PestD Times New Roman ##infektU&Ph ochromozytom (Tumor der Nebenniere) #stoffw #urou Phimose (Vorhautverengung) #uro #kinderu Phlegmone #haut #infektU Phobien #psychu Pilzerkrankung der Hornhaut #augenUAPilzinfektionen (Mykosen) [Candida, Dermatophyten, Schimmelpilze] ##haut #infekt #kinder #gynu Pilzvergiftungen #verdauungu Pityriasis (Tinea versicolor) #haut #infektU$Pneumothorax (Luft im Brustfellraum) #kreisl GErreger (Spulwurm) Larven von Toxocara canis, T. mystax und anderen Spulw rmern (Ascariden) Verbreitung Weltweit sind Hunde und Katzen, bes. Jungtiere (von der teilweise symptomfreien Mutter infiziert) teilweise zu 100% mit den Spulw rmern infiziert und scheiden Eier aus. Ansteckungsmodus Die Spulw rmer leben im D nndarm der Tiere und scheiden meist sehr viele Eier aus, die sich au erhalb des K rpers in etwa 1 Monat zu infektionsf higen Larven entwickeln. Die bertragung auf Menschen erfolgt durch zuf llige orale Aufnahme dieser infektionsf higen Eier ( ber Tierfell, den Boden, kontaminierte pflanzliche Nahrungsmittel und Trinkwasser etc.), wobei bes. Kinder durch ihren oft engen Kontakt zu Hunden und Katzen gef hrdet sind. Kinderspielpl tze, zu denen die Tiere Zugang haben, stellen eine potentielle Gefahr dar. Prophylaxe mpfung der Erreger bei Hunden und Katzen. Vermeidung der Kontamination von Spielpl tzen durch Hunde- bzw. Katzenkot. Hygiene Krankheitsbild Nach der Aufnahme der Eier dringen die Toxocara-Larven in die Darmwand des D nndarms ein und erreichen ber aktive Wanderung oder das Blut Leber, Lunge, ZNS (Zentralnervensystem), Auge und andere Organe. Folge sind Abwehrreaktionen des K rpers aus denen sich alle Krankheitsbilder erkl ren. Eosinophilie und Hepatomegalie (Lebervergr erung) oder Fieberintervalle, gastro-intestinale St rungen, Asthma, cardiale Symptomatik, Lymphadenopathie und urtikarielle Hautver nderungen, verbunden mit Leukozytose. Befall der Augen f hrt zu Endophthalmitis oder Chorioretinitis, die in eine Erblindung m nden k nnen. Zentralverv se St rungen bedingen L hmungen oder epileptiforme Anf lle. Die Infektion kann auch latent verlaufen. Diagnose Da die Larven nur schwer nachweisbar sind, bieten immundiagnostische Methoden meist die einzige Diagnosem glichkeit. Therapie Bisher gibt es noch keine zuverl ssige Chemotherapie, jedoch scheint der Einsatz von Albendazol hilfreich zu sein. Tiabendazol oder evtl. Diethylcarbamazepin Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Spider-N #hautu/Spondylarthritis (Entz ndung der Wirbelgelenke), #ortho SpulwurmD Times New Roman "#infekt #verdauung #kreisl #tropen St. Louis EnzephalitisD Times New Roman #infekt Sudeck Morbus, (Algodystrophie)@ Comic Sans MS #orthoU Syphilis (Lues, harter Schenker)2 #infekt #geschl #gynu Tendosynovialitis4 #orthou Tenesmus5 #verdauung #uro )Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis)D Times New Roman #ortho Tollwut (Rabies, Lyssa)D Times New Roman ##infekt Toxocariasis, ToxocaroseD Times New Roman !