AAlpha und Omega, der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets; darum in der Offenbarung Bezeichnung Gottes (1,8; 21,6) und Christi (22,13) als des Ersten und des Letzten, der am Anfang und am Ende der Herr ist, aus dem und zu dem alles ist.
PAAram
isch
Vater
, als Anrede im Familienkreis. Jesus gebrauchte das Wort in der Gebetsanrede an Gott (Mk 14,36) und brachte damit die innige Verbundenheit mit seinem himmlischen Vater zum Ausdruck. Die ersten Christen sind ihm darin gefolgt (R
m 8,15). Im Judentum jener Zeit war als Gebetsanrede nur das feierliche
gebr
uchlich.
ADie christliche Abendmahlsfeier geht zur
ck auf das letzte Mahl Jesu mit seinen J
ngern (Mt 26,26-28 und Parallelen), ist aber auch zu sehen auf dem Hintergrund der Tischgemeinschaft Jesu mit den
llnern und S
ndern
(Mk 2,16; Lk 15,2). In Erinnerung an die Mahlgemeinschaft Jesu wurde das Abendmahl in den ersten Christengemeinden noch im Rahmen einer gemeinsamen Mahlzeit aller Gl
ubigen gefeiert (=>Liebesmahl). Mi
nde, die dabei auftraten (1. Kor 11,17-34), f
hrten sp
ter zu einer Trennung.
ADer Name bedeutet "Ungl
ckstal". Es liegt im Nordwesten von Jericho in der N
he der Stadt Ai. Das Tal spielt im Zusammenhang der Inbesitznahme des Landes Kanaan eine Rolle: Hier wurde Achan, der sich an gebanntem Gut (=>Bann) vergriffen hatte, gesteinigt und damit ein Israel drohender Fluch in Segen verwandelt (Jos 7,24-26). F
r Hosea (Hos 2,17) wiederholt sich die Verwandlung von Ungl
ck in Segen, wenn Israel zum zweitenmal von Gott in sein Land gef
hrt wird.
AUrspr
nglich kein Eigenname, sondern das hebr
ische Wort f
Mensch
. Nach Paulus hat Adam die ganze Menschheit in die Verfallenheit an S
nde und Tod hineingezogen. Ihm tritt Christus als der
letzte Adam
gegen
ber, der vom Tod zum Leben f
hrt (R
m 5,12-19; 1. Kor 15,45-49).
BDas (hebr
ische) Wort hat den Sinn von
so ist es/so sei es!
, wenn es von der Gemeinde zur Best
tigung von Segen oder Fluch ausgerufen wird (5. Mose 27,15-26) oder die Gemeinde sich mit diesem Wort hinter das Gebet eines einzelnen stellt (1. Kor 14,16). In der neutestamentlichen Gemeinde gewinnt das Gebet wie auch das abschlie
ende "Amen" seine besondere Zuversicht und Festigkeit aus der in Christus erfahrbar gewordenen Treue Gottes und aus der Tatsache, da
Christus selbst das Gebet seiner Gemeinde mittr
gt (2. Kor 1,20; Offb 3,14).
r vom Tod zum Leben f
hrt (R
m 5,12-19; 1. Kor 15,45-49).
A und O
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
AaronqDer Bruder von =>Mose, am Berg Sinai von Gott zum ersten Priester der Israeliten berufen (2. Mose 28,1 - 30,38).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Abaddonu(hebr
isch; griechisch Apollyon) Der
Verderber
; Name des
ber den Ort des Verderbens gesetzten Engels (Offb 9,11).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
AbelZZweiter Sohn =>Adams und Evas. Er wurde von seinem Bruder Kain ermordet (1. Mose 4,1-16).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Abendmahl
Sach- und Worterkl
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Abgrund
Im Alten Testament Aufenthaltsort der Toten (Hiob 26,6; Spr 15,11; 27,20); in der Offenbarung (9,1; 9,11; 11,7; 17,8; 20,1; 20,3) Gef
ngnis des Teufels und der abtr
nnigen Geister (vgl. Lk 8,31).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Abib~(
hrenmonat, 2. Mose 13,4) Der siebte Monat des althebr
ischen Jahres, sp
ter Nisan genannt, etwa Mitte M
rz bis Mitte April.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Abraham
Ehrenname, der Abram von Gott verliehen wurde ("Vater vieler V
lker"; 1. Mose 17,4). F
r Paulus (R
m 4,1-25) wird der Stammvater Israels zum Vorbild des Glaubens und "Vater" der Glaubenden aus allen V
lkern.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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AchajaQR
mische Provinz im Gebiet des heutigen Griechenland mit der Hauptstadt Korinth.
Sach- und Worterkl
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Achortal
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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=>Monate.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Adma und Zebojim
Die beiden St
dte werden zusammen mit =>Sodom und Gomorra genannt, deren Schicksal sie teilten und in deren Nachbarschaft sie vermutlich lagen (5. Mose 29,22).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Adriam(Apg 27,27) Auch das Mittell
ndische Meer zwischen Kreta und Sizilien wurde im Altertum zur Adria gerechnet.
Sach- und Worterkl
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Agrippa
=>Herodes (4, 5).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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CDie Stellung der "
ltesten" gr
ndete urspr
nglich in der W
rde des Alters: In Familie und Sippe gilt die Autorit
t der "Alten". Obwohl im Grundsatz alle Familienoberh
upter den gleichen Rang hatten,
bten im gr
eren Verband des Stammes die H
upter der m
chtigsten Familien die Autorit
t aus, im Krieg als Anf
hrer und im Frieden durch Rechtsprechung. Sie bildeten eine Art Adel . - Mit der Entwicklung einer st
dtischen Kultur entstand eine Stadtaristokratie, die als lokale Beh
rde die Ortschaft verwaltete und Recht sprach. Unter dem K
nigtum verloren die
ltesten an Einflu
, gewannen ihn aber neu nach der R
ckkehr aus dem babylonischen Exil (=>Hoher Rat). In den j
dischen Gemeinden au
erhalb Pal
stinas war die Verwaltung zumindest der =>Synagoge einem
ltestenrat unterstellt . - Gelegentlich bezeichnet
lteste
auch die
lteren Gesetzesausleger (Mk 7,3; 7,5) . - Nach j
dischem Vorbild findet man auch in den jungen Christengemeinden ein Vorsteherkollegium von
ltesten. (Zur weiteren Entwicklung =>Gemeinde
Amoriterland
(Amurru) ist die fr
hbabylonische Bezeichnung f
r Pal
stina und Syrien. Im Alten Testament begegnet der Volksname als Bezeichnung der vorisraelitischen Bev
lkerung Gesamtpal
stinas wie auch als Bezeichnung f
r einen Volksstamm in Mittelpal
stina.
AWahrscheinlich ist der Titel "Apostel" (Ausgesandter) von der j
dischen Einrichtung des "Gesandten" herzuleiten, der f
r bestimmte Auftr
ge mit der Vollmacht des Sendenden ausgestattet wurde. Die Missionare der Urchristenheit trugen diesen Titel. In der sp
teren
berlieferung wird die Apostelzahl auf die zw
lf =>J
nger und Paulus beschr
nkt. Die Zahl zw
lf erinnert an die zw
lf St
mme Israels; die Apostel repr
sentieren das neue Gottesvolk.
sA(Apg 17,19; 17,34) Griechisch
Aresh
. Dort tagte in alten Zeiten der oberste athenische Gerichtshof. In der r
mischen Zeit hatte er seine Sitzungen in der K
nigshalle am Markt, seine Befugnisse erstreckten sich nur noch auf Religion und Erziehung. Ob Paulus vor dieser Beh
rde oder nur am Ort ihrer Zusammenk
nfte sprach, l
t sich aus Apg 17,16-24 nicht entnehmen.
nkt. Die Zahl zw
lf erinnert an die zw
lf St
mme Israels; die Apostel repr
sentieren das neue Gottesvolk.
BBezeichnung einer semitischen Stammes- und V
lkergruppe, die ihren Ursprung vermutlich in Mesopotamien hatte und von dort nach S
dwesten gewandert ist. In der Bibel werden auch die Verwandten Abrahams "Aram
er" genannt. Im Gebiet des heutigen =>Syrien bildete sich das sog. Aram
erreich . - Die aram
ische Sprache geh
rt zum westlichen Zweig der semitischen Sprachfamilie. Sie setzte sich als Diplomaten- und Korrespondenzsprache im neuassyrischen, neubabylonischen und persischen Reich als sogenanntes "Reichsaram
isch" durch. Eine Reihe biblischer Kapitel sind in aram
ischer Sprache geschrieben. Vermutlich war sie zur Zeit Jesu in Pal
stina weithin gebr
uchlich.
AEiner der Titel von Gajus Octavius. Er bedeutet "Erhabener" (griechisch Sebastos). Augustus wurde als Weltheiland gefeiert, da seine Regierungszeit als r
mischer Kaiser (27 v. bis 14 n. Chr.) in ihren sp
teren Abschnitten eine Zeit allgemeinen Friedens war.
us vor dieser Beh
rde oder nur am Ort ihrer Zusammenk
nfte sprach, l
t sich aus Apg 17,16-24 nicht entnehmen.
AEine im ph
nizisch-kanaanitischen Bereich beheimatete Fruchtbarkeits- und Vegetationsg
ttin, deren Kult auch in Israel eindrang (1. K
n 18,19). Gr
ume oder an deren Stelle Holzpf
hle (die ebenfalls
Ascheren
en) symbolisierten die Gegenwart der G
ttin und wurden anbetend verehrt. Die Aschera galt als Gattin =>Baals. H
ufig waren die Gottesdienste dieser G
ttin mit geschlechtlichen Ausschweifungen verkn
Allerheiligstes
=>Tempel.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Ein indischer Baum, zugleich Bezeichnung f
r dessen wohlriechendes Harz, das u. a. als Duftstoff beim Begr
bnis verwendet wurde (Joh 19,39).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Altar
=>Opfer; =>Tempel.
Sach- und Worterkl
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lteste
Sach- und Worterkl
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Sach- und Worterkl
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Amoriter
Sach- und Worterkl
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Apollyon
=>Abaddon.
Sach- und Worterkl
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Apostel
Sach- und Worterkl
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Aram, Aram
Sach- und Worterkl
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Arbe!(3. Mose 11,22) Heuschreckenart.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Arche
=>Noah.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Archelaus Sohn Herodes I.; =>Herodes (3).
Sach- und Worterkl
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Areopag
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Aretas
Aretas IV., 9 v. bis 38 n. Chr., K
ber das
stlich-s
stlich von Pal
stina gelegene Reich der Nabat
er, das seinen Einflu
zeitweise bis Damaskus ausdehnte (2. Kor 11,32).
Sach- und Worterkl
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Ariel
Gottesherd
; Hes 43,15-16 der oberste Teil des Brandopferaltars; daher Jes 29,1-2; 29,7 dichterische Bezeichnung Jerusalems, weil dort der Brandopferaltar stand.
Sach- und Worterkl
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Aschera
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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ALand am Oberlauf des Tigris, in der Gegend des heutigen Mossul. Gr
te St
dte: Assur (daher der Name), Kalah, Ninive. Sie waren zu verschiedenen Zeiten auch Hauptst
dte. Geschichtlich bedeutsam wurde Assyrien schon Anfang des 2. Jahrtausends v. Chr. Vom 10. bis 6. Jahrhundert war es eine beherrschende Gro
macht, die sich vor allem durch eine r
cksichts- und erbarmungslose Machtpolitik verha
t machte. Das Reich endete v
llig um 600 v. Chr.
AProphetischer Name, den Jesaja offenbar auf Gottes Befehl seinem Sohn gegeben hat (Jes 7,3). Der Sinn ist nicht eindeutig:
Nur (oder: wenigstens) ein Rest kehrt um (oder: kehrt zur
. Der Gedanke eines "Restes" findet sich auch in Jes 10,21-22; 8,16-18.
SAWer zu einem fremden Volk geh
rt, nur f
r eine gewisse Zeit (etwa als H
ndler) in Israel weilt oder, wenn er im Land bleibt (z. B. 2. Sam 15,19; 1. K
n 11,1; 11,8), die angestammte Religions- und Volkszugeh
rigkeit festh
lt, also nicht
Beisasse
oder
Fremdling
wird (vgl. zu diesen beiden Begriffen die entsprechenden Worterkl
rungen).
BBEine Sammelbezeichnung f
r verschiedene Hautkrankheiten, zu denen nicht nur die Lepra, sondern auch die Psoriasis, die Schuppenflechte, geh
rt. Aussatz machte auf jeden Fall kultisch unrein (=>rein). Der Unreine wurde aus der Gemeinschaft der Gesunden, der Reinen, ausgesondert.
ber eine Behandlung des Aussatzes ist nichts bekannt; wenn eine Heilung stattfand, galt der Priester als Sachverst
ndiger, der sie best
tigen mu
te. Als
Aussatz
bezeichnet und entsprechend behandelt wurde auch Pilz- und Schimmelbefall an H
usern und Gebrauchsgegenst
nden (3. Mose 13,1 - 14,57).
CDer Wortsinn ist eigentlich "Herr" oder "Besitzer". Im Lauf der Zeit wurde das Wort zu einem G
ttertitel und schlie
lich zu einem G
tternamen. Die kanaanitischen Stadtgottheiten trugen diesen Namen. Einzelne ber
hmte Lokalg
tter sind Baal-Berit, der
Herr des Bundes
in Sichem (Ri 8,33; 9,4), Baal-Peor (4. Mose 25,3-5), Baal-Sebub, der
Herr der Fliegen
in Ekron (2. K
n 1,2), der Baal von Sidon (1. K
n 16,31). - Im israelitischen Sprachgebrauch gewinnt dieser G
ttername immer mehr den Sinn von "G
tze", da sich die israelitische Religion besonders mit den kanaanitischen Kulten auseinanderzusetzen hatte. Es gilt als sicher, da
man den Baal als Himmels- oder Wettergottheit zu verstehen hat. Durch die Verbindung mit =>Aschera oder Astarte (1. K
n 11,5) wird seine Beziehung zu Fruchtbarkeitskulten deutlich. In der Vorstellung der Kanaaniter war das fruchtbare Ackerland eine Muttergottheit, die durch Baal befruchtet wurde. Die G
tter waren also im Grunde die M
chte der Fruchtbarkeit selbst. Sie sind Teil dieser
BDie Herkunft und Bedeutung dieses Namens ist nicht v
llig gekl
rt. Von den Babyloniern wurde er als "Tor Gottes" gedeutet, in Israel vom hebr
ischen Wort f
r "Verwirrung" abgeleitet (1. Mose 11,1-9). Im 2. Jahrtausend v. Chr. wurde die Stadt Babel am Euphrat zum Herrschaftszentrum des Vorderen Orients. Ihr Einflu
endete erst im 2. Jahrhundert v. Chr. (=>Babylonien) . - Im Neuen Testament wird der Name als Deckbezeichnung f
r die r
mische Weltmacht und ihre Hauptstadt Rom verwendet (1. Petr 5,13; vgl. Offb 18,1-24). Vergleichspunkt ist die Feindschaft gegen das Gottesvolk: Der r
mische Kaiser l
t die Christen verfolgen; die Babylonier haben Jerusalem zerst
rt und einen Teil des Volkes in die Verbannung gef
~ADas Schwemmland um Euphrat und Tigris bis zur H
he des heutigen Bagdad (Mesopotamien). Zuerst ist diese Gegend vermutlich im 5. Jahrtausend v. Chr. besiedelt worden. In der Bibel spielt eine besondere Rolle das neubabylonische Reich, dessen Herrscher Nebukadnezar (604-562 v. Chr.) Juda besiegte, Jerusalem zerst
ren und die Oberschicht des Landes nach Babylonien deportieren lie
qCDer Begriff geh
rt in den Zusammenhang des sog. "Heiligen Krieges" und bedeutet, da
die gesamte Kriegsbeute dem menschlichen Gebrauch und der menschlichen Verf
gung entnommen ist und Gott als dem eigentlichen Kriegsherrn geh
rt. Im strengsten Fall wurden die Siedlungen mit Feuer zerst
rt und alles Lebendige in ihnen mit dem Schwert vernichtet . - Aus den biblischen Berichten l
t sich erkennen, da
diese Form des Krieges nur aus besonderen Anl
ssen und mit eng begrenzten Zielen (z. B. als Strafaktion) ge
bt wurde. Die Forderung des 5. Mosebuches nach Ausrottung aller vorisraelitischen Bewohner Kanaans ist in der Praxis nicht durchgef
hrt worden. In ihr spiegelt sich das Bestreben, Israel vor fremden Einfl
ssen zu sch
tzen, die seinem Glauben gef
hrlich werden konnten, und, wie der Kampf der Propheten (Hosea, Jeremia, Hesekiel) zeigt, auch tats
chlich wurden (=>Baal).
Asien
Die r
mische Provinz Asia umfa
te den westlichen Teil von Kleinasien mit der Hauptstadt Ephesus (seit 133 v. Chr.). Hier lagen die sieben Gemeinden, an die die Sendschreiben von Offenbarung 2,1 - 3,22 gerichtet sind.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Assyrien
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Astarte
Westsemitische Fruchtbarkeitsg
ttin, deren Kult mit sexuellen Ausschweifungen verbunden war. Salomo lie
ihr aus politischen Gr
nden - als G
ttin der Ph
nizier - ein Opferheiligtum errichten (2. K
n 23,13).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Atargatis
(2. Makk 12,26) Die syrisch-aram
ische Auspr
gung der in Kanaan als Astarte oder Aschera verehrten Fruchtbarkeitsg
ttin (vgl. 1. K
n 18,19).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
thiopien =>Kusch.
Sach- und Worterkl
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Augustus
Sach- und Worterkl
rung|
en%Worterkl
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Ausl
Sach- und Worterkl
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Aussatz
Sach- und Worterkl
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Sach- und Worterkl
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Babel, Babylon
Sach- und Worterkl
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Babylonien
Sach- und Worterkl
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Sach- und Worterkl
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BaschanLEine ostjordanische Hochebene von sprichw
rtlicher Fruchtbarkeit am Jarmuk.
Sach- und Worterkl
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Bedolachharz
(1. Mose 2,12; 4. Mose 11,7) Das wohlriechende Harz der in S
darabien heimischen Balsamstaude, das als Duftstoff, zum R
uchern und als Wundmittel verwendet wurde.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Beelzebul_(Mt 10,25; 12,24; vgl. Baal-Sebub 2. K
n 1,2) Im Judentum Name des obersten der b
sen Geister.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Beisasse
(2. Mose 12,45; 4. Mose 35,15) Im Unterschied zu den Vollb
rgern, den Fremdlingen und den Sklaven ein Schutzb
rger, der - meist nur vor
bergehend - an einem Ort ans
ssig ist, ohne das B
rgerrecht zu erlangen (=>Ausl
nder, Fremdling).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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CDie Beschneidung wird bei vielen V
lkern ge
bt, aber unterschiedlich gedeutet. Im alten Israel wurde sie zum Zeichen des =>Bundes zwischen Gott und seinem Volk und zum Kennzeichen der Zugeh
rigkeit zum Gottesvolk, vor allem in Abgrenzung gegen das Griechentum in hellenistischer Zeit. Vollzogen wird sie durch das Abtrennen der Vorhaut am m
nnlichen Glied; sie wurde in fr
her Zeit bei J
nglingen, sp
ter bei Neugeborenen am 8. Tag nach der Geburt ge
bt. M
dchen wurden in Israel nicht beschnitten . - Da
Gott mehr erwartet als nur die
ere Beschneidung, sagt der Aufruf zu einer
Beschneidung des Herzens
(5. Mose 10,16; 30,6; vgl. Kol 2,11), der auf eine Umwandlung des inneren Menschen zielt. In den fr
hen judenchristlichen Gemeinden entstand die Frage, ob man Nichtjuden, die Christen werden wollten, beschneiden und damit zuerst in das Judentum aufnehmen m
sse. Paulus wehrte sich gegen eine solche Forderung mit Leidenschaft (Gal 5,1-15).
lBMenschen, von denen ein b
ser Geist (D
mon) Besitz ergriffen hat. Die Existenz d
monisch Besessener, wie sie das Neue Testament bezeugt, zeigt an, in welcher Lage sich die Menschheit befindet: Sie ist oft nicht ihr eigener Herr, sondern zerst
rerischen M
chten ausgeliefert. Auch viele Krankheiten, vor allem psychisch krankhaftes Verhalten, wurden im Altertum auf den Einflu
ser =>Geister zur
ckgef
hrt. Wenn Jesus in der Kraft des heiligen Geistes die b
sen Geister austreibt, so ist dies das Zeichen daf
r, da
Gott seine Herrschaft schon aufrichtet (Mt 12,28; Lk 11,20) und das Widerg
ttliche besiegt (Lk 10,18).
ADer Name bedeutet "Haus Gottes". Der Ort im
ersten S
den des Stammgebietes von Ephraim, etwa 8 km n
rdlich von Jerusalem, war bereits in der Bronzezeit besiedelt und hatte ein Heiligtum, das sich unweit des Ortes befand. Es wurde von Josia bei seiner Kultreform zerst
rt (2. K
n 23,15). In der Bibel ist bei Erw
hnung des Namens in der Regel an das Heiligtum und erst in nachexilischer Zeit an den Ort gedacht.
A(= Aufseher) Im Neuen Testament noch nicht Bezeichnung f
r ein
bergemeindliches Amt. In Phil 1,1 Bezeichnung f
r die Aufseher oder Verwalter neben den Helfern (= Diakonen) in der Gemeinde, in Apg 20,28 f
r die
ltesten der Gemeinde in Ephesus, in 1. Tim 3,1; Tit 1,7 f
r den Leiter der Gemeinde neben den Diakonen, in 1. Petr 2,25 im umfassenden Sinn auf Jesus
bertragen (=>Gemeindeleiter).
CDas Blut gilt als Quelle und Sitz des Lebens. Da Gott der Lebensspender ist, geh
rt es ihm und darf vom Menschen nicht gegessen oder getrunken werden. Das f
hrt in Israel zu der Forderung, nur solches Fleisch zu essen, in dem keinerlei Blut zur
ckgeblieben ist (1. Mose 9,4), und damit zu einer Form des Schlachtens, bei der das gesamte Blut des Tieres ausflie
t (Sch
chtung) . - Bei der rituellen Schlachtung (Opferung) wird das Blut der Opfertiere aufgefangen und an den Altar gegossen. Au
erdem wird bei bestimmten Opferarten (=>Opfer) das Opferblut als S
hnemittel verwendet, um die verunreinigende Wirkung menschlicher Verfehlungen aufzuheben. Von daher wird im Neuen Testament der Opfertod Jesu als S
hne f
r die S
nde der Menschen verstanden (vor allem im Hebr
erbrief). In anderem Zusammenhang dient das Blut von Opfertieren zur Besiegelung des =>Bundes zwischen Gott und seinem Volk (2. Mose 24,6-8). Auf diesem Hintergrund deutet Jesus seinen Tod als Besiegelung des Neuen Bundes (Mt 26,28) . - Im Alten Testam
XB(4. Mose 35,12; 5. Mose 19,6; 2. Sam 14,11) Nach uraltem Rechtsempfinden fordert jeder Mord S
hne (=>Blut). Bevor es eine
ffentliche Gerichtsbarkeit gab, oblag diese S
hne dem Sippenverband. Der n
chste m
nnliche Verwandte des Ermordeten (der "Blutr
cher") hatte die Pflicht, den M
rder oder an seiner Stelle ein Mitglied von dessen Sippe zu t
ten. Schon im Alten Testament findet sich das Bestreben, naheliegenden Mi
uchen der Sippenrache zu begegnen (=>Freist
dte und 2. Mose 21,23-25). Das Neue Testament f
hrt dar
ber hinaus zum grunds
tzlichen Verzicht auf Rache (Mt 5,38-39; R
m 12,19-21).