##Infekt #augen #neuro #verdauungU Toxoplasmose< #infekt #gyn TrichinoseD Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infektu Trichomoniasis? #infekt #geschl #gynu Trichophytie@ #haut #infektu(Trigeminus-Neuralgie, Trigeminus-L hmungA #neuro IErreger (Bakterien): Vibrio cholerae Verbreitung Endemisch (oft als Epidemien) in S dostasien besonders in Indien, Pakistan, Indonesien und Myanmar, au erdem in Vorderasien, in Afrika, und seit 1991 auch in S d- und Mittelamerika. Epidemien meist nur in Gegenden, in denen die Mittellosen wohnen: Cholera ist eine Krankheit der Armen! Auch selten in Europa und USA, jedoch hier aufgrund der hygienischen Verh ltnisse (bes. der Wasserversorgung) nicht als Massenerkrankungen. Sachinformationen Neuerdings gibt es in Asien und S dostasien Cholera-St mme (O 139, vgl. Cholera O 139), gegen die Impfung nicht sch tzt. Ansteckung Einzige Infektionsquelle ist der Mensch. Trinkwasser und Nahrungsmittel (einheimische rohe "Spezialit ten") Besonders Erkrankte, aber auch Rekonvaleszenten k nnen manchmal bis zu Monaten nach berstehen des Infekts noch Ausscheider sein. Die bertragung erfolgt in der Regel indirekt ber Lebensmittel, jedoch kommt dem Wasser eine besondere Bedeutung zu. Inkubationszeit: ca. 1-3 Tage, manchmal nur wenige Stunden! Immunit Nur begrenzt nach einer berstandenen Erkrankung. Prophylaxe Lebensmittel und Trinkwasserhygiene, sowie korrekte Abwasserbeseitigung. Schutzimpfung. Cholera stellt eine der 4 Quarant nekrankheiten dar. Bereits Erkrankte m ssen isoliert und infekti se Ausscheidungen sowie kontaminierte Gegenst nde desinfiziert werden. Krankheitsbild Starker Durchfall, Erbrechen schmerzlos und fl ssig (meist ohne Fieber). Infektion erfolgt immer ber orale Erreger-Aufnahme. Die Keime gelangen in den D nndarm und vermehren sich im Lumen sehr rasch. W hrend ihrer Vermehrung wird ein Exotoxin produziert, das f r die Pathogenese und Klinik eine zentrale Rolle spielt. Pro Tag k nnen bis zu 20 l Fl ssigkeit verloren gehen. Infolge der starken Exsikkose treten weiter auf: Austrocknung der Schleimh ute, tiefliegende Augen, zunehmender Verfall, Wadenkr mpfe. Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall, Pulsbeschleunigung, Tachykardie, Anurie bis hin zum Kreislaufschock, Koma und dem Zustand eines akuten Nierenversagens (Ur mie). Unbehandelt betr gt die Letalit t 50%. Diagnose Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur, Serologie (aus Stuhl, Rektalabstrichen, Erbrochenem, Galle, Duodenalsekret) Antik rpernachweis Therapie Zu allererst Ausgleich des gest rten Wasser- und Elektrolythaushalts. Tetracycline, um Ausscheidung zu verringern und zu verk rzen (H ufig jedoch vorkommende Resistenz!). Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Brustkrebs (Mammakarzinom)D Times New Roman #krebs #gyn +Brustver nderungen, gutartige (Mastopathie)D Times New Roman 'BSE (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) (CJK)D Times New Roman ##infekt #neuro Buruli-UlkusD Times New Roman #infekt #tropen #hautU Campylobakteriose #infekt #verdauung Chagas-KrankheitD Times New Roman +#infekt #tropen #haut #augen #kreisl #neuro Chlamydien-InfektionD Times New Roman #infekt #geschl #gyn #uro #augen CholeraE Times New Roman ##infekt #verdauung Churg-Strauss-SyndromB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreisl Ciguatera-Toxikose (Cigatera)D Times New Roman #infekt #tropenU Colitis ulcerosa #verdauung #autoimmun $Crohn, Morbus (Enteritis regionalis)| Times New Roman Times New Roman Times New Roman #verdauung #autoimmun Cushing-SyndromB Times New Roman #stoffw DarmpolypenD Times New Roman #verdauungu Darmtumoren #verdauungU0Darmverengung; Darmverschlu ; (Stenose); (Ileus) #verdauung FErreger (Bakterien) Shigella dysenteriae, Sh. flexneri, Sh. boydii, Sh. sonnei. Verbreitung Weltweit; als Seuche auf Menschen und Affen beschr nkt. In Westeuropa, stlichen L ndern, USA, Indien, Afrika. Epidemien besonders im Sp tsommer und Fr hherbst, in S dostasien mit Beginn der Regenzeit. Ansteckungsmodus bertragung erfolgt f kal-oral; infizierte Nahrungsmittel, insbesondere Wasser, Milch, Obst spielen eine gro e Rolle. S uglinge und Kleinkinder sind besonders infektionsgef hrdet. Inkubationszeit 2-7 Tage Immunit Keine Prophylaxe Aktive und passive Immunisierung nicht m glich. Allgemeine Vorsorgema nahmen sind Fliegenbek mpfung, Hygiene und Vermeidung von Magen- und Darmst rungen durch falsche Kost, da normale S ureverh ltnisse im Magen wichtig f r die Abwehr sind. Krankheitsbild Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Erbrechen; Meningitis oder Kolikartige Bauchschmerzen, Fieber (besonders bei Kindern) und Durchfall (tgl. bis zu 20 Stuhlentleerungen m glich, im fortgeschrittenen Stadium mit Schleim-, Blut- und Eiterbeimengung). Gro er Wasserverlust, Hautturgor (Hautspannung, Elastizit t) ist herabgesetzt, flache beschleunigte Atmung; evtl. zentralnerv se toxische Sch Komplikationen: Polyarthritis, Urethritis, Konjunktivitis; Geschw re im sophagus und Darm, Peritonitis, selten Neuritiden und Encephalitis. Als Nachkrankheit "Ruhrrheumatismus". Diagnose Erregernachweis durch Mikroskopie, Kultur, Serologie (aus Stuhl, Rektalabstrichen und evtl. verd chtigen Lebensmitteln). Therapie Unspez.: Ausgleich des Wasser- und Elektrolytverlustes durch Infusionen, Di t, Kreislaufst tzung. Spez.: Antibiotika nur bei gef hrdeten Patienten. Behandlung von Keimtr gern und Ausscheidern mit Co-Trimoxazol ber lange Zeit; Ampicillin. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Rachitis (Osteomalazie) #ortho #kinder stoffw Radikul res SyndromB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #neuroU Raynaud-Syndrom ##kreisl FRegelblutung, verst rkt (Hypermenorrhoe), lang anhaltend (Menorrhagie)M Times New Roman %Regelblutung, selten (Oligomenorrhoe)M Times New Roman #gynU Reisedurchfall #verdauung #infekt &Reizdarm (Reizkolon, Colon irritabile)D Times New Roman #verdauung 8Rheuma (rheumatoide Arthritis, chronische Polyarthritis)B Times New Roman #ortho #autoimmunu Rheumatisches Fieber #ortho #infekt #kreislu Riesenwuchs und Hochwuchs #stoffw #kinder Rift-Valley-Fieber, RVFD Times New Roman #infekt #tropenu Rosazea #haut Ross-River-FieberD Times New Roman #infekt #tropen RotavirusD Times New Roman ##infekt #kinder #verdauung teln, (Rubella)D Times New Roman #kinder #infekt )Ruhr (Shigellose, bakterielle Dysenterie)c Times New Roman Times New Roman ##infekt #verdauung #kinder CInfluenza-Virus (Influenza A H5N1), das bis 1997 nur in H hnern und anderen V geln bekannt war. Das Erkrankungsrisiko ist sehr gering, wahrscheinlich wird es gar nicht von Mensch zu Mensch, sondern durch augenscheinlich gesundes Gefl gel (H hner, G nse, Enten) bertragen. Zum Jahreswechsel 1997/98 begann eine Epidemie in Hongkong und wahrscheinlich auch im angrenzenden S dchina, an der in Hongkong 18 Personen erkrankten und 6 verstarben. Im Verlauf wurde nahezu alles Gef gel get tet, so dass bisher keine neuen F lle mehr bekannt wurden. Bisher gilt es als einzigartig, dass einem Influenza-Virus der Sprung von V geln zum Menschen gelingt, f r die Virulenz ist das Virus-Oberfl chen-Molek magglutinin verantwortlich, das spezifisch f r den Wirt ist. Man diskutiert, dass durch Mutation H magglutinin entsteht, das nicht mehr spezifisch ist und damit die Artengrenze berspringen kann. Vibrio Infektiona #infekt #tropenu Vitiligoc #haut