BBrot wurde in Fladenform auf Backplatten oder in der hei
en Aschenglut ohne Verwendung eines weiteren Ger
tes gebacken. Die Fladen waren im Durchmesser etwa 20-50 cm gro
und 0,2 bis 1 cm dick. Das Mehl wurde mit Wasser anger
hrt und unges
uert (ohne Treibmittel) gebacken, zum Teil wurde auch schon =>Sauerteig verwendet. Brot, das mit Sauerteig gebacken wurde, durfte im Opferdienst nicht verwendet werden. Einen hervorragenden Platz hat das unges
uerte Brot im =>Passafest. Das Fladenbrot wurde nicht geschnitten, sondern gebrochen.
CBund bedeutet urspr
nglich ein Rechtsverh
ltnis auf Vertragsbasis unter Gleichberechtigten oder einen Vasallit
tsvertrag zwischen einem st
rkeren und einem schw
cheren Partner. Es wurde wahrscheinlich durch eine Schlachtungszeremonie, die nicht unbedingt Opfercharakter haben mu
te, bekr
ftigt. Der Bund zwischen Gott und seinem Volk ist nicht ein Vertrag zwischen gleichgestellten Partnern. Immer geht die Initiative von Gott aus, der einem einzelnen oder dem Volk Israel seinen Bund anbietet, der dem Bundespartner Verhei
ungen zusagt, aber auch Verpflichtungen auferlegt (1. Mose 17,1-27; 2. Mose 19,1 - 24,18) . - Die =>Propheten des Alten Testaments, die erleben, wie Israel durch G
tzendienst und soziale Ungerechtigkeit den Bund mit Gott bricht, k
ndigen f
r die Zukunft einen "neuen Bund" an (Jer 31,31-34). Diese Erwartung sieht das Neue Testament in Jesus Christus erf
llt: Er ist durch seinen Tod am Kreuz der Begr
nder des Neuen Bundes geworden, der zwischen Gott und dem neuen Bundesvolk aus allen V
lkern bes
B("Lade Gottes" 1. Sam 3,3; "Lade des Zeugnisses" Jos 4,16) Wahrscheinlich war die heilige Lade (hebr
isch = Kasten) in der Vork
nigszeit das Zentral- und Kriegsheiligtum einer Gruppe der Israelst
mme. Sie wurde an den Heiligt
mern von Silo oder Bethel aufbewahrt, doch begleitete sie auch das Volksheer bei Kriegsz
gen. David lie
die Lade nach Jerusalem
hren, Salomo stellte sie in das Allerheiligste des =>Tempels. Vermutlich ist sie bei der Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar zerst
rt oder weggeschleppt worden.
ber ihren Verbleib ist nichts bekannt, und eine neue Lade wurde nicht angefertigt. Sie galt als Thron des unsichtbaren Gottes (
Gnadenthron
als Bezeichnung f
r die goldene Deckplatte);
ber ihre Gestalt vgl. 2. Mose 25,10-22.
ADas r
mische B
rgerrecht hatten urspr
nglich nur die Stadtr
mer und die Bewohner einiger weniger r
mischer Provinzen. Sp
ter konnte es als Belohnung oder gegen Bezahlung von jedermann erworben werden. Ein r
mischer B
rger hatte Anrecht auf ein besonderes Rechtsverfahren, er war gegen die Willk
r der Provinzbeh
rden in mancher Hinsicht gesch
tzt und konnte an den Kaiser als obersten Richter appellieren (Apg 25,11).
BelR(Bar 6,41; St zu Dan 2,1-21) Anderer Name f
r den babylonischen Hauptgott Marduk.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
BeliarA(2. Kor 6,15)
Nichtsnutzigkeit
Verderben
; Name des Teufels.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Ben-Hinnom
=>Hinnomtal.
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&Beschneidung, beschneiden, beschnitten
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Besessene!
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Bethel (Bet-El)"
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Bischof#
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Block
(Hiob 13,27; Jer 20,2-3; Apg 16,24) Ein Strafger
t (Holzblock), in das der Delinquent unter Verdrehung des K
rpers gespannt wurde, bzw. Ger
st, in das im unteren Teil die F
e geschlossen wurden und im oberen die H
nde und der Kopf.
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Blut$
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Blutr
cher%
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Brandopfer =>Opfer.
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Brot, unges
uertes&
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(1. K
n 6,38) Der zweite Monat des althebr
ischen Jahres, sp
ter Marcheschwan genannt, ungef
hr Mitte Oktober bis Mitte November.
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Bund'
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Bundeslade(
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rger, r
mischer)
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A(Mehrzahl Cherubim) Himmlische Wesen mit Fl
geln, aus Tier- und Menschengestalt gemischt: (a) W
chter des Paradieses (1. Mose 3,24); (b) Tr
ger des Thrones Gottes (Ps 18,11; Hes 10,1; 11,22); (c) Nachbildungen der Cherubim
ber der Lade im Tempel (2. Mose 25,18; 1. K
n 8,6).
BNeben dem Empf
nger der Visionen des Danielbuches, der in Daniel 1,1 - 6,29 als babylonischer und persischer Hofbeamter aus der Zeit des Exils (=>Gefangenschaft) geschildert wird, gibt es einen anderen Tr
ger dieses Namens (eigentlich in der leicht abweichenden Form Danel), der in Hes 14,14-20 neben Noah und Hiob als vorbildlich Gerechter genannt wird. Eine Danielgestalt mit dieser Eigenschaft ist aus kanaanitischer Tradition bekannt. Hesekiel nennt offenbar bewu
t drei vorbildliche Gestalten, die nicht zu Israel geh
rten.
BDavid war der bedeutendste altisraelitische K
nig (um 1000 v. Chr.). Im Judentum zur Zeit Jesu war man teilweise der Auffassung, da
der erwartete Retter und Heilbringer ein Nachkomme ("Sohn") Davids sein und dessen Reich wiederherstellen werde. So wird "Sohn Davids" zu einem Christustitel. Wer den "Schl
ssel Davids" hat (Offb 3,7), verf
ber den Zugang zur neuen Welt Gottes, dem himmlischen Jerusalem (Jerusalem = Stadt Davids). Das Neue Testament zitiert David als Verfasser der ihm zugeschriebenen Psalmen.
ADer lateinische Name f
r die griechische G
ttin Artemis, die jungfr
uliche G
ttin der Jagd und der W
lder. Die Diana von Ephesus (Apg 19,24; 19,27-28) ist verwandt mit der kleinasiatischen
en Mutter
(Kybele), der Spenderin der Fruchtbarkeit in der Natur. Ihr aus einem Meteorstein gehauenes (
vom Himmel gefallenes
, V. 35) Kultbild mit vielen Br
sten stand in dem prachtvollen, zu den sieben Weltwundern gez
hlten Artemistempel von Ephesus.
A(=>Leviatan) Bezeichnung f
r verschiedene schreckenerregende Tiere, im Meer (Ps 74,13; Jes 27,1; 51,9) und auf dem Land, an einzelnen Stellen deutlich das Krokodil (Hes 29,3; 32,2) oder eine Schlange (5. Mose 32,33; Ps 91,13). In der Offenbarung Bild f
r den Teufel (12,3; 12,9).
B(2. Sam 24,22; 1. Chr 21,23; Jes 41,15) Gedroschen wurde im alten Israel, indem man eine Walze oder einen "Schlitten" (d. h. ein mit scharfen Steinen gespicktes Brett) von Zugtieren
ber die
hren ziehen lie
, die auf dem festgestampften Boden ausgebreitet waren. Anschlie
end warf man das gedroschene Getreide mit der =>Worfschaufel in die Luft, damit der Wind die Spreu davontragen konnte. Wegen des Windes wurden Dreschpl
tze (Tennen) gerne auf der H
he angelegt. Dadurch gerieten sie in die N
he der ebenfalls an solchen Orten befindlichen vorisraelitischen Opferst
tten, die dem kanaanitischen Fruchtbarkeitskult gewidmet waren (Hos 9,1; =>Baal).
Dachsfelle<(2. Mose 25,5) Vielleicht die Haut von einer Art Delphinen.
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DagonVDer wichtigste Gott der Philister (Tempel in Aschdod 1. Sam 5,1-5 und Gaza Ri 16,23).
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monen
Die Bibel kennt neben dem =>Satan eine Vielzahl b
ser =>Geister. Auch die G
tter der V
lker werden als d
monische M
chte verstanden (3. Mose 17,7; 1. Kor 8,5; 10,20).
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Sohn Jakobs und israelitischer Stamm, der nach einer ersten Siedlungszeit westlich Judas dem Druck der Philister weichen mu
te und seinen endg
ltigen Wohnsitz am oberen Jordanlauf fand (Ri 18,1-31).
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Daniel,
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Dankopfer =>Opfer.
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David, Sohn Davids-
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Diakon
(Phil 1,1; 1. Tim 3,8-13) Urchristliches Gemeindeamt.
ber die Aufgaben der Diakone wissen wir nichts Sicheres. Wahrscheinlich
bernahmen sie Verwaltungsaufgaben und organisierten die Liebest
tigkeit (vgl. Apg 6,1-7).
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Diana.
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DionysosA(2. Makk 6,7; 14,33) Griechischer Gott, dem der Efeu heilig ist.
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Drache/
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)Dreschschlitten, Dreschwagen, Dreschwalze0
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#AObwohl der Garten Eden als Ursprung tats
chlich existierender Fl
sse, wie des Euphrat, beschrieben wird, ist es nicht m
glich, seine Lage geographisch festzulegen. In der griechischen
bersetzung des Alten Testaments hei
t er "paradeisos", ein Wort, von dem unser "Paradies" abgeleitet ist.
(A(Luther: Leibrock) Ein Teil der Priesterkleidung (
Priesterschurz
); besonders vielleicht die Tasche mit den Stimmsteinen, die bei der Erkundung des Gotteswillens durch das Losorakel gebraucht wurden (1. Sam 14,18; 23,9; 30,7). Dagegen ist in Ri 8,27 ein Gottesbild (oder sein
berzug?) gemeint.
A(Joh 1,14; 1,18; 3,16; 3,18; 1. Joh 4,9) Der
eingeborene Sohn
Gottes ist Jesus nicht nur als der einzige und einzigartige, sondern (w
rtlich) als der
einzigerzeugte
. Damit wird bei Johannes das Geheimnis der Beziehung Jesu zum
Vater
angedeutet. Im altkirchlichen Bekenntnis wird das aufgenommen: Christus, das ewige =>Wort Gottes, ist im Unterschied zu allen anderen Wesen von Gott, dem Vater,
gezeugt, nicht erschaffen
AProphet der israelitischen Fr
hzeit, der nach Mal 3,23-24 und nach j
dischen Erwartungen vor dem Endgericht und dem Anbruch der neuen Welt Gottes noch einmal auftreten soll. Er wurde in sp
terer Zeit als der gro
e Nothelfer seines Volkes angerufen (Mt 27,47; 27,49).
@In den
ltesten alttestamentlichen Schriften bedeutet Engel soviel wie
"Bote Gottes". Sofern die n
here Bestimmung "Engel Gottes" oder "Engel des HERRN" benutzt wird, ist h
ufig gemeint, da
es Gott selbst ist, der sich in menschlicher Gestalt zeigt oder mit Menschen spricht. Der Name "Engel" wird auch f
r die himmlischen Wesen verwendet, die zur Umgebung Gottes geh
ren. Gott wird dabei als K
nig gedacht; die Engel bilden seinen "Hofstaat", der die Herrlichkeit Gottes preist und seinen Willen ausf
hrt (=>Gottess
hne). - Nach j
discher Auffassung haben einst Engel am Sinai dem Mose das =>Gesetz
bergeben. In Apg 7,38; 7,53 wird dieser Gedanke positiv aufgenommen. Nach Paulus dagegen weist die Vermittlung durch die Engel auf eine geringere Bedeutung des Gesetzes hin (Gal 3,19; vgl. Hebr 2,2). Im Neuen Testament begegnen Engel als Boten Gottes (Lk 1,26-38), aber auch als himmlische Repr
sentanten irdischer Gemeinden, die zugleich die Aufgabe eines Schutzengels haben (Offb 2,1 - 3,22; Mt 18,10; Apg 12,15). Da
ANach dem Danielbuch (Dan 10,20-21) haben nicht nur einzelne Menschen (Mt 18,10) oder Gemeinden (Offb 2,1 - 3,22), sondern ganze V
lker und Reiche ihren "Engel", der entsprechend seiner erweiterten Verantwortung einen h
heren Rang einnimmt (als "F
rst" unter den Engeln bzw. Erzengel). Darin spiegelt sich die
berzeugung, da
sich in der Menschengeschichte nicht nur ein irdisches Geschehen abspielt, sondern zugleich eine Auseinandersetzung zwischen
berirdischen M
chten.
BDer dem einzelnen Israeliten geh
rende Anteil am Gesamtbesitztum seiner Sippe. Er kann nicht einfach ver
ert werden, da er sonst dem Gesamteigentum der Sippe verlorenginge; wenn er unbedingt verkauft werden soll, mu
er dem N
chstverwandten zum Kauf angeboten werden. Daraus ergeben sich f
r diesen auch Verpflichtungen gegen
ber einer eventuell vorhandenen Witwe (Rut 4,5). Der von den Vorfahren ererbte Besitz ist geradezu geheiligt, so da
der Erwerb durch einen Fremden, gleichg
ltig wen, schlimmstes Unrecht w
re (vgl. 1. K
n 21,3).
QA(Asphalt) Ein festes und halbfestes Mineral, Zersetzungsprodukt aus urzeitlichen Pflanzen und Tieren, das unter anderem in der N
he des Toten Meeres gefunden und in offenen Gruben abgebaut wurde. Im Altertum wurde es als M
rtel benutzt, zum Verpichen von Schiffen und Gef
en, aber auch als Fu
bodenbelag und f
nstlerische Arbeiten.
\ABestimmte Kreise in urchristlicher Zeit waren der
berzeugung, da
der Besitz des heiligen Geistes den Christen eine "Erkenntnis" verleihe, die umfassender und tiefgehender sei als die Lehre der Apostel. Paulus und Johannes bek
mpfen in ihren Briefen solche
berheblichen Anschauungen als gef
hrlich und als Brutst
tte von Irrt
mern und Irrlehren.
Drusilla'Schwester Agrippas II. (=>Herodes, 5).
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Eden2
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EdomVNachbarvolk Israels, das auf Jakobs Bruder Esau zur
ckgef
hrt wird (1. Mose 36,1-43).
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Efod3
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eingeboren4
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Einsetzungsopfer =>Opfer.
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Elia5
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Elisa
Als Prophet der Nachfolger =>Elias. Er heilte einen h
heren Offizier des syrischen Nachbarreiches vom =>Aussatz (2. K
n 5,1-19; Lk 4,27).
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=>Monate.
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Engel, Engel des HERRN6
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Engelf
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Ephraim
ngster Sohn Josefs. Als wichtigster Stamm des Nordreichs Israel kann Ephraim auch f
r das ganze Nordreich stehen (Jes 7,8-9; Hos 11,8-9).
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Epikureert(Apg 17,18) Anh
nger des griechischen Philosophen Epikur, Vertreter einer den Lebensgenu
lehrenden Weltanschauung.
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Erbteil, Erbe8
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Erdharz9
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Erkenntnis:
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AIn jedem 49. Jahr sollte im alten Israel die urspr
ngliche Besitzordnung wiederhergestellt werden. Denn im Ideal galt Grundbesitz als unver
erlich (=>Erbteil). Ebenso sollten Sklaven israelitischer Volkszugeh
rigkeit in diesem Jahr die Freiheit wiedererlangen (3. Mose 25,1-55).
B1. Der Mensch, der das Eigentum der Sippe
und zur
ckerwirbt (3. Mose 25,25), der einen in Schuldsklaverei Geratenen freikauft (3. Mose 25,48), der Verwandte, der eine kinderlose Witwe durch Heirat von der Kinderlosigkeit erl
st (Rut 3,9; 3,12; 4,1; 4,3; 4,6), der =>
Blutr
, der durch T
tung des Totschl
gers die Schuld der T
tung einl
st (4. Mose 35,12; 5. Mose 19,6) . - 2. Gott, der die Seinigen aus fremder Gewalt befreit hat, so Israel aus der Knechtschaft in
gypten (2. Mose 6,6; 15,13) und aus der babylonischen Gefangenschaft (Jes 41,14; 52,9), so den Frommen (Ps 19,15; 103,4), so die Witwen und Waisen (Spr 23,11). Gottes erl
sendes Werk sieht das Neue Testament in Christus vollendet (Mt 20,28; R
m 3,24; Gal 3,13; 1. Petr 1,18).
gAZum Zeichen, da
alles Leben eigentlich Gott geh
rt, wurden in Israel die m
nnlichen Erstgeburten des Viehs als =>Opfer dargebracht. Beim Menschen wurde die Erstgeburt durch ein Ersatzopfer abgel
st. Das konnte bei jedem Priester im Land geschehen. Wenn Jesus nach Lk 2,22 dazu in den Tempel gebracht wurde, so deutet dies an, wo er hingeh
rt (vgl. Lk 2,49).
CGott ist der Geber allen menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens; darum geb
hrt ihm die Erstlingsgabe von allem Lebenden (=>Erstgeburt). Im Alten Testament handelt es sich um Dankesgaben der Menschen f
r Gott (durch Abgabe an die Priester), um Gott als den Herrn des Lebens zu ehren: Opfer des ersten Ertrags von Fr
chten (Getreide,
l, Wein; 2. Mose 23,19; 4. Mose 18,12), der erstgeborenen m
nnlichen Tiere (2. Mose 13,2); der erstgeborene Sohn wurde durch ein Tieropfer ausgel
st (2. Mose 13,13) . - Im Neuen Testament hat der Begriff eine
bertragene Bedeutung. Paulus verwendet Erstlingsgabe in R
m 11,16 f
r den Glauben der Erzv
ter, durch den das ganze Volk Israel geheiligt ist, in R
m 16,5 und in 1. Kor 16,15 f
r die ersten Christen einer Provinz und in R
m 8,23 in Umkehrung des Verh
ltnisses von Geber und Empf
nger f
r den Geist Gottes, der den Christen als Unterpfand f
r das volle zuk
nftige Heil bereits gegeben ist (
hnlich 2. Kor 1,22; Eph 1,14 der Geist als erste Teilzahlung, durch die ein Ver
AZwillingsbruder =>Jakobs und Stammvater Edoms. Er trat sein Erstgeburtsrecht um ein Linsengericht an seinen Bruder ab. Die Umkehrung der nat
rlichen Rangordnung wird der Mutter Rebekka schon vor der Geburt ihrer S
hne von Gott vorausgesagt (1. Mose 25,23; R
m 9,12).
BANeben den =>Aposteln, =>Propheten und =>Lehrern (1. Kor 12,28) gab es in der ersten Christenheit auch M
nner, die eine besondere Gabe zur Verk
ndigung des "Evangeliums", der frohen Botschaft von Christus, besa
en und als Missionare die Botschaft
ber die Einzelgemeinde hinaustrugen (Apg 21,8; Eph 4,11; vgl. 2. Tim 4,5).
DA1. Eine erdichtete kleine Erz
hlung, in der Pflanzen oder Tiere reden und handeln (Ri 9,8; 2. K
n 14,9) . - 2. Die Pastoralbriefe kennzeichnen als Fabeln die phantastischen Spekulationen der Irrlehrer (1. Tim 1,4; 2. Tim 4,4), w
hrend 2. Petr 1,16 betont, da
das Wort vom Kommen Christi nicht eine klug erdachte Fabel ist.
C(Fast- und Bu
tage) Teilweiser oder v
lliger Verzicht auf Essen und Trinken wurde in Israel als S
hne f
r eigene oder fremde S
nden ge
bt, aber man enthielt sich der Nahrung auch aus Trauer und zur Unterst
tzung eines Gebetes, an besonderen Ungl
ckstagen und zum Vers
hnungsfest. Zur Zeit Jesu war es bei manchen Frommen Sitte geworden, zweimal w
chentlich zu fasten . - Bu
tage, d. h. Volksfast- und -trauertage wurden angesetzt, um eine drohende Not abzuwenden oder eine Beleidigung Gottes zu s
hnen. Erkannte man einen Schuldigen, sei es mit Hilfe eines Gottesurteils oder durch Zeugenaussagen, dann mu
te er hingerichtet werden, sein Besitz verfiel dem K
nig. In 1. K
n 21,9 mi
braucht Isebel einen solchen Bu
tag zu einem offenbaren Justizmord . - Nach der Zerst
rung Jerusalems 587 v. Chr. wurden regelm
ige Fasttage eingef
hrt, an denen das Volk in gottesdienstlichen Feiern sein Schicksal beklagte, seine Schuld bekannte und die Hilfe Gottes anrief (vgl. Sach 7,1-6).
Erla
jahr<
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ser, L
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Erstgeburt>
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Ersticktes
Fleisch von get
teten oder verendeten Tieren, in dem noch das Blut ist; f
r den Juden ungenie
bar, weil das =>Blut als Tr
ger des Gott geh
renden Lebens gilt (3. Mose 17,11). Darum das Verbot Apg 15,20; 15,29; 21,25.
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Erstling, Erstlingsgabe?
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#Erz- (Erzengel, Erzhirte, Erzvater)1Bezeichnet den im Range
Ersten
, also H
chsten.
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Esau@
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Essig
Bei dem Getr
nk, das Jesus am Kreuz gereicht wurde (Mt 27,48), handelt es sich um sauren Wein oder Weinessig, der zum nachhaltigen Stillen starken Durstes besonders geeignet ist und deshalb das normale Getr
nk der Soldaten war.
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EtanimfDer erste Monat des althebr
ischen Jahres, sp
ter Tischri genannt, Mitte September bis Mitte Oktober.
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Frau des ersten Menschen =>Adam. Aus ihrem Namen kann man einen Anklang an das hebr
ische Wort f
r "lebend" heraush
ren (1. Mose 3,20).
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EvangelistA
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EvangeliumXFrohe Botschaft, besonders die Freudenbotschaft von der Gnade Gottes in Jesus Christus.
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FabelB
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FastenC
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FastenzeitaIn Apg 27,9 der Fasttag f
nf Tage vor dem Gro
en =>Vers
hnungstag Ende September/Anfang Oktober.
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Feldgeister
se Geister, wohl in Bocksgestalt gedacht (Jes 13,21; 34,14), gef
rchtet, aber auch abergl
ubisch verehrt (3. Mose 17,7; 2. Chr 11,15).
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A(1. Mose 1,6-8) Das hebr
ische Wort bezeichnet etwas Festgestampftes, Festgeh
mmertes (Platte). Man dachte sich im Alten Orient den Himmel als eine riesige Kuppel oder Schale. Dar
ber befand sich nach dieser Anschauung der Himmelsozean und
ber diesem die Wohnung Gottes (Ps 104,1-3).
CDie drei alten Jahresfeste waren zun
chst Erntefeste und wurden dann mit der Erinnerung an Gottes Taten in der Geschichte Israels verbunden: das =>Passa (zusammen mit dem Fest der unges
uerten Brote) zum Beginn der Gerstenernte mit dem Gedenken an den Auszug aus
gypten; das Wochenfest (Pfingstfest) sieben Wochen sp
ter zum Beginn der Weizenernte mit der Erinnerung an die Gesetzgebung; das Fest der Obst- und Weinernte (Laubh
ttenfest) im Herbst mit der Bewahrung Israels in der W
ste (3. Mose 23,43). Dazu kamen das Neujahrsfest am ersten Tag des siebten Monats und zehn Tage sp
ter der Gro
e Vers
hnungstag. J
ngere Feste waren das Purimfest, dessen Anla
im Esterbuch dargestellt wird, und das Fest der Tempelweihe zum Gedenken an die Wiederweihung des Tempels durch den Makkab
er Judas (1. Makk 4,59). Im Neuen Testament sind erw
hnt das Passa (Mt 26,2), das Pfingstfest (Apg 2,1), das Laubh
ttenfest (Joh 7,2), das Tempelweihfest (Joh 10,22) und der Vers
hnungstag (Hebr 9,7).
CDas griechische Wort, das Luther w
rtlich mit
Fleisch
bersetzte, hat eine wesentlich gr
ere Bedeutungsbreite als seine deutsche Entsprechung. Zun
chst bezeichnet
Fleisch
den ganzen Menschen als leiblich-seelische Einheit. So sind Mann und Frau in ihrer Verbindung
ein Fleisch
(und nicht nur ein Leib; 1. Mose 2,24);
alles Fleisch
bedeutet: alle Menschen (Joel 3,1). Im
bertragenen Sinn bezeichnet es - 1. den Bereich des Irdischen, Menschlichen und Leiblichen, der der Verg
nglichkeit unterworfen ist (z. B. Jes 40,5-6). In diesen Bereich trat der Gottessohn ein, als er Mensch wurde (Joh 1,14; R
m 8,3). Das Gegen
ber zum irdischen Bereich bildet die Sph
re Gottes, die durch den Begriff
Geist
gekennzeichnet wird (R
m 1,3-4; 1. Tim 3,16; 1. Petr 3,18). Das Gegen
ber von Fleisch und =>Geist kennzeichnet hier die beiden Bereiche, in denen sich das Christusgeschehen vollzogen hat. - 2. Negativ qualifiziert ist dagegen der Begriff
Fleisch
; wenn Paulus mit ihm beschreibt, wie das Denken, Wollen und Handel
"AWer den angestammten Sippenverband verlassen hat, in der Fremde Zuflucht suchte und dort als Schutzb
rger gewisse Rechte genie
t, ohne Vollb
rger zu sein. Auch ein Israelit, der sich im Gebiet eines anderen israelitischen Stamms aufh
lt, kann als Fremdling bezeichnet werden (=>Ausl
nder).
AKleinasiatische Landschaft, die seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. von keltischen St
mmen bewohnt wurde (sprachlich verwandt ist Gallien und g
lisch). Die R
mer schufen nach der Eroberung dieses Gebietes eine Provinz mit dem gleichen Namen, die aber au
er dieser Landschaft auch noch Teile von Phrygien, Pisidien, Pamphylien, Lykaonien und Isaurien umfa
te. Die Adressaten des Galaterbriefes sind kaum die Bewohner der r
mischen Provinz, sondern der Landschaft Galatien.
FelixPAntonius Felix, r
mischer =>Statthalter (Prokurator) in Pal
stina 52-60 n. Chr.
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FesteE
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Feste IsraelsF
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FestusPPorzius Festus, r
mischer =>Statthalter (Prokurator) in Pal
stina 60-62 n. Chr.
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FischtoriEines der alten Stadttore Jerusalems, westlich von der sp
teren Burg Antonia (Neh 3,3; 12,39; Zef 1,10).
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FleischG
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Fluch
=>Segen und Fluch.
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Freist
Zufluchtsorte, an denen im alten Israel jemand Asyl finden konnte, der unabsichtlich einen Menschen get
tet hatte. Wenn er seine Unschuld glaubhaft machen konnte, war er damit vor dem =>Blutr
cher gesch
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FremdlingH
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Fronarbeit, Frondienst
Unentgeltliche zwangsweise Dienstleistung f
r den Grund- oder Landesherrn.
ffentliche Arbeiten wurden im Altertum (und Mittelalter) vielfach in Fronarbeit ausgef
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hregen
hnlich Ende Oktober oder Anfang November, zum Beginn der etwa sechs Monate w
hrenden Regenzeit, nach der Trockenzeit des Sommers zur neuen Aussaat n
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rst dieser Welt!Der =>Satan (siehe auch =>Welt).
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Gabbata
(Joh 19,13) Ein erh
hter, mit Steinplatten belegter Platz beim Palast des =>Statthalters in Jerusalem, auf dem unter freiem Himmel die Gerichtsurteile gesprochen wurden.
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Gabriel
In der j
dischen Engellehre wi
rd Gabriel zu den sogenannten =>Engelf
rsten, den "Erzengeln", gez
hlt, die zur engsten Umgebung Gottes geh
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GalatienI
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Galbanum
(2. Mose 30,34; Sir 24,21) Ein in Syrien heimisches, bis 2 m hohes Doldengew
chs, dessen eingedickter Milchsaft f
r die im Gottesdienst gebrauchte Weihrauchmischung verwendet wurde.
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A(Mt 23,5) Gesetzestreue Juden befestigen zum Gebet mit langen Riemen auf der Stirn und am linken Arm lederne Kapseln, in denen mit Schriftworten beschriebene Pergamentstreifen verwahrt sind (vgl. 5. Mose 6,8). Zur Zeit Jesu trugen viele Fromme die Gebetsriemen den ganzen Tag.
C(Wegf
hrung, Exil, Verbannung) Zur
Befriedigungspolitik
der altorientalischen Herrscher geh
rte es seit dem 2. Jahrtausend v. Chr., die Oberschichten (Priester, Kaufleute, Handwerker) eroberter Provinzen untereinander auszutauschen. In der Bibel wird von zwei Wegf
hrungen berichtet: - 1. Die assyrische Gefangenschaft: Im 8. Jahrhundert v. Chr. eroberte der assyrische K
nig Sargon II. Samaria und deportierte die Oberschicht des Nordreiches nach Mesopotamien. Im Gegenzug lie
er Leute aus Babylon und Elam ansiedeln (=>Samaritaner) . - 2. Die babylonische Gefangenschaft: Im 6. Jahrhundert v. Chr. eroberte der neubabylonische K
nig Nebukadnezar II. Juda und deportierte 597 und 587 v. Chr. die Oberschicht nach Babylonien, ohne eine neue Oberschicht in Juda anzusiedeln. Die Verbannten konnten in geschlossenen Siedlungen zusammenwohnen, so da
der nationale Zusammenhalt bewahrt blieb und sich die Hoffnung auf R
ckkehr erhalten konnte.
vANach j
discher
berlieferung werden die =>Engel, die sich nach 1. Mose 6,4 durch den Verkehr mit Menschenfrauen vergangen hatten, zur Strafe im Innern der Erde gefangengehalten. Auch ihnen wird durch Christus die M
glichkeit der Vergebung angek
ndigt (1. Petr 3,19). Nach 1. Petr 4,6 gilt die Rettungstat Christi auch den Menschen, die vor seinem Erscheinen gestorben sind.
+AEin Lederriemen mit eingeflochtenen Knochen oder Metallst
ckchen. Die Gei
elung war eine r
mische Strafe f
nnliche Verbrecher, die nicht das r
mische B
rgerrecht besa
en (Apg 22,25). Meist ging sie der Kreuzigung voran (Mt 20,19; 27,26; Joh 19,1), wobei sie nicht selten bereits t
dlich wirkte.
DDas hebr
ische Wort f
r Geist bedeutet urspr
nglich "Wind, Hauch". Gemeint ist damit das Lebensprinzip, das Gott seinen Gesch
pfen verliehen hat und
ber das er jederzeit verf
gt. Vom Geist Gottes gehen aber auch spezielle Wirkungen auf bestimmte Menschen aus: Er kommt
ber einen Menschen und treibt ihn zu einer bestimmten Tat (Ri 13,25). Er beseelt die ekstatischen Prophetengemeinschaften (1. Sam 10,10-12) und kann einen Propheten ganz real an einen anderen Ort versetzen (1. K
n 18,12; vgl. Hes 8,3). Wenn der Geist Gottes st
ndig auf einem Menschen ruht wie auf David (1. Sam 16,13) oder einer prophetischen Gestalt (Jes 42,1; 61,1), ist dies das Zeichen einer besonderen Verbundenheit mit Gott und Beauftragung durch ihn. - Propheten des Alten Testaments haben f
r die Zukunft eine Ausgie
ung des Gottesgeistes
ber das ganze Volk erwartet (Hes 36,27; Joel 3,1-5). Die neutestamentliche Gemeinde sah diese Erwartung durch Jesus erf
llt, der nicht nur selbst vom Geist Gottes erf
llt war (Mk 1,10), sondern diesen Gei
se Geister (griech. D
monen, z. B. Mt 7,22; Mk 1,34; Lk 8,2; Joh 8,48 u.
.) oder unreine Geister (z. B. Mt 10,1; Mk 1,23; Lk 4,33 u.
.) sind geistige Wesen mit
bermenschlichen Kr
ften, die von einem Menschen Besitz ergreifen und ihn v
llig beherrschen k
nnen (=>Besessene). Ein
sprachloser Geist
(Mk 9,17) ist ein d
monisches Wesen, das den von ihm besessenen Menschen stumm macht.
CNach j
dischem Vorbild wurden die christlichen Gemeinden urspr
nglich von einer Gruppe von Vorstehern (=>
lteste) geleitet (Apg 14,23; 20,17; 1. Tim 5,17-22; Tit 1,5). Diese Leitungsform scheint in der Jerusalemer Urgemeinde ihre Wurzeln zu haben (Apg 11,30; 15,4; 15,6; 21,18). In den Paulinischen Gemeinden gab es - wohl in Anlehnung an bestimmte
mter in griechischen Vereinswesen - Gemeindeleiter ("Bisch
fe") und Gemeindehelfer ("Diakone"; vgl. Phil 1,1; 1. Tim 3,1). Wo beide Formen der Gemeindeleitung aufeinandertrafen, wurde zwischen der Aufgabe der Gemeinde
ltesten und der der Gemeindeleiter nicht unterschieden (vgl. Apg 20,17 mit 20,28 oder Tit 1,5 mit 1,7). Auch die Gemeindeleiter nahmen zun
chst ihre Aufgabe als Kollegium wahr (Phil 1,1). Erst in nach-neutestamentlicher Zeit finden wir die verschiedenen Formen der Gemeindeleitung ganz miteinander verschmolzen und die altkirchliche
mterordnung voll ausgepr
gt: ein Gemeindeleiter (episkopos/Bischof), unter ihm das Kollegium der Gemeinde
ltesten (presb
ASo w
rtlich in R
m 1,17; 3,21. Luther hat auch die
bersetzung erwogen:
die Gott macht, wirkt
. Gerechtigkeit ist nicht eine Eigenschaft Gottes, sondern sein Heilshandeln am Menschen, das den S
nder in die Gemeinschaft mit Gott aufnimmt und ihm ein neues Leben schenkt.
jBBezeichnung der f
nf Moseb
cher (Tora). Man umschrieb zur Zeit Jesu das Alte Testament mit "das Gesetz und die Propheten". Der Begriff "Gesetz" konnte aber auch auf das ganze Alte Testament ausgedehnt werden. Seit der Zeit Esras bestimmte das Mosegesetz das gesamte Leben des j
dischen Volkes und grenzte es streng gegen die
brigen V
lker ab. Von besonderer Bedeutung wurden daf
r die Gesetze
ber die =>Beschneidung und den =>Sabbat sowie die Reinheitsvorschriften (=>rein). Die Frage nach der bleibenden Geltung des Mosegesetzes f
hrte in der Urchristenheit zu ernsten Auseinandersetzungen (Apg 15,1-29; Gal 2,21).
GallioER
mischer Statthalter (Prokonsul) der Provinz =>Achaja 51-52 n. Chr.
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GamalielEJ
discher =>Schriftgelehrter, zu dessen Sch
lern auch Paulus z
hlte.
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GebetsriemenK
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GefangenschaftL
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ngnis, Geister im G.M
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Geist Gottes, heiliger GeistO
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Geister, b
se, unreineP
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GemeindeleiterQ
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(Mt 22,37; Mk 12,30; 12,33; Lk 10,27; R
m 7,23; 7,25) Das Wort bezeichnet bei Luther nicht nur das Gef
hl, sondern umfa
t Verstand, Vernunft, Gesinnung, Willen, Verlangen und Streben.
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Gerechtigkeit GottesR
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Gesalbter
=>Messias.
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GesetzS
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Gethsemane
rtlich "
lkelter". Das deutet darauf hin, da
es sich um einen
lgarten mit einer (vielleicht verfallenen?)
lkelter gehandelt hat.
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Geweiht
=>Gottgeweihter.
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GihonF(1. K
n 1,33) Quelle bei Jerusalem. Zu 1. Mose 2,13 =>Paradiesstr
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AAls "Gleichnis" bezeichnet man eine in der Regel ganz kurze Erz
hlung, die einen bestimmten Gedanken veranschaulichen soll. F
r Jesus ist diese Redeform besonders typisch. Seine Gleichnisse greifen Bilder und Ereignisse aus dem t
glichen Leben auf. Man darf jedoch nicht an den Einzelheiten des Erz
hlten h
ngenbleiben, sondern mu
darauf achten, worauf das Ganze hinaus will. Jedes Gleichnis, das Jesus erz
hlt, ist ein Appell, der seine H
rer zum Mitdenken, Weiterdenken und Umdenken auffordert.
@AWie die Griechen sich ihre G
tter auf dem Olymp wohnend vorstellten, so gibt es im Alten Orient die Anschauung von einem G
tterberg "im Norden". In Israel brachte man den Glauben an die
berlegenheit des eigenen Gottes dadurch zum Ausdruck, da
man sagte: Der Zionsberg in Jerusalem ist der wahre G
tterberg! (Ps 48,3).
>A(Apg 13,16 u.
.) Heiden, die am j
dischen Synagogengottesdienst teilnahmen und das Mosegesetz teilweise einhielten. Sie sind zu unterscheiden von den Proselyten (
Judengenossen
), d. h. Heiden, die durch Beschneidung rechtsg
ltig zum Judentum
bergetreten und zur Einhaltung des ganzen =>Gesetzes verpflichtet waren.
DGottgeweihte (Nasir
er) hei
en im Alten Testament Menschen, die sich als f
r Gott ausgesondert verstehen und dies durch eine bestimmte Lebensweise bezeugen. Es kam vor, da
solche Gottgeweihten ihr ganzes Leben in dieser Ausnahmesituation verbrachten, wie z. B. Simson (Ri 13,5; 13,7). H
ufiger scheint es jedoch gewesen zu sein, da
sich jemand f
r eine begrenzte Zeitspanne dem ausschlie
lichen Dienst Gottes weihte. Bestandteil des Gel
bdes war die Enthaltung von bestimmten Nahrungsmitteln, vor allem alkoholischen Getr
nken, und das Tragen einer bestimmten Kleidung. Zum Zeichen ihrer "Weihe" lie
en die Nasir
er in der Regel ihr Haupthaar nicht schneiden (4. Mose 6,1-8) . - Wenn jemand auf Zeit ein solches Gel
bde ablegte, mu
te er als Abschlu
ein ziemlich kostspieliges Opfer darbringen (4. Mose 6,13-20). In diesem Zusammenhang steht die Aufforderung an Paulus (Apg 21,23-26), die Opferkosten f
r arme Nasir
er zu
bernehmen und dadurch zugleich seine eigene Gesetzestreue zu beweisen. Da Paulus aus dem Ausland k
WCDas Fleisch von Tieren, die heidnischen G
ttern als Opfer geweiht wurden. Dazu geh
rt [a] alles Fleisch, das bei einer heidnischen Kultmahlzeit verzehrt wurde, aber auch [b] das auf dem Markt gekaufte Fleisch (weil
briggebliebenes Opferfleisch auf den Markt kam und das Schlachten eines jeden Tieres als Opfer aufgefa
t wurde). Paulus verbot den Christen die Teilnahme an heidnischen Kultmahlzeiten, gab aber den Genu
von G
tzenopferfleisch frei, wenn dieser au
erhalb des Kultaktes erfolgte. Wurde jedoch dabei das Fleisch ausdr
cklich als Opferfleisch bezeichnet, dann sollte der Christ mit R
cksicht auf
ngstliche (judenchristliche) Gemeindeglieder lieber darauf verzichten (1. Kor 8,1 - 10,33). Die Juden d
rfen wegen des Verbots von Blutgenu
(1. Mose 9,4) nur Fleisch essen, das nach ritueller Vorschrift geschlachtet (= gesch
chtet) worden ist.
C(Dan 9,27; 11,37; 12,11; Mt 24,15; Mk 13,14) Bei Daniel ein prophetischer Hinweis auf die Entweihung des Jerusalemer =>Tempels durch Antiochus IV. Epiphanes, der 168 v. Chr. dort einen heidnischen Kult einrichten lie
. Das
Greuelbild
war entweder ein G
tterbild oder - wahrscheinlicher - ein kleiner Altaraufsatz, der auf den gro
en Brandopferaltar gestellt wurde, um die fremden Opfer durchf
hren zu k
nnen. Durch diesen Gegenstand wurde das ganze Heiligtum kultisch unrein,
, so da
der j
dische Opferdienst unm
glich gemacht und Priester und Gemeinde vertrieben wurden. Dadurch ver
dete das Tempelgebiet (1. Makk 1,57; 6,7) . - In Mt 24,1-51 und Mk 13,1-37 wird der Ausdruck aus Daniel
bernommen, um eine in der Endzeit erwartete Tempelsch
ndung anderer Art zu bezeichnen. Nachdem der Jerusalemer Tempel im Jahr 70 n. Chr. zerst
rt wurde, kann man dabei an Vorg
nge wie die in Offb 13,1-18 bildhaft angedeuteten denken.
+B(Sach 12,11) Vielleicht ist hier auf die Totenklage um den Gott der Vegetation (2. K
n 5,18) hingewiesen, dessen Sterben in der Trockenheit des Sommers beklagt wurde, wie nach dem neu belebenden Fr
hregen im Herbst sein Auferstehen gefeiert wurde. Vielleicht ist aber auch zu
bersetzen:
Klage wie die bei Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo
. Hadad-Rimmon w
re dann der Ort, bei dem der letzte bedeutende K
nig Judas, Josia, 609 v. Chr. gefallen ist (2. K
n 23,29). Nach 2. Chr 25,20-25 war die Klage um Josia in Juda zu einem festen Brauch geworden.
Gittit;(Ps 8,1; 81,1; 84,1) Ein Musikinstrument oder eine Tonart.
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GleichnisU
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Nach Hes 38,1 - 39,16 ein F
rst im Land Magog, das im Norden zu suchen ist; Offb 20,8 ist
Gog und Magog
Bezeichnung der Weltmacht, die am Ende der Zeit gegen das Gottesvolk anst
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Gomorra =>Sodom.
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Gosan}Assyrische Provinz am oberen Habor (Nebenflu
des Euphrat). Hier wurden die 722 v. Chr. deportierten Israeliten angesiedelt.
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GottesbergV
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Gottesf
rchtigeW
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GottgeweihterX
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tzenopferfleischY
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(Mt 23,27) Sie galten in Israel als unrein (=>rein). Damit sie nicht ahnungslos betreten w
rden, wurden die Grabkammern durch
nchen mit wei
er Farbe kenntlich gemacht.
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Greuelbild der Verw
stungZ
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Griechen
Juden und Griechen
= Juden und Heiden (R
m 1,16);
Griechen und Nichtgriechen (Barbaren)
= alle V
lker (R
m 1,14). Die Griechen in Joh 12,20 sind griechisch redende Proselyten (
Judengenossen
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Grummetd(Am 7,1)
bersetzung unsicher. Vielleicht der durch den Sp
tregen hervorgebrachte zweite Graswuchs.
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Hadad-Rimmon[
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Hagab!(3. Mose 11,22) Heuschreckenart.
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Halleluja
(hebr
isch) Lobet den Herrn!
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}A(Offb 16,16) Unerkl
rbarer Name eines Berges, auf dem sich in der Endzeit die K
nige der Welt gegen Gott versammeln sollen. Die Ankn
pfungsm
glichkeiten an biblische Bezugsstellen, die man erwogen hat, erweisen sich als nicht
berzeugend. Der Name k
nnte aus der zur Zeit des Neuen Testaments weit verbreiteten apokalyptischen Literatur stammen, von der gro
e Teile verloren sind.
sA(1. Makk 2,42; 7,12) Hebr
isch hasidim = die Frommen. Eine Gruppe im Judentum, die aus treuen Anh
ngern des Gesetzes bestand und nur einen =>Hohenpriester aus dem Hause Aaron anerkennen wollte. Sie war zeitweise mit der makkab
ischen Bewegung verbunden, ohne v
llig in ihr aufzugehen, wie es in 2. Makk 14,6 angenommen wird. Aus ihr gingen sp
ter die =>Pharis
er hervor.
ADie urspr
ngliche Bedeutung ist unsicher. Das Wort begegnet im Alten Testament zun
chst als Bezeichnung f
r unfreie Israeliten (in
gypten: 2. Mose 1,6 - 2,10; als Sklaven: 2. Mose 21,2; Jer 34,8-9). In nachexilischer Zeit wird das Wort zum Ehrennamen und zur j
dischen Selbstbezeichnung (Jon 1,9; vgl. 2. Kor 11,22; Phil 3,5). Sprache und Schrift werden jetzt auch "hebr
isch" genannt. In Apg 6,1 bezeichnet das Wort die aram
isch redenden Juden im Unterschied zu den griechisch redenden.
@"Heilig" ist im Alten Testament alles, was Gott und der g
ttlichen Sph
re zugeh
rt. Das ist aus priesterlicher Sicht vor allem der =>Tempel und dort wieder in besonderem Ma
e die heiligen Ger
te, die Alt
re, die =>Bundeslade und der innerste Raum, der das =>Allerheiligste hei
t. Nur wer selbst "geheiligt" (geweiht) ist, kann sich dieser Sph
re nahen, ohne Schaden zu nehmen (4. Mose 4,15; 2. Mose 30,29). Die =>Opfer, die Gott dargebracht werden, sind in abgestuftem Ma
e heilig, und entsprechend d
rfen unterschiedliche Personenkreise einen Anteil davon verzehren: beim Dank- und Lobopfer die ganze Gemeinde (3. Mose 7,13-15); bei den Erntegaben ans Heiligtum und bei bestimmten Opferanteilen alle Angeh
rigen der Priest&
erfamilie (4. Mose 18,11-19), bei den S
hnopfern die Priester allein (3. Mose 6,19-22). - Es geh
rt zum Dienst der Priester, genau zu unterscheiden - und das Volk unterscheiden zu lehren - zwischen "heilig" und "unheilig" (profan; 3. Mose 10,10), also die Grenze zu wahren zwischen der Sph
C(1) Herodes I. war 37-4 v. Chr. r
mischer Vasallenk
nig in Pal
stina. In seine Regierungszeit f
llt die Geburt Jesu (Mt 2,1; Lk 1,5) . - (2) Herodes Antipas, Sohn von Herodes I., herrschte nur
ber Galil
a und Per
a, 4 v . - 39 n. Chr. Er lie
Johannes den T
ufer hinrichten (Mt 14,1-10) . - (3) Herodes Archelaus, Sohn Herodes" I., herrschte 4 v . - 6 n. Chr.
ber Jud
a, Samarien und Idum
a (Mt 2,22). Sein Gebiet wurde danach einem r
mischen =>Statthalter (Prokurator) unterstellt . - (4) Agrippa I., Enkel Herodes" I., wurde volkst
mlich "Herodes" genannt, da er kurze Zeit (41-44 n. Chr.) das Reich seines Gro
vaters unter seiner Herrschaft vereinigte. Er lie
den Apostel Jakobus, den Bruder des Johannes, hinrichten (Apg 12,1-23) . - (5) Agrippa II., Sohn Agrippas I., Bruder der Berenike (die 48-69 n. Chr. bei ihm lebte) und der Drusilla, hatte eine kleine Herrschaft n
rdlich von Pal
stina (50-94 n. Chr.). Als dem r
mischen Vertrauensmann f
r Angelegenheiten des Jerusalemer Tempels und Schwager des Statthalter
DIn dieser
bersetzung (im Anschlu
an eine alte Tradition) Wiedergabe des hebr
ischen Gottesnamens, der mit gro
er Wahrscheinlichkeit Jahwe gelautet hat. Gesichert sind lediglich die Konsonanten JHWH (das auslautende H ist stumm). Da die j
dischen Gelehrten, die den hebr
ischen Text mit Vokalen versahen, den Gottesnamen aus Scheu nicht mehr aussprachen, haben sie statt der urspr
nglichen Vokale die Vokale des hebr
ischen Wortes f
r "Herr" eingesetzt, das beim Vorlesen an dieser Stelle gesprochen werden sollte (adonaj; das anlautende a in der Schreibung verk
rzt zu e). Durch ein Mi
verst
ndnis ist sp
ter daraus das Kunstwort JeHoVaH geworden. Die urspr
ngliche Form des Gottesnamens l
t sich erschlie
en aus der Kurzform Jah, die z. B. in Hallelu-jah (Preist Jahwe) enthalten ist, sowie aus alten griechischen Texten. - Jahwe ist ein Eigenname, der den Gott Israels von anderen G
ttern unterscheidet. Erst im Lauf der Zeit setzt sich die Erkenntnis durch, da
er der einzige Gott ist und alle anderen G
tter
tote G
Hanes&(Jes 30,4) Grenzstadt in S
gypten.