Vogel-GrippeD Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman ##infektU0Vorhautgeschw r und Eichelentz ndung (Balanitis)e #uro #haut #infektU Vulvakarzinomg #krebs #gyn "Wachstumshormonmangel (STH-Mangel)D Times New Roman #stoffwU Warzen (Verruca)k #haut Wechseljahre (Klimakterium)D Times New Roman #gynU Weicher Schanker (Ulcus molle)o #infekt #geschl #gynU Weichteilrheumatismusq #ortho #autoimmun Weitsichtigkeit (Hyperopie)D Times New Roman #augenU$Wei schwielenkrankheit (Leukoplakie)u #haut #gyn #hno Wilmstumor (Nephroblastom)O Times New Roman #krebs #uro #kinderu Windeldermatitisy #kinder #hautu Wirbelgleiten (Spondylolisthese)z #ortho WundinfektionenK Times New Roman Times New Roman Times New Roman #infekt GDie Gattung Mycobacterium geh rt zu den Mycobacteriaceae. Es gibt eine gro e Zahl von Mykobakterien-Spezies, von denen M. tuberculosis die f r den Menschen wichtigste Form ist. ck zum Inhaltsverzeichnis Epidemiologie Die wichtigste bertragungsform f r kindliche Lungentuberkulosen ist die Inhalation von mykobakterienhaltigen Tr pfchen, wobei fast immer Erwachsene mit einer offenen TBC die Ansteckungsquelle sind. Schmierinfektionen sind selten. Klinisches Bild Der Lupus vulgaris ist die h ufigste Form einer Hauttuberkulose. Diese sehr ernste Erkrankung ist erst chronisch und neigt zum Fortschreiten. Meist tritt die Erkrankung in zuvor normalen Hautbereichen auf. Die Lokalisation ist zu 90 % im Kopf- und Nackenbereich, meist im Nasen- oder Wangenbereich. Zun chst sind kleine br unliche Papeln zu sehen, welche sich weich anf hlen. Im weiteren Verlauf nehmen die Herde an Gr e zu, die Haut wird erhaben, und die Braunf rbung wird intensiver. Oft bleiben die Herde ber Jahre auf kleine Areale begrenzt. Es kann zur Ausbildung von Ulzerationen kommen, welche narbige und entstellende Ver nderungen hinterlassen. Auch der Nasenknorpel kann mit betroffen sein. Ein Scrofuloderm stellt einen direkten Hautbefall durch darunter liegende infizierte Lymphknoten dar. Die betroffene Haut wird derb und bl ulich-violett. Ulzerationen und Fistelbildungen k nnen entstehen. Therapie Die medikament se Therapie der Hauttuberkulose entspricht weitgehend den Behandlungsrichtlinien f r die Lungentuberkulose. Die Behandlungsdauer betr gt mindestens 1 Jahr. Prophylaxe Die BCG-Impfung verleiht keinen sicheren Schutz. Atypische Mykobakteriosen Diese k nnen sehr hnlich wie die Hauttuberkulose verlaufen. Eine sichere Unterscheidung ist nur durch bakteriologische Untersuchungen m glich. Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Hautmaden (Myiasis)D Times New Roman #infekt #haut #tropen =Hautmaulwurf (Larva Migrans Cutanea (LMC), Creeping Eruption)D Times New Roman #infekt #haut #tropenU Hautproblemeu #haut Hauttuberkulose (Lupus vulgaris)D Times New Roman ##infekt #haut Heberden-ArthroseB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #ortho )Hefepilz in der Haut (Kutane Candidiasis)D Times New Roman #haut #infekt Heiserkeit (Dysphonie)D Times New Roman Times New Roman Times New Roman #hnou Hepatitis A} Times New Roman Times New Roman Times New Roman #verdauung #infektu Hepatitis B~ Times New Roman Times New Roman #verdauung #infektu!Herabh ngen des Oberlids (Ptosis) #augen} Herp-Angina Diese Angina wird durch Coxsackie-Viren verursacht; sie bef llt meist nur Kleinkinder und tritt nur in den Sommermonaten auf. Anzeichen Fieber, Bl schen oder kleine Geschw re am Gaumen und im Mandelbereichbereich #hno #infekt Herpes genitalisD Times New Roman #infekt #geschl #gyn #augen &Herpes labialis simplex (Fieberblasen)D Times New Roman #infekt #hnou'Hervortretender Augapfel (Exophthalmus) #augenu#Herzbeutelentz ndung (Perikarditis) #kreislU Herzblock #kreisl dMAls Erreger von zum Teil schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Hirnhaut - und Lungenentz ndungen im S uglings-/Kleinkindesalter sowie bei abwehrgeschw chten Erwachsenen hat das Bakterium Haemophilus influenzae eine unr hmliche Bedeutung erlangt. Seinen Namen hat es auf Grund seiner Vorliebe f r Wachstumsfaktoren aus dem menschlichen Blut (Haem), die es zur eigenen Vermehrung dringlich ben tigt. Influenza, was heutzutage in unserem Sprachgebrauch als Synonym f r Grippe benutzt wird, stammt von dem lateinischen Wort influere ab, was soviel wie "sich einschleichen" bedeutet. Diesen Namen hat der Erreger erhalten, als man noch glaubte, da er eben f r die "Grippe" verantwortlich sei. Heute wei man jedoch, da die Grippe eine Viruserkrankung ist und H mophilus sich quasi als zweiter Erreger auf den durch das Virus bereits vorgesch digten Erkrankten setzt und bevorzugt im Nasen-Rachen- und Atemtrakt an sein bles Werk geht, wo er zus tzliche Entz ndungen ausl st. Haemophilus influenzae kommt nur beim Menschen vor und wird ber Tr pfchen oder direkten Kontakt bertragen. Krankheitserscheinungen Bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren steht die Hirnhautentz ndung (Meningitis), die unbehandelt fast immer zum Tode f hrt, absolut in ihrer Bedeutung an erster Stelle. Klassische Meningitissymptome wie hohes Fieber und Nackensteifigkeit oder Kopfschmerzen m ssen in diesem Alter nicht zwingend nachvollziehbar sein. Auff llig ist eine ausgepr gte Lichtscheu und Ger usch - sowie Ber hrungsempfindlichkeit. Die Reflexe sind gesteigert, und vor allem die S uglinge neigen zum berstrecken. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer zunehmenden Apathie (Antriebsst rung) und Bewu tseinseintr bung. Aber auch eine Lungenentz ndung mit Husten, eitrigem Auswurf, hohem Fieber und Atembeschwerden (Dyspnoe) kann durch Haemophilus influenzae bei Kleinkindern oder immunsupprimierten Erwachsenen verursacht werden. Weitere m gliche Infektionen sind eine Mittelohrentz ndung (Otitis media), Nasennebenh hlenentz ndung (Sinusitis), Knochenmarks (Osteomyelitis) oder auch Herzbeutel (Perikarditis)- und Gelenkentz ndung (Arthritis). Erwachsene erkranken an einer Haemophilusinfektion im allgemeinen nur bei einem vorbestehendem schweren Grundleiden oder einer bestehenden Abwehrschw che. Am h ufigsten wird eine akute Bronchitis mit Husten und eitrigem Auswurf gesehen. Aber auch richtige Lungenentz ndungen im Anschlu an eine Virusgrippe sind m glich. Krankheiten mit hnlichen Erscheinungen Andere Erreger einer Hirnhautentz ndung wie Meningokokken, Tuberkolosebakterien oder auch Viren, hier insbesondere die Herpes-, Masern-, aber auch HIV-Viren, m ssen bedacht werden. Ebenso kommen f r eine Lungenentz ndung eine Vielzahl anderer Bakterien - in der Hauptsache Staphylokokken, Pneumokokken, Pseudomonaden oder auch Legionellen und Chlamydien-Viren wie das Adenovirus oder Influenza A- und B-Virus oder auch Pilze in Betracht. Komplikationen und Notf Die entscheidende Komplikation einer Haemophilusinfektion ist die oben angef hrte Hirnhautentz ndung, die ein z giges rztliches Einschreiten verlangt, da Bewu tseinstr bung, Koma und letztendlich der Tod bei fehlender Behandlung droht. Aber