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Hargol!(3. Mose 11,22) Heuschreckenart.
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Harmagedon]
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Hasid
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Hausgott
Kleine G
tterfiguren, die als gute Geister das Haus besch
tzen sollen, sind aus vielen Kulturen bekannt und in
lterer Zeit auch in Israel verbreitet (Hos 3,4).
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Hebopfer
(2. Mose 29,27-28) Der Teil des Besitzes, der vom
brigen
abgehoben
(vielleicht auch emporgehoben) und dadurch Gott geweiht wurde; auch der Anteil eines Opfers, der dem Priester zustand, z. B. die rechte Keule beim Dankopfer.
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hebr
Als Umgangssprache diente zur Zeit Jesu das Aram
ische (=>Aram
er). Die Aufschrift
ber dem Kreuz (Joh 19,20) war vielleicht jedoch auf Hebr
isch abgefa
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Heer des Himmels
(a) Die Engel um Gottes Thron (1. K
n 22,19; 2. Chr 18,18; Lk 2,13); (b) die Gestirne (Jes 34,4; 40,26), h
ufig als G
tter verehrt (5. Mose 4,19; Zef 1,5).
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heilig`
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Henoch
Im Alten Testament einer der Nachkommen Adams (1. Mose 5,21). Der Judas-Brief zitiert in V. 14 aus einer Henoch zugeschriebenen Schrift, die aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. stammt.
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Heraklesb(2. Makk 4,19) Halbg
ttlicher Held der griechischen Sage, dem kultische Opfer dargebracht wurden.
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Hermes
(Apg 14,12) Herold und Sprecher der G
tter, Begleiter des h
chsten Gottes =>Zeus und Gott des Handels (bei den R
mern Merkur).
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Herodesa
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Herodias
Frau des =>Herodes Antipas. Aus politischem Ehrgeiz hatte sie sich von dessen Halbbruder (in Mk 6,17 irrt
mlich Philippus genannt) getrennt und Antipas zur Versto
ung seiner ersten Frau veranla
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HERRb
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QBDie sichtbare Erscheinung der g
ttlichen Majest
t, die als strahlender Lichtglanz zu denken ist. Nach 2. Mose 33,18-23 und anderen Stellen ist der Anblick dieser Lichterscheinung f
r sterbliche Menschen t
dlich. Aber in prophetischen Visionen wird sie von Jesaja (Kap 6,1-13) und Hesekiel (Kap 1,1 - 3,27) geschaut und beschrieben. Im Neuen Testament bezeichnet der Ausdruck Gottes unverg
ngliches Leben, an dem nicht nur der auferstandene Christus, sondern durch ihn auch die Gemeinde teilhat. Nach Joh 1,14; 2,11 war diese Herrlichkeit an Jesus schon w
hrend seines Erdenlebens wahrnehmbar.
AVon ihrem Stammland im Inneren Kleinasiens aus gr
ndeten die Hetiter im 2. Jahrtausend v. Chr. ein bedeutendes Reich, das sich zeitweilig bis nach Damaskus und Babylon erstreckte. Im Alten Testament ist Hetiter Bezeichnung f
r einen Teil der Urbev
lkerung Kanaans (1. Mose 15,20; 23,10; 26,34 u.
.), Hetiterland kann aber auch nach assyrischem Sprachgebrauch Bezeichnung f
r Syrien, besonders Nordsyrien, sein (Ri 1,26; Jos 1,4).
ANach fr
dischen Vorstellungen hat der Himmel mehrere "Stockwerke"; das =>Paradies dachte man sich im "dritten Himmel" (vgl. 2. Kor 12,2; 12,4). Eine charakteristische und f
r uns befremdliche Vorstellung entfaltet der Epheserbrief: Der Raum zwischen Himmel und Erde ist demnach von d
monischen M
chten beherrscht, die Gott und den Menschen feindlich sind. Christus hat bei seiner Himmelfahrt diese M
chte besiegt und gefangengenommen (Eph 4,8-10; 6,12).
ATal westlich und s
dlich von Jerusalem (Ben-Hinnom oder Ge-Ben-Hinnom genannt), das in das Kidrontal m
ndet. Bis zur Reform des K
nigs Josia (639-609 v. Chr.) war dort eine Opferst
tte des =>Moloch, an der Kinderopfer dargebracht wurden. Nach der Zerst
rung und Entweihung durch Josia wurde das Tal als Ausl
nderfriedhof und Schuttabladeplatz benutzt. In der Form Gehinnom oder Gehenna ist der Name des Tals zum Inbegriff der H
lle geworden.
BIm Alten Bund Aaron und seine Nachfolger oder der oberste Priester an den verschiedenen Heiligt
mern wie Eli in Silo. Im Jerusalemer =>Tempel durfte allein der Hohepriester das Allerheiligste betreten (vgl. Hebr 9,1-7). Die Hohenpriester aus dem Makkab
ergeschlecht legten sich die K
nigsw
rde bei. Herodes und ebenso die R
mer nahmen dem hohenpriesterlichen Amt die Lebensl
nglichkeit und die Erblichkeit. Daher spricht das Neue Testament von Hohenpriestern in der Mehrzahl, weil auch die von den R
mern abgesetzten Hohenpriester und die Glieder der (f
nf) hohepriesterlichen Familien so genannt wurden. Zur Zeit Jesu war der amtierende Hohepriester der Vorsitzende des =>Hohen Rates.
}AAn zw
lf Stellen des Neuen Testaments (Mt 5,22; 5,29-30; 10,28; 18,9; 23,15; 23,33; Mk 9,43; 9,45; 9,47; Lk 12,5; Jak 3,6; im Alten Testament nur Hiob 11,8) der Ort der Verdammten (2. Petr 2,4), von Jesus unter verschiedenen Bildern beschrieben (ewiges Feuer, Finsternis und K
lte, nagender Wurm); dem entspricht in der Offenbarung der feurige Pfuhl (Offb 19,20; 20,10; 20,14-15).
ADa sexuelle Ausschweifungen Bestandteil des Kults bestimmter G
tter waren, wird "Hurerei" auch im
bertragenen Sinne f
tzendienst verwendet (=>Unzucht, =>Baal). Bei dem Verbot in 3. Mose 19,29 handelt es sich dagegen ganz w
rtlich um religi
s motivierte Prostitution.
qA(an der Schwelle; 2. K
n 25,18) Im Unterschied zum Tempelpersonal der
drei hochgestellte Priester, die unmittelbar auf die beiden h
chsten Priester folgten. Vermutlich mu
ten sie am Tempeleingang die kultische Reinheit der Besucher pr
fen, bevor diese in das Heiligtum gehen durften (=>rein); au
erdem hatten sie die Abgabe der =>Tempelsteuer zu
berwachen.
Herrlichkeit (des Herrn)d
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Hetitere
Sach- und Worterkl
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Hiddekel
=>Paradiesstr
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Himmelf
Sach- und Worterkl
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Himmelsk
nigin
Gottheit, die wahrscheinlich der babylonischen Ischtar
hnlich war und vor allem von Frauen verehrt wurde. Sie hatte auch im Israel der K
nigszeit einen festen Kult (Jer 44,17). Ihre Symbole waren Mondsichel und Venusstern.
Sach- und Worterkl
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Hinnomtalg
Sach- und Worterkl
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kumenisch Ijob) Er gilt in Tob 2,12 und Jak 5,11 als Beispiel geduldigen Leidens, auf das am Ende eine gro
e Belohnung folgt (vgl. das alttestamentliche Buch desselben Namens).
Sach- und Worterkl
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Hoher Rat
=>Rat.
Sach- und Worterkl
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Hoherpriesterh
Sach- und Worterkl
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Sach- und Worterkl
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Horeb&Berg der Gottesoffenbarung (=>Sinai).
Sach- und Worterkl
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Sinnbild der Kraft und Macht (1. K
n 22,11), der Macht eines Staates (Jer 48,25), der Weltmacht (Sach 2,1). Die H
rner an den vier Ecken des Brandopferaltars sind Symbol der g
ttlichen Macht und Gegenwart, darum Zufluchtsst
tte (1. K
n 1,50).
Sach- und Worterkl
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Hosiannav(Mt 21,9; Mk 11,9-10) Ein Gebetsruf aus dem messianischen Psalm 118,25:
Ach, hilf!
Rette doch!
Gib doch Heil!
Sach- und Worterkl
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HundegeldR(5. Mose 23,19) Lohn f
r widernat
rliche Unzucht (1. K
n 14,24; vgl. Offb 22,15).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Hurereij
Sach- und Worterkl
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Sach- und Worterkl
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:ABeiname des israelitischen Stammvaters =>Jakob, den er nach dem n
chtlichen Kampf mit Gott am Jabbok erhielt (1. Mose 32,29). Als Volksname bezeichnet er einerseits das gesamte Zw
lf-St
mme-Volk, andererseits seit der Trennung von Juda das Nordreich "Israel", das nach seinem Hauptstamm auch Ephraim genannt wird.
=A"Stadt des Friedens" oder "Stadt des Salimu", einer ammonitischen Gottheit. Der Ort ist seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. besiedelt. Als die Israeliten ins Land Kanaan eindrangen, war er von Jebusitern bewohnt. Er konnte erst von David erobert werden, der ihn zur Hauptstadt seines Doppelreiches machte (2. Sam 5,6-9).
mAGro
e Ebene, die zwischen dem galil
ischen Bergland und dem Tabor im Nordosten und dem samaritanischen Gebirge im S
dwesten liegt. Sie wurde erst zu Beginn der K
nigszeit dem Gebiet Israels zugef
gt. Der gleichnamige Ort liegt am Ostrand der Ebene. Er war vom K
nigshaus der Omriden (K
nig Omri 882-871 v. Chr.) zur zweiten Residenz neben Samaria ausgebaut worden.
Ir-HeresBIn Jes 19,18 Heliopolis (On); Jer 43,13 sagt daf
r Bet-Schemesch.
Sach- und Worterkl
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Isaak+Sohn Abrahams mit Sara und Vater =>Jakobs.
Sach- und Worterkl
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Vater des K
nigs =>David.
Sach- und Worterkl
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Isch-Boschet
Sohn Sauls und vor
bergehend israelitischer K
nig. Sein wohl urspr
nglicher Name Eschbaal ("Gefolgsmann des Herrn") wurde im Zuge seiner
chtung in Isch-Boschet ge
ndert: "Mann der Schande".
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Isebel
Frau Ahabs, tyrische Prinzessin, die den Baalsdienst in Israel offiziell eingef
hrt hat (=>Baal). Bei der Revolution Jehus (2. K
n 9,30-37) kam sie ums Leben. Sie gilt als die wichtigste Gegenspielerin des Propheten Elia.
Sach- und Worterkl
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Ismael9Sohn Abrahams mit Hagar. Der Name bedeutet: "Gott h
Sach- und Worterkl
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Israelm
Sach- und Worterkl
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Jachin und Boas
(1. K
n 7,21) S
ulen oder Pfeiler am Eingang des Tempels in Jerusalem. Die Namen sind vielleicht der Anfang von Verhei
ungen f
r das K
nigshaus: Jachin =
festmachen wird
(der Herr)...; Boas =
durch ihn (den Herrn) stark...
Sach- und Worterkl
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JafoC(Jona 1,3) Im Neuen Testament Joppe (Apg 9,36), das heutige Jaffa.
Sach- und Worterkl
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JakobREnkel Abrahams und neben diesem der eigentliche "Stammvater" des Volkes =>Israel.
Sach- und Worterkl
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Jannes und Jambres
So hei
en nach der j
dischen Legende die Zauberer, die nach 2. Mose 7,11; 7,22 Mose vor dem Pharao mit ihren K
nsten zu widerlegen suchten.
Sach- und Worterkl
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Jareb;(Hos 5,13; 10,6) Geheimname f
r den assyrischen Gro
Sach- und Worterkl
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Offizier K
nig Jorams von Israel; er zettelte eine Revolution an, bei der die Dynastie Omri ausgel
scht wurde (2. K
n 9,1 - 10,36). Ihm gelang es, selbst eine Dynastie zu gr
nden, die Israel fast hundert Jahre lang beherrschte.
Sach- und Worterkl
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Jerusalemn
Sach- und Worterkl
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Jeschurunc(5. Mose 32,15; 33,5; 33,26; Jes 44,2) Dichterischer Name f
r Israel,
der Wackere, der Redliche
Sach- und Worterkl
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Jesreelo
Sach- und Worterkl
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ADas Querholz, das den paarweise vorgespannten Zugtieren
ber den Nacken gelegt und mit Stricken am Hals befestigt wurde. In der Mitte war es mit der Wagendeichsel oder dem Pflug verbunden. "Unter dem Joch" sein wird von daher zum Bild f
r Sklaverei, Unterdr
ckung und Fremdherrschaft.
BIm alttestamentlichen Jonabuch wird erz
hlt, da
der fl
chtige Prophet drei Tage im Bauche des Fisches verbrachte, bis dieser ihn an Land spie. Jesus vergleicht sich in Lk 11,30 in doppelter Hinsicht mit Jona: als wunderbar vom Tod Erretteter und als einer, der das Gericht bringt. Wie Jona aus dem Fischbauch als Verk
nder des Gerichts nach Ninive kam, so wird Jesus als der vom Tod Auferstandene wiederkommen zum Gericht
ber die, die ihm nicht geglaubt haben. Auch in Mt 12,30-40 werden Grabesruhe und Auferweckung Jesu den Gegnern nicht als ein "Zeichen" in dem von ihnen erw
nschten Sinn in Aussicht gestellt, sondern als Auftakt der Ereignisse, die f
r sie das Gericht bedeuten.
cA(1) Sohn Jakobs mit Lea (1. Mose 29,35) . - (2) Landschaftsname, der schon vorisraelitisch ist . - (3) Stammesbezeichnung f
r die israelitischen Einwanderer im Gebiet Juda . - (4) Die Stammesgebiete von Juda und Benjamin, die nach der Teilung des Salomonischen Reiches das Reich Juda bildeten, mit der Hauptstadt Jerusalem unter der davidischen Dynastie.
@(1) Einer aus dem J
ngerkreis Jesu, der durch seinen Verrat die heimliche Gefangennahme Jesu erm
glichte (Iskariot) . - (2) Ein anderer J
nger Jesu (Lk 6,16; Joh 14,22; Apg 1,13) . - (3) Ein Bruder Jesu (Mt 13,55; wahrscheinlich auch in Jud 1,1-25 gemeint) . - (4) Der Galil
er, der zur Zeit der in Lk 2,1 erw
hnten Volksz
hlung eine Widerstandsbewegung gegen die r
mische Fremdherrschaft leitete (Apg 5,37), aus der dann die Partei der =>Zeloten erwuc
=CWie die =>Schriftgelehrten und der T
ufer Johannes hatte auch Jesus "Sch
ler", die ihm auf seinen Wanderungen folgten und sich seiner Autorit
t unterstellten. Jesus verlangt von seinen J
ngern allerdings eine Unbedingtheit der "Nachfolge", die weit
ber das traditionelle Ma
hinausgeht. Der J
nger Jesu mu
um der anbrechenden =>Herrschaft Gottes willen bereit sein, alles hinter sich zu lassen (Lk 9,57-62; 14,25-27) . - J
nger Jesu sind im Neuen Testament nicht nur die zw
lf =>Apostel, sondern in gewissem Sinn alle Christen (Mt 10,42; 28,19). In der Apostelgeschichte wird die Gemeinde
fter als
die J
bezeichnet, wo wir heute
die Christen
sagen w
rden; denn diese Bezeichnung, die den Jesusj
ngern von ihrer Umwelt gegeben wurde, hatte zun
chst einen eher abwertenden Klang (
Christianer
; vgl. Apg 26,28; 11,26).
A(1. Kor 7,36-38) Nach Luthers Verst
ndnis der Verse handelt es sich um die Frage, ob ein Vater angesichts der bald erwarteten Wiederkunft Christi seine Tochter noch verheiraten soll. Eine andere Auslegungsm
glichkeit setzt den Fall voraus, da
ein Br
utigam vor der Frage steht, ob er seine Braut unber
hrt lassen oder vor der Wiederkunft Christi noch heiraten soll. Neuere sprachliche Erkenntnisse legen die zweite Auslegung nahe.
A(Stierbild) Die im Alten Testament erw
hnten Stierbilder (
Goldenes Kalb
) waren keine G
tterbilder. Sie wurden nicht angebetet, sondern galten als Tr
ger des unsichtbar auf ihnen thronenden Gottes. Trotzdem lag die Verwechslung zwischen Bild und Gott nahe (2. Mose 32,1-29). Jerobeam stellte zwei von ihnen auf, um ein nationales Heiligtum als Gegengewicht gegen die Anziehungskraft des Jerusalemer =>Tempels zu haben (1. K
n 12,29).
werden die Stierbilder bewu
t abwertend genannt (Hos 8,5-6).
JesusuDer Name Jesus (Jeschua oder Jehoschua, griechisch Josua) bedeutet "Gott rettet". Darauf wird in Mt 1,21 angespielt.
Sach- und Worterkl
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Jochq
Sach- und Worterkl
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Jona, Zeichen des Jonar
Sach- und Worterkl
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Judas
Sach- und Worterkl
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alZur Zeit der R
mer der s
dliche Teil Pal
stinas mit der Hauptstadt Jerusalem oder auch das ganze Pal
stina.
Sach- und Worterkl
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Judast
Sach- und Worterkl
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Judengenossen
=>Gottesf
rchtige.
Sach- und Worterkl
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ngeru
Sach- und Worterkl
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Jungfrauv
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kain\(1. Mose 4,1-16) Erster Sohn =>Adams und Evas; Bruder Abels, der von Kain erschlagen wurde.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kalbw
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kalmus
(2. Mose 30,23) Wohlriechendes Rohr oder Gras aus dem Jemen oder aus Vorderindien, das zur Herstellung des heiligen Salb
ls benutzt wurde.
Sach- und Worterkl
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Kalnee(Jes 10,9; Am 6,2) Hauptstadt eines nordsyrischen Staates, 738 v. Chr. von den Assyrern unterworfen.
Sach- und Worterkl
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mmerlein
(Mt 6,6) Das Vorratsh
uslein neben dem Bauernhaus, das bei geschlossener T
llig dunkel und sehr unfeierlich war; aber dort, in der Verborgenheit, ist echtes Beten m
glich.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kanaan
Urspr
nglich das "Land des Purpurs", d. h. Ph
nizien, im Alten Testament das israelitische Siedlungsgebiet im "Heiligen Land", das sp
tere Pal
stina (=>Ph
nizien). Die Kanaan
er oder Kanaaniter sind die vorisraelitischen Bewohner des Landes.
Sach- und Worterkl
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Kandake=(Apg 8,27) Der Titel der K
niginnen von
thiopien (=>Kusch).
Sach- und Worterkl
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8AHauptgott der Moabiter. Bis zur Zeit Josias gab es
stlich von Jerusalem einen Altar dieses Gottes (2. K
n 23,13; vgl. 1. K
n 11,7). Der moabitische K
nig Mescha erw
hnt den Gott in einer Inschrift, in der er beschreibt, wieviel israelitische Ortschaften er f
r ihn mit dem =>Bann belegt, d. h. ausgerottet hat.
TAAssyrisch-babylonischer Sterngott, ebenso wie Sakkut eine Erscheinungsform des Saturn. Die
berlieferer des hebr
ischen Textes (Masoreten) gaben den Namen Sakkut und Kewan, damit sie beim Vorlesen nicht ausgesprochen w
rden, die Vokale des hebr
ischen Wortes f
r "Scheusal" (schikkuz), so entstanden die Formen Kiwun bzw. Kijun und Sikkut.
5ASo hie
en (von der ph
nizischen Gr
ndung Kition auf Zypern) zun
chst die Insel Zypern (Jes 23,1; 23,12) und ihre Bewohner (1. Mose 10,4; 1. Chr 1,7; Hes 27,6). Sp
ngern wurde er durch ein Gottesgericht vernichtet (4. Mose 16,1-35). Ob die
hne Korach
, ein S
ngergeschlecht, dem eine Reihe von Psalmen zugeschrieben werden (Ps 42,1-12; 44,1 - 49,21 u. a.), mit ihm zusammenh
ngen, ist unsicher.
ADas Wort, das im Alten Testament das Gott dargebrachte Opfer bezeichnet (3. Mose 1,1-17; 4. Mose 7,1-89), leitet im fr
hen Judentum die in Mk 7,11 zitierte Gel
bnisformel f
r Weihgeschenke ein. Mit dieser Formel konnte man den Tempel zum alleinigen Erben seines Besitzes einsetzen. Das Eigentum, das mit
Korban
Gott geweiht war, durfte nicht mehr verkauft werden; doch hatte der Besitzer bis zu seinem Tod das Nutznie
ungsrecht.
Karkemisch
(Jes 10,9) Am Euphrat gelegen, Hauptstadt eines hetitischen Staates, 712 v. Chr. von den Assyrern erobert; dort schlug Nebukadnezar den Pharao Necho von
gypten (Jer 46,2).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Kassia
(2. Mose 30,24; Hes 27,19) Wohlriechende Bl
ten und Bl
tter des ostasiatischen Baumes, dessen innere Rinde das Zimtgew
rz ergibt.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Kedar
(Ps 120,5; Jes 21,16-17; 42,11; 60,7; Jer 2,10; Hes 27,21) Nomadisierende H
ndler in der arabischen W
ste, als K
mpfer gef
rchtet.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kelter(treter)
Die Weintrauben wurden im alten Israel durch Stampfen mit den blo
en ausgepre
t. Von daher erkl
rt sich das Bild vom "Keltertreter" in Jes 63,1-6.
Sach- und Worterkl
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Kemoschy
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Keniter
Mit den Israeliten verwandter Stamm, der halbnomadisch im Bereich des jud
ischen Stammesgebietes umherzog. Er wurde zuzeiten sogar zu Juda gerechnet.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kewanz
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kinneret7(4. Mose 34,11) Im Neuen Testament der See Genezareth.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Kislew
=>Monate.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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er, Kittim{
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Klaudius
mischer Kaiser 41-54 n. Chr.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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Knauf\Verzierung am Leuchter (2. Mose 25,31); Kapitell der S
ule (1. K
n 7,16; Am 9,1; Zef 2,14).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Kolonie, r
mische[Eine Ansiedlung r
mischer B
rger (ausgediente Soldaten oder Verbannte) au
erhalb Italiens.
Sach- und Worterkl
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Korach|
Sach- und Worterkl
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Korban}
Sach- und Worterkl
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Kreter und PletervDie Leibwache Davids; der Name bezeichnet die S
ldner nach ihrer Herkunft als Philister (1. Sam 30,14; 2. Sam 15,18).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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}CDer Name des Reiches, das von 645 v. Chr. bis 350 n. Chr. die K
nige von Napata und Meroe s
dlich von
gypten zwischen den 3. und den 6. Nilkatarakten, also im heutigen Sudan, beherrschten. Von Pal
stina her dachte man freilich bei dem Namen Kusch meist
berhaupt an die L
nder s
dlich von
gypten; dieses Gebiet mit seinen hochgewachsenen, dunkelh
utigen Bewohnern (Jes 18,7; Jer 13,23) hie
in der Antike
thiopien
. Die Herrscher der 25. Dynastie (715-663 v. Chr.) gewannen von ihrer Hauptstadt Napata aus die Herrschaft
gypten und konnten Assyrien entgegentreten (vgl. 2. K
n 19,9; Jes 20,5; 37,9; Jer 26,9). Zur Zeit des Neuen Testaments herrschten
ber das zwischen Assuan und Kartum gelegene Reich Kusch K
niginnen mit dem Titel Kandake (Apg 8,27). Luthers
bersetzung
Mohrenland
blieb in Ps 68,32; h
ufiger blieb
r Kuschiter) z. B. Ps 87,4; Jer 13,23; 38,7; Am 9,7.
AWichtigstes, abschlie
endes Erntefest, eines der drei israelitischen Hauptfeste (=>Feste). Es wurde mit einer Wallfahrt nach Jerusalem wahrscheinlich im Oktober gefeiert und dauerte etwa eine Woche (Esr 3,4; Neh 8,14-18); Wasser und Licht (Joh 7,37; 8,12) spielten dabei eine Rolle.
A(Apg 13,15) Im Gottesdienst der Synagoge wurde regelm
ig nach bestimmter Ordnung je ein Abschnitt aus dem Gesetz (den f
chern Mose) und aus den prophetischen und geschichtlichen B
chern des Alten Testaments (im j
dischen Kanon
Propheten
genannt) als Schriftlesung vorgetragen.
vABildliche Verk
rperung der M
chte, die sich Gottes Sch
pfermacht entgegenstellen und von ihm besiegt werden. Der Leviatan wird vorgestellt als Seeungeheuer (
Drache
) mit mehreren K
pfen, das sich zusammen mit der Urflut (=>Meer) gegen Gott auflehnt (Ps 74,13-14). Die Schilderung Hiob 40,25 - 41,26 zeichnet deutlich das Krokodil, doch auch mit den Farben eines Urdrachen.
APriesterstamm. Wahrscheinlich wurden ihm die Priester der einzelnen Orts- und H
henheiligt
mer zugerechnet. Nach der Kultreform Josias, durch die Jerusalem zum ausschlie
lichen religi
sen Zentrum wurde, sanken die Leviten auf die Stufe von Tempeldienern herab (2. K
n 23,8-9). Nach der biblischen
berlieferung werden auch die Nachkommen Aarons und des Hohenpriesters der Davidszeit, Zadok, dem Stamm Levi zugerechnet.
Kusch
Sach- und Worterkl
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Ladanum
=>Tragakant.
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Lade (des Bundes)
=>Bundeslade.
Sach- und Worterkl
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So hei
en Jes 13,1 - 23,18; Nah 1,1 und sonst Prophetenworte meist drohender Art. Jer 23,33-39 sind die Sp
tter bedroht, die in den Gottesworten eine Last sahen.
Sach- und Worterkl
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LaststeinO(Sach 12,3) Der Stein, den die jungen M
nner hoben, um ihre Kraft zu erweisen.
Sach- und Worterkl
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Laubh
ttenfest
Sach- und Worterkl
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Legion{Eine Einheit des r
mischen Heeres, etwa 6000 Mann (Mt 26,53); Ausdruck f
r eine hohe Zahl (
ein ganzes Regiment
; Mk 5,9).
Sach- und Worterkl
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%Lesung des Gesetzes und der Propheten
Sach- und Worterkl
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Levi2Sohn Jakobs und israelitischer Stamm (=>Leviten).
Sach- und Worterkl
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Leviatan
Sach- und Worterkl
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Leviten
Sach- und Worterkl
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Libertiner
(Apg 6,9) Juden, die aus der Sklaverei freigelassen wurden und nun in Jerusalem eine eigene Synagoge (mit griechischer Sprache im Gottesdienst) hatten.
Sach- und Worterkl
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Licht und Recht
(Urim und Tummim, 2. Mose 28,30) Offenbar altheilige Orakelgegenst
nde, die in der Brusttasche des Hohenpriesters verwahrt und vom Priester (4. Mose 27,21) oder auch vom K
nig (1. Sam 14,41) ben
tzt wurden, um Gottes Willen zu erforschen.
Sach- und Worterkl
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Liebes
(1. Mose 30,14) Die Frucht der Alraune, klein, scharf riechend,
hnelt einem Apfel. Sie galt als Mittel zur F
rderung der Fruchtbarkeit.
Sach- und Worterkl
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Liebesmahl
Die Einheit der urchristlichen Gemeinden, die sich als eine gro
e Familie f
hlten, sollte auch in gemeinsamem Essen sichtbar werden; doch zeigten sich fr
se Mi
nde (1. Kor 11,17-34; Jud 1,12).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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=>Erl
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
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DDie
lteste Form des Handels ist der Tausch von Naturalg
tern; dann wurde mit ungem
nzten St
cken von Silber und Gold bezahlt, die bei einem Kauf gewogen werden mu
ten (1. Mose 23,16). Daher gewann das Wort
die Bedeutung
bezahlen
, und das meist gebrauchte Gewicht, das
, wurde der g
ngige Geldwert . - Gepr
gte M
nzen gab es erst seit der persischen Zeit. Die ersten j
dischen M
nzen schlug nach 1. Makk 15,6 der Hohepriester Simon . - Die Einheit des Geldes war der Schekel - in dieser
bersetzung mit Lot (1. Mose 23,15; 1. Makk 10,40; 10,42) und Taler (2. Mose 30,13; 1. Sam 9,8) wiedergegeben. Sein Gewicht war in
lterer Zeit 11-12 g, in der hellenistischen Zeit ca. 14,5 g; es gab auch ein
Gewicht des Heiligtums
(2. Mose 30,13; 38,26), das offenbar etwas gr
er war . -
ber die Kaufkraft des Geldes h
ren wir wenig; nach 3. Mose 5,15 konnte man f
r zwei Silberst
cke einen Widder kaufen, nach 2. K
n 7,16 f
r ein Silberst
ck 13 kg Weizen oder 26 kg Gerste. 50 (sp
ter 60) Taler ergaben eine Mine (ei
zAEin aufrecht hingestellter heiliger Stein: [a] als Denkstein f
r einen Vertragsschlu
und Grenzstein (1. Mose 31,45); [b] als Grabstein (1. Mose 35,20; 2. Sam 18,18); (c) als Gedenkstein an heiliger St
tte (1. Mose 28,18; 2. Mose 24,4); (d) zu Ehren heidnischer G
tter, darum f
r Israel streng verboten (3. Mose 26,1; 5. Mose 7,5) und doch errichtet (1. K
n 14,23; 2. K
n 3,2).
A(2. Mose 16,1-36) Wunderbare Speise der Israeliten auf ihrem W
stenzug. Viele Ausleger bringen das Manna in Verbindung mit der Absonderung einer Schildlaus, die sich vom Saft der Mannatamariske ern
hrt. Die Beduinen benutzen sie noch heute als Honigersatz.
nAGemeint ist der Maulbeerfeigenbaum, ein Baum, der haupts
chlich als Bauholz verwendet wurde. Seine Fr
chte waren nicht sehr wertvoll und konnten nur durch Anritzen jeder einzelnen Frucht kurz vor der Ernte zur Reife gebracht werden, ohne da
sie durch den Insektenbefall verdarben. Diese T
tigkeit wurde von Hirten oder Maulbeerbaumpflegern ausge
bt (1. K
n 10,27).
#ADas Meer ist f
r das Alte Testament Sinnbild der gottfeindlichen, die Sch
pfung und ihre Ordnung bedrohenden Macht. Der Sch
pfungsvorgang selbst kann darum als Kampf gegen das "Urmeer" beschrieben werden, das im Meerdrachen (=>Leviatan) pers
nliche Gestalt annimmt (Hiob 26,12-13; 38,8-11).
LotmNeffe Abrahams. Er wird mit seiner Familie als einziger vor der Vernichtung beim Untergang =>Sodoms bewahrt.
Sach- und Worterkl
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Lot und Taler
Sach- und Worterkl
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Lud(Ein unbekanntes nordafrikanisches Volk.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Magog
=>Gog.
Sach- und Worterkl
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Mal, Steinmal
Sach- und Worterkl
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Mammon9(Mt 6,24) Zusammenfassende Bezeichnung f
r Geld und Gut.
Sach- und Worterkl
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Manna
Sach- und Worterkl
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Maranata
Ein aram
ischer Ruf aus dem fr
hchristlichen Gottesdienst, der wahrscheinlich mit
Unser Herr, komm!
bersetzen und als Bitte um die Wiederkunft Christi zu verstehen ist (1. Kor 16,22; vgl. Offb 22,20).
Sach- und Worterkl
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ngen zur Lutherbibel 1984
Marduk
Hauptgott von =>Babel.
Sach- und Worterkl
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rIn Joh 2,6 Wiedergabe einer Ma
einheit, die etwa 40 Litern entspricht. Die Wasserkr
ge fassen demnach rund 100 l.
Sach- und Worterkl
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Massa und MeribatOrt, an dem sich die Israeliten auf der W
stenwanderung wegen Wassermangels gegen Mose auflehnten (2. Mose 17,1-7).
Sach- und Worterkl
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Mastix
=>Tragakant.
Sach- und Worterkl
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Maulbeerbaum
Sach- und Worterkl
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MazedonienDR
mische Provinz am
ischen Meer mit der Hauptstadt Thessalonich.
Sach- und Worterkl
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Meder
Iranischer Stamm, der das medisch-persische Hochland bewohnte. Er war zuerst den =>Assyrern tributpflichtig, besiegte dann mit den Neubabyloniern Assur und wurde unter Kyros ein Teil des persischen Reiches.
Sach- und Worterkl
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Sach- und Worterkl
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APriesterk
nig der Stadt Salem (Jerusalem). Er wird als Priester des "H
chsten Gottes" bezeichnet. Aus der Begegnung mit Abraham, der dem K
nig den Zehnten ablieferte (1. Mose 14,1-24), wurde sp
ter das Zehntrecht der Jerusalemer Priesterschaft abgeleitet. In Hebr 7,1-28 gilt Melchisedek als Urbild des Priestertums Christi. Da
ewig lebt
(7,3), wird aus der dort angef
hrten Psalmstelle (Ps 110,4:
Priester ewiglich nach der Weise Melchisedeks
) geschlossen.
DBei dem Menschensohn, dessen Kommen von frommen j
dischen Kreisen zur Zeit des Neuen Testaments erwartet wurde, handelt es sich um eine
bermenschlich-himmlische Gestalt, der nach dem letzten Gericht von Gott die Weltherrschaft
bertragen werden soll (Dan 7,13-14). Nach anderer Anschauung wird der Menschensohn selbst das letzte Gericht abhalten . - Jesus hat schon in seinem Erdenleben die Vollmacht des Menschensohns in Anspruch genommen, als er entschied, was vor Gott zu tun erlaubt ist und was nicht (Mk 2,28), und als er Menschen die Vergebung ihrer Schuld zusprach (Mk 2,10). Die himmlische Machtstellung des Menschensohns wurde Jesus zuteil, als Gott ihn vom Tode erweckte (vgl. Mt 28,18-20 mit Dan 7,14). Der kommende Menschensohn, von dem Jesus zun
chst noch verh
llend sprechen konnte wie von einem dritten (Lk 12,8-9; Mk 8,38), wird also niemand anders sein als der auferstandene Herr selbst (Mk 13,26; 14,62) . - Nach Gottes Willen sollte dieser "Menschensohn" von Menschen verurteilt und get
tet werden, um
"AMeschech und Tubal waren zwei kleinasiatische V
lker, die ihren Wohnsitz zun
chst in Zilizien und Phrygien hatten und dann von den Kimmeriern (biblisch = Gomer; Hes 38,6) zum Schwarzen Meer hin abgedr
ngt wurden. In Ps 120,5 ist eher an den nordarabischen Stamm Massa (Spr 31,1) zu denken.
C(hebr
isch; griechisch = Christus) Das Wort bedeutet "Gesalbter" und bezeichnet den K
nig, der durch =>Salbung in sein Amt eingesetzt wurde. In der sp
teren K
nigszeit und vollends in und nach der babylonischen Gefangenschaft entstand die Erwartung eines "Gesalbten" in besonderem Sinn: eines idealen Herrschers der Heilszeit, die die dr
ckende Gegenwart abl
sen soll. Mit seiner Gestalt verkn
pft sich die Hoffnung auf eine Wiederherstellung des Reiches =>Davids, aber auch seine Ausweitung zur Weltherrschaft;
ber die politische Friedensordnung hinaus erwartete man eine Erneuerung der ganzen Sch
pfung (Jes 11,1-16). Doch ist der Gedanke einer Heilszeit der Zukunft nicht
berall mit der Gestalt eines Messiask
nigs verbunden (Jes 65,17-25) . - Im Judentum vor der Zeitwende erwartet man neben einem irdisch-politischen Messias (=>Davids Sohn) den =>Menschensohn als
berirdischen Heilsbringer, der das Ende der gesamten gegenw
rtigen Weltordnung herauff
hrt. Vor dem Hintergrund der Menschensohnerwartung lie
B(eigentlich Melech,
). Eine im semitischen Raum verbreitete Gottheit, Herr der unterirdischen M
chte, besonders des Feuers. Seine Verehrung drang vor allem im 8./7. Jahrhundert v. Chr. auch in Israel ein (2. K
n 23,10; Jer 32,35). Man ehrte den Gott, indem man die Opfer auf eine besondere Art seinem Bereich, dem Feuer,
bergab. Auch Kinder wurden ihm geopfert. Nach manchen Auslegern sollen die Kinder nicht get
tet und verbrannt, sondern nur in einer besonderen Feuerzeremonie symbolisch der Gottheit
bereignet worden sein.
DDie vorderasiatischen Kalender richteten sich nach dem Mondumlauf, der
gyptische nach dem Sonnenumlauf. Das Mondjahr hat 354 Tage und bleibt deshalb hinter dem Naturjahr (Sonnenjahr) zur
ck. Daher wurden Schaltmonate eingef
gt, urspr
nglich wohl alle 3 Jahre ein Schaltmonat, seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. in einem 8-Jahr-Turnus 3 Schaltmonate. - Das altisraelitische Jahr begann im Herbst. Nach 722 v. Chr. wurde aber f
r Handel und Verkehr der assyrische Kalender
bernommen, bei dem das Jahr im Fr
hjahr beginnt. F
r Israels Feste blieb man nach wie vor beim Herbstkalender. Von den alten kanaanitischen Monatsnamen blieben vier l
nger im Gebrauch: Abib, Bul, Siw, Etanim (siehe diese Namen). Nach dem Exil verwendeten die Juden den neubabylonischen Kalender, der auch der persische Staatskalender war. Die babylonischen Monatsnamen hei
en: - 1. Nisan (Neh 2,1; Est 3,7) ungef
hr Mitte M
rz bis April - 2. Ijar ungef
hr Mitte April bis Mai - 3. Siwan (Est 8,9; Bar 1,8) ungef
hr Mitte Mai bis Juni - 4. Tammus ungef
Melchisedek
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Menschensohn
Sach- und Worterkl
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Meriba =>Massa.
Sach- und Worterkl
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Merodach
(Jer 50,2) =>Marduk.
Sach- und Worterkl
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Meschech, Meschech-Tubal
Sach- und Worterkl
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Mesopotamien
Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet
das Land zwischen den Str
mlich Euphrat und Tigris, also das Zweistromland. Im Alten Testament wird der Name nur f
r das obere Zweistromland verwendet.
Sach- und Worterkl
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Messias
Sach- und Worterkl
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Michael
Einer der =>Engelf
rsten, Schutzengel des Gottesvolkes (Dan 10,21). Als Anf
hrer der Engelheere k
mpft er gegen den =>Satan (Offb 12,7).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Midianiter
Ihr Stammesgebiet lag im Nordwesten der arabischen Halbinsel. Sie waren Kamelnomaden und durch ihre Beweglichkeit ihren Gegnern
berlegen. Offensichtlich hatten die Midianiter auch den Handel zwischen Mesopotamien und
gypten in der Hand.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
MilkomtNationalgott der Ammoniter, dem Salomo wegen seiner ammonitischen Frauen eine Opferst
tte errichtete (1. K
n 11,5).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Millo
(2. Sam 5,9; 1. K
n 9,15; 2. K
n 12,21) Wahrscheinlich eine Aufsch
ttung zur Befestigung Jerusalems, vielleicht an der Nordmauer der alten =>Davidsstadt. In Sichem (Ri 9,6) eher die Akropolis (Burg).
Sach- und Worterkl
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Minze4(Lk 11,42) Ein Gartengew
chs, als Gew
rz gesch
Sach- und Worterkl
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Mohrenland
(Ps 68,32) =>Kusch.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Moloch
Sach- und Worterkl
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Monat, Jahr
Sach- und Worterkl
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Morgenstern
Der Morgenstern, der Planet Venus, ist Bild f
r den in Macht und Herrlichkeit wiederkommenden Christus. In Offb 2,28 weist der Morgenstern wohl auf die Herrschaft hin, die der Christ zusammen mit Christus aus
ben wird.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
ADie Nacht, von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang - etwa 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens -, wurde urspr
nglich in drei Nachtwachen geteilt, zur Zeit des Neuen Testaments in vier Nachtwachen zu je drei Stunden. Die letzte Nachtwache wurde auch Morgenwache genannt.
BDer biblische Gott ist urspr
nglich der Gott eines bestimmten Volkes (Israel) und tr
gt als solcher, wie alle G
tter der alten Zeit, einen Eigennamen (=>Herr). F
r das hebr
ische Denken ist der Name nicht "Schall und Rauch", sondern aufs engste mit der Person des Namenstr
gers, dessen Wesen und Wirken verbunden. Durch das Aussprechen des Gottesnamens wird Gott selbst gegenw
rtig, z. B. im Segenszuspruch der Priester (4. Mose 6,22-27). Der Tempel in Jerusalem wird als Wohnsitz f
r Gottes "Namen" bezeichnet, weil Gott dort im Gebet beim Namen gerufen werden kann. So wird der Name zu der dem Menschen zugewandten und zug
nglichen Seite des souver
nen Gottes.
ADer Name Jesu ist von seiner Person nicht zu trennen. Was
im Namen
Jesu Christi geschieht, geschieht in der Vollmacht der Person Jesu Christi; er selber, der auferstandene Herr, ist darin am Werk (Apg 3,6; 3,12-16; 4,10; 4,12). Wenn die christliche Taufe
auf den Namen Jesu Christi
erfolgt (2,38), so wird der T
ufling damit Jesus, seinem Herrn, als Eigentum
bergeben und unter seinen Schutz gestellt.
A(Mt 2,23) Im Alten Testament findet sich das Prophetenwort in dem bei Matth
us angef
hrten Wortlaut nicht. Vielleicht liegt ein Hinweis auf den
mAEin Schlangenbild im Jerusalemer Tempel, dem Heilkraft zugeschrieben und das deshalb verehrt wurde (vgl. den
skulapstab). Vielleicht war es ein Gottesbild kanaanitischer Herkunft, doch wurde es in der
berlieferung mit der Bronzeschlange gleichgesetzt, die Mose in der W
ste errichtet hatte (4. Mose 21,4-9). K
nig Hiskia lie
dieses Bild entfernen (2. K
n 18,4).
-BDer Tag, an dessen Vorabend der zunehmende Mond wieder sichtbar wurde, galt als Monatsbeginn. Der Mond war in der altorientalischen Welt jedoch nicht nur f
r den Kalender bedeutsam, sondern zog auch vielfach g
ttliche Verehrung auf sich. In Israel war der Gestirnkult zwar untersagt, doch wurde der Neumondstag besonders feierlich - z. T. auch l
nger als einen Tag (1. Sam 20,27) - begangen (Ps 81,4). Da
solche Feste h
ufig entarteten, geht aus Hos 2,13 hervor. In Hos 5,7 wird angedroht, da
von diesem entarteten Kult her das Gericht
ber Israel kommt.
HAIhr Name wird mit Nikolaus von Antiochia (Apg 6,5) in Verbindung gebracht.
ber ihre Lehre ist nicht viel bekannt. Wahrscheinlich f
hlten sie sich als Christen hoch erhaben
ber alles Irdische und meinten, auch Unzucht und Teilnahme an den G
tzenopfern (=>G
tzenopferfleisch) k
nne ihnen nicht mehr schaden (Offb 2,6; 2,14-15).
rser0(Zef 1,11) Name eines Stadtteils von Jerusalem.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
hrer der israelitischen St
mme auf der W
stenwanderung und Vermittler von =>Bund und =>Gesetz am Sinai. Der Name ist
gyptisch (Mos = Sohn), wird jedoch in 2. Mose 2,10 mit dem hebr
ischen Wort f
r "herausziehen" in Verbindung gebracht.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
hlstein
Die Handm
hle bestand aus zwei Mahlsteinen, deren oberer mit einem Loch zum Eingeben der K
rner versehen war, geh
rte zu jedem Haushalt und durfte nicht gepf
ndet werden (5. Mose 24,6).
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Myrrhe
Duftendes Harz eines immergr
nen Baumes, das sehr begehrt war und zur Herstellung von Parf
m, Salb
l, Gew
rz sowie als Wohlgeruch bei der Bestattung verwendet wurde (Joh 19,39), au
erdem als bet
ubender Zusatz zum Wein (Mk 15,23).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Nachtwache
Sach- und Worterkl
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Name (des Herrn)
Sach- und Worterkl
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Name (Jesu Christi)
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Narde, Narden
(Joh 12,3; Mk 14,3) Aus der Wurzel der indischen Nardenpflanze bereitete man ein kostbares, wohlriechendes
l, das unter anderem bei den Begr
bnisvorbereitungen verwendet wurde.
Sach- und Worterkl
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Nazor
Sach- und Worterkl
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Nebajot!(Jes 60,7) Ein arabischer Stamm.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
(1) Berg und Stadt in Moab sowie Stadt in Juda (das
andere Nebo
Neh 7,33) . - (2) Babylonischer Gott, der als Sohn =>Marduks galt. Der Gott des Schicksals, der das Buch des Lebens hat, der Gott der Schreibkunst (Jes 46,1).
Sach- und Worterkl
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Nehuschtan
Sach- und Worterkl
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Neumond
Sach- und Worterkl
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Nieren
Sie galten als Sitz der Gem
tsbewegungen in Freude und Leid (Ps 73,21), der Gewissensregungen,
berhaupt des inneren Lebens (Jer 20,12).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Nikolaiten
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Ninive.Hauptstadt des assyrischen Reiches (=>Assur).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
iAIm Alten Testament ist in der Regel an Oliven
l gedacht. Die Oliven wurden gepre
t und zerquetscht, das
l gesammelt und nach Qualit
t geschieden. Es wurde f
r den Haushalt, zur Medizin und zur Kosmetik verwendet. Auch zur =>Salbung benutzte man Oliven
l, nachdem es mit aromatischen Stoffen vermischt worden war. Das
l ist Symbol f
r Freude und Festlichkeit.
DGabe an Gott, um ihm zu danken und zu huldigen, um seine Hilfe zu erbitten, um Schuld zu s
hnen. Opfer werden in der Bibel von Anfang an (1. Mose 4,3) und bei allen V
lkern vorausgesetzt; sie sind stets mit Gebet, mit Anrufung des Gottesnamens verbunden (1. Mose 12,8). Die St
tten des Opfers sind Altar und Tempel. Als Opfergaben werden dargebracht: im unblutigen Opfer Fr
chte, Mehl, Brot, Wein,
l, Weihrauchk
rner; im blutigen Opfer reine Tiere: Rinder, K
lber, Schafe, Ziegen und Tauben. Verboten ist in Israel das Menschenopfer (1. Mose 22,12). Wichtigste Opferarten sind das Brandopfer oder Ganzopfer, bei dem das ganze Tier auf dem Brandopferaltar verbrannt wurde (1. Mose 8,20), - das Dankopfer und Lobopfer (Schlachtopfer), bei dem der gr
te Teil des Opfers von den Opfernden an heiliger St
tte verzehrt wurde zum Ausdruck der Gemeinschaft mit Gott und untereinander, - das S
ndopfer und Schuldopfer, bei dem die s
hnende Kraft in dem Blut des Tieres als dem Sitz des Lebens gesucht wurde, - das freiwillig dargeb
Nisan
=>Monate.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Nisroch<(2. K
n 19,37; Jes 37,38) Ein unbekannter assyrischer Gott.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Er wurde nach 1. Mose 6,1 - 8,22 von Gott wegen seines vorbildlichen Lebens vor dem Untergang in der "Sintflut" gerettet. Gott hatte ihm befohlen, mitten auf dem festen Land ein Schiff, die Arche, zu bauen und es mit seiner Familie zu besteigen.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Ein Land Nod ist geographisch nicht bekannt. Es bedeutet wohl Land der Ruhelosigkeit, Land des Elends und bezeichnet das Leben in der Gottesferne.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Nofj(Jes 19,13; Jer 2,16) Das alte Memphis, s
dlich von Kairo, die Hauptstadt der Pharaonen im
Alten Reich
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Obrigkeitt(w
rtlich
Macht
) Das Wort bezeichnet bei Luther staatliche Regierungsgewalten und Beh
rden (R
m 13,1-3; Tit 3,1).
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
(2. Chr 27,3; 33,14; Neh 3,27) In Jerusalem der Teil des
stlichen H
henzugs zwischen der alten Davidsstadt im S
den und dem Tempel- und Palastbezirk im Norden.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
(1. K
n 9,28) Goldland, wahrscheinlich in S
dwest-Arabien.
Zur Zeit Salomos fuhren die Goldschiffe vom Golf von Akaba nach Ofir.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
lberg
Seit alter Zeit heilig gehaltener Ort etwa 1 km von Jerusalem. Er geh
rt zu einem H
henzug, der Jerusalem von Norden und Osten umgibt.
Sach- und Worterkl
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Onycho(Sir 24,21) Ein mineralischer Stoff (das feine wei
-graue Galmeiflugpulver), der einer Salbe beigemengt wurde.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Onyx~(2. Mose 28,20; Hes 28,13) Halbedelstein aus Quarz, der durch seine Farbschichten Gravuren besonders sch
n hervortreten l
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Opfer
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Ordnung Melchisedeks
(Ps 110,4; Hebr 7,17; vgl. 1. Mose 14,18-20) Die Weise, in der =>Melchisedek sein Priestertum f
hrte, als Priester und K
nig zugleich.
Sach- und Worterkl
rungen%Worterkl
rungen zur Lutherbibel 1984
Orion)(Hiob 9,9; 38,31; Am 5,8) Ein Sternbild.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
Palmenstadt{Jericho (5. Mose 34,3; Ri 3,13; 2. Chr 28,15) In Ri 1,16 ist wohl Tamar am S
dende des Toten Meeres (1. K
n 9,18) gemeint.
Sach- und Worterkl
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rungen zur Lutherbibel 1984
A(=>Eden) In j
dischen Kreisen erwartete man, da
das Paradies mit dem Lebensbaum (1. Mose 2,8-9; 3,24) in der Endzeit wiederkehren werde (vgl. Offb 2,7; 21,1 - 22,5). In der Gegenwart dagegen ist es verborgen, und zwar im dritten =>Himmel (vgl. 2. Kor 12,4). Es galt nach j
dischem Glauben als Aufenthaltsort der verstorbenen Frommen in der Zeit zwischen ihrem Tod und der allgemeinen Auferstehung am Ende der Welt.
AVon den vier Str
men, die vom Paradies ausgehen - Gihon, Pischon, Hiddekel (= Tigris) und Euphrat -, sind nur die beiden letzten bekannt. Der biblische Bericht bringt zum Ausdruck, da
von dem urspr
nglichen Gottesgarten die Fruchtbarkeit der gesamten Erde ihren Ursprung hat.
hCUrspr
nglich ein nomadisches Fest, das sp
ter mit dem Auszug aus
gypten verbunden wurde (2. Mose 12,1-28). Nach der Kultreform Josias (2. K
n 22,1 - 23,30) durfte das Passamahl nur noch in Jerusalem gefeiert werden. Die Hausbesitzer Jerusalems mu
ten den Pilgern f
r ihr Passamahl R
ume zur Verf
gung stellen. Hauptbestandteil der Mahlzeit war ein gebratenes oder gekochtes Schaf- oder Ziegenb
ckchen. Als Beigaben wurden eine Art bitterer Salat, ein Fruchtmus und vier Becher Wein genossen. Das Passafest ging unmittelbar in das siebent
gige Fest der unges
uerten Brote
ber, das im ganzen Land gefeiert wurde. Dieses Fest war urspr
nglich ein Erntefest, bei dem man Brot a
, das ohne Sauerteig gebacken war. Vorher mu
te der alte Sauerteig beseitigt werden (vgl. 1. Kor 5,6-8). Seit der Zerst
rung des Tempels feiert das Judentum das Passa ohne das geschlachtete Lamm.
XAIranischer V
lkerstamm, der zu weltgeschichtlicher Bedeutung aufgestiegen ist. Die ach
menidischen K
nige schufen seit etwa 640 v. Chr. das persische Weltreich, das nach Siegen
ber die Elamiter, die Assyrer und die Babylonier den gesamten Vorderen Orient umspannte. Erst Alexander der Gro
e vermochte Persien im Jahre 330 v. Chr. zu besiegen.
Abgesonderte
. Die st
rkste religi
se Partei seit den Makkab
erkriegen, die das Erbe Israels, das =>Gesetz und die
berlieferungen der V
ter, in Ehren hielt, der Verhei
ung Gottes vertraute, darum auch an die Auferstehung der Toten glaubte und vor allem mit leidenschaftlichem Eifer f
nktliche Beobachtung des Gesetzes bis in die Kleinigkeiten des allt
glichen Lebens hinein k
mpfte, um die Erf
llung der messianischen Verhei
ungen vom Menschen her zu sichern. Nach einer Probezeit verpflichteten sie sich bei der Aufnahme in die Gemeinschaft, die Vorschriften
ber den =>Zehnten und die Reinheitsvorschriften (=>rein) strengstens einzuhalten. Nicht nur das im Gesetz Moses Niedergeschriebene, sondern auch die m
ndlich
berlieferten genauen und strengen Anwendungsregeln, die
Satzungen der
ltesten
, d. h. der
lteren Gesetzeslehrer (Mt 15,2), galt es im t
glichen Leben zu beachten. - Zun
chst eine Laienbewegung, waren sie doch bald eng verbunden mit dem Stand der =>Schriftgelehrten. Ihre Gefahr war die G
BDie Herkunft der Philister ist unsicher. Vielleicht stammen sie aus Kreta, vielleicht aus Kappadozien oder Illyrien. Sie unterschieden sich von den Kanaanitern und Israeliten durch Kleidung, Bewaffnung, Sprache und Verfassung. Lange Zeit hatte Israel unter ihrer
bermacht zu leiden. Sie bildeten einen St
dtebund, die sp
ter so genannte Pentapolis, die aus den f
nf St
dten Gaza, Gat, Aschdod, Aschkelon und Ekron bestand. Von den Philistern (Pelischtim) hat die gesamte Landschaft ihren Namen "Pal
stina" erhalten.
Paradies
Sach- und Worterkl
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Paradiesstr
Sach- und Worterkl
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ParbarG(1. Chr 26,18) und Parwarhaus (2. K
n 23,11) Wohl ein Anbau am Tempel.
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Parwajim5(2. Chr 3,6) Wohl der Name eines goldreichen Landes.
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Passa, Passafest
Sach- und Worterkl
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Passalamm =>Passa.
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Patros
(Jer 44,1) Ober
gypten.
Sach- und Worterkl
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Perazim
Berg, bei dem die Philister eine Schlacht gegen die Israeliten verloren haben (2. Sam 5,20). Von Jesaja wird das Bild im umgekehrten Sinne gebraucht: Gott wird sein Volk schlagen wie damals an dem Berg die Philister (Jes 28,21).
Sach- und Worterkl
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Pergamente
Zum Schreiben hergerichtete, besonders f
r heilige Texte benutzte Tierh
ute, wie Paulus einige (neben den aus Papyrusstreifen hergestellten B
]CDer Begriff begegnet uns im Neuen Testament in drei verschiedenen Zusammenh
ngen: 1. Im Proze
Jesu (Mt 27,27; Mk 15,16; Joh 18,18; 18,33; 19,9) bezeichnet es den Amtssitz des r
mischen =>Statthalters Pontius Pilatus in Jerusalem, wohl zu identifizieren mit der Burg Antonia im Nordwesten des Tempelplatzes oder mit dem Herodespalast im Westen der Stadt beim Jaffator . - 2. Nach Apg 23,35 wurde Paulus in C
sarea am Meer im
torium des Herodes
gefangengehalten, d. h. im Palast des Herodes, der als offizieller Sitz des r
mischen Statthalters (zu jener Zeit Felix) diente . - 3. In Phil 1,13 h
ngt die Deutung von dem angenommenen Abfassungsort des Briefs ab. In Ephesus w
re Pr
torium die Residenz des Prokonsuls f
r die Provinz Asien; in Rom w
re am wahrscheinlichsten an die Kaserne der Pr
torianergarde zu denken; in C
sarea am Meer wie unter Punkt 2.
AIm Alten Testament Personen, die aufgrund ihrer Familienzugeh
rigkeit und ihrer besonderen Weihe dazu bestimmt waren, die Gottesdienste zu leiten, Opfer darzubringen und den Willen Gottes zu deuten. An Priestersippen sind bekannt die Nachkommen Aarons, die Nachkommen Zadoks und die =>Leviten. Die Priester wurden in verschiedene Dienstgruppen eingeteilt, die sich in genau festgelegter Reihenfolge im Tempeldienst abl
sten. Ihr Oberhaupt war seit der Zeit Salomos der sog. =>Hohepriester.
CNach unserem Sprachgebrauch ist ein "Prophet" jemand, der die Zukunft kennt. Das Wesentliche beim biblischen Prophetentum liegt jedoch nicht in der Zukunftsschau. Der Prophet ist ein Mensch, den Gott (oder der =>Geist Gottes) zu seinem Sprecher gemacht hat. Die Propheten verk
nden dem Volk Gottes oder einzelnen aus diesem Volk, besonders den f
hrenden Kreisen, was Gott ihnen in einer bestimmten Situation zu sagen hat. Das kann Mahnung, Trost oder Gerichtsdrohung sein. - In der Fr
hzeit Israels ist das Prophetentum mit ekstatischen Erscheinungen verbunden. Der Geist ergreift vom Propheten Besitz wie eine fremde Macht, die
ber ihn kommt (1. Sam 10,5-6; 10,10-12). Bezeichnend f
r diese Stufe ist auch, da
die Propheten in der Regel kollektiv auftreten (1. Sam 10,10; 1. K
n 22,6; 22,12). In der K
nigszeit Israels traten neben dem fortbestehenden Prophetentum der
lteren Art Propheten auf, die
ber diesen Rahmen weit hinauswuchsen. Als einzelne, die Gott berufen hatte, prangerten sie die herrschenden Zust
nde a
\CIn der fr
hen Kirche waren Apostel, Propheten und Lehrer die wichtigsten Tr
ger der Verk
ndigung des Evangeliums von Jesus Christus (1. Kor 12,28). Prophetie ist eine Gabe des Geistes neben andern Geistesgaben. Der Prophet verk
ndet, was ihm Gott offenbart hat (1. Kor 14,26; 14,30). Zur prophetischen Rede k
nnen Weissagungen f
r die Zukunft geh
ren (Apg 11,27-28; Offb); die neutestamentlichen Propheten haben aber vor allem die Aufgabe, die gegenw
rtige Lage im Licht des Willens Gottes aufzudecken, der Gemeinde Weisungen des Herrn zu
bermitteln und sie zu ermutigen und zu tr
sten. Paulus gibt der prophetischen Rede den Vorrang vor der =>Zungenrede, weil der Prophet mit verst
ndlichen Worten redet und der Erbauung der Gemeinde dient (1. Kor 12,1 - 14,40). Gleichwohl soll auch die prophetische Rede von der Gemeinde gepr
ft werden (1. Thess 5,20-21).
Posaune
Sach- und Worterkl
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torium
Sach- und Worterkl
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Priester
Sach- und Worterkl
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Prophet
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Prophetie im Neuen Testament
Sach- und Worterkl
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PsalterQ(a) Ein Saiteninstrument (Ps 33,2); (b) die Sammlung der Psalmen, das Psalmbuch.
Sach- und Worterkl
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Purim
Name eines j
dischen Festes am 14. und 15. Adar zur Erinnerung an die im Esterbuch erz
hlte Rettung der persischen Judenschaft.
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Vermutlich ein Volk in Libyen.
Sach- und Worterkl
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Quasten
Nach 4. Mose 15,38-40 sollen die Israeliten an den vier Zipfeln des aus einem rechteckigen St
ck Tuch bestehenden Mantels Quasten anbringen, um sich an die Gebote Gottes zu erinnern.
Sach- und Worterkl
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Quirinius
Publius Sulpicius Q. war kaiserlicher Beauftragter (Legat) f
r den Orient. Unter seiner Leitung wurde in Syrien eine Besitzaufnahme durchgef
hrt (=>Sch
tzung).
Sach- und Worterkl
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Rabbi verst
rkt Rabbunik(
mein Herr, mein Meister
): Ehrende Anrede an die =>Schriftgelehrten, die Kenner und Lehrer des Gesetzes.
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Rabsaris+(2. K
n 18,17) Ein assyrischer Hofbeamter.
Sach- und Worterkl
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RabschakeZ(2. K
n 18,17; Jes 36,2) Ein hoher assyrischer Hofbeamter, vielleicht der Obermundschenk.
Sach- und Worterkl
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fanE(Apg 7,43; auch Romfa) Eine heidnische Sterngottheit (vgl. Am 5,26).
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Rahab
(Hiob 9,13; 26,12; Ps 89,11) Name f
r das mythische Seeungeheuer als Inbegriff der widerg
ttlichen Macht (=>Leviatan). Er wird auch auf
gypten als den Feind des Gottesvolkes
bertragen (Jes 30,7).
Sach- und Worterkl
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Rahel
Mutter der St
mme Ephraim und Benjamin. Sie wurde bei Rama n
rdlich von Jerusalem beigesetzt (vgl. 1. Sam 10,2); zur Zeit Jesu vermutete man ihr Grab aber im Gebiet von Juda, am Weg von Jerusalem nach Bethlehem (vgl. 1. Mose 35,19; 48,7).
Sach- und Worterkl
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UAZur Zeit Jesu die oberste Beh
rde des Judentums unter dem Vorsitz des =>Hohenpriesters; die vornehmsten Priester, die f
hrenden =>Schriftgelehrten und angesehene =>
lteste
, zusammen 71 M
nner, bildeten den Rat. Die R
mer hatten die weltliche Vollmacht des Rats eingeschr
nkt, jedoch seine Autorit
t in religi
sen Entscheidungen anerkannt.
CDer gl
ubige Jude mu
nach dem Gesetz Moses im Zustand kultischer Reinheit sein, um dem heiligen Gott im Gottesdienst oder im Gebet begegnen zu k
nnen. Die Verunreinigung kann verschiedene Ursachen haben: z. B. Vorg
nge der Geburt (Lk 2,22) und des Todes, Ausscheidungen des K
rpers, Genu
bestimmter Speisen (Mk 7,15), Ber
hrung von Leichen und verunreinigten Gegenst
nden, Kontakt mit Auss
tzigen und Tischgemeinschaft mit S
ndern und Heiden (Lk 15,1; Gal 2,12-13). Die Reinheitsvorschriften der j
dischen Gesetzesausleger regeln die Vermeidung kultischer Unreinheit (z. B. durch Speiseverbote) und die Wiedererlangung kultischer Reinheit (z. B. durch Waschungen und Tauchb
der wie Mk 7,3-4 oder durch Opfer Mk 1,35) aufgrund von 3. Mose 11,1 - 15,33 . - Die Gesetzestreuen zur Zeit Jesu dehnten diese Bestimmungen, die f
r Priester und jeden, der den Tempel betreten wollte, verbindlich waren, auf den ganzen Alltag aus und versch
rften sie. Wenn die =>Pharis
er also nichts mit ungewaschenen H
nden a
en (Mk 7,1-4), da
CDer Sabbat ist der Schlu
tag der siebent
gigen Woche, die erstmals bei den Israeliten nachweisbar ist. Er wurde, vielleicht mitbestimmt durch die an diesem Tag gehaltenen Gottesdienste, im Bewu
tsein der Israeliten mehr und mehr zu einem ausschlie
lich gottgeweihten Tag, der in nachexilischer Zeit neben der =>Beschneidung zu einem Unterscheidungsmerkmal von anderen V
lkern und zu einem Bundeszeichen zwischen Israel und seinem Gott wird (Jes 56,1-8) . - Zur Zeit des Neuen Testaments hatten die =>Schriftgelehrten bis ins einzelne festgelegt, welche T
tigkeiten am Sabbat verboten und welche allenfalls erlaubt sind. So durfte man z. B. nur einen =>
Sabbatweg
weit gehen. Bereits das Abrei
en von
hren galt als verbotene Erntearbeit (vgl. Mk 2,24). Nur wenn ein Leben auf dem Spiel stand, war es erlaubt, am Sabbat zu heilen. Indem Jesus gegen solche Festlegungen verst
t (Mk 2,28), bringt er nur den urspr
nglichen Sinn des Sabbats wieder zur Geltung als eines Tages, an dem der Mensch vor Gott aufatmen darf un
TBSo wie der Mensch an jedem siebten Tag seine Arbeit ruhen lassen mu
, soll im alten Israel das Land in jedem siebten Jahr einen "Sabbat" halten, d. h. unbebaut bleiben und brachliegen (3. Mose 25,1-7). Eine Begr
ndung wird daf
r nicht gegeben. Israelitische Sklaven sollen in diesem Jahr die Freiheit erhalten (2. Mose 21,2-6; nach 3. Mose 25,39-43 in jedem 49. Jahr), und es sollen alle Schulden erlassen werden (5. Mose 15,1-3). Diese weitgehende Forderung wurde offenbar vielfach nicht beachtet (3. Mose 26,34; 2. Chr 36,21), von der nachexilischen Gemeinde jedoch neu
bernommen (Neh 10,32).
Rat, Hoher Rat
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ucheraltar|Ein goldener Altar im Inneren des Tempels in Jerusalem, auf dem als Opfer eine besondere Weihrauchmischung verbrann
t wurde.
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uchern, R
ucheropfer
Die Verbrennung wohlriechender Harze und Pflanzenteile (R
ucherwerk) auf gl
henden Kohlen im Heiligen des Tempels. In Offb 8,3-4 Sinnbild des Gebets.
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Rauchopfers
Ein s
ulenartiger Aufsatz auf einem Altarunterbau, der eine schalenartige Vertiefung zum Darbringen eines Weihrauchopfers besitzt (3. Mose 26,30).
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Raute
(Lk 11,42) Eine Gew
rzpflanze.
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rein, Reinheitsvorschriften
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Richter
Die gro
en "Richter" des Richterbuches sind gottbegnadete Volksf
hrer, w
hrend die "kleinen" Richter (Ri 10,1-5; 12,8-14) den Richtertitel im allgemein
blichen Wortsinn tragen.
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Rimmon_(2. K
n 5,18) Ein aram
ischer Wettergott ("Br
ller"), der vor allem in Damaskus verehrt wurde.
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RogelCBrunnen s
stlich von Jerusalem, 38 m tief, wohl alte Kultst
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Romfa =>R
Sach- und Worterkl
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Rosch
(Hes 38,2-3; 39,1) Vermutlich ein im n
rdlichen Kleinasien wohnender V
lkerstamm in der Nachbarschaft von Tubal und Meschech (siehe dort).
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sttag
Der Freitag, an dessen Nachmittag man sich zur Feier des =>Sabbat r
stet (Mk 15,42; Lk 23,54), oder der Tag vor dem =>Passa (Joh 19,14).
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darabischer Staat vom 9. vor- bis zum 6. nachchristlichen Jahrhundert. Anfangs Priesterstaat, sp
ter K
nigtum. Das Reich von Saba war vor allem durch seinen Handel ber
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Sabbat
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Sabbatjahr
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Sabbatweg
(Apg 1,12) Die Strecke, die nach der Sabbatsatzung zur Zeit Jesu ein Jude am Sabbat von seinem Wohnort aus gehen durfte: 2000 Ellen, etwa 1 km.
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BBKleidungsst
ck, das aus dunklem Ziegen- oder Kamelhaar gewoben war und mit einem Strick um den Leib befestigt wurde (2. Sam 3,31; Jes 3,24). Es wurde als Trauergewand (z. T. unter dem zum Zeichen der Trauer zerrissenen Obergewand) getragen. Neben dem Trauergewand in Sackform kommt auch die Form des Lendenschurzes vor (Jer 48,37) . - Auch als Bu
gewand wurde es getragen in pers
nlicher Not und bei allgemeinen Katastrophen sowie als Ausdruck der Trauer
ber eine (bewu
te oder nur vermutete) Schuld vor Gott, die als Strafe die betreffende Notlage herbeigef
hrt haben k
nnte.
KCReligionspartei im Judentum zur Zeit Jesu, der die vornehmen Priestergeschlechter und Vertreter der weltlichen Aristokratie angeh
rten. Als
konservative
Gegenspieler der =>Pharis
er lehnten sie den Versuch ab, das ganze Leben dem =>Gesetz zu unterwerfen, und erkannten die diesem Zweck dienenden
Satzungen der
ltesten
(Mk 7,5) nicht an. Sie lehnten alle Lehren ab, die
ber das w
rtlich im
Gesetz
, d. h. den f
nf Moseb
chern, Enthaltene hinausgehen, so z. B. den Glauben an die Auferstehung der Toten und den volkst
mlichen Engelglauben (Mt 22,23; Apg 23,8). Darin bekundet sich zugleich ein
freisinniges
Denken, dem eine
ffnung f
r die griechische (hellenistische) Kultur entsprach. Der Name
Sadduz
leitet sich wahrscheinlich von dem Priester Zadok her. Mit dem Untergang des Tempels verschwanden Priestertum und Sadduz
ertum.
CDie Salbung wurde durch Einreiben oder Begie
en des Kopfes und Leibes mit
l (Oliven
l) vorgenommen. Sie war ein Zeichen der Lebensfreude und des Wohlstandes; deswegen unterlie
en Trauernde die Salbung. Au
erdem hatte sie ihren besonderen Platz im religi
sen Leben. Gottgeweihte Gegenst
nde und Personen wurden von Propheten oder Priestern gesalbt: der heilige =>Stein in Bethel (1. Mose 31,13), die =>Stiftsh
tte, der Altar (2. Mose 29,36), Propheten (1. K
n 19,16), Priester (2. Mose 30,30) und K
nige (1. Sam 10,1; 16,1; 16,13) . - Vielleicht stammt die K
nigssalbung aus dem kanaanitisch-
gyptischen Raum. Hintergrund mag die Vorstellung sein, da
durch die Salbung ein Vasallit
tsverh
ltnis hergestellt wird, d. h. der K
nig ist von Gott als dem h
chsten K
nig mit Macht betraut. Er ist
der Gesalbte des HERRN
(1. Sam 24,7; Ps 2,2). In sp
terer Zeit wird diese Bezeichnung zum Titel des erwarteten Heilsk
nigs aus Davids Geschlecht (Gesalbter = hebr. maschiach; =>Messias).
cBMischbev
lkerung, die die Provinz =>Samarien bewohnte. Sie entstand durch Umsiedlung eroberter V
lkerschaften in dieses Gebiet. Die Einwanderer vermischten sich mit den im Lande Zur
ckgebliebenen. Von den aus der babylonischen Gefangenschaft zur
ckgekehrten Jud
ern wurden sie nicht als vollwertige Israeliten anerkannt. Zur Zeit Jesu galten sie bei den Juden als Ketzer, weil sie nur die f
nf Moseb
cher als heilige Schriften anerkannten und ihnen der Berg Garizim und nicht der =>Zion als der vorgeschriebene eine Ort f
r den Gottesdienst galt. Sie und ihr Land wurden von den Frommen verachtet und gemieden.
NADa der echte, durchsichtige Saphir vor der r
mischen Kaiserzeit fast unbekannt war, mu
man damit rechnen, da
es sich bei den biblischen Erw
hnungen um Lapislazuli handelt, einen undurchsichtigen blauen, mit Silber- und Goldp
nktchen bes
ten Lasurstein, der im Altertum hochgesch
tzt war und vielfach k
nstlerisch verarbeitet wurde.
BUrspr
nglich kommt das Wort aus der israelitischen Rechtspraxis: es bezeichnet den Ankl
ger ("Staatsanwalt"), der die Vergehen des Beschuldigten aufz
hlt. In nachexilischer Zeit kennt man auch einen Ankl
ger beim himmlischen Gericht, der vor Gottes Thron die S
nden der Menschen namhaft macht. Im Buch Hiob (1,6; 2,1) wird er zu den
Gottess
, d. h. zum himmlischen Hofstaat, gez
hlt. In neutestamentlicher Zeit ist der Satan schlie
lich zum Gegenspieler Gottes geworden, dem Teufel, der als Herr dieser =>Welt gilt, aber endlich von Gott
berwunden und vernichtet wird . - Wenn in Offb 2,13 von der Stadt Pergamon gesagt wird, da
dort
der Satan wohnt
, so ist dabei vielleicht an den dort befindlichen riesigen Zeusaltar gedacht (=>Zeus).
BAls Treibmittel verwendete man beim Brotbacken ein St
ck gegorenen Teig, das man vom letzten Backen aufgehoben hatte. So war stets Sauerteig im Haus; nur aufs =>Passafest mu
te aller Sauerteig entfernt werden (vgl. 1. Kor 5,6-8). Auch f
r Speisopfer und bei Dankopfern durfte kein Sauerteig verwendet werden. Dahinter steht die Vorstellung, da
der G
rproze
als eine Art F
ulnisproze
die unversehrte Urspr
nglichkeit und Reinheit der Gabe verletzt (=>rein). Sauerteig hat die Eigenschaft, "ansteckend" zu sein; darauf beruht das Gleichnis vom Sauerteig (Mt 13,33) und die Warnung in Mk 8,15, sich nicht von der Lehre der =>Pharis
er beeindrucken zu lassen.
Sach- und Worterkl
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Sadduz
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Salben, Salbung
Sach- und Worterkl
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Salem
=>Jerusalem.
Sach- und Worterkl
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Salomohalle
Eine S
ulenhalle an der Ostseite des
eren Vorhofs in dem von Herodes dem Gro
en errichteten Neubau des Jerusalemer =>Tempels. Sie war auch Nichtjuden zug
nglich und wurde f
r die religi
se Unterweisung benutzt.
Sach- und Worterkl
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Salzmeer
(1. Mose 14,3) Das Tote Meer.
Sach- und Worterkl
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Samarien
Nach der Eroberung des Nordreiches Israel durch die Assyrer errichteten diese auf dem alten Reichsgebiet eine Provinz, die nach Samaria, der bisherigen Hauptstadt des Landes, den Namen Samarien erhielt (2. K
n 17,24).
Sach- und Worterkl
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Samaritaner, Samariter
Sach- und Worterkl
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Sanballat?Statthalter der persischen Provinz Samarien zur Zeit Nehemias.
Sach- und Worterkl
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Saphir
Sach- und Worterkl
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Sara (Sarai)
Frau =>Abrahams.
Sach- und Worterkl
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Satan
Sach- und Worterkl
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Satzungen der
ltesten
=>Pharis
Sach- und Worterkl
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Sauerteig
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SaulFDer erste israelitische K
nig, Vorg
nger Davids (1. Sam 8,1 - 11,15).
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Ehrenname f
r Jakobus, Petrus und Johannes als F
hrer der Jerusalemer Urgemeinde. Er erinnert an das Bild von der Gemeinde als Tempel Gottes (1. Kor 3,16; Offb 3,12) und kennzeichnet die drei M
nner als tragende Glieder der Gemeinschaft.
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VADer j
dische Name des Apostels Paulus. Paulus ist sein zweiter Name, den er als r
mischer =>B
rger trug. In der Apostelgeschichte wird von 13,9 an nur noch der Name Paulus verwendet, d. h. von dem Augenblick an, wo Paulus erstmals als der gro
e geisterf
llte und vollm
chtige Verk
nder des Evangeliums in der nichtj
dischen Welt hervortritt.
FAIm Jahr 6/7 n. Chr., als Jud
a (mit Idum
a und Samarien) r
mische Prokuratur wurde, wurden unter =>Quirinius die Bewohner des Landes und ihr Besitz f
r die Erhebung von Steuern registriert (
gesch
). Vielleicht bezieht sich Lk 2,1-3 darauf; vielleicht ist aber auch eine um 8/7 v. Chr. beginnende erste Erfassung gemeint.
Table1
Wort:
*Erkl
rung:
Quelle:
hrt zur
. Der Gedanke eines "Restes" findet sich auch in Jes 10,21-22; 8,16-18.
CAusgebildete und ordinierte j
dische Theologen, deren Aufgabe das Studium und die Auslegung des =>Gesetzes war. Da die f
nf Mose-B
cher auch als Gesetzessammlung f
r das b
rgerliche Leben galten, waren diese Theologen zugleich Juristen. Sie gaben ihr Wissen an ihre Sch
ler ("J
nger") weiter. Sie traten erst in nachexilischer Zeit auf, als das religi
se Gesetz f
r das Leben der Juden eine immer gr
ere Bedeutung gewann. Ihr gro
es Vorbild war Esra (vgl. Esr 7,6; 7,10; 7,25); erste schriftliche Erw
hnung finden sie in den Makkab
chern (1. Makk 7,12; 2. Makk 6,18). Die meisten Schriftgelehrten der neutestamentlichen Zeit geh
rten der religi
sen Gemeinschaft der =>Pharis
er an; die f
hrenden Schriftgelehrten wurden die H
upter der pharis
ischen Partei. Die Schriftgelehrten hatten ein engmaschiges Netz von Bestimmungen ausgearbeitet, die sicherstellen sollten, da
die g
ttlichen Gebote (etwa das Ruhegebot am =>Sabbat) auf keinen Fall
bertreten wurden (vgl. Mk 2,23 - 3,6) . - Nach Mt 13,52 und 23,34 gab
Saulus
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SchalmanCDas Ereignis, auf das in Hos 10,14 angespielt wird, ist unbekannt.
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Schatteng(Kol 2,17; Hebr 8,5; 10,1) Im Unterschied zu dem Gegenstand selbst ein schattenhafter Hinweis auf ihn.
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tzung
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Schaubrote
Das Brot, das nach der Vorschrift von 2. Mose 25,30 st
ndig auf einem Opfertisch im zentralen Heiligtum der Israeliten ausgelegt sein mu
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Schear-Jaschub
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Schebat
=>Monate.
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Scheidebrief
Nach j
dischem Recht konnte ein Mann seine Frau entlassen, wenn er ihrer
berdr
ssig war (vgl. 5. Mose 24,1). Er mu
te ihr nur eine Scheidungsurkunde geben. Jesus nimmt energisch gegen diese Praxis Stellung (Mk 10,1-12).
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Schibbolet
Das hebr
ische Wort kann
hre oder Wasserflut bedeuten. In Ri 12,6 dient es als Erkennungszeichen: Die Leute von Ephraim k
nnen kein sch aussprechen!
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Schihor*(1. Chr 13,5; Jes 23,3) Ein Arm des Nils.
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Schilfmeer
Die Israeliten durchquerten nach dem Auszug aus
gypten einen Meeresarm oder See
stlich des Nildeltas. Erst sp
ter hat man den Schauplatz am Roten Meer gesucht.
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SchinarR(1. Mose 11,2) Name f
r die Landschaft =>Babylonien; in Sach 5,11 Name f
r Babel.
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Schlauchr(Mt 9,17) Gef
zur Aufbewahrung von Fl
ssigkeiten, verfertigt aus der Haut eines Tieres, gew
hnlich einer Ziege.
Sach- und Worterkl
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Schriftgelehrte
Sach- und Worterkl
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Schuldopfer =>Opfer.
Sach- und Worterkl
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Schwagerehe
Pflichtehe. Der Bruder eines kinderlos verstorbenen Mannes mu
te dessen Witwe heiraten, damit die Familie des Bruders nicht ausstirbt; denn der erste in der Schwagerehe geborene Sohn galt als Nachkomme des Verstorbenen (Rut 1,1 - 4,22; 5. Mose 25,5-10).
Sach- und Worterkl
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~CDas hebr
ische Denken sieht im gesprochenen Wort eine wirkende Macht. Seine Wirkung h
ngt freilich von Art und Bedeutung der sprechenden Pers
nlichkeit ab. Bestimmte Menschen sind mit besonderer Segensmacht begabt. Das kann bei Sterbenden mit der Todesn
he zusammenh
ngen (Jakob in 1. Mose 48,1-22), es kann Folge einer au
erordentlichen Veranlagung sein (wie bei Bileam in 4. Mose 22,1 - 24,25), aber auch in einer Amtsstellung und Weihe gr
nden wie bei den Priestern, die zum Abschlu
des Gottesdienstes die Gemeinde segnen (4. Mose 6,22-27) . - Der Fluch spielte im Rechtsleben eine wichtige Rolle. Er diente als Behelf gegen Rechtsbrecher, die man nicht fassen oder
hren konnte (3. Mose 5,1; Ri 17,2; Spr 29,24). Bei der Gesetzesverk
ndung und deren gottesdienstlicher Wiederholung wurden Fl
che ausgesprochen, um die Gemeinde im Tun des Gotteswillens zu erhalten (5. Mose 27,11-26).
ZBGriechisches Geschlecht, das nach dem Tod Alexanders des Gro
en eines seiner Nachfolgereiche beherrschte: die Nachkommen von Seleukus I. (312-280 v. Chr.). Das Reich der Seleuziden reichte zur Zeit seiner gr
ten Ausdehnung vom Hellespont bis an die indische Grenze. Mit dem
gyptischen Reich der Ptolem
mpften die Seleuziden verschiedentlich um Syrien/Pal
stina. Durch die Politik des Seleuziden Antiochus IV. (175-164 v. Chr.), der die griechische Kultur und Religion als einigendes Band seines Reiches
berall durchzusetzen versuchte, wurden die Makkab
mpfe ausgel
st (1. Makk 1,1 - 2,69).
A(2. Makk 13,2) Der zweir
drige, von Pferden gezogene Streitwagen der orientalischen Heere seit der Perserzeit, der an der Wagenachse seitlich und nach unten herausstehende Schwerter hatte. Beim Angriff wurden mit ihm die Feinde wie mit einer Sichel
umgem
AEin Kanal, der das Wasser der Gihon-Quelle vom Kidron-Tal nach Jerusalem leitete und die Wasserversorgung im Falle einer Belagerung sichern sollte (das hebr
ische Wort bedeutet Kanal). W
hrend der
ltere Kanal, auf den sich Jes 8,6 bezieht, in seinem gr
eren Teil au
erhalb der Mauern am Abhang des Tales verlief, lie
nig Hiskia (725-697 v. Chr.) einen 533 m langen Tunnel durch den Fels hauen, der noch heute das Wasser der Quelle zum Siloah-Teich (Joh 9,7) leitet.
@Sklaverei gab es in der ganzen Alten Welt in mannigfachen Formen und unter den verschiedensten Bedingungen. In Israel unterschied man zwischen volksfremden Sklaven undV
solchen aus dem eigenen Volk. Ein Israelit konnte zum Sklaven eines anderen werden, wenn er stark verschuldet war oder sich ihm in einer Notlage freiwillig verkaufte; auch Eltern verkauften ihre Kinder in solch einem Fall. Ein israelitischer Sklave durfte jedoch nicht f
r entw
rdigende Dienste gebraucht werden; er mu
te wie ein Lohnarbeiter behandelt und im =>Sabbatjahr freigelassen werden. F
r als Sklaven verkaufte M
dchen erl
t das =>Gesetz besondere Schutzbestimmungen (2. Mose 21,7-11). Fremde Sklaven wurden im Krieg erbeutet oder auf dem Sklavenmarkt (z. B. in Tyrus) gekauft. Sie z
hlten praktisch zur Familie, mu
ten jedoch die niederen Dienste verrichten und konnten auch weiterverkauft werden, was bei den israelitischen Sklaven untersagt war. - In der griechisch-r
mischen Welt konnten Sklaven zu bedeutenden Stellungen aufsteigen; aber
Schwingopfer
(2. Mose 29,24; 29,27) Teile des Opfers wurden vor dem Altar
geschwungen
, d. h. hin- und herbewegt, um sie Gott in betonter (z. T. auch sinnbildlicher) Weise zu
bereignen.
Sach- und Worterkl
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Segen und Fluch
Sach- und Worterkl
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SelaNVielleicht eine Anweisung f
r die Musiker, die den Psalmengesang begleiteten.
Sach- und Worterkl
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Seleuziden
Sach- und Worterkl
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Serafim7(Jes 6,2) Engelwesen, den Cherubim
hnlich (=>Cherub).
Sach- und Worterkl
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Sergius PaulusWEtwa 47 n. Chr. r
mischer Prokonsul (Statthalter ohne Milit
rhoheit) der Insel Zypern.
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Sichelwagen
Sach- und Worterkl
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'Silbergroschen, Silberling, Silberst
Der hebr
ische Schekel, der r
mische Denar oder die griechische Drachme. Sie entsprechen nach Mt 20,2 dem Tageslohn eines Arbeiters. Der
Silberling
(Mt 26,15) hat m
glicherweise den vierfachen Wert.
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In der Vork
nigszeit ein wichtiges Heiligtum, an dem die =>Bundeslade aufbewahrt wurde. Es wurde etwa um 1050 v. Chr., wohl von den Philistern, zerst
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Siloah
Sach- und Worterkl
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Sinai
Der Berg, an dem Gott sich seinem Volk Israel geoffenbart und seinen =>Bund mit ihm geschlossen hat (2. Mose 19,1 - 20,21). Seine genaue Lage ist nicht bekannt.
Sach- und Worterkl
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SinimT(Jes 49,12) Wahrscheinlich Syene (das heutige Assuan) an der S
dgrenze von
gypten.
Sach- und Worterkl
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SiwY(1. K
n 6,1; 6,37) Der achte Monat des althebr
ischen Jahres, Mitte April bis Mitte Mai.
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Siwan
=>Monate.
Sach- und Worterkl
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Skevas
(Apg 19,14) Einen Hohenpriester Skevas hat es nicht gegeben. Es ist denkbar, da
die sieben Br
der einen solchen erfunden haben. Die Wunderheiler jener Zeit liebten es, sich ihrer Verbindung vor allem mit geheimnisvollen j
dischen Autorit
ten zu r
hmen.
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Sklave, Sklaverei
Sach- und Worterkl
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AKanaanitische St
dte, die nach 1. Mose 19,1-29 wegen ihrer S
nden vernichtet wurden. Vielleicht am S
dostufer des Toten Meeres gelegen, sind sie wahrscheinlich schon in der mittleren Bronzezeit durch eine Naturkatastrophe untergegangen. Beide St
dte gelten als Symbol der Verruchtheit. In Jud 1,7 wird den Bewohnern Sodoms vorgeworfen, da
sie sogar mit den =>Engeln, die Lot besuchten, geschlechtlichen Umgang suchten.
C(Prokurator) Im Unterschied zu den senatorischen Provinzen, die einem vom r
mischen Senat eingesetzten Prokonsul unterstanden, und zu den imperatorischen Provinzen, die einem vom Kaiser eingesetzten Legaten unterstellt waren, standen Jud
a und Samarien (44-66 n. Chr. ganz Pal
stina) unter einem Prokurator (Statthalter), der in C
sarea residierte. Die Prokuratur war eingerichtet worden, nachdem es unter der Regierung des Herodessohnes Archelaus (=>Herodes, 3) zu st
ndigen Konflikten mit den Juden gekommen war. Der Prokurator hatte vor allem das Steuerwesen zu
berwachen und in wichtigen F
llen als Richter zu wirken; er verf
ber eine Truppenmacht. Im Neuen Testament werden erw
hnt die Prokuratoren Pilatus (26-36 n. Chr.), Felix (52-60) und Festus (60-62).
AWenn Juden aus nichtj
dischem Gebiet nach Israel zur
ckkehrten, pflegten sie den Staub von den F
en zu sch
tteln, um nichts
Verunreinigendes
(=>rein) in das Heilige Land mitzuschleppen. Im Zusammenhang der J
ngeraussendung (Mt 10,14; Lk 9,5; 10,11) und der urchristlichen Mission (Apg 13,51;
hnlich 18,6) bedeutet es Abbruch der Beziehungen und
berantwortung an Gottes Gericht.
BDie Steinigung war eine Form der Todesstrafe, die bei besonders schweren Vergehen als feierliche Form des Ausschlusses aus dem Gottesvolk angewandt (3. Mose 24,10-22; 5. Mose 17,1-7; 21,21), aber auch als Lynchjustiz ge
bt wurde. In neutestamentlicher Zeit wurde eine offizielle Steinigung in folgender Form vollzogen: Der zu Steinigende wurde durch einen
Zeugen
(Apg 7,58) von einem Felsen oder einer Mauer r
rts hinabgest
rzt; wenn er noch lebte, lie
der zweite
Zeuge
einen schweren Stein auf seine Brust fallen.
Skorpion
(5. Mose 8,15; Hes 2,6; Lk 10,19; 11,12) Er z
hlt zum Stamm der Spinnentiere (Arachnida) und kann mit seinem langen Stachel schmerzhaft stechen. In 1. K
n 12,11; 12,14 und 2. Chr 10,11; 10,14 Bild f
r eine mit Stacheln versehene Peitsche.
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Sodom und Gomorra
Sach- und Worterkl
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Solam!(3. Mose 11,22) Heuschreckenart.
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tregen
(5. Mose 11,14; Jak 5,7) Die Niederschl
ge am Ende der Regenzeit, etwa M
rz/April; wichtig f
r die Entwicklung der K
rner des Wintergetreides.
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Speisopfer =>Opfer.
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SpezereiNGew
rze verschiedener Art zur Bereitung von Salben, R
ucherwerk und Arzneien.
Sach- und Worterkl
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Stakte
(2. Mose 30,34) Unbekannter Bestandteil der Weihrauchmischung des Heiligtums. Stakte ist die griechische Wiedergabe des betreffenden hebr
ischen Wortes und bedeutet "Tropfen".
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Statthalter
Sach- und Worterkl
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Staub (von den F
en sch
tteln)
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steinigen, Steinigung
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Steinmal
=>Mal.
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Steinpflaster
=>Gabbata.
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Stiftsh
(2. Mose 33,7) Das heilige Zelt, das
Zelt der Begegnung
zwischen Gott und Mose, das Heiligtum Israels w
hrend der W
stenwanderung (2. Mose 25,1 - 27,21; 33,7 - 38,31). Noch zur Zeit Davids wurde die =>Bundeslade in einem Zelt aufgestellt (2. Sam 7,2).
Sach- und Worterkl
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Stoiker
(Apg 17,18) Anh
nger der Stoa, der griechischen Philosophenschule, die zur
berlegenheit des Menschen
ber die
eren Bedingungen erziehen wollte.
Sach- und Worterkl
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Stunde
=>Tageszeiten.
Sach- und Worterkl
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Sturmbockf(1. Makk 9,67) Belagerungsinstrument, mit dem die Mauern gerammt wurden, um eine Bresche zu schlagen.
Sach- und Worterkl
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PCVersammlungsst
tte j
discher Gemeinden, wo am Sabbat ein Wortgottesdienst mit Gebet, Schriftlesung, Predigt und abschlie
endem Segen abgehalten wird. Zur Zeit Jesu durfte jeder in den heiligen Schriften bewanderte j
dische Mann die Predigt halten (vgl. Lk 4,20; Apg 13,15) . - Die Verwaltung der
eren und inneren Angelegenheiten einer Synagogengemeinde liegt in den H
nden eines
ltesten-Kollegiums. An Synagogenbeamten gibt es den Synagogenvorsteher, der f
r die ordnungsgem
e Abwicklung des Synagogengottesdienstes zu sorgen hat, und den Synagogendiener, der ihm dabei zur Hand geht (Lk 4,20). In der Synagoge tagte auch das
rtliche oder Synagogengericht, das aus 23 Mitgliedern bestehen mu
te und
ber Juden, die zum christlichen Glauben
bergetreten waren, die Strafe der Auspeitschung verh
ngen konnte (Mk 13,9; Apg 22,19; 2. Kor 11,24).
DMit dem Regierungsantritt Tiglat-Pilesers III. (745 v. Chr.) setzte eine neue Phase assyrischer Expansionspolitik ein. In den eroberten Gebieten mu
te der assyrische Staatsgott als erster der G
tter verehrt werden; die staats- und kulturtragende Oberschicht wurde verpflanzt und durch eine fremde ersetzt. Angesichts dieser Bedrohung machten eine Reihe von syrisch-pal
stinischen Kleinstaaten den Versuch, sich gemeinsam gegen die Assyrer zu behaupten. F
hrend in dem antiassyrischen B
ndnis waren Syrien und Nordisrael (Ephraim). Da K
nig Ahas von Juda sich weigerte, dem B
ndnis beizutreten, zogen die verb
ndeten K
nige Rezin von Damaskus und Pekach von Samaria im Jahr 733 v. Chr. gegen Jerusalem, um ihn abzusetzen und einen Mann ihres Vertrauens als neuen K
nig einzusetzen. Anstatt nach der Botschaft des Propheten Jesaja auf Gottes Eingreifen zu vertrauen, rief Ahas den Assyrerk
nig zu Hilfe und unterwarf sich ihm durch eine Tributzahlung. Diese Politik war nur kurzfristig erfolgreich. Die Verb
ndeten zogen von J
BIm Bereich des israelitischen Kultus und Ritus begann der neue Tag am vorhergehenden Abend (1. Mose 1,5; 3. Mose 11,24), doch empfand man unter dem Einflu
des nat
rlichen Lebensrhythmus gelegentlich auch den Morgen als Tagesbeginn (Ps 104,22). Im Neuen Testament ist nach weitverbreiteter Sitte des sp
ten Altertums der ungef
hr von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends laufende Tag in 12 Stunden eingeteilt. Demnach entspricht z. B. in Mk 15,34 die neunte Stunde ungef
hr der Zeit um 3 Uhr nachmittags nach unserer Zeiteinteilung.
A(Hes 8,14; Dan 11,37) Sumerischer Hirtengott, der mehr und mehr zum Gott der j
hrlich sterbenden und wiedererstehenden Vegetation wurde. Der Tammuskult drang im 8./7. Jahrhundert v. Chr. bis nach Pal
stina vor. Beweint wird Tammus w
hrend des Wartens auf den Regen im Herbst, und zwar von den Frauen, die sinnbildlich anstelle der auf Befruchtung durch den
Himmelstau
wartenden Erde stehen.
ALuther sah in den hohen, immergr
nen B
umen der Bibel Tannen, w
hrend es Zypressen sind; vielleicht ist an einigen Stellen auch der Wacholder gemeint. Auch an den beiden Stellen, an denen immer noch von Tannen die Rede ist (1. Mose 6,14; Hos 14,9), sind Zypressen gemeint.
ICDen einmaligen Vollzug der Taufe durch einen T
ufer - im Gegensatz etwa zu einer Selbsttaufe oder zu wiederholten, mehrmaligen Taufen bzw. kultischen Waschungen (=>rein) - hat die christliche Taufe mit der Taufe gemeinsam, zu der Johannes der T
ufer die Menschen rief (Mt 3,1-12). Von allem Anfang an wurde man nur durch die Taufe in die christliche Gemeinde aufgenommen. Der T
ufling sprach vor oder nach der Taufhandlung ein schon sehr fr
h fest gepr
gtes Glaubensbekenntnis. Die Taufe wurde so vollzogen, da
der T
ufling ganz in Wasser untertauchte (Apg 8,38). Nach einem nachneutestamentlichen Zeugnis war es jedoch bei Wassermangel erlaubt, da
nur der Kopf dreimal mit Wasser
bergossen wurde. Die Taufe geschah auf den =>Namen Jesu Christi (Apg 2,38; nur nach Mt 28,19 auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes).
rzung des Namens Assyrien durch griechische Schriftsteller entstanden. Mit diesem Wort wird das Gebiet um Damaskus vom Euphrat bis zur Nordgrenze Pal
stinas bezeichnet.
Sach- und Worterkl
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Syrisch-Ephraimitischer Krieg
Sach- und Worterkl
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Syrtef(Apg 27,17) Ein Meerbusen des Mittelmeers an der nordafrikanischen K
ste mit gef
hrlichen Sandb
nken.
Sach- und Worterkl
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Tachpanhes8(Jer 2,16) Eine
gyptische Stadt im
stlichen Nildelta.
Sach- und Worterkl
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Tageszeiten, Stunden
Sach- und Worterkl
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Taler
=>Lot.
Sach- und Worterkl
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Tammus
Sach- und Worterkl
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Tanne
Sach- und Worterkl
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Tarsisschiffe
(1. K
n 10,22; Jes 23,1; 23,14; 60,9; Hes 27,25) Gro
e Handelsschiffe, wie sie etwa nach Tartessus (Tarschisch), der ph
nizischen Siedlung in S
dspanien (Jon 1,3), fuhren.
Sach- und Worterkl
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TartanD(2. K
n 18,17; Jes 20,1) Titel des Heerf
hrers im assyrischen Heer.
Sach- und Worterkl
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Taufe
Sach- und Worterkl
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Taumelbecher, Taumelkelch
Der Kelch des Gerichts (Jes 51,17; 51,22; Jer 25,15-17), den Gott im Zorn zu trinken gibt und der die Betroffenen wie Trunkene taumeln l
t (Ps 60,5; Sach 12,2).
Sach- und Worterkl
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CDer Tempel Salomos (1. K
n 6,1-38) war ein Langhausbau, der aus drei Teilen bestand: Vorhalle, Heiliges und Allerheiligstes, darin kanaanitischen Tempelbauten entsprechend. Die Vorhalle war ca. 5 m lang und 10 m breit, ihr Eingang von zwei ehernen S
ulen (1. K
n 7,15-22) flankiert. Das Heilige war 20 m lang, 10 m breit und 15 m hoch. Es enthielt den goldenen R
ucheraltar, den Tisch mit den =>Schaubroten und die zweimal f
nf Leuchter (vgl. die Beschreibung der =>Stiftsh
tte in 2. Mose 40,1-33). - Das "Allerheiligste" war ein W
rfel von 10 m Kantenl
nge, es hatte keine Fenster, und in ihm befand sich die =>Bundeslade. Der Hohepriester durfte es nur einmal im Jahr betreten (3. Mose 16,11-14; Hebr 9,7), sonst war es f
r jedermann unzug
nglich. Der Tempel war von zwei Vorh
fen umgeben: einem inneren, in dem der gro
e Brandopferaltar stand, und einem
eren, dessen Umfassungsmauer den s
dlich des Tempels gelegenen K
nigspalast mit einschlo
. - Nebukadnezar zerst
rte den ersten Tempel 587 v. Chr. Nach der R
AIn den altorientalischen Fruchtbarkeitskulten (=>Baal) war die Prostitution im Zusammenhang mit der Gottesverehrung weit verbreitet. Zu Zeiten gab es auch in Israel unter kanaanitischem Einflu
Tempeldirnen. Einige K
nige und Propheten bek
mpften diese Zust
nde (2. K
n 23,7).
nAJeder erwachsene Jude hatte j
hrlich einmal eine Steuer f
r den =>Tempel in Jerusalem zu zahlen. Sie wird auf 2. Mose 30,11-16 zur
ckgef
hrt und betrug etwa den doppelten Tageslohn eines Arbeiters. Nur Priester und z. T. auch =>Schriftgelehrte waren von dieser Steuer befreit. Die M
nze, die in Mt 17,24-27 erw
hnt wird, entspricht dem Steuersatz f
r zwei Personen.
ADie Trauer um einen Verstorbenen wurde im Altertum durch laut ausgesto
ene Klagerufe zum Ausdruck gebracht (Jer 22,18). Man beschr
nkte sich jedoch nicht auf den Ausdruck pers
nlicher Trauer, sondern lie
die Totenklage auch von eigens daf
r bestellten Personen aus
ben (
Klageweiber
, Jer 9,16). Ihre normale Dauer betrug sieben Tage, f
r besonders angesehene Verstorbene drei
ig Tage (5. Mose 34,18).
@Unterirdischer Aufenthaltsbereich der Verstorbenen, die dort in schattenhafter Weise weiterleben (Hes 32,
17-32). In der Offenbarung an Johannes (1,18; 20,13) ist die Totenwelt das Reich, in dem der Tod herrscht, der Aufenthaltsort der Toten bis zur Auferstehung.
Tebet
=>Monate.
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Teman<(Am 1,12) Eine Landschaft in Edom mit der Hauptstadt Bozra.
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Tempel
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Tempeldirne
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Tempelgroschen
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Tempelweihe
(Joh 10,22) Das Fest, das zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels durch Judas Makkab
us im Jahr 165 v. Chr. j
hrlich 8 Tage lang gefeiert wurde (vgl. 1. Makk 4,59; 2. Makk 1,9).
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Tenne
=>Dreschschlitten.
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Teufel =>Satan.
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Theudas
(Apg 5,36) Ein j
discher Widerstandsk
mpfer dieses Namens ist 44-46 n. Chr. aufgetreten und durch den r
mischen Prokurator Fadus enthauptet worden.
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Tiberius
mischer Kaiser 14-37 n. Chr.
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Tiefen des Satans
Wahrscheinlich behaupten die falschen Lehrer von Offb 2,24, die "tiefen Geheimnisse der Gottheit" zu erforschen. Johannes bezeichnet ihre Erkenntnis als Teufelswissen.
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Tod, zweiterp(Offb 21,8) Der Tod, aus dem es keine Auferstehung mehr gibt: die ewige Verdammnis am Tag des letzten Gerichts.
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Tofetn(2. K
n 23,10; Jer 7,31-32; 19,6; 19,11-13) Die St
tte des Molochkults im Hinnomtal bei Jerusalem (=>Moloch).
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Totenklage
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Totenreich
Sach- und Worterkl
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TragakantlWie Mastix und Ladanum Gew
rzstoff aus dem Harz gewisser B
ume oder Str
ucher, auch zum R
uchern gebraucht.
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xBDie Trauer um einen Verstorbenen wird im alten Israel au
er durch die =>Totenklage durch eine Anzahl auffallender Trauerbr
uche zum Ausdruck gebracht. Man zerrei
t die Kleidung, legt den =>
an, nimmt den Turban ab und l
t Haar und Bart ungepflegt. Auf den Kopf streut man sich Staub oder Asche, schl
gt sich an Brust oder H
ften, rauft sich das Haar oder schneidet es ab und f
gt sich Schnittwunden zu.
hnlich ist das Verhalten bei einem Ungl
cksfall. Das
Trauerbrot
(Jer 16,7; Hes 24,17) soll - als Gabe der Nachbarn und Freunde - nach einer Zeit des Fastens den oder die Trauernden in die Welt der Lebenden zur
ckholen.
AIm Johannesevangelium wird der heilige =>Geist der Tr
ster oder Helfer genannt, der Jesus vertritt, wenn er zum Vater geht (Joh 14,16). Er f
hrt das Werk Jesu weiter, aber so, da
in ihm kein anderer als Jesus selbst zur Gemeinde kommt (Joh 14,18; vgl. 15,26).
'BDie =>Beschneidung gilt in Israel als Zeichen des =>Bundes mit Gott. "Unbeschnitten" kann deshalb zu einem Schimpfwort werden f
r Angeh
rige von V
lkern, die nicht wie Israel in einem besonderen Verh
ltnis zu Gott stehen. Es kann sogar auf V
lker angewandt werden, die selbst die Beschneidung ge
bt haben (
gypten und Tyrus = Ph
nizien in Hes 32,1-32). Entstanden ist das Schimpfwort wahrscheinlich in der Auseinandersetzung mit den =>Philistern, die als die n
chsten Nachbarn den Israeliten lange Zeit schwer zu schaffen machten (vgl. 1. Sam 17,26).
CDas Wort bezeichnet im Neuen Testament vor allem den Verkehr mit Prostituierten, aber dar
ber hinaus in einem umfassenden Sinn Vergehen im Bereich der Sexualit
t. Gelegentlich bezieht es sich auf Ehen innerhalb bestimmter Verwandtschaftsgrade, die nach dem Gesetz Moses verboten waren (so wohl Offb 2,20; Mt 5,32; 19,9). Hierher geh
rt die Vorschrift von Apg 15,20; 15,29, die im Zusammenhang steht mit anderen Vorschriften, die sich s
mtlich in 3. Mose 17,1-16 finden: das Verbot des G
tzenopfers (17,7), das Verbot des Blutgenusses (17,10-12) und des Genusses von ungesch
chteten Tieren (17,13-16). Alle diese Vorschriften gelten nicht nur f
r die Israeliten, sondern ebenso f
r die Fremden, die unter ihnen leben (17,8; 17,10; 17,13; 17,15; 18,26). Nach Apg 15,20 wurden sie auch den Christen aus nicht-j
dischen V
lkern auferlegt - offensichtlich aus R
cksicht auf die gesetzestreuen Judenchristen, die sich sonst durch den Umgang mit ihnen verunreinigt h
tten (=>rein) . - Im
bertragenen Sinn bezeichnet
Unzucht
BHofbeamte waren in manchen Teilen der Alten Welt Eunuchen, d. h. k
nstlich zeugungsunf
hig gemacht (dazu z
hlt auch der K
mmerer in Apg 8,27). Ein solcher Eingriff war f
r das Empfinden des antiken Menschen vor allem deshalb schwerwiegend, weil er das Fortleben in den Nachkommen unm
glich machte. In Israel war der Eunuch
berdies vom Tempelgottesdienst ausgeschlossen; er durfte allenfalls den
eren Vorhof betreten (5. Mose 23,2). Erst allm
hlich bahnt sich ein Wandel der Auffassung an (Jes 56,3-5; Weish 3,14).
1AIn den Makkab
chern keine geographische Bezeichnung, sondern das Seleuzidenreich, das 312 v. Chr. aus dem asiatischen Teil des Alexanderreichs entstanden ist.
Asien
bezeichnet in 2. Makk 10,24 einen nicht n
her bestimmten Teil des Seleuzidenreichs, vielleicht Zilizien; zum Neuen Testament =>Asien.
.AEine zugleich bewegliche und "schwere" Waffengattung. Der Streitwagen war in der Regel mit zwei Mann besetzt, dem Wagenlenker und dem Sch
tzen; gelegentlich kam noch ein Schildhalter dazu. Manchmal waren die Radnaben mit Sicheln best
ckt, die, wenn sie in ein Heer hineinfuhren, die Gegner zerfetzten.
Trankopfer =>Opfer.
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Trauer (-br
uche, -brot)
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Tubal
=>Meschech.
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pfelchenA(Mt 5,18; Lk 16,17) Ein Strich, ein H
klein an einem Buchstaben.
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(Dan 8,2) Ein Flu
in Persien.
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unbeschnitten, Unbeschnittene
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unges
uertL=>Brot, unges
uertes; =>Sauerteig. Zum Fest der unges
uerten Brote =>Passa.
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unrein, Unreinheit
=>rein.
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Unzucht
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Verlobung
(Mt 1,18; Lk 1,27; 2,5) Die j
dische Verlobung stellt ein rechtsverbindliches Eheversprechen dar. Die eheliche Gemeinschaft wird erst nach der Heimholung der Braut durch den Br
utigam (d. h. nach der Hochzeit) aufgenommen.
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verschneiden, Verschnittener
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hnungstag =>Feste.
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Vorderasien
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Vorhof
=>Tempel.
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Wagen (Streitwagen)
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B"Wahr" kann im Hebr
ischen nicht nur eine Aussage sein, sondern auch eine Person oder Sache. Wahr ist etwas, wenn es h
lt, was es verspricht; Wahrheit meint Zuverl
ssigkeit, Best
ndigkeit, Treue, haltgebende Wirklichkeit. Diese Art von Wahrheit kommt vor allem Gott zu; in R
mer 3,7 und 15,8 mu
das Wort geradezu mit
(Bundes-)Treue
bersetzt werden. Bei Johannes bezeichnet "Wahrheit" die in Jesus zug
ngliche Wirklichkeit Gottes, die f
r die Menschen Freiheit (Joh 8,31-32), Licht (3,21) und Leben (14,6) bedeutet. Nach Jesu Abschied bleibt die "Wahrheit" durch den =>Geist Gottes zug
nglich, ja wird jetzt erst recht erschlossen (16,12-15); sie mu
das Leben der Glaubenden bestimmen (4,23-24; 1. Joh 1,6; 1,8; 2,4).
AEin wei
es Baumharz, dessen Verbrennung einen kr
ftigen, w
rzigen Duft verbreitet. Zum "R
uchern" im Jerusalemer Tempel wurde eine besondere Weihrauchmischung verwendet (2. Mose 30,34-38). Gold, Weihrauch und =>Myrrhe (Mt 2,11) sind Gaben, die eines K
nigs w
rdig sind.
CDie Welt ist Gottes Sch
pfung (Joh 1,1-3), und Gott hat die Welt so geliebt, da
er ihr seinen einzigen Sohn sandte (Joh 3,16). Weil aber die Welt die Finsternis mehr liebt als das Licht (3,19) und das Lebenswasser (4,10) und Lebensbrot (6,35) von sich weist, d. h. Jesus nicht aufnimmt, wird sie zu
dieser Welt
: der finsteren Welt, deren Herrscher der =>Satan ist (12,31), der Welt, die unter dem Gericht Gottes steht (3,19). Da
"diese Welt" von der Macht des B
sen beherrscht ist, kommt auch an anderen Stellen des Neuen Testaments zum Ausdruck (Gal 1,4; Eph 6,12). Wer durch Christus von seinen S
nden befreit und neugemacht worden ist, ist schon jetzt der Macht des B
sen entrissen und z
hlt nicht mehr zu "dieser Welt", auch wenn er noch in ihr lebt. Er zeigt das durch ein gewandeltes Verhalten (R
m 12,2; 1. Kor 5,9-11); aber er wartet zugleich auf die neue Welt, in der das Gute die einzige Macht ist (2. Petr 3,13).
C(Joh 1,1-4; 1,14) Im griechisch-sprechenden Judentum gab es zur Zeit des Neuen Testaments Vorstellungen
ber die "Weisheit" Gottes: Sie galt als erstes Gesch
pf und als Mittlerin bei der Sch
pfung, denn durch sie wurde die Welt geschaffen (vgl. Spr 8,22-31; Sir 1,4; 1,9). Sie stieg dann zu den Menschen herunter, wurde von ihnen verworfen und kehrte wieder zu Gott zur
ck. In
hnlicher Weise konnte auch vom "Wort" gesprochen werden. Joh 1,1-18 erinnert an solche Aussagen. Doch wird hier gesagt, da
das Wort nicht erstes Gesch
pf, sondern von allem Anfang an bei Gott war, und im Gegensatz zu jenen Gedanken hei
t es hier, da
das Wort, das selbst Gott ist, in Jesus Christus wirklicher Mensch wurde. Durch "das Wort" wurde die Welt geschaffen, und durch "das Wort" spricht Gott zu seiner Welt. Ist Jesus "das Wort", so wird damit bezeugt, da
in ihm wirklich Gott selbst den Menschen begegnet.
A(2. Mose 12,22; 4. Mose 19,18; Ps 51,9; Joh 19,29) Ein Strauch, dessen B
schel bei der kultischen Reinigung zur Besprengung gebraucht wurden. Wahrscheinlich handelt es sich bei dem Ysopkraut, das auch beim Passafest verwendet wird, nicht um den echten Ysop, der in Pal
stina nicht vorkommt, sondern um Majoran. Wenn in Joh 19,29 an diese Pflanze gedacht ist, mu
man sich das Kreuz sehr niedrig vorstellen.
BDer zehnte Teil vom Ernteertrag (Korn, Wein,
l) mu
te als Gabe an Gott und zum Unterhalt der Priester ans Heiligtum abgeliefert werden. Sp
ter wurden auch die Armen bedacht. Auch vom Vieh wurde sp
ter der Zehnte entrichtet. Dahinter steht wie bei der Gabe der =>Erstgeburt und der =>Erstlinge der Gedanke, da
aller Ernte- und Viehsegen Gott zu verdanken ist. Weil im 4. und 5. Mosebuch die Zehntgesetze verschiedener Zeiten
berliefert sind (4. Mose 18,20-32; 5. Mose 14,22-29), konnte man im Judentum aus diesem Nebeneinander die Einrichtung eines zweiten und dritten Zehnten ableiten (Tob 1,6-8). Die =>Pharis
er gaben den Zehnten selbst vom Ertrag der kleinsten Gartenkr
uter (Mt 23,23) und von ihren s
mtlichen Eink
nften (Lk 18,12).
BDiese j
dische Partei der "Eiferer" verweigerte aus religi
sen Gr
nden die Unterwerfung unter das heidnische R
merreich und lehnte es ab, den R
mern Steuern zu bezahlen (vgl. Mk 12,13-17). Sie erwarteten ein nationalistisches Reich unter einem neuen =>David. Den Anbruch dieses messianischen Reiches versuchten sie durch gewaltt
tige Aktionen herbeizuzwingen. Die Zeloten standen hinter den Aufst
nden gegen Rom, die 70 n. Chr. zur Zerst
rung Jerusalems durch die R
mer f
hrten. Unter den J
ngern Jesu war neben dem ehemaligen Zollbeamten, der mit der Besatzungsmacht zusammengearbeitet hatte, auch ein fr
heres Glied dieser Untergrundbewegung, Simon der Zelot (
Eiferer
Lk 6,15; Apg 1,13).
Wahrheit
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Walker|(Jes 7,3) Er bearbeitete Stoffe in einem laugehaltigen Wasser durch Stampfen und Schlagen, bis die H
chst die Mitglieder einer persischen Priesterkaste, die sich mit Sternkunde und Astrologie befa
ten, sodann allgemein babylonische und sonstige Astrologen.
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Welt, diese
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worfeln, WorfschaufeloMit einer Worfschaufel warf man bei Wind das gedroschene Getreide in die Luft, um es von der Spreu zu trennen.
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Wort, Das
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Zebaoth
(2. Sam 5,10; 1. K
n 22,19; Hos 12,6; Am 3,13)
Gott Zebaoth
Gott der Heerscharen
. Dabei ist wohl nicht an die Heerscharen Israels (1. Sam 17,45) gedacht, sondern an himmlische Scharen (Engel; Lk 2,13).
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Zehn St
Zur Zeit Jesu ein Verband von (urspr
nglich zehn)
berwiegend ostjordanischen St
dten mit haupts
chlich nichtj
discher Bev
lkerung. Das Gebiet galt als heidnischer Fremdk
rper im Heiligen Land.
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Zehnter
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Zeloten
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BZur Zeit des Neuen Testaments wurden in Pal
stina die Z
lle eines Bezirks, wie Marktz
lle, Grenzz
lle usw. verpachtet, wahrscheinlich an den Meistbietenden. Die P
chter ihrerseits hatten wieder Unterp
chter angestellt. Auch sie mu
ten einen bestimmten Betrag abliefern, kassierten jedoch den Zoll in die eigene Tasche. Es gab zwar feste Tarife, doch verleitete dieses System zum Betrug. Kein Wunder, da
die Z
llner Dieben und R
ubern gleichgestellt waren. Da die Zolleinnehmer
berdies im Dienst der heidnischen (r
mischen) Besatzungsmacht standen und durch ihren Beruf viel Kontakt mit Nichtjuden hatten, galten sie als
unrein
(=>rein). Von den Frommen wurden sie verachtet und geha
@Das Wort f
r Zunge bedeutet in den biblischen Ursprachen zugleich
Sprache
(1. Mose 11,1-9). Als eine Gabe des =>Geistes galt in den ersten Christengemeinden das Reden
in Zungen
(Apg 10,46; 19,6; 1. Kor 14,2): ein Reden oder Beten in der Verz
ckung (Ekstase), in Lauten, die ohne Auslegung nicht verst
ndlich sind. In der Gemeinde von Korinth (1. Kor 14,1-40) wurde diese Gabe als ein besonders wertvoller Erweis des Geistes angesehen und von einem Teil der Gemeindeglieder stark
bersch
tzt. Eine neue Art geistgewirkten Redens
in Zungen
(= verst
ndlichen Sprachen) bezeug
t Apg 2,4. Nach heutigen Erfahrungen geschieht das
Zungenreden
bei vollem Bewu
tsein, jedoch so, da
der Sprecher sich dem Wirken des Geistes
ffnet. Es wird von einer wachsenden Zahl als eine Weise des Gebets und als Mittel pers
nlicher Erbauung gesch
Zeltmacher
(Apg 18,3) Es ist nicht sicher auszumachen, ob Paulus und sein Berufsgenosse Aquila Zelttuch oder Decken, etwa Ziegenhaart
cher, hergestellt haben. Paulus legt Wert darauf, da
er sich seinen Unterhalt mit eigener Hand verdient (1. Kor 9,1-27).
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ZeusFOberster Gott der Griechen, bei den R
mern mit Jupiter gleichgesetzt.
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Zilizien
Landschaft in Kleinasien. Wichtiges Gebiet auf dem Weg nach Syrien. Offensichtlich ber
hmt wegen seiner Pferdezucht (1. K
n 10,28). Die Hauptstadt war Tarsus.
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ZimbelT(2. Sam 6,5; Ps 150,5) Schlaginstrument in Tellerform. Bestandteil der Tempelmusik.
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Zinne
Mauerzinne. Die Zinne des Tempels (Mt 4,5) war vielleicht ein Balkon an der m
chtig aufragenden Mauer, die den Tempelplatz trug.
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Urspr
nglicher Name der von David eroberten Jebusiterfestung (2. Sam 5,7), der dann so genannten
Davidsstadt
ter geht der Name auf den Tempelberg
ber und wird schlie
lich zur Bezeichnung f
r ganz Jerusalem und seine Bewohner.
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ZoanH(Ps 78,12; Jes 19,13; 30,4) Eine Stadt im
stlichen Teil des Nildeltas.
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lesyrien_(1. Makk 10,69; 2. Makk 3,5) Der s
dliche Teil des Seleuzidenreichs mit Damaskus als Hauptort.
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llner
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Zuchtmeister
(Gal 3,24-25) Der Sklave, der im vornehmen griechischen Haus mit der Erziehung der Knaben beauftragt war; von Paulus als Bild f
r den Dienst benutzt, den das fordernde Gesetz Gottes tun sollte.
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Zunge, Zungenrede
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