auch eine Lungenentz ndung kann gerade bei abwehrgeschw chten Personen zu einer ausgepr gten Atemschw chung f hren, die eine intensivmedizinische Therapie einschlie lich maschineller Beatmung verlangen kann. u&Gesichtsnervenl hmung (Facialisparese)> Times New Roman Times New Roman #hno #neuroU.Gesichtsnervsst rungen, Gesichtsnervsl hmungen? #neuroU Gicht (Hyperurik mie)A #stoffw #orthou"Gingivitis (Zahnfleischentz ndung)C #zahnu GonarthroseD #ortho Granulosazelltumor2 #gynU Grauer Star (Katarakt)F #augen "Grindflechte (Impetigo contagiosa)D Times New Roman #haut #kinderU+Grippaler Infekt, Erk ltung, unechte GrippeJ #infektU Grippe (Influenza, echte Grippe)L #infektU ner Star (Glaukom)N #augenU rtelrose (Herpes Zoster)P #neuro #infektU Haare, HaarausfallR #hautu HaarzungeT *Hackenwurm (Ankylostomiasis, Nekatoriasis)I Times New Roman #infekt #tropen #verdauungu Haemophilus influenzaeW ##infekt #neuro #kreisl DDie Pocken (Variola, bedeutet scheckig) - altdeutsch Blattern (Bl schen) - waren in der Alten Welt endemisch und wurden erst mit der Kolonialisierung in alle Erdteile verschleppt. Meist fielen der Krankheit Kinder und Jugendliche zum Opfer, denn wer die Pocken einmal berstanden hatte, war ein Leben lang immun. Erwachsene erkrankten deshalb seltener. [Kaiserin Maria Theresia (1717 -1780) berstand die Krankheit z.B. mit 51 Jahren.] Nach einer Inkubationszeit von etwa 12 Tagen beginnt die Krankheit mit mehrt gigem Fieber, kleine r tliche Flecken die den K rper berziehen, entwickeln sich zu Kn tchen und schlie lich zu Bl schen, die mit einer klaren, zahlreiche Viren enthaltenden Fl ssigkeit gef llt sind. Durch einwandernde wei e Blutk rperchen werden sie zu eitrigen Pusteln, die schlie lich aufbrechen k nnen. Bei gutem Verlauf bildet sich Wundschorf, und mit Juckreiz heilt die Krankheit unter Narbenbildung ab. Waren die Augen oder das Gehirn befallen, k nnen allerdings Blindheit oder Hirnsch den zur ckbleiben. Bei der schlimmsten Form, den h morrhagischen Pocken (schwarze Blattern) treten nach k rzerer Inkubationszeit Blutungen in der Haut, den Schleimh uten und inneren Organen auf. Kranke sterben nach einer Woche. Die Sterblichkeit liegt bei 20 bis 40 %. Pocken (Variola) Times New Roman Times New Roman ##infekt Polymyalgia rheumaticaB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #kreislu Polymyositis #ortho #autoimmun #hautu Polyneuropathie #neurou Porphyrie #stoffwu kanzerosen #hautU Prostatakrebs #krebs #uroU%Prostatavergr erung (Prostataadenom) #urou Prostatitis akute Times New Roman Times New Roman #uro #infektu Prostatitis chronische Times New Roman Times New Roman Times New Roman #uro #infekt Pseudokrupp (akute Laryngitis)D Times New Roman #kinder #infekt #hno Pseudoradikul res SyndromB Times New Roman Times New Roman Times New Roman #neuro Q-Fieber (Rickettsiose)D Times New Roman #infektu Querschnittsl hmung #neurou%Rachenentz ndung, akute (Pharyngitis) #hno #infektu*Rachenentz ndung, chronische (Pharyngitis) #hno #infekt Das Lexikon der Medizin Peter Smolak - www.priv.happynet.at/smolake Dieses Nachschlagewerk ersetzt keinen Arzt. Denn: Nur der Arzt ist f r eine zuverl ssige Diagnose von Krankheiten und die Verschreibung von Medikamenten zust ndig. Und bei Fragen zu Medikamenten ber t Sie ihr Arzt oder Apotheker. Dieses Lexikon kann niemals den Gang zum Arzt ersetzen. Bei gesundheitlichen Problemen oder Notf llen sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen oder sich umgehend an das n chstliegende Krankenhaus wenden! Ich hafte nicht f gliche Unrichtigkeiten oder materielle oder k rperliche Sch den, die infolge einer Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung unter der Nutzung dieses Lexikons entstanden sind. ___________________________________________ Nutzen Sie die Schnell- und die Volltext-Suchfunktion: Umschalt+Strg+S (Schnell) oder Umschalt+Strg+V (Volltext) ________________________________________________ Wenn Sie zu den einzelnen Kapiteln gelangen wollen, geben Sie #hno oder #kin (Kinder) etc. ein. NEU! Jene Eintr ge, die seit der letzten Ver ffentlichung ver ndert wurden, k nnen Sie mit ## abrufen Kapitel Augenerkrankungen [#augen] Autoimmunerkrankungen [#autoimmun] Geschlechtskrankheiten [#geschl] kologische Erkrankungen [#gyn] Hals-, Nasen-, Ohrenerkrankungen [#hno] Hauterkrankungen [#haut] Herz-, Kreislauf-, Lungenerkrankungen [#kreisl] Infektionskrankheiten [#infekt] Kinderkrankheiten [#kinder] Krebserkrankungen [#krebs] Neurologische Erkrankungen [#neuro] Orthop dische Erkrankungen [#ortho] Psychische Erkrankungen [#psych] Stoffwechselkrankheiten [#stoffw] Tropenkrankheiten [#tropen] Urologische- und M nnererkrankungen [#uro] Verdauungserkrankungen [#verdauung] Zahnerkrankungen [#zahn] optional: Alternativmedizin [#am] Erste Hilfe [#erstehilfe] Laborwerte [#labor] ________________________________________________ Copyright Diese Datenbank darf auf anderen Homepages nur mit meinerErlaubnis ver ffentlicht werden. Die Texte sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren und unterliegen dem Copyrightgesetz. r weiterf hrende Informationen: Quellen: www.net4you.co.at/users/leyrer/monika/kinderkrankheiten www.hosenscheisser.de/index.htm www.infektionen.com www.crm.de www.meine-gesundheit.de www.krillke.de/html/Erkrankungen.html www.medizin-netz.de/ www.schilddr senpraxis.de/ netdoktor.at/ www.docimweb.at/ www.meb.uni-bonn.de/cancernet Als Kaufempfehlung weise ich auf die exzellente CD 'Data Beckers Lexikon der Medizin 2000' hin, die sehr umfangreich ist und besonders f r med. Laien gemacht worden ist. Danksagung In erster Linie meiner Tochter Silke und meiner Frau Elfriede. en Dank an meinem Freund Dr. Albert Pobatschnig f r seine beratende Funktion. Danke auch an jene Autoren, die mir ihre Einwilligung f r diese Ver ffentlichung gaben. Weiters: Danke f r das Lob und die Ermunterung weiterzumachen an: (besonders) Frank Krause, Eberhard Auriga, Erich Hagemann, "FlugHaSe" Ralf, Heinz Zangerl, Martin Kahmann, Marukusu, Eberhard Rompf, DI. Heimo Hoch, Ulrich Krinzner, Jacques Erlanger, Adrian Jungmichel, Bj rn Bosch, Peter Wannermacher, Thomas Gehring, Marcel Halbeisen Danke auch an Fredy Ott und Thomas Schmidt f r das Posting. Skizze &Paint.app Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier New Times New Roman Courier New Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier New Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Courier New Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman Times New Roman .R220 hrung, richtige *Impfkalender f r Kinder #kinder] *Anatomie ! #ortho #kreisl #neuro #verdauung\ Augenerkrankungen Selbstmedikation Ursachen einer Sehverschlechterung #augen\ Geschlechtskrankheiten #geschl\5 kologische Erkrankungen defekte Erbanlagen #gynT #haut\ Hals- Nasen- Ohren #hnoT #infektT #kinderT #krebs\2 Herz-, Lungen-, Venenerkrankungen Das Herz #kreisl\